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am 20. Januar 2004
Ich würde sagen, dass Blade auch das Vorbild dieses Filmes war. Hinzu kommen Anleihen (Kleidung; Actionszenen) die man aus Matrix kennt. Die Story ist zwar einfach gehalten, aber nicht 100%ig linear: sie handelt vom Krieg der Vampire gegen die Werwölfe (Lycantrope). Nur was war die Ursache dieses Krieges, und wer sind die "Guten" bzw. "Bösen"? Trotz der vielen Action gibt es hier ein paar Überraschungen.
Hier die Kurzkritik:
+ coole & meistens glaubwürdige Schauspieler
+ Action und Spannung vom Anfang bis zum Ende
+ düstere und beklemmende Atmosphäre
+ Soundtrack
- Dialoge
- manche Szenen wirken übertrieben
Insgesamt ist mir dieser Film 5 Sterne wert. Allen Fans von Underworld kann ich verraten, dass ein 2. Teil von der Story her möglich wäre ;-)
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am 5. Januar 2006
Nach Rollen wie Evelyn in „Pearl Harbor“ oder Darlene in „Brokedown Palace“, wer hätte sich vorstellen können, dass Kate Beckinsale mehr spielen kann als feminine Frauencharaktere? Jedenfalls überrascht sie in „Underworld“ als die einzelgängerische Selene durch knallharte Action, ein gutes Körpergefühl und eine wohltuende Abkehr von allzu schönheitsbetontem Auftreten. Mit strähnigen Haaren und hochaufgeschlossenem Lederbustier geht Beckinsale auf die Jagd nach Werwölfen. Sie vermag den Film ganz gut zu tragen, wenngleich ihre Leinwandpräsenz noch längst nicht ausgereift ist.
Regisseur Wiseman legt mit „Underworld“ ein gutes Debüt vor. Düstere, durchgestylte Gothic-Optik, rasante Schnitte und eine von der Tendenz her interessante Story bilden die Basis für diesen Vampirfilm. Geschickt werden die Handlungen der beiden gegnerischen Lager dargestellt, mutig lässt Wiseman den Zuschauer in ausgelegte Fallen tappen und leitet dann eine überraschende Wende ein; immer wieder fragt man sich, wer denn nun wirklich der Böse und wer der Gute ist. Oder gibt es in diesem Film etwa kein Licht und Schatten, sondern nur Grautöne dazwischen? Diese Frage hält sich bis zum spannenden, aufregenden Finale und wird erst dann beantwortet.
Leider bleibt die originelle Handlung auf der Strecke. Der blutige Kampf Vampire gegen Werwölfe und die Interessenkonflikte innerhalb der Lager hätten genug Potenzial geboten, das jedoch zu Gunsten der Action verschwendet worden ist. Wiseman verlässt sich auf ein anspruchsloses Publikum, dem der Sinn mehr nach Zerstörung und Schießereien als nach einer komplexen, tiefgehenden Handlung steht. Warum diese beiden Komponenten sich so oft ausschließen müssen, bleibt offen. Somit ist „Underworld“ zwar gute Unterhaltung, aber damit hat es sich auch schon. Die Möglichkeit, dem beliebten Vampirmythos eine neue Wendung hinzuzufügen, wird verpasst, und zurück bleiben eine unbefriedigend ausgereizte Geschichte und ein zugegeben spannendes Actionspektakel.
Zu erwähnen ist, dass die vorliegende Fassung um einige Minuten geschnitten ist, daher liegt eine Altersfreigabe ab 16 vor. Dabei halten sich allerdings inhaltliche und blutige Szenen die Waage. Auch sind die Schnitte ordentlich durchgeführt; beim Ansehen des Films und ohne das Wissen, dass einige Szenen fehlen, ist von einer gekürzten Fassung nichts zu merken.
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am 4. Oktober 2004
Auch ich hatte Underworld im Kino gesehen und hatte mir ehrlich gesagt ein bisschen mehr von diesem Film erwartet.
Jedoch sollte man anders an diesen schönen Film rangehen. Es muss nicht immer ein Action Kracher à la "Blade" sein. Nein, bei Underworld geht es ruhiger und auch romantischer zu. Der Film ist eine Art "Romeo und Julia" für Vampir- und Werwolf Fans. (Verbotene Liebe zwischen Vampirin und Werwolf, denn die beiden Spezies befinden sich seit Jahrtausenden im Krieg - aber auf den Inhalt möchte ich hier gar nicht so genau eingehen.) Natürlich bietet dieser Film auch eine gehörige Portion an Action, und Kate Beckinsale ist unbestritten ein Augenschmaus, doch wer Splatter- und Actionorgien wie eben bei Blade oder John Carpenter's Vampires erwartet, wird auf jeden Fall enttäuscht werden.
Der düstere, unterkühlte schwarz-blaue Look des Films gefällt, auch wenn man das schon in einigen anderen Filmen vorher gesehen hat - es ist einfach stylish ;)
Achtung: Diese Fassung ist die gekürzte Kinofassung. Allen (volljährigen) Underworld-Fans möchte ich deshalb ans Herz legen, sich den Extended Cut zuzulegen, der 12 Minuten länger als die Kinofassung ist - und natürlich ungeschnitten. Den gibts sowohl als Single- als auch als Doppel-Disc.
Vampirfans mit einem Sinn für Romantik und Leute, die schön ausgestattete Filme (auch ohne tiefgehende Handlung) mögen - zugreifen. Blade-Liebhaber und Leute, die auf Splatter und Action en masse hoffen - Finger weg.
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am 8. Mai 2006
Dass Underworld allein von der Aufmachung her sehr überzeugend und stylisch geprägt ist, dürfte wohl niemand leugnen können.

