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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Spur des Fremden
Niemand ahnt, dass sich hinter dem Historiker Charles Rankin (Welles), der am College eines kleinen amerikanischen Städtchens Geschichte lehrt, in Wirklichkeit ein Mann namens Franz Kindler verbirgt. Kindler war während des Dritten Reiches Kommandant in mehreren Konzentrationslagern, konnte aber nach Kriegsende alle Spuren seiner Identität verwischen und...
Am 1. Dezember 2005 veröffentlicht

versus
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Welles` Antinazifilm in dürftiger Ausstattung
"The Stranger" aus dem Jahre 1946 ist die vierte (fertiggestellte) Regiearbeit von Orson Welles. Nach seinem Erstling "Citizen Kane" hatte er nie mehr die künstlerische Kontrolle über seine Filme, auch "Die Spur des Fremden" ist nie in der von ihm gewünschten Fassung erschienen. Im Vergleich zu anderen Werken ist er relativ geradlinig erzählt...
Veröffentlicht am 17. Juni 2008 von christine


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Spur des Fremden, 1. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Fremden (DVD)
Niemand ahnt, dass sich hinter dem Historiker Charles Rankin (Welles), der am College eines kleinen amerikanischen Städtchens Geschichte lehrt, in Wirklichkeit ein Mann namens Franz Kindler verbirgt. Kindler war während des Dritten Reiches Kommandant in mehreren Konzentrationslagern, konnte aber nach Kriegsende alle Spuren seiner Identität verwischen und sich nach Amerika absetzen, wo er inzwischen von einem normalen Alltagsbürger kaum noch zu unterscheiden ist. Seine bevorstehende Heirat mit Mary Longstreet (Young), der Tochter eines vielgeachteten Richters, ist so auch nur ein weiterer Baustein in seiner Assimilation. Just am Vorabend der Hochzeit tauchen allerdings zwei Fremde in der Stadt auf, die sehr wohl um die grauenhafte Vergangenheit des scheinbar so unbescholtenen Dozenten wissen... Am Ende steht das geniale Finale im Glockenturm.

