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4.0 von 5 Sternen Auch geil, aber...
Es war das erste Mal, dass Square einen direkten Nachfolger zu einem Final Fantasy Game gemacht hat. Aber die Idee war gut, denn am Ende von Final Fantasy X war die Romanze zwischen Yuna und Tidus nicht wirklich zu einem Happy End geworden.
Und da startet X-2 wo X aufgehört hat. Man übernimmt die Rolle von Yuna und kehrt auf die verschiedensten Teile von...
Veröffentlicht am 21. Januar 2006 von ShadowTieger

versus
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Final-Fantasy-Experiment
Nun ist es also soweit, ich bin bei meinem vorerst letzten Bericht über ein Videospiel angekommen, welcher möglicherweise auch mein allerletzter Bericht in diesem Jahr überhaupt sein wird. Daher habe ich mir ein Videospiel ausgesucht, über welches sich aus meiner Sicht wirklich zu berichten lohnt, es handelt sich um das Spiel Final Fantasy X 2 für...
Veröffentlicht am 21. November 2006 von zitrol


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch geil, aber..., 21. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X-2 (Videospiel)
Es war das erste Mal, dass Square einen direkten Nachfolger zu einem Final Fantasy Game gemacht hat. Aber die Idee war gut, denn am Ende von Final Fantasy X war die Romanze zwischen Yuna und Tidus nicht wirklich zu einem Happy End geworden.
Und da startet X-2 wo X aufgehört hat. Man übernimmt die Rolle von Yuna und kehrt auf die verschiedensten Teile von Spira zurück, um sie erneut zu erkunden.
Und da fängts auch schon an. Klar, ganz viele PLUS Punkte dafür, dass man noch einmal in diese fantastische Welt zurückkehren kann. Jedoch bin ich etwas enttäuscht von der Spiellänge des Spiels. Man KANN sämtliche Nebenmissionen spielen, mit denen man sicher auf 40 stunden spielspaß kommt, aber man kann auch nur die hauptmissionen spielen, und die sind nach 15 stunden eben durchgespielt.
Und gleichzeitig etwas öde ist halt auch, dass es nicht wirklich viel neues zu erforschen gibt mit Yuna. Man hat halt alles schon mal gesehen.
Aber trotzdem. Das Kampfsystem ist gelungen. Die Kostümsphäroiden war mal eine etwas andere Idee, die auch nicht unbedingt schlecht war. Und die Grafik ist natürlich auch wieder vom Feinsten
FAZIT:
ein gelungener erster Nachfolger zu einem FF-Game. Leider mit ein wenig geringerem Umfang, aber diesmal mit einem schönen Ende, wenn man denn dafür alles im Spiel richtig gemacht hat.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Wahnsinn!!, 25. Februar 2004
Von 
Primoz Pregl (Mannheim, Ba-Wü Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X-2 (Videospiel)
Final Fantasy X-2 ist mal wieder ein Blockbuster für die PS2! Ich werde jetzt mal FFX-2 kurz mit FFX vergleichen, um die Änderungen zu verdeutlichen!
1. Die Grafik hat sich sogar noch etwas verbessert. Die Mimik und die Hintergründe sehen jetzt noch etwas detaillierter aus!
2 Der Sound ist der Wahnsinn! Dolby Pro Logic 2!Übrigens ist der hammer Japano-Pop-Sound eine super Untermalung und bringt frischen Wind in's FF-Land! (ist aber Geschmackssache)
3. Das Kampfsystem besitzt jetzt wieder ATB-Balken! D.h. das spiel läuft viel schneller und man sieht an den Balken, wie lange es noch dauert, bis man wieder am Zug ist. (anfangs etwas hektisch aber später echt klasse!)
4.Es gibt diesmal nur 3 Feste Hauptcharaktere die man mit verschiedenen Kostümen "ausrüsten" kann. Dadurch erlangt man verschidene Fähigkeiten. 15 Kostümklasssen!! (ähnlich FF-V)
5.Das Beste ist aber das Missionssystem! Es gibt 5 Kapitel mit verschiedenen Missionen. Man baut sich also das spiel selbst auf! Um das Spiel durchzuspielen muß man nur die Hauptmissionen lösen und braucht ca.20h Spielzeit. Wer aber alles erledigen will braucht mindestens (als Profi) 80h!
6.Und noch etwas! Es gibt verschiedene Endings (Ausgänge der Geschichte) Es lohnt sich also das Spiel mehrmals zu spielen und es 100%ig zu schaffen!!!
Wie man sieht bin ich ein absoluter FF-Fan und kann diese Serie jedem empfehlen; sowohl Anfängern als auch Profis, denn kaum ein Spiel macht so viel Spaß, hat so viel Atmosphäre und fesselt so lange wie Final Fantasy. I LOVE IT!!! -----> mehr im Lösungsbuch! ;-)
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So sieht ein Final Fantasy aus!!!!, 9. Juni 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X-2 (Videospiel)
Final Fantasy X-2 ist eine technisch gelungene Fortsetzung des zehnten Teils!!!

Nachdem mehr als fragwürdigen Ende von Final Fantasy X, war es irgendwie klar, da muss noch was kommen! Ein Final Fantasy ohne Happy End, geht gar nicht!!! So kam es zu Final Fantasy X-2!!! Von der Geschichte erzähle ich mal nichts, sondern gehe gleich ans Eingemachte:

Ich zähle erstmal die Vorteile auf:

Das „Battle Active Time System“ schätze ich mehr, als das „rundenbasierte System“ aus dem Vorgänger, das war geradezu langweilig. So sind die Kämpfe rasanter, aber niemals Unfair wie bei anderen Rollenspielen. Ausserdem hat ja auch Final Fantasy VII dieses System und ich kann mich nicht entsinnen, jemals etwas negatives darüber gehört zu haben!!!

Es ist nicht zwingend notwendig, Final Fantasy X zu kennen, es wird auf alles eingegangen und somit kann X-2 auch allein sehr gut verstanden werden!!!!

Die verschiedenen Berufe, die die Charaktere erlernen können, halte ich für den größten Pluspunkt des Spiels. Bereits in Final Fantasy III, V und den zwei Tactics-Episoden waren die verschiedenen Berufe ein Kernstück des Spiels. So hat jeder Spieler die Möglichkeit, beispielsweise Yuna in eine Magierin zu verwandeln, Paine in eine Kriegerin, Rikku in eine Diebin oder komplett nach den eigenen Vorstellungen bestimmte Berufe erlernen zu lassen!!! Während in anderen Episoden jeder Beruf nur „einer“ bestimmten Figur zugeschrieben wurde!!

