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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
22
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Martin Stadtfeld ist ein pianistisches Supertalent, das man sicher im Auge behalten muss. An seinen Goldberg-Variationen gibt es vieles, was man lieben kann. Er findet einen spannenden Mittelweg zwischen der "melodischen" Herangehensweise eines Murray Perahia und der glasklaren Interpretation eines Glenn Gould. Kantabel ohne Süßlichkeit die Aria, perkussives Spiel ohne rhythmisches "Stampfen" in der ersten Variation. Stadtfelds stupende Technik offenbart sich in Variation 5. Er erliegt aber nie der Versuchung, die Goldberg-Variationen in virtuoses Klingelwerk zu verwandeln. Zu ernsthaft ist sein Interpreatationsansatz und zu seriös folgt er diesem Pfad von Variation zu Varation. Die "große" 25. Variation habe ich selten klarer gespielt und dennoch berührender gehört als auf der vorliegenden CD. Sie allein könnte Kaufanreiz für Stadtfelds Debüt sein.
Was aber sicher Geschmackssache ist und bleiben muss, ist, dass der Pianist die Stimmen von der dritten Varation an gelegentlich einige Oktaven höher oder tiefer spielt. Das Ganze hat sicher seinen Reiz, bricht mit Hörgewohnheiten, lädt ein zum schärferen Hineinhören in die Struktur des Stückes. Und dennoch - mein Fall ist es nicht. Ich bin sehr empfänglich für originelle Interpretationsansätze, doch muss sich mir irgendwann erschließen, was ein Stück oder eine Interpretation durch das "Anders-machen" gewinnt. Ich fand es interessant, aber "Klick" hat es nicht gemacht.
Davon, ob man sich an dem Oktavieren stört, hängt ab, ob man sich mit dieser CD vollends anfreunden kann. Tut man es nicht, erwirbt man mit dieser Aufnahme wohl eine der aufregendsten musikalischen Erfahrungen der letzten Zeit. Tut man es, ist die CD zumindest als interessante Alternativaufnahme empfehlenswert.
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am 21. Juni 2015
Alleine schon wegen der bestechenden Aufnahmequalität der Stadtfeld-Aufnahme fällt ein Vergleich mit den älteren Glenn Gould-Aufnahmen schwer. Stadtfeld spielt brilliant, klingt manchmal etwas "braver" und weniger "mystisch" als Glenn Gould. Für mich als Laie ist es einfach wohltuend, die Goldbergvariationen auf höchstem Niveau interpretiert zu genießen, und zwar nur mit Klavier und ohne Glenn Goulds Stimme.
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am 27. Oktober 2008
Was ist über diese Aufnahme nicht für ein teilweise hahnebüchener Blödsinn geschrieben worden! Es war geradezu schick in allen möglichen Foren und nicht zuletzt auch in der Fachpresse, sie erbarmungslos zu verreißen. Das hat sie weiß Gott nicht verdient. Stadtfeld liefert eine frische, teilweise unbekümmerte, technisch bereits sehr gute, insgesamt sicher keineswegs perfekte Interpretation ab, die es mit vielen anderen im Katalog mühelos aufnehmen kann. Dass sein Label ihn in der Werbung ganz bewusst als neuen Gould zu verkaufen versuchte, ist ihm wohl nicht anzulasten und sollte schon gar nicht den objektiven Blick für seine pianistische Leistung trüben. Perfekt ist sie wie gesagt noch nicht, aber auch der große Glenn Gould hat ja - jedenfalls in meiner persönlichen Bewertung - mehrere Anläufe gebraucht, bis er 1981 den endgültigen Maßstab für Interpretationen dieses Werkes geschaffen hat. Insofern hat Stadtfeld ja noch weitere Versuche frei...
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am 31. März 2004
Die Paralellen zu Gould sind einfach nicht überhörbar, ungefähr im gleichen Alter, für beide die erste Veröffentlichung, beide Aufnahmen provokativ. Mutiger fast Stadtfeld, denn die Schatten von Gould sind mächtig und medial omnipräsent. Und nach all den großen Aufnahmen der Goldbergvariationen, seien sie nun von Weissenberg, Schiff,Perahia oder Gavrilow eine weitere hinzuzufügen, ein großes Label wie Sony davon zu überzeugen, es sollte eine xte Aufnahme von dem Werk geben, Respekt. Sind die Spirenzchen neu ? Mitnichten. Mitten der siebziger Jahre hat der Cembalist Anthony Newmann seine Spielchen mit den Goldbergvarationen gemacht und wurde dafür von der deutschen Kritik verrissen. Darf man mit den Variationen spielen, wie es auch Stadtfeld macht ? Das Wunderbarste an der Bach'schen Musik ist, dass sie einfach nicht zu entstellen ist,egal ob ein Loussier kommt oder ein Stokowsky. Sie bleibt immer großartig, mögen sich noch so viele Interpreten daran den Schnabel wetzen. Die Goldbergvarationen sollen der Fama zum Schlaf verholfen haben. Dies gelingt Stadtfeld nicht. Seine Interpretation ist so vielfarbig und lebendig, das man wacht bleibt. Chapeau.
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am 14. Juni 2010
Ich kann nicht fachsimpeln, nicht mit anderen Aufnahmen bzw. Pianisten bzw. Interpretationen vergleichen... Ich kenne die Goldberg-Variationen nur von Martin Stadtfeld gespielt und kann nur sagen: Die Musik rührt mein Herz an, ich finde sie unheimlich schön!
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am 8. August 2004
Tut mir leid, aber ich halte diese "musikdramaturgischen" Oktavverschiebungen für manierierte Effekthascherei (so hätte vielleicht auch Franz Liszt die Goldberg-Variationen gespielt). Vielleicht wollte Stadtfeld die legendären Extravaganzen von Glenn Gould noch toppen, aber nur weil etwas von der Norm abweicht, muss es deshalb noch lange nicht automatisch besser oder interessanter sein. Daher zwei Sterne Abzug in der B-Note für eine ansonsten hinsichtlich Technik und Interpretation zumindest "solide" Aufnahme.
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am 6. März 2006
Also als aller erstes möchte ich Martin Stadtfeld meine Hochachtung aussprechen. Ich bin selbst Pianist und sich an dieses Stück zu wagen in diesem noch recht jungen Alter, finde ich wunderbar.
Allerdings ist es beinahe schon peinlich sich als junger Mann an der Interpretation von Glenn Gould zu orinentieren. Und wenns dann nur die Interpretation wäre. Schauen sie sich mal das Cover an...... Frisur gleich..... Haltung gleich..... teilweise hört man ihn sogar mitsummen. Ob er das tut weil ihn die Musik mitnimmt oder weil er einfach nur möchte dass die Leute sagen "Schau mal her das große Vorbild tut das genauso" , weiß ich nicht. Tatsache ist dass seine Aufnahme denen von großen Pianisten hinterherhinkt. Und auf Dauer lässt sich das weder durch Wuschelfrisur und gutes Aussehen noch durch seinen guten Ruf, den er durch das Gewinnen des Bach-Wettbewerbes hat, verbergen.
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am 19. April 2004
Die Schönheit dieser Goldbergvariationen entsteht durch die tiefe Begeisterung, mit der sie gespielt sind.
Durch schöpferische Veränderungen in den Wiederholungen klingt das Werk wie aufgefaltet, lichtdurchflutet.
Wo unbändige Freude ausgedrückt ist ebenso wie in den extrem langsam atmenden, schwermütigen Passagen. Eines haftet am anderen, drängend oder zart. Mal ansteckend heiter, mal beunruhigend. Stets sprechend und bewegend.
Da wo Langsamkeit ist, geht beim Hören das Herz schneller und wo Stille ist, ruft die Seele des Werkes um so lauter. Wunderbar. Aber das sagt alles nichts - man muss es hören! Und: das bezieht sich nicht nur auf die strahlende Aufnahme...
Fast beneide ich jeden, der dabei sein darf, wenn Martin Stadtfeld die Goldbergvariationen gibt. Ein Geschenk!
Und spätestens da hält man die Luft an.
Sabine Damhorst
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am 7. Januar 2006
Meine lieben Mitrezensenten!
Dies ist eine wirklich mehr als beachtliche Aufnahme der Goldbergvariationen. Ich frage mich wo denn die Aufnahmen der ach so großen Pianisten geblieben sind (Horowitz, Gulda, Schnabel, Richter, etc.)? Also bin ich sehr erfreut wenn so ein "junger Kerl" sich da einmal drübertraut. Und wie er das macht!
Bach wollte die Wiederholungen anders gespielt haben, und Stadtfeld oktaviert eben - immerhin, andere machen das nicht (wenn sie überhaupt wiederholen-GG!). Kann nur sagen: Perfekte Technik, Stilsicherheit, usw.
Freu mich schon, diesen Künstler live zu erleben!
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am 14. April 2004
Die Virtuosität des jungen Künstlers überzeugt in jedem Fall. Leider stören auf der CD hässliche raschelnd-rauschende Nebengeräusche - besonders bei den Stücken 11, 17, 21, 27. Von Sony hätte man eine sauberere Aufnahme erwartet. Enttäuschend
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