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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Boxerfilm aller Zeiten !
Einen verdienteren Oscar als den für den besten Hauptdarsteller für Robert De Niro in seiner Rolle als Boxer Jake La Motta in „Raging Bul" gab es wohl in der Geschichte der Oscarverleihungen selten. Robert De Niro ist der Inbegriff des Method Acting und was er hier mit seiner Darstellung des Faustkömpfers La Motta bietet ist bis heute unerreicht...
Veröffentlicht am 23. März 2004 von Exciter30

versus
3.0 von 5 Sternen schlechte Tonabstimmung zwischen Musik und Sprache
Filmqualität ok, Inhalt Geschmackssache aber gut gemacht, in schwarz-weiß wirkt er
für meine Geschmack sicherlich besser, als wäre er in Farbe ABER die Tonabstimmung ist grauenhaft, Sprache relativ leise, muß man sehr laut stellen
aber dann fällt man schier um, wenn Nebeneffekte oder Musik dazu kommt, ist im Gegensatz zu Sprache...
Vor 13 Monaten von Angel veröffentlicht


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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Boxerfilm aller Zeiten !, 23. März 2004
Einen verdienteren Oscar als den für den besten Hauptdarsteller für Robert De Niro in seiner Rolle als Boxer Jake La Motta in „Raging Bul" gab es wohl in der Geschichte der Oscarverleihungen selten. Robert De Niro ist der Inbegriff des Method Acting und was er hier mit seiner Darstellung des Faustkömpfers La Motta bietet ist bis heute unerreicht. Unter den strengen Blicken von Jake La Motta selbst trainierte La Motta monatelang wie ein Besessener und war zu Drehbeginn laut Aussagen von Experten einer der zwanzig besten Mittelgewichtsboxer auf der Welt. Für seine Darstetellung als gescheiterter und vor allem übergewichtiger La Motta futterte sich De Niro innerhalb von nur drei Monate 27 kg an und schaffte es aber auch sein Normalgewicht anschließend fast genauso schnell wieder zu erreichen. Mit Martin Scorsese stand meiner Meinung nach auch einer der Größten überhaupt hinter der Kamera um Regie zu führen. Mit Filmen wie „Hexenkessel", „Good Fellas", „Taxi Driver" oder auch „Casino" war das Duo De Niro/Scorsese schon für einige der ganz großen Filme verantwortlich.
Ende der vierziger Jahre schlägt sich der New Yorker Boxer Jake La Motta, der wegen seines ungezügelten Tempraments von vielen nur „Raging Bull" genannt wird, zum Liebling der Zuschauer hoch. Das Publikum giert nach einem weißen Helden uns sieht diesen in der Person von La Motta gekommen. Da sich La Motta nur selten unter Kontrolle hat bekommt er erst nach gütiger Mithilfe der Mafia eine Chance auf den Weltmeistertitel. Sein Höhenflug hält allerdings nicht sehr lange an und er startet im Anschluss an seinen Totalabsturz eine relativ erfolglose Karriere als Nachtclubbesitzer und Komiker.
Neben dem genialen De Niro ist Joe Pesci als sein leidender Bruder zu sehen der Jakes Launen hautnah miterleben darf. Eine wunderbare Cathy Moriarty feiert in der Rolle von Vicky, der leidgeprüften Ehefrau von La Motta, ein beeindruckendes Leinwanddebut. Die detailverliebtheit und das Drehen in schwarz/weiss geben Scorseses Boxerdrama noch den absoluten Kick. Mit der Darstellung der Boxszenen setzte „Raging Bull" neue Maßstäbe und ist auch deshalb um Längen besser als eine typische Hollywoodproduktion wie die „Rocky" Filme. „Wie ein wilder Stier" ist bis heute der beste und faszinierendste Boxerfilm überhaupt mit einem Robert De Niro der hier, trotz unzähliger erstklassiger anderer Filme, hier die Rolle seines Lebens spielt.
Scorsese schuf 1980, nach dem Drehbuch von Paul Schrader, mit einem für damalige Verhältnisse hohen Budget von 15 Millionen Dollar eine bis ins kleinste Detail stimmige Sportler Biografie die bis heute Ihresgleichen sucht.
Nun erscheint dieser Meilenstein des Kinos endlich in einer anständigen Umsetzung auf DVD. An Bonusmaterial werden unter anderem zwei Dokumentationen über den richtigen Jake La Motta sowe über die Dreharbeiten des Films angeboten. Als ganz großen Pluspunkt sehe ich den Ton des Film, der nun erstmalig auch in deutscher Fassung im Dolby Digital zu hören ist. „Raging Bull" ist ganz großes Kino das in keiner gut sortierten DVD Sammlung fehlen darf.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GENIAL, 30. Juni 2003
In diesem Film merkt man wieder einmal die grandiose Zusammenarbeit von Scorsese und de Niro. De Niro spielt ein weiteres Mal wahrlich fanatisch seine Rolle, so dass man den Charakter nachvollziehen muss. In beeindruckenden schwarz/weiß Aufnahmen zeigt Scorsese den Aufstieg und Fall des Boxers Jake LaMotta. Die Darstellung von de Niro zeugt von Weltklasse und der Oscar für diesen Film für ihn war mehr als verdient. Vom großen Boxer hin zum lächerlichen Alleinunterhalter werden hier alle Facetten von LaMottas gnadenlos aufgezeigt. Mitleid muss man bekommen, vor allem, wenn er allein in seiner Zelle gegen die Wand boxt, und symbolisch gegen sich selbst. Genauso ist es, wenn er im Ring blutüberstömt in den Seilen hängt und seinen Gegner weiter anstachelt.
