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Kundenrezensionen

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am 12. Juli 2004
Ein toller Film, der schonungslos die andere Seite des glorreichen Westens beleuchtet. Kein heisser Wüstensand, keine Kakteen, keine brennende Sonne. Eisige Kälte, Dauerregen und matschige Strassen bilden das Umfeld dieses Westerns, der eine Seite der amerikanischen Pionierzeit wiederspiegelt, welche sonst eher selten in Western zu sehen ist. Die melancholische Musik von Leonard Cohen unterstreicht dieses Epos, welches durch ausgezeichnete Schauspieler gekrönt wird.
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am 9. Mai 2004
Dieser Robert Altmann Film arbeitet mit den Elementen des Westerns ohne die Klischees zu bedienen. Er ist mein persönlicher Lieblingsfilm, weil nachvollziehbare menschliche Reaktionen gezeigt werden und nicht nur Statisten ihre Rolle spielen. So ist er ein Film den ich bestimmt schon 30 Mal gesehen habe. Vorallem für Leonard Cohen Fans hält der Film einiges bereit, denn Altmann hat ausschließlich Melodien von Cohen verwendet.
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am 28. Dezember 2007
Dieser Film von Regielegende Robert Altman kann man nicht einfach als Westernfilmchen oder Vorgänger einer populären TV Serie abtun. Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre waren die klassischen US Western am Ende. Italowestern wie "Leichen pflastern seinen Weg", oder die Western von Peckinpah uva. zeigten neue Wege des Genres. Kompromissloser und Härter werden Natur und Menschen dargestellt. Keine Schönfärberei, sondern es geht den Protagonisten rein ums Geld.
Die Hauptfigur ist ein Saloonbesitzer und Zuhälter, seine grosse Liebe (oder auch nicht) die Bordellmutter. Die Bösen (falls man es so nennen kann) eine Gesellschaft die gut verdienen will und so 3 Killer ausschickt um dieses lästige erfolgreiche Kleinunternehmen MacCabe & Miller zu beenden. Wer eine schiesswütige Story mit Verfolgungsjagden etc ... anschauen will, ist hier komplett falsch. Robert Altman zeigt kein Westernhelden Epos sondern einen knallharten Antiwestern der die Regeln des Genres bricht.
Gut gemachter Antiwestern mit guten Schauspielern wie Warren Beatty und Julie Christie. Sicher gedacht für eher anspruchsvollere Geister die keinen Film nach einem typischen Schema erwarten. Doch dafür ist ja Robert Altman bekannt und beliebt.
Wie bei der SZ Serie ja bekannt ohne jegliche Extras. Immerhin kann man den Film auch in der OV anschauen.
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am 19. November 2010
So könnte man diesen Western beschreiben, der mich wiederholt nach dem anschauen begeistert hat. Es wird einem nicht Action am laufenden Band serviert, aber langweilig ist es dank der Story, den Darstellern, den Dialogen und Kulissen zu keiner Sekunde.
Und wie bei manch anderen Klassikern dieser Gattung sehe ich auch hier das die geniale HBO-Serie "Deadwood" sich "Mccabe & Mrs Miller" definitiv in einiger Hinsicht zum Vorbild genommen hat.
Ich war auch sehr überrascht über die Freizügigkeit, Sprache und Brutalität für einen 40 Jahre alten Film, aber nur so und nicht anders passt das auch in die trostlose Szenerie.
Absolut sehenswert für Fans dieses Genres!
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Dezember 2011
Die etwas andere Seite des Wilden Westens: Kurz zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, im Jahr 1902 kommt ein Fremder namens John McCabe (Warren Beatty) mit seinem Pferd in dem aufstrebenden, wie hässlichen Städtchen Presbyterian Church an.
Der Ort im gebirgigen Nordosten der USA ist wenig einladend, ein nasskaltes Wetter herrscht in dieser Gegend.
