wintersale15_70off Hier klicken Karnevals-Shop Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos Learn More Bauknecht TK EcoStar 8 A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Erste Wahl Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen69
4,3 von 5 Sternen
Preis:325,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 30. März 2008
Ich habe den HD650 gleich nach Erscheinen vor einigen Jahren gekauft und bin immer noch 100%ig zufrieden mit diesem Modell. Obwohl ich in meinem Heimstudio mehrere Systeme der Spitzenklasse zur Verfügung habe (Stax, AKG, Grado, Beyerdynamic) ist der HD650 der Kopfhörer, den ich zu 90% benutze, um Musik einfach nur zu hören. Die voluminöse klangliche Abstimmung des HD650 mit einer breitbandigen Anhebung im unteren Frequenzbereich und der Tragekomfort sind eine Wohltat bei stundenlangem Hören. Dieser Kopfhörer ist keine Investition, bei der Sie nach einem Jahr Angst haben müssen, er sei veraltet und es gäbe dann schon wieder etwas wesentlich besseres. Ich persönlich finde ihn unter den dynamischen Hifi-Kopfhörern nach wie vor unerreicht. Ich höre vor allem Jazz und finde den HD650 da angenehmer als ein elektrostatisches Stax-System oder den AKG-701, der auch ein hervorragender Kopfhörer ist, mir aber für meine Musikvorlieben zu "hart" klingt. Die Beyerdynamic-Modelle der Spitzenklasse - auch kein Fehler - sind mir etwas zu sehr auf Präsenz (Höhenanhebung) getrimmt, wodurch das Ohr recht schnell ermüdet. Das ist aber dann wirklich eine Geschmacksfrage, die Ihnen kein Erfahrungsbericht beantworten kann.
33 Kommentare133 von 137 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2008
Mein Hörvergleich der beiden o.g. Kopfboxer. Als bisheriger AKG-Benutzer befand sich ursprünglich noch der K 701 in meiner engeren Wahl, der jedoch auf Grund des niedrigen Nennwiderstands und der evtl. einhergehenden Probleme bei Verlängerung des Kabels, im Vorfeld ausschied. Angeschlossen habe ich beide Hörer am entsprechenden Eingang meiner Rotel Vorstufe (kein separaten Kopfhörerverstärker) Probegehört habe ich die beiden Geräte, nach Einspielzeit, mit Futter aller Musikrichtungen (Rock bis Klassik), wobei ich hierfür nur hochwertige Aufnahmen verwendet habe. 4-5 Ohren also. Ihr kennt die Fachzeitschrift ;-) Ebenso spezielle CD's deren Aufnahmen ohne Kompressoren oder Abregler die volle Dynamik in die Hörer schicken. Somit (dachte ich) ist dieser Vergleich nur für Audiophile mit entsprechender Gerätschaft interessant. Weniger für jene, die einen I-Pod oder PC als Quelle nutzen wollen. Ich sollte mich irren ;-)

Vorbemerkung
Für beide 5 Sterne!
Denn beide sind für ihre Preisklasse sehr gut. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede, sodass es für jeden von uns gilt, die Entscheidung über einen persönlichen Hörtest zu fällen. Das Ergebnis wird dann auch individuell verschieden sein, da Hörgewohnheiten (persönliche Klangvorlieben), Einsatzbereich (Musikrichtung), sowie Quelle (High End bis I-Pod) das Hörerlebnis maßgeblich in die eine oder andere Richtung beeinflussen werden.

Verpackung/Auftritt/Verarbeitung
Hier tun sich beide nichts. Der Sennheiser kommt in einer edlen Schatulle, der Beyerdynamic gar in einer Kunstledertasche - also für die Reisenden unter uns ;-) Optisch sind beide ansprechend, was für die Preisklasse Standard sein sollte. Der Sennheiser wirkt designtechnisch etwas harmonischer, oder in neudeutsch - cooler.
Verarbeitungstechnisch bieten ebenfalls beide das gute Made in Germany, wobei der DT 880 in der Hand ein klein wenig klappriger wirkt und auch seine Bügelweitenverstellung (zu leichtgängig) etwas weniger Vertrauen weckt. Die nächste Freundin also nach Kopfgröße auswählen - dann haben wir kein Problem damit ;-)

