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4.0 von 5 Sternen Faszinierendes Regiedebüt von George Clooney
Mit "Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind" gelang George Clooney ein hochinteressantes filmisches Werk, das leider bei seiner Veröffentlichung im Jahre 2003 ein wenig - ungerechtfertigterweise - unterging. Das Projekt über den legendären, aber umstrittenen Gameshow-Host Chuck Barris war lange ein heißes Eisen in Hollywood. Die 1981 von...
Veröffentlicht am 8. Januar 2010 von Florian Hoffmann

versus
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3.0 von 5 Sternen Vielversprechende Ansätze aber.....
Clooneys Regiedebüt. Ein Geniestreich ? Ein Rohrkrepierer ? - Weder noch !

Chuck Barris ist in den 60ern eine Ikone der US-TV-Unterhaltung. Die Produktion seiner für damalige Verhältnisse durchgeknallten Gameshows (u.a. das Herzblatt-Original "The Dating Line") und häufig wechselnde Bettgenossinen befriedigen aber nicht vollständig...
Veröffentlicht am 27. Februar 2008 von whistmaster


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Faszinierendes Regiedebüt von George Clooney, 8. Januar 2010
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (DVD)
Mit "Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind" gelang George Clooney ein hochinteressantes filmisches Werk, das leider bei seiner Veröffentlichung im Jahre 2003 ein wenig - ungerechtfertigterweise - unterging. Das Projekt über den legendären, aber umstrittenen Gameshow-Host Chuck Barris war lange ein heißes Eisen in Hollywood. Die 1981 von Barris veröffentlichte Autobiografie sollte bereits Mitte der 80er Jahre verfilmt werden, jedoch zerfiel das Projekt über die Jahre bis schließlich 2003 immer wieder. Viele Regisseure, u.a. David Fincher, Sam Mendes, Darren Aronofsky, Brian De Palma und Bryan Singer versuchten sich an dem faszinierenden Material, Darsteller wie Sean Penn, Mike Myers, Ben Stiller und Johnny Depp waren bereits besetzt. Überraschenderweise war es dann letztlich George Clooney, der hier sein sehr beachtliches Regiedebüt abliefern durfte.

Es handelt sich bei "Geständnisse" um eine wirklich verrückte Geschichte, über deren Wahrheitsgehalt niemand so genau Bescheid weiß. Chuck Barris, Erfinder von solch berühmten Gameshows der 60er und 70er wie "The Dating Game" (Deutsches Pendant war später "Herzblatt"), "The Gong Show" oder "The Newlywed Game", gab in seiner Autobiografie an, ein bizarres Doppelleben geführt zu haben: In seiner Freizeit war er Auftragskiller für die CIA, für die er angeblich 33 Menschen tötete.

Der Film versucht allerdings nicht, herauszufinden, ob dies der Wahrheit entspricht. "Geständnisse" vereint mehrere Genres in einem Film, nämlich unterhaltsames Zeitporträt, schwarze Komödie, Kalter Krieg Spionage-Thriller, düstere Charakterstudie und psychologisches Drama. Die Verblendung verschiedener Genres kann in manchen Fällen für viele Zuschauer etwas befremdlich sein, doch Clooney inszeniert mit großer Souveränität und findet eine perfekte Balance. Clooney ist verspielt und lässt eine Welle der Kreativität auf den Zuschauer los. Er arbeitet, inspiriert von Altmeistern wie Sidney Lumet oder Alan J. Pakula, mit verrückten Einstellungen und verblüffenden Kameratricks der alten Schule, er setzt viele Farbfilter ein (besonders am Anfang wirkt die Farbgebung wie verwaschenes Technicolor, wie eine verblasste Erinnerung), es gibt kreative Montagen und immer wieder eingestreute Interviews von Barris Wegbegleitern. Kurz gesagt ist "Geständnisse" nicht nur storytechnisch höchst interessant, sondern auch erfrischend originell und mit großer Energie in Szene gesetzt.