Die Grafik ist auf einem sehr hohen Niveau!! Da der zehnte Teil eine sehr schlechte Pal-Anpassung verpasst bekommen hat, wirken manche Charaktere geradezu deformiert. Dies ist besonders an Yuna oder dem pausbäckigen Tidus gut zu erkennen. X-2 verfügt über eine wesentlich bessere Pal-Anpassung.

Klassische Erfahrungspunkte lassen die Charaktere stärker werden, so wie man es auch von Final Fantasy gewohnt ist. Das Spährenbrett im zehnten Teil war zwar Innovativ, teilweise konnte man aber nicht alle Charas gleichmäßig aufleveln. Das hat mich beim spielen sehr gestört.

Die Missionswahl ist ungewohnt, lässt dem Spieler aber die Freiheit zu entscheiden, in welcher Reihenfolge er die Aufträge annimmt. Von Beginn an, kann man sämtliche Ziele in der Welt Spira direkt ansteuern und so die Geschichte vorantreiben. Der zehnte Teil war im Vergleich zu linear aufgebaut und hier konnte man erst gegen Ende noch mal die komplette Welt erkunden.

Zum den negativen Eigenschaften gehören:

Die Story!!! Zwar wird klar worum es in der Fortsetzung geht, aber wenn man sich den epischen zehnten Teil noch mal vor Augen führt, verliert X-2 hier ganz klar. Zuwenig wird auf die eigentliche Story eingegangen. Und obwohl Yuna um ihren Tidus trauert, wirkt sie zu fröhlich und verspielt. Wer den zehnten Teil kennt, weiß wie sie mitunter immer mit sich ringen musste und auch litt. Es scheint geradezu, dass sie Fröhlichmacher verpasst bekommen hat, vermutlich sogar eine Gehirnwäsche. Erst am Ende des Spiels habe ich Yuna wiedererkannt, als der Mensch, der sie ist!!!!

Die Spielzeit ist arg kurz!! Mit 10 – 15 Stunden kann man das Ende erspielt haben, aber hat noch lange nicht alles gesehen. Mit Insgesamt 40 Stunden Spielzeit sollte man allerdings jeden Winkel gesehen und auch erkundet haben. Da ist Final Fantasy X klar im Vorteil. Um komplett alles zu entdecken sollte man an die 100 Stunden einplanen.

Die Musik ist ebenfalls ein großes Manko! Die orchestralischen Klänge von Nobuo Uematsu wichen einem Technoartigen Beat. Alles wirkt frecher, teilweise gibt es hier aber auch sehr schöne Stücke.