Scorsese, der zu diesem Film von de Niro überredet werden musste, zeigt sein ganzes Können, das von der Academy bis heute nicht gebührend anerkannt wurde.
Dieser Film ist ein Genuss, den man sich mehrere Male anschauen muss.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloses, aber auch verstörendes Meisterwerk, 19. Februar 2003
Widmete sich Martin Scorsese in "Taxi Driver" einem, an der Umwelt zerbrechenden Einzelgänger, in "Hexenkessel" zwei Freuden wie sie unterschiedlich nicht sein könnten; so konzentriert er sich in diesem, in eindringlichen Schwarz-Weiß photografierten Drama, dem ehemaligen Box- Weltmeister Jake LaMotta.
Was an "Wie ein wilder Stier" alles Geschmacksache ist, muss nicht diskutiert werden, der Film ist aber alleine wegen Robert De Niro absolut sehenswert. De Niro trainierte monatelang mit dem echten Jake La Motta, studierte seine Kampfstile, seine Aussprache sowie die Mimik. Dieser Aufwand, gepaart mit seinen darstellerischen Künsten, lässt nur eine Aussage zu: De Niro i s t Jake La Motta.
Scorsese drehte den Film, wie gesagt, in Schwarz- Weiß. Eine gewagte Entscheidung, denkt man alleine an den Beleuchtungsaufwand. Rein Handwerklich ist der Film aber trotzdem überragend. Gleitet das Bild zuerst einige Male über De Niros blutigen, von harten Schlägen bearbeiteten Kopf, so breitet sich ein Gefühl aus, als ob man direkt davor stehen würde, als ob man selbst einen Schlag nach dem anderen einstecken müsste. Die Box- Szenen sind unglaublich realistisch, packend und zugleich abstoßend. Was hier alles gezeigt wird ist atemberaubend, zumahl die ausgezeichnete, aber sehr traurige Musik hier ihr übriges tut.
Der Großteil besteht aber aus "Pseudo- Familienszenen", wo La Motta seinen Bruder, oder seine Frau misshandelt. Diese Sequenzen sind unglaublich gut gespielt, aber die Indifikationsfigur ist schlicht und einfach ein Ekel. So muss man sich erst einmal überwinden, der "Held" der Handlung ist nähmlich kein angesehener Wissenschaftler, der eines Tages mit seiner Familie auf der Straße steht, sondern eine agressive Figur.
Der Streifen wurde von den Kritiken teilweise als "verstörend abgestuft", was man auch verstehen kann. Wer will nur einen Film über einen brutalen Versager sehen? Aber hier liegt gerade der Reiz. Beginnt der Film mit Boxkämpfen wo sich La Motta zum Weltemister hinaufkatapultiert, so endet er mit der Einstellung eines alten Fettsackes, der seine Klagen durch einen Spiegel ruft.
Diese "Special Edition" ist jedoch nicht ihr Geld wert, zumahl der auf einem Sticker großartig angekündigte "Audio Kommentar" nicht vorhanden ist. Auf diesem Sticker wird dann auch noch eine Dokumentation angekündigt (das gebotene ist zwar bei weitem nicht schlecht, aber unter einer Dokumentation verstehe ich ein einstündiges Filmchen, das ganz nebenbei auch einen Schauspieler, geschweige denn einen Regisseur zu Wort kommen lässt). Normalerweise sind Menüs egal, aber so etwas unfreiwillig komisches und ohne geringsten Aufwand erstelltes Machwerk ist einfach eine Frechheit. Nur das ausführliche Booklet rettet die DVD ein bisschen. Das Bild ist gut, der Ton rauschfrei, die "Hidden Features" unnötig, das Filmchen "Jakes Jokes" nur noch lächerlich.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein monumentales Stück Filmkunst auf sehr guter Blu-Ray, 28. Januar 2014
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie ein wilder Stier [Blu-ray] (Blu-ray)
"Wie ein wilder Stier" (OT: Raging Bull) ist neben "Taxi Driver" und "Goodfellas" eines von Martin Scorseses unangefochtenen Meisterwerken und eines der essentiellsten Werke der Filmgeschichte. Hier brennt sich Scorseses Persönlichkeit, Leidenschaft und beispiellose Virtuosität und Robert De Niros legendär-furchtlose, mit einem Oscar ausgezeichnete Performance unmittelbar auf die Leinwand. Der Film gehört jedoch zu Scorseses anspruchsvollsten Filmen und ist keineswegs so zugänglich wie manche seiner anderen Filme. Hierbei handelt es sich um eine kompromisslose, unangenehme Charakterstudie, die nicht einfach zu verdauen ist, dafür aber für immer im Gedächtnis bleibt. Wer hier einen simplen Boxfilm erwartet, ist definitiv fehl am Platz. Dies ist ein zutiefst menschlicher und wütender Film, bei dem die Beteiligten, vor allem Scorsese, absolut alles gegeben haben.