Die verbitterte und kritische Vampirin (Kate Beckinsale), die sich hier in einem Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen wiederfindet, stellt einen Dreh- und Angelpunkt im hitzigen Konflikt der beiden Unterwelt ("Underworld")-Feinden. Die Szenen sind gut und schnell geschnitten, so dass die Spannung nicht durch Längen zerstört wird.

Die Effekte und Verwandlungen wurden eindrucksvoll umgesetzt, was "Underworld" umso schöner macht.

Warum dieser Film nun hier einige schlechte Bewertungen erlangt, liegt wohl daran, dass "Underworld" keinesfalls auf eine verzwickte Story oder Charaktertiefe ausgerichtet ist.

Was wohl dem abgeneigten Zyniker bitter schmecken mag, obwohl der hier genannte Film mit Wendungen in der Handlung und einem spannenden Showdown, sowieso Emotionslast, wirklich schon mehr als Standard ist...

...denn Ebbe herrscht hier nicht, wenn Kate Beckinsale von einem Werwolf verfolgt durch die Unterwelt einer Großstadtszenarie hetzt und wir das mit rasanten Blickwechseln aus Sicht des Werwolfs verfolgen dürfen.

Alles in allem, ein überzeugender, nicht als zu tiefschürfender Action-Grusel-Blockbuster, der seine Stärken in einer sich aufbauenden Story und intessanten Techniken findet.

