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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder Death Metal !!!, 21. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Eigentlich ist es ja keine Überraschung mehr, dass Peter Tägtgren und seine Mannen sich mit jedem Album wieder komplett neu definieren. Eigentlich war es auch fast zu erwarten, dass bei HYPOCRISY nach der ziemlich modern klingenden und irgendwie experimentellen Scheibe "Catch 22" (2002) eine Art Rückbesinnung erfolgen würde. Aber dieses Resultat konnte man nicht erwarten. In bester "Hypocrisy"- und "The Final Chapter"-Manier wird hier melodischer Death Metal zelebriert, der die Freudentränen ins Äuglein treibt. Aber HYPOCRISY wären nicht HYPOCRISY, wenn "The Arrival" ein bloßer Abklatsch vergangener Heldentaten wäre. Die Scheibe offenbart trotzdem auch einige neue Nuancen im Sound der Schweden.
Dominiert wird der Silberteller wie bei den Glanztaten Ende der Neunzigerjahre von den mega-eingängigen und unglaublich packenden Gänsehaut-Refrains, die sich schon nach dem ersten Hören im Kopf festgefressen haben und die man von dort einfach nicht mehr wegbekommt. Und von diesem Kaliber stehen auf "The Arrival" gleich eine ganze Reihe. Es gibt wieder häufiger als auf den letzten beiden Alben getragene Melodic-Hämmer (u.a. 'Eraser' und 'Slave To The Parasites', das im Refrain verflixt an 'Only For The Weak' von IN FLAMES erinnert) zu hören und 'The Abyss' ist sogar fast eine Ballade, aber auch schnelles Kraftfutter mit fiesen Schädelspalter-Riffs ('Born Dead Buried Alive', 'Stillborn') kommt nicht zu kurz. Das Ganze klingt sehr ausgewogen, auch dass das Album überproduziert wäre, kann man nicht im Mindesten behaupten. Man könnte HYPOCRISY vielleicht ankreiden, dass sie auf diesem Album die Härte, die "Into The Abyss" und "Catch 22" auszeichnete, ein Stück zu weit zurückgeschraubt haben, aber die zahlreichen äußerst gelungenen Tracks, die einen mit ihren treibenden Midtempo-Riffs und den grandiosen Melodien um den Verstand bringen, sollten jeden HYPOCRISY-Fan dafür mehr als entschädigen.
Wie wir ja mittlerweile wissen, gibt Drumtier Lars Szöke auf "The Arrival" seine Abschiedsvorstellung, da er wegen des Terminstresses die Band verlassen hat. Sein Nachfolger ist mit ex-IMMORTAL-Schlagwerker Horgh ja auch einer der Besten der Szene, er hat allerdings an der Scheibe noch nicht mitgewirkt, wird aber die livehaftige Präsentation der neuen Songs mit in Szene setzen, u.a. auf den No-Mercy-Festivals diesen Jahres und dem Wacken Open Air. Bin schon gespannt, wie die Songs mit diesem knüppelschwingenden Dämonen hinter der Schießbude klingen werden.
Besondere Erwähnung verdient auch noch das sehr gelungene Cover, das Peter's Vorliebe für Extraterrestrisches sehr schön dokumentiert und einfach extrem cool aussieht. Und wenn man sich mal vor Augen führt, wie sich der Herr Tägtgren auf "The Arrival" die Seele aus dem Leib schreit und welche Qualität die Songs aufweisen, dann ist sonnenklar, dass einzig und allein HYPOCRISY die Hauptband von Peterle sind.
Es ist auf jeden Fall bemerkenswert, dass alle neun Songs dem hohen Standard, den HYPOCRISY sich selbst durch ihre zahlreichen erstklassigen Alben gesetzt haben, locker Genüge tun. Die mitreißenden Riffs und Melodien und diese mörderische Eingängigkeit der Stücke sind einfach umwerfend. Es ist sicherlich nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass solch geniale Songs wie 'Eraser', 'Slave To The Parasites' und 'Dead Sky Dawning' bald auf einer Stufe mit den absoluten Bandhymnen vom Schlage eines 'Fractured Millennium' stehen werden.