Während der Film beschwingt und teils sehr witzig beginnt, kommt der Streifen bald in düstere Gefilde und wird zu einem teils bedrückenden Psychodrama. Besonders gegen Ende visualisiert Clooney Barris scheinbaren Abstieg in den Wahnsinn auf höchst eindringliche und intensive Art. Es entfaltet sich eine fast unheimliche, irreale Wirkung durch teils surreale Bilder, wie ein Studio gefüllt mit toten Zuschauern. Der Film erinnert in diesen Szenen teilweise an das großartige Bob Crane Biopic "Auto Focus" von Paul Schrader.

Geschrieben wurde der Film von dem genialen und einzigartigen Charlie Kaufman, dem Autor der brillant verdrehten Werke "Being John Malkovich", "Adaption" und "Vergiss mein nicht". Verglichen mit diesen Filmen wirkt "Geständnisse" noch recht geradlinig, aber nie konventionell. Das liegt wohl daran, dass das Drehbuch zu großen Teilen umgeschrieben wurde, allerdings ohne Kaufmans Hilfe.

Gespielt wird Chuck Barris von dem großartigen Charakterdarsteller Sam Rockwell, der hier eine wahre schauspielerische Tour de Force liefert. Er ist ein wahres Highlight, man kann seine Augen gar nicht von ihm nehmen. Unterstützt wird er von einem All-Star-Cast, u.a. Clooney selbst als CIA-Rekrutierer, Julia Roberts in einer ungewohnten Rolle als Spionin und Drew Barrymore als Barris Geliebte.

"Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind" ist ein kreativ und unterhaltsam inszeniertes Vexierspiel von Realität und Fiktion, das Filmfans nicht verpassen sollten.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Regiedebüt!, 11. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (DVD)
George Clooney hat während seiner Arbeit als Schauspieler anscheinend ziemlich viel gelernt, vor allem seine Zusammenarbeit mit den Cohen Brüdern dürfte Früchte getragen haben, denn so durchgestylt wie 'Confessions of a dangerous mind' sind nur wenige Filme! Das fängt bei den grandiosen Outfits an, geht weiter über einen relativ unbekannten aber genialen Hauptdarsteller (Sam Rockwell) plus diverse Gastauftritte von Superstars wie Julia Roberts, Brad Pitt, Matt Damon und George Clooney, der hier in der Tradition von berühmten Regisseuren wie Hitchkock und Scorsese eine kleine Rolle in seinem eigenen Film übernimmt. Das geniale Drehbuch vom nicht weniger genialen Charlie Kaufman (Adaption, Being John Malkovich), die Rückblenden, der ständige Wechsel zwischen Drama und Tragödie (in diesem Punkt Auto Focus sehr ähnlich) und diese kleinen Extras wie comicartige Standbildeinblendungen und unkonventionelle Kameraführungen (vergleiche Kill Bill) also schlicht und einfach die Atmospäre des Films ist so ungewöhnlich wie grandios!
Ein aufstrebender TV-Produzent wird von der CIA ins Visir genommen und erhält - nachdem diese sicher ist den idealen Agenten gefunden zu haben - ein Angebot, dass er nicht ablehnen kann. Hin- und hergerissen zwischen der Scheinwelt des Showbuisness und der nicht weniger unwirklichen Welt der Agenten und Spionage, der ungestraften Morde für die Regierung, verliert Chuck Barris (Sam Rockwell) nach und nach das einzig Reale in seinem Leben - seine Freundin (für mich die bisher überzeugendste Leistung von Drew Barrymore).
Barris versucht beide Jobs quasi zu vereinen, indem die Reisen, die man in seinen Shows gewinnen kann, zufälligerweise genau an die Orte führen, wo Barris seinen nächsten Auftrag hat. So fliegen die glücklichen Gewinner z.b. nach Helsinki oder West-Berlin...
Das Schlimmste jedoch ist, dass Barris Gefallen am Töten findet, seiner Freundin - mit der es dem ehemaligen Playboy zum ersten Mal ernst ist - aber auf gar keinen Fall davon erzählen und dann irgendwie doch nicht treu sein kann.
Am Ende muss Barris sich für ein Leben entscheiden, für die Liebe oder das Abenteuer, aber davor warten noch etliche Überraschungen!
Bisher konnte weder bewiesen noch widerlegt werden, was Chuck Barris in seiner Biographie schrieb und Clooney zwingt dem Zuschauer keine Lösung auf. Typisch für eine Charlie Kaufman Geschichte, man bekommt den Film so schnell nicht wieder aus dem Kopf - und genau so soll es sein!
Und obwohl Stil und Story des Films so genial sind, hat mich am meisten Sam Rockwell begeistert! Seine Art den Lebemann Barris darzustellen, wie er sich zunächst - von moralischen Vorwürfen nach seinem ersten Mord zerfressen - übergeben muss, später dann immer cooler, selbstbewusster und alberner wird ("Komm schon Baby, nenn mir wenigstens einen Decknamen, den ich in meinen einsamen Agentenstunden schreien kann!") und schließlich nicht mehr aufhören kann, diese Darstellung ist witzig, tragisch, überzeugend und genial - genau wie der Film!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Regiedebut von George Clooney, 26. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (DVD)
Laut Freud bestimmen 2 Triebe den Menschen: der Lust- und der Zerstörungstrieb. Diese Ansicht ist mittlerweile etwas überholt; die moderne Ansicht klingt aber immer noch ähnlich: sexuel frustrierte Menschen (vor allem Männer) neigen eher zu Gewaltbereitschaft.
Chuck Barris (Sam Rockwell) kann man, vornehm ausgedrückt, als überwiegend Genitalgesteuert bezeichnen. Erfüllt werden seine Wünsche nach sexueller Befriedigung aber kaum. Vielleicht passt er deswegen so gut in das sogenannte Profil, das ihn laut eines CIA-Mannes (George Clooney) zum Agenten qualifiziert. Barris entdeckt die Lust zum töten. Er führt ein verdrehtes Doppelleben als CIA-Killer und Fernsehmoderator und jedes dieser beiden Leben befriedigt einen seiner Triebe. Auf der einen Seite seine Freundin (Drew Barrimore), die eine rein sexuelle Beziehung führen möcht, auf der anderen die verführerische Spionin (Julia Roberts), die mit ihm "die Bösen" aus dem Weg räumt.
Der Druck auf Barris wächst aber spätestens mit zunehmender Berühmtheit und sein Gewissen meldet sich in immer stärkeren Schüben. Bald befallen ihn Wahnsinn und Paranoia, die ihn immer mehr in ein seeliches Wrack verwandeln.
Aus dieser Misere findet er schließlich doch einen Ausweg: Er schreibt seine eigene Biografie, einen unglaublichen Mix aus Agententhriller und Fernsehgeschichte.
Clooneys Erstlingswerk verblüfft durch geschickte Regie und technisches Können. Er überlässt es dem Zuschauer, zu entscheiden, ob was wahres dran ist an dieser Agentenstory. Zumindest liefert er eine toll gespielte, zugleich komische und spannende Verfilmung von Barris' Buch. Unbedingt ansehen, am besten mit Freunden - um hinterher über den Wahrheitsgehalt der Geschichte zu diskutieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vielversprechende Ansätze aber....., 27. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (DVD)
Clooneys Regiedebüt. Ein Geniestreich ? Ein Rohrkrepierer ? - Weder noch !

Chuck Barris ist in den 60ern eine Ikone der US-TV-Unterhaltung. Die Produktion seiner für damalige Verhältnisse durchgeknallten Gameshows (u.a. das Herzblatt-Original "The Dating Line") und häufig wechselnde Bettgenossinen befriedigen aber nicht vollständig Geist und Körper. Das kriegt auch der CIA spitz, kurzum bilden sie nebenbei und auf die Schnelle Barris zum Auftragskiller aus. Fortan ist Barris in Personalunion als aufgedrehter Entertainer, omnipotenter Lover und gedungener Mörder unterwegs. Das geht so lange gut, bis die berühmte andere Seite Jagd auf ihn macht und Barris ganz allmählich durchdreht.

