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Kundenrezensionen

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am 30. März 2004
Über die Serie werde ich hier nichts sagen, denn wer mit dem Gedanken spielt, die dritte Staffel von "The West Wing" zu bestellen, kennt die Serie bestimmt. Und wer die Serie nicht kennt: Ab und Staffel 1 bis 3 bestellen, ein Wochenende frei nehmen und allerbestes US-TV genießen.
Ich hab nur drei Anmerkungen:
1) Die Folge "Isaac und Ishmael", die sich grob mit den Ereignissen vom 11.9.2001 beschäftigt, ist auf der Sammlung enthalten.
2) In meiner Box war ein Booklet enthalten mit Infos zu den einzelen Episoden. Laut diesem Booklet sollen fünf Folgen auch einen Kommentar von Autor Aaron Sorkin enthalten, ausserdem sollte es outtakes und deleted scenes geben. Naja, auf meinen DVDs ist nichts davon. "Nur" die 23 Folgen. Schade eigentlich, Warner Bros.! Und deswegen auch nur 4 Sterne.
3) Das Format der Box hat sich geändert. Wer als Staffel 1 und 2 hat und sich jetzt die 3. Staffel stolz dazu ins Regal stellen wollte, wird feststellen, dass das optisch leider nicht zusammen paßt. Noch ein Schade.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. März 2009
So, jetzt habe ich Staffel 3 fertig. Ich muss leider sagen, dass sie im ganzen nicht mehr so genial ist wie die zweite Hälfte der 2.Staffel.

Die Staffel fängt an mit einer Sonderfolge, die nicht direkt die Ereignisse des 11.September aufgreift, aber den Konflikt um islamischen Extremismus thematisiert, die Hintergründe und Zusammenhänge nachdenklich und ausgewogen analysiert und hinterfragt. Es stört etwas der pathetische Vorspann, in dem die Schauspieler direkt zum Publikum sprechen (das ist halt Amerika) und es kommen auch keine Gedanken vor, die einen als besonders orginell vom Hocker reißen, aber wie es dramaturgisch aufgebaut ist, ist ganz große Klasse: Sehr ruhig, keine große Aufregung, zwei abgegrenzte Orte wie die abwechselnd beleuchtete linke und rechte Seite einer Theaterbühne. Intensives, eindringliches, kammerspielartiges Spiel. Speziell der eine Schauplatz, in dem sich in klassischer Theatermanier die Szene und die Gedankenwelt durch das immer neue - unaufgeregte - Hinzukommen wichtiger Akteure immer mehr weitet, ist sehr beeindruckend. Ganz stark gemacht!

Dann geht es erstmal auch sehr gut weiter. Die Hauptcharaktere werden weiter vielschichtiger dargestellt. Sie haben Konflikte und machen Fehler. Speziell die Auseinandersetzung mit neu hinzukommenden Wahlkampfberater, die den Platzhirschen Arroganz und Fehler vorwerfen, ist interessant und packend. Der Präsident und seine Beziehung zur First Lady entwickeln sich weiter, ernsthafter; die Charaktere von Toby, Josh und Sam bekommen durch Geschichten mit (Ex-)Frauen etwas mehr Kante und Farben (speziell Marie Louise Parkers Geschichte mit Josh ist eine echte Bereicherung). Oliver Platt als juristischer Beater ist super und Folge 10 wirft einen sehr intelligenten und berührenden Blick auf Leos Alkoholsucht. Aber dann...