Alles in allem überwiegen die Vorteile gegenüber den Negativen. Also eine absolute Kaufempfehlung. Einen Stern Abzug gibt es aber eben für die negativen Punkte in der Story und der Musik.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein schönes Game, 3. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X-2 (Videospiel)
Neben Yuna finden sich alle anderen Charaktere aus FF X in diesem Spiel wieder, allerdings nicht spielbar. Yuna ist nach den Ereignissen aus FF X dem sogenannten Möwenpack beigetreten und nun mit ihren Kameradinen Pain und Rikku auf der Suche nach Spähroiden. NAch einem Fund eines solchen wird Yuna wieder in ein episches Abenteuer geworfen, immer im Hinterkopf ihren Geliebten Tidus vielleicht auf der Reise zu finden. Wird sie es schaffen?
Neben einem Neuen Kampfsystem das teilweise rundenbasiert und teilweise aktiv ist, kommt vor allem der Ansatz von Kostümspäroiden zum Vorschein. Die drei Mädels können sich in eine ganz Palette von Berufen verwandeln wie Weißmagier, Samurai usw. Verwandlungen und viele der großen Palette von Fähigkeiten die man erlernen kann sind klasse.
Ein Manko wäre allerdings die FF untypische Spielzeit. Man braucht trotz Nebenaufgaben nicht so lange wie für FF X. Vor allem das Erreichen der 100 % Spielschaffung verlängert das Game unnötig und soll reizen ein weiteres Mal zu spielen. DIe Story ist Missionsmassig aufgebaut und finde ich etwas unpassend für ein FF Game, im großen und ganzen muss man aber von einem gelungegen Game sprechen, das einen besonders wegen seiner Zwischensequenzen gefallen wird und nicht nur Fans der Serie begeistern dürfte.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders und erfrischend., 13. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X-2 (Videospiel)
Wie man den meisten anderen Rezensionen entnehmen kann, handelt es sich bei Final Fantasy X-2 nicht um ein Spiel, das sich nahtlos in die Kette der traditionsreichen und heißgeliebten Playstation-Serie einreiht -was nicht als Nachteil gewertet werden sollte.
Ganz klar, Square hat hier einfach etwas neues probiert: Der stark rundenbasierende Kampf, der bisher in jedem Titel der Final Fantasy-Reihe anzutreffen war, wurde aufgelockert, verläuft schneller, hektischer, aber zeitgleich auch ungemein spannend. Richtig ist auch, dass es keine "große" Heldentruppe mehr gibt, aus der man die Charakter für den Kampf auswählen kann und die man spätestens nach den ersten Einsätzen schon ins Herz geschlossen hat. Stattdessen steht in X-2 dem Spieler nur das (bisweilen verführerische) Trio bestehend aus Yuna, Rikku und Paine zur Verfügung. Letztere ist aus dem Vorgänger FF X noch nicht bekannt. Dass der traditionelle Charakterenreichtum fehlt ist ungewohnt und in gewisser Hinsicht sicher auch schade. Dennoch tut dies dem Spielspaß keinen Abbruch, da man die drei Mädels nach kurzer Zeit sympathisch finden muss. Denn nicht nur die Kämpfe wurden gelockert, auch die Charaktere: Sie gehen viel mehr aus sich heraus, Emotionen werden durch fantastische Facial Motion Effekte beeindruckend und glaubwürdig ausgedrückt. Sie lachen, scherzen, tanzen, meckern, schreien, zanken...alles ist dabei. Und genau das ist es, was die Hauptcharaktere in FF X-2 auch so "nahe" und realistisch erscheinen lässt.
Schwer verständlich ist, dass es scheinbar viele Spieler gibt, denen gerade das sauer aufstößt und die sich lieber in dem alten Spira, der Welt von Final Fantasy X bewegen würden: Zwar bunt, aber auch düster und melancholisch, immer am Rande der Vernichtung. Zu leicht wird vergessen, dass es sich bei FF X-2 ja um den Nachfolger handelt! Die finale Schlacht ist vorbei, das Monster Sin vernichtet, der Schatten verschwunden. Warum sollte 2 Jahre danach wieder alles beim alten sein? Ich finde es nur konsequent vom Entwicklungteam, diesmal diese Heiterkeit miteinfließen zu lassen, die zwar gewöhnungsbedürftig, aber durchaus angebracht und glaubwürdig ist! Sehr schön ist die Tatsache, dass das alte Spira zwar zu gut 95% übernommen worden ist, aber doch grundlegend anders ist bezüglich der Einwohner, der Organisation und der Aktionen. Es breitet sich jedesmal ein tolles Gefühl aus, wenn man an Stellen kommt, die im Vorgänger FF X entscheidend waren, nun aber entweder nur noch eine Erinnerung für Yuna sind, oder gar völlig ihre Bedeutung verloren haben. Mit der allgemeinen Stimmung in Spira hat sich auch die musikalische Untermalung verändert. Sie ist spritziger und fröhlicher geworden (wie die Charaktere selbst auch), drückt aber immer noch die für die Final Fantasy-Reihe so typische, jeweils individuelle Stimmung aus, und erzeugt Atmosphäre!
Der Spielspaß kommt nie zu kurz, das Spielsystem ist anders als bisher, aber nach kurzer Eingewöhnungszeit leicht überschaubar. Die Graphik erscheint sogar eine Spur besser als im Vorgänger, hier möchte ich vor allem nochmal auf die drei Hauptcharaktere und vor allem die Gesichtsbewegungen hinweisen. Sicherlich das beste, was es bisher auf der PS2 zu sehen gab. Fantastische Videosequenzen wie in FF X sind hier zwar spärlich gesäht, aber wenn dann um so genialer. Da die normale Spielgraphik bereits zur Crème-de-la-Crème gehört, sind viele Zwischensequenzen auch in dieser gehalten.
Es ist auch klar, dass in FF X-2 die Beschwörungszauber fehlen müssen. Wer sich darüber beklagt, hat wohl vergessen, was am Ende von FF X geschehen ist. Die Asthra, Grundsubstanz für die Bestia, sind verschwunden, es gibt keine Möglichkeit mehr, diese mächtigen Wesen zu rufen, da Yuna sie im finalen Endkampf des Vorgängers opfern musste. Stattdessen entschädigt Square den Spieler mit einer Palette von sog. Kostümen, die jeweils verschiedene Fähigkeiten beherbergen, die es zu erlernen gilt: Weiß- und Schwarzmagie, Fertigkeiten mit der Pistole, Schwertkunst und Tanz. Dieses System erinnert an Final Fantasy 9, setzt aber erfrischend neue Akzente. Zumal sich die jeweilige "Umkleidesequenz" im Kampf atemberaubend effektreich abspielt, man fühle sich an die Beschwörungssequenzen aus FF X erinnert!
Natürlich bringt FF X-2 als erster Zweiter Teil eines Titels der Final Fantasy-Reihe Neuerungen mit sich, sowohl in Hinsicht auf die Story und die Welt, als auch das Kampfsystem und die allgemeine Präsentation. Ganz klar: Square hat wieder einmal eine tolle Arbeit geleistet und einen einzigarten Titel geschaffen, der sich mit der Brillianz der restlichen Spielereihe durchaus messen kann. Vorraussetzung für die vollkommenen Spielgenuss ist die Bereitschaft, sich auf die Neuerungen einzulassen und nicht immer in der Erinnerung an die Genialität des Vorgängers zu schwelgen.
Wäre ein Final Fantasy X-2, das sich in allen Dingen direkt an den ersten Teil anlehnt nicht auch irgendwie langweilig?
Die Kreativität der Entwickler, die Spielern überall jene unvergesslichen Stunden mit Final Fantasy VII und den anderen Titeln beschert haben, sollte jedenfalls nicht eingeengt werden!
Schließlich wird Final Fantasy XII auch Neuerungen beinhalten. Nur so, kann sich die Reihe schließlich immer weiter bis zur XX hangeln!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues aus Spira...., 14. Dezember 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X-2 (Videospiel)
Es ist zum Heulen...ist ein Spiel zu strikt im Storyverlauf aufgebaut, heisst es keine Handlungsfreiheit usw. und es gibt Minuspunkte.
Hier hat der Entwickler das Spiel so aufgebaut, dass alles in Missionen abgehandelt wird. Sprich man kann nur die Hauptmissionen machen und das Spiel in 15 Stunden durchhaben. Ein Spieldurchgang kann aber auch 50 Stunden dauern. Man hat also große Handlungsfreiheit, nun beschweren sich alle darüber, dass das Spiel aufgrund der kurzen Spieldauer kein FF mehr ist. Könnt ihr euch mal einigen?

Ich finde das Spiel ist wirklich gelungen. Wenn man das Spiel komplett haben will, macht man sowieso alles, ob nun in Missionen oder einem Strang.

Die Story ist gut und es machte wirklich Spass, die Veränderungen in Spira im Vergleich zu FFX zu beobachten.
Der Sound ist eher poppig gehalten, was eigentlich auf das ganze Spiel zutrifft. Nichts mehr mit endloser Verzweiflung in Spira, man merkt dass diese Welt im Umbruch ist.
Wie die Schauplätze verändern sich auch die Darsteller. Yuna ist eben kein Mauerblümchen mehr.
Das man keine Bestias mehr beschwören kann, ergibt sich aus dem Ende von FFX. Der Einsatz von Kostümen ist aber ein guter Ersatz. So kann jeder der drei Charaktere ca. 15 (genaue Zahl vergessen)unterschiedliche Klassen haben. Ist ein Kostüm ausgerüstet, lernt man automatisch im Kampf neue Fähigkeiten.
Das Kampfsystem ist nicht mehr rundenbasiert. Jeder Charakter hat eine Zeitleiste, die je nach Attacke, unterschiedlich lange brauch, um sich aufzuladen, dann wird angegriffen. Das macht die Kämpfe dynamischer, aber auch ein wenig chaotisch.
Die Grafik ist wie in allen FF sehr gut.
Nun zum meiner Meinung nach einzigen Minuspunkt: man muss um das perfekte Ende zu sehen, das Spiel auf hundert Prozent schaffen. Das dauert mindestens zwei Spieldurchgänge, da man beim zweiten Durchspielen neue Missionen anwählen kann. Bei mir hats sogar drei Durchgänge (ohne Lösungsbuch)und 140 Stunden gedauert. Ich konnte mich damit arranchieren, kann mir aber durchaus vorstellen, dass manche vorher abbrechen, denn der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu den 7 minütigen Abspann der dann folgt.
Allerdings kann man nach jeden durchspielen, alle Kostüme, Attacken und Gegenstände behalten, was die zweite Runde erheblich leichter macht.