Persönliches Schlusswort: Mit jedem weiteren Durchlauf gefällt mir diese Scheibe besser, mittlerweile würde ich sie sogar ungeniert als mein Lieblingsalbum von HYPOCRISY bezeichnen. Mit dieser Langrille setzt sich Peter Tägtgren mal wieder selbst ein Denkmal. Huldigt diesem Mann und lobpreiset ihn!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Death Metal Kunst auf höchstem Niveau!, 24. März 2004
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Peter Tätgren hat sich mit diesem Album nun schon zum xten mal übertroffen - was hier abgeliefert wird gehört in die Metal-Sammlung wie die Freundin in die Küche. Bombastische Arrangements kombiniert mit geilen Melodien und der nötigen Härte, kräftig umrühren und voila: "The Arrival" der Death Metal Kracher des Jahres is da!!! Nahezu jeder Song auf dem Album ist fehlerlos und besitzt einen eigenen Charakter. So weckt z.B. "Eraser" Endzeitstimmung und Gänsehaut, "Stillborn" sorgt für mächtig Bang-Stoff und besitzt dazu auch noch einen Killer-Refrain mit Ohrwurmqualitäten. Der nächste Song "Slave to the parasites" is auch sehr gelungen, wobei ich anmerken muss, dass er einer der schwächeren aufm Album ist. "New World", naja, was soll man über diesen Song noch sagen - für mich eines der besten Stücke die Tägtren je geschrieben hat. Weiter gehts mit dem Remake von "The Abyss" welches ziehmlich depressiv und träge ausgefallen ist, was aber auch gut so is. "DEADSKY DAWNING" genailer Song, Super Refrain mit "Bierauskühlschrankholundmitbang - Gefahr". Alles in allem einer von wenigen Top-Releases 2004. Buy or Die!
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5.0 von 5 Sternen Hypocrisy are back!!!, 2. November 2004
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Wenn man die Fans fragt welche Stücke der Schweden Hypocrisy sie bevorzugen dann wird man hauptsächlich Mid-Tempo Hymnen wie Fractured Millennium oder Roswell 47 zu hören bekommen und genau in diese Richtung geht The Arrival. Nach der eher experimentellen aber dennoch sehr guten Catch 22 ist das eigentlich genau das richtige. Es ist wichtig für eine Band Neues auszuprobieren aber genauso wichtig ist es zu wissen wo die eigenen Stärken liegen und diese zu zeigen. The Arrival ist zu 100% typisches Hypocrisy Material wobei die Band nie von Glanztaten wie Hypocrisy oder Abducted klaut. Der Opener Born Dead Buried Alive fällt da aber noch etwas aus dem Rahmen. Das Stück ist verhältnismäßig hart und erinnert vage an eine softe Version des Krachers Legions Decend aber danach geht's schon los mit all den herrlichen Elementen die diese grandiose Band ausmachen: Eraser hat das Zeug zur neuen Bandhymne und muss keinen Vergleich mit einem Roswell 47 scheuen. Stillborn ist eine flottere Nummer die einen Hauch Inseminated Adoption verbreitet. Slave to the Parasites gehört wohl zu den eingängigsten Stücken die Hypocrisy jemals gemacht haben und passt gut zum Material der selftitled. New World ist dann wieder härter verfügt aber auch über einen eingängigen Refrain. Bei The Abyss handelt es sich um eine Neuaufnahme des Bonustracks der 94er Veröffentlichung The Fourth Dimension. Allerdings klingt das Stück weitaus besser als eine gewöhnliche B-Side. Auf der regulären Version von The Fourth Dimension wäre dieses Doom-Epos ein Highlight gewesen. Die moderne Version klingt aber weitaus besser als die Originalversion. Dead Sky Dawning ist eine melodische flotte Hymne die an selftitled erinnert und auch The Departure geht in diese Richtung wobei das Stück eher langsamer ist und an Fractured Millennium erinnert. Das abschließende War Within kommt sehr thrashig daher und lässt es noch mal ordentlich knallen.