Ein fulminanter Sam Rockwell als Chuck Barris, ihm zur Seite eine bestens aufgelegte illustre Schauspielerschar mit George himself, Julia Roberts, Drew Barrymore und Rutger Hauer, skurile Geschichte, klasse Dialoge - und doch will das ganze nicht so recht gelingen.

Schuld daran trägt Regisseur Clooney. Nein, er hat nicht schlampig gearbeitet. Er hat schließlich Steven Soderbergh und den Coens über die Schulter schauen dürfen und offensichtlich eine Menge von ihnen gelernt. Er versteht sehr viel von Schauspielerführung, Kameraeinstellung, Farben, Musik und Schnitten.
Sein großes Manko: er wollte einfach zuviel und hat seinen Erstling überfrachtet.

Warum lässt er gelegentlich Zeitzeugen zu Wort kommen ? Wollte er etwa eine Dokumentation der BarrisŽschen Vita drehen ?
Warum lässt er in der Schlußsequenz Barris, nachdem der Zuschauer bereits über alles Bescheid weiß, seine Verfehlungen noch einmal seiner Gattin beichten ? Warum zeigt er überhaupt zum Ende dessen Hochzeit obwohl diesen Teil der Geschichte niemanden mehr interessiert ?
Warum kann er sich partout nicht entscheiden, ob er nun lieber den Aufstieg Barris als TV-Produzent oder dessen Killerkarriere in den Mittelpunkt seines Films stellen möchte ? Weiß er den nicht, dass Haupt- und Nebenhandlung, so witzig und interessant sie auch beide sein mögen, klar voneinander zu trennen sind ?

