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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harter Cop Thriller
Die Story des Films ist nicht grundsätzlich neu: Der Polizeichef von LA setzt Gangster ein, um für ihn Überfälle zu erledigen. So überfallen sie für ihn auch einen koreanischen Supermarkt, rauben den Safe und erschießen dabei kaltblütig 4 Menschen. Der Polizeichef beauftragt den heruntergekommenen Cop Eldon Perry (Kurt Russel) und...
Veröffentlicht am 30. März 2004 von Edmund Sackbauer

versus
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Routinierter Auftritt des alten Haudegen Russel!
Selten ist Kurt Russel in letzter Zeit auf der Leinwand zu sehen. „Die Klapperschlange" hat sich rar gemacht. So ist man wirklich froh, mal wieder etwas von charismatischen Schauspieler zu sehen.
Los Angeles, April 1992: Zwei Männer überfallen ein koreanisches Geschäft und erschießen vier Menschen. Der Fall wird von dem erfahrenen Eldon...
Veröffentlicht am 27. Januar 2004 von ML


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harter Cop Thriller, 30. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Dark Blue (DVD)
Die Story des Films ist nicht grundsätzlich neu: Der Polizeichef von LA setzt Gangster ein, um für ihn Überfälle zu erledigen. So überfallen sie für ihn auch einen koreanischen Supermarkt, rauben den Safe und erschießen dabei kaltblütig 4 Menschen. Der Polizeichef beauftragt den heruntergekommenen Cop Eldon Perry (Kurt Russel) und dessen unerfahrenen Kollegen mit der Untersuchung des Falles. Sie sollen die Morde irgendwelchen Kriminellen in die Schuhe schieben und diese bei der Verhaftung töten um sämtliche Beweise zu vernichten. Perry zieht im Laufe des Films seinen bis dahin anständigen Partner immer tiefer in den Strudel der Korruption und des Verbrechens bis dieser zusammenzubrechen droht.
Dark Blue ist ein harter Cop-Thriller, der dem mittlerweile ausgelutschten Genre keine wirklich neuen Aspekte abgewinnen kann. Es werden zahlreiche Klischees bedient, von dem Guter-Cop-Böser-Cop Gespann über den korrupten Boss bis hin zur zerrütteten Ehe des heruntergekommenen Bullen. Dass sich der Film dennoch aus dem Polizeifilm Einheitsbrei abheben kann hat 2 Gründe: Erstens die interessante Idee die Handlung auf die Rassenunruhen in LA nach dem Rodney King Prozess zu legen, was dem Film unglaubliche Dynamik und düstere Schicksalhaftigkeit verleiht. Vor allem aber trägt das großartige Spiel von Kurt Russel zur dichten, gewalttätigen Atmospäre bei. Erfreulich auch, dass mit falsch verstandenem Corps Geist und Polizei Selbstjustiz hart ins Gericht gegangen wird. Das Ende bietet zwar keine großen Überraschungen, aber eben auch kein typisches Hollywood Happy End.
Fazit: Kein Film den man unbedingt gesehen haben muss, aber auf jeden Fall gute Unterhaltung über dem Durchschnitt.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachdenklich stimmendes Meisterwerk, 22. März 2004
Von 
Michael Kriegner (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dark Blue (DVD)
In den 80er Jahren kamen sehr viele Filme heraus, die von zwei, meist sehr unterschiedlichen Polizisten handelten, die miteinander auskommen und einen Fall lösen mussten. Die Markenzeichen dieser Filme waren meist ein unausstehlicher Boss, der ihnen das Leben zur Hölle machte und auch unbedingt Ergebnisse sehen wollte. Meistens verstanden dich die Cops aber nach eine Zeit recht gut und lösten den Fall. Diese Filme prägten den Begriff "Buddy-Movie". Mit einer großen Portion Comedy wussten die Filme auch gut zu unterhalten. Diesen Film als Buddy-Movie zu bezeichnen, wäre eine gewaltige Untertreibung seine Qualität. Mit einer realistischen Story und exzellenten Schauspielern unterhält dieser Film vorzüglich. Besonders Kurt Russel gibt alles von seinem Schauspielerischen Können. Zur Story: Der mit allen Wassern gewaschene Cop Perry und sein junger Partner Bobby werden mit der Aufklärung eines Überfalls betraut, in dessen Folge einige Menschen sterben.
Jedoch versuchen einige Personen die Aufklärung des Falles aus politischen und eigennützigen Gründen zu verhindern. Mehr sollte nicht mehr gesagt werden, da sich die Story im Film gekonnt und spannend aufbaut. Somit würde schon der Film allein die fünf Sterne verdienen.