Die Zugänglichkeit bleibt alleine schon durch den Protagonisten aus. De Niro portraitiert den New Yorker Mittelgewicht-Boxer Jake LaMotta, der in den 40er- und 50er Jahren auf hohem Niveau um Titel geboxt hat und später u.a. als Barbesitzer, Stand-Up-Komiker und Schauspieler unterwegs war. Der Film ist eine eigentlich klassische Aufstieg und Fall-Geschichte, wobei LaMottas tumultartiges privates Leben im Vordergrund steht. Hier kommt besonders seine selbstzerstörerische, von zunehmend wahnhafter Eifersucht und Paranoia geprägte Persönlichkeit zum Vorschein, die schließlich zur Entfremdung von all seinen Freunden und Verwandten führt. Dies ist keineswegs ein sympathischer Charakter, sondern ein scheinbar von inneren Dämonen zerfressener, arroganter, egoistischer und brutaler Mensch, der seine Frau Vikki (Cathy Moriarty) schlägt, ihr untreu ist, aber gleichzeitig beim kleinsten Anlass gewalttätig ausrastet. Jedoch kommt auch selten eine zarte, liebevolle Seite zum Vorschein, wodurch man durchaus von bipolaren Charakterzügen sprechen kann.

Robert De Niro spielt dieses Monster mit einer ehrfurchtgebietenden Hingabe, die seine Performance zu den ikonischen Darstellungen der Filmgeschichte werden ließ. Als typischer Method Actor hat De Niro nicht nur eine bemerkenswerte physische Präsenz als Boxer aufgebaut, sondern auch 27 kg für den späteren Lebensabschnitt LaMottas zugelegt. De Niro lebt den Charakter in jeder Hinsicht, ihm gelingt die absolute Verwandlung in Jake LaMotta. De Niro stellt alle erdenklichen menschlichen Facetten mit einer beispiellos brodelnden, fast schon furchterregenden Intensität dar. Sein tief empfundener Schmerz kommt immer wieder eindrucksvoll zum Vorschein, sodass der Film vor aufgeladener Energie zu bersten droht. Eine zutiefst beeindruckende Leistung, die wunderbar von dem wandelnden Energiebündel Joe Pesci, der LaMottas Bruder Joey spielt, kontrastiert wird. Da es nur schwer ist, sich mit dem Charakter zu identifizieren, kann einen der Film durchaus kalt lassen.