Clooney hätte sich auf das Wesentliche beschränken sollen. Sein Film wäre 15 Minuten kürzer aber dafür klarer und temporeicher geworden.
Vielleicht hätte man dann von einem Geniestreich sprechen können. So bleiben nur etliche wirklich gute Ansätze aber auch ein bisschen Leerlauf. Wegen der vielversprechenden Ansätze und dem erkennbaren Sinn für Humor darf es Clooney aber gerne öfters versuchen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen starkes Ding !!!, 27. Februar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (DVD)
Nun, dies ist also das Regiedebut von George Clooney und ich muss sagen, es ist absolut gelungen.
Sam Rockwell spielt in diesem Film den TV-Produzenten Chuck Barris. Er steigt von ganz unten zum Moderator und Produzenten der Gong u. a. auf. Drew Barrymore spielt seine Freundin, die ihn über einige Jahre immer wieder begleitet. Zu dem wird Barris, dem irgendwie immer was in seinem Leben zu fehlen scheint vom CIA rekrutiert. Von nun an übernimmt er einige Aufträge, die ihn auch außer Landes führen. Um diese Reisen zu decken, kommt er auf die Idee, einfach seine Kandidaten aus der Show "Dating Game" an diese Orte zu schicken und diese zu begleiten.
Die Handlung magt abgedreht wirken, aber man sollte wohl wissen, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Clooney gelingt es hier sehr gut, die Geschichte in einen eigenen, schon ungewöhlichen, aber gelungenen Stil zu inzinieren. Ebenfalls zu erwähnen ist die gute Kameraarbeit, wodurch der Film über die gesamte Strecke sehr gut fotografiert ist und eine sehr ansprechende Athmosphäre gewährleistet wird.
Aus der Darstellerriege sticht auf jeden Fall Sam Rockwell hervor, dem es gelungen ist seinen Charakter sehr eindringlich und überzeugend dazustellen. Ebenfalls erwähnenswert finde ich die Leistung von Drew Barrymore, die mir in ihrer Rolle sehr gut gefallen hat.
Alles in allem ist der Film eine rund um gelungene Sache. Voll sehenswert finde ich !!!!!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen George Clooneys Aufsehen erregendes Regiedebüt, 19. Januar 2004
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (DVD)
Der amerikanische Moderator Chuck Barris war nicht nur auf dem Bildschirm ein Star, er führte ein Doppelleben und tötete im Auftrag der CIA 33 Menschen. Eines Tages bricht er unter dieser Last zusammen und schreibt seine Memoiren. Jahre lang begleitete er die Gewinner seiner Show auf Reisen, nachts schlug er in geheimer Mission zu - ob in West-Berlin oder Helsinki. Nebenbei war er als Liebhaber begehrt.GEOREG CLOONEY gibt mit dieser schrägen Komödie aus der Feder von "BEING JOHN MALKOVICH" - Autor CHARLIE KAUFMANN sein bemerkenswertes Regiedebüt. In der authentischen Geschichte des einst beliebtesten Gameshow-Moderators der USA laufen SAM ROCKWELL,JULIA ROBERTS,DREW BERRYMORE und GEORGE CLOONEY selbst zu Bestform auf.
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4.0 von 5 Sternen Eine prima DVD!, 22. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (DVD)
Die "Gong- Show" war ein starkes Stück REALITY- TV, wo sich einfache Leute aus dem Volk mit Stehgreifparodien auf Peter, Paul & Mary und anderem Flower- Power- Stuff eine kalte Dusche abholen konnten. Die meist einfaltspinseligen oder unfreiwillig komisch wirkenden Darbietungen endeten in der Regel schon nach Sekunden mit dem Gongschlag einer Jury. Diese TRASH- Show schlug 1976 beim großen Publikum noch 'mal ein, besiegelte dann aber über die Jahre mit der Kritik an ihr und dem Überdruß des Publikums das Ende einer großen Showmasterkarriere. Chuck Barris, der "Erfinder", verschanzte sich 1981 in einem New Yorker Hotel, um eine Autobiographie zu schreiben. Die "Confessions of a Dangerous Mind" wurden ein großer Erfolg. Barris' Enthüllung, er habe ein Doppelleben geführt und ganz nebenbei als Auftragskiller für die CIA Menschen getötet, hielten viele Amerikaner für ein Märchen. Der Film von George Clooney überlässt es dem Zuschauer, darüber zu urteilen. Er greift die romantische Flucht eines vom Nervenzusammenbruch noch gezeichneten Barris in die Welt der schriftstellerischen Phantasien als Thema auf und zeichnet in vielen Vor- und Rückblenden die Ups und Downs eines ohnehin traumatischen Lebens nach. Der Niedergang ist unglaublich: Ausgerechnet am Swimming- Pool von Hugh Heffner's Playboy Mansion erteilt die charmante und wunderschöne Krista Allen dem Erfinder der "Gong- Show" eine finstere Absage. Jetzt ist die Party zu Ende. In seiner Rolle als CIA- Kontaktmann sitzt George Clooney