Tragekomfort
Hier punktet mir eindeutig der Beyerdynamic. Diese Kopfboxen fühlt man fast nicht und dennoch schließen sie sauber um die Ohren, obschon sie laut Datenblatt mehr wiegen und mehr Bügeldruck erzeugen sollen. Den Sennheiser jedoch fühle ich sehr deutlich. Aber - und entgegen meiner anfänglichen Befürchtung - er wird auch nach Stunden des Hörens, nicht lästig. Der DT 880 ist also ein Hörer für den großen Ohrensessel, in dem man auch gleich einschlafen kann. Der HD 650 hingegen verträgt durchaus Bewegung. Ich gehöre z. B. zu denen, die auch mal mit unkontrollierten Zuckungen vor der Anlage rumhüpfen ;-)

Kabel/Stecker
Der Sennheiser ist zweiseitig, der Beyerdynamic, einseitig angebunden. Mir eigentlich Wurst, auch wenn High Ender mitunter die einseitige Kabelanbindung ablehnen. Gut jedoch ist der Klinge-Adaper-Stecker des DT 880, wohingegen der HD 650 einen unnötigen Kabel-Adapter anbietet. Beider Varianten jedoch vergoldet und mir ebenfalls Wurst, da ich nicht vorhabe den Kopfhörer an einen I-Pod anzuschließen.

Klang
Und nun - wer hätte das gedacht - trennen sich die Wege der beiden Kopfboxer deutlich. Ich werde nun auch nichts verallgemeinern, sondern auf jede Musikrichtung kurz eingehe.

1. Klassik / Symphonie (List: Les Preludes / Tchaikovski: 1812)
Hier wirkt der DT 880 für mich luftiger. Er hält die Instrumente auseinander und macht mir das Orchester transparent. Er reproduziert auch die feinen Nuancen einer schwingenden Cello- oder Basssaite einwandfrei. Beim Finale wirkt er mir jedoch ein wenig stressig. Der Sennheiser löst nicht so gut auf, bleibt dafür aber auch unter Druck sauber.

2. Klassik / Oper (Arien: Netrebko / Garanca)
Auch hier wirkt der Beyerdynamic auf mich transparenter und lässt die Stimme einer Frau Netrebko "schöner" klingen. Der HD 650 bleibt neutral, fast langweilig, kennt dieserhalb aber eben auch keinen Stress wenn Anna oder Elina Gas geben.

3. Pop/Jazz/Rock (u.a. Dire Straits/Melissa Etheridge/Art of Noise)
Hier sticht für mich eindeutig der HD 650 und der Beyerdynamic zeigt mir, womit er die die o.g. Transparenz erkauft. Der DT 880 hebt die Höhen und teils auch Bässe an, was fast bei jeder Aufnahme die S-Laute zischeln lässt und mir auf Dauer das Hören zu anstrengend macht. Damit erklärt sich mir auch der o.g. und auch hier vorhandenen Stress in lauten Passagen. Zudem verdrängt er mir die Gesangsstimme zu sehr, die (wenn vorhanden) der Bezugspunkt eines gesamtmusikalischen Bildes ist. Der Sennheiser hingegen, lässt mir die Stimme wie sie ist, wirkt homogener, bleibt auch in lauteren Passagen sauber und differenziert und macht ordentlichen Druck, ohne Bässe zu vermatschen.

4. Test CD's (Klassik/Jazz/Pop - ohne Kompressor oder Abregler)
Lange Rede kurzer Sinn. Die Aufnahmen mit ungeregelter, also ursprünglicher Dynamik, bestätigen für mich nur das oben Genannte. Der DT 880 überzeichnet mir zu sehr und wirkt anstrengend, wohingegen der Sennheiser selbst die kritischen Geräusche eines Bottelneck auf Stahlseiten sauber abbildet. Der Beyerdynamic setzt mir die Kirchenorgel zu weit zurück. Der Sennheiser stellt sie samt ihren spürbaren Luftdruck sauber in den Raum bzw. Kopf. Dagegen scheint mir der DT 880 die leisen Percussion Szenen besser aufzulösen.

Ich habe mir dann noch die Mühe gemacht und auch zwischen meinen Virgo's (Audio Physik) und den Kopfmuscheln hin und her gehört, mit dem für mich selben Ergebnis.

