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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film=Buch! Klasse!
Der Film ist schon deshalb sehr gut, weil er sich sehr an die Buchvorlage von Bret Easton Ellis hält und die verworrenen Handlungsstränge fast 1:1 übernimmt. Wenn man ein Freund von den Ellis Büchern ist, sollte man sich den Film unbedingt zu Gemüte führen, denn hier werden nicht wichtige Teile des Buches rausgekürzt(American Psycho)...
Veröffentlicht am 4. August 2006 von Benjamin Klein

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen mies
Ich habe noch nie so einen miesen Film gesehen.
Er hat keine richtige Handlung...
Den halben Film über wird nur über Drogen und Sex gesprochen...
Nicht zu empfehlen.
Und wer den Film wegen Ian Somerhalder kaufen möchte, Leute laßt es sein, er hat eine "Mini" Rolle und die ist irgendwie lächerlich...
Veröffentlicht am 26. Juli 2011 von Cordy


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film=Buch! Klasse!, 4. August 2006
Von 
Benjamin Klein "bvonklein" (Gevelsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln des Spiels (DVD)
Der Film ist schon deshalb sehr gut, weil er sich sehr an die Buchvorlage von Bret Easton Ellis hält und die verworrenen Handlungsstränge fast 1:1 übernimmt. Wenn man ein Freund von den Ellis Büchern ist, sollte man sich den Film unbedingt zu Gemüte führen, denn hier werden nicht wichtige Teile des Buches rausgekürzt(American Psycho) oder die gesamte Geschichte total verfremdet und mit schmierigen Hollywoodkitsch verziert(Unter Null). Allein die Szene wie Victor durch Europa reist ist es Wert den Film anzuschauen. Wer allerdings aufgrund des Dawson CreekŽs Schauspielers einen vergnüglichen, romantischen College Film erwartet, sollte lieber die Finger hiervon lassen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswert!, 29. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln des Spiels (DVD)
Als ich diesen Film zum ersten Mal sah, war ich etwas verstört... *lach*
Ich fand ihn ziemlich gut, wusste aber irgendwie nicht, warum... Denn wenn man mal ehrlich ist, haut einen die Story nicht grad vom Hocker... ein paar College-Kids, die nix anderes machen als Drogen nehmen, Parties feiern, Sex haben und hin wieder auch mal studieren...

Aaaber: Die Machart des Films ist jawohl grandios! Sie allein macht ihn schon sehenswert! Mal ganz abgesehen von den Schauspielern... Aber der Reihe nach:
Wenn zu Beginn, auf der allerersten Party, die gezeigt wird, die einzelnen Charaktere vorgestellt werden, läuft zwischen den Sequenzen für wenige Momente alles rückwarts, was echt geil gemacht ist!!
Auch diese Szene, in der Sean und Lauren dieselbe Vorlesung besuchen wollen... beide werden getrennt voneinander gezeigt, der Bildschirm teilt sich, nur um dann bei der tatsächlichen Begegnung der Beiden auf geniale Art wieder zusammen geführt zu werden... Absolut sehenswerte Effekte...
Auch sehr beeindruckt hat mich diese Reizüberflutungs-Szene, in der Victor von seinem Europa-Trip erzählt...

Die Schauspieler find ich alle ziemlich toll... Nachdem man James van der Beek nur als braven Dawson kannte, war diese Rolle man etwas ganz anderes! Shannoyn Sossamon ist ein absolut charismatischer Hingucker, find ich... Und Ian Somerhalder sowieso! In diesem Film fiel er mir zum ersten mal auf!
Sicher auch erwähnenswert sind zwei Nebenrollen: Eric Stoltz sowie Fred Savage, den die Meisten wohl eher noch als Kevin Arnold aus "Wunderbare Jahre" kennen...