Da aber die Disc auch technisch gesehen, sehr gut ist, besteht kein Zweifel, dass dieser Film ein Meilenstein ist. Der Dolby Digital 5.1 Track ist druckvoll und auch die Rearboxen haben genügend Arbeit. Man fühlt sich richtiggehend in das Geschehen hineinversetzt, wenn um einen herum Autogeräusche und ähnliches auf den Straßen effektwirksam eingespielt ist. Auch das Bild ist mit seinen wirklichkeitsgetreuen Farben über jeden Zweifel erhaben.
Allein die geringe Menge an Bonusmaterial setzt die Disc ein wenig herab, was aber nicht für einen Sternabzug reicht, aus obengenannten Gründen.
Um zu einem Schluss zu kommen nur soviel: Ein Film den man gesehen haben sollte, auch wenn er sicherlich keine leichte Popcornunterhaltung bietet und durchaus nachdenklich stimmt. Auch die oftmals harten Szenen tun ihr übriges, damit dieser Film mit all seinen traurigen Wahrheiten (Rassendiskriminierung, Korruption) in Mark und Bein fährt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atmosphärisch dichter und interessanter Cop-Film!, 21. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Dark Blue (DVD)
Man glaubt es kaum, aber Kurt Russel zeigt nach einigen deftigen Ausrutschern (Soldier etc) wieder, dass er richtig gut schauspielern kann. Dark Blue dürfte mit Sicherheit einer der Streifen sein, der sein Können am ehesten ins Licht rückt.
Korruption und Verrat innerhalb der Polizei ist kurzgesagt das Hauptthema des Films. Der Streifen von Ron Shelton bietet dabei im Vergleich zu vielen anderen, ähnlichen Streifen, eine sehr dichte und spannende Atmosphäre und übertrifft dabei meiner Meinung nach sogar "Training Day". Jungspund und Nachwuchstalent Scott Speedman überzeugt nebenbei bemerkt als unreifer und nachdenklicher Partner von Kurt Russel.
Dark Blue hinterlässt komplett betrachtet einen sehr positiven Eindruck, auch oder vor allem weil das Ende sehr offen und nicht unbedingt positiv ausgeht. Leute mit Faible für tiefgründige Cop-Filme bzw. -dramen sollten sich die technisch gute DVD, welche ordentlich Bonusmaterial bietet, unbedingt reinziehen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Action-Film - mit einer Botschaft, 4. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Dark Blue [Verleihversion] (DVD)
Kurt Russel ist auf den coolen, markigen, extremen und deshalb auch auch einzelgängerischen Soldaten-Typus abonniert. In diesem Film spielt er weniger den "Lone Wolf", sondern in einem Duo den älteren und erfahrenen Leader.
Stets schwingt eine leise Genugtuung mit, wenn man beim Wiedersehen von "alten" Haudegen wie Kurt Russel (oder Clint Eastwood in "Blood Work") in neuen "alten" Filmrollen merkt, dass sie ihrem Filmklischee neue Seiten abgewinnen dürfen ohne ihrem Orginal untreu zu werden und dadurch an Charakter zu verlieren.
Kurt Russel hat dies wahrscheinlich auch dem Regisseur Ron Shelton zu verdanken, der mit diesem Film im Action Genre, Sparte "Cops", debütiert. Routine und professionelle Film-Arbeit kann heute noch ohne Trickfilmtechnik auskommen, trotzdem überzeugen und nachhaltig in Erinnerung bleiben.
Im Film muss Kurt Russel im Team mit seinem Partner wieder einmal mehr "als bestes Pferd im Stall der brauchbaren Manröviermasse der Oberen" Orders ausführen. Und auch hier konzentriert er sich (wie stets) auf seine Aufgabe - hier die Auflösung von Verbrechen und Verfolgung der Gesetzesbrecher - in L.A. - ausgerechnet in der Zeit vor den Unruhen nach dem Totschlag von Rodney King am 3. März 1991 und dem Freispruch der 4 Polizisten am 29. April 1992 (Ergebnis des mehrtägigen Chaos mit Strassenschlachten, Brandstiftungen und Plünderungen : 53 Tote, fast 2000 Verhaftungen und Sachschaden von etwa 1 Milliarde Dollar).
Um in diesem Mileu Fälle gründlich lösen zu können, bedarf es einer gewissen Durchsetzungsstärke, zwar hart am Rande der Legalität, stets aber immer korrekt - und einen Chef, der darauf pocht, damit die Cops im gefährlichen Kampf gegen die Hydra der Krimalität nicht das Maß verlieren. Und Russel ist durch und durch ein waschechter Cop. Er identifiziert sich mit seinem Beruf - in der Hölle von L.A.- was nicht ohne Folgen bleibt.
Alle Extreme, vor allem auch die richtig gut gemeinten, sind letztendlich schlecht. Wieso, das erklärt der Film. Dieses (unbemerkte) Abrutschen auf die schiefe Bahn und dieses dadurch verursachte, auf direktem und indirektem Wege weit ausbreitende Leid, werden auf eine glaubhafte Weise vermittelt. Der Film ist vielschichtig und fesselt wirklich, ohne dabei zu überfordern. Sogar auf sinnliche Momente (und deren Gift) muss der Cineast nicht verzichten. Daher 4 Sterne.