Orson Welles ist der Autor, Regisseur und Hauptdarsteller dieses brillanten, komplexen und spannenden Klassikers. Nach einer Reihe finanzieller Desaster (Citizen Kane; Der Glanz des Hauses Amberson; Von Agenten gejagt) war der Ruf des Hollwood-Wunderkindes Orson Welles reichlich ramponiert. Die Studioleitung der RKO setzte ihm buchstäblich das Messer auf die Brust und zwang ihn, einen Thriller zu drehen, der eine Synthese zwischen amerikanischem Film und Welles eigenem Stil sein sollte. Das Ergebnis war ein fantastischer Film Noir der neben Billy Wilders Frau ohne Gewissen und John Hustons Die Spur des Falken wohl die Spitze des Genres darstellt. Die "Spur des Fremden" ist der einzige Film von Orson Welles der nicht nur bei Filmkritikern sondern auch beim Publikum erfolgreich war. Nicht ohne Grund: Sind alle anderen Welles-Filme komplizierte, fürs Publikum schwer verdauliche Kunstwerke, so erreichte Orson Welles mit "Die Spur des Fremden" zum einzigen mal eine geradlinige, ausdrucksstarke und nahezu perfekte Symbiose aus Kunst und Unterhaltung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Franz Kindler und der Nazijäger..., 14. März 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Fremden (DVD)
Orson Welles ist unvergessen in seiner Rolle als Harry Lime in Carol Reeds "Der dritte Mann" und aufgrund seiner großartigen Regiearbeiten "Citizen Kane", "Der Glanz des Hauses Amberson" oder "Im Zeichen des Bösen" - alles Filme, die zum besten gehören, was das Kino je präsentiert hat. Sein 1946 entstandener Nazijäger-Noir steht aufgrund dieser grandiosen Meisterwerke etwas im Schatten, ein guter Film ist "Die Spur des Fremden" aber trotzdem. Im Original heißt der Film "The Stranger" und man ist sich nicht so schlüssig, wer nun mit diesem Etikett versehen wird: Der mysteriöse, als Antiquitätenhändler getarnte Mr. Wilson (E.G.Robinson), der dünne, ältere Herr (Konstantin Shayne), der seinen Koffer im Laden vom Mr. Potter (Billy House) stehen liess und plötzlich verschwindet oder aber der frisch vermählte Geschichtsprofessor der hiesigen Universität Charles Ranking (Orson Welles), ein europäischer Emmigrant, der seit einem Jahr hier in Harper im Bundesstaat Connecticut lebt und mit Mary (Loretta Young), die Tochter von Richter Adam Longstreet ( Philip Marivale) geheiratet hat. Er ist bei der Bevölkerung in Harper äusserst beliebt, denn er repariert in seiner begrenzten Freizeit die Turmuhr der Kirche. Nun, der alte, dünne Mann ist der Naziverbrecher Meinike, der eigentlich das Todesurteil erhalten hätte, aber Wilson ihn extra laufen liess, damit der inzwischen zum christlichen Glauben bekehrte Mann, die Jäger auf die Spur des großen Kriegsverbrecher Franz Kindler führt. Dieser soll irgendwo in den USA untergetaucht sein, aber es fehlt jede Spur. Dank Meinike führt die Spur aber ins beschauliche Harper. Dort verschwindet der Mann und später auch Red, der treue Hund von Mary. Wilson glaubt sich auf der richtigen Spur, doch er braucht einen Verbündeten auf der Suche nach Kindler. Und diese Rolle fälllt auf Noah (Richard Long), der jüngere Bruder von Mary...
Der Film ist klasse fotografiert und hat einige sehr großartige Szenen. Am besten gefällt mir die Szene, in der Kindler sich plötzlich bewusst wird, dass Meinike seine Tarnung unbewusst verraten hat und den Mitwisser rücksichtslos im Waldstück ermordet. Zur gleichen zeit machen die Jungs der Uni dort eine Schnitzeljagd, der Mord könnte also gesehen werden und Kindler muss überlegt vorgehen um seine Spur zu verwischen. Orson Welles spielt den Naziverbrecher sehr gut, ihm zur Seite eine gute Darstellung von Loretta Young, die hin- und hergerissen ist, denn schliesslich liebt sie den Mann, der möglicherweise einer der geistigen Väter der Konzenrationslager und der Gaskammern ist. Effekiver Showdown auf dem Turm der Kirche. Ein sehr guter Klassiker und ein etwas anderer Film Noir, der gemessen an dem Einspielergebnis Welles erfogreichster Film war. Er selbst bezeichnete "Die Spur des Fremden" als seinen schlechtesten Film.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Orson Welles in Hochform., 24. März 2013
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Fremden (DVD)
1946: Der Cheffahnder der allierten Kriegsverbrecherkommission Mr. Wilson reist nach Harper/Connecticut da er dort den Erfinder der Gaskammern Franz Kindler vermutet.
Kurz zuvor lies er dessen rechte Hand Meinike absichtlich flüchten und die Spur führt eben nach Harper.
Dort angekommen bemerkt Meinike das Wilson ihn verfolgt und setzt ihn ausser Gefecht.
Kurz danach gelingt es Meinike mit Kindler, der sich nun Charles Rankin nennt, Kontakt aufzunehmen was zu Meinikes Tod führt da Kindler seine Tarnung gefährdet sieht.
Wilson nimmt nach kurzer Zeit wieder die Fahndung auf was ihn zwangsläufig zu Rankin führt der Verdacht schöpft.
Es beginnt ein Katz und Mausspiel in das auch Rankin's neue Familie hineingezogen wird.
Vor allem seine frisch verheiratete Ehefrau ist für Wilson ein wichtiger Ansatzpunkt um den perfiden Kriegsverbrecher der Gerechtigkeit zu zuführen.

