Kundenrezensionen


63 Rezensionen
5 Sterne:
 (45)
4 Sterne:
 (10)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bedrückend
Von Regisseur Phillip Noyce habe ich schon überzeugende Filme gesehen. "Dead Calm" ist einer der spannendsten thriller die ich kenne, "The Saint" hat mir gefallen und "The Quiet American" war auch gut.
"Rabbit-Proof Fence" behandelt die Geschichte der "Stolen Generation". So bezeichnet man die Kinder von Aborigines, die einen weißen Elternteil haben und ab...
Veröffentlicht am 13. April 2008 von Daniel Kolloge

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die bittere Seite Australiens
Ein hoch interessanter und spannender Film, der eine Seite Australiens zeigt, die lange Zeit todgeschwiegen wurde. Gerade auch für Oberstufenschüler des Gymnasiums reizvoll, da Australien Thema im Abitur 2012 war.
Zum Glück habe ich keine Schwierigkeit, die Englische Version zu verstehen, aber beim Kauf war mir nicht klar, dass es sich um eine Version...
Veröffentlicht am 4. Mai 2012 von C.Brommundt


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bedrückend, 13. April 2008
Von 
Daniel Kolloge "The Inevitable" (Wildeshausen, NDS) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Regisseur Phillip Noyce habe ich schon überzeugende Filme gesehen. "Dead Calm" ist einer der spannendsten thriller die ich kenne, "The Saint" hat mir gefallen und "The Quiet American" war auch gut.
"Rabbit-Proof Fence" behandelt die Geschichte der "Stolen Generation". So bezeichnet man die Kinder von Aborigines, die einen weißen Elternteil haben und ab etwa 1900 deswegen von ihren eingeborenen Familien getrennt und von den europäischen Einwanderern in eigens errichtete 'Erziehungslager' gesteckt wurden. Dies wurde noch bis (offiziell) 1969 praktiziert, je nach Generation waren bis zu 30 Prozent der Kinder von Aborigine-Familien betroffen.
"Rabbit-Proof Fence" erzählt die Geschichte dreier Mädchen, die aus eben so einem 'Erziehungslager' flüchten und allein den Weg nach Haus über 1200 Meilen durch Australien zurückzulegen versuchen. Der Film erzählt seine Geschichte ganz und gar ohne reißerische Szenen, ohne Hektik, ohne Kitsch und wird daurch umso aufwühlender.
Die drei jungen Darsteller, insbesondere Everlyn Sampi, die das älteste Mädchen und damit auch die Hauptrolle spielt, überzeugen auf ganzer Linie, ebenso der ausgezeichnete Soundtrack von Peter Gabriel, der eine Golden-Globe-Nominierung für sich verbuchen konnte.
Phillip Noyce gelang ein sehenswerter und berührender Film, den ich nur empfehlen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


55 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Symbolisch, kompakt und anregend wie ein Videoclip.., 14. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Long Walk Home (DVD)
erzählt "Long walk home" den Ausbruch dreier Mädchen aus einem Lager für Aborigini-Kinder mit einem weissen Elternteil, denen es bis in die 60er Jahre untersagt war im sozialen Milieu der australischen Ureinwohner aufzuwachsen, um einer umfassenden Vermischung der "Rassen" vorzubeugen.
Die Tragik dieser auf wahren Begebenheiten basierenden Geschichte wird dabei so dezent gehalten, dass Regisseur Noyce seinem Werk genügend Luft lässt um in kraftvollen Bildern, unterstützt von einem sehr anspruchsvollen und spannenden Soundtrack aus der Feder eines gewissen Peter Gabriel, anhand eines einzelnen Schicksals auf die gesamte historische Tragödie der Aborigini aufmerksam zu machen.
Ebenso imposant die Leistung der jungen Darstellerinnen, womit "Long walk home" wieder einmal am Verstand der Vertriebe zweifeln lässt, die einen solch hochwertigen Film entweder gar nicht ins Kino bringen oder zumindestens völlig ohne adäquate Werbung eine Woche laufen lassen, damit der Konsument den Film letztendlich in der letzten Ecke seiner Videothek per Zufall entdeckt. Das ist zwar nicht so existenziell wie das Werk selber, aber dennoch auch ziemlich traurig. Absolute Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 11. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Long Walk Home (DVD)
Auf den Film kam ich über das leider erfundene Buch 'Traumfänger'. Etwas enttäuscht durch die Fälschungstatsache wollte ich eigentlich keine Bücher/Filme mehr über australische Traumwelten lesen/sehen - obwohl ich ein grosser Fan des roten Kontinents bin. Dieser Film hat mich jedoch rundherum begeistert. Natürlich sind Landschaftsbilder von Australien immer einen Film wert, aber dieser besticht durch das Thema. Es zeigt, was der falsch verstandene Darwinismus nicht nur in Europa, sondern auch in Australien angerichtet hat. Die Schauspielerinnen sind trotz ihrer Jugend bestechend in dem, was als Botschaft vermittelt werden soll: Das Leid der 'lost generation' - also von Kindern, die ihren Eltern bis in die 1970er Jahre weggenommen wurden und so durch 'Kreuzung' die niedere Rasse der Ureinwohner in die Neuzeit gezerrt werden sollte. Ein Film, den ich mir sicher immer wieder ansehen werde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach unbeschreiblich, 24. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Long Walk Home (DVD)
Es wurde endlich mal Zeit, dass sich jemand an dieses Tabu-Thema Australiens hinwagt. Und erstaunlicher Weise ist es so gut verfilmt worden, wie es die Hollywood-Regieseure nie erfinden hätten können. Nur schade, dass sich hier in München so wenige ins Kino verirrt haben und es noch dazu im kleinsten Kino ausgestrahlt wurde.
Nun endlich erfährt auch mal Europa die Geschichte, die schon seit langer Zeit zum Lehrstoff an australischen Schulen gehört. Diese DVD muß man sich unbedingt kaufen!!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen review, 6. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Rabbit Proof Fence [UK Import] (DVD)
The movie "Rabbit-Proof Fence" tells us the story of three half-caste girls who succeed in escaping from a native settlement and getting back home.