Und wenn man mal ganz genau hinsieht, lässt sich hinter der oberflächlich wirkenden Story durchaus auch Tiefgang entdecken...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einmal anders, 29. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln des Spiels (DVD)
Die Story des Films ist meiner Meinung nach relativ seicht. Eine Story wie es sie schon oft gegeben hat: US College -> Drogen, Sex, Alkohol und Beziehungsprobleme.
Doch in diesem Film wird diese Story nicht einfach abgespielt sondern auf sehr interessante Weise aufbereitet. Es läuft nicht alles ganz chronologisch ab (aber auch nicht so extrem wie bei Memento :-) ) und Szenen werden rückwerts abgespielt. Weiters gibt es ziemlich coole Dialoge bzw. Gedanken (v.a. von Sean). Das ganze ist mit einer kreativen Kameraführung und guter Filmmusik vermischt.
Für mich ist es ein super Film der sich trotz seiner eigentlich Schlichten Story eindeutig von einem 0815 Film abhebt -> auf jeden Fall empfehlenswert
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ellis Bücher werden immer besser verfimt!, 18. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln des Spiels (DVD)
Als 1987 "Unter Null" verfilmt wurde, begeisterte die Umsetzung kaum jemanden, weil man zwar die Darsteller sehr gut gecastet hatte und auch die Locations wirklich 1A waren, doch das wichtigste, die Story, war einfach zu krass verändert. Als im Jahr 2000 "American Psycho" verfilmt wurde, hatt man aus den Fehlern bereits gelernt, doch auch hier gelang es nicht wirklich zu überzeugen, da man den 550 Seiten Roman zu stark komprimiert hatte.
Fast perfekt ist dagegen The Rules of Attraction (Einfach Unwiderstehlich) umgesetzt worden. Allerdings muss man den Film höchst konzentriert ansehen um ihn wirklich zu verstehen. Wenn Kritiker den Film als "düstere Variante von American Pie" verreissen zeigt dies, dass ihnen die Thematik von Bret Easton Ellis Romanen niocht wirklich ein Begriff ist. Denn dies ist die bislang beste Umsetzung eines Ellis Romanes: Die Charaktere sind gut gecastet und können voll überzeugen und die Story orientiert sich sehr nah am Buch. Besonders gut ist auch die Regiearbeit. Die ganzen Backflashes und Vorflashes unzterstreichen die Verwirrtheit und Leere der Protagonisten.
Die technische Seite der DVD leistet Genrebedingt natürlich keine Höchstleistungen, doch sind Bild und Ton sehr ordentlich.
Fazit: Für alle Ellis Fans ein Muss, doch auch alle anderen Interessenten von anspruchsvoller Unterhaltung sollten hier zugreifen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Mensch wird niemals einen anderen Menschen wirklich kennen..., 30. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln des Spiels (DVD)
...so ähnlich leutet wohl die zentrale Aussage dieses sehr speziellen Filmes.

Die Handlung:
Paul Denton fühlt sich zu Sean Bateman hingezogen. Dessen Signale interpretiert er nach seinem Geschmack, und merkt so nicht, dass er keine Chance hat. Sean Bateman (Bruder von Patrick Bateman - der Figur aus einem anderen Ellis-Roman namens "American Psycho") steht in Sachen Gefühlslosigkeit seinem Bruder in nichts nach und ist ständig auf der Suche nach "Frischfleisch". Er bezeichnet sich selbst als emotionalen Vampir, wobei es ihn aber magisch zu Lauren Hynde hinzieht...vor allem, weil diese noch Jungfrau ist, und ihn deren Unschuld fasziniert. Er glaubt auch, immer wieder von ihr Liebesbriefe zu erhalten, welche mit violettem Papier, silbernem Glitzer und Parfüm nicht geizen. Lauren Hynde wiederum wäre zwar an Sean Bateman interessiert, vermisst aber ihren (Ex-?) Freund Victor, welcher zur Zeit - ohne dass sie es weiss - mit halb Europa vögelt...

Wie das ganze ausgeht?

Dies verrät uns Lauren bereits in den ersten Sekunden des Filmes, welcher auch gleich das Ende darstellt:

"It's a story that might bore you, but you don't have to listen, because I always knew it was going to be like that."

Review:
Wir befinden uns in dem Mikrokosmos einer x-beliebigen US-Highschool...nur dass dort niemand etwas von einem Musical wissen will:
Hier regiert alleine der Drang nach SEX, DRUGS & ROCK'N'ROLL - jedenfalls wird dies so immer wieder von den Figuren propagiert...und auch vorgelebt.

Was erwartet man für Entwicklungen innerhalb eines Filmes, welcher diese zutiefst instinktiven Bedürfnisse so drastisch wie möglich darstellt?

Viel Sex? Check!
Drogenmissbrauch? Check!
Wechselnde Partner? Check!
Der gelegentliche BloJob für bessere Noten? Check!
Betrügereien? Check!
Liebeskummer? Check!
Selbstmord? Check!
Gewalt und Schlägereien? Check!

Dann fragen wir mal anders herum:

Gibt es erfreuliche Dinge in diesem Film?

