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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stilles Meisterwerk - großartige DVD
Lichter von Hans-Christian Schmid ist ein kleines und stilles Meisterwerk.
Im Grunde ist es ein Episodenfilm der fünf Geschichten erzählt, die sich an der deutsch-polnischen Grenze abspielen und lose miteinander verbunden sind.
Der Film macht kurzen Prozess mit jeglichen Klischees und ist keinesfalls zur Unterhaltung da. Nicht umsonst hat er den...
Veröffentlicht am 15. August 2004 von Stefan

versus
13 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lichter will wahrhaftig sein, ist aber häßlich und trostlos
Hans-Christian Schmid und Michael Gutmann gehören für mich zu den besten deutschen Regisseuren unserer Zeit. Filme wie "23", der gute alte "Nach fünf im Urwald", das Debüt von Franka Potente ("Lola rennt"), oder zuletzt "Herz im Kopf" unter der Regie von Michael Gutmann - ihre Werke haben das Bild des deutschen Filmes geprägt - fernab von flachen...
Veröffentlicht am 24. Februar 2005 von dschoenfuss


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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stilles Meisterwerk - großartige DVD, 15. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Lichter (DVD)
Lichter von Hans-Christian Schmid ist ein kleines und stilles Meisterwerk.
Im Grunde ist es ein Episodenfilm der fünf Geschichten erzählt, die sich an der deutsch-polnischen Grenze abspielen und lose miteinander verbunden sind.
Der Film macht kurzen Prozess mit jeglichen Klischees und ist keinesfalls zur Unterhaltung da. Nicht umsonst hat er den Untertitel "Willkommen in der Wirklichkeit", denn dort gibt es selten ein wahres Happy End und es läuft nicht immer alles Glatt.
Zum Beispiel ist es im Film oft so, dass man kurz vor einer Handlung steht, die leicht dazu neigen könnte ins Klischee abzurutschen, aber dann eine völlig andere Wendung nimmt. Eben eine, die realistisch sein könnte. Dies geschieht aber immer mit Absicht um eben deutlich zu machen, dass man sich hier nicht in einem Unterhaltungsfilm befindet und es nicht immer wie im (Klischee)Film ablaufen kann...
Durch die oft benutzte Handkamera kommt ein dokumentarischer Style auf, welcher aber auch beabsichtig ist um das ganze realistischer wirken zu lassen. Das gleiche gilt für manche Schauspieler, insbesondere dem Matratzenverkäufer. Bei ihm könnte man meinen, er sei direkt von der Strasse aufgepickt wurden. Das soll aber nicht negativ gemeint sein, sondern eher als Kompliment aufgefasst werden. Er spielt die Rolle so schlicht und einfach, dass es einfach absolut real rüberkommt.
Auch die anderen Schauspieler sind sehr überzeugend und auch bekannte Gesichter wie August Diehl oder der polnische Schauspieler Zbigniew Zamachowski bieten eine realistische Darstellung. Zamachowski tritt hier übrigens mit seiner richtigen Familie auf, Tochter und Frau.
Nicht eine der fünf Episoden endet sonderlich gut für die Protagonisten, sondern führen alle relativ gleichzeitig und ca. innerhalb von 48 Stunden zu ihren mehr oder weniger traurigen Ende. Denn manche können sich auch aus ihrer jeweiligen Lebenssituationen befreien und andere merken, dass Gutmütigkeit nicht immer belohnt wird und für wieder andere ist es eine Lehre des Lebens...
Fait:
Hans-Christian Schmids neuer Film ist meiner Meinung nach sein bisher bester Film und überzeugt durch die grandiosen Leistungen der Darsteller sowie der Thematik, der Schlichtheit des Films und nicht zuletzt durch das gute Drehbuch. Ein wirklich interessanter Film für ein reiferes Publikum, der keinesfalls zur reinen Unterhaltung da ist, sondern sehr zum Nachdenken anregen soll.
Die DVD ist übrigens sehr gut. Bild und Ton stimmen für diesen Film. Der Audikommentar ist mehr als interessant und die restlichen Extras können auch überzeugen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rote Zone., 24. September 2006
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lichter (DVD)
Der Film verwebt mehrere Handlungsstränge miteinander zu einem sozialen Teppich in der Umgebung von Frankfurt an der Oder. Ein Lkw lädt in Polen eine Handvoll Menschen aus der Ukraine ab und erklärt ihnen sie seien bereits in Deutschland. Sie sollen nur den Lichtern folgen. Die fast ausschließlich Männer und ein Ehepaar mit einem kleinen Kind erkennen bald den Betrug und suchen einen Weg die Grenze zu überwinden.