It is based on the novel "Follow the Rabbit-Proof Fence" by Doris Pilkington who is the daughter of the main character Molly.
The Movie is set in the 1930s. This was about the time when there were the first missions where young half-castes were educated and assimilated into white society. Mr. A. O. Neville was the "Chief Protector of Aborigines". The children who had to suffer from these missions are known as the "Stolen Generation".
The main characters of the movie Molly, her sister Daisy and their Cousin Gracie also belong to that generation. They are taken away from their family in Jigalong by Australian policemen. They get to "Moore River Native Settlement" where they are forced to follow a lot of rules by white missionaries. These rules are, for example, to pray, to sing English songs and to perform them. Apart from that they are not allowed to speak their mother tongue and to wear their own clothes. The children are even punished physically whenever they break a rule. The movie "Rabbit-Proof Fence" tells us the story of three half-caste girls who succeed in escaping from a native settlement and getting back home.
Molly immediately realizes that at this camp they will have to give up their identities and all of their customs and values. So she decides to leave that place together with Daisy and Gracie as quickly as possible.
Soon they find out that they have to follow the rabbit-proof fence to get back home to Jigalong. The rabbit-proof fence is a fence that goes from the east of Australia to the west. It was built to keep the large number of rabbits under control to prevent them from getting to the farmer's land.
During their escape the girls meet many different people. Some of them are really nice to them and give them clothes or food. But, of course, Molly, Daisy and Gracie have to be very careful with trusting others. The Aboriginal tracker Moodoo is trying to find them and Mr. Neville also sends his people to pursue the girls.
Finally, Gracie is caught because Mr. Neville succeeds in fooling her. But Molly and Daisy arrive in Jigalong after about 1500 miles of walking.

At first sight, it seems that "Rabbit-Proof Fence" only deals with a political problem. There is no doubt that this is the case and you certainly cannot deny that it is a problem of immediate interest. There were such missions until about forty years ago and the Australian government has not apologized for this yet.
After having watched this movie you will be convinced that it is impossible to forcibly assimilate any other race into a completely different society.
But "Rabbit-Proof Fence" also deals with some important psychological topics.
The movie shows us this story in a very touching way without any exaggeration. It is easy to put yourself in Molly's position because although there is not much dialogue in the movie, her feelings always become very clear. It is also safe to say that Everlyn Scampi, Tianna Sansbury and Laura Monaghan, the actresses who play Molly, Daisy and Gracie, are really good although it is the first time that they act in a movie.
What is especially emphasized in the movie is the contrast between the girls` lives with and without their family. Even if you have not heard of any Aboriginal customs before, you will completely understand the problems the girls have with assimilating into white society.
It is extremely impressive how determined especially Molly, but also Daisy and Gracie are to get back home. Instantly, they recognize that "Moore River Native Settlement" is not good for them. Therefore they take the big risk of being caught and they put up with the 1500-mile-long walk.
Here, however, I have to criticize that in the movie it does not really become clear enough how much this is and how long the children have to walk.
Nevertheless, not only do we get to know Molly's situation but also Mr. Neville's point of view and the reasons for the behaviour of other characters in the movie become clear.
Mr. Neville is absolutely sure that it is right what he is doing to the half-castes. To my mind Kenneth Branagh is a very convincing actor.
Another interesting topic depicted in "Rabbit-Proof Fence" is the following question: How much are you prepared to do for another people who need your help when there is the risk that you jeopardise yourself and your family?
Molly, Daisy and Gracie meet a woman who feels sympathy for them and gives them something to eat. But, nevertheless, she wants them to leave very quickly because she is afraid of Mr. Neville.
I was a little bit disappointed that we do not get to know more about Moodoo, the Aboriginal tracker, and his feelings towards the three girls. In my opinion it does not become clear enough whether he really wants to catch them or not.
Personally, I very much enjoyed the beautiful landscape that is showed in the movie. In addition to that, I like the Aboriginal soundtrack that, again, stresses the Aboriginal culture.

