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4.0 von 5 Sternen kein Meisterwerk - ein Lebenswerk
In einem gewissen Maße ist das vierte Studioalbum der Stereophonics wirklich ein Art Lebenswerk von Frontmann Kelly Jones - nicht nur von dem Standpunkt aus gesehen, dass der Sänger nun "seine" Musik selber produziert (weswegen ihn die britische Presse mal als Diktator titulierte). Textlich gesehen ist "You gotta go there to come back" das bisher...
Veröffentlicht am 10. Juni 2003 von misswriter

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hmmm...
Eigentlich hoffe ich schon lange wieder auf knackige Rocksongs à la "Performance & Cocktails". In dieser Beziehung enttäuscht das neue Phonics-Album. Schade!
Natürlich, sie fügen Neues in ihre Musik ein(Streicher) und hin und wieder passt das auch, tönt ganz interessant.
Aber tief drinnen wartet man dann halt doch wieder auf Kelly...
Veröffentlicht am 3. Juni 2003 von Cheswick


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kein Meisterwerk - ein Lebenswerk, 10. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
In einem gewissen Maße ist das vierte Studioalbum der Stereophonics wirklich ein Art Lebenswerk von Frontmann Kelly Jones - nicht nur von dem Standpunkt aus gesehen, dass der Sänger nun "seine" Musik selber produziert (weswegen ihn die britische Presse mal als Diktator titulierte). Textlich gesehen ist "You gotta go there to come back" das bisher persönlichste Album. Vorbei sind die Zeiten als das unterhaltende Storytelling á la "Word gets around" die Texte dominierte. Heute erscheint Kelly Jones mehr als der Grübler, der über sein Leben nachdenkt (siehe "Maybe tomorrow", "Getaway"...) und in seinen Songs die vielen Veränderungen der letzten 2 Jahre wie z.B. die Trennung von seiner langjährigen Freundin verarbeitet. Diese Authenzität macht Lieder wie "Since I told you it's over" erst richtig ergreifend. Parallel zum eigenen Leben hat sich auch der Sound stark verändert: es werden mehr Instrumente eingesetzt und mit allerhand Stilen experimentiert. Den typischen Stereophonics-Sound gibt es nicht mehr - man ist bemüht um Varietät. Dadurch ist die Platte selbst für hartgesottene Fans auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftige schwere Kost( davon will ich mich gar nicht ausschließen). Doch hat man sich erst einmal reingehört, erschließen sich einem die Lieder wie einzelne kleine Welten.
Den Anfang macht der dirty Rock Opener "Help me...", der ein wenig zu lang geworden ist, worauf gleich zwei der stärksten Tracks folgen: der eingängige Radio-Ohrwurm "Maybe tomorrow" und das energiegeladene 70s Rock n' Roll-Stück "Madame Helga", über das man wohl nicht mehr viel sagen muss. Ist man danach nun schweißgebadet, kann man sich bis zur nächsten Rocknummer "Jealousy" erstmal ausruhen. Das smoothe "You stole my money honey" ist perfekt zum auf der Terrasse liegen und relaxen. Zuckerwatte-süßer Pop Marke "Getaway" und das nostalgische Big Band-Feeling eines "Climbing the wall" lassen einen im Glauben die Sonne würde immer noch scheinen. Nummer 8 "I'm alright..." ist mit seinen Massive Attack-ähnlichen Klängen wohl das ungewöhnlichste Stück der Platte, aber mit seiner tief-düsteren Stimmung, die an "I stopped to fill my car up" erinnern lässt, zugleich auch eines der besten. Das nachfolgende "Nothing precious at all" ist mein persönlicher Favourite, weil es textlich auf die "Traffic"-Schiene abzielt und einfach nur wunderschön ist (unbedingt live hören!). Für "Rainbows and pots of gold" gilt das gleiche wie für den Opener: zu lang. Damit verliert der melancholische Text und der passende Sound etwas von seiner Wirkung. Was man im Gegensatz dazu von "I miss you now" und "Since I told you it's over" nicht sagen kann. Bei den ersten souligen Klängen fühlt man sich gleich an den Tresen einer verrauchten Bar versetzt und möchte am liebsten seinen Liebeskummer betrinken, selbst wenn man gar keinen hat - ein Paradebeispiel an Atmosphäre, was nur durch die mitreißende Mitgrölhymne "High as the ceiling" unterbrochen wird.