Fazit: Das Album ist einfach typisch Hypocrisy und fasst die wichtigsten Elemente dieser genialen Band zusammen weswegen es für Einsteiger wohl sehr interessant ist. Hypocrisy Fans müssen und werden hier eh sowieso zugreifen denn so gut klangen Tägtgren und Co. schon langer nicht mehr. Hier ist einfach alles 100% Hypocrisy. Das Artwork mit den Alien-Bildern erinnert an die Zeiten von Abducted und auch die Texte bei denen diesmal Dan Swanö (Edge of Sanity) mitgewirkt hat beschäftigen sich mit diesem Thema. Ansonsten bleiben nur noch drei Worte zu sagen: Kaufen! Kaufen!! Kaufen!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Ankunft = Die Rückkehr, 16. März 2004
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Nachdem ich 'Slave To The Parasites' auf einem Sampler gehört hatte, brach ich sofort in Euphorie aus und bestellte mir The Arrival lange vor der VÖ. Und ich wurde nicht enttäuscht. Endlich haben Hypocrisy wieder zu ihren alten Stärken zurückgefunden, monumentale Melodien, brachialer Sound und viel Abwechslung. Man fühlt sich irgendwie in die guten alten Neunziger zurückversetzt, als Alben wie Abducted und The Fourth Dimension unsere Plattenschränke eroberten. Ich will ja nicht behaupten, dass Peter und seine Mannen mit der Zeit nachgelassen hätten, aber als Catch 22 rauskam, trauerte ich schon ein wenig den alten Glanztaten nach. Und ganau an jene wird mit The Arrival nahtlos angeknüpft. Ich möchte keine einzelnen Songs hervoheben, man muss die CD einfach als Ganzes genießen, denn alles passt wirklich zu 100% zusammen. Es befindet sich von schnell bis langsam und brutal bis monumental alles dabei, was das Herz des geneigten Hörers begehrt.
Ein kleiner Wehrmutstropfen ist der Ausstieg/Rausschmiss von Lars, aber mit Horgh (Ex-Immortal) hat man einen mehr als adäquaten Ersatz gefunden. Ich bin echt schon gespannt, wie diese Kombination live klingt.
In diesem Sinne, hoch die Gläser und auf die Rückkehr der alten Helden!
Prost!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen JAAAAAA, der Hammer, 18. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
The Arrival ist wieder ein absolutes Meisterwerk geworden. Einziger Schwachpunkt, dass die Länge der Scheibe mit 40 min nicht gerade üppig ausgefallen ist. Die neun Nummern krachen von der ersten bis zur letzten Minute. Stilistisch kann man das Album mit der selbstbetitelten Scheibe aus dem Jahre 1999 vergleichen. Packende Hymnen mit Melodie, Härte und einer saugeilen Produktion. Herausragend für mich "Dead Sky Dawning" ein Mörder Track. Das Hypocrisy nicht tot sind, wie manche glauben, zeigt das neue Album. Kaufen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassig, 16. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Also, eines mal vorneweg: "The Arrvial" ist mein erstes Hypocrisy Album, so dass ich kein älteres Album von ihnen zum Vergleich heranziehen kann.
Nichtsdesto trotz kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass "The Arrival" ein Spitzen-Album ist.
Schon der Opener "Born Dead Buried Alive" geht richtig ab und zeigt, dass die Band um Peter Tägtgren in Sachen Atmosphäreschaffung und Songwriting absolut klasse ist, was auch folgende Edel-Schlepper wie "Eraser" und "Slave To The Parasites"
mehr als bestätigen können.