Mein Plus für den DT 880: er wertet mittelmäßige Aufnahmen auf und kann dadurch möglicherweise Verwender mittlerer Musikanlagen oder auch I-Pod bzw. PC Hörer, besser bedienen. Auch reine Kopfklassik- und Leisehörer sollten den Beyerdynamic auf jeden Fall in die engere Wahl nehmen und probehören.

Hochwertige Aufnahmen-Anlagen-Ketten mögen den frequenztechnischen Kunstgriff des DT 880 weniger. Und wer wie ich, Musik so gut wie aller Stilrichtungen hört, Klassik jedoch nur über die Lautsprecher (Räumlichkeit gibt's im Kopfhörer nicht), die Kopfboxen somit eher zu später Stunde für einen Lauthöranfall benötigt, wird möglicherweise den Sennheiser bevorzugen. Wie ich ;-)

Dennoch: Gut sind beide!
1010 Kommentare204 von 211 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2006
.

Ich bin Kopfhörer-Fan und kann den "Sennheiser HD 650" hier mit meinen anderen vier Kopfhörern "AKG K1000" (über Rotel RA1070 gespielt), "Grado Reference RS-1", "Sennheiser HDR 85" (Funk) und "Phillips SBC HP400" vergleichen.

.

Viele mobile Geräte kommen mit der hohen Impendanz von 300 Ohm nicht klar, da sie keine genügend hohe Spannung am Ausgang erzielen können. Üblich sind hier 32- oder 50 Ohm-Kopfhörer bzw. Hörstöpsel. Hier empfehle ich generell Kopfhörerverstärker wie den "Pro-Ject Headbox MK II" (Netzbetrieb)oder den "Porta-Corda" (Batteriebetrieb). Einige mp3- und CD-Spieler werden mit der hohen Impendanz klar kommen, wenn u.U. auch mit hörbaren Verzerrungen. Der Wirkungsgrad des "HD 650" ist spürbar höher, als vom kleineren Bruder "HD 600", was diesbezüglich etwas Reserven schafft.

.

Der erste Höreindruck ist an verschiedenen Zuspielern unspektakulär, aber gut. Nach dem man sich an den Anfangs hohen Anpressdruck des "HD 650" gewöhnt hat, gefällt der Klang selbst immer besser: Für den Preis erstaunlich hoch auflösend und gleichzeitig wird auch noch ein satter Tiefbass geboten. Der Klangcharakter ist nicht so analytisch wie beim "AKG K1000" oder so seidig wie beim "Grado Reference RS-1", aber diese Hörer kosten auch ein Vielfaches. Er ist insgesamt eher warm abgestimmt und überzeugt breitbandig. Egal ob AcidJazz, Rock oder Klassik, der "HD 650" bietet eine runde Vorstellung. Er vermag auch Details wie Anblasgeräusche bei Holzbläsern oder Saiten-Griffgeräusche zu reproduzieren, alle Achtung.

.

Die Gestaltung und Verarbeitung hat mir auch zugesagt: Der Hochglanzlack sieht edel aus und die kuscheligen Ohrpolster sind ausgesprochen bequem. Für Sennheiser-Kopfhörer gibt auch lange nach dem auslaufen eines Modells Ersatzteile zu kaufen, gerade bei der "Nr.2" von Sennheiser (wg. des legendären "Orpheus") nicht unerheblich.

.

Für den Preis bietet Sennheiser einen rundherum emphelenswerten Hörer, ein echter Geheimtip!
11 Kommentar80 von 88 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Februar 2015
Nachdem ich lange nach einem hochwertigen Kopfhörer suchte, hatte ich sehr lange Zeit den Sennheiser HD 650 im Auge. Ich studierte Tests renommierter Audiozeitschriften und geriet dabei ins Schwanken, da ich sah, das der HD 600 oftmals besser eingestuft wurde, obwohl der HD 650 so etwas wie seinen "Nachfolger" oder seine "Weiterentwicklung" darstellen soll.
Für mich war schon zu Anfang klar, dass es ein Hörer aus dem Hause Sennheiser wird. Nach langen Recherchen habe ich mich doch nun für den HD 650 entschieden.

