Amazon.de: Kundenrezensionen: Die Brücke von Remagen

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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht der übliche Kriegsfilm!
Gute Amerikaner pusten jede Menge doofe Deutsche weg - so sieht es doch in den meisten amerikanischen Kriegsfilmen aus, sogar bei "Der Soldat James Ryan"!

Dieser Film ist weit abseits von derartigem patriotischem Hurra-Gemetzel angesiedelt. Es geht um eine Brücke über den Rhein - wo sich der Blödsinn des Krieges gleich offenbart: Erst wollen die Amerikaner sie...

Veröffentlicht am 30. April 2005 von Gunbuster

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versus
6 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen 3 Sterne
Mir fallen leider relativ viele Sachen auf, die mich nicht wirklich in eine Atmosphäre des Kriegsgeschehens eintauchen lassen.

Zum einen stört der permanente Sonnenschein und strahlend blauer Himmel, der möglicherweise realistischer als düsteres Wetter ist, aber dennoch nicht sehr vorteilhaft für die Stimmung eines Kriegsfilms ist. Auch ist ein (zugegeben sehr kurzer)...

Veröffentlicht am 8. April 2006 von M. Thomay

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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht der übliche Kriegsfilm!, 30. April 2005
Gute Amerikaner pusten jede Menge doofe Deutsche weg - so sieht es doch in den meisten amerikanischen Kriegsfilmen aus, sogar bei "Der Soldat James Ryan"!

Dieser Film ist weit abseits von derartigem patriotischem Hurra-Gemetzel angesiedelt. Es geht um eine Brücke über den Rhein - wo sich der Blödsinn des Krieges gleich offenbart: Erst wollen die Amerikaner sie zerstören, die Deutschen sie halten. Dann wollen die Amerikaner sie erobern - und die Deutschen sie zerstören. Dabei sterben auf beiden Seiten viele Soldaten. Wofür, das dürfte sich deren Wissen entziehen.

Der Film schafft es, eine bedrückende Atmosphäre herüberzubringen: Flüchtlingsströme, Volkssturmeinheiten, die einen länst verlorenen Kampf führen und SS-Einheiten, die vermeintliche Deserteure hinrichten. Beide Seiten sind kampfesmüde, auch bei den Amerikanern kommt kein Für-die-Freiheit-Gejubel auf. Diese melancholische Grundstimmung ebenso die Tatsache, daß dieser Film kein Happy-End haben kann, hebt diesen Film aus dem sonstigen Kriegfilmbrei hervor.

Am Ende bleibt einem wirklich nur die Feststellung, daß Krieg einfach nur bekloppt ist!

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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tragödie Krieg, 15. August 2003
Diese Rezension stammt von: Die Brücke von Remagen (DVD)
Dieser Film lässt sich am ehesten mit einem Vergleich mit dem ebenfalls außergewöhnlichen Film "Die Brücke von Arnheim" bewerten. So ist dieser Film allerdings kein Kriegsspektakel mit rieigem Staraufgebot. Und gerade hierin besteht die eigene Stärke des Films. Die Zahl der Protagonisten beschränkt sich im Grunde genommen auf den amerikanischen sowie auf den deutschen Major (Robert Vaughn), so dass viele Szenen die innere Zerrissenheit beider darstellen, welche immer wieder durch die guten Nebencharaktere an neuer Brisanz gewinnt. Aber besonders auffällig ist der Unterschied in der Darstellung der verschiedenen Kriegsparteien. So haben die Szenen, welche den verzweifelten, hoffnungs- und sinnlosen Widerstand der Deutschen zeigen beinahe einen größeren Anteil als die Szenen, in welchen die ebenfalls erschöpften und keinesfalls vom sonst typischen "Hurra-Patriotsmus" beseelten Amerikaner gezeigt werden. Und auch wenn am Ende eine Schlacht als "gewonnen" gilt, ist dem Zuschauer unweigerlich klar, dass das spannend umgesetzte Thema des Films eigentlich der "Verlust" durch die Tragödie Krieg ist.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Anti-Kriegsbotschaft in Reinform, 20. April 2007
Normalerweise bin ich kein Freund von Filmen über den Zweiten Weltkrieg, schon gar nicht, wenn diese aus Amerika stammen. Denn die Amerikaner, als glorreiche Sieger des Krieges, neigen auch Jahrzehnte später gerne mal dazu, dem europäischen oder gar deutschen Zuschauer ihren übertriebenen Patriotismus fast propagandaartig unter die Nase zu reiben. Nicht jedoch in der Brücke von Remagen.

Kurz vor Kriegsende kämpfen Deutsche und Amerikaner um die letzte intakte Brücke über den Rhein. Deutsche Generäle, die offenbar in ihrem Hauptquartier fernab der Front jeglichen Sinn für die Realität verloren haben, befehlen ihren hilflosen Soldaten, die Brücke gegen die amerikanische Übermacht zu verteidigen, um die versprengten Teile ihrer Armeen am Ostufer des Rheins sammeln zu können. Der desillusionierte Major Paul Krüger wird nach Remagen beordert, um die Verteidigung der Brücke zu befehligen, muss jedoch bald erkennen, dass die versprochene Verstärkung nicht kommen wird. Zu allem Überfluss ist der für die Zerstörung der Brücke gelieferte Sprengstoff auch noch minderwertig, was Krüger in eine schwierige Lage bringt, da den Amerikanern die strategische Wichtigkeit der Brücke bewusst und deren Erstürmung befohlen wird. Ein erbitterter Kampf um die Ludendorff-Brücke beginnt....

Das Bemerkenswerte an diesem Film ist, wie bereits erwähnt, die fehlende Glorifizierung der Amerikaner. Hier werden beide Seiten, Amerikaner wie Deutsche, als kriegsmüde dargestellt, die allerdings dem Willen ihrer übereifrigen Kommandeure unterworfen sind und daher weiterkämpfen müssen. In dieser Beziehung sind sich die beiden Hauptfiguren, Paul Krüger und Phil Hartman, nicht unbedingt authentisch, dafür äußerst unterhaltsam gespielt von Robert Vaughn und George Segal, folglich sehr ähnlich. Beide sehnen sich nur ein Ende des Krieges herbei, auf die eine oder die andere Weise. Obwohl der Film keinesfalls realitätsnah ist, sind einige Szenen hervorragend gelungen, unter anderem der fanatische Widerstand der Wehrmacht gegen einen Gegner, der ihnen ressourcentechnisch unendlich überlegen ist, die allgemeine Verzweiflung und die sich in Schwächte und Keller flüchtenden Zivilisten.

Die Brücken von Remagen ist ein Anti-Kriegsfilm für all jene, die etwas anderes sehen wollen als den kühnen amerikanischen Befreier in der sprichwörtlichen weißen Rüstung. Nicht authentisch, dafür aber stimmungsträchtig und nachdenklich. Und, ganz nebenbei, ein toller, unterhaltsamer Spielfilm. Vier Sterne dafür.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Klassiker in Neuauflage!, 9. August 2008
Schön, dass UA seine Klassiker neuauflegt. Auch bei Die Brücke von Remagen ist dies so. Die neue DVD ist die alte DVD, Bild und Ton sind von guter Qualität. So gut der Film auch gemacht ist, so gibt es leider doch den einen oder anderen Schwachpunkt. So war die Brücke von Remagen nicht die letzte verbleibende Brücke über den Rhein, es gab keinen Städtekampf in Remagen etc ... Sieht man von diesen fiktiven Freiheiten der US Drehbuchautoren ab, so kann man die Die Brücke von Remagen als einen guten spannenden Kriegsfilm bezeichnen. Die Antikriegsbotschaft wird allerdings durch ein etwas zu fröhliches (US!) Ende entschärft.

Die Schauspieler leisten gute Arbeit, doch fehlen die wirklich bekannten Namen. Robert Vaughn als Kampfkommandant von Remagen ragt hier sicherlich heraus. Auch der eine oder andere deutsche Name findet sich auf der Besetzungsliste. Leider wird aber auf die eine oder andere interessante Nebenhandlung nicht sonderlich eingegangen.Die Ausstattung wurde gut gewählt und die Kämpfe sind gut choreografiert. An die "Die Brücke" oder auch "Die Brücke von Arnheim" kommt "Die Brücke von Remagen" dann doch nicht heran.

Für Kriegsfilme mag sollte sich diesen Film zulegen. Die Qualität von Bild (16:9)und Ton (1.0 Mono neben Deutsch auch Englisch, Spanisch u.a sowie zahlreiche UT) sind ausgezeichnet. Glatte Empfehlung für alle die nichts gegen Kriegsfilme aus Hollywood haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Scene mit Heinz Reincke geschnitten!, 30. März 2009
Diese Rezension stammt von: Die Brücke von Remagen (DVD)
der Film ist Top, dazu ist ja eh schon alles gesagt worden, aber anscheinend ist niemanden aufgefallen das eine kleine Scene von Heinz Reincke noch im nachhinein weggeschnitten worden ist, da ich den Film auch schon früher mehrmals im Tv gesehen habe ist mir das halt aufgefallen,..als die Amerikaner einmaschieren, tut Heinz Reincke alias 'Holzgang' in seinem Haus das 'Führer' Bild von der Wand nehmen, und geht dann in den Keller,... in der jetzigen Version geht er gleich in den Keller, und das Bild ist nacher von alleine verschwunden^^...ist mir halt sofort aufgefallen das die Scene fehlt...
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6 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen 3 Sterne, 8. April 2006
Von M. Thomay (nahe Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Mir fallen leider relativ viele Sachen auf, die mich nicht wirklich in eine Atmosphäre des Kriegsgeschehens eintauchen lassen.

Zum einen stört der permanente Sonnenschein und strahlend blauer Himmel, der möglicherweise realistischer als düsteres Wetter ist, aber dennoch nicht sehr vorteilhaft für die Stimmung eines Kriegsfilms ist. Auch ist ein (zugegeben sehr kurzer) erotischer Touch in einem Kriegsfilm eher deplaziert, wenn es darum geht eine eher düstere Stimmung (sollte üblich für einen Kriegsfilm sein) aufbauen zu wollen.

Auch gibt es einige unrealistische Szenen. Dazu ein Zitat aus dem Film: "sie sollen eine Meldung durchgeben: "Erreichten Meckenheim um 23h" [...]" Zu sehen im Hintergrund...blauer Himmel bei Sonnenschein. Des Weiteren ein Holzboot das 2 Granten unbeschadet übersteht.

Da gab es auch noch so einige andere Sachen, die der Realität und damit der Stimmung ein spontanen Knick geben und das sogar ohne das man expliziet nach Fehlern sucht.

"Robert Vaughn" als, zumindest was die Miemick angeht, treudoofer und was schon liebevoller Major mit dem Synchronsprecher "Niels Clausnitzer" (bekannt als Synchronsprecher von Roger Moore) lassen bei mir einfach keine Stimmung aufkommen. Was nicht etwa an einer schlechten Synchronisation liegt, sondern vielmehr daran, das man mit der Stimme eigentlich ausschließlich Roger Moore verbindet und somit eigentlich auch permanent an James Bond denkt.

Trotzdem hat der Film auch einige nette Szenen. Die wurden aber bereits von meinen Vorschreibern erwähnt. Daher las ich es hier sein..

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2.0 von 5 Sternen So doof waren die Deutschen dann auch nicht..., 8. November 2009
Diese Rezension stammt von: Die Brücke von Remagen (DVD)
Mich stört an dem Film am meisten das die Deutschen nur sehr schlecht wegkommen.
Bestes Beispiel: Vor dem Bauernhof fliegen Jeep´s in die Luft, die Kraut´s merken davon nix und kommen dann irgendwann verschlafen in Unterhemden auf den Hof rausgestolpert und lassen sich von den Amis fertigmachen. So doof waren die Deutschen dann auch nicht...

Die Spezial Efects könnten auch besser sein.
Die Panzer und die Ari verfeuern vielleicht China-Böller aber keine Granaten!
Sehr schlecht gemacht, das sah doch im "Brücke von Arnheim" deutlich besser aus!!
88mm Flak im direkten beschuss gegen läpperliche Sherman Panzer währe für die Gi´s schlecht ausgegangen !!

Das ständige gekeife der Ami´s untereinander ist auch sehr nervig, die scheinen sich alle bis auf den Tod zu hassen. Schon komisch denn ohne zusammenarbeit wären sie nie lebend nach Deutschland reingekommen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kampf um die Rheinbrücke, 21. März 2009
Man muss diesen Film wirklich loben, denn er zeigt sehr realistisch die Ereignisse an der letzten Rheinbrücke. Weitab von den Spielberg Filmen ala alle Deutschen sind böse Nazis und alle Amerikaner die Guten, zeigt er die Geschehnisse auf eine andere Art und Weise.
Man sieht auf beiden Seiten Soldaten die Befehle befolgen und ihr Leben für ihr Land lassen. Endlich mal ein Film der nicht alle Wehrmachts-Soldaten als "SS-Nazis" darstellt, was leider gerne in so manchem Ami Film gemacht wird. Die Spielbergfilme haben natürlich auch einen großen Unterhaltungswert sind aber dennoch nicht ganz bei der Wahrheit.

Gerade die Szenen in denen die deutschen Wehrmachtsoldaten ihr Handeln und ihre Ideologie in Frage stellen sieht man im Film wozu das führt:
Sie werden von ihren Kameraden oder von der deutschen SS erschossen.

Ein sehr realistischer und nahegehender Film der wirklich versucht die Ereignisse objektiv zu betrachten und nicht einfach alle Deutschen als Mörder darstellt, da macht es sich Spielberg dann doch ein wenig einfach.

Guter Film in guter Auflage!

Kaufempfehlung.
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