"Wie ein wilder Stier" ist kein Film, der den Zuschauer versucht emotional zu manipulieren, es ist ein überaus wahrhaftiger Film, den man eher bewundern als lieben kann. Das ist alles völlig unsentimental und kühl inszeniert, ein kathartischer, erlösender Moment bleibt aus. Man kann Scorseses Schmerz regelrecht spüren: Er musste erst von De Niro jahrelang von dem Projekt überzeugt werden, da er mit dem Boxsport nichts anfangen konnte und zudem nach dem Misserfolg von "New York, New York" in einer tiefen Depression und bereits lebensgefährlicher Kokain-Abhängigkeit steckte. "Wie ein wilder Stier" ist ein monumentales Dokument von Scorseses Vitalität und seiner kompromisslosen Hingabe gegenüber der Filmkunst. Mit diesem Film wurde Scorsese wiedergeboren.

Während LaMottas privates Leben oft mit einem nahezu dokumentarisch wirkenden Realismus inszeniert ist, sind die einmaligen Kampfszenen einfach überwältigend kraftvoll und visuell meisterhaft umgesetzt. Hier ist jede Einstellung, jeder Schnitt bis ins kleinste Detail bis zur Perfektion konzipiert und umgesetzt. Bemerkenswert ist die sehr subjektive Inszenierung, bei der jeder Kampf das Innenleben von La Motta über Kameraführung, Perspektive, Licht, Schnitt, Atmosphäre und sogar Sets widerspiegelt. So variiert z.B. die Ringgröße oder es wird eine höllenartige, dampfig-flimmernde Umgebung erschaffen, die von der gedämpft-verzerrten, mit Tierlauten angereicherten Soundkulisse unterstützt wird.

Scorsese inszeniert das alles überaus ästhetisiert und ist nicht an Sportfilm-Realismus gebunden. Seine wunderbaren Schwarzweiß-Bilder brennen sich mit ihrer traumartig-fiebrig aufgeladenen Intensität ins Gedächtnis. Hier wird jedenfalls aus dem Vollen geschöpft und die Inszenierung der Boxkämpfe gehört wirklich zum Besten, was jemals auf Zelluloid gebannt wurde.

Von was der Film in thematischer Hinsicht handelt, muss jeder für sich entscheiden, jedoch sind Begriffe wie Schuld, Sühne, Vergebung und Erlösung durchaus angebracht. Auch die für Scorsese typische religiöse Ikonografie ist nicht von der Hand zu weisen. Wie üblich buhlt Scorsese nicht um die Sympathie des Zuschauers. Er portraitiert einfach die Charaktere auf ehrlichste, direkteste, aufrichtigste und letztlich menschlichste Weise. Der Film ist langsam erzählt und hat auch nicht die frenetische Energie, die viele seiner anderen Filme ausmacht, was den Zugang weiter erschwert. Da es nur schwer ist, sich mit dem Charakter zu identifizieren, kann einen der Film auch durchaus kalt lassen. "Wie ein wilder Stier" will keine offensichtliche Message ausdrücken oder eine Story in den Vordergrund stellen, der Zuschauer wird so auch nicht an die Hand genommen. Welche Schlüsse man daraus zieht, wird einem mehr oder weniger selbst überlassen. Gerade das macht den Film so stark und wahrhaftig, jedoch aber auch sehr anspruchsvoll und deprimierend, sodass sich die Qualität des Films vielleicht erst nach mehrmaligem Ansehen erschließt.