Die Gründe hierfür waren vor allem die oft gelobte gute Verarbeitung und vor allem der eher wärmere Klang. Bei meinen Recherchen stellte ich fest, dass zu meist Analytisch klingende Hörer besser bewertet werden, als warm klingende.

Nun höre ich den Hörer zum ersten Mal und bin begeistert. Ich kann nicht bestätigen, dass der Bass zu schwach oder unterzeichnet ist. Für mein Verständnis ist er genau so, wie er sein muss. Mittlerweile ist der Bass meist überzeichnet und es wird wohl für unser Ohr normal. Aber in diesem Bereich ist der HD 650 absolut authentisch.

Es stimmt, dass der HD 650 in den Höhen nicht alles 100% auflöst, aber das ist mir auch noch nie bei einem warmen Hörer untergekommen (zumindest nicht unter 1000,-€). Dafür klingt die Musik wundervoll rund und ist ein Genuss beim Zuhören.

Der räumliche Klang ist durch das offene Prinzip ebenfalls grandios. Ich kann diesen Hörer allen Liebhabern wärmstens ans Herz legen. Vor allem für den Preis hier bei Amazon ist er eine hervorragende Wahl.

Noch eine Anmerkung zu dem hohen Widerstand. Ich bin in der glücklichen Lage, dass mein T&A K2 Blue über einen sehr guten, separaten Kopfhörerverstärker verfügt, so dass ich genug Leistung auf den Hörer bekomme. Für mobile Geräte ist der HD650 nicht gemacht, aber dafür habe ich ihn mir auch nicht gekauft.
0Kommentar5 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2015
Ich war lange Zeit auf der Suche nach einem Kopfhörer, der zum einen Bequem (Tragezeit >3h sollte kein Problem sein) sein sollte, aber auch tollen, detailreichen Sound liefert.
Auf der dieser Suche habe ich mich durch das Sortiment getestet, von 150€ bis 500€ und bin letztendlich beim HD650 von Sennheiser gelandet.
Im großen Vergleich gefiel mir die Sound-Signatur von Sennheiser einfach am besten. Andere Hersteller hatten einen für mich unangenehmen Höhen-Peak oder waren allgemein zu flach/analytisch. Ich wollte einen ausgewogeneren Sound, der die Musik nicht zerlegt, sondern sie als gesamtes Kunstwerk mit allen Einzelheiten wiedergibt.
Der HD650 hat definitiv ein angenehmes Klangbild: detailreich aber sehr warm und voll. Die Höhen empfinde ich als etwas zurückgenommen, sodass dort keine Frequenzen betont werden, welche nervig werden könnten bei hohem Pegel. Der Bass ist defintiv da, eventuell ein wenig betont. Wenn man ein wenig mit einem EQ spielt, schafft man es auch seine Ohrem zum Vibrieren zu bekommen, ohne das der allgemeine Detailreichtum darunter leidet. Dadurch ergibt sich ein sehr entspannter Sound, der die Musik warm und angenehm wiedergibt.
Der Komfort beim Sennheiser ist wunderbar, mit einem "aber". Die Ohrpolster sind unglaublich angenehm weich und auch das Kopfhband ist vortrefflich. Meine Ohren haben mehr als genug Platz, in allen Dimensionen.
Allerdings ist der Anpressdruck (vor allem am Anfang) ziemlich hoch. Nach einer gewissen Tragezeit gibt der Kopfhörer ein wenig nach, aber hier muss ich leider einen Stern abziehen.

Ich würde den Kopfhörer jedem empfehlen, der einen warmen, entspannten Sound haben will, mit einer tollen Auflösung und nicht unbedingt Anpressdruckempfindlich ist.

Alles in allem bekommt man hier einen richtig guten Kopfhörer für den Preis.
0Kommentar4 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 18. September 2006
Ich hatte vorher schon einen sehr guten AKG, der jedoch in die Jahre gekommen war. Mir war klar, dass der HD 650 nun eine Verbesserung bringen würde, aber in diesem Außmaß? Unglaublich.

Der Sennheiser HD 650 lässt mich neue Details bei altbekannten CDs hören, so daß ich aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt. Höhen und Bässe kommen analytisch sauber und dennoch gefühlvoll rüber. Ich verwende den HD 650 an Vollverstärkern und MP3-Playern - ohne Probleme.