In Deutschland lebt eine familienähnliche Gemeinschaft vom Zigarettenschmuggel. Sie werfen die Pakete aus dem Zug und sammeln sie anschließend wieder ein. Eine junge Frau aus einer nahegelegenen Erziehungsanstalt sorgt für Verwirrung unter den jungen Männern.

Eine polnische Familie versucht das Geld für das Kommunionskleid ihrer Tochter aufzubringen. Die Frau arbeitet bei einem deutschen Matratzenzwischenhändler. Aber der geht pleite. Der Mann fährt Taxi und gabelt das ukrainische Ehepaar auf und verspricht ihnen sie für Geld nach Deutschland zu bringen.

Ein deutscher Investor versucht mit seinem Architekten in Polen auf der grünen Wiese einen größeren Gebäudekomplex zu errichten. Die polnische Dolmetscherin kennt einen der Planer von früher. Doch alten Zeiten lassen sich selten aufwärmen.

Die Polizei stellt einige der Ukrainer, als sie die Oder durchqueren. Die hier eingesetzte Dolmetscherin hat Mitleid mit dem Verhörten und hilft ihm später bei der Einreise nach Deutschland.

Die Filmsequenzen sind manchmal extrem kurz. Dann hüpft der Film sozusagen von einer Aktion zur nächsten und macht deutlich, dass die Unterschiede manchmal gar nicht so groß sind. Die Einzelschicksale sind durchweg namenlose Antihelden, die hier lebend und hier angespült versuchen zurecht oder weg zu kommen. Diese Art von Patchworkverfilmung erreicht nicht das Niveau ähnlicher amerikanischer Filme, aber wirkt genauso authentisch.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Franfurt-Slubice, 1. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Lichter (DVD)
Lichter ist ein Meisterwerk des deutschen Kinos. Er thematisiert den Grenzkonflikt zwischen Deutschland und Polen an der Grenze zwischen Frankfurt und Slubice. Ezzählt wird hier in mehreren Strängen die Geschichte on Einzelpersonen, die immer wieder gekonnt ineinander verwoben werden.
Als ERzählhilfsmittel wird von Schmid die "Wackelkamera" verwendet, und das verleiht dem Film noch mehr Authenzität.
"Lichter" ist bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt und beweißt, dass es im Jahr 2003 außer "Good Bye Lenin" und das "Wunder von Bern" noch weitere, teilweise auch bessere deutsche Produktionen gegeben hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 48 Stunden an der Grenze..., 7. April 2007
Von 
RockBrasiliano (Costa Banana) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Lichter (DVD)
Von seiner Machart her ist dieser Film für mich immer eher Fernsehfilm als Spielfilm. Aber was für einer... Ich hatte nicht mit so viel Spannung und wirklich guter Geschichte gerechnet und war immer positiver überrascht. Lichter ist ein Film, der es sehr gut schafft die Zuspitzung von Situationen mit all ihren tragischen aber auch komischen Seiten ins Bild zu bringen. Ein gutes Beispiel für einen Film, bei dem der Dokumentarstil gelungen ist, auch der häufige Einsatz der Handkamera wirkt hier absolut überzeugend. Am besten hat mir die Figur des glücklosen Matratzenverkäufers gefallen, eine Gestalt, die es so tatsächlich überall gibt. Sehr spannend, der illegale Grenzübertritt. Ich finde, in diesem Film kommt soviel an guten Ideen zusammen, das sollte man nicht verpassen, sondern sich am besten jetzt gleich angucken.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DVD rundet den Film gut ab, 20. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Lichter (DVD)
Die DVD ist sehr gut gemacht: Neben dem Film gibt es einen Audiokommentar mit dem Autor und dem Regisseur, ausserdem eine Fotogalerie, ausserdem ein 30-Minütiges Making Of. Dabei ist auch eine 30-Minütige 3sat/WDR Dokumentation über den Film, sowie ein fast 20-Minütiges Extra mit den rausgeschnittenen Szenen, wahlweise ohne oder mit Kommentar. Es gibt des weiteren eine schöne Kapitelauswahl, vier Interviews u.a. mit dem Regisseur Hans-Christian Schmidt und August Diehl, sowie natürlich noch einige Trailer weiterer toller Filme, auch der Trailer von Lichter ist dabei. Natürlich rundet das ganze auch eine Einzelinfotafel zu fast allen Schauspielern ab.