.... verliert die Staffel irgendwie ihre Form. Die Geschichten werden etwas belangloser, laufen unzusammenhängender und weniger abgestimmt nebeneinander her. Wichtige Charaktere wie Sam verschwinden zu stark aus dem Fokus. Tatsächlich oder manchmal nur vermeintlich witzige Seitengeschichten mit Donna bekommen zuviel Gewicht. Handlungsstränge werden aufgebaut und einfach für 2-3 Folgen fallen gelassen. Die neu eingeführten Charaktere fallen einfach mal für eine ganze Zeit lang raus, tauchen dann aber mal wieder kurz auf, als seien sie immer dagewesen. Und ich hatte hier auch zunehmend Probleme, einzelnen politischen Winkelzügen zu folgen. Um keine Missverständnisse auftauchen zu lassen: Auch in dieser Phase ist es immer noch erstklassige Fernsehunterhaltung, witzig, intelligent, mit hohem Tempe und sehr gut gespielt. Aber es ist eben 'nur' sehr gutes Handwerk, nicht mehr wirklich herausragend. Konsequenterweise ist dann auch die finale Episode etwas enttäuschend. Das bestimmtende persönlich-tragische Element ist zu stark durch einen groben Schnitzer eines Helden begründet, eine wichtige und umstrittene Entscheidung des Präsidenten wird zu schwach begründet. Aber immerhin gibt es in den letzten fünf Minuten ein Gespräch zwischen Jed Bartlet und seinen zukünftigen Herausforderer, das wieder Dialogkunst auf höchstem Niveau ist. Und solche einzelnen Höhepunkte finden sich auch immer wieder in allen Folgen vorher, etwas im Gespräch Bartlets mit einem Psychiater oder mit seinem Vizepräsident über dessen Alkoholprobleme (die seit der 1.Staffel bekannt sein). Im ganzen also immer noch ein Höhepunkt der Fernsehlandschaft.
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am 25. September 2006
... und enthält mit dem "Prequel" als Kommentar ca. 4 Wochen nach dem 9/11 die beste Folge bisher. Da ich erst in der Mitte bin und dem Verlauf der Geschichte nicht vorgreifen will, beschränke ich mich auf eine Empfehlung für das Prequel: Anstelle der Saison-Premiere gibt es ine "losgelöste Folge" als Reaktion auf den 11. September. Moderate bis nachdenklich, ein Playdoyer gegen die Vor-Verurteilung von Mitmenschen / Kollegen auf Grund ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder in diesem Fall "nur" ihres Namens: Ein Terrorist befindet sich möglicherweise in den Staaten, bekannt ist nur sein Alias. Pikanterweise ist einer der Mitarbeiter im Weißen Haus arabischen Urpsrungs und hat den selben Namen ... als Reaktion wird das Weiße Haus gesperrt. Damit sitzt auch eine Gruppe von Schülern fest, die als Belohnung für gute Leistungen einen Besuch durchführt. Sie sitzen nun in der Kantine und nach und nach tauchen sämtliche Hauptcharaktäre auf und diskutieren mit den Schülern über Gott / Allah und die Welt. Eine klasse Nachhilfestunde in Weltpolitik und amerikanischer Denkweise. Allein diese Folge ist das Geld wert! Apropos Geld, die Box ist doch heftig teuer, für das Geld kann man einen billigen Code-free Player kaufen und die Folge bei Amazon in den USA bestellen, rechnet sich trotz Zoll und Umsatzsteuer (ca. 20%) schon von der ersten Folge an.

Übrigens hat man meine (US-)Version auch die vorsprochenen Audio-Kommentare.
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TOP 500 REZENSENTam 1. Dezember 2011
Unglaublich. Da gibt es einmal eine Soap, die man tatsächlich angucken kann, witzig, informativ, starke Charaktere, alles, so dass die Überdosis Pathos zu vergeben ist ...

Doch zur DVD. Englisch bzw. was die US-Amerikaner dafür halten & englische Untertitel (oder Hebräisch etc.; _kein Deutsch). Ton und Bild normal okay. Die Handlung angetippt: Der Cliffhanger war ja Präsident Bartlets Auftritt, in dem er seine Krankheit offenbart. Nur angedeutet wurde da noch die offene Frage, wie er politisch damit umgehen würde. Ansonsten ist die Serie geprägt vom 11. September (da wird etwas simpel und israelunkritisch der Nahe Osten schraffiert, doch die anfängliche Sonderfolge gleichsam hierzu ist schon für die USA unglaublich gut, obwohl sie im Schweinsgalopp geschrieben und produziert wurde) und vom Wachsen eines Gegenspielers auf der konservativen Seite. Donnas Rolle als Possenlieferantin nimmt zu. Indianer sind in der Lobby. Viele Fundstücke und Wahrheiten werden humorvoll verpackt. Hmm-aah, die Dialoge. Diese Folgen zieht man so schnell wie möglich durch, so schade es dann auch ist.