BILD:
Hier wurde sehr gute Arbeit geleistet. Das wunderschöne Schwarzweiß-Bild (1,85:1, 1920x1080) ist (in Anbetracht des Alters) enorm kontrastreich und scharf, das charakteristische, teils recht grobe Filmkorn wurde erhalten und nicht glattgebügelt. Das gefällt vielleicht manchem HD-Anhänger nicht so gut, aber als Filmpurist bekommt man hier ein exzellentes Bild. Hin und wieder gibt es auch ganz kleine Bildunreinheiten, was aber auch irgendwie dazu gehört. Der Film kommt einfach wahnsinnig gut zur Geltung und sieht definitiv so aus, wie er auch aussehen soll.

TON:
Der DTS Digital 5.1-Ton kommt sowohl in deutsch als auch in englisch etwas gedämpft daher. Die Stimmen sind vor allem im Original nicht immer sehr gut verständlich, dafür aber natürlich bedeutend authentischer. Raumklang gibt es selten, eigentlich nur bei den Boxkämpfen, bei denen über die Surroundkanäle eine gute Atmosphäre geschaffen wird. Die Schläge ertönen nicht ganz so kraftvoll über den Sub wie man es erwarten würde, dennoch erzielt der Ton seine gewünschte Wirkung.

EXTRAS:
Das Bonumaterial (leider nur in SD) ist sehr umfangreich. Hier kommt fast jeder der Beteiligten zu Wort und es wird überaus ehrlich über die faszinierende Entstehungsgeschichte geredet. Es wird auch sehr genau auf die Feinheiten der filmischen Inszenierung eingegangen, also bietet sich hier auch eine perfekte Mini-Filmschule.
- Kommentar von Martin Scorsese und Cutterin Thelma Schoonmaker
- Kommentar von Cast und Crew, leider ohne De Niro und Pesci
- Kommentar von Mardik Martin, Paul Schrader, Jason Lustig und Jake LaMotta
- Vor dem Kampf (26:01 Min.)
- Im Ring (14:45 Minuten):
- Nach dem Kampf (15:22 Min.): Hauptsächlich über die großartige Soundgestaltung, aber auch die Musikwahl, generelle Postproduction und Reaktionen auf den Film
- Making-Of: Der Bulle aus der Bronx (27:54 Min.): Eine lohnenswerte Retrospektive, bei der einige Filmkritiker und Beteiligte (auch Jake LaMotta) über die nachhaltige Bedeutung des Films reden
- De Niro vs. LaMotta (03:47 Min.): Kurzer Vergleich des echten LaMotta mit der Filmversion mit Originalmaterial von den tatsächlichen Kämpfen
- LaMotta verteidigt den Titel (01:00): Original-TV-Beitrag vom Kampf gegen Dathouille
- Original-Kinotrailer (02:09)
Als kleiner Wermutstropfen liegt kein Wendecover vor. Dafür ist das Artwork aber recht gut gelungen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jake Le Motta/De Niro eine Person!!, 20. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Wie ein wilder Stier (DVD)
Dieser Film zählt zweifelsohne zu den Glanzrollen De Niros!Er erzählt den Aufstieg und Fall des ehemaligen Boxchamp Jake le Motta-der durch zugeständnisse an die mafia boxchamp wurde aber so schnell wie der erfolg kommt auch der Abstieg!
Um so agieren zu können wie La Motta trainierte Bobby De Niro monatelang miot dem echten La Motta der sagte später das De Niro wahrscheinlich einer der besten Boxer der Welt ist!
Dann frass er sich noch eine Wampe an um den späteren Fall klar darzustellen!
Dieses in schwarz-weiss gedrehte Drama hat bis heute nichts an Intensität verloren!Nicht nur für deNiro Fans empfelenswert!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 13. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Wie ein wilder Stier (DVD)
Ein italoamerikanischer Boxer aus der Bronx schafft es unter Leitung seines Bruders nach oben. Sein schlechter Charakter steht ihm dabei jedoch häufig im Weg. So verdächtigt er seine blutjunge Freundin ständig der Fremdgeherei. Auch seinem Bruder und allen anderen traut er zwischenzeitlich kaum. Letztlich ruiniert er sich alles. Er endet als abgehalfterter, mittelloser Komiker, der mehr durch Exzesse als durch irgendwas anderes auffällt.