Ein wenig enttäuscht bin ich über die Verschlimmbesserung beim Blitzball.

Ich persönlich hätte das Spiel vielleicht nicht so gut gefunden, wenn ich die Story des Vorgängers und die Hintergründe nicht gekannt hätte.

Alles in allem ein gutes FF, dass sicherlich nicht jeden sein Geschmack trifft, allerdings auf keinen Fall so schlecht ist, wie es von einigen gemacht wird. Wer Lust auf ein etwas anderes FF hat, kann hier bedenkenlos zugreifen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Final Fantasy X-2: Klasse Spiel, 26. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X-2 (Videospiel)
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass sehr schwer ist den Vorgänger zu überbieten.
Diesmal wurde es nicht geschafft.
Ich finde es klasse, aber was für mich sehr enttäuschend war, ist die Tatsache, dass es in diesem Teil keine Bestia gab. (Man musste zwar gegen sie kämpfen, konnte sie aber nicht im Kampf einsetzen. Gut fand ich jedoch, dass das ATB (Active-Time-Battle) Kampfsystem wieder eingeführt wurde das bringt etwas Schwung in die Kämpfe. Was die Story angeht, dachte ich am Anfang, dass es nur darum geht Tidus zu finden, doch in der Beziehung habe ich Squaresoft wohl etwas unterschätzt (sorry!), denn es steckt viel mehr in dem Spiel, als nur Tidus zu finden.
Wenn man das Spiel ohne die Nebenmissionen meistert hat man etwa 45 Prozent geschafft. Die Story sollte meiner Meinung nach aber viel mehr Prozent beanspruchen als die Nebenmissionen. Die Grafik entspricht etwa der des Vorgängers nur in diesem Teil sind viel längere (oft minutenlange( Zwischensequenzen zu bewundern.Eigentlich finde ich Helden in Final Fantasy besser (Teil 7,8,9 und 10) aber da das die Fortsetzung des 10. Teils ist, (Tidus verschwand am Ende des 10 Teil) passt das schon gut zusammen. Die Kostümsphäroiden sindecht mal ne ausgefallene Idee viele Finalfans werden diesem System skeptisch gegenüberstehen. (Ich war es auch) doch mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und finde es super (besonders die Spezialkostüme).Die Abilitys zu erlernen entspricht etwa dem des 9. Teil (Durch Angreifen, Zaubern. UND: Endlich ist dieses nervige Sphàrobrett weg (war davon nicht besonder begeistert) Jetzt steigen die Statuswerde endlich wieder durchs erhöhen von Leveln (Teil 7, 8, 9,)
Alles in allem ist es ein gelungenses Spiel mit dem jeder Finalfan seinen Spaß haben wird. (gut gemacht squaresoft warte schon sehnsüchtig auf Teil 12)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Final Fantasy total, aber ..., 17. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X-2 (Videospiel)
Ich habe nun X und X-2 durch und weiß wovon ich rede...
die Story in der fortsetzung ist wirklich nicht der bringer, aber alle die auch ffx gespielt haben wissen, das es auch kaum möglich ist eine bessere story zu schreiben. die pal-balken stören, aber nach einer stunde stören die auch nicht mehr. das kampf-system ist besser geworden! zwar nicht für anfänger geeignet, aber das ATB macht das ganze spiel etwas flotter. des weiteren gibt es keine aeons(beschwörbare Monster) mehr :-( und viele sind der meinung, dass die neuen kostüm sphäroiden nicht das gelbe vom ei sind, aber findet man erstmal eines der super-kostüme, ändert sich dass, denn floral-flural, zan-kioh und apparatix gleichen die fehlenden aeons meiner meinung nach genügend aus. das sphäro- brett wurde ersetzt, nun ist das entwickeln der charas nicht besser, oder schlechter, sondern einfach nur einfacher und nicht so aufwendig.
die sache, dass die yuna, rikku und paine etwas freizügig gekleidet sind, lass ich jetzt mal raus, da mich das nicht gestört, aber auch nicht beeindruckt hat.manche charaktere sind manchmal etwas albern (besonders Rikku und brüderchen) aber verhält sich tidus in X nicht auch ab und zu etwas merkwürdig? die grafik hat sich sichtlich verbessert nur leider rukkelt das spiel bei mir ab und zu(zum glück nicht in entscheidenden situationen und auch nur geringfügig).dank der celsius (dem flugschiff) kann man nun endlich jederzeit zu jedem beliebigen ort, was ich persönlich sehr gut finde.
Fazit:
wenn man den vorgänger gut findet, ist ein kauf in jedem fall zu empfehlen. aber man sollte nicht mit x-2 anzufangen, denn abgesehen davon, dass man stellen weise wissens-lücken haben wird, kann ich nicht garantieren, dass diese fortsetzung auf anhieb jedem gefällt.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Final-Fantasy-Experiment, 21. November 2006
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X-2 (Videospiel)
Nun ist es also soweit, ich bin bei meinem vorerst letzten Bericht über ein Videospiel angekommen, welcher möglicherweise auch mein allerletzter Bericht in diesem Jahr überhaupt sein wird. Daher habe ich mir ein Videospiel ausgesucht, über welches sich aus meiner Sicht wirklich zu berichten lohnt, es handelt sich um das Spiel Final Fantasy X 2 für die Playstation 2, welches dem Genre der Rollenspiele angehört und den neuesten Teil der weltberühmten Serie darstellt, welcher in Europa bislang erschienen ist... .

VORGESCHICHTE, VERSION, PREIS

Bei kaum einem Videospiel wie diesem hier, gab es solche unterschiedlichen Kritiken. Während die meisten Videospielfans sich so wie ich sehr auf das Erscheinen dieses Rollenspiels freuten, wurden im Vorfeld der europäischen Version teilweise doch schon erstaunlich negative Kritiken getätigt, die sich auf die Monate vorher in Japan und den USA erschienen Teile bezogen. Denn es sind in diesem Teil doch einige völlig neue Elemente enthalten, auf die ich gleich natürlich eingehen werde. Gekauft haben wir uns Final Fantasy X 2 im Frühjahr 2004 und bezahlten damals exakt 49€. Am Preis dürfte sich inzwischen auch noch nicht viel geändert haben, ob sich der Kauf aus meiner Sicht denn nun auch lohnt und meine hohen Erwartungen an dieses Spiel erfüllt oder sogar übertroffen wurden, sage ich Euch jetzt...

