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169
4,0 von 5 Sternen
Platoon
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 10. Februar 2001
Wie von Oliver Stone zu erwarten, ein technisch perfekter Film, eine Nahaufnahme des schmutzigen Dschungel-Krieges, wie es sie sicherlich bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu sehen gab. Gespeist von persönlichen Erfahrungen des Regisseurs wird ein erschütterndes Bild aus der Sicht einfacher Soldaten gezeigt. Die plastische Darstellung eines Zustandes ständiger Müdigkeit und Angst trägt zur Entmythifizierung des Krieges bei. Sicherlich mit Absicht konzentriert sich Stone auf diesen Aspekt; er hat weitere Filme gedreht, die sich verschiedenste Weise mit dem Vietnam-Trauma beschäftigen. Leider versucht er in "Platoon", dem ganzen eine Moral mitzugeben, in etwa "Wir haben nicht den Feind bekämpft, sondern uns selbst - der Feind ist in uns". Das halte ich für eine recht fragwürdige These, die in ihrer dramaturgischen Ausführung auch zu einer gewissen Schwarzweiß-Malerei bei den Charakteren führt - das Duell "guter" Sergeant, "schlechter" Sergeant steht im Mittelpunkt der Erlebnisse des naiven Chris Taylor. Davon abgesehen, ist "Platoon" aber in jeder Hinsicht herausragend, was ihm auch etliche Oscars und Oscar-Nominierungen einbrachte. 8/10.
Die DVD bietet sehr gutes Bild; ich hatte den Eindruck, der Originalton in 5.1 mache keinen großen separaten Gebrauch der Effektkanäle, daher wird der deutsche Surroundmix wahrscheinlich atmosphärisch ähnlich sein. Zur Synchronisation kann ich nichts sagen. Leider sind keine Extras vorhanden (bis auf den Text im Beiheft und einen Trailer).
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am 15. August 2013
Dachte erst das ich falsch gekauft habe, da in der beschreibung Sprache: englisch und untertitel spanisch stand !!! zu meiner überraschung ist alles in deutsch !!?? TOP Verkäufer sag ich da nur !!!
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am 23. Dezember 2012
Ein sehr interessanter Film über einen damals sinnlosen und verlorenen Krieg,schonungslos,mit gut dargestellten und realistischen Schauspielern,für Alle,die sich sich für Kriegsfilme interessieren!
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am 3. Januar 2012
Also was soll man groß dazu sagen? es ist eben ein Classiker den man immerwieder sehen kann.
Ich finde den Film super und hier bekommt man einen super Film für wenig Geld.

5 Sterne
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30 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Oktober 2007
Wer selber Soldat und in Kampfhandlungen verwickelt war, weiß, daß ein routiniertes Räderwerk von Handlungen einen Kampf begleitet und weniger Reflexionen über Gott und die Welt. Zwar ist der Ich-Erzähler in seinen Erinnerungen unterwegs, aber diese Erinnerungen werden von den Schauspielern so gespielt, als wären sie Saunaclubmitglieder. Das Sujet und der Plot des Films sind schon okay, aber die schauspielerischen Leistungen sind meist bescheiden, außer die von Defoe, der den Elias spielt. Defoe hat Format, Glaubwürdigkeit und spielt einen "echten" Soldaten.
Die "Hölle Vietnam" war nur für die Bevölkerung von Vietnam eine Hölle. Die meisten amerikanischen Kriegsopfer waren Kollateralschäden der eigenen Waffeninkompetenz. Wie P.Scholl-Latour schon in "Tod im Reisfeld" berichtete, waren die Amis mit Cola,Heroin, Schokolade und Präser bestens versorgt. Dieser Krieg wurde durch Inkompetenz von Generälen, Heldenmachern aber vor allem durch den brilliant organisierten Widerstand der Vietkong verloren. Das Trauma Vietnam ist eigentlich keins, weil die Amerikaner überhaupt nicht begriffen haben, was sie eigentlich in Vietnam wollten, Eisenhowers Doktrin hin oder her! Diese Wahrheiten fehlen dem Film völlig. Er ist eigentlich nur eine Selbstmitleidsstory, eines in der Etappe sich versteckenden Soldaten namens Oliver Stone.
Es ist typisch amerikanisch egozentrisch, sein eigenes Leid so zu überhöhen. Ein Film über Vietnam sollte lieber die Geschichte von Naplam, Agent Orange, Rolling Thunder und deren Folgen erzählen, anstatt ständig die ermüdende Heldenpathosschleife zu bedienen. Filme wie "FullMetalJacket" oder "Apokalypse Now" funktionieren da viel reflektierter und mit sarkastischer Kritik, die dabei rauskommt, wenn man sich fragt: Wozu? Stones Film muß schon diesen Vergleich standhalten, wenn er ein Film über Vietnam sein will. Darum kann es auch nicht mehr Sternchen geben, weil die anderen einfach besser sind.
Fragt sich denn keiner mal, warum es eigentlich überhaupt keinen Film aus vietnamesischer Sicht gibt?
Vielleicht in sechszig Jahren geht einer hin, wie Clint Eastwood und schafft es wie in "Lettres from Iwo Jima" eine gewisse, wenn auch bescheidene Erzählgerechtigkeit zu etablieren!
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am 18. Oktober 2011
Ein guter Kriegsfilm mit Topbesezung.... ich kann nichts schlechtes zu diesem Film sagen.