To sum it up "Rabbit-Proof Fence" is a great movie and I can only encourage you to watch it.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fünf Sterne für den Film, fünf Sterne für den Bonus!!, 20. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Long Walk Home (DVD)
" Und die drei Mischlingsmädchen- die jüngste ist von sehr
besonderer Wichtigkeit. Sie ist einem Vollblut versprochen!"
Rechte in Australien? Gibt es sicher. Aber nicht für die
Ureinwohner..die Aborigines.
Dieser gleichermaßen wunderbare , aber auch absolut schockierende
Film beruht auf einer wahren Geschichte. Nämlich den Erzählungen
nach Doris Pilkington, der Tochter der Hauptdarstellerin, des Opfers
Molly Craig.
Obwohl das Mädchen damals gerade mal vier Jahre jung war, erinnert sie sich
an fast alle Einzelheiten der Tragödie, die sie auch den Rest ihres Lebens
traumatisch begleiten.

LONG WALK HOME trieb mir die Tränen in die Augen. Wut und Trauer über
diese Geschichte: Der Empfehlung, einen nationalen Fond einzurichten,
wurde nie gefolgt. Auch hielt die Regierung es bis heute nicht für nötig,
sich offiziell zu entschuldigen. Und selbst, wenn sie es nun tat, ist dies
zwar ein Fortschritt, aber die geschädigte Seele jedes einzelnen Opfers ist
damit nicht mehr zu heilen. Einfach unfassbar. :`-(

********************************************************************************

Die Geschichte:

Australien im Jahre 1931. Es regiert Rassenhass- und politik:
Alle Mischlingskinder werden den Müttern entrissen, um sie in
fern entlegenden, staatlichen Heimen zu Hausangestellten und
Farmarbeitern umzuerziehen.
Auch die Geschwister Molly und Daisy, sowie ihre Cousine Gracie
werden Opfer dieser grauenhaften Machenschaften.
Auf brutalste Weise von ihren Müttern getrennt, werden sie in das
1500 Meilen entfernte Camp Moore River verschleppt.
Molly beschließt, mit den beiden jüngeren Mädchen zu fliehen.....
einzige Orientierung ist der Rabbit- Proof Fence, - ein Zaun, der
als Schutz vor Kaninchenplagen den gesamten Kontinent durchläuft...
.........................................

**************************************************************************

Mein Fazit:

Eigentlich wollte ich keine Rezension zu LONG WALK HOME verfassen.
Mir fehlten ganz einfach die richtigen Worte. Um meine Erschütterung
niederzuschreiben.
Dann sah ich dieses wundervolle und wohl einmalige Featurette im Bonusteil-
"Following the Rabbit- Proof Fence".......
in ca. 40 Minuten lernte ich, den Cast, den Regisseur und Produzenten
Phillip Noyce und seine Arbeit mit den Kindern, zu lieben. Dieser Mann
ist wunderbar, einfach genial, einfühlsam. Meine Tränen trockneten.
Diesen Film zu erstellen, war verbunden mit so viel Liebe, aber auch mit
hohen Anforderungen der Darsteller. So emotional wurde manche Szene gedreht,
daß die Protagonisten vor Ort, vor der Kamera ihren Gefühlen nicht mehr
Herr wurden. Die Geschichte, die Rollen, die sie spielten, nahm sie immer
mehr gefangen. Je mehr sie ihr bestes gaben, um so heftiger kochten ihre
Emotionen hoch. Viele weinten haltlos. Wie ich.