Five Stars, five stripes!
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TOP 500 REZENSENTam 19. Mai 2004
22 neue Folgen der US-Erfolgsserie bedeuten endlich Nachschub für die gequälten Fans hierzulande. Fragen, die am Ende der 2. Staffel offen blieben werden endlich geklärt: Wir Präsident bartlett trotz seiner Erkrankung wieder kandidieren ? Wie schaffen es seine Mitarbeiter/innen vor dem untersuchungsauuschuß zu bestehen ? Werden Josh und Donna endlich ein paar ?
Für alle Nicht-West Wing Junkies : THE WEST WING ist die erfolgreichste US-TV-Serie überhaupt.Gezeigt wird der (fiktive) Alltag in der amerikanischen Regierungszentrale, dem Weißen Haus. Präsident Jed Bartlett (ein liberaler Demokrat, der deutlich am Vorbild Bill Clintons angelehnt ist) und seine Mitarbeiter/innen meistern politische Intrigen, nationale und internationale Krisen aber auch persönliche Niederlagen und Tragödien.
Auch die neuen Folgen basieren auf dem Konzept, reale politische Probleme in einer Spielhandlung mit den persönlichen Problemen der agierenden Mitarbeiter/innen der Regierungszentrale zu verbinden.
WEST WING zeichnet sich aus durch hohe Realitätsnähe, exzellente Schauspieler (u.a. Martin Sheen, Rob Lowe) und vor allem phantastische Drehbücher (Aaron Sorkin, der auch "ER" schuf).
Die dritte Staffel kann das hohe Niveau und das Tempo vor allem der ersten Staffel nicht ganz halten. Bei Langlaufserien ein häufiger Effekt, doch um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen : Das Endprodukt ist immer noch Klassen besser, als alles was TV-Zuscheuern hierzulande manchmal so zugemutet wird.
Angeblich soll in Deutschland ein Nachahmungsprodukt unter dem Titel "Das Kanzleramt" geplant sein. Ich schau lieber das Original, auch wenn das gewisse Sprachkenntnisse (ist halt US-Englisch!) voraussetzt.
Ärgerlich nur der (im Moment noch) exorbitant hohe Preis für die Import-DVD-Box. Hier werden die fans echt gemolken.
Deswegen einen Stern Abzug.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Mai 2013
Ich bin interessiert an der Serie, dies aber - wie ich dann doch immer wieder feststellen muss - mit nicht unerheblichen Einschränkungen. Als Politserie gefällt sie mir ausgesprochen gut. Aber leider gibt es dann immer wieder Nebenhandlungsstränge, bei denen man das Gefühl hat, dass die Geschichten zu sehr auf Familienprogramm getrimmt werden mussten oder sollten. Bei der ersten Staffel führte das für meine Begriffe dann auch immer wieder zu einer an einigen Stellen auftretenden Betulichkeit, die sich ab der zweiten Staffel aber verflüchtigte. Doch vielfach ist da so ein Grundton in der Serie, im Sinne von: Wir hier im Weißen Haus sind doch alle eine große Familie, den ich als etwas abgeschmackt empfinde.

Diese dritte Staffel beginnt gut, verdichtet sich auch inhaltlich gegenüber den vorausgegegangenen Staffeln, fällt aber in der zweiten Hälfte ab und entwickelt für meine Begriffe unnötige Längen. Ich würde mir diese Serie grundsätzlich realistischer und direkter wünschen, ohne an den Charakteren der handelnden Personen etwas zu verändern. Ausnahmen: Als ziemlich unerträglich jenseits des politischen Geschäfts empfinde ich den Charakter des Josh Lyman mit seiner Geschwätzigkeit und die Kabbeleien mit seiner Mitarbeiterin Donna Moss, die auch ich nur als leidlich witzig empfinde. Dass man dies jedoch noch unterbieten kann, zeigen in dieser Staffel die Episoden um Lymans Affäre mit Amy Gardner (dargestellt von Mary-Louise Parker). Dabei wirkt dies leider nur allzu banal, albern und aufgesetzt. Und während man als Zuschauer ohne größere Ablenkungen gerne bei den politischen Handlungssträngen am Ball bleiben würde, muss man sich stattdessen immer wieder diesem banalen Mist aussetzen, der die eigentlichen Handlungsverläufe unnötig verwässert.

Ansonsten finde ich die Besetzung und die Ausformung der Charaktere sehr gut und überzeugend. Auch die Neuzugänge in dieser Staffel, Ron Silver und Oliver Platt, können in ihren Rollen überzeugen. Also, ich bin noch nicht weiter als mit der dritten Staffel. Mal sehen, wie das alles so weitergeht und ob ich am Ball bleibe.
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am 24. Juli 2004
Die dritte Staffel steht weitgehend unter dem Eindruck von 9/11. Ich meine, der Serie hat das nicht gut getan. Zwar gibt es immer noch hervoragende Folgen mit Witz, Spannung und intelligenter Unterhaltung, doch die Leichtigkeit der ersten zwei Staffeln ist dahin. Stattdessen hat sich ein unangenehmer Ton eingeschlichen. Alles ist ein wenig großsprecherischer, aggressiver und xenophober geworden. Die Figuren wirken selbstgefälliger als früher und spiegeln vielleicht ein gesellschaftliches und politisches Klima wider, das die Grautöne nicht zu sehen imstande ist und die rein militärische Bekämpfung des Terrorismus in den Mittelpunkt allen Handelns stellt. Natürlich muß eine Serie über den Präsidenten der USA und seinen Stab auf ein derart monströses Verbrechen wie 9/11 reagieren, es war anders nicht möglich. Leider ist es in diesem Falle zum Nachteil ausgegangen. Hoffen wir auf die nächste Staffel.
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