Klassiker den man einfach haben muss!

mfg
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juni 2011
Also ich denk zum Film an sich brauch ich nichts schreiben, der ist einfach in Klassiker.
Find die Blu-ray ist eigentlich ganz normal, dass da jetzt nicht die Top HD-Quali ist sollte klar sein, da der Film von 1986 ist und nicht von heute.Das Bild ist gut und auch die deutsche Tonfassung lässt sich anhören.
Zu den Specials muss ich sagen, dass wirklich nich soooo viel dabei ist, aber ich schau mir sowas eh nicht an.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. August 2008
Gebe allen Vorrezensionen recht: sensationeller Film, einfach erschütternd.

Besonders anzumerken ist aber, dass die deutsche Tonspur mal wieder ohne Dolby Digital 5.1 Tonspur auskommen muss: hier wird lediglich Dolby Surround geboten, schade!
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2003
Als ich diesen Film damals (92) zum erstenmal sah, hinterließ
er einen bleibenden Eindruck bei mir. Ich war seiner Zeit 12
Jahre alt. Dieser Eindruck wahr so extrem das er mir in Zeiten
wie diesen half mich zwischen Zivildienst und Armee zu entscheiden ! ARMEE ! ICH KOMME !
Ich werde nie vergessen wie Sgh. Barnes und seine Mannen das
Dorf der aufdringlichen Rebellen niedergefackelt hat und Sgh. Elias hintergangen und kaltblütig ermordet hat ! Schlimme Sache !
Ich kann diesen Anti-Kriegsfilm jeden ans Herz legen der es
verkraften kann die grausamste und dunkelste Seite des Krieges
sich einmal vor Augen führen zu lassen!
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Mai 2009
Trotz teilweise überladener Symbolik vollbrachte Oliver Stone mit seiner schonungslosen Collage das Kunststück, die unter den Soldaten allgegenwärtige Todesangst für den Zuschauer sichtbar zu machen.
Oliver Stone inszenierte nach autobiografischen Erfahrungen einen um schonungslose Realistik bemühten Antikriegsfilm, der das
amerikanische Vietnam-Trauma erstmals in dieser Direktheit behandelte. Der sehr erfolg- und einflußreiche Film versucht, Kritik an der amerikanischen Kriegspolitik mit einer Heroisierung der gefallenen Opfer (freilich nur der amerikanischen!) zu verbinden mit fragwürdigem Resultat.
Was dem mit vier Oscars prämierten Stahlgewitter allerdings fehlt, ist ein Hinweis darauf, daß nicht die Amerikaner, sondern die Vietnamesen mit über einer Million Toten (USA ca. 60 000) Hauptleidtragende des Krieges waren.

