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am 18. Mai 2005
Anfang der 90er schwappte die Brit-Pop-Welle von England über die ganze Welt. Bands wie Pulp, Blur, The Verve und Oasis waren die hot talks in der Szene, und sprießen zu Ruhm. Poppig musste es sein, rotzig und rockig zugleich, und genauzu dieser Zeit gründete der Poet Stuart Staples seine Tindersticks. Mit den Eckpfeilern Pianist Dave Boulter und kongenialem Geiger und Arrangeuer Dickon Hinchcliffe sollte eine ganz eigene Art von Klang entstehen: Eine geschmackvolle Mischung aus Jazz, Singer/Songwriter, Klassik, Slowcore, Indie und Soul.
Die Haare waren eher "pomadig" und am liebsten trugen sie
Anzüge anstatt Lederklamotten.
Nicht Rock'n'Roll, denkste, dahinter steckt pure Leidenschaft, Kunst und Seele. Die Musik der Tindersticks ist dynmisch und intensiv, die genuschelte Stimme von Staples, gerne mit Tom Waits und Nick Cave verglichen aber ganz eigen für sich, mag auf Anhieb nicht gefallen, erklimmt aber nach einiger Zeit das Herz und will nicht mehr raus. Man will die Tragik dieses Mannes verstehen, mit den Liedern im Geiste durch düstere Räume wandern, sich von ein paar Sonnenstrahlen die durch schwere Vorhänge fallen, zwischendurch aufwecken lassen, über die Treppen fallen und wieder aufstehen, tief einatmen: Leben, Liebe, Schmerz - sich richtig darin baden.
Das First Tindersticks Album wurde in allen wichtigen Musikmagazinen als herrausragendes Debüt gerühmt. , vom Großen Publikum wurde die Band nie entdeckt, muss ja nicht sein, die schrägen, düsteren Klänge sind auch nicht jedermann's Sache,
aber dafür konnte man sich über die Jahre behaupten und etablieren. Im Nachhinein muss man wohl sagen, dass es definitiv einer der besten Tindersticks Alben ist. Herrausragend sind
"Jism", "Raindrops" und "City Sickness"... "..the city is just used to make people feel better that's not like us" -
Tindersticks sind wie ein dicker alter Klassiker-Roman,
erkennt man die Leidenschaft darin, verliert man sich, will man
schnelle Unterhaltung sollte man lieber anderswertig umzuschauen.
Trotzdem eintauchen lohnt sich, es besteht nur die Gefahr süchtig zu werden, denn diese Band ist von und wohl nur für Fanatiker!
Definitiv eine sehr interessante Band, innovativ wie emotional muss sie in der englischen Musikgeschichte der 90 erwähnt werden.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Februar 2006
Das Debut der Tindersticks klingt, als hätte sich eine Gruppe von Männern, die aus einer scheinbar anderen, fremdartigen Ära entsprungen sind, kreativ und künstlerisch dermaßen entladen müssen, wie es selten zuvor schon einmal der Fall war.
Es klingt so, als hätten sie gedacht, sie bekämen niemehr wieder eine zweite Chance dazu. Dementsprechend geht es dann auch zur Sache. Großes Gefühls- und Seelenkino sind ja das vollkommen erklärte Ziel der Mannen um Stuart Staples. Und so wird es denn auch hier gehandhabt: Düstere, unheimliche Balladen, bei denen die Zeit stehenbleibt neben einer Reihe von schrägen und seltsamen Psychonummern, bei denen aber immer die hohe "Stilbesessenheit" bewahrt wird. Verstört, aber immer sophisticated ;-)... Wenn sie Scott Walker, Nick Cave, Leonard Cohen oder Konsorten nicht entbehren können, finden Sie hier ein mehr als nur "nettes" zusätzliches Feriendomilzil.
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am 27. Januar 2004
Mit dem ersten Album gleich einen (kleinen)Meilenstein zu liefern ist noch nicht vielen gelungen. Tindersticks hat man immer wieder mit Nick Cave und seinen Bad Seeds assoziert. Der Gesang von Stuart Staples erinnert beim ersten Hoeren vielleicht wirklich an Cave's tiefe Stimme und die Instrumentierung der Songs ist grundsaetzlich aehnlich. Aber je oefter man die eigenen Ohren mit Tindersticks Platten verwoehnt umso mehr wird klar, dass diese Band von Anfang an sehr eigenstaendig unterwegs war. Und niemand verschluckt Worte so schoen wie Stuart Staples.
Die Tindersticks haben im Laufe der Jahre ihre ganz persoenliche Variante von Melancholie-verwandelt-in-schlichte-Schoenheit verfeinert und praezisiert. Die rauhe Leidenschaft des Erstlings haben sie so aber nach und nach hinter sich gelassen. Nicht Details oder sanfte Melodien herrschen hier vor, sondern Songs, die bewegen und mitreissen. Die Melancholie der Tindersticks ist nie eine, in der man bodenlos versinkt, sondern man laesst sich fallen und wird dann mitgetragen. Was beinahe schon wieder Euphorie erzeugen kann. "Jism" ist ein gutes Beispiel fuer die Tindersticks-eigene Intensitaet und mit Abstand eines der besten Stuecke der Englaender (erstaunlicherweise nie als Single veroeffenlicht und auch nicht auf der sort-of-best-of "donkeys" zu finden) . In diesem Song kann man sich verlieren und wiederfinden. Und das immerwieder von neuem. "Klassiker" wie "City sickness" oder "Patchwork" erzeugen mit dem Rest des Albums ein kleines akkustisches Zuhause in das ich selbst mich sicher noch viele viele Male zurueckziehen werde.