Der Fremde besucht den Saloon der Stadt, der einem gewissen Sheehan (Rene Auberjonos) gehört. Sheehan ist neugierig und weicht dem Neuankömmling nicht mehr von der Seite. Er fragt ihn, ob er dieser berüchtigte "Fettsack" McCabe wäre, dieser Revolverheld, der schon mehrere Männer auf dem Gewissen hat.
Wobei der Mann nicht unbedingt wie ein Revolverheld aussieht und fett ist er auch nicht.
McCabe ist aber immerhin ein leidenschaftlicher Spieler und Geschäftsmann, der gleich gemerkt hat, dass in der Stadt mit den vielen alleinstehenden Arbeitern die Frauen fehlen.
McCabe kann durch seine gesellige Art viele Männer für Poker-Runden gewinnen. In den darauffolgenden Tagen scheint sich McCabe bereits seßhaft zu machen, denn er kauft einem Zuhälter aus einer benachbarten größeren Stadt gegen Bezahlung drei Prostituierte ab.
Bald darauf hat das aufstrebende Städtchen Presbyterian Church den ersten improvisierten Bordell-Betrieb, der sich auf drei Zelte beschränkt und für Frau und Freier ungemütlicher nicht sein kann.
McCabe ist außerdem voll damit beschäftigt, einen illustren Saloon hier aufzubauen mit integrierter Spielhölle.
Bald kommen weitere Neuankömmlinge in die Stadt. In einem trakorähnlichen Gefährt steigt auch die resolute Constanze Miller (Julie Christie) aus, die sich mit "Puffs" ganz besonders gut auskennt und von den geschäftlichen Ambitonen des McCabe bereits gehört hat. Sie will mit McCabes Kapital ein echtes Bordell managen, die Gewinne sollen geteilt werden.
McCabe sagt nach einigem Zögern zu, die beiden werden erfolgreiche Geschäftspartner und bald merkt er auch, dass er für die gebürtige Engländerin immer mehr Zuneigung empfindet.
Die Geschäfte werden zunehmend erfolgreicher, was sich überall herumspricht. Ein paar Agenten aus dem Harrison Shaughnessy Bergbauunternehmen in Bearpaw kommen in den Ort und wollen McCabe das Geschäft sowie umliegende Zinkminen kaufen.
Die Verhandlungen scheitern, weil McCabe auch gerne mit seinem Preisvorstellungen wie beim Pokerspiel blufft.
Mrs. Miller warnt ihn davor das Geschäft nicht abzuschliessen, denn die Firma ist bekannt dafür, dass sie auch schon mal Menschen tötet, wenn die Vertagsverhandlungen wider Erwarten platzten.
Bald treffen drei fremde Männer ein, die so aussehen als wären die erwarteten Auftragskiller...
Robert Altman drehte 1971 mit "McCabe & Mrs. Miller" einen atmosphärisch unheimlich dichten Antiwestern, der den wilden Westen sehr schmutzig und wenig einladend zeigt. Es ist eine Zeit des Umbruchs, das weite Land wurde immer mehr besiedelt, der Mensch steht an der Schwelle der Industrialisierung.
Was zählt ist der Profit und das Geschäftemachen.
Gesättigte ruhige Farben, dazu die sehr passende melancholische Musik des Leonard Cohen, das Schneetreiben - all dies unterstreicht die zerbrechliche und beinahe schwebende Aura des Films. Eine stille, traurige Geschichte wird inmitten der expandierenden, hektischen und schmutzigen Stadt erzählt. Schon vor den letzten 20 stummen Minuten, die an "High Noon" erinnern, sind die Figuren und ihre Träume schon lange verloren.
"McCabe & Mrs. Miller" spaltet mit seiner sehr realistischen Machart die Fangemeinde des Westerngenres. Manche sehen in Altmans Variante eine Nestbeschmutzung, andere wie ich waren schon beim ersten Schauen extrem fasziniert von dieser kleinen, dreckigen Geschichte.
Für mich neben "Nashville" Altmans bester Film.
