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Kundenrezensionen

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am 5. Mai 2008
Eine kleine, unspektakuläre Film-Geschichte mit nachhaltiger Wirkung.

Bis in die 70er Jahre hinein wurden in Australien die Mischlingskinder von Aborigines und Weißen von ihren Müttern getrennt und in Internierungslager gesteckt. Ziel: Umerziehung, englische Kultur und Sprache für alle, die schwarze Rasse wird "weggezüchtet" !
Der Bannstrahl des mit dieser rigiden Rassenpolitik beauftragten Beamten (Kenneth Branagh) trifft im Jahr 1931 auch die 14jährige Molly zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Daisy und ihrer Cousine Gracie. Sie werden aufgegriffen, von Mutter und Großmutter getrennt und per Lastwagen, Zug und Boot quer durchs Land in ein entlegenes Camp fernab der Heimat gebracht.
Obwohl jede Flucht hart bestraft wird, nutzen die drei die erste Gelegenheit, auszubrechen. Sie wagen etwas völlig Unvorstellbares: zu Fuß nach Hause, rund 2000 Kilometer durch Wüste und Wildnis, die Verfolger immer auf den Fersen.
Der Zuschauer durchlebt mit den Mädchen die mörderischen Strapazen, versucht wohlwollende von übelmeinenden Zufallsbekanntschaften zu unterscheiden. Nicht alle Weißen sind Rassisten und auch Ureinwohner verdingen sich als Spitzel. Lauft, versteckt Euch, lauft ! Möge Euer mutiges Unternehmen gelingen !

Mit "Long Walk Home" ist der Australier Phillip Noyce nach Action-Kino im Hollywood-Format an seine Wurzeln zurückgekehrt. Das Ergebnis ist ein bewegendes und visuell überwältigendes Film-Ereignis.
Ansehen, es lohnt sich !
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am 12. Januar 2016
Ein unglaublich berührender Film über die Aborigines und die sog. Stolen Generation, als Kinder der Aborigines aus ihren Familien entfernt wurden um sozusagen westlich erzogen zu werden in staatlichen Einrichtungen. Ein Kapitel Australiens, mit dem auch die Australier erst lernen mussten umzugehen. Gerade auch für uns Europäer und Deutsche ein Film, der auf sehr emotionale Weise einen Einblick in dieses Kapitel gibt, von dem die meisten hierzulande nicht viel wissen (das meine ich nicht besserwisserisch...).

Der Film beschreibt die Flucht dreier Mädchen aus einem solchen "Heim" und begleitet ihre Reise bzw. Suche nach ihrer Heimat. Natürlich gibt es auch einen bösen Gegenspieler, und zwar keinen geringeren als den großartigen Kenneth Branagh, der als Verantwortlicher für die Aborigines-Angelegenheiten auch für die Heime zuständig ist und der versucht, die Ausreisser wieder einzufangen/ einfangen zu lassen.

Ich will über den Inhalt nicht zu viel verraten, es ist vielleicht kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber eine emotionale Reise nach Australien und eines der dunklen Kapitel dieses wunderbaren Kontinents und der wunderbaren Menschen, die dort leben. Die Handlung, die an einer wahren Begebenheit angelehnt ist, ist vielleicht nicht mit überraschenden Wendungen gespickt - aber das bedarf es bei diesem Film aus meiner Sicht auch überhaupt nicht.