Sicherlich überlegen sie in diesem Moment, ob ein Kopfhörer so viel Geld wert ist. Ich kann nur sagen "ja". Die Unterschiede zu den Billgdingern sind deutlich hörbar. Wenn sie ein Musikfan sind, dann sollten sie sich den HD 650 einfach mal gönnen.

Der Sennheiser HD 650 hat in der Zeitschrift Audio 02/2006 mit "Spitzenklasse" abgeschnitten. Damit übertrifft er sowohl das Spitzenmodell DT 990 von BEYERDYNAMIC, als auch den K 701 von AKG knapp. Und das bei einem vergleichsweise günstigem Preis.

Der Tragekomfort des HD 650 ist für mich sehr angenehm und ermüdungsfrei. Einigen Anwendern drückte er anfangs etwas stark auf die Ohren. Hier hilft es, wenn man nachts ein paar Bücher zwischen die Hörmuscheln packt, um den Kopfhöhrer zu weiten.

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass es für den Sennheiser HD 650 Ersatzohrmuscheln und Ersatzanschlußkabel gibt, falls der Hund mal geknabbert hat. Die Ersatzkabel werden einfach in den Kopfhöhrer eingesteckt.
0Kommentar50 von 57 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2014
Ich habe den HD650 jetzt gute zwei Jahre und es ist immer noch mein Lieblingskopfhörer. Man muss aber eindeutig betonen, dass Kopfhörer in dieser Preisklasse immer Geschmackssache sind. Es gibt ab 200 Euro aufwärts eigentlich keine richtigen technischen "Gurken" mehr, sondern nur Kopfhörer, die den eigenen Geschmack mehr oder weniger treffen. Und der HD650 trifft meinen Geschmack voll und ganz.

Ich habe hier bei mir daheim auch noch den Beyer DT990 und den AKG Q701, die ich mir bei meiner Suche nach dem perfekten Hörer auch noch zugelegt habe. Wenn man die drei beim gleichen Musikstück abwechselnd aufsetzt, kann man eindeutig erkennen, dass der HD650 deutlich mehr Bass als die beiden anderen hat und einen deutlich weniger stark betonten Hochtonbereich. Der AKG Q701 ist ungefähr in der Mitte des Trios (näher am DT990), und der Beyerdynamic DT990 hat nochmal deutlich mehr Höhen und weniger Bass. Wie gesagt, schlecht ist keiner, aber ich mag die "dunklere" Abstimmung des HD650, da ich sehr empfindlich auf starke Höhen reagiere - Q701 und DT990 sind detaillierter, aber die Höhen können mir bei mancher Musik nach recht kurzer Zeit schon auf die Nerven gehen. Darüberhinaus gefällt mir der Bassbereich beim Sennheiser HD650 deutlich besser. Der mag etwas überbetont sein, macht mir aber sehr viel Spass. Bassbetonte Elektromusik oder bombastische Orchestermusik (z.B. der Soundtrack von Fate/Zero) reisst einen mit, während sie mir mit den beiden anderen Kopfhörern zu klinisch vorkommt. Diese fehlende "Schärfe" lässt auch weibliche Stimmen wie Öl ins Ohr gleiten, deshalb setze ich auch meistens den HD650 auf, wenn ich Musik von Mary Coughlan/Suzanne Vega etc. höre. Sind andere Kopfhörer also "neutraler"? Ja, vermutlich schon. Aber ich bin kein Tontechniker, der die perfekte CD mastern will, sondern ich will stundenlang Musik geniessen, und das gelingt mir mit dem HD650 am besten.

Verarbeitung und Tragekomfort: Dem Preis angemessen. Sitzt gut auf dem Kopf und der Anpressdruck ist nicht zu hoch. Das Anschlusskabel ist austauschbar, ebenso die Polster (Ersatzteile bekommt man auf der Sennheiser-Homepage). Es muss einem klar sein, dass bei diesem Kopfhörer (wie bei jedem offenen Hörer) die Musik deutlich auch nach aussen dringt. Wenn man also im Bett noch laut Musik hören will, dann kriegt der Partner neben einem alles SEHR deutlich mit :-) Dafür bekommt man aber auch nicht so schnell heisse Ohren wie bei einem geschlossenen Hörer.
0Kommentar10 von 11 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Nachdem meine Kinder nach und nach alle meine Kopfhöhrer (Sony, Philips, HD 555) auf niemehr wiedersehen entwendet haben, habe ich einen nagelneuen HD 650, der in seiner Kiste seit über 5 Jahren als Reservegerät lag, ausgepackt und an verschiedenen Geräten angeschlossen. Die Zeit ging spurlos an diesem Referenz-Kopfhöhrer vorbei. Der Schaumstoff und alles andere war absolut neu geblieben.