GESCHICHTE

Gleich zu Beginn werdet Ihr merken, dass es sich hier zwar erstmals um einen Nachfolger zu einem Teil von Final Fantasy handelt, die Präsentation und Atmosphäre des Spiels dieses Mal aber völlig anders ist. Im Gegensatz zu den ansonsten oft düsteren und beklemmenden Szenarien wirkt das Spiel hier gleich vom Start weg sehr fröhlich. Ich fühlte mich jedenfalls sofort an die Musiksender VIVA und MTV erinnert, weswegen ich doch etwas beunruhigt war. Was auffällt ist, dass wir es in der Geschichte von Final Fantasy X 2 leider nur mit drei Hauptfiguren zu tun haben, was ich sehr schade finde. Außerdem sind ausschließlich nur drei junge Frauen spielbar, was die männlichen Videospieler wahrscheinlich sehr freuen wird, für mich aber nicht ganz so toll, eben einfach zu einseitig ist...

Diejenigen von Euch, die das weltberühmte Final Fantasy X gespielt haben, werden sich daran erinnern, dass die Beschwörerin Yuna von ihrer großen Liebe, nämlich dem Helden Tidus, gewaltsam getrennt wurde. Zwar war das Böse endgültig besiegt, doch ihr Tidus war verschwunden, er hatte sich sozusagen geopfert. Doch die Hoffnung auf ein Wiedersehen hat sie nicht aufgegeben und so macht sie sich in der Welt von Spira auf die Suche. Die Städte in der Welt von Spira sind absolut mit denen des Vorgängers identisch, aber nicht nur Kenner des Vorgängers werden sich superschnell zurechtfinden, denn auch ohne, dass Ihr Final Fantasy X gespielt habt, werdet Ihr Euch hier in Final Fantasy X 2 innerhalb sehr kurzer Zeit ganz sicher zurechtfinden...

Yuna hat sich jedenfalls mittlerweile zu einer Karriere als Jägerin von Sphäroiden entschlossen. In diesen Sphäroiden können Botschaften in Form kleiner Filme übermittelt werden und in genau solch einer Botschaft glaubt Yuna nämlich, Information zu ihrem geliebten Tidus erhalten zu haben. Daher macht sie jetzt überall Jagd auf diese Sphäroiden und hofft natürlich auf diese Art und Weise, Tidus wiederfinden zu können. Dabei ist sie nicht auf sich allein gestellt, denn ihr steht Rikku zur Seite, die ja auch schon eine Hauptfigur im vorigen Teil darstellte. Neu hingegen ist das dritte Mädchen, die Paine heißt. Während Rikku sehr emotional und auch frech ist, wirkt Paine hingegen sehr kühl und zurückhaltend. Sie redet zunächst nicht sehr viel, scheint aber ebenfalls Sphäroide zu jagen, um mehr über die Vergangenheit erfahren zu können. Diese drei jungen Damen nennen sich das „Möwenpack“, ein Name, der meiner Meinung nach unfreiwillig komisch ist und überhaupt nicht passt. Aber das ist ja bei deutschen Übersetzungen wirklich nichts Neues...

Bei der Jagd nach den Sphäroiden sind sie natürlich nicht die Einzigen, zahlreiche Konkurrenten haben genauso ein Auge auf die wertvollen Sphäroiden geworfen, so zum Beispiel die eiskalte Le Blanc, die ihnen sogar einen Sphäroiden klaut. Dabei handelt es sich ausgerechnet um denjenigen, in welchem Yuna glaubt, ihren Tidus erkannt zu haben. Der Grund, wieso Le Blanc den Sphäroid klaute, liegt aber ganz woanders, denn in dem enthaltenen Film ist Vegnagun zu sehen, die eine riesige Kanone darstellt, welche so zerstörerisch ist, dass sie die ganze Welt von Spira zerstören könnte. Natürlich streiten sich viele Herrscher um diese gewaltige Kanone, der fast schon übliche Machtkampf um die Weltherrschaft hat begonnen, wobei man zwischendurch wirklich nicht mehr weiß, wer eigentlich der Böse und wer der Gute ist. Besonders drei Figuren scheinen immer wieder ins Spiel zu kommen, wenn es um erbitterte Machtkämpfe geht: Zunächst einmal Nooj, welcher Führer der jungen Liga ist, dann Baralai, welcher der Anführer von Neu Yevon ist und schließlich Gippel, welcher als noch sehr junger Boss der Al Bhed in Erscheinung tritt...

Die Situation spitzt sich dann im weiteren Verlauf gerade für Yuna immer mehr zu, als deutlich wird, dass es sich bei dem Jungen, welcher Tidus zum Verwechseln ähnlich sieht, wahrscheinlich um einen anderen Helden handelt. Die sehr komplizierte Geschichte überrascht immer wieder dabei mit vielen Wendungen, Spannung ist auf jeden Fall vorhanden. Die zentralen Fragen gehen im Grunde aber dann nur darum, ob Yuna ihren Tidus wiedersehen kann und ob die Welt wieder einmal in letzter Minute vor dem Untergang gerettet werden kann, trotzdem gestaltet sich die gesamte Handlung als vielschichtig und abwechslungsreich und spornt zunächst immer wieder aufs Neue zum Weiterspielen an...

SPIELVERLAUF, SPIELDAUER

Eines noch einmal zur Klarstellung: Ihr braucht nicht unbedingt den Vorgänger zu kennen beziehungsweise ihn durchgespielt zu haben, es ist nur ein kleiner Vorteil, weil Ihr Euch eben in der Welt von Spira dann sehr gut auskennt. Wer allerdings das nötige „Kleingeld“ und ein „bisschen“ Zeit übrig hat und Final Fantasy X noch nicht kennt, sollte beide Teile hintereinander spielen, weil dann zunächst ungeklärte Dinge aus Teil X in X 2 aufgeklärt werden. Aber wie gesagt, Final Fantasy X 2 ist ansonsten ein völlig eigenständiges Spiel, Ihr könnt auch ruhig direkt mit diesem Teil anfangen...