Warnung an Eltern: Der Film enthält eine extreme Szene. Hierbei ist nichts zu sehen, aber das Geschehen läuft aber im Kopf mit einer ziemlichen Intensität ab. Wegen der erfolgenden Bestrafung für diese Untat ist die Freigabe ab 15 Jahren gerade noch akzeptabel, dennoch sollten Eltern mit dem Nachwuchs noch einmal zum einen über die fliessenden Grenzen des Unrechtsbewusstsein (besonders unter Druck) und deren Konsequenzen sprechen, zum anderen über die weitreichenden Folgen des eigenen Urteils über andere und über jene imaginäre Linien im Leben, bei deren Überschreitung es heisst : "They 'll never come back!". Im beschleunigten Lebenstempo geschieht das schneller als man es zu glauben vermag.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Routinierter Auftritt des alten Haudegen Russel!, 27. Januar 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dark Blue (DVD)
Selten ist Kurt Russel in letzter Zeit auf der Leinwand zu sehen. „Die Klapperschlange" hat sich rar gemacht. So ist man wirklich froh, mal wieder etwas von charismatischen Schauspieler zu sehen.
Los Angeles, April 1992: Zwei Männer überfallen ein koreanisches Geschäft und erschießen vier Menschen. Der Fall wird von dem erfahrenen Eldon Perry (Kurt Russel) und seinem jungen Partner Bobby Keough (Scott Speedman) übernommen. Perry, Ermittler bei einer Elite-Einheit der Polizei, ist bekannt für seine brutalen Methoden und sein aufbrausendes Temperament. Immer öfter überschreitet er die Grenzen des Erlaubten - sehr zum Missfallen des stellvertretenden Polizeichefs Holland (Ving Rhames). Bei den Ermittlungen kommen Perry und Bobby schnell auf die Spur der Raubmörder, doch ihr skrupellos korrupter Vorgesetzter Van Meter schützt die brutale Verbrecher. Wohl wissend, dass Holland nur auf seine Chance lauert, ihn des Amtsmissbrauchs zu überführen, gerät Perry in einen tödlichen Gewissenskonflikt.
Kurt Russel gibt sich äußerst routiniert in einem Film, der während der Unruhen nach dem Vorfall Rodney King am 3. März 1991 spielt. Die Rolle des harten und durch die Erfahrung abgestumpften Polizisten ist im fast wie auf den Leib geschneidert. Überzeugend ist auch sein innerlicher Kampf mit dem Gewissen gespielt. Keine Frage, eine sehr gute Leistung des alten Haudegen. Die Thematik der Gewalt und Korruption hingegen ist hinlänglich bekannt. Zwar überzeugend und schonungslos dargestellt (FSK 16), aber trotzdem scheint der Film keine neuen Ideen zu haben. Ob „LA Confidential", "Narc" oder „Training Day" - die Story des korrupten und gewalttätigen Polizisten, der im Zwiespalt mit sich selbst gerät, ist nichts Neues. Allein die Verknüpfung mit dem realen Fall „Rodney King" geben dem Film das etwas Mehr an Realität und damit etwas Erschreckendes. Das sich am Ende des Films der Hauptdarsteller einer Katharsis oder Katastrophe gegenübersteht, ist allerdings von Anfang an klar und das Ende schnell vorhersehbar. Ein Film, den man gesehen haben sollte, aber sicher kein Film, den man unbedingt als DVD braucht, da der Reiz des wiederholten Ansehens kaum gegeben ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend !, 5. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Dark Blue (DVD)
"Dark Blue" ist einer der beeindruckendsten Polizeifilme der letzten Jahre, ganz in der Tradition von "L.A. Confidential" und um eine Klasse besser als "Training Day".
Die Intensität des Films rührt insbesondere von der schonungslos dargestellten Skrupellosigkeit und Brutalität der Polizeibelegschaft her - und damit verbunden von den exzellenten Darstellern.
Allen voran Kurt Russell als Eldon Perry, wobei die Frage erlaubt sei, warum Denzel Washington für seine Durchschnittsleistung in "Training Day" einen Oscar erhalten hat.
Eldon Perry ist der korrupteste und zynischste Leinwandbulle seit Harvey Keitels "Bad Lieutenant". Seine Devise: keine Gefangenen! Diese Berufsauffassung hat er vom Vater übernommen, er ist der Überzeugung, der gezielte Fangschuss sei durch die Geschichte der USA mehr oder weniger legitimiert worden.
Perrys persönlicher Ruin wird geschickt verknüpft mit dem Prozess gegen vier Polizisten, die 1992 den Farbigen Rodney King vor laufender Kamera verprügelten. Perry und mit ihm die ganze Stadt wartet gespannt auf das Urteil, die Emotionen aller werden langsam zum Kochen gebracht und entladen sich in einem, wenn auch vorhersehbaren aber doch leidlich fesselndem Finale.