Ein wirklich beeindruckender Film.
Die Kameraarbeit, die Dialoge, die Figuren und nicht zuletzt auch die Atmosphäre machen diesen Film zu einem Meisterwerk des Genre.
Die Darsteller (Orson Welles, Edward G. Robinson, Loretta Young und Richard Long) agieren auf sehr hohem Niveau und veredeln das tolle Drehbuch.
Spannend und packend erzählt ist "Die Spur des Fremden" ein Film den man so leicht nicht vergisst.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Orson Welles zelebriert Filmkunst vom Feinsten!!!, 7. Februar 2006
Von 
Elke Jobst "ejobst2" (Ziegenrück) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Fremden (DVD)
Dectectiv Wilson (Edward G. Robinson) hat sich zum Ziel gesetzt, den untergetauchten Naziverbrecher Franz Kindler aufzuspüren. Er benutzt dazu den ehemaligen Kameraden Meinike, welcher ihn in die Kleinstadt Harper führt. Kurz vor dem Ziel setzt ihn Meinike außer Gefecht. Dieser trifft sich mit Kindler (Orson Welles), welcher ihn aus Angst vor Entdeckung tötet. Wilson gibt aber nicht auf und als sein Verdacht auf den biederen Oberschullehrer Charles Rankin fällt, dessen einziges "Hobby", das Reparieren von alten Uhren ist, kreist er ihn langsam aber sicher ein. Es entwickelt sich ein dramatisches Psycho-Duell, in dessen Verlauf das Leben von Charles' Frau Mary in äußerste Gefahr gerät...
Auffällig im Film sind das wiederkehrende Ritual, sich in Potters Laden einzufinden, nicht nur um Dame zu spielen. Genauso wird die Reparatur der Kirchturmuhr zu einer Obsession und der Kirchturm damit zu einem Rückzugsort für Rankin vor der sich anstauenden Aggression. Mit dem Film "Die Spur des Fremden" aus dem Jahre 1947 gelang dem Genie Orson Welles ("Im Zeichen des Bösen") ein Meisterwerk. Die Musik lieferte Bronislaw Kaper dazu. Als Charles Ranking alias Franz Kindler gibt Orson Welles wieder einmal einen großartigen Nachweis seiner Wandlungsfähigkeit als Schauspieler.
Ihm zur Seite stehen die Schauspielergrößen Edward G. Robinson ("Der kleine Cäsar") und Loretta Young, die auf ganzer Linie überzeugen. Das ist natürlich auch einem ausgezeichneten Drehbuch zu verdanken. Es paßt einfach Alles zusammen bis hin zum dramatischen Finale im Kirchturm, wobei eine Engelsstatue nicht nur symbolhaft eine wichtige Rolle spielt.
Die Bildqualität des Films ist sehr gut. Nur 2 ganz kurze Stellen sind leicht verschwommen gewesen. Der Film wird in mehreren Sprachen angeboten und als Extra gibt es den Original Kino-Trailer.
Fazit: Filmkunst vom Feinsten - Diese DVD gehört einfach in jede Sammlung!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisch dichter Thriller, 10. August 2011
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Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Fremden (DVD)
Der US-Thriller "Die Spur des Fremden" von 1946 handelt von der Jagd auf den NS-Verbrecher Franz Kindler (dargestellt von Orson Welles), der sich in der Kleinstadt Harper in Conneticut scheinbar erfolgreich verkrochen hat, dort als Professor an einem Elite-College tätig ist und sogar mit der schönen Tochter eines Richters des US-Supreme Court verlobt ist (Loretta Young).
Kindler aufzuspüren ist die diffizile Aufgabe von Detective Wilson (Edward G. Robinson), der dazu Kindlers inhaftierten Ex-Untergebenen Meinike in der vagen Hoffnung, dass dieser Kontakt zu Kindler suchen wird, laufen lässt.
Meinike, der ihn nach einem Umweg über Südamerika tatsächlich an den richtigen Ort führt, schüttelt Wilson im letzten Moment ab und wird kurz darauf ermordet, damit scheint eine einwandfreie Identifizierung Kindlers unmöglich geworden zu sein, aber der weitere Verlauf zeigt, dass der Schlüssel zu Kindler bei der Richterstochter begraben liegt.

Insgesamt ein atmosphärisch sehr gelungener Thriller mit logischer Handlung und tollen Darstellern. Einzigstes Extra ist der Kinotrailer.
Bild- und Tonqualität sind alles andere als perfekt, was aber angesichts eines 65 Jahre alten Films nicht besonders verwunderlich ist.