Ganz neu ist in Final Fantasy X 2 jedenfalls, dass im ganzen Verlauf des Spiels Waffen und Rüstungen so gut wie gar keine Rolle spielen. Wichtig sind hier eigentlich „nur“ die Kleider, in welche die drei Mädchen die ganze Zeit über wechseln können. Insgesamt stehen Euch 15 verschiedene Kostüme zur Verfügung, die mit den jeweiligen Kostümsphäroiden angelegt werden können. Je nachdem welches Kostüm eines der drei Mädchen anlegt, verändert sich nicht nur ihr Äußeres, sondern sie hat dann völlig andere magische Kräfte oder Spezialfähigkeiten. Es stehen Euch dabei insgesamt 14 verschiedene Möglichkeiten der Verwandlung zur Verfügung. Ganz wie Ihr es wollt, könnt Ihr Yuna, Rikku und Paine in Schütze, Itemschütze, Zauberschütze, Weißmagier, Schwarzmagier, Dieb, Krieger, Berserker, Diva, Glücksspieler, Dompteur, Maskottchen, dunkler Ritter und Samurai verwandeln. Und außerdem könnt Ihr in bestimmten Momenten eine Spezialverwandlung durchführen, wobei es für jedes einzelne Mädchen eine Spezialform gibt, die dann natürlich besonders mächtig ist. Jede Charakterklasse verfügt natürlich über individuelle Stärken und Schwächen, wobei die Verwandlungen und Animationen teilweise atemberaubend schön aussehen...

Wie in eigentlich allen Teilen von Final Fantasy lauft Ihr natürlich nur zu Beginn „zu Fuß“ durch die Gegend, schon sehr früh reist Ihr mit einem Flugschiff von Ort zu Ort. Interessant ist dabei, dass Ihr Euch in den meisten Fällen es selber aussuchen könnt, wohin die nächste Reise denn nun gehen soll. Trotzdem ist der Spielverlauf im Grunde leider wieder einmal nur linear, das heißt, dass Ihr zwar ein bisschen „in die Breite“ spielen könnt (besonders, wenn Ihr Eure drei Charaktere stärker machen wollt), aber Ihr trotzdem früher oder später an einem ganz bestimmten Ort auftauchen müsst, damit die Geschichte weitergehen kann. Ihr könnt allerdings einzelne Nebenmissionen einfach links liegen lassen und auf das Entdecken kleiner Geheimnisse (und oft auch nützlicher Gegenstände) verzichten, wenn Ihr es „eilig“ habt. Und so kommt es dass wir es beim ersten Mal erst nach circa 60 Stunden durchgespielt hatten, beim zweiten Mal aber nur noch 20 Stunden gebraucht haben. Es liegt also meistens an Euch, ob Ihr bestimmte Orte noch einmal besuchen wollt oder nicht. Diejenigen „Kritiker“, die aber von einem „nichtlinearen Spielverlauf“ sprechen, liegen aber falsch, denn ob Ihr Nebenstränge in der Handlung verfolgt oder nicht, hat überhaupt keine Auswirkungen auf den Hauptstrang, eben den „roten Faden“ der Geschichte. Genau das hätte ich mir aber gewünscht, was ich natürlich schade finde...

Zur Auswahl stehen dabei auch zahlreiche Minispiele, an denen Ihr Euch stundenlang aufhalten könnt, wenn Ihr wollt. Habt Ihr tatsächlich Lust, an Spielen wie einem Echsenrennen, der Jagd nach Chocobos oder der Suche nach Kaktoren teilzunehmen, verbraucht Ihr allein für alle Minispiele in etwa die selbe Zeit wie ansonsten für das gesamte Spiel. Ich jedenfalls interessierte mich eigentlich nur so richtig für das Kartenspiel „Sphäro-Break“ und dem Managen des „Blitzball-Teams“, was ich jetzt allerdings nicht im Detail erläutern möchte, dies würde den Rahmen des Berichts sicher total sprengen...

Dass Ihr allerdings im Gegensatz zu anderen Final-Fantasy-Teilen nicht 20 oder 30 Stunden nur mit dem „Aufleveln“ der einzelnen Figuren verbringen müsst, liegt daran, dass ja nur die drei Mädchen zur Verfügung stehen. Da Ihr Euch nicht um andere Helden diesmal kümmern müsst und ständig nur mit den drei Heldinnen kämpft, werden diese fast schon automatisch stärker und stärker...

Das Kämpfen an sich steht natürlich neben der Geschichte eindeutig im Vordergrund, weshalb ich jetzt an dieser Stelle doch ein paar Worte darüber verlieren möchte: Wie ich am Anfang schon sagte, spielen die Kostümsphäroiden hier eine entscheidende Rolle und nicht etwa Schwerter und Rüstungen. Das Kampfsystem ist diesmal aber wieder so wie ganz früher, denn es kommt das sogenannte „Active Time Battle“-System zur Geltung. Das bedeutet nichts Anderes, als dass sich im Kampf eine Zeitleiste nach einem eingegebenen Befehl auflädt. Je nach Talent dauert dies auch einmal etwas länger, so dass in diesem Zeitraum auch die Gegner dran sein können. Auch in diesem Punkt ist vieles sicher Ge-schmackssache, der Belohnung für ein schnelles Reagieren beziehungsweise eine schnelle Befehlseingabe stehen oft hektische Momente gegenüber. Zuviel Hektik entsteht in Final Fantasy aber (bis auf die wenigen ganz schweren Kämpfe) meistens nicht, denn dafür sind die meisten Feinde einfach nicht stark genug. Doch dazu später an anderer Stelle noch mehr...

Im Mittelpunkt steht jedenfalls die Verwandlung mit den Kostümsphäroiden. Stellt Euch vor, dass jede einzelne Kostümpalette aus mehreren Feldern wie zum Beispiel Jäger, Weißmagier, Krieger und Samurai besteht. Das Mädchen, welches gerade solch eine Palette trägt, kann sich in eben diese vier Charaktere verwandeln, zum Beispiel von einer Kriegerin zu einer Schwarzmagierin, wobei sich dann augenblicklich die individuellen Merkmale (Lebenspunkte, Schlagkraft, Magie, Verteidigung gegen physische und magische Angriffe sowie Spezialattacken) entsprechend ändern. Tritt dann eines der drei Mädchen besonders oft als Samurai-Kämpferin in Erscheinung, erlernt sie nach und nach spezielle Samurai-Fähigkeiten. Dies sieht dann nicht nur optisch sehr interessant aus, sondern bringt auch viele neuen taktischen Elemente in das Spiel, Langeweile kommt auf jeden Fall so schnell nicht auf, glaube ich...

