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The Hidden Step
Format: Audio CDÄndern
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HALL OF FAMEam 30. Juli 2002
"Music is a way of melding the physical and spiritual - grabbing the ether and forming it into a reflection of what's going on in the unseen world." (Ed Wynn).
Nachdem die Plattenfirma gewechselt hat, werden die Scheiben der britischen Space-Rock Dauerbrenner nach und nach wieder neu aufgelegt. Das ist gut so, denn vor allem auf den neueren Alben, haben die Ozrics ihre Melange aus Space, Fusion und Dance bis zur Perfektion weiterentwickelt. "The Hidden Step" (2000) ist die bislang beste Studio-CD des Quintetts, vielleicht ist es sogar die beste Musik, die jemals auf Silberling gepresst wurde.
Das Ouevre der Ozric Tentacles umfaßt mittlerweile gut 20 Platten, jede mit einer Mixtur aus psychedlischem Space-Rock in der Tradition von Gong & Hawkwind plus allen möglichen Zutaten von Kraut-Rock über Dub und Ambient bis Ethno. Die Ozrics sind auch der modernen elektronischen Dance-Music gegenüber offen und haben es in der Club-Szene zu genau so viel Ansehen gebracht, wie im Space-Underground. Soundmäßig und kompositorisch haben sie sich zwar sehr langsam aber beständig weiterentwickelt. Werden ältere Aufnahmen wie "Jurrasic Shift" gelegentlich noch von Monotonie und Kälte geplagt, so ist hiervon auf "The Hidden Step" nichts mehr zu hören. Die Stücke sind geteilt, Tempo, Metrum und Stimmung wechseln häufig und es gibt viele klangliche und thematische Querbezüge zwischen den einzelnen Tracks. Ed Wynn: "Each individual piece is a winding journey. Don't be fooled by how the tracks start, because they'll all end up somewhere totally unexpected!" Der Gesamt-Sound ist voll und warm, den elektronischen Klängen haftet gar etwas 'menschliches' an (Tim Blake läßt grüßen). Auch in punkto Soundvielfalt und -effekte haben die Ozrics gegenüber früher noch weiter zugelegt, gleichzeitig wirkt das aber nicht mehr so vordergründig und überladen, sondern fügt sich harmonisch in den Gesamtklang ein. Die Musiker sind, was die spieltechnischen Skills angeht, sicher nicht mehr als gehobener Durchschnitt, wenn es aber an die Bearbeitung der Klänge via Oszillator, Filter und Hüllkurven geht, macht den Jungs niemand etwas vor, dagegen wirken selbst die gehobenen Soundtüfteleien der angesehendsten Psy-Trance Gurus eindimensional (ausgenommen natürlich System 7).
Der Titel der CD bezieht sich auf ein archälogisches Rätsel in der Großen Pyramide und reflektiert Mitbegründer Ed Wynns immerwährende Leidenschaft für Ägyptologie und den Mittleren Osten. Die Musik der Ozrics war schon immer 'orientalisch' angehaucht, aber nie zuvor war dieser Einfluß so stark zu hören, wie auf "The Hidden Step". Es wird dies aber nicht in Form von irgendwelchen aufgesetzten 'Ethno'-Einsprengseln serviert, der Band ist es vielmehr gelungen, die 'Eastern Vibes' vollkommen in das Gesamtkonzept zu integrieren. Was Techno und Artverwandtes angeht, haben die Ozrics das Beste, was in dieser Musikrichtung steckt, für sich herausgeholt und verarbeitet. Auch hier gilt: Techno-Trance ist zwar unbestritten eine wichtige Zutat von "Hidden", aber als einzelnes Stilelement kaum herauszuhören.
Das ist es, was die Faszination dieser Platte ausmacht: Das Vorhandensein von so gegensätzlichen Stilen wie Techno, Psychedelic, Jazzrock-Fusion, 'Ethno', die nicht nebeneinander stehen, sondern vollkommen miteinander verschmelzen und auf höherer Ebene zu etwas völlig Neuem transformiert werden. Ebenso werden Electronic Beats und 'echte' Rhythmusinstrumente, sowie Synthesizer und 'akustische' Instrumente souverän unter einen Hut gebracht. Es klingt beispielsweise wie das normalste der Welt, wenn in einer fast rein elektronischen Trance-Nummer ("Tight Spin") plötzlich eine flamencohaft gespielte Gitarre auftaucht. Obwohl "Hidden" ein echtes Band-Album ist -wie kein Zweites der Ozrics-, kommen auch Freunde von Soloimprovisationen nicht zu kurz. Zwar wird niemand behaupten, daß wir es hier mit Weltklassemusikern zu tun haben, aber sie verstehen es, jede Note genau an der richtigen Stelle zu plazieren; nichts fehlt und nichts ist überflüssig.
