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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Reiz des reinen Hörens besteht darin, dass die Optik "fehlt". Die Geschichten müssen sich also allein durch das Musizieren, den Orchesterklang, seine Strukturierung, seine Akzente, Tempi und Dynamik sowie über den Gesang, den Stimmklang, die Stimmcharakteristik, Linienführung etc. erzählen. So vermitteln die vielen Aufnahmen, die von Le Nozze di Figaro vorliegen auch immer wieder unterschiedliche Geschichten, die bei weitem nicht alle zu überzeugen vermögen. Die vorliegende Aufnahme unter der Leitung von Rene Jacobs gehört zu den überzeugendsten und bietet vor allem eine zentrale Erfahrung, die scheinbar ein Paradoxon darstellt. Jacobs spielt Mozart mit dem Concerto Köln auf Originalinstrumenten in kleiner Besetzung. Das Sängerensemble hatte die Freiheit, die historisch geübte Kunst des verzierten Gesanges quasi "ad libitum" einzusetzen. Und das Ergebnis ist ein Mozart der so "modern", so "jung", frisch, elastisch und mit großer innerer Spannung überrumpelt, als hörte man die Oper zum ersten Mal. Gegen diesen Figaro hören sich die meisten Aufnahmen der letzten Jahre (Gardiner vielleicht ausgenommen) tatsächlich alt an. Zum Klangbild des Orchesters, das hörbar mit enormer Freude bei der Sache ist und so wunderbar frei in alle Schichten der Musik eindringt und solche zum klingen bringt, die man bisher noch nicht zu hören bekam fügt sich ein SängerInnenensemble, das eine zeitgemäße Geschichte von Liebe, Verrat, Verletzung, Übergriff, Bedrängnis und Sehnsucht mit jungendlichen Stimmen in allen Facetten darzustellen vermag. Da ist Simon Keelyside ein nachgerade idealer Graf, ein von sich und seiner Männlichkeit und was er dafür hält unzweifelhaft überzeugter Erfolgsmensch. Veronique Gens ist ihm eine leidenschaftliche, stolze und kämpferische Partnerin. Beide singen ihre Rollen mit tadellosem Sitz und idealer Balance zwischen Linienführung und Ausdruck. Lorenzo Ragazzo ist ein etwas ruppiger, auch im Stimmklang rauher Figaro und damit ein passender Konterpart zum Grafen. Die Susanna der Patrizia Ciofi, singt einwandfrei, die Zeichnung ihrer Rolle ist mir eine Spur zu putzmunter. Angelika Kirchschlager, schlicht ein Traum von einem Cherubin, wenn man sicht der Rollenauffassung des hormongetriebenen, pubertierenden Knaben anschließt. Die kleineren Rollen sind durch die Bank bestens besetzt. Was will man mehr? Einen Don Giovanni dieses Ensembles.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Mai 2004
R. Jacobs übertrifft sich mit dieser NOZZE-Interpretation selbst: Nicht nur ein herausragendes Gesangsensemble, auch die instrumentale Besetzung ist perfekt.
Aber: Nur, wer's mag... Hier wird kein aalglatter Mozart, kein Karajan-Schmelz gegeben. Es ist insgesamt schroffer, die Geigen hört man als Geigen, die Einsätze sind punktgenau aber hörbar.
Veronique Gens als Gräfin ist ein Traum, obwohl dies gewiss nicht 100%ig ihre Rolle ist, die Höhen sind manchmal ein wenig schrill. Ihre Interpretation überbietet aber vieles, was bisher da gewesen ist. Ebenso Angelika Kirchschlage als Chrubino ist unübertrefflich.
Über die Verzierungen der einzelnen Arien lässt sich sicherlich streiten, "Puristen" oder "Historisten" werden sagen, dass dies wenig authentisch ist... Authentizität bei einer Interpretation eines Werkes zu suchen, halte ich für verfehlt. Die virtuosen Verziehungen, die Schnörkel, die hier jede Arie erhält sorgt für Überraschungen und nimmt dem Stück den gewohnten Klang.
Eine Empfehlung, auch für jeden Klassik-Anfänger!!!!
Super und herausragend!
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