Kein HipHop, kein Hightech, keine Sprüche, keine coolen Klamotten - einfach nur gute Unterhaltung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Film, zwar keine großen Überraschungen, aber sehr gut gespielt mit sensiblem Thema im Hintergrund, 25. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Dark Blue (DVD)
Während einer Zeit, in der das Ansehen der Polizei wegen Rodney King schon eh ziemlich weit gesunken war, spielen sich im L.A.P.D. harte Szenen ab...

Der erfahrene Cop Perry bekommt Jungspund Keough (der Neffe eines Kollegen) als Partner zugeteilt. Um den Jungen" vollwertig zu machen, behauptet Perry, dass dieser einen Verbrecher in Notwehr erschossen hätte - dabei war er es selbst. Der ehrgeizige Cop Holland ist der einzige der dies bezweifelt - alle anderen sehen dies nur zu gern als lehrbuchmässig" an, was groß gefeiert wird.
Kurz darauf bekommen Perry und Keough ganz untypisch einen kleinen" Vierfachmord zugeteilt und von ihrem Chef in dieser Sache direkte Anweisungen...

Der Film zeigt in Sachen Copthriller nichts wirklich neues, erhöht aber den Spannungsbogen dennoch immer mehr. Dabei bleiben auch die üblichen Rassenkonflikte natürlich nicht aussen vor, wobei in diesem Film geschickt der Fall Rodney King und die daraus resultierenden Unruhen eingeflickt wurden...

Russell überzeugt voll als harter Brutalo-Cop, der sich gerne über Gesetze hinwegsetzt, säuft und seine Ehe in den Sand setzt.
Worte von seiner Frau: er kam in die Hölle, aber nie mehr zurück...

Dagegen der typische junge Mann, frisch von der Akademie mit Idealen, die den alten Cops schon lange abhanden gekommen sind, gut gespielt von Scott Speedman (bekannt aus Underworld und Underworld: Evolution)

Der Film zeigt sehr überzeugend die internen Spielchen" bei der Polizei, sodass man fast versucht ist, den Film als bare Münze zu nehmen. Alles läuft nur über Conncetions und guten Ruf", die Großen sind unantastbar, denn eine Krähe hackt der anderen ja kein Auge aus.