wie Mephistopheles mit Informationen für seinen zähneknirschenden Killer am verlassenen Pool. Schon ist Barris nervös und überängstlich mit seinem Wagen unterwegs, und die Fernsehstudios verwandeln sich für ihn und den Zuschauer Momente lang in ein blutiges Schlachtfeld. Hinter den Kulissen der Gong- Show stehen die anderen für die zuvor gezeigten Auftragsmorde in Mexiko und Ostberlin herum, die plötzlich weggeschoben werden. Dieser Surrealismus ist aber nur für zwei, drei Filmkapitel kennzeichnend. Die Extras auf der DVD enthalten einen Audiokommentar von Regisseur Clooney und Kameramann Sigel zu dem kompletten Film sowie 20 Minuten Szenen, die auf Anweisung des Regisseurs herausgeschnitten worden sind, wie ein Hieb in die Seite von Charlie Kaufman, dessen Screenplay von der Psychologie her dramatischer und naturalistischer ist als der Film. Das Ergebnis insgesamt ist eine geglättete schwarze Komödie, die einen Barris zeigt, der vom Trash lebt und sich zeitweilig in Fiktionen wegflüchtet. Als Showmaster verliert er den Boden unter den Füssen und versetzt tief deprimiert seine lebenslustige Hippie- Freundin Penny (Drew Barrymore), als Geheimagent gewinnt er den Boden zurück und legt nach einem gefährlichen Verwirrspiel die finstere Doppelagentin Patricia (Julia Roberts) aufs Kreuz. Der Eheschließung mit Penny steht jetzt nichts mehr im Weg. Die Show muss weitergehen. Sam Rockwell hat für die Hauptrolle den Silbernen Bären bekommen. George Clooney und Kameramann Thomas Sigel haben prima zusammengearbeitet, um die vielen Kontraste zu realisieren, die in die "Gong- Show"- Kulisse eingewanderten sanft- bunten Hippiefarben, die bizarr in Licht und Schatten getauchte unterkühlte Atmossphäre um Patricia, eine prima DVD!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk!, 29. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (DVD)
Ich habe den Film in Kino gesehen und alle meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen (ich war nie ein Fan von George Clooney und ging so mit soliden Vorurteilen in den Film). Der Film schießt meilenweit über das Ziel hinaus und trifft doch! Seit "Heavenly Creatures" hat mich kein Film mehr so beeindruckt. Besonders beeindruckend ist auch, dass alle visuellen Effekte (wenn man das so nennen kann) völlig ohne digitale Hilfe erzielt wurden. Darüber hinaus ist der Film voller versteckter Witze und Seitenhiebe, die man teilweise erst durch mehrfaches gucken entdeckt. Wenn z.B. gleich zu Anfang der Schriftzug "Confessions of a dangerous mind" zu der Antritts-Rede von Reagan erscheint, ist das kein Zufall, ebenso wenig wie der Sarg der bei Chuck's Hochzeit am Ende des Films in die Kirche getragen wird ("just joking about marriage", wie George Clooney in den amüsanten Audio-Kommentaren zugibt) und Chuck's Kumpels bei der Ausbildung in der CIA heißen "Oswald" und "Ruby" basierend auf Lee Harvey Oswald und Jack Ruby. Herrausragend bis in die kleinsten Nebenrollen besetzt ist der Film. Kaum zu verstehen, dass Sam Rockwell keine Oscar-Nominierung bekam, und wieso gibt es keinen Oscar für den besten Kurzauftritt, den hätte Robert John Burke als Instructor Jenks verdient.
Die Extras auf der DVD sind auch mehr als umfangreich. Also fünf Sterne für den Film und die DVD!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 27. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (DVD)
Der Film ist überraschend gut, habe ich von George Clooney gar nicht erwartet. Der Film lebt von seiner düsteren, irgendwie hoffnugslosen und zugleich amüsanten Atmosphäre und von seiner Hauptfigur, die herrlich zynisch, paranoid und selbstverachtend ist. In das Ganze sind noch Elemente der klassischen Agententhriller eingearbeitet, was dem Film einen surrealen, coolen Touch verleiht. Chuck Barris scheint gefangen zu sein zwischen Frauen, verrückten Talkshows und Auftragsmorden, wobei nicht klar ist, ob letztere wirklich geschehen. Immer zynisch, immer unzufrieden, immer an der Grenze zum Wahnsinn. Ein außergewöhnlicher Film.
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5.0 von 5 Sternen Sensationelles Kino, 25. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind (DVD)
Weniger was für Freunde des Mainstream, durchaus stellenweise als skurill zubezeichnen, aber die schauspielerische Leistung von Sam Rockwell und Drew Barrymore ist top! Hab den Film schon im Kino gesehen und noch Stunden danach gab es kein anderes Thema als dieser Streifen. Einer dieser Filme die man öfter ansieht!
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