STEUERUNG, PERSPEKTIVE, SCHWIERIGKEITSGRAD

Eigentlich schon immer war die Steuerung der Heldengruppe und das Zurechtfinden in den Menüs eine große Stärke aller Final-Fantasy-Teile und da macht auch Final Fantasy X 2 zum Glück keine Ausnahme. Schon nach sehr kurzer Zeit habt Ihr das nur auf den ersten Blick kompliziert erscheinende System hinsichtlich der Kostümsphäroiden inklusive der zahlreichen Verwandlungsmöglichkeiten verinnerlicht. Im Kampf selber gibt es, obwohl Ihr durch das „ATB“-System zeitlich immer etwas unter Druck seid, sicher auch keine Probleme, auch „Final-Fantasy-Unerfahrene“ kommen da sicher schnell zurecht. Solltet Ihr trotzdem einmal größere Probleme haben, hilft Euch das umfangreiche Optionsmenü sicher weiter. Auch mit der Perspektive und den Kameraeinstellungen gibt es keinerlei Probleme. Auch dies ist fast schon typisch für Final Fantasy. Bei der Weltkarte schaut Ihr von schräg oben aus einer sogenannten „isometrischen 2D-Perspektive“ und in den Kämpfen selber wird schnell und gekonnt in 3D umgeblendet. Zu keiner Zeit stehen Euch irgendwelche Texturen im Weg, Ihr habt immer freie Sicht auf das Spielgeschehen. Rasante Kamerafahrten dürft Ihr dann zusätzlich noch bei den beeindruckend in Szene gesetzten Verwandlungen und Spezialattacken erleben, allein diese solltet Ihr Euch wirklich einmal ansehen, selbst wenn Ihr dieser Art von Videospielen ansonsten nicht so wahnsinnig viel abgewinnen könnt...

Was mir dann aber leider überhaupt nicht gefiel, war der viel zu niedrige Schwierigkeitsgrad, in diesem Punkt wurde ich besonders enttäuscht. Was bringt es mir denn, alle möglichen Nebenstränge der Handlung zu verfolgen und die drei Mädchen durch viele erfolgreiche Kämpfe so stark zu machen, dass sie in mehreren Charakterklassen dann so gut sind, dass sie praktisch unschlagbar sind? Für die meisten Feinde, die sich in den Weg stellen, braucht Ihr überhaupt gar nicht erst eine weitere Verwandlung durchzuführen und schon gar nicht die jeweilige Spezialform eines der drei Mädchen anzunehmen, dafür sind die Gegner viel zu schwach. Nur in ganz wenigen Fällen lohnt sich das wirklich, in ungefähr 98% aller Fälle lassen sich die Gegner aber innerhalb von 20 bis maximal 30 Sekunden auch so erledigen. Das führt dann eben auch dazu, dass dieses Abenteuer, solltet Ihr Euch für die zahlreichen Minispiele und Nebenmissionen nicht besonders interessieren, viel zu schnell durchgespielt ist. Viel besser wäre es doch da gewesen, den Schwierigkeitsgrad so hoch zu machen, dass die durch die vielen Minispiele und Nebenaufgaben gewonnen Extragegenstände dann auch einen Sinn machen. So aber stellt Final Fantasy X 2 keine große Herausforderung dar, was ich natürlich überhaupt nicht schön finde...

GRAFIK

Jetzt hatte ich zumindest in diesem Punkt dann erwartet, dass die Grafik so toll ist, dass ich über andere Mängel wahrscheinlich noch hinwegsehen könnte. Dies ist zwar sicher der Fall, wenn ich an die tollen Kostümverwandlungen und die beeindruckende Präsentation beim Ausführen der Spezialfähigkeiten denke und auch die Animationen der drei Mädchen sind eigentlich das ganze Spiel über sehr sehenswert, doch was ist mit den Hintergründen? Da gibt es doch (für Final Fantasy eigentlich ungewohnte) Schwächen, denn zum Beispiel der Ort „Stille Ebene“, die „Donnersteppe“ oder der Berg „Gagazet“ sehen sehr langweilig aus und „Guadosalam“ sogar richtig hässlich. Zwar trösten da manche anderen Gegenden wie die Insel „Kilika“, die Stadt „Luca“ und insbesondere der glitzernde „Macalania-Wald“ etwas hinweg, doch bin ich somit, was die Grafik angeht, doch etwas hin- und hergerissen, ein „Super“ hinsichtlich des Gesamteindrucks, was ich schon öfter vorher gehört beziehungsweise gelesen habe, kann ich jedenfalls überhaupt nicht verstehen...

Schlimmer finde ich allerdings etwas ganz Anderes, nämlich die Tatsache, dass bei dieser europäischen Version immer noch dicke schwarze PAL-Balken zu „bestaunen“ sind. Zwar sind sie meinem Gefühl nach nicht mehr ganz so dick wie beim Vorgänger, aber akzeptieren kann ich das trotzdem überhaupt nicht. Und fast schon „normal“ ist es dann auch, dass wieder einmal ein Geschwindigkeitsverlust im Vergleich zur Originalversion festzustellen ist, das ist einfach ärgerlich und zeigt wieder einmal, welchen geringen Stellenwert der europäische Markt wohl immer noch hat. Außerdem sehen die Gesichter bei näherer Betrachtung, besonders Yuna, bei weitem noch nicht perfekt aus, immer noch empfand ich gerade Yunas Gesicht als zu breit und von der Mimik her fast schon leblos. Und das ist, glaube ich auf jeden Fall, nicht nur Geschmackssache...

MUSIK

In diesem Punkt gibt es wahrscheinlich sehr unterschiedliche Ansichten. Denn die Musikstücke sind völlig anders als bei den Vorgängern von Final Fantasy. Diesmal gibt es keine Melodien, die von einem Orchester stammen könnten oder sich dramatisch anhören würden, ganz im Gegenteil, alle Melodien gehören dem Bereich der Pop-Musik an gemischt mit Techno-Klängen. Natürlich ist dies Geschmackssache, mir gefiel dies aber weniger, da das meiner Meinung nach nicht besonders toll zu einem Fantasy-Rollenspiel passt. Die Begleitmelodien an sich hören sich zwar wirklich nicht schlecht an, aber die dadurch vermittelte Atmosphäre verhinderte immer wieder, dass ich so richtig in den Bann der Geschichte gezogen werden konnte. Dass der Musikstil hier sehr ungewohnt ist, soll ja erst einmal kein Nachteil sein, im Gegenteil, Kreativität ist hier sicher nicht falsch, aber dieses gewagte Experiment ging aus meiner Sicht total daneben. Im Gegensatz zu den meisten Vorgängern werde ich mir den Soundtrack zu Final Fantasy X 2 ganz sicher nicht kaufen...