Inhalt:
Der Soldat Chris Taylor, meldet sich 1967 freiwillig zum Militäreinsatz in Vietnam. Schon bald stellt der naive Collegeabbrecher fest, dass sich das Soldatenleben anders gestaltet, als er es sich vorgestellt hat. Von Kameradschaft ist anfangs gar nichts zu spüren, stattdessen wird kräftig nach unten getreten.

Bereits bei seinem ersten Einsatz erfährt Taylor, dass ein Neuling in Vietnam nichts zählt. Die Wertigkeit der Person wird nach den verbleibenden Tagen berechnet. Ist man ein Neuling und hat noch seine 365 Tage vor sich, zählt man zum Kanonenfutter. Soldaten unter 100 Tagen zählen zu den alten Hasen und dürfen in der Schützenreihe ganz hinten gehen.

Taylor befindet sich mit einer kleinen Gruppe im Dschungel, um als Vorposten einen Hinterhalt für den Vietcong vorzubereiten. Taylor übernimmt die Wache und soll dann von Junior abgelöst werden. Dieser schläft aber sofort wieder ein. So gelingt es den feindlichen Truppen, sich unbemerkt an den Platoon heranzuschleichen. Schließlich können die Angreifer abgewehrt werden. Zwei Soldaten sterben, darunter der zweite Neuankömmling. Taylor wird am Nacken durch einen Streifschuss verletzt. Er wird abtransportiert und ins Lazarett gebracht.

Nach seiner Rückkehr zu seinem Platoon bei der 25. US-Infanteriedivision wird er zu Drecksarbeiten eingeteilt. Er freundet sich mit einigen seiner afroamerikanischen Kameraden an, die nicht begreifen können, warum Taylor sich freiwillig gemeldet hat. Taylor wird am Abend in den Bunker von Rah eingeladen. Dort werden verschiedene Drogen konsumiert. Taylor bekommt einen Zug von der Opiumpfeife. Er trifft auch auf Sergeant Elias, welcher schon drei Jahre in Vietnam dient und als erfahrener Veteran gilt. Nach seinem Einstand, einem Marihuana Shot von Elias durch den Lauf einer Pumpgun, wird Taylor in die Gruppe der Potheads aufgenommen. Diese Gruppe nimmt in der Freizeit Drogen, um die Schrecken des Krieges zu vergessen. Sie kämpfen, um zu überleben und unversehrt nach Hause zu kommen.

Parallel wird eine andere Gruppe um Sergeant Barnes in der großen Baracke gezeigt. Die Gruppe konsumiert keine illegalen Drogen, nur große Mengen Alkohol. Veteran Barnes greift im Krieg zu brutalen Mitteln. Ebenso seine Gefolgsleute, die keinerlei Skrupel besitzen.

Bei einer der nächsten Patrouillen kommt es zu einem Vorfall, der die zwei Lager nur noch mehr spaltet. Eine Gruppe stößt auf eine Bunkeranlage, die von Sergeant Elias als Tunnelratte gesäubert wird. Bei der Durchsuchung des Lagers werden zwei Soldaten durch eine Sprengfalle getötet. Außerdem ist der Soldat Manney, der den linken Flügel decken sollte, unauffindbar. Elias und weitere vier Mann bleiben zurück, um die Tunnelanlagen zu erkunden. Barnes macht sich mit dem Rest des Platoons in ein nahe gelegenes Dorf auf.

Auf dem Weg in das Dorf finden sie Manney exekutiert vor. Im Dorf finden die Soldaten versteckte Personen, ein Waffenarsenal und große Mengen an Reis. Der Verdacht, das Dorf unterstütze den Vietcong, kommt auf. Bei einer Säuberungsaktion lassen die Soldaten ihren Unmut über Manneys Tod an der Zivilbevölkerung aus. Taylor holt einen behinderten jungen Mann und eine alte Frau aus ihrem Versteck. Da der junge Mann die ganze Zeit grinst, foltert Taylor ihn mit Schüssen unter seinen Fuß. Bunny schlägt dem jungen Vietnamesen den Kopf ein. Gleichzeitig kommt es beim Verhör des Dorfhäuptlings zur Exekution seiner Frau durch Barnes. Als der Häuptling immer noch nicht reden will, bedroht Barnes die Tochter mit seiner Pistole. Dann kommt Elias mit seinen Männern und beendet den Vorgang. Es kommt zu einer Konfrontation zwischen Elias und Barnes: Der Lieutenant befiehlt, die Waffen zu vernichten und das Dorf einzuäschern. Die als Vietcong verdächtigten Personen sollen abgeführt werden, der Rest der Dorfbewohner wird evakuiert. Taylor verhindert eine Vergewaltigung eines jungen Mädchens durch seine Kameraden.