MfG chido
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am 1. Oktober 2004
Underworld ist ein Film der mich nach dem Ansehen etwas ratlos zurückließ. Auf der einen Seite fand ich ihn gut, auf der anderen grottenschlecht, am Ende pendelt sich das ganze irgendwo in der Mitte ein. Mittelmäßig ist aber auch das falsche Wort für diesen Film. Sehr kompliziert.
Die guten Seiten: Die Atmosphäre des Films ist düster, gothisch, und verdammt gut rübergebracht. Von den Klamotten über die Kanonen bis zu den Darstellern (allen voran Kate Beckinsale im hautengen Lack-Outfit) passt alles wunderbar zusammen. Die Effekte sind auch ansehnlich, speziell bei den Kämpfen. Auch die Musik-Untermalung ist ziemlich cool gemacht.
Die schlechten Seiten: Die Story des Films ist ein seltsamer, halbfertiger Mischmasch ohne Plan und ohne klares Ende. Es fängt damit an dass Vampire und Werwölfe sich eigentlich nur darin unterscheiden, dass die einen sich verwandeln und die anderen nicht. Beide unsterblich, beide superstark und -schnell, etc. pp. Bis auf wenige Ausnahmen erfährt man zuwenig über die Charaktere als das ihr Schicksal einen kümmern würde. Und die Geschichte des Vampir/Werwolf Hybriden ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen ...
Fazit: Keine Ahnung. Super-seichte Unterhaltung mit dichter Atmosphäre, Story-Schrott im coolen Gewand, Popcorn-Kino zum Gehirn abschalten und genießen ... jeder sollte sich sein eigenes Urteil bilden.
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am 22. März 2004
Der Film erinnert in seiner ästhetischen Aussage eher an "The Crow" (ohne ihn zu kopieren). Also mehr wie in Märchen geht es nicht vorrangig um logische Plausibilität, sondern um die Vermittlung unterschwelliger, dafür aber um so intensiverer Botschaften. Es handelt sich auch und vor allem um einen Film, an dem das Auge sich gar nicht satt sehen kann, so gekonnt, sind Requisiten und Akteure durch Farb-, Beleuchtungs- und Kameradramaturgie in Szene gesetzt. Wer jetzt zweifelt, sollte sich nur (noch einmal?) die allererste Szene im englischen Original vergegenwärtigen: Selena (Kate Beckinsale) räsonniert über die Geschichte des Krieges zwischen "lycans" und Vampiren. Zugegeben, diese Szene hat man schon anderswo gesehen (Der Held zieht sich einsam über die Dächer der Stadt zurück: Dark Angel, Spiderman usw.); aber man hat sie noch nie in dieser packenden Inszenierung gesehen: Die Stimme von Kate Beckinsale düster-raunend, melancholisch abgesenkt; dazu die Farben in schwarz-blau getaucht. Und so folgt ein gelungenes Tableau dem nächsten, über die ganze Länge des Films. Wie bei The Crow mag man am Ende vielleicht eine tiefere Message vermissen (dies zeichnet Filme wie Den sechsten Sinn oder The Prophecy in besonderer Weise aus und fehlt hier). Aber auch das ist eigentlich unfair: Vor allem die atemberaubende Kate Beckinsale (eine Augenweide nicht im vordergründigen Sinn) vermag Gefühle von Liebe, Verrat, Angst und Mut sehr gut zu vermitteln. Zurück bleibt vielleicht keine Botschaft, aber das Gefühl großartig unterhalten zu sein.
Ich gebe zu: Man kann darüber streiten, ob das für einen guten Film gut genug ist. Aber ich persönlich würde mir mehr "schlechte Filme" wie diesen wünschen! Die Vorfreude auf "van Helsing" und "Underworld II" ist jedenfalls groß.
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am 4. März 2006
Kate Beckinsale ist wirklich eine Augenweide, nicht zuletzt wegen ihrem hautengen Latex-Anzug. Sie spielt außerdem die
sehr sympathische Protagonistin Selene, die sich während des Films als Einzelkämpferin entpuppt. Ihr allein verdankt der Film
eine unglaublich tolle Atmosphäre, die Niemand hätte besser verwirklichen können. Underworld - die Unterwelt ist geprägt
durch Dunkelheit, Gewalt und Blut. Die Rollen sind allesamt gut besetzt ... einziges Manko: Die Werwölfe sehen etwas zu
"Rasiert" aus, d.h. ihnen fehlt eine außergewöhnlich lange Fellpracht und ihre Ohren & Schnauzen sind auch viel
zu klein. Die Vampire wirken so wie normale Menschen ... und das sollten sie auch. In anderen Filmen, in denen es
um Werwölfe oder Vampire geht, haben diese Geschöpfe unmenschliche und unglaubliche Fähigkeiten. In Underworld
jedoch haben die Lycaner erst dann verblüffende Fähigkeiten, wenn sie sich bei Vollmond verwandeln und
die Vampire erst dann, wenn sie sich bedroht fühlen. In manch anderen Filmen gelten Vampire als Wesen, die nur
durch einen Holzpflock oder "Knoblauch" vertrieben werden können. In Underworld wird dem Ganzen etwas hinzugefügt;