DAS ZIEL DIESER POLITIK WAR ES, IHREN ABORIGINE- RASSENANTEIL
VON GENERATION ZU GENERATION ZU VERMINDERN, SO DAß SIE EINES TAGES
IN DIE WEISSE GESELLSCHAFT INTEGRIERT WERDEN KONNTEN.
NATÜRLICH AUF UNTERSTER STUFE.

ICH hoffe so sehr, daß es irgendwann Wiedergutmachung an diesen
lieben Menschen, den Aborigines, geben wird.

Sterne sind einfach nicht genug.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Australien...wohin gehst Du?, 3. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Long Walk Home (DVD)
Vor zwei Jahren sah ich den Film zum ersten Mal im Fernsehen und setzte ihn auf meine Einkaufsliste. Nachdem ich hörte, daß die Buchautorin gestorben war, legte ich mich nun ins Zeug; bestellte ihn hier bei amazon per Premium-Versand.

Bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele 2000 in Sydney trat auch die australische Kultband MIDNIGHT OIL auf, die mit ihrem Gassenhauer BEDS ARE BURNING das Stadion zum Beben brachte. Die Musiker trugen schwarz, mit dem weißen Schriftzug SORRY. Während über den Köpfen der Gastländer rote Fragezeichen kreisten, wußte die australische Bevölkerung genau, was die Band damit meinte!

Was war geschehen?

Von 1900 bis 1969 wurden Mischlingskinder, die aus den Beziehungen zwischen Aborigines und den Weißen entstanden, ihren Familien aufgrund der Rassenpolitik entrissen und in Staatliche-Christliche Heime verfrachtet. Als Erwachsenen sollten sie als Hausangestellte und Farmarbeiter dienlich sein; dazu gehörte auch die Zwangsheirat!

Man beraubte sie ihrer Familien

Man beraubte sie ihrer Identität

Man beraubte sie ihrer Menschenwürde

Diese Kinder wurden dann später "The Stolen Generations" genannt!

2007 war ein Jahr, bei dem die australischen Fernsehzuschauer für einen Moment den Atem anhielten, als der Premierminister Kevin Rudd im Parlament sich für dieses abscheuliche Verbrechen entschuldigte.

LONG WALK HOME - Der lange Weg nach Hause (2002)

Nach dem Roman FOLLOW THE RABBIT-PROOF FENCE (1996) von der Aborigine Doris "Nugi Garimara" Pilkington.

* 1937

+ 10. April 2014

In dem Buch schilderte sie die traurigen Ereignisse ihrer Mutter Molly, deren Schwester Daisy und der Cousine Gracie.

Auch Doris gehörte zur "The Stolen Generations"!

FILMHANDLUNG:
1931 im australischem Jigalong. Die beiden Geschwister Molly (Everlyn Sampi), Daisy (Tianna Sansbury), sowie ihre Cousine Gracie (Laura Monaghan), werden Opfer der staatlichen Entführungstaktik, und werden ins weit entfernte Kinderheim "Camp Moore River" verschleppt.
Den dreien gelingt die Flucht. Doch "Der lange Weg nach Hause", entlang am "Rabbit-Proof Fence", gestaltet sich als gefahrenvoll. Hunger, Durst und die Angst, wieder eingefangen zu werden, sind deren Begleiter. Die Polizei, sowie der Aborigine-Fährtensucher Moodoo (David Gulpilil) ihre Verfolger. Die Kinder ahnen noch nicht, daß A.O. Neville (Kenneth Branagh), der Chief Protector of Aborigines, bereits eine Falle ausgelegt hat!

WARNUNG: Der Film eignet sich nicht für einen gepflegten Fernsehabend. Die Buchverfilmung basiert auf wahre Begebenheiten - es gibt kein Happy End!

DVD:
Die Bildqualität wirkt altbacken. Doch der englische und deutsche Ton erfreut Heimkinosystembesitzer. Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte sind einblendbar.

Extras:
- Audiokommentar von Phillip Noyce (leider ohne deutsche Untertitel)
- Feature "Follow the Rabbit-Proof Fence"
- Geschichte und Hintergründe
- Kinotrailer
- Informationen zu Cast & Crew
- Bildergallerie
- diverse Trailer
- Doris Pilkington: Survival International

BEWERTUNG:
5 Sterne. Hätte Hollywood das Buch verfilmt, wäre wohl ein Actionknaller daraus geworden - mit dutzenden von Explosionen, Gewehrsalven und einem patriotischem US Amerikaner als rettender Engel für die Kinder. Doch der australische Regisseur Phillip Noyce war die perfekte Wahl. Einfühlsam in Szene gesetzt; ohne Pathos und Gefühlsduselei, ist der Film dennoch Ruhig und ergreifend.