Der Film zeigt deutlich, wie schmal der Grad zwischen Erfolg und Versagen liegt. Auch wird deutlich, wie sich charakterliche Defizite auf ein ganzes Leben auswirken können. De Niro spielt den Boxer perfekt. Er schafft es punktgenau die Tragik der Person zu verkörpern.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Boxerfilm überhaupt und Method Acting in Perfektion !, 11. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Wie ein wilder Stier - SZ-Cinemathek (DVD)
Einen verdienteren Oscar als den für den besten Hauptdarsteller für Robert De Niro in seiner Rolle als Boxer Jake La Motta in Raging Bul" gab es wohl in der Geschichte der Oscarverleihungen selten.

Robert De Niro ist der Inbegriff des Method Acting und was er hier mit seiner Darstellung des Faustkömpfers La Motta bietet ist bis heute unerreicht. Unter den strengen Blicken von Jake La Motta selbst trainierte La Motta monatelang wie ein Besessener und war zu Drehbeginn laut Aussagen von Experten einer der zwanzig besten Mittelgewichtsboxer auf der Welt. Für seine Darstetellung als gescheiterter und vor allem übergewichtiger La Motta futterte sich De Niro innerhalb von nur drei Monate 27 kg an und schaffte es aber auch sein Normalgewicht anschließend fast genauso schnell wieder zu erreichen.

Mit Martin Scorsese stand meiner Meinung nach auch einer der Größten überhaupt hinter der Kamera um Regie zu führen. Mit Filmen wie Hexenkessel", Good Fellas", Taxi Driver" oder auch Casino" war das Duo De Niro/Scorsese schon für einige der ganz großen Filme verantwortlich.

Ende der vierziger Jahre schlägt sich der New Yorker Boxer Jake La Motta, der wegen seines ungezügelten Tempraments von vielen nur Raging Bull" genannt wird, zum Liebling der Zuschauer hoch. Das Publikum giert nach einem weißen Helden uns sieht diesen in der Person von La Motta gekommen. Da sich La Motta nur selten unter Kontrolle hat bekommt er erst nach gütiger Mithilfe der Mafia eine Chance auf den Weltmeistertitel. Sein Höhenflug hält allerdings nicht sehr lange an und er startet im Anschluss an seinen Totalabsturz eine relativ erfolglose Karriere als Nachtclubbesitzer und Komiker.

Neben dem genialen De Niro ist Joe Pesci als sein leidender Bruder zu sehen der Jakes Launen hautnah miterleben darf. Eine wunderbare Cathy Moriarty feiert in der Rolle von Vicky, der leidgeprüften Ehefrau von La Motta, ein beeindruckendes Leinwanddebut. Die detailverliebtheit und das Drehen in schwarz/weiss geben Scorseses Boxerdrama noch den absoluten Kick. Mit der Darstellung der Boxszenen setzte Raging Bull" neue Maßstäbe und ist auch deshalb um Längen besser als eine typische Hollywoodproduktion wie die Rocky" Filme. Wie ein wilder Stier" ist bis heute der beste und faszinierendste Boxerfilm überhaupt mit einem Robert De Niro der hier, trotz unzähliger erstklassiger anderer Filme, hier die Rolle seines Lebens spielt.

Scorsese schuf 1980, nach dem Drehbuch von Paul Schrader, mit einem für damalige Verhältnisse hohen Budget von 15 Millionen Dollar eine bis ins kleinste Detail stimmige Sportler Biografie die bis heute Ihresgleichen sucht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Sportfilm überhaupt auf solider BD, 7. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wie ein wilder Stier [Blu-ray] (Blu-ray)
"Wie ein wilder Stier" ist einer der Höhepunkte in Robert De Niro's Karriere. Ausgezeichnet mit 2 Oscars für den besten Schnitt und den besten Hauptdarsteller zeigt Martin Scorsese einen seiner größten Filme aller Zeiten. Der Film weist typische Scorsese-Merkmale auf, zu denen auch die hohe Gewalt gehört, die hart ist, aber das Leben schonungslos real darstellt. Scorsese drehte diesen Film klassisch, was sowohl an der Musik, als auch an der schwarz/weiß-Optik auffällt.