eine Kugel aus Silbernitrat soll die Werwölfe töten, genauso wie es die Vampire töten soll. Außerdem wird an Waffen &
Silbernitrat-Munition natürlich nicht gespart...
Der Film ist unglaublich interessant, was er nicht zuletzt der Erzählweise der einzelnen Charaktere zu verdanken hat.
Im Original wirkt das Erzählte noch authentischer und noch glaubwürdiger als in der deutschen Sprache. Natürlich
ist die deutsche Sprachfassung auch in Ordnung, denn Viktors Synchronstimme ist beispielsweise sehr passend.
Er überzeugt nämlich nicht nur durch sein wirklich schaurig-scheußliches Aussehen, als er von den Toten
aufersteht, sondern auch durch seine Verlogenheit und seine kaltblütigen Aktionen. Lucien, der Bösewicht,
passt Rollentechnisch einfach wie die Faust auf's Auge. Kraven und seine "Geliebte"
sind irgendwie eine Fehlbesetzung ... andererseits wäre der Film ohne die Beiden nicht DAS, was er letztendlich ist:
GENIAL. Ich freue mich auf "Underworld 2 - Evolution" !
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am 31. Januar 2004
Der Zuschauer wird an einem entscheidenden Punkt in der Geschichte des Krieges zwischen Vampiren und Werwölfen ins Geschehen hineingezogen: Die Werwölfe sind auf der Jagd nach einem Mann, der ihnen im Krieg einen entscheidenden Vorteil verschaffen könnte und eine Vampirin (Kate Beckinsale) versucht sein Geheimnis zu lüften, denn sie wittert eine Bedrohung für sich und ihre Artgenossen. Sie stößt im eigenen Vampir-Orden aber auf Widerstand des provisorischen Anführers und sieht ihre einzige Möglichkeit in der Erweckung eines jahrtausendealten Obervampirs, der die Gefahr abwenden soll...
Was ich betonen möchte: "Underworld" ist KEIN Romeo und Julia mit Vampiren und Werwölfen sondern Action auf höchstem Niveau und bietet auch eine geniale Verschwörungsgeschichte, die besonders Horror- und Gruselfans reizen wird und erst ganz am Ende des Films aufgelöst wird.
Für nur 20 Mio. US-$ wird man für zwei Stunden in eine phantastische Welt entführt. Was besonders reizvoll ist: Der Film spielt in nur einer einzigen Nacht und die Geschichte kommt nie zum Stillstand, es wird nie langweilig.
Vergleiche zu "Blade" kann man höchstens in Bezug auf die Kleidung ziehen, ansonsten kommt "Underworld" einfach professioneller rüber - das Portrait einer dekadenten Fantasy-Vampirgesellschaft und ihrer im Untergrund agierenden Gegenspieler.
Mit modernsten Waffen bekämpfen sich die beiden Rassen bis aufs Blut, was als Vorwand für einige genial choreographierte Schießerein und Verfolgungsjagden genommen wird.
Da die Schauspieler bereits Interesse für Teil 2 und 3 geäußert haben, darf man auf eine gruselige Trilogie hoffen.
FAZIT: Ein angenehm düsterer Ausflug im Gothic-Stil in die Welt der Vampire und Werwölfe.
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am 12. März 2006
Bei "Underworld" handelt es sich um einen sehr netten Film, der das Genre wieder aufleben ließ. Weit entfernt vom unfreiwillig komisch wirkenden Ambiente welches "Van Helsing" präsentierte.
"Underworld" zeigt düstere Charaktere in einer Ambientemischung aus "Matrix" und "Blade". Das Ganze ist sehr gelungen und vorab gesagt, die Fortsetzung von "Underworld" weißt noch mehr Klasse auf.
Die Story ist interessante angelegt und kurzweilig. Leider bekommen die Käufer dieser DVD nicht alle Szenen zu sehen, so wurden übertrieben ausgespielte Splatt-Gore- Effekte aus dem Film entfernt um der 16er Freigabe standzuhalten.
Die Unrated Version liegt bei einer Laufzeit von 121 Minuten. Diese sollte in jedem Kaufhaus erhältlich sein.
Fazit: Wer keinen großen Wert auf die Komplettfassung legt, der kann in Anbetracht des Preises hier bedenkenlos zuschlagen. Ich persönlich kann nur die Unratet Version empfehlen, aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.
Ein Punkt Abzug der Kürzungen wegen.
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HALL OF FAMEam 2. Mai 2007
Der Film ist sehr, sehr gut!

Es geht um die blutige Vorherrschaft in der Unterwelt zwischen einem aristokratischen Vampirclan und dessn Todfeinden , den Lycanern

(Werwölfen). Dazu kommt noch, dass sich Selene (Vampierdame) in einen Menschen verliebt und einige weitere Probleme mit sich bringt.....

Der Film erhält 5 Sterne!

Bild und Ton passen auch alle und die Extras sind wie bei der normalen 2-Disc-Edition! Was man aber hier positiv anrechnen muss ist, dass es die FSK 18 Version des Filmes ist!

Dazu ist auch das Cover schöner als das der 2-Disc-Edition.

Hierfür gibt es auch 5 Sterne!

Leider verstehe ich dennoch nicht die Neuauflage....
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