MEIN FAZIT

Die Geschichte von Yuna, die glaubt, ihren geliebten Tidus in einem Video eines Sphäroiden erkennen zu können und sich daraufhin sofort auf die Suche nach ihm macht, ist eigentlich eine gute Idee. Zum allerersten Mal gibt es somit eine richtige Fortsetzung zu einem Final-Fantasy-Teil. Dass Vorkenntnisse zwar hilfreich aber nicht unbedingt nötig sind, sorgt für eine große Zielgruppe, denke ich. Dass dieses Mal allerdings nur drei Hauptfiguren zur Verfügung stehen und dann auch noch einseitig nur drei Mädchen, hat mir überhaupt nicht gefallen...

Der Spielumfang ist mir außerdem viel zu kurz geraten, zumal ich an den meisten angebotenen Minispielen gar kein Interesse hatte. Dass es zahlreiche Nebenmissionen gibt, hat mir sehr gut gefallen, doch war ich im Nachhinein dann doch enttäuscht, als ich merkte, dass diese Nebenaufgaben überhaupt keinen Einfluss auf den Spielverlauf haben und somit dann eben doch wieder nur ein linearer Spielverlauf vorzufinden ist. Darüber wollten die Entwickler von Square wohl nur hinwegtäuschen, ein kläglicher Versuch, wie ich finde. Das Kampfsystem fand ich hingegen gut, damit meine ich sowohl das „ATB“-System als auch den Verzicht auf Waffen oder Rüstungen. Dass die Auswahl der Kostüme entscheidend ist und dabei auch noch sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten vorhanden sind, hat mir gut gefallen. Das Erlernen unzähliger Spezialfähigkeiten für die drei Heldinnen steht klar im Vordergrund und löst tatsächlich (vor allem durch die tolle Präsentation) einen Suchtfaktor aus...

Grafisch dachte ich zunächst, dass dieser Teil sogar noch ein bisschen besser aussehen würde als der sowieso schon sehr schöne zehnte Teil. Die Verwandlungen in die grundverschiedenen Charakterklassen und die Animationen der drei Mädchen sehen wirklich beeindruckend schön aus. Dass aber manche Gegenden langweilig aussehen, dies bei gut einem Drittel der Hintergrundgrafiken der Fall ist, kann ich irgendwie nicht verstehen. Von wunderschönen Landschaften mit beeindruckenden Lichteffekten bis hin zur superhässlichen Umgebung, für die sich sogar ein Videospiel für die alte Playstation schämen müsste, ist eigentlich alles dabei...

Was mich dann aber ganz besonders störte, waren die oft kindischen Dialoge, die Begleitmusik, die nicht zu einem Fantasy-Abenteuer passt und der viel zu niedrige Schwierigkeitsgrad. Dass dann der Hauptstrang der Geschichte allerhöchstens 20 Stunden beansprucht, ist dann eigentlich ja fast schon unverschämt, finde ich. Insofern kann Final Fantasy X 2 überhaupt nicht mit seinem Vorgänger und auch den Teilen für die alte Playstation mithalten, sehenswert ist es aber in großen Teilen trotzdem, so dass Fans dann eben doch wieder einmal einfach zugreifen müssen. Unentschlossenen rate ich aber unbedingt dazu, sich dieses Rollenspiel erst einmal für einen Tag auszuleihen, um sich ein genaues Bild machen zu können...
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Nachfolger, 29. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy X-2 (Videospiel)
Zum ersten Mal in der Geschichte der Final Fantasy Spiele, gibt es eine direkte Fortsetzung. Die bisherigen Teile hatten nur bedingt etwas mit Ihren Vorgängern zu tun. So fand man in FFX einige bekannte Guardian Forces aus FF9 wieder, die jetzt nur als Bestias bezeichnet wurden.
Genau dieser Zusammenhang geht in der Fortsetzung von FFX verloren. Hier gibt es nämlich die sogenannten Summons (Beschwörungen) nicht mehr, da diese sich ja im Vorgänger selbst geopfert haben um die Welt Spira zu retten.
Daher sind Yuna und Konsorten nun grossteils auf pure Waffengewalt angewiesen. Wer Yuna noch stöckchenschlagend und eigentlich ziemlich nutzlos im Nahkampf in Erinnerung hat, sollte dieses Bild schnell aus seiner Erinnerung streichen. Der smarte Popstar fuchtelt nämlich inzwischen ziemlich geschickt mit zwei grosskalibrigen Colts rum.
Neu in der Truppe ist Paine. Sie ähnelt vom Style her ziemlich der schon bekannten Lulu, hat aber im Gegensatz zu ihr, nichts mit schwarzer Magie zu tun.
Die Story knüpft einige Jahre an die von FFX an. Yuna und Rikku sind inzwischen Popstars und verdienen sich die Brötchen als Spherehunter. Spheres sind die ebenfalls bereits bekannten, leuchtenden Steinchen, die Erinnerungen enthalten oder den Weg zu versperrten Passagen freigeben. Auf ihrem Weg treffen die Mädels einige alte bekannte wieder und auch viele Schauplätze hat man schonmal gesehen.
Die größte Neuerung ist wie bereits erwähnt, der Wegfall der Summons. Als Ersatz dürfen sich die drei Erinnerungsjäger nun wärend dem Kampf umkleiden, was je nach Mode Auswirkungen auf Ihre Kampfart hat. Diese Kleidungswechsel sind ähnlich grafisch aufwändig wie die Summons dargestellt und gefallen sehr. Der Effekt ist natürlich weitaus unspektakulärer (Ifrit und Shiva sind einfach unschlagbar).
Neu hinzugekommen ist auch Yunas Fähigkeit zu springen und zu klettern, was meiner Meinung nach aber zu wenig zum Einsatz kommt, andererseits auch in einem Final Fantasy Spiel nichts zu suchen hat.
Trotz einiger Nachteile überzeugt das Game durch die verbesserte Grafik und den unvergleichlichen Charme der Final Fantasy Reihe. Daher gibts auch hierfür 5 Sternchen!
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Final Fantasy X-2
Final Fantasy X-2 von Electronic Arts GmbH (PlayStation2)
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