Jedes Stück auf dieser CD ist ein Highlight, es gibt auf diesem Album keine schwache Sekunde, aber vieles, das sich unauslöschlich ins Hirn des Hörers einbrennt. Der erste Teil von "Pixel Dream" ist ein grandioses Feature für Gitarrist Ed, der hier eines der besten 'Steve Hillage-Soli' aller Zeiten hinlegt. "Holohedron" bietet im 3. Teil schädeldeckenrasierende, psychotrope Höllensounds, während sich am Schluß von "Ta Khut" alles in engelshafte Rauchschwaden auflöst. Das Zusammenspiel der Musiker, insbesondere von Bassist Zia und Drummer Rad ist traumwandlerisch, wobei Rad die schnellen Beats so locker plaziert, daß man hier von 'Techno-Swing' fabulieren könnte. Erfreulich ist, daß im Vergleich zu den Vorgängeralben auch Ed's Flötenarsenal wieder viel mehr herausgestellt wird.
In meinem persönlichen Kosmos läuft diese Platte außer Konkurrenz. Klar, objektiv gesehen war Beethoven ein 9 mal besserer Komponist, war John Coltrane ein 7 mal größerer Improvisator, sind Dream Theater 3 mal virtuoser. Aber bei den Ozric Tentacles geht es um etwas ganz anderes. Sie führen uns auf "Hidden" in eine Dimension, in der Musik die eigentliche Realität ist, wo der Ton mehr als nur ein Hörerlebnis bedeudet. Diese Musik reflektiert die 'Unseen World' nicht nur, sie trägt uns mitten hinein.
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am 10. Januar 2015
Es gibt auf den neuren Alben ja leider keine Flöte mehr und der nette folkige Charakter ist mehr oder weniger verschwunden. Dafür ist gerade auf "T.H.S." der Beat/Groove umso eindringlicher. Die typisch spacigen Elektroklangwände ergiessen sich gnadenlos über treibende Rhythmen und clevere Basslinien. Dadurch entsteht ein wahnsinnig hypnotisierender Effekt und so manche Komposition könnte in einem Electro-Tanzclub gespielt werden, wäre die Musik der "Tentacles" nicht so organisch. Gerade die Rhythmusgruppe gibt sich hin und wieder recht jazzig und sehr organisch. Die Gitarre rockt stellenweise kräftig und daher geht die Musik eben auch noch als "Spacerock" durch.

Die Band wird das Rad wohl nie mehr ganz neu erfinden und geht von Album zu Album mal in elektronischere , mal in organischere Richtung, mal frickelig, mal cool groovend. Der Grundtenor bleibt aber stets erhalten und der "Fan" weiss im Grunde, was er bekommt.
"T.H.S." ist ein sehr konsequentes Album geworden und setzt stark auf spacige Effekte und treibende Beats. Wer das bei "O.T." immer mochte, wird dieses Album lieben.
Der Sound ist kräftig, was einen Vorteil gegenüber den alten Scheiben bringt.
Gefällt mir sehr gut auch im Vergleich zu den aktuellen Alben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. April 2007
Seit ungefähr einem halben Jahr,gehören Ozric Tentacles zum Stamm meiner CD Sammlung.Siehe auch Kritik,Ozric Tentacles Best Of.Habe mir auch noch die CDs,Erpland Jurassic Shift und Hidden Step gekauft.Hidden Step gefällt mir davon am besten.Bei dieser Aufnahme passt einfach alles.Für Fans von Space Musik im Kosmos von Hawkwind wärmstens zu empfehlen.Geschmeidige Sounds und flirrende Gitarren tragen einen in das Weltall hinaus.Hynotische Beats und Soundsamples lassen einen Zeit und Raum vergessen.Mein Tipp einfach mal den Kopfhörer aufsetzen und abspacen.

Die Aufnahmequalität ist wie bei Ozric Tentacles gewohnt,auf einem hohen Level.Die Gitarren und Keyboards klingen sehr luftig und räumlich.Für Fans von Spacemusik,ein unbedingtes Must Have.
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