Viel spaß beim schauen!!
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am 4. Mai 2012
Ein hoch interessanter und spannender Film, der eine Seite Australiens zeigt, die lange Zeit todgeschwiegen wurde. Gerade auch für Oberstufenschüler des Gymnasiums reizvoll, da Australien Thema im Abitur 2012 war.
Zum Glück habe ich keine Schwierigkeit, die Englische Version zu verstehen, aber beim Kauf war mir nicht klar, dass es sich um eine Version handelte, die als Sprachen nur Englisch und Italienisch anbietet. Das sollte doch dem Käufer klar werden. Trotzdem toller Film, in dem die 3 Mädchen das Schicksal der half-casts eindrucksvoll vermitteln und der Zuschauer versteht warum diese Generation die "stolen generation" genannt wird.
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am 9. April 2006
Ich habe seit langem keinen so einfühlsamen und bewegenden Film gesehen. Es gibt wenige Filme zu diesem dunklen Thema der Kolonialstaaten und dieser sollte zur Pflicht werden. Die brutale Realität der Bevormundung von Aboriginals kommt gegen den Freiheitswillen und Überlebensgeist dieser Mädchen nicht an. Ohne Bitterkeit aber mit einer sachlichen Traurigkeit wird das Schicksal der drei Mädchen erzählt. Mit überzeugenden Darstellern und ohne ins Sentimentale abzudriften,
Erweitert Euren Horizont mit diesem Film.
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am 20. März 2015
" Und die drei Mischlingsmädchen- die jüngste ist von sehr
besonderer Wichtigkeit. Sie ist einem Vollblut versprochen!"
Rechte in Australien? Gibt es sicher. Aber nicht für die
Ureinwohner..die Aborigines.
Dieser gleichermaßen wunderbare , aber auch absolut schockierende
Film beruht auf einer wahren Geschichte. Nämlich den Erzählungen
nach Doris Pilkington, der Tochter der Hauptdarstellerin, des Opfers
Molly Craig.
Obwohl das Mädchen damals gerade mal vier Jahre jung war, erinnert sie sich
an fast alle Einzelheiten der Tragödie, die sie auch den Rest ihres Lebens
traumatisch begleiten.

LONG WALK HOME trieb mir die Tränen in die Augen. Wut und Trauer über
diese Geschichte: Der Empfehlung, einen nationalen Fond einzurichten,
wurde nie gefolgt. Auch hielt die Regierung es bis heute nicht für nötig,
sich offiziell zu entschuldigen. Und selbst, wenn sie es nun tat, ist dies
zwar ein Fortschritt, aber die geschädigte Seele jedes einzelnen Opfers ist
damit nicht mehr zu heilen. Einfach unfassbar. :`-(

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Die Geschichte:

Australien im Jahre 1931. Es regiert Rassenhass- und politik:
Alle Mischlingskinder werden den Müttern entrissen, um sie in
fern entlegenden, staatlichen Heimen zu Hausangestellten und
Farmarbeitern umzuerziehen.
Auch die Geschwister Molly und Daisy, sowie ihre Cousine Gracie
werden Opfer dieser grauenhaften Machenschaften.
Auf brutalste Weise von ihren Müttern getrennt, werden sie in das
1500 Meilen entfernte Camp Moore River verschleppt.
Molly beschließt, mit den beiden jüngeren Mädchen zu fliehen.....
einzige Orientierung ist der Rabbit- Proof Fence, - ein Zaun, der
als Schutz vor Kaninchenplagen den gesamten Kontinent durchläuft...
.........................................

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Mein Fazit:

Eigentlich wollte ich keine Rezension zu LONG WALK HOME verfassen.
Mir fehlten ganz einfach die richtigen Worte. Um meine Erschütterung
niederzuschreiben.
Dann sah ich dieses wundervolle und wohl einmalige Featurette im Bonusteil-
"Following the Rabbit- Proof Fence".......
in ca. 40 Minuten lernte ich, den Cast, den Regisseur und Produzenten
Phillip Noyce und seine Arbeit mit den Kindern, zu lieben. Dieser Mann
ist wunderbar, einfach genial, einfühlsam. Meine Tränen trockneten.
Diesen Film zu erstellen, war verbunden mit so viel Liebe, aber auch mit
hohen Anforderungen der Darsteller. So emotional wurde manche Szene gedreht,
daß die Protagonisten vor Ort, vor der Kamera ihren Gefühlen nicht mehr
Herr wurden. Die Geschichte, die Rollen, die sie spielten, nahm sie immer
mehr gefangen. Je mehr sie ihr bestes gaben, um so heftiger kochten ihre
Emotionen hoch. Viele weinten haltlos. Wie ich.