Daher 5 Sterne für diesen sehenswerten Schwarzweiß-Klassiker.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Welles` Antinazifilm in dürftiger Ausstattung, 17. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Fremden (DVD)
"The Stranger" aus dem Jahre 1946 ist die vierte (fertiggestellte) Regiearbeit von Orson Welles. Nach seinem Erstling "Citizen Kane" hatte er nie mehr die künstlerische Kontrolle über seine Filme, auch "Die Spur des Fremden" ist nie in der von ihm gewünschten Fassung erschienen. Im Vergleich zu anderen Werken ist er relativ geradlinig erzählt.
Kurz zur Handlung: Nach Ende des Zweiten Wettkriegs ist es die Aufgabe von Wilson (Edward G. Robinson), untergetauchte deutsche Kriegsverbrecher aufzuspüren. Zu diesem Zweck ermöglicht er die Flucht des Kriegsverbrechers Meinike, in der Hoffnung, dass dieser ihn zu dem noch größeren Verbrecher Franz Kindler (Orson Welles) führen werde. Wilson folgt Meinike in eine Kleinstadt in Conneticut, wo Meinike von Kindler, der unter falschem Namen an einer Schule lehrt, ermordet wird. Es gelingt Wilson, bei Kindlers Frau (Loretta Young) Zweifel an der Identität ihres Gatten auszulösen und letztlich Kindler zu stellen.
Die Darstellerleistungen sind sehr gut. Der in den 30er Jahren überwiegend als Gangster besetzte Robinson brilliert als rastloser Detektiv, der anscheinend sein Spesenkonto stark belastet, indem er versucht, den örtlichen Ladenbesitzer beim Dame-Spiel auszuhorchen (und dabei natürlich immer verliert). Die Nebendarsteller (v.a. der Ladenbesitzer und Kindlers Schwager) überzeugen durchweg und unterstützen einen durch und durch diabolischen Welles. Nur Loretta Young hat eine etwas undankbare Rolle, ihre latente Hysterie gibt ihr nicht gerade Gelegenheit zu einer wirklich berührenden Darstellung.
Das Drehbuch leistet sich allerdings einige Absonderlichkeiten: Der durchtriebene Kindler täuscht Wilson, indem er ausdrücklich vor den aggressiven Deutschen warnt, um noch in einem Nebensatz zu erwähnen, dass Marx nicht Deutscher, sondern Jude gewesen sei. Noch seltsamer ist, dass Wilson nicht sofort darauf reagiert, sondern erst sehr viel später stutzig wird. Geradezu unfreiwillig komisch ist die Tatsache, dass Meinike und Kindler Englisch miteinander reden, wobei Meinike einen starken deutschen Akzent hat, während Kindler (Welles) ein wunderschönes, an Shakespeare geschultes Englisch spricht. Hm!? Welles` Deutsch, das er in wenigen Szenen spricht, ist allerdings recht gut, den amerikanischen Zuschauern wird der Akzent kaum aufgefallen sein. Schließlich richtete sich der Film an die Amerikaner, und dafür ist der Film recht aufrüttelnd, da darf man die etwas unscharfe Zeichnung Kindlers nicht zu stark bewerten.
Schließlich überzeugt der Film v.a. durch eine beeindruckende Bildsprache. Furios ist das Finale im Glockenturm. Es würde mich nicht wundern, wenn Hitchcock sich dadurch zu seinen Szenen in "Vertigo" hätte inspirieren lassen. Kindlers Ende ist pathetisch, grotesk und wirklich so gelungen, dass man da manche Ungereimtheit zuvor gern übersieht.