Sehr guter Cop-Thriller
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Action-Film - mit einer Botschaft, 3. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Dark Blue (DVD)
Kurt Russel ist auf den coolen, markigen, extremen und deshalb auch auch einzelgängerischen Soldaten-Typus abonniert. In diesem Film spielt er weniger den "Lone Wolf", sondern in einem Duo den älteren und erfahrenen Leader.
Stets schwingt eine leise Genugtuung mit, wenn man beim Wiedersehen von "alten" Haudegen wie Kurt Russel (oder Clint Eastwood in "Blood Work") in neuen "alten" Filmrollen merkt, dass sie ihrem Filmklischee neue Seiten abgewinnen dürfen ohne ihrem Orginal untreu zu werden und dadurch an Charakter zu verlieren.
Kurt Russel hat dies wahrscheinlich auch dem Regisseur Ron Shelton zu verdanken, der mit diesem Film im Action Genre, Sparte "Cops", debütiert. Routine und professionelle Film-Arbeit kann heute noch ohne Trickfilmtechnik auskommen, trotzdem überzeugen und nachhaltig in Erinnerung bleiben.
Im Film muss Kurt Russel im Team mit seinem Partner wieder einmal mehr "als bestes Pferd im Stall der brauchbaren Manröviermasse der Oberen" Orders ausführen. Und auch hier konzentriert er sich (wie stets) auf seine Aufgabe - hier die Auflösung von Verbrechen und Verfolgung der Gesetzesbrecher - in L.A. - ausgerechnet in der Zeit vor den Unruhen nach dem Totschlag von Rodney King am 3. März 1991 und dem Freispruch der 4 Polizisten am 29. April 1992 (Ergebnis des mehrtägigen Chaos mit Strassenschlachten, Brandstiftungen und Plünderungen : 53 Tote, fast 2000 Verhaftungen und Sachschaden von etwa 1 Milliarde Dollar).
Um in diesem Mileu Fälle gründlich lösen zu können, bedarf es einer gewissen Durchsetzungsstärke, zwar hart am Rande der Legalität, stets aber immer korrekt - und einen Chef, der darauf pocht, damit die Cops im gefährlichen Kampf gegen die Hydra der Krimalität nicht das Maß verlieren. Und Russel ist durch und durch ein waschechter Cop. Er identifiziert sich mit seinem Beruf - in der Hölle von L.A.- was nicht ohne Folgen bleibt.
Alle Extreme, vor allem auch die richtig gut gemeinten, sind letztendlich schlecht. Wieso, das erklärt der Film. Dieses (unbemerkte) Abrutschen auf die schiefe Bahn und dieses dadurch verursachte, auf direktem und indirektem Wege weit ausbreitende Leid, werden auf eine glaubhafte Weise vermittelt. Der Film ist vielschichtig und fesselt wirklich, ohne dabei zu überfordern. Sogar auf sinnliche Momente (und deren Gift) muss der Cineast nicht verzichten. Daher 4 Sterne.
Warnung an Eltern: Der Film enthält eine extreme Szene. Hierbei ist nichts zu sehen, aber das Geschehen läuft aber im Kopf mit einer ziemlichen Intensität ab. Wegen der erfolgenden Bestrafung für diese Untat ist die Freigabe ab 15 Jahren gerade noch akzeptabel, dennoch sollten Eltern mit dem Nachwuchs noch einmal zum einen über die fliessenden Grenzen des Unrechtsbewusstsein (besonders unter Druck) und deren Konsequenzen sprechen, zum anderen über die weitreichenden Folgen des eigenen Urteils über andere und über jene imaginäre Linien im Leben, bei deren Überschreitung es heisst : "They 'll never come back!". Im beschleunigten Lebenstempo geschieht das schneller als man es zu glauben vermag.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dark Blue, 31. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Blue (DVD)
Wenn man sich die Story anschaut, sowie die Besetzung der Schauspieler, könnte
man einen wirklich spannenden Film erwarten. Dies wäre auch durchaus machbar gewesen.

Der Film hat aber meines Erachtens zu viele Längen, zu langwierige Passagen und Dialoge.
Es werden zu viele Nichtigkeiten breitgetreten, die man nicht unbedingt wissen müsste,
um dem Film folgen zu können.
Die Actionsequenzen des Films beschränken sich zudem auf ein Minimum. Hier wäre etwas mehr,
wirklich mehr gewesen !

Die Leistung der einzelnen Schauspieler (allen voran Kurt Russel) weiß aber
durchaus zu überzeugen.
Wer an diesem Genre interessiert ist, dem Empfehle ich den um Längen besseren "Street Kings" mit
Keanu Reeves, oder natürlich "Training Day".

Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um einen soliden, unterhaltsamen Film, der aber aus o.g.
Gründen nicht mehr Sterne verdient hat.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompromissloser Copthriller, 16. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Dark Blue (DVD)
Kurt Russell ist der Star dieses rasanten und eindringlichen Films, der vor dem Hintergrund des Rodney King-Skandals spielt. Russell spielt brillant den korrupten und desillusionierten Cop, der einsehen muss, dass er längst selber zu einer Gefahr für die Stadt geworden ist.
Die Story mag nicht sehr elegant erzählt sein, dafür wirkt sie umso direkter auf den Zuschauer. Ein sehenswerter Copfilm.
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Dark Blue
Dark Blue von Ron Shelton (DVD - 2004)
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