DAS ZIEL DIESER POLITIK WAR ES, IHREN ABORIGINE- RASSENANTEIL
VON GENERATION ZU GENERATION ZU VERMINDERN, SO DAß SIE EINES TAGES
IN DIE WEISSE GESELLSCHAFT INTEGRIERT WERDEN KONNTEN.
NATÜRLICH AUF UNTERSTER STUFE.

ICH hoffe so sehr, daß es irgendwann Wiedergutmachung an diesen
lieben Menschen, den Aborigines, geben wird.

Sterne sind einfach nicht genug.
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am 12. Oktober 2013
Dieser Film zeigt die harte Realität unserer Welt, in der angeblich christliche Menschen das Leben anderer Menschen zerstören. Gerade hier zeigt sich das hässliche Gesicht der Missionierung. Es reicht nicht, in Nächstenliebe den bedürftigen Menschen Essen, Trinken, Liebe und Geborgenheit zu geben, nein, die so bedachten Menschen müssen nunmehr in Dankbarkeit die Religion dieser sogenannten Christen annehmen und ihnen und vor allem der Kirche gehorchen. Dieser Film zeigt uns, wo falsch verstandene und falsch gelebte Christlichkeit hinführt und dass der Animismus und das indigene Leben vielleicht doch der modernen Welt überlegen ist. Der Film ist wirklich schön und kann sehr gut mit heranreifenden Kindern geschaut werden.
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am 16. September 2005
ein wunderschöner low-budget film nach einer wahren begebenheit, der mich emotional sehr berührt hat.
phillip noyce hat christine olsons tolles drehbuch sehr gut inszeniert und die rollen perfekt besetzt (besonders everlyn sampi hat mir gefallen).
die filmmusik von peter gabriel ist auch schön.
insgesamt eine gelungene produktion; ein film, der einen kaum mehr losläßt.
verglichen mit den "motorcycle diaries" ist diese verfilmung wirklich gut - und auch sehr viel spannender und dramatischer.
positiv überrascht haben mich auch die extras auf dieser dvd: ein interessantes making-of, informative audio-kommentare von mehreren mitwirkenden, produktionsfotos, geschichtsinfos, kinotrailer.....
würde ich jedem weiterempfehlen. ist einen kauf wert!
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am 13. März 2004
Selten habe ich so einen einfachen (= ohne Blut und Action), aber dermaßen berührenden Film gesehen (bes. das Ende mit den "echten" Darstellern) . Das Unrecht, das geschah, kann nicht rückgängig gemacht werden. Aber es ist gut zu erfahren, dass Australien nicht nur das Land der Gutmenschen ist, sondern wie alle Kolonialterritorien auf Blut, Ausbeutung und Unrecht sein Fundament legt. Der Film erzählt und klagt an, ohne den so typisch deutschen bzw. hollywood'schen moralischen Zeigefinger. Unbedingt kaufen & anschauen!
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am 12. September 2010
Ein wichtiger Film, der berührt und traurig macht. Kaum vorstellbar, dass diese Politik der australischen Regierung bis 1976 beibehalten wurde. Auch der Soundtrack von Peter Gabriel ist großartig.
Dass man allerdings dem Film "Rabbit-Proof Fence" für den unseren Markt den "deutschen" Titel "Long Walk Home" gegeben hat, ist ein ziemlich dämliches Marketing.
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am 21. August 2009
Dieser Film ist tief bewegend, zumal er auf einer wahren Begebenheit beruht. Hier wurde eindrucksvoll geschildert, was ein Staat Menschen, vor allem Kindern, antun kann.

Ich habe nur durch Zufall von diesem Film Kenntnis bekommen, bin aber überwältigt. Man muß diesen Film einfach gesehen haben und wird dann sicher einiges aus anderer Sicht betrachten.
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