Die Veröffentlichung des Films ist allerdings enttäuschend. Dass die Filmlänge nur 95 Minuten beträgt ist noch zu vernachlässigen, da es meines Wissens keine vollständige Veröffentlichung gibt. Das Bild ist extrem kontrastarm, so dass manchmal Gesichter in der Nahaufnahme förmlich verschwimmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Welles bei diesem knallharten Thriller eine Weichzeichner-Ästhetik im Sinn hatte. Wie das Originalbildformat ist, weiß ich nicht, ich bin da auch keine Puristin. Das hier angebotene 4:3 führt allerdings dazu, dass immer wieder Gesichter oder im Film gezeigte Texte teilweise verschwinden. Was bei vielen Filmen nur lästig ist, tut hier richtig weh, da Welles ein Meister der Bildkomposition war. Und dass "Falcon Neue Medien" noch VOR Ende des Films sein Logo zeigt, ist schon recht dreist. Der Ton des Films hingegen ist ausgezeichnet. Original und deutsche Fassung in DD 2.0, wobei das Original noch deutlich besser ist, sollte man auch bevorzugen, um sich solche Übersetzungsschludrigkeiten wie Czechoslovakia - Tschechei (aus dem Munde Wilsons) zu ersparen. Aua!
Die Ausstattung ist sehr dürftig: keine Untertitel, kein Booklet, keine Extras.
Kaufempfehlung? Schwierig zu sagen. Wer den Film noch gar nicht kennt und ihn zu einem sagenhaft günstigen Preis bekommt, kann nicht viel falsch machen, Kenner und Liebhaber des Films sollten nach einer anderen Veröffentlichung Ausschau halten.
Fazit: Film 4,5 Sterne, Ausstattung: 2 Sterne
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1.0 von 5 Sternen Die DVD-Industrie schädigt die Filmkultur, 27. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Fremden (DVD)
Großer Film. Beim Abfilmen für diese DVD wurde aber schlicht vergessen, die Linse scharf zustellen. So kann kein Filmgenuss zustande kommen. Für derartig unscharfe Projektion würde das Publikum im Kino den Vorführer lynchen. Denjenigen, der die DVD verbrochen hat, kriegt man leider nicht zu fassen!
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5.0 von 5 Sternen Realistisch oder nicht, 5. Dezember 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Fremden (DVD)
Inwieweit der Film realistisch ist, will ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall ist er sehr spannend anzuschauen. Interessant, wie Orson Welles sich immer wieder neue Lügen einfallen lässt, die seine junge Frau ihm jedes Mal glaubt (oder glauben will), bis sie schließlich die Realität erkennt.
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5.0 von 5 Sternen dvd-spur des ........, 12. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Fremden (DVD)
alter klassiker....durch edward g.robinson...klassse! bf bf fb bf bf bf fb nt nt nt nt nt nt nt nt ve ve ve
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Veröffentlichung eines Klassikers, die (mir) nicht gefällt, 24. Februar 2012
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Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Fremden (DVD)
Bei dem Film handelt es sich ohne Zweifel um einen Klassiker. Ich war jedoch überrascht wie holprig mir manches beim Ansehen vorkam - die Sehgewohnheiten haben sich doch stark verändert.

Orson Welles hat Generationen von Filmemachern beeinflusst, u.a. mit seiner Erzählstruktur und seiner Schnitttechnik. Im Vergleich mit anderen Klassikern, die zum Teil sogar noch deutlich älter sind, wie z.B. Die Narbenhand, Die Blauhe Dahlie, Der Malteser Falke, White Heat, Tote schlafen fest, Der öffentliche Feind, Die wilden Zwanziger, fällt der vorliegende Film m.E. deutlich ab. Das Drehbuch ist zum Teil hanebüchen, die so auffällige Verfolgung Meinekes durch Wilson erscheint mir geradezu grotesk. Die Reaktion des Vaters der Braut auf die Ankündigung, dass diese als Köder dienen soll erscheint mir vollkommen unglaubwürdig. Kindler, der akribisch alle Spuren seiner Existenz beseitigt haben soll, ermordet Meineke im Wald während die Jugendlichen nur so um ihn herumspringen und verscharrt die Leiche dann quasi in Rufweite der Stadt so oberflächennah, dass sich in der Realität nicht ein Setter sondern auch Tiere des Waldes daran zu schaffen machen würden. Diese Vorgehensweise erscheint dilettantisch und passt nicht zu dem beschríebenen, vorausschauend planenden Charakter. Das Ende empfinde ich als deutlich übertrieben.

Für Cineasten sicher einen Blick wert, allen anderen rate ich eher zu den Filmen, die ich oben aufgezählt habe, die wirken auch heute noch nicht altbacken und wissen zu unterhalten und zu faszinieren. Die Bildqualität ist schlecht, auch da stellen die o.g. Filme diese Ausgabe total in den Schatten. Das Ausgangsmaterial ist in der Regel gerade (!) bei älteren Filmen nicht so schlecht wie viele glauben. Zum Schluss sei noch das Fehlen jeglicher Extras bemängelt.
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Die Spur des Fremden
Die Spur des Fremden von Orson Welles (DVD - 2008)
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