Darsteller:
Scorsese hatte den richtigen Riecher was seine Hauptrolle angeht und wählte natürlich seinen besten Freund Robert de Niro, der mein absoluter Lieblingsschauspieler ist, und diese Rolle schier weg unglaublich spielt. Wie in "Taxi Driver" oder auch "Kap der Angst" nimmt man ihm die Rolle sofort ab. Wie in vielen anderen Filmen verkörpert er den Anti- Helden mit solch einer Intensivität, das es einem die Sprache verschlägt. Er hat seinen Körper wunderbar durchtrainiert, und wieder "fett gemacht" das der Oscar keine andere Wahl hatte als zu ihm zu gehen. Eine seiner besten Performancen aller Zeiten.
Auch bei seinen Nebendarstellern wusste Scorsese was er zu tun hatte: der geniale Joe Pesci spielt hier Jake Lamotta's kleinen Bruder Joey ebenfalls fantastisch und erhielt zurecht eine Nominierung für den Oscar. Und die bis dahin noch unbekannte Cathy Moriarty gelingt mit dieser Rolle der Durchbruch, und erhielt ebenfalls eine Oscar-Nominierung. Alle anderen Nebenrollen wurden ebenfalls wunderbar gespielt, sodass der Film an Schauspielkunst wohl kaum versagt.

Story:
Die Biografie des Jake Lamotta's wurde wunderbar strukturiert, sodass man nie den Überblick verliert. Über mehrere Jahre lang verfolgt man das Leben des Jake Lamotta, man sieht seine höhen und Tiefen, seine Stärken und Schwächen und erlebt seinen Aufstieg zum Weltmeister und den daraus resultierende Fall in seiner Karriere. Allerdings gibt es hier und da mal ein paar Längen die nicht-Scorsese-Fans auf den Senkel gehen können. Mich persönlich störte das nicht wirklich.
Filmfazit:
Alles in Allem überzeugt der Film vor allem durch die Darsteller, und kann trotz wenigen Längen auch story-technisch begeistern. Für Scorsese-Fans auf jeden Fall ein Muss, und einer der besten Filme aller Zeiten.

