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The Originals - Klavierkonzert 2/Klavierkonzert a-Moll
Format: Audio CDÄndern
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2004
Die Aufnahme des 2. Klavierkonzerts mit Karajan und Anda ist an Homogenität, Intensität und Frische kaum zu überbieten. Die Orchesterstimmen sind erstaunlich durchsichtig und doch robust und kräftig. Die Aufnahme bietet keine der späteren Karajan-Klangsoßen, die alle natürlichen musikalischen Impulse und Farben unter dem technischen Aufnahmeknowhow begraben. Die Tempi sind so gewählt, dass sie ruhiges und kräftig strömendes Klavier- und Orchesterspiel erlauben. Der Anfang des Konzerts ist schon fast so schön, dass man es sich nicht mehr anhören kann. Die gesamte Aufnahme bleibt auf diesem Eingangsniveau. Das Klavierkonzert Griegs ist eine willkommene Ergänzung. Unter Kubelik bieten die Berliner und Anda Gleichrangiges wie beim 2. Brahmskonzert. 80 Minuten Musik zu einem Spitzenpreis.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wenn ein Pianist vom Kaliber Géza Andas mit einem Herbert von Karajan zusammen das 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms einspielt, dann darf man schon erwarten, daß da etwas Besonderes herauskommt. Und das ist auch der Aufnahme aus dem Jahr 1967 ohne weiteres zu attestieren. Sie rangiert im Feld der Top-Aufnahmen des Konzertes auf einem sehr guten Platz. Und doch: Bei all meiner Verehrung für Karajan muß ich gestehen, daß ich die Aufnahme des Konzertes, die Anda einige Jahre früher mit Ferenc Fricsay gemacht hat, vorziehe. Pianist und Dirigent scheinen mir dort mehr auf einer Wellenlänge. Da diese Aufnahme von der DGG, obwohl in guter Stereo-Qualität, bis heute nie einer Wiederveröffentlichung gewürdigt wurde, wollen wir froh sein, daß wir das Anda-Karajan-Dokument besitzen.
Das eigentliche Plus der CD ist für mich Andas Grieg-Konzert mit Rafael Kubelik. Dieses Konzert rangiert an Wert sicher hinter dem Brahms-Werk, aber die Interpretation ist für mich einfach unschlagbar. Die Darstellung ist nachdenklich, wenig auf virtuose Geste abgestellt, wertet das Konzert aber so auf, daß selbst Grieg-Verächter (zu denen ich nicht zähle) auf ihre Kosten kommen können. Kubelik holt allen Glanz aus der Partitur, und der Schluß des Konzertes ist einfach genial dargeboten. Dieses Werk wurde 1963 aufgezeichnet. Höchstens die Produktion Zimerman/Karajan (ebenfalls DGG) kommt an diese Aufnahme heran.
Obwohl die Aufnahmedaten einige Jahre auseinanderliegen, ist die technische Seite in beiden Fällen positiv zu beurteilen. Die DGG hat die originalen LP-Aufnahmen digital neu überarbeitet, und das Ergebnis kann nur als hervorragend bezeichnet werden. Die Textbeilage ist, wie bei allen Ausgaben der "The Originals"-Reihe, von hohem Informationswert. Sie wartet u.a. mit einem wertvollen Beitrag von Gregor Willmes auf.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2007
Höhepunkt dieser Aufnahme ist das Klavierkonzert von Grieg. Erst dachte ich, wie man es denn so langsam spielen könne, da ich es schneller gewohnt war. Doch mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und finde, dass Solist und Orchester wunderbar miteinander harmonieren. Die Strukturen sind gut herausgearbeitet. Auch vom Klang her gefällt es mir sehr gut. Technisch wird Geza Anda mit diesem doch, wie ich finde, sehr schwierigen Konzert spielend fertig.
In Kombination mit der ebenso hervorragenden Aufnahme des 2 Klavierkonzertes von Brahms ein Erwerb, der sich lohnt. Und in jede Sammlung gehört.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2009
Kann ein Nicht-Norweger Grieg spielen? Ja, er kann! Als Norweger kann ich diese grossartige Einspielung des berühmten Klavierkonzertes von Edvard Grieg wärmstens empfehlen. Geza Anda hat mit Rafael Kubelik einen kongelialen Begleiter. Die Tempi und Phrasierungen sind vorbildlich. Ich kenne unzählige Einspielungen: Andsnes (2x), Lipatti, Serkin etc.,aber diese gehört einfach (auch technisch)in die Spitzengruppe!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zugegeben: Gerade viele Orchesterwerke komponierte Johannes Brahms nicht. Dennoch zählen seine Beiträge zu den gewichtigsten und besten der gesamten Romantik. Als einer der bedeutendsten Pianisten seiner Zeit nimmt es nicht Wunder, dass eines der hervorragendsten Klavierkonzerte aus seiner Feder stammt, nämlich sein zweites B Dur op. 83.
Diese mächtige Komposition eröffnet mit einem überwältigenden, komplexen Allegro. Die Tendenz, die Brahms bereits in seinem ersten Klavierkonzert an den Tag legte, führt er hier fort: Der Solist verschmilzt mehr und mehr mit dem Tutti, von Kadenz keine Spur, von wahrem Konzertieren auch nicht, die Gattungsbezeichnung der Sinfonie mit obligatem Klavier erscheint angebracht. Auch die Tatsache, dass es noch zusätzlich zu den üblichen drei Sätzen ein mitreißendes Scherzo gibt, wohl das beste Scherzo Brahms', spricht für sich. Von schlichter Schönheit ist das Andante, das mit einem wundervollen Cellosolo aufwartet. Im Finale verzichtet der Komponist auf einen feurigen Kehraus, setzt vielmehr auf pittoreske Momente, die dennoch fesseln und das Konzert unvergesslich machen.