FREIGABE:
Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben, was wohl an der krassen Entführungs-Szene liegt, die sehr schockierend umgesetzt wurde - die Großmutter schlägt sich, der Hilflosigkeit ausgesetzt, mit einem Stein den Kopf blutig!

FAZIT:
Seit 1998 ist in Australien der 26. Mai der "National Sorry Day". Eine Erinnerung an die grausame Periode der australischen Geschichte und die Wunden der Opfer werden wohl nie verheilen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegendes Abenteuerdrama nach einer wahren Geschichte, 21. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Long Walk Home (DVD)
Dieser Film ist ein wahres Meisterwerk in Sachen Filmdramen.
Dieser Film basiert auf das Buch von Doris Pilkington, in der sie die unglaubliche, aber wahre Geschichte ihrer Mutter Molly Craig, ihrer Tante Daisy Craig und deren Cousine Gracie Fields erzählt.

Die drei Mischlingskinder Molly, Daisy und Gracie werden auf Anordnung von Mr. A. O. Neville (genial dargestellt von Kenneth Branagh, den Harry Potter-Fans in der Rolle des Zauberers Gilderoy Lockhart kennen) von ihrer Familie zwangsentfernt und ins Camp Moore River untergebracht, wo sie der Gleichgültigkeit der Missionarinnen und Aufseher ausgesetzt sind.
Doch Molly will sich nicht unterdrücken lassen und so flieht sie mit Daisy und Gracie um zurück nach Hause zu kommen.
Als Orientierung nehmen sie den Kaninchenzaun um zurück nach Jigalong zu kommen.
Doch Mr. A. O. Neville lässt seinen Einfluss geltend machen um die drei fassen zu lassen bevor es ihnen gelingt zurück zu ihrer Familie zu kommen.

Man ist von den Kindern bewegt und man nimmt Anteil an ihrer Odyssee.
Kenneth Branagh spielt die Rolle des skrupellosen und zudem sehr rassistischen Chief Protector of Aborigines A. O. Neville (1875-1954), der hinter seinem Rücken von den Kindern spöttisch Devil (Teufel) genannt wird, sehr überzeugend.
Die Art wie Mr. Neville erklärt wie man den Aborigine aus einem Mischling >>wegzüchtet<< hat mich einfach erschüttert.
Mr. Neville redet über die Kinder als würde es um Hunde- und Viehzucht gehen, einfach ungeheuerlich.

Dieses filmische Meisterwerk zeigt herausragend wie Rassismus Familien auseinanderreißt und zugleich wie Hoffnung drei Kindern den Mut gibt eine gefahrvolle Reise durch die australische Wüste auf sich zu nehmen um wieder in die Armen ihrer Lieben zu kommen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Film, 17. August 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Long Walk Home (DVD)
Dieser Film hat mich sehr berührt, gerade auch dadurch, daß die Handlung auf Tatsachen beruht. Mir war bis heute nicht bewußt bzw. bekannt, daß vor noch nicht mal so langer Zeit (ca. 80 Jahre) in Australien solche menschenverachtende Taten stattgefunden haben. Die Geschichte ist sehr gut wiedergegeben, man konnte mit den Kindern richtig mitfühlen und zittern bis zum Ende.
Ein sehr sehr lohnenswerter Film, kann ich bestens empfehlen!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Long Walk Home DVD, 13. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Long Walk Home (DVD)
Long Walk Home (Rabbit Proof Fence) ist ein überaus beeindruckender Film. Ich hatte bislang nur Sachtexte über die 'stolen generations' gelesen, und war von Mollys Willensstärke, Kraft und Klugheit überwältigt. Es ist wirklich schockierend zu sehen, wie die Regierung ihre rassistische Politik gegenüber den Aborigines durchsetzte, und zu hören, wie diese Verfahrensweise gerechtfertigt wurde. Kinder wurden von ihren Eltern gewaltsam 'gestohlen' und weit entfernt von ihrem Zuhause in Camps untergebracht, um ihnen die Religion und Lebensweise der Weißen aufzuzwingen und sie ihre eigene Kultur vergessen zu lassen - natürlich nur zu ihrem Besten. Ich habe die Gefühle der Kinder nachempfinden können und war sehr ergriffen, als Molly und ihre kleine Schwester nach ihrer langen Flucht und unglaublichen Strapazen endlich bei ihrer Mutter in Jigalong ankamen.
Dieser Film, der durchaus auch für Kinder ab 12 Jahre geeignet ist, verdient fünf Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Long Walk Home
Long Walk Home von Doris Pilkington Garimara (DVD - 2004)
EUR 7,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen