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4.0 von 5 Sternen B-Movie
also hier ist der nachfolger zu dem absolut genialen conan - der barbar.
und wie ist er geworden? also dem ersten teil kann er zu keinem zeitpunkt das wasser reichen. aber wenn man den film als das sieht was er ist, also ein B-Movie, macht er unglaublich spaß. alles an dem film funktioniert nach schema F, null überraschungen. aber was bleibt sind: sehr...
Veröffentlicht am 22. August 2009 von farscapefan

versus
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Flache Fortsetzung des kultigen ersten Teils
Schon am Anfang des Films, als der Sprecher die Abenteuer von Conan anpreist, spührt man deutlich die Lustlosigkeit der Regie auf die Fortsetzung. Dies zieht sich von der Synchronisation bis zu den Originalsprechern durch.
Die zweite Enttäuschung ist der aufgesetzte Soundtrack, der sich komplett an den genialen Soundtrack des ersten Teils orientieren...
Veröffentlicht am 7. März 2010 von Steffen Vollmert


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen B-Movie, 22. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Conan, der Zerstörer (DVD)
also hier ist der nachfolger zu dem absolut genialen conan - der barbar.
und wie ist er geworden? also dem ersten teil kann er zu keinem zeitpunkt das wasser reichen. aber wenn man den film als das sieht was er ist, also ein B-Movie, macht er unglaublich spaß. alles an dem film funktioniert nach schema F, null überraschungen. aber was bleibt sind: sehr unterschiedliche sidekicks, ein soundtrack der sich am vorgänger orientiert, schöne landschaftsaufnahmen und eine tricktechnik welche in der heutigen zeit für schmunzeln sorgt.
der film ist für all die, welche filme auch mal nicht ernst nehmen müssen. der film selber hat ja auch einge komische stellen. aber zum eintauchen in eine fantasy welt für 95minuten ist der film durchaus zu gebrauchen.
ich habe jedenfalls meinen spass gehabt.
wer also auf barbaren, fantasy und ungeheuer steht sollte mal einen blick riskieren.
danke für die aufmerksamkeit.
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Conan-The Destroyer", 1. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Conan, der Zerstörer (DVD)
Dieser unter der Regie von Richard Fleischer entstandene Fantasyklassiker aus dem Jahr 1984 wählt im Vergleich zu anderen Genregrößen wie "Conan-The Barbarian"(1982) oder "Red Sonja"(1985)einen anderen Zugang. Nicht wie sonst üblich steht die Rache als Motivation im Mittelpunkt sondern Conans romantische Gefühle für die verstorbene Valeria. Eine weitere Besonderheit in Abgrenzung zu "Conan-The Barbarian" stellt mit Sicherheit die Einbeziehung von komödiantischen Elementen dar. Höhepunkt ist hierbei das erneute Aufeinanderprallen von Conan und dem Dromedar, das er wie schon bei der vorangegangenen Begegnung in Teil Eins zu Boden schickt. Daneben machen insbesondere die gekonte Kombination von realen Schauplätzen, dieses in Mexiko gedrehten Films mit Miniaturen den Reiz dieses Meisterwerks aus. Schauspielerisch stellt Arnold Schwarzenegger die Figur des Conan im Vergleich zu Teil Eins vielschichtiger und damit glaubwürdiger dar. Dies wird insbesondere in der Sequenz deutlich in der Conan sich mit gegorenem Saft betrinkt, einem weiteren komödiantischen Glanzpunkt. Alles in allem nimmt sich "Conan-The Destroyer" nicht ganz so ernst wie sein Vorgänger, was meiner Ansicht nach nicht unbedingt nur abträglich ist, da sich gerade hieraus neue Möglichkeiten für den Film als Ganzes ergeben. Technisch sind keine Beanstandungen zu machen.
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5.0 von 5 Sternen Conan der Zerstörer.......gefühlte 100 mal gesehen...., 8. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Conan der Zerstörer [Blu-ray] (Blu-ray)
.... und ich werde noch immer bestens unterhalten.

(Meine Meinung ist unabhängig von der Comic -oder Romanvorlage)

Ein direkter Vergleich zu Teil 1 ist gar nicht so einfach. Ist Teil 1 eher ein düsterer Fantasy Film, setzt Teil 2 mehr auf Action, Spaß und Unterhaltung.
Ich kann es jedoch verstehen, wenn der eine oder andere seine Probleme mit dem Zerstörer hat. Ist er nun zum Vergleich mit dem Barbaren, einfach etwas anders geraten.
Bei dem Barbaren haben wir schon die grundsolide aber dunkle Rache Story die den Film begleitet.
Bei den Pitfights und allen anderen Kämpfen geht es beim Barbaren recht blutig zur Sache und einige Köpfe müssen rollen.

Der Zerstören macht hier schon vieles anders...
Die Story ist wesentlich bunter...es soll den kompletten Film über keine schlechte Stimmung aufkommen oder zu sehr zum Nachdenken anregen. Bluteffekte sind noch vorhanden wurden aber drastisch reduziert.
Ziel wird es auch damals gewesen sein Conan ein jüngeres Publikum zu präsentieren. Lief er doch in den USA mit PG13 Freigabe und Conan der Barbar mit einem R-Rated.

Nun zum Positiven und davon gibt's reichlich:
Tolle Charaktere, coole Sets, genialer Score über den man keine Worte mehr verlieren muss, passende unterhaltsame Story die nicht zum Nachdenken anregen will, sondern rein der Unterhaltung dient.
Schwarzenegger wieder als Conan...!!!
Die deutsche Synchro wird man hassen oder lieben. Ich liebe sie!!! Wer auf korrekte Übersetzung wert legt sollte den Film im Original ansehen. Die lockere deutsche Synchro rundet den eh nicht ernstgemeinten Film schön ab.
Die Schwertkämpfe sind wirklich toll choreographiert. Keine Wackelkamera!!! Gute alte Zeit.
Die Aufnahmen der Landschaften und Sets oft so schön ins Bild gefasst, das man viele Szenen als Foto oder Gemälde verkaufen könnte. Toll!

Kurz zur Blu-ray... besser hat Conan noch nie ausgesehen... die VHS damals im hässlichen Vollbild,
die TV Fassung war zumindest Letterbox, die DVD hat das richtige Format jedoch war die Bildqualität etwas matschig und unscharf. Die Blu-ray bietet den Film nun gestochen scharf und nicht zu Tode gefiltert. Ton OK, dem Alter des Films entsprechend. Etwas Bonusmaterial das es schon auf der DVD gab ist auch vorhanden. Verpackung und Cover leider billig... Dafür bekommt man das ganze aber schon für kleines Geld.
Eine schöne große Hartbox mit dem alten deutschen Poster als Cover wäre ein Traum! ;-)
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Flache Fortsetzung des kultigen ersten Teils, 7. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Conan, der Zerstörer (DVD)
Schon am Anfang des Films, als der Sprecher die Abenteuer von Conan anpreist, spührt man deutlich die Lustlosigkeit der Regie auf die Fortsetzung. Dies zieht sich von der Synchronisation bis zu den Originalsprechern durch.
Die zweite Enttäuschung ist der aufgesetzte Soundtrack, der sich komplett an den genialen Soundtrack des ersten Teils orientieren möchte aber kraftlos konstruiert wirkt. Im Grunde wird ein einziges Songstück durchweg durch den Film geleiert. Sehr schlecht für die Atmosphäre! Die bezieht sich leider nicht nur auf die Musik. Der Film plätschert seicht vor sich hin.
Die Grundhandlung ist sicherlich geschmackssache, aber die Umsetzung ist ziemlich mies. Man hat deutlich das Gefühl, dass der gesamte Film eine "Low-Budget Produktion" ist.
Ich bin ein Fan von dem ersten Teil "Conan der Barbar". Die Handlung und die Stimmung im Film, die recht glaubwürdige Kulisse, die markanten Dialoge und der hypergeniale Soundtrack lassen Abenteurerherzen höher schlagen. Vielleicht ist daher meine Enttäuschung vom zweiten Teil nachvollziehbar. Sicherlich ist es immer schwierig an alte Erfolge anzuknüpfen, aber den Zuschauern eine lieblos gestaltetes Abenteuer ohne Höhepunkte "hinzuklatschen" ist sicherlich auch keine Lösung!
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Conan der Zerstörer BD, 10. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Conan der Zerstörer [Blu-ray] (Blu-ray)
Film: 4 Sterne
Ton: 3 Sterne
Bild: 4 Sterne
Cover: Kein FSK-freies Wendecover

Film: Wenngleich nicht so gut wie der erste Teil, und Monster in Gummikostümen wie man sie aus Godzillafilmen kennt (Latexmasken gab's zu der Zeit eigentlich schon, darum etwas verwunderlich), wird dieser Film hier eher von Humor geprägt. Wenn man dies akzeptiert kommt hier ein durchaus unterhaltsamer Abend bei heraus. Ich persönlich favorisiere hier ganz klar den Schauspieler der den Dieb Malak spielt (auch bekannt aus "Malone" 1986 oder "Erin Brokovich"), welcher hier eine super Unterhaltungsshow präsentiert. Beispielsweise wenn er der jungfräulichen Prinzessin zu erklären versucht, was man mit einem Mann anfängt wenn man ihn erstmal hat, und am Ende bei den Bienen und Blümchen landet. Oder wie er seinen Gefährten seinen halben Familienstammbaum herunterleiert. Aber auch Arnie kann hier mal wieder zeigen daß er auch witzig sein kann. Als Grace Jones als Diebin und Mörderin angekettet sich mit einem Stock gegen etwa 20 Männer verteidigt und die Gefährten grade dran vorbeireiten sagt die Prinzessin zu Arnie: "Willst du ihr nicht helfen? Das ist doch unfähr, so viele gegen einen." Arnie: "Hm, sind das wirklich so viele? Hm, 1, 2, 3 - doch, sind 'ne ganze Menge." Wer den Film also nicht todernst nimmt (eigentlich auch unmöglich wenn Menschen sich in Gummikostüme hineinzwängen), der kriegt hier schöne humorvolle Unterhaltung geboten.

Ton: Deutscher Ton leider nur in Mono, der enlische mit DTS-HD angegeben bietet auch nur Klang über die vorderen Lautsprechter, dafür aber kräftiger und etwas räumlicher.

Bild: Das Bild hat wie bei vielen alten Umsetzungen manchmal mit krisseligem Bild im hellen Bereich zu kämpfen, aber ansonsten auch in Panoramaansicht gute Auflösungsqualität, Details lassen sich gut erkennen. Farbsättigung, Schwarzwert und Kontrast liegen auch im guten Bereich.

Gesamteindruck: Netter Trip in die Vergangenheit, Action und Humor, und Basil Poledouris hat auch hierfür wieder die Musik gemacht, empfehlenswert.
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4.0 von 5 Sternen Würdiger zweiter Teil, 23. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Conan, der Zerstörer (DVD)
Der Film wurde von Richard Fleischer gedreht und Arnold Schwarzenegger spielt wieder die Hauptrolle.
Die Handlung:Die bösartige Königin Taramis(Sarah Douglas) bittet Conan(Arnold Schwarzenegger) um Hilfe. Er soll Prinzessin Jehnna,
zum Schloss des Zauberers Toth-Amon geleiten, um einen magischen Diamanten zu beschaffen.Als Gegenleistung verspricht sie ihm,seine
in Teil eins Valeria von den Toten zurückzuholen.Der Diamant selbst,den nur die auserwählte Prinzessin berühren darf,ist der Schlüssel
zu einem weit größeren Schatz.So begibt sich Conan mit seinen Begleitern(unter anderem Grace Jones) auf den Weg zu Toth-Amons Eispalast,
der aus der Mitte eines Sees aufragt.
Die Action ist gut inszeniert und die Dialoge haben im Gegensatz zum Vorgänger viel mehr Humor,wodurch auch die Grundstimmung lockerer ist.
Der einzige Kritikpunkt sind die teilweise etwas sehr dürftigen darstellerischen Leistungen.Die Kulissen wissen zu gefallen,genau wie
der erneut sehr gute Soundtrack,der erneut von Basil Poledouris komponiert wurde.
Fazit:Gute Fantasyfortsetzung,die den Vorgänger dank Humor und Kurzweiligkeit toppt.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Netter Fantasyfilm, 12. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Conan, der Zerstörer (DVD)
Mit diesem Film haben die Macher es geschaft, das durch den ersten Teil recht düster wirkende Conan-Universum etwas aufzulockern und um viele interessante Aspekte zu erweitern. So wird die Handlung diesmal nicht von dem Wunsch nach Rache dominiert und bietet den Charakteren somit mehr Handlungsfreiraum. Diese werden auch recht ansehnlich dargestellt. Besonders die böse Königin finde ich recht überzeugend. Aber auch Grace Jones spielt ihre Rolle sehr gut. Tricktechnisch ist der Film natürlich völlig veraltet. Dennoch sind die Spezialeffekte nicht zu verachten. Als Beispiel wäre hier der Nebeldrache zu nennen. Die Handlung des Films ist zwar kein Meisterwerk der Filmstorys, bietet aber trotzdem viele spannende Momente und kommt auch ganz gut rüber. Längen hat der Film keine. Auch der Soundtrack ist, wie schon im ersten Teil, ausgesprochen gelungen und untermalt den Film sehr passend.
Alles in allem macht der Film einfach Spaß und das ist es schließlich, worauf es bei der ganzen Sache ankommt.
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5.0 von 5 Sternen Federleichter Nachfolger zum düsteren Original, 23. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Conan, der Zerstörer (DVD)
Nach dem sehr blutigen und grimmigen Barbaren folgte zwei Jahre später der Zerstörer, und dieser präsentierte sich als deutlich familienfreundlicher und noch trashiger! Über den Inhalt muß man nach all den Jahren wohl nichts mehr schreiben, dürfte hinlänglich bekannt sein. Auch wenn Teil 1 mir wesentlich besser gefällt, finde ich den Nachfolger auch sehr unterhaltsam. Für Arnie-Fans eh ein Muß!
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4.0 von 5 Sternen Arni eben, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Conan der Zerstörer [Blu-ray] (Blu-ray)
Das Bild ist recht gut, leider ist der Ton nur in Mono.
Deshalb gibt es von mir einen Punkt Abzug.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prächtig, bunt, fantasievoll – wunderbare Fantasyaction ohne Wenn und Aber, 28. September 2014
Von 
Klein Tonio - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Conan, der Zerstörer (DVD)
Regisseur Richard Fleischer war 1983, als er "Conan der Zerstörer" filmte, ein Veteran; seine Filme ab ca. Mitte der 1970er Jahre gelten gemeinhin als Abstieg eines großen Mannes. Zumindest im Falle des vorliegenden Filmes empfinde ich dies als ungerecht! Man sollte so etwas meines Erachtens an seinen eigenen Maßstäben messen, und daher fünf Sternleinchen für einen Film, der einfach gut unterhalten will. Das kann er! Fleischer benutzt im hörenswerten Audiokommentar auffällig oft das Wort "fun". Jawoll! Konsequente Schauwerte bezüglich Schwarzeneggers meist unbekleidet zu sehenden Muskeln, bezüglich der wunderschönen Schauplätze in Mexiko, bezüglich der fantasievollen und mitunter architektonisch beeindruckenden Sets, bezüglich der Ausleuchtung und Bildgestaltung. Hierfür griff Fleischer auf die Dienste eines weiteren Veteranen zurück, den genialen Kameramann Jack Cardiff, der vor allem durch einen innovativen, eigenwilligen Umgang mit Farben berühmt war (z.B. in Powell/Pressburger-Filmen der 1940er Jahre). Man sieht schon in den delirierenden Rottönen während der Eröffnungssequenz die eigenwillige Meisterschaft. Immer wieder wechselt der Film abenteuerlich zwischen glasklaren, sonnendurchfluteten Landschaftsplateaus und monochrom-gelbroten Lichtfetzen in ansonsten dunklen Höhlen, beispielsweise gegen Ende, wenn sich die Helden und die Bösen einen Weg durch Felsen nach draußen bahnen müssen. Cardiff war auch Maler, Fleischer meint zu recht, seine Fotografie sei wie Gemälde. In der CinemaScope-Pracht ist der Himmel nicht einfach erleuchtet, sondern kommt das Licht wie in einem Gemälde von einer ganz bestimmten Seite und schafft interessante Akzente, die sich nicht über die ganze Breite gleichmäßig verteilen. Oder es gibt mystische Gewitter/Verdunklungen des Himmels. Oder das Bild wird – wohl bewusst – verwaschener, wenn sich die Protagonisten vor einem Bergsee befinden, an dem es augenscheinlich ziemlich kalt ist (in Wahrheit der Krater eines Vulkans in mehreren tausend Metern Höhe). Dunst in den Wäldern, Atemhauch, oder strahlende Felsmotive in unendlicher Weite, oder karge Dörfer in bedrückender Enge; Fleischer und Cardiff gestalten das sehr bewusst statt beliebig. Dito in den Innenszenen; erhabene (aber auch bedrohliche) Architektur in Palästen, in einer Spiegelhalle, nur wenig Licht in Höhlengängen; monochromes Dunkelblau beim Eindringen in eine Höhle durch einen Wasserfall – hier passt einfach alles und sorgt für ausgesprochen abwechslungsreiche, aber nie zufällige Fotografie/Bildregie. (Zeichen-)Trickeffekte, Maske und nicht als solche erkennbare Miniaturen schaffen zudem eine lebendige Schönheit, die – jedenfalls für mich – gegenüber dem kalten CGI-Schnickschnack vorzugswürdig ist, der die jüngeren Star-Wars-Filme und die Herr-der-Ringe-/Hobbit-Filme eher wie Computerspiele aussehen lassen.

Die Handlung ist pure Fantasy im besten Sinne, und das beginnt natürlich mit einer (Lebens-)Aufgabe für den Helden, deren englischer Begriff "quest" heutzutage meist unübersetzt bleibt. Conan soll die Jungfrau Jenna (Olivia d'Abo) auf einer Reise eskortieren, auf der diese ein Wunderhorn erlangen und auf der Stirn der Statue des Gottes Dagoth anbringen soll, damit dieser wieder zum Leben und zur vollen Kraft erwache. Dies sei Jennas Bestimmung; indes wissen wir schon, dass die Königin Tamaris, Jennas Tante, genauso böse ist wie ihr Diener Bombaata. Das ist nicht einfach ein Job für Conan, sondern mit seinem persönlichen Schicksal – und ja, trotz der Muskeln mit seiner entscheidenden Schwäche – verbunden. Tamaris verspricht Conan als Belohnung, seine Frau wieder zum Leben zu erwecken. Die Liebe zu dieser Frau als Verzweiflung und als Motiv, auch in absurde Pläne einzuwilligen und sich zum Handlanger des Bösen zu machen. Conan, sein Freund Malak, Bombaata und Jenna reiten los, schnappen sich noch den Zauberer Akiro als Mitstreiter und bekommen zudem Gesellschaft von der Kriegerin Zula (Grace Jones). Sie bekommen es natürlich mit allerlei Gefahren zu tun, die nicht selten in handfeste Kämpfe münden. Fleischers Einfallsreichtum ist beachtlich; z.B. bei einem Kampf gegen einen Zauberer, der sich aus Spiegelbildern seiner selbst zusammensetzt – oder ist das nur eine Widerspiegelung von Conans dunklem Ich, blickt Conan da in seine eigenen Abgründe? Wie dem auch sei, ein großes Abenteuer ist das allemal.

Die klassische zusammengewürfelte Mannschaft auf großer Reise mit vielen Gefahren und Feinden – da bleibt das übliche gruppendynamische Hickhack nicht aus. Fleischer, der glücklicherweise den Film bewusst nicht so bierernst genommen hat wie John Milius den ersten "Conan", würzt das nicht nur mit Schauwerten, sondern auch mit Humor. Malak ist der typische Sidekick und nicht nur von der Statur her extrem gegensätzlich zu Conan. Conan selbst sorgt in einer herrlichen Szene, in der er auf gut deutsch total besoffen ist, für Lacher; darüber hinaus löst der Alkohol seine Zunge und lässt ihn über seine höchstpersönlichen Gefühle berichten, die wie gesagt sehr wichtig dafür sind, dass es zu der ganzen Reise überhaupt gekommen ist. Klasse, wie Fleischer das Grundmotiv einbaut, dass (Super-)Helden immer auch einen wichtigen Knacks haben müssen (Indy hat Angst vor Schlangen, Wicki vor Wölfen, Conan vor Magie, Captain Kirk vor seinen eigenen Rachegefühlen gegenüber den Klingonen wegen deren Tötung seines Sohnes, etc.). Herrlich auch, wie Malak Jenna "die Sache mit den Blumen und den Bienen" erklärt, die noch nie einen nackten Mann gesehen hat. Hier gelingt dem Film, eine kleine Schwäche zu kompensieren: Jenna ist eigentlich eine schwache Figur, nett anzusehen, knappe Bekleidung (wie alle Damen in diesem Film), aber sehr blond, sehr naiv, etwas verhuscht. Olivia d'Abo erinnert hier an ihre Tante zweiten Grades, Maryam d'Abo, die ähnlich naiv-verpeilt in "Der Hauch des Todes" eines der schwächsten Bond-Girls gespielt hatte. Ihr blonder Pony ist zudem pure 1980er statt Fantasy-Stil eines Landes jenseits von Ort und Zeit (andererseits: Wir verzeihen Luke Skywalker ja auch seine ohrenbedeckende Matte, die pure 1970er ist). Fleischer spielt gerade in der "Aufklärungsszene" hübsch ironisch mit diesem Charakter. Erkennbar hat er sich mehr für die Toughen interessiert, neben Arnie natürlich Grace Jones als muskelbepackte Kämpferin.

Trotz "Blumen und Bienen" hat Fleischer aus der Geschichte, die doch randvoll mit Obeflächenreizen aller Art ist, eines herausgelassen: den Sex. Was vielleicht ganz gut und angesichts Conans ehelicher Treue bis über den Tod hinaus auch konsequent ist. Und so ist der Schluss wieder, wie das Grundmotiv: mystisch; von Cardiff in einem ortlosen, surrealen Bild wunderbar eingefangen. Kitsch? Naja…doch, den gibt es. Aber Fleischer wollte nur einen Unterhaltungsfilm drehen. Nur? Sogar! Besser kann man kaum unterhalten.

Fazit: Wer Muskel-Fantasy-Action hasst, wird wohl auch diesen Conan nicht mögen. Ansonsten ein wunderbarer Film. Er ist optisch der Konkurrenz weit voraus. Und er erfüllt gerade deswegen die Genre-Erwartungen, weil er sich auf Fantasy-Grundkonstellationen einlässt und sie ernst nimmt, aber nicht vorgibt, außerhalb seiner eigenen Spielregeln wichtig zu sein. So lässt sich Respekt vor dem Genre sogar mit Lockerheit und Humor verbinden. In der deutschen Synchronfassung übrigens gelegentlich mit Humor der unfreiwilligen Art. Grace Jones als "bunte" Freundin, colored = bunt, nun ja…
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Conan, der Zerstörer
Conan, der Zerstörer von Richard Fleischer (DVD - 2009)
EUR 8,99
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