Der größte Pluspunkt an diesem Album neben den oben aufgezählten Aspekten ist allerdings auch die enorme Abwechslung, so befinden sich auf dieser Langgrille neben den schon erwähnten Hits auch Brecher wie "New World", das absolut finstere "The Abyss" und die schnellen Titel "Dead Sky Dawning" und "War Within"
Einzig "Stillborn" ist meiner Meinung nach eine kleine Schwäche auf diesem Album, kann dieser Track doch nciht das enorm hohe Niveau der restlichen Songs halten.
Anspieltipps: "Eraser", "Slave To The Parasites", "Dead Sky Dawning",....ach was, alle!
Pflichtkauf!
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5.0 von 5 Sternen Hypocrisy rockt!, 15. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Ich habe diese CD vor kurzem in meinem Musik-Shop erstanden, obwohl sie seltsamer erst veröffentlicht wird.
Egal, Diese cd ist wirklich sehr geil.
Der Titel "The Arrival" lässt schon darauf schließen, es geht wiedermal um Aliens.
Der beste Song des 40 Minuten langen Albums ist meiner Meinung nach "Slave to the Parasites" dieses gekreischte 'They won't leave me be!' geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Diese tollen Melodien, die auch in den anderen Songs vorkommen!
Ohrwurm-Alarm heißt es hier, und es ist erstaunlich was die drei Jungs wiedermal geleistet haben. "All killer no filler" heißt es bei diesem Album. Ich denke deshalb nur 40 Minuten lang. Hypocrisy hätte bestimmt noch die restlichen 20 Minuten ausbauen können - was sie aber nicht getan haben - und das ist auch gut so! Es gibt keinen Track den man skippen muss weil einfach alle geil sind! Wäre doch schade wenn dazwischen schlechte Songs sind.
Das Cover der Digipack Version die ich habe ist sehr toll gestaltet, nur leider ist irgendwie kein Booklet dabei... macht aber nix weil dass digipack selber in einer booklet ähnlichen Form aufgemacht ist.. nur fehlen leider die Texte der jeweiligen Lieder.
KAUFEN!
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5.0 von 5 Sternen Der absolute Hammer, 16. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Hypocrisy haben sich nie aufgelöst, wenn überhaupt, dann haben sie es sich nach der Final Chapter Platte überlegt, und die liegt Jahre zurück.
Das letzte Hypocrisy Studioalbum war Catch 22 und wurde von vielen Fans nicht ohne weiteres aufgenommen, weil es mehr Uptempo-Nummern und einen punkigeren Stil hatte.
Hypocrisy 2004 sind besser denn je!
Sie haben auf the Arrival wieder zu den härteren Mid-Tempo-krachern à la ROSWELL 47 und Burried zurückgefunden und schmettern ein Todesbrot nach dem anderen um die frohlockenden Ohren des Zuhörers!
Die Scheibe ist absolute Pflicht!!!!
Jeder der auch nur ansatzweise auf Deathmetal oder Hypocrisy steht und jeder, der die Jungs schonmal live gesehen hat braucht diese CD!
PS.: Mit neuem Line-Up (Immortal Drummer Horgh ist der Band beigetreten und zweitem permanentem Gitarristem (Live-Gitarrist Andreas hat sich ebenfalls angeschlossen) blicken Hypocrisy in eine noch strahlendere Zukunft!
Horghs Blastbeats werden die Deathmetal-Welt verändern!
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5.0 von 5 Sternen Hypocrisy The Arrival, 22. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Die Cd ist der Hammer vor allem der song eraser gefällt mir am besten! Bandmitglieder:3 Peter Tägtgren: Vocals,Guitars,Keybords,Mikael Hedlund: Bass,Lars Szöke: Drums
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5.0 von 5 Sternen Meiner Meinung nach das beste Hypocrisy Album, 18. Januar 2011
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Arrival (Audio CD)
Ich hätte nie gedacht, dass HYPOCRISY jemals ihr bestes Album "Hypocrisy" übertreffen würden, doch mit "The Arrival" haben sie es nach 5 Jahren endlich geschafft. Eigentlich habe ich überhaupt nicht mehr mit einem genialen Album von Peter Tägtgren gerechnet, da die beiden letzten Scheiben "Into the Abyss" und "Catch 22" zwar nicht schlecht, aber nicht mehr durchgehend genial waren. Dieses Manko wurde bei "The Arrival" jedoch aus dem Weg geräumt, weswegen man nun mit 9 gleichgenialen Tracks rechnen darf.