Nun hat sich der Platoon in zwei Lager gespalten. Elias möchte, dass Barnes' Mordtat geahndet wird. Aufgrund der angespannten militärischen Situation vertagt der Captain eine Entscheidung.

Die Soldaten bereiten einen Hinterhalt vor. Beim Angriff durch die Armee Nordvietnams setzt sich Elias mit Taylor und zwei anderen Soldaten an die linke Flanke ab, um dort das Eintreffen des 3. Platoons zu sichern. Elias postiert die drei Männer an einer taktisch wichtigen Stelle, er selbst legt seine Ausrüstung und Splitterweste ab um schneller hinter den feindlichen Linien operieren zu können. Taylor und seinen Kameraden gelingt es, ein Einfallen der Vietnamesen auf der linken Flanke zu verhindern. Elias tötet im Nahkampf mehrere Vietcong. Barnes gibt den Befehl zum Rückzug und gibt an, selbst nach Elias zu suchen. Als Barnes auf Elias trifft, versucht er, Elias zu töten; nur so glaubt Barnes, ein Gerichtsverfahren verhindern zu können. Als Taylor zurückkehrt, sagt Barnes im Glauben, er habe Elias getötet, dieser sei gefallen. Als die Bell UH-1 die Überlebenden aus der Kampfzone fliegen, sehen die Soldaten, dass Elias nicht tot ist, sondern von vietnamesischen Soldaten verfolgt wird. Die Helikopter-Besatzungen beschießen zwar die Verfolger, aber die Hilfe kommt zu spät, Elias fällt.

In der Basis spricht Taylor über die mutmaßliche Tat Barnes', aber niemand wagt es, Barnes mit der Vermutung zu konfrontieren. Nur Taylor attackiert den betrunkenen Barnes, der ihn jedoch überwältigt. Rah kann Barnes schließlich davon abhalten, Taylor zu töten.

In der Folgezeit wird ein Großangriff der Vietnamesischen Volksarmee erwartet. Um die Basis herum werden Vorposten ausgehoben. Kurz vor dem erwarteten Kampf wird noch ein Soldat, der nur noch wenige Tage zu dienen hat, ausgeflogen. Andere Soldaten betteln um das Ausfliegen, aber Barnes macht keine weiteren Ausnahmen.

In der Nacht kommt es dann zur Großoffensive, die Stellungen der U.S. Army werden nahezu überrannt. Die Vietnamesen dringen in die Basis ein, ein Selbstmordattentäter sprengt einen der Offizierbunker in die Luft. Der letzte Ausweg des Colonel ist es, eine direkte Napalm-Attacke über seiner Stellung von der Air Force fliegen zu lassen. Im gleißenden Licht der Bomben geht die Schlacht zu Ende. Am nächsten Morgen gibt es ein grausiges Erwachen. Der Boden im Dschungel und in der Basis ist von unzähligen Leichnamen bedeckt. Taylor, der wie durch ein Wunder überlebt hat, steht auf und greift sich ein Typ 56. Er findet Barnes verwundet, aber lebend am Boden liegen. Barnes befiehlt Taylor, einen Arzt zu holen; Taylor jedoch erschießt Barnes und rächt somit Elias' Tod.

Für Taylor ist der Krieg nun vorbei. Verwundet wird er in einen Hubschrauber verladen und ins Lazarett geflogen, begleitet von einem inneren Monolog: 'Wir kämpfen nicht gegen einen Feind, sondern der Feind ist in uns, daher kämpfen wir gegen uns selber ''
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