Die Navigation funktioniert einwandfrei und intuitiv, also alles bestens.
So denn, viel Spaß damit!
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Film des Kinojahres 2003, 21. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lichter (DVD)
Lichter ist der beste Film des Kinojahres 2003. Wer einen Film über das Verhältnis von Deutschen und Polen, über Ost und West und die Menschen beiderseits der Oder sehen will, sollte ihn sich nicht entgehen lassen!
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5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Langeweile, 30. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lichter (DVD)
Der Film scheint vielleicht chaotisch, manchmal zu langsam, manchmal sogar "billig", manchmal... man koennte so ins Unendliche debattieren. Ich sage nur: er ist wahr. Und vielleicht deshalb gerade lohnt es sich, ihn zu sehen, waehrend wir heutzutage von so vielen high-budget "Traumproduktionen" ueberflutet sind. Ich habe in dem Film eine kleine Rolle gespielt, deshalb bin ich auch auf ihn gekommen ;-)nichtsdestotroz muss ich gestehen: ich habe so etwas Gutes echt nicht erwartet. Leute die ihn gemacht haben, haben es sich verdient, dass man den Film kauft. Ich hab's schon gemacht (selbstverstaendlich mehrere Stuecke auf einmal, hahaha).
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13 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lichter will wahrhaftig sein, ist aber häßlich und trostlos, 24. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Lichter (DVD)
Hans-Christian Schmid und Michael Gutmann gehören für mich zu den besten deutschen Regisseuren unserer Zeit. Filme wie "23", der gute alte "Nach fünf im Urwald", das Debüt von Franka Potente ("Lola rennt"), oder zuletzt "Herz im Kopf" unter der Regie von Michael Gutmann - ihre Werke haben das Bild des deutschen Filmes geprägt - fernab von flachen Komödien gibt es hier Geschichten, die so tief und menschlich sind, dass sie auch internationalen Appeal haben.
Nachdem "Herz im Kopf" mit Alicja Bachleda-Curus bereits eine polnische Hauptdarstellerin hatte, spielt der neue Film des Autoren/Regie-Duos nun im polnischen Grenzgebiet und kommt erstmals als eine Sammlung von mehr oder weniger miteinander verbundenen Kurzgeschichten daher. Die Besetzung ist sehr gut - Hebert Knaup, Henry Hübchen, August Diehl und viele andere talentierte Schauspieler verleihen ihren Figuren auf glaubhafte Art und Weise Leben.
Erstmals will mir jedoch ein Film von Schmid nicht so recht gefallen. Sein Blick und die eindimensional politisch korrekte Message des Filmes wirken verklärt, sein Inhalt ist, wenn auch erschreckend wahrhaftig, doch oft beinahe unerträglich düster und hässlich. Selbst die Inszenierung stört mich an vielen Stellen. Der gesamte Film wurde mit wackeliger Handkamera gefilmt, es gibt viele Einstellungen mit dokumentarischem Stil und suboptimalem Blickwinkel; dreckige und karge Sets und ein praktisch nicht vorhandener Tonschnitt lassen das Gesamtwerk umso kruder wirken. Auch die Episodenteile sind meist viel zu kurz. Kaum ist wieder eine Person in den Blickwinkel geraten, so erfolgt meist schon wieder ein harter Schnitt auf eine andere geschichte.
"Lichter" enthält sicherlich viele wichtige Aussagen, aber, auch wenn diese Analogie etwas weit hergeholt wirken mag, ähnlich wie "Natural born killers" bei Oliver Stone wirkt der Film auf mich wie eine reichlich subjektive Hasstirade - um ihn ernst zu nehmen, fehlt ihm die nötige Abgeklärtheit und Distanz zu seinem Thema.
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3 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Untertitel fehlen!, 22. November 2004
Von 
Dirk Hofmann "ogilvy1971" (Greven, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lichter (DVD)
Diese DVD ist nicht mit Untertiteln für Hörgeschädigte ausgestattet. Stattdessen hat diese DVD andere vergleichsweise überflüssige Extras. Sehr schwach!!!
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Lichter
Lichter von Ivan Shvedoff (DVD - 2004)
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