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am 15. Oktober 2003
Endlich ist dieses Meisterwerk von Robert Altman als DVD erhältlich, wenn auch leider ohne deutsche Untertitel und Synchronisation. Trotzdem unbedingt zu empfehlen!!! Julie Christie und Warren Beatty treten hier zum ersten Mal gemeinsam auf (sie lebten damals "in real life" zusammen in London) und sind einfach hinreißend, der Soundtrack von Leonard Cohen paßt wunderbar zu der verschneiten Landschaft und der melancholischen Grundstimmung dieses ungewöhnlichen Anti-Westerns. Sehr interessant auch die Kommentare von Altman u.a. in der "behind the scenes documentary". Ein Film, den man sicher niemals vergißt und der leider immer noch viel zu wenig Beachtung findet. Wunderschöne Bilder, tolle Charaktere, spannend und eindringlich.
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am 22. November 2008
stimmungsvoller, melancholischer und absolut unaufgeregter Film aus dem Wilden Westen mit eindrucksvollen Schauspielern (Warren Beatty/ Julie Christie), wahrscheinlich eher etwas für ältere Semester da ohne Happy End und er wirkt erst richtig wenn man schon seine eigenen Erfahrungen im Leben hinter sich hat. Toller Sound!.
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am 26. Februar 2005
Die wundervoll melancholischen Stimmungen und die phantastische Kulisse einer im Aufbau befindlichen Boom-Town haben mich veranlasst, diese DVD zu kaufen, nachdem ich im Fernsehen einen Teil des Films gesehen hatte. Die Geschichte ist spannend und in einem nachvollziehbaren Handlungsablauf inszeniert.
Ich denke, es gibt einen guten Eindruck vom Leben in einer Goldrush Area in Nordamerika und ich habe noch selten eine so trostlose und gleichzeitig romantische Mining Town gesehen. Die Hauptdarsteller überzeugen, und etliche Nebenrollen geben dem Film Farbe und Charakter. Besonders gut aufgebaut ist der harmlose, treuherzige 'Country Lad', der nach längerem Aufenthalt im Puff sinnlos und hinterhältig erschossen wird.
Während des Kampfes auf Leben und Tod geht jedoch der schlecht generierte und in immer gleichen Böen auftretende künstliche Schneefall mächtig auf die Nerven und lenkt vom Geschehen ab.
Das Dampf-Mobil ist zwar eine echte Attraktion (Ersatz für die sonst obligatorischen Aufnahmen einer Narrow Gauge Railroad).
Es ist aber völlig unmöglich, eine Dampfmaschine notfallmässig 'zur Kirche zu fahren', weil sie zuerst stundenlang aufgeheizt werden muss, damit der nötige Dampfdruck vorhanden ist. Es ist unglaubwürdig, dass diese Maschine an diesem frühen Morgen bereits unter Dampf stand.
Aber natürlich ist es nicht unmöglich, und ohne das Tröten der Dampfpfeife wäre die Szene nicht halb so wirkungsvoll.
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am 6. August 2015
Lange bevor er zum König des Episodenfilms geworden ist, schuf Robert Altman diesen elegischen Anti-Western. Ein beeindruckendes Werk aus der Ära von New Hollywood, in dem ein Glücksspieler und eine Prostituierte in einer kleinen Minenarbeiterstadt ein Edelbordell eröffnen – inszeniert in einem genialen Zusammenspiel von Filmmusik und Aufnahmen.
Dieser Western kennt keine heroischen Schicksale, sondern porträtiert die Menschen, die die Vereinigten Staaten aufbauten, als egoistische und teils rücksichtslose Charaktere. Die meisten der Szenen sind düster, aber das belastet nicht, sondern wirkt realistisch. Ein grandioser Film.
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am 12. Dezember 2014
Alles okay, gerne wieder. Ist alles in Ordnung gewesen, ging schnell und einfach. Guter Film oder DVD .
Bin einverstanden
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