Höchstens die Erkenntnis, dass man selbst sehr viel anders als die Menschen im Film ist...doch halt! Sind wir das wirklich? Oder reden wir uns das nur ein?

Gelegenheit macht bekanntlich Liebe. In der heutigen Zeit kann man aber sehr wohl auch die LIEBE durch SEX ersetzen, denn in einer verrohenden Konsumgesellschaft können immer weniger Menschen "NEIN" sagen. Das wandelt diese Täter zwar noch lange nicht in Opfer, doch verändert es die Sichtweise auf diese Dinge doch erheblich.

So könnte ich von Punkt zu Punkt immer weiter sinnieren, was irgendwann zwangsläufig in einem heillosen Durcheinander an Eindrücken und Aussagen enden würde.

Genau dieser aus der Geschichte resultierende Umstand wird von Regisseur Roger Avary stark unterstrichen:

Gleich zu Beginn erleben wir ein Wechselspiel zwischen vorwärts und rückwärts ablaufenden Szenen. Immer wieder wird im Verlauf des Filmes auf dieses Mittel zurückgegriffen, was das Ganze zumindest schon einmal recht interessant wirken lässt. Allerdings gibt es auch Momente, in denen dies auch übertrieben wird, und als Zuschauer ist man deswegen nicht immer sicher, WANN man sich jetzt befindet. Am Ende geht das Spiel jedoch wieder komplett auf, und man hat ein vollständiges Gesamtbild vor Augen, welches sich nun setzen und seine Wirkung entfalten muss (hätte ich den Film gleich im Anschluss bewertet, wären nicht mehr als 3/5 Sternen drin gelegen...ich brauchte ein paar Tage, um mir einen Reim auf das Gesehene zu machen, und mit jedem Gedanken wuchs auch die Überzeugung etwas Spezielles gesehen zu haben).

Sehr schön fand ich auch die vereinzelten Kameraspielchen, als in einer Szene zum Beispiel Lauren und Sean im Gang auf einander zu gehen: erst ein Wechsel zwischen den beiden, dann ein Split-Screen als sie miteinander reden, bevor beide Kameras sich so zueinander drehen, dass ein einziges Bild entsteht. Das ist zwar nicht absolut innovativ, doch hatte ich das so noch nie gesehen und es passte sehr gut zur Szene. Dazu dann noch kleine Details, wie eine Schneeflocke, welche auf einer Wange landet und sich in eine Träne verwandelt - was auch wieder optimal in den Kontext passte - einfach schön, ohne dass es um schöne Dinge gehen würde.

Auch die Darsteller wissen allesamt zu überzeugen und bringen ihre zerissenen Charaktere sehr glaubhaft auf den Bildschirm.

Alles in allem ist dies ein ziemlich sinnloser Film...doch genau darum geht es:

Das sinnlose Leben der Protagonisten, welche aus sinnlosen Gründen sinnlosen Dingen hinterherrennen und dabei das Wesentliche vollkommen ausser Acht lassen. So kann es sein, dass ein erfolgreicher Selbstmord kaum Reaktionen hervorruft, ein Misslungener dafür umso mehr...zumindest gemessen an dem, was dem Zuschauer gezeigt wird.

Einer der Höhepunkte ist die Montage gegen Schluss, in welcher wir den kompletten Europa-Aufenthalt von Victor im Zeitraffer zu sehen bekommen. Diese wirft den Zuschauer zuerst komplett aus dem Film raus, überrollt ihn, um ihn danach irgendwo zwischen Lachen und Weinen zurückzulassen...und während die letzten Wendungen über einen hereinprasseln, ist man selbst inzwischen dermassen verroht worden, dass man sich erst wieder ausnüchtern muss, um das Ganze richtig interpretieren zu können.

Ein paar kleinere Abzüge muss ich dennoch machen, da der Film kaum Überraschungen bietet und es nicht immer einfach ist, am Ball zu bleiben...und schlussendlich bietet er für meinen Geschmack zu typische Charaktere, die man fast so erwartet. Im Gegensatz dazu stehen dann wieder sehr nette und funktionierende Regie-Spielchen, und eine der eindrücklichsten Selbsmordszenen überhaupt. Aber wie gesagt: gleich nach dem Film habe ich mich nur gefragt, was das denn nun sollte...jetzt sehe ich mehr...aber ob ich mir den Film jemals wieder ansehen werde? Time will tell...