BD-Qualität:
Das Bild ist nicht gerade das Gelbe vom Ei, da durch das schwarz/weiß-Bild ein ständiges Rauschen auf dem Bilschirm ist, was man bei einem 30 Jahre altem Film aber noch verschmerzen kann. Dafür ist das Bild, ausgenommen vom Rauschen, absolut sauber, keine Fehler oder dergleichen. Der Ton ist das größte Manko der BD. Auch wenn der Film alt ist, ist der Ton einer BD absolut unwürdig. Dafür von der BD einen Stern Abzug. Die Extras sind eigentlich recht gut ausgefallen, also alle die auf Extras stehen werden bestimmt nicht verhungern.
BD-Fazit:
Also die BD- Qualität ist insgesamt Durschnitt, was man bei dem Alter des Films aber dennoch akzeptieren kann. Außerdem werden die Schwächen von den Extras, dem Preis und nicht zu vergessen dem unvergesslichen Film ausgebügelt. Also ich kann es jedem Scorsese- und De niro-Fan bedenkenlos empfehlen, und alle anderen können auch mal einen Blick riskieren.
P.S.: Wer Jake Lamotta mal spielen möchte, kann das in Fight Night Round 4, wo er als spielbarer Boxer zur Verfügung steht.
Ciao.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstörendes und handwerklich faszinierendes Boxerdrama, 20. Februar 2003
Widmete sich Martin Scorsese in "Taxi Driver" einem auseinanderbrechenden Einzelgänger, in "Hexenkessel- Mean Streets" zwei Freunden, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten; so konzentriert er sich in "Wie ein wilder Stier" auf den Boxer Jake La Motta.
Storytechnisch sind durchaus Verbindungen mit anderen Werken Scorseses zu erkennen. Dies sticht besonders durch den Aufbau seiner Hauptcharaktere hervor; in "Taxi Driver" stellt die Figur des Travis Bickle einen Aussenseiter dar, der an der Umwelt langsam zugrunde geht und sich nur mehr durch Gewalt zu helfen weiß. Ähnliches gilt für den Schläger Johnny in "Mean Streets". Diese Figur besitzt ein ebenso selbstzerstörerisch dominiertes Bild wie Jake La Motta, der seine Brutalität auch außerhalb der Boxarena nicht kontrollieren kann. Alle genannten Charaktere werden von Robert De Niro verkörpert, der hier zweifellos die Rolle seines Lebens verkörpert.
Für die Dreharbeiten an "Wie ein wilder Stier" trainierte er wochenlang mit La Motta persönlich, studierte dessen Mimik, Sprache und Fortbewegungsart genau, was für seine atemberaubende Darstellung Grundsteine lieferte.
Die Boxszenen demonstieren die handwerkliche Vollkommenheit des Streifens. Rauch wird in die Sets gepumpt um Unwirklichkeit, Tiefe und Surrealismus in die Schwarz- Weiß Bilder zu tauchen. Schläge donnern auf Köpfe ein, der Ton wird durch schwache Bassgeräusche ersetzt um Agression, Kampflust zu symbolisieren.
Scorsese hat hier wirklich ein visuelles Glanzstück abgeliefert, die hervorragende Kameraarbeit, die Schnittkunste (die den zweiten Oscar bescherten), sowie die kongeniale Musik: alles passt perfekt zusammen.
Das Problem des Films besteht darin, dass er das Leben einer Person zeigt, mit der man nicht einmal "angemalt sein will". Jake La Motta ist ein Ekel, eine grausame Figur. Viele Filmkritiken meinen, dass der Film "nur dazu gut sei, seinen Betrachter zu verstören". Scorsese selbst wollt zum damaligen Zeitpunkt auch mit dem Filmemachen aufhören, es war im egal ob der Streifen etwas einspielen würde. Aber gleichermaßen liegt hier der gewisse "Reiz" von "Wie ein wilder Stier".
Der Film war ein visuelles Glanzstück, eine phsychologische Studie und wird immer ein Meisterwerk bleiben.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der beste Film der 80er - aber reine Abzocke, 22. Januar 2006
Dieser Film von Martin Scorsese ist meiner Meinung nach der beste Film der 80er, noch vor anderen Meisterwerken wie "Der letzte Kaiser", "Rain Man" oder "Platoon". Das hat vor allem einen Grund: Robert De Niro. Er spielt die Rolle des Boxweltmeisters Jake La Motta mit einer beängstigenden Authenzität, so dass man das Gefühl hat, man sieht echte Aufnahmen. Zu diesem dokumentarischen Stil trägt natürlich insbesondere die Tatsache bei, dass der Film in Schwarz-Weiß-Bildern eingefangen wurde. Die Kameraführung ist genial und die Schnitttechnik war damals revolutionär, was dem Film neben dem Hauptdarsteller-Oscar für Robert de Niro die zweite Trophäe bei den Academy Awards einbrachte. Auch die Nebendarsteller Cathy Moriarty als Jake La Mottas Frau Vickie und Joe Pesci als sein Bruder Joey spielen überragend und wurden beide für den Oscar nominiert. Die realistischen Boxszenen können sich auch heute noch sehen lassen.
Der Film hat also ohne Frage 5 Sterne verdient, ich muss aber einen davon für die Vermarktungsstrategie von MGM wieder abziehen.Schließlich gibt es mittlerweile mindestens ein halbes Dutzend verschiedene Versionen und es ist noch keine 2 Jahre her, dass eine Gold Edition des Meisterwerks erschien, mit der sicherlich fast jeder zufrieden war. Dafür, dass jetzt vielleicht 20 Minuten mehr Bonusmaterial enthalten ist, muss man nicht schon wieder eine neue Edition auf den Markt bringen. Allerdings ist jetzt erstmals DTS-Ton mit an Bord, was Besitzer einer entsprechenden Anlage sicherlich freut.
Es gilt also: Diejenigen, die dieses Meisterwerk noch nicht ihr Eigen nennen, freuen sich über diese Ultimate Gold Edition und greifen zu, aber alle anderen können getrost ihre frühere Version behalten, es sei denn sie legen Wert auf DTS-Ton.
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Wie ein wilder Stier
Wie ein wilder Stier von Peter Savage (DVD - 2008)
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