Irgendwie ist es schon witzig, dass der Titeltrack bereits über 9 Jahre alt ist und damals lediglich als Bonustrack für das "The 4th Dimension" diente. Dennoch reiht er sich nahtlos in die anderen 8 Tracks ein, welche vielseitiger nicht sein könnten. Dies wird bereits beim Opener "Born dead buried alive" gezeigt, das mit hypermelodischen Gitarren beginnt und sich nach kurzer Zeit zu einer aggressiven Knüppelnummer entwickelt und stellenweise an die Zeit zu Beginn der 90er erinnert. Als nächstes ist dann "Eraser" an der Reihe, einer sehr melodischen Nummer, die die Trademarks der beiden Alben "The 4th Dimension" und "Hypocrisy" sehr gut einfängt. Zwar überkommt bei "Stillborn" einen die Furcht, dass HYPOCRISY wieder zu den "Catch 22"-Wurzeln zurückkehren würden, doch wird dies im Refrain schnell wieder widerrufen. Sehr genial ist auch der Stakkato Brachial Doublebass Part danach und im Mittelteil. Mit leicht melancholischem Touch zeigt sich "Slave to the Parasites", das auch ohne Probleme auf den Alben "The 4th Dimension" oder "Abducted" hätte stehen können. "New World" zeigt sich dafür wieder etwas brachialer und dominiert durch ein zwar einfaches, stakkatohaftes, aber dennoch eingängiges Riff. Vor allem der Mittelteil rult wie Sau und erinnert mich sehr an die "Osculum Obscenum" Scheibe. Es ist irgendwie schon seltsam: Zwar reichen sich auf "The Arrival" melodischen wie auch brachiale Songs die Hand, aber dennoch erkennt man einen musikalischen roten Faden, der durch alle Tracks sich durchzieht; eben HYPOCRISY pur! Danach ist auch schon der bei den Fans bekannte Titeltrack "The Arrival" an der Reihe, der selbstverständlich nochmals neu aufgenommen wurde und deswegen nun etwas moderner klingt. Hm, irgendwie hat "Dead Sky Dawning" etwas von neueren IN FLAMES, auch wenn das Stück dennoch unverkennbar HYPOCRISY bleibt. Zwar schwächelt der Song etwas im Vergleich zu den übrigen Tracks, kann aber gegen Schluss noch mal Land gewinnen. Oh Mann, was ist doch "The Departure" für ein Killertrack geworden, der genial die Melancholie des "Hypocrisy" Albums einfängt und durch sehr bedrückende Melodien und eine traurige Atmosphäre besticht. Im Gegensatz zu den meisten Scheiben ist hier der letzte Track nicht der schlechteste. Nein, denn "War within" vereint noch mal alle Einflüsse, des "The Arrival" Albums, sprich Death Metal Elemente der frühen Werke, bzw. des "Into the Abyss"-Albums, wie auch melodisch, düstere Parts. Vor allem der Refrain trägt hierbei zur Wiedererkennung bei; doch auch die düstere Anfangsmelodie, wie auch der geniale Mittelpart gehen nur noch schwer aus dem Ohr.

Ich bin echt begeistert! "The Arrival" ist meiner Meinung nach das wohl beste HYPOCRISY Album überhaupt, kein Song ist wirklich schlecht und abwechslungsreicher könnte das Album echt nicht sein. Wem Meilensteine der Schweden wie "Abducted", "The 4th Dimension" oder "Hypocrisy" gefallen haben, der wird dieses Album definitiv lieben!
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The Arrival
The Arrival von Hypocrisy (Audio CD - 2004)
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