Von mir gibt es für diese vielen Eindrücke jedenfalls gute 4 von 5 Sternen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Treulose Verfilmung, guter Film, 1. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln des Spiels (DVD)
Die Namen einiger Charaktere und Schauplätze, ein überdirekter Einstieg und Schluss, eine Handvoll auffällig abgeschrieben wirkende Monologzeilen - viel mehr ist von Bret Easton Ellis' The Rules Of Attraction nicht übriggeblieben. Das Ergebnis ist dennoch nicht zu verachten. Zunächst erweist sich die rekrutierte Schauspielerriege als durchaus benutzerfreundlich: Wir lernen, dass Teenieschwarm Dawson auch mal sehr böse schauen kann und der himmlischen Mary die promiskuitive Kokserin besser passt als die halbbrave Pfarrerstochter aus dem Fernsehen. Dazu gibt's dann noch Shannyn Sossamons berühmtes Lippenbeißlächeln und feine Kurzauftritte, wie etwa, um nur einige zu nennen, Kate Bosworth (Blue Crush) als Betthupferl, Fred Savage (Wunderbare Jahre) als Fixer/Saxophonist (!) und Eric Stoltz in einer seiner Langhaarrollen.
Herr Stoltz und Herr Avary, seines Zeichens Regisseur und Drehbuchautor, sollten sich ja bereits von Produktionen wie Pulp Fiction und Killing Zoe kennen, was das (zwar nur im geringen Maße vorhandene doch ungemein nervige) pseudoharte Gangstergehabe erklärt (z.B.: herumfluchen und Riesenknarre protzig ans Teleobjektiv drücken). Der Versuch, ein kleines bisschen experimentellen Pep miteinzubringen (lassen wir die Zeit kurz rückwärts laufen, machen wir den Abspann verkehrt herum) ist verzeihbar und sogar halbwegs abwechslungsreich.
Ein absolutes Schmankerl stellt Victors Bericht seiner Europareise dar, der, laut DVD-Extra, den einzigartigen Schreibstil Bret Easton Ellis' wiedergibt. Die grenzenlose Oberflächlichkeit, die letzterer seinen Protagonisten attestiert, ist in eineinhalb Stunden Unterhaltungsfilm zugegebenermaßen schwer umzusetzen, ohne an Niveau zu verlieren. Schließlich ist die Handlung des Buches wie für Hollywood geschaffen, beschränkt sie sich doch im Grunde auf Rauschgiftkonsum, Sex und das Phantasieren über jene Aktivitäten. Avary beweist jedoch eben im Fehlen jeder (zu bemüht wirkenden) Thematisierung ein gewisses Geschick, er nimmt das Buch nur als groben Leitfaden und baut daraus einen amerikanischen College-Film (normalerweise nur eine Stufe über dem Highschoolklamauk angesiedelt) mit passendem Ekelfaktor. Dazu spielt er schnulzige 80er Jahre Musik (die Handlung des Buches ist in diesem Zeitraum angesiedelt), die den Drahtseilakt zwischen Kitsch und schwarzem Humor mühelos bewältigt - ein weiterer, absoluter Pluspunkt. Der Film ist (unter anderem dadurch) lächerlich, grotesk und übertrieben, was ihn zwar nicht zu einer treuen, aber zu einer adäquat ironischen Verfilmung macht. Überaus kurzweilig und filmabendtauglich ist er ganz nebenbei.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Pickup / Kein Tarantino - aber viel Sex, 17. Oktober 2008
Von 
A. M. Pospiech (Bottrop) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln des Spiels (DVD)
Der englische Titel des Films "Rules of attraction" hat mich neugierig gemacht. Könnte der Titel eines Buches sein indem erklärt wird nach welchen Kriterien sich die Geschlechter anziehend finden und wie man darauf Einfluss nimmt. Dem ist ganz klar nicht so. Also einen Lerneffekt hat dieser Film nicht.
Ist ein College Film, wobei es nicht um Fächer/Noten/Lehrer/Unterricht geht sondern in erster Linie Sex, Campusleben, Drogen, Party
Kein American Pie, eher ein "Kids" oder "Ken Park", dramalike und dirty.

Erwähnenswert ist das öfters mal mit der Kamera getrickst wird, Doppeltbilder, Rückwärtsscenen, Eigenaufnahmen, Schnelldurchlauf..
Alles gut gemacht und echt spaßig!
Die Schauspieler sind auch gut gewählt und man bekommt auch viel nackte junge haut zu sehen.
Den Mittelteil