In den letzten Wochen bin ich auf dem I-Phone-Trip und so habe ich den Sony MDR-EX57 und den Philips SHE9800 (beide in-Ear-Geräte) besorgt und getestet.
Entsprechenden Rezenssionen dieser Geräte finden Sie hier bei Amazon.

Nun, da der HD 650 eingefahren wurde, war es die Gelegenheit ihm auch an das I-Phone anzuschliessen um zu sehen was dabei passierte.

Erfreulicherweise passt der mitgelieferten, vergoldeten stecker.
Die Lautstärke des HD 650 am I-Phone 3 ist deutlich geringer als bei den In-Ohr-Winzlingen, in etwa 3 bis 4 Balken, aber sie ist in der höchten Stufe noch völlig ausreichend.
Den Gigantischen HD 650 an einem zierlichen I-Phone anzuschliessen ist schon etwas witzig, weil allein Stecker + Adapter sind dicker und mindestens so lang wie das I-Phone selber, ist also nichts für unterwegs (siehe hierzu auch Kundenbilder).

Der Klang aber ist um Klassen besser als mit dem bereits sehr guten Philips SHE9800.
Zunächst klingt der HD 650 etwas dunkler und anscheinlich dumpfer als die ohrhörer, das liegt wohl daran, dass die winzlingen auf Effekt getrimmt sind, und das tun sie auch ganz gut.
Darüber hinaus haben Ohrhörer einen sehr hohen Wirkungsgrad und die Membranen des HD 650 in Schwung zu bringen erfordert sicherlich mehr Energie, aber der I-Phone schafft das zweifellos.
Man muss also schon so etwas wie einen "Reset" des eigenen Gehörsinns betreiben um in dem Genuß der neutralen Wiedergabe und "normalen" Lautstärke zu kommen. Der dauerte bei mir rd. 10-15 Minuten.
Danach war ich im Einklang mit der Lautstärke und Klangfarbe des Sennheiser.

Ausgiebig getestet habe ich den HD 650 anhand der Rhapsoy in Blue, An American in Paris und des Piano Concerto in F von George Gerschwin.
Das traf sich gut weil, ich angesichts eines Tripps nach LA, mich dort ausgiebig mit hochwertigem Musikmaterials amerikanischer Komponisten eingedeckt hatte.

Das Ergebnis der Audition war "breathtaking" bzw. absolut beeindruckend. Die Rhapsody in Blue ist z.B. ein Musikstück mit einer enormen Dynamik, komplexen Passagen und eine üppige Orchestration mit einer Fülle von Instrumenten.
Als erstes könnte ich keinerlei Grundrauschen feststellen.
Zartes Anblasen der Flöten, Wilde Attacken des Orchesters, die Kavalerie der Bläser voran, Klavieranschläge fortissimo oder pianissimo...
Alles übertragen mit einer unbeschreiblischen 3-dimensionale-Präsenz und luftigkeit, eine kristallklare Transparenz, die ich bisher vom I-Phone nicht kannte und nicht beschreiben kann.

Als Gegenprobe habe ich das Musikmaterial auf Musikkassetten TDK Super CDing, Fuji DR und BASF CMII aufgenommen und auf eine durchschnittkiche Sony-Kompaktanlage über Kopfhöhrer (Volumen 20/30) abgespielt.
Der HD 650 holte Unmengen von Details heraus und lieferte ebenfalls eine verblüffende Darstellung (WOOOAAAH !!!).
Er scheint also völlig unbeeindruckt vom Abspielgerät oder Hardware zu sein.
Diese Erfolgsstory beschränkte sich nicht auf Gerschwin, sie traf auch für Vivaldi oder z. T. für Pop zu.