Gekoppelt ist das Brahms Konzert hier unkonventionellerweise mit dem ebenso hervorragenden Klavierkonzert a moll op. 16 von Edvard Grieg, das ich für eines der besten Konzertwerke überhaupt halte und das beste Werk Griegs. Dieses Stück besteht aus einem leidenschaftlichen, intensiven Kopfsatz, einem schlichten, lyrischen Adagio und einem packenden Finale. Gerade dann, wenn man meint, das Konzert ende - wenn das Klavier sich mit seiner Trauer abgefunden hat -, folgt die Stretta und den Hörer erwartet ein schmerzhafter Wirbel. Doch wie aus dem Nichts bricht das Andante maestoso hervor, das das Stück strahlend beschließt.
Als Vorbild für Griegs phänomenales Konzert diente Robert Schumanns ähnlich herausragendes Konzert, das der Norweger aber auf erstaunliche, selten gehörte Weise überbietet.

Die vorliegende Einspielung durch den legendären ungarischen Pianisten Géza Anda und die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan (Brahms) und Rafael Kubelik (Grieg) entstand 1967 (Brahms) beziehungsweise 1963 (Grieg). Die Aufnahmequalität kann als zufrieden stellend bezeichnet werden, auch wenn das hohe Alter nicht unerhört bleibt.
Die Orchesterleistung ist bei beiden Aufnahmen hervorragend. Viel Wärme, viel Empathie, viel Farbe, viele Schattierungen, viel Dynamik. Karajan und Kubelik verstehen es trefflich, einen überwältigenden Vortrag anzufachen, ohne dabei auf Kosten von Transparenz oder Differenziertheit Effekte zu erhaschen. Erfahrung und Vertrautheit mit der Partitur lassen die Akteure gekonnte, dezente Akzente setzen, die in beiden Konzerten ein Gros an Spannung erzeugen.
Zweischneidig hingegen ist die Leistung Andas: Es gibt wohl keinen Pianisten, der das Grieg Konzert jemals derart vollkommen dargeboten hat wie er. Er leuchtet die Partitur bis ins letzte, bis ins kleinste Detail aus. Derart viele Farben, so viel an Lyrik hat noch keiner in diesem hehren Werk entdeckt und aufgedeckt. Gerade das gelingt ihm im Brahms Konzert weniger gut. Freilich, seine Deutung ist nicht misslungen, aber angesichts solcher großen Einspielungen wie der Pollinis mit den Wienern und Abbado oder der Freires mit dem Gewandhaus und Chailly kann Anda da nicht mithalten, so sehr Karajans Dirigat auch überzeugt. Anda soll zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits seinen Zenit überschritten haben, heißt es immer wieder. Von mangelnder Technik oder Hingabe kann keine Rede sein, sein Spiel ist einfach zu dünn und zu wenig akzentuiert, teils geradezu oberflächlich.

Fazit: Grieg deklassiert Brahms! Allein schon wegen des Grieg Konzertes ein Pflichtkauf...
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