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am 19. März 2016
Das ist Musik, wenn versnobte britische Dandys schon mit ihrem Erstlingswerk, noch ohne Titel, ein musikalisches Juwel nach dem anderen herausbringen. 1st Album-Expanded umfaßt first album demos und "tindersticks" auf einer Doppel-CD. Kaum zu glauben, was in Kilburn, Tennyson Road, London schon 1991 und 1992 in the kitchen & dining room musikalisch in Arbeit war.
Stuart A. Staples hat eine wundervoll fragile und dennoch dunkle Stimme, mit der die Band erstklassige Hits kreiert. Violine, Oboe, Klarinette und klassische Elemente lassen den British Pop erblühen. Staples Stimme vibriert vielschichtig und chansongleich, perfekte Bühne für zeitlos schöne Musik. Hervorzuheben ist hier "THE NOT KNOWING", "PATCHWORK", und "FOR THOSE....". Diese Doppel-CD und das 2nd Album von 2004 sind eine Bereicherung für jede Sammlung und vor allem für Genießer.
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am 3. Dezember 2003
Was gibt es schöneres, als in den ersten warmen Nächten des Jahres an einem Lagerfeuer sitzend und an einem Glas Rotwein nippend dem Genuschel Stuart Staples und seinen »Zundhölzern« zu lauschen? Genuschel? Ja sicher. Selbst Muttersprachler scheinen so ihre Probleme mit der Aussprache des Briten zu haben, wie zahlreiche Internetseiten beweisen, auf den Textauszüge veröffentlicht werden. Die wenigsten sind vollständig. Aber was soll's? Die Musik spricht für sich und so kann man sich die fehlenden Passagen auch zusammenreimen. Manchmal versteht man aber auch etwas: »And I whisper with my tongue between your toes / If there is ever anyone else, don't let them do this« (aus »Jism«). Umwerfend.
Dazu passen die schiefen Geigen und Orgeltöne; die Orchesterpassagen, deren Melodien von einem Kinderklavier weitergespielt werden bis auch das sich plötzlich im Nichts auflöst.
Der Rolling Stone (12/97) schrieb: »Soviel Atmosphäre war nie. Die begnadeten Poseure wurden technisch besser, bewegender nicht.«
Wie wahr. Und ich lege noch einen Holzscheit aufs Lagerfeuer.
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am 26. Januar 2010
Diese Gruppe und diese CD sind mit viel Lob überschüttet worden und wenn man die begeisterten Kritiken liest, ist die Erwartung ziemlich hoch. Und man wird tatsächlich nicht enttäuscht. Ich habe ein paar Monate gewartet, bevor ich meine Meinung abgebe, weil ich oft erlebt habe, dass die Begeisterung über eine CD dem Zahn der Zeit nicht standhalten kann. Nachdem ich die Tindersticks mittlerweile xmal gehört habe und ich immer noch hin und weg bin, habe ich mich entschlossen, die erste Kritik meines Lebens zu schreiben. Diese Musik ist so ungewöhnlich und so gut, dass ich gar nicht begreifen kann, dass es Leute gibt, die diese Gruppe nicht kennen - oder vielleicht gar nicht mögen! Eine hundertprozentige Empfehlung: KAUFEN UND SICH DIE NÄCHSTEN JAHRE IMMER WIEDER DARAN FREUEN, DASS ES SOLCHE MUSIK GIBT!
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am 26. Januar 2010
Diese Gruppe und diese CD sind mit viel Lob überschüttet worden und wenn man die begeisterten Kritiken liest, ist die Erwartung ziemlich hoch. Und man wird tatsächlich nicht enttäuscht. Ich habe ein paar Monate gewartet, bevor ich meine Meinung abgebe, weil ich oft erlebt habe, dass die Begeisterung über eine CD dem Zahn der Zeit nicht standhalten kann. Nachdem ich die Tindersticks mittlerweile xmal gehört habe und ich immer noch hin und weg bin, habe ich mich entschlossen, die erste Kritik meines Lebens zu schreiben. Diese Musik ist so ungewöhnlich und so gut, dass ich gar nicht begreifen kann, dass es Leute gibt, die diese Gruppe nicht kennen - oder vielleicht gar nicht mögen! Eine hundertprozentige Empfehlung: KAUFEN UND SICH DIE NÄCHSTEN JAHRE IMMER WIEDER DARAN FREUEN, DASS ES SOLCHE MUSIK GIBT!
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am 30. Juni 2010
Obwohl damals Leser aller für mich relevanter Musikzeitschriften (nme und rs), habe ich das geniale Debüt "The First Tindersticks Album" zur Veröffentlichung verschlafen...

..um dann einige Zeit später im Wühltisch der alten Leipziger Blechbüchse ein Album in der Hand zu halten, das allein durch die Covergestaltung auf mich Eindruck machte. Nur durch dieses Bild und den schlanken Titel TINDERSTICKS (und den geringen Preis - Student halt) wurde ich zum Kauf verleitet. An dem Tag hab ich dann die CD noch hin und wieder aus der Tasche geholt, angeschaut, das gute Gefühl blieb! Und, und dann zu Hause...

...CD-Player, Wahnsinn, noch mal, Wahnsinn, Lied zwei noch mal, nicht nur Dunkelheit, Wärme, ach noch mal die komplette Scheibe, das sind Künstler, Wahnsinn.

Das ist genau mein Ding!

Und es ist ansteckend, stimmts Alex und Martini?

Weller.
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am 3. Januar 2016
... klingt ganz gut. Hat eine eigene Richtung.
Aber irgendwie finde ich persönlich keinen echten Zugang.
Nutze es eher mal zum Nebenbeihören.
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