Fazit:
Ich kann also nur jeden empfehlen, der das Beste aus seiner Anlage oder seines I-Phone herausholen möchte, erstmal den HD 650 auszuprobieren, denn er trifft sicherlich nicht jeden Geschmack und passt auch nicht für jede Geldbörse.
Er ist aber sicherlich einer der günstigsten Möglichkeiten eine Tonquelle bzw. eine Tonkette zu tunen und das Musikmaterial neu zu entdecken.
Bisher habe ich nichts besseres gefunden. Andere werden auf Beyer oder AKG schwören.
Was Tragekomfort etc. betrifft, verweise ich auf bisherige Rezenssionen. Meine Bewertung hierfür beträgt ebenfalls 5 Sternen.

Nun habe ich die HD 558 und HD 598 ebenfalls bestellt, um meine Kinder vom HD 650 fern zu halten.
Ich werde mich mit Rezenssionen und einem Vergleichstest der 3 Spitzenkopfhörer von Sennheiser (1) melden sobald ich diese an meiner Yamaha-Anlage ausgiebig getestet habe.

-----------------
(1) abgesehen natürlich vom neuen HD 800, der allerdings einen 4-stelligen Betrag kostet und für normalen Sterblichen unerreichbar bleibt.
review image review image
22 Kommentare10 von 11 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. November 2010
Das Fazit gleich am Anfang: Dieser Kopfhörer ist preiswert, denn er ist das Geld wirklich wert.

Leider sind die 3m Kabellänge etwas übertrieben, zusammen mit dem 3,5mm Klinkenadapter (ca. 20 cm lang) stimmt es aber ungefähr.

Wer abgeschirmt von der Außenwelt Musik hören will wird mit dem HD 650 nicht glücklich. Wer sich das Hirn mit einem Kopfhörer wegblasen will, wird dem HD 650 nicht glücklich. Wer mit diesem Kopfhörer schlechte Audioquellen wie Fernsehen oder stark komprimierte Audiodateien anhören will, wird mit dem HD 650 nicht glücklich.

Es ist eben ein offenes System, das auf hohe Wiedergabequalität ausgelegt ist. Hohe Lautstärken werden mit Verzerrungen quittiert (mein Gehör beginnt schon weit vorher zu schmerzen) und schlechte Aufnahme- und/oder Wiedergabequalität werden schonungslos weitergereicht.

Wer das beherzigt wird mit einer meiner Meinung nach wundervollen Wiedergabe von Musik und Sprache belohnt. Harmonische Wiedergabe bei Darstellung all der Details, die der Toningenieur im Studio erhalten hat.

Da ich weder über die räumlichen Möglichkeiten verfüge noch wirklich hohe Beträge für Lautsprecher und Verstärker ausgeben möchte ersetzt dieser Kopfhörer für mich Technik im Wert eines Kleinwagens ohne auf den Genuß und die Qualität zu verzichten.

Der mechanische Druck auf den Kopf ist natürlich spürbar, aber die Balance zwischen diesem und dem Risiko des Verrutschens ist sehr gut. Körperschall über das Kabel ist nicht nennenswert vorhanden.

Ich werde so schnell keinen Kopfhörer mehr kaufen (müssen).
0Kommentar9 von 10 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. August 2005
Der HD 650 kostet eigentlich um 400 Euro für 250 Euro ist er ein wirkliches Schnäppchen. Die Verarbeitung ist hervorragend und die Passform gut. Hat man(n) einen etwas grösseren Kopf wird er etwas eng. Das legt sich aber ;-).
Der Klang ist absolut neutral und somit das Beste was ich bisher in der Preisklasse bis 700 Euro gehört habe. AKG und Beyer zeichnen höhenfreundlicher und wirken so analytischer, sind es aber nach längerem Hören doch nicht. Man sollte/muß dem Sennheiser aber einen Kopfhörerverstärker spendieren. Der OBH-21 SE von CREEK war meine Wahl. In Verbindung mit einem High-endigen CD Player um 500 Euro ergibt sich so eine unglaublich gut klingende, preiswerte Anlage zum intensiven Musikhören.
Für die Hintergrundmusik reicht eine Minianlage...
0Kommentar59 von 69 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 6 beantworteten Fragen anzeigen