Alles in allem ist "You gotta go there to come back" also ein sehr abwechslungsreiches Album , was musikalisch sowohl die Probleme der letzten Zeit als auch die Zufriedenheit mit der jetzigen Situation der Band wiederspiegelt. Ein Meisterwerk wie "Performance and cocktails" ist es dennoch nicht geworden, aber das hatte man wohl auch nicht vor. Zitat Kelly: "We wanted to make a record that was from the heart about music and soul". Das ist ihnen gelungen!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und es ist doch toll!, 22. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
Trotz der zahlreichen negativen Rezensionen bin ich nach wie vor der Meinung, dass dieses Album sehr gut gelungen ist und nichts anderes ist als eine konsequente Weiterentwicklung der auf J.E.E.P. eingeschlagenen Richtung. Auch ich war und bin ein großer Fan von Word Gets Around und Performance And Cocktails, aber das heißt ja nicht, dass die Stereophnics nun ewig im Stile von "Last Of The Big Time Drinkers" oder "The Bartender And The Thief" weitermachen müssen. Denn genau dieser eher triviale Stil, der das erste und teilweise auch noch das zweite Album ausmachte, ist irgendwann erschöpft. Und ich bin mir sicher, dass genau die Leute, die heute jammern, dass die Stereophnoics so gar nicht mehr das sind, was sie mal waren, mindestens genauso laut schreien würden, wenn sich am Sound gar nichts geändert hätte.
"You Gotta Go There To Come Back" ist zweifelsohne ein sehr gutes Album und spiegelt - so abgestumpft das auch klingen mag - schon eine gewisse musikalische Reife wider. Sicher ist etwas dran an der Kritik, Kelly Jones würde die Band schon fast diktatorisch führen und seine Stimme käme einem auf diesem Album aus jeder Richtung entgegen. Aber dann darf ich mal die Frage stellen, wer die Stereophonics ohne Kelly Jones' einzigartige Stimme wären?! Und wenn seine Stimme in einigen Songs auf diesem Album öfter mal geloopt ist, dann wirkt das keinesfalls störend (oder gar einlullend, wie hier jemand in einem völlig substanzlosen Verriss "anmerkte") sondern es fügt sich nahtlos in die Songs ein und betont sogar noch zusätzlich dieses gewisse Etwas, was eben nur die Stereophonics, oder besser gesagt Mr. Jones zu bieten haben.
Also alles in allem eine absolute Kaufempfehlung, auch wenn Stereophonics-"Neulinge" vielleicht lieber mit Performance And Cocktails oder J.E.E.P. anfangen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hmmm..., 3. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
Eigentlich hoffe ich schon lange wieder auf knackige Rocksongs à la "Performance & Cocktails". In dieser Beziehung enttäuscht das neue Phonics-Album. Schade!
Natürlich, sie fügen Neues in ihre Musik ein(Streicher) und hin und wieder passt das auch, tönt ganz interessant.
Aber tief drinnen wartet man dann halt doch wieder auf Kelly Jones' raue Stimme, die einem Songs wie "Just looking" um die Ohren schleudert.
Wer J.E.E.P. mag, wird auch diese CD mögen, wer eher die Phonics der ersten Alben liebt, wird eher enttäuscht sein...
Die Jungs können mehr!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Scheibe!, 22. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
Auch ich finde, dass die Schelte über dieses Album der Sterophonics absolut unberechtigt sind. Jeder Künstler / jede Band sollte sich weiterentwickeln, und diese geniale Band tut das zum Glück auch ständig. Es gibt doch wirklich zu viele Bands, die einmal einen einzelnen Hit landen und dann ein Leben lang versuchen, einen weiteren Hit zu landen, indem sie genau dasselbe immer wieder (aber meist nur viel schlechter!) zu recyklieren versuchen. Vergesst einfach alle Unkenrufe, die behaupten, die Stereophonics seien "nicht mehr so gut wie früher". Pustekuchen! Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass "You Gotta Go There To Come Back", zusammen mit der Vorgängerplatte "Just Enough Education To Perform" zwei absolut hörenswerte und notwendige Stufen auf dem Weg zu einem erkennbaren eigenständigen Musikstil sind, der schliesslich (jedenfalls vorerst) in der neusten, genialen Scheibe "Language. Sex. Violence. Other?" endet.
Besonders hörenswerte Songs auf dem Album sind etwa "Maybe Tomorrow" (das übrigens am Ende des absolut sehenswerten Films "Crash" (2500) zu hören ist), "Madam Helga", "I'm Alright" und "Rainbows and Pots of Gold".
Achtung: von dieser Scheibe gibt es noch eine neuere Version, die den tollen, zum mittanzen anregenden Bonustitel "Movie Star" enthält.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide Arbeit, 20. Juni 2003
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
Man nehme eine Platte von Free, eine von Oasis und eine von den Faces mit Sänger Rod Stewart, mische die drei und heraus kommt der Sound der Stereophonics. In England scheinen die drei Musiker damit genau den Zeitgeist zu treffen. Dort hat es "You Gotta Go There To Come Back" in den Charts von Null auf Eins geschafft. Was die Inselbewohner so scharenweise in die Plattenläden strömen lässt, kommt diesseits des Ärmelkanals kaum über den Status einer Randerscheinung hinaus - daran wird auch das vierte Werk der Waliser nichts ändern.
Tut man der Band damit Unrecht? Der 70er-Retro-Rock auf ihrem neuen Album ist nicht schlecht, aber eben schon zigmal da gewesen. Etwas aus der Reihe fällt einzig "I`m Alright", dessen Grundrhythmus auch von Massive Attack stammen könnte. Die herb-melancholischen "Getaway" und "Climbing The Wall" stechen aus den zahlreichen balladesken Kompositionen hervor. Dreckigen Charme versprüht hingegen das rockende "Jaelousy", das in diesem Fall auf die oft so nervige Reibeisenstimme von Sänger Kelly Jones zugeschnitten ist.
Fazit: Solide Arbeit, die aber schnell vergessen sein wird - zumindest bei uns.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach eine tolle Scheibe!, 22. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
Jegliche Schelte, welche dieses Album der Sterophonics im Vergleich zu den "angeblich so viel besseren" früheren Alben der Band erhalten haben, sind meiner Meinung nach völlig unberechtig, denn jeder Künstler / jede Band sollte sich weiterentwickeln, und diese geniale Band tut das zum Glück auch ständig. Es gibt doch wirklich zu viele Bands, die einmal einen einzelnen Hit landen und dann ein Leben lang versuchen, einen weiteren Hit zu landen, indem sie genau dasselbe immer wieder (aber meist nur viel schlechter!) zu recyklieren versuchen. Vergesst einfach alle Unkenrufe, die behaupten, die Stereophonics seien "nicht mehr so gut wie früher". Pustekuchen! Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass "You Gotta Go There To Come Back", zusammen mit der Vorgängerplatte "Just Enough Education To Perform" zwei absolut hörenswerte und notwendige Stufen auf dem Weg zu einem erkennbaren eigenständigen Musikstil sind, der schliesslich (jedenfalls vorerst) in der neusten, genialen Scheibe "Language. Sex. Violence. Other?" endet.
Besonders hörenswerte Songs auf dem Album sind etwa "Maybe Tomorrow" (das übrigens am Ende des absolut sehenswerten Films "Crash" (2500) zu hören ist), "Madam Helga", "I'm Alright" und "Rainbows and Pots of Gold".
Achtung: diese Scheibe ist eine später erschienene Neuauflage der CD, welche den tollen, zum mittanzen anregenden Bonustitel "Movie Star" enthält. Wer sie also noch nicht hat: diese Version kaufen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Maybe tomorrow, 12. Juni 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
Das Positive zuerst: Die neue Stereophonics-Platte ist abwechslungsreich, gut gemacht und nervt nicht. Die Stimme von Kelly Jones erinnert an den guten Rod Stewart zu Zeiten der Jeff Beck Group. Auch der Sound der gesamten Band tendiert manchmal in diese Richtung. Es scheint als hätten die Stereophonics ihre Fühler nach Amerika ausgestreckt. Blues-Rock-Flavour rules! Die Gitarren schleppen sich dahin wie die Wasser des Mississippi und schwere Melancholie liegt über allem.
Das Negative: Die Jungs können nicht an die Frische früherer Produktionen anschließen. Aus den Hoffnungsträgern des BritPop ist eine gestandene Rockband geworden, die ihr Handwerk zwar versteht, aber nicht mehr überraschen kann. Irgendwie muss ich ständig an „Standing on the shoulder of giants" von Oasis denken. Eine ehemalig aufregende Kapelle in der kreativen Sackgasse. Ganz so schlimm ist es um die Stereophonics zwar noch nicht bestellt. Aber wenn die nicht aufpassen...Maybe tomorrow.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Chance vertan..., 19. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
Ja, es tut immer weh, einer Band die einem sehr nahe steht eine schlechte Kritik verpassen zu müssen. Aber als Fan der ersten Stunde bleibt mir im Falle des vierten Stereophonics-Albums leider keine andere Wahl.
Noch heute drehen sich ihre beiden Erstlinge "Word gets around" und "Performance & Cocktails" mit schöner Regelmäßigkeit in meinem Player. Alben für die Ewigkeit, mit einem unverwechselbaren Stil und der charismatischen Stimme von Kelly Jones.
Der mit dem für meine Begriffe bereits deutlich schwächeren Album J.E.E.P. eingeschlagene Stil, wird auf "You gotta..." konsequent fortgesetzt.
Leider geht er weg vom einfachen, ehrlichen Stil der Erstlinge, zu einer überproduzierten unangenehm überladen wirkenden Ansammlung von Songs, die überhaupt nicht im Ohr haften bleiben wollen.
Kein Vergleich mehr zu Songs à la "Just loooking" oder "Local Boy in the Photograph".
Diese CD ist wohl eine Art Tribut der Band an den Rock der mittleren 70er, die aber leider das Niveau der Vorgänger und die Augenhöhe der Vorbilder weit verfehlt.
Dennoch gibt den Phonics der enorme Verkaufserfolg der beiden letzten Alben (vor allem auf der Insel) in allen Punkten recht
und wird sie, die durch die Bank vernichtenden Kritiken der Musikpresse locker wegstecken lassen.
Allen, die noch nichts von der Band haben, seien aber die oben erwähnten ersten beiden Alben zum Einstieg ans Herz gelegt - und danach sollte man entscheiden, ob man das hier wirklich braucht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als ein Trio, 24. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
Laut und heftig waren die Stereophonics auf ihren ersten beiden Alben zu hören, und Kelly Jones Reibeisenstimme war das unverkennbare Markenzeichen. Der kleine Waliser röhrt immer noch wie damals, aber die Songs sind feinfühliger geworden. Schleppender Sumpf-Groove Marke Südstaaten prägt (nicht nur) den Opener "Help Me". Die Arrangements sind ausgereifter, es darf auch mal eine Streicherbegleitung sein - das Trio klingt auf CD jetzt nicht mehr wie ein Trio. Der eine oder andere Slow-Song erinnert an frühe Oasis-Songs, und das ist, bitteschön, als Lob zu verstehen. Die Balladen eignen sich prima für schwüle Abende auf der Terrasse. Jones hat viel Sehnsucht in der Stimme. Aber Vorsicht: Immer wieder rockt es hefitg ("Madam Helga"). "You Gotta Go There To Come Back" heißt die CD. Und, okay, sie klingt ein wenig nach 70er Mucke. Go Back To Come Here? Egal, auf jeden Fall eines ihrer besten Alben.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stereophonics beweisen ihre Reife, 27. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
Zuersteinmal sollte man sich im Klaren sein- spätestens nach JEEP- dass das Genre der Stereophonics sich gewaltig verändert hat. Das Leben der Jungs ist schwieriger geworden und so überrascht es einen nicht, dass es Baladen auf dem neuen Album gibt, die von der persönlichen Lebenskrise des Herrn Jones handeln(help me). Es wäre im Übrigen naiv zu glauben, Künstler würden sich nicht entwickeln. Deshalb ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass Frontmann Kelly Jones Lieder wie Last of the big time drinkers nicht mehr schreiben wird. Auf dem ersten Album der Waliser waren eben Songs vertreten, die das Leben in ihrem Heimatdorf widerspiegelten, aber heute, nach einigen Jahren, hat sich das Leben der Jungs tiefgreifend geändert. Schwere Balladen, wie Mr. Writer(JEEP) oder I'm alright zeugen von der Wandlung ddes Künstlers. Mich überrascht es immer wieder, dass einige Leute den Songs von damals so dermaßen hinterhertrauern. Sie waren doch zumeist sehr einfach gehalten. Gitarre, Schlagzeug und Kels Stimme, das war`s. Natürlich, Songs wie Traffic bleiben einem ein Leben lang im Ohr, aber wenn man mal ganz ehrlich ist, lassen sich genauso viele "schlechte" wie "gute" Songs auf den beiden ersten Alben finden, genau wie auf den beiden letzteren. Auf ihrem vierten Album lassen Stereophonics erkennen, dass sie auch fähig sind, eine etwas andere Musikrichtung einzuschlagen. Ich bin mir sicher, dass You gotta go there to come back absolut die Stereophonics in ihrem Sound gerecht wird und dass man sich keine allzu großen Hoffnunggen auf ein Revival von Word gets around machne sollte.
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You Gotta Go There to Come Back
You Gotta Go There to Come Back von Stereophonics (Audio CD - 2004)
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