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5.0 von 5 Sternen Meiner Meinung nach das beste Hypocrisy Album, 18. Januar 2011
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Ich hätte nie gedacht, dass HYPOCRISY jemals ihr bestes Album "Hypocrisy" übertreffen würden, doch mit "The Arrival" haben sie es nach 5 Jahren endlich geschafft. Eigentlich habe ich überhaupt nicht mehr mit einem genialen Album von Peter Tägtgren gerechnet, da die beiden letzten Scheiben "Into the Abyss" und "Catch 22" zwar nicht schlecht, aber nicht mehr durchgehend genial waren. Dieses Manko wurde bei "The Arrival" jedoch aus dem Weg geräumt, weswegen man nun mit 9 gleichgenialen Tracks rechnen darf.

Irgendwie ist es schon witzig, dass der Titeltrack bereits über 9 Jahre alt ist und damals lediglich als Bonustrack für das "The 4th Dimension" diente. Dennoch reiht er sich nahtlos in die anderen 8 Tracks ein, welche vielseitiger nicht sein könnten. Dies wird bereits beim Opener "Born dead buried alive" gezeigt, das mit hypermelodischen Gitarren beginnt und sich nach kurzer Zeit zu einer aggressiven Knüppelnummer entwickelt und stellenweise an die Zeit zu Beginn der 90er erinnert. Als nächstes ist dann "Eraser" an der Reihe, einer sehr melodischen Nummer, die die Trademarks der beiden Alben "The 4th Dimension" und "Hypocrisy" sehr gut einfängt. Zwar überkommt bei "Stillborn" einen die Furcht, dass HYPOCRISY wieder zu den "Catch 22"-Wurzeln zurückkehren würden, doch wird dies im Refrain schnell wieder widerrufen. Sehr genial ist auch der Stakkato Brachial Doublebass Part danach und im Mittelteil. Mit leicht melancholischem Touch zeigt sich "Slave to the Parasites", das auch ohne Probleme auf den Alben "The 4th Dimension" oder "Abducted" hätte stehen können. "New World" zeigt sich dafür wieder etwas brachialer und dominiert durch ein zwar einfaches, stakkatohaftes, aber dennoch eingängiges Riff. Vor allem der Mittelteil rult wie Sau und erinnert mich sehr an die "Osculum Obscenum" Scheibe. Es ist irgendwie schon seltsam: Zwar reichen sich auf "The Arrival" melodischen wie auch brachiale Songs die Hand, aber dennoch erkennt man einen musikalischen roten Faden, der durch alle Tracks sich durchzieht; eben HYPOCRISY pur! Danach ist auch schon der bei den Fans bekannte Titeltrack "The Arrival" an der Reihe, der selbstverständlich nochmals neu aufgenommen wurde und deswegen nun etwas moderner klingt. Hm, irgendwie hat "Dead Sky Dawning" etwas von neueren IN FLAMES, auch wenn das Stück dennoch unverkennbar HYPOCRISY bleibt. Zwar schwächelt der Song etwas im Vergleich zu den übrigen Tracks, kann aber gegen Schluss noch mal Land gewinnen. Oh Mann, was ist doch "The Departure" für ein Killertrack geworden, der genial die Melancholie des "Hypocrisy" Albums einfängt und durch sehr bedrückende Melodien und eine traurige Atmosphäre besticht. Im Gegensatz zu den meisten Scheiben ist hier der letzte Track nicht der schlechteste. Nein, denn "War within" vereint noch mal alle Einflüsse, des "The Arrival" Albums, sprich Death Metal Elemente der frühen Werke, bzw. des "Into the Abyss"-Albums, wie auch melodisch, düstere Parts. Vor allem der Refrain trägt hierbei zur Wiedererkennung bei; doch auch die düstere Anfangsmelodie, wie auch der geniale Mittelpart gehen nur noch schwer aus dem Ohr.

Ich bin echt begeistert! "The Arrival" ist meiner Meinung nach das wohl beste HYPOCRISY Album überhaupt, kein Song ist wirklich schlecht und abwechslungsreicher könnte das Album echt nicht sein. Wem Meilensteine der Schweden wie "Abducted", "The 4th Dimension" oder "Hypocrisy" gefallen haben, der wird dieses Album definitiv lieben!
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hypocrisy sind zurück, leider nicht in alter Form..., 18. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Totgesagte leben länger. Und deshalb schmeißen die Mannen um Peter Tätgren uns doch noch einen Longplayer um die Ohren. Sozusagen eine Re-Union Scheibe. Den Namen als eine der konstantesten Death Metal Band in unserer Galaxie haben sie ja nicht umsonst. Wenn ich mich nicht verzählt habe handelt es sich hier bereits um den 9. Studio-Longplayer der Band. Trotzdem muß ich gleich vorweg sagen nicht gerade um den Besten. Ist deren Zeit etwa schon abgelaufen? Naja, nach den 2 schwachen Openern gibt Song 3 „Stillborn" wenigstens etwas Stoff. Das 4. Stück „Slave To The Parasite" bleibt durchgehend im Midtempobereich, gespickt mit einigen netten 2-stimmigen Teilen. Weitere Pluspunkte sind das flotte „New World", „The Abyss" (ursprünglich schon `94 auf „The 4th Dimension" als Bonus Track erschienen) & der Rausschmeißer „War Within". Am besten kann man „The Arrival" mit dem selbstbetitelten Silberling aus dem Jahr 1999 vergleichen.
Fazit: 9 großteils melodische Death Metal Songs mit reichlich Midtempo-Passagen auf insgesamt 40 min. Bei weitem nicht der Höhepunkt im Schaffen Hypocrisy's. Die-hard Fans werden hier sicherlich zugreifen, allen Anderer empfehle ich vorher in den Silberling reinzuhören. Bleibt nur zu hoffen das sich Hypocrisy mit dieser guten, aber für ihre Verhältnisse durchschnittlichen Platte nicht entgültig verabschieden & uns beim nächsten Release noch einmal einen Höhepunkt abliefern.
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The Arrival
The Arrival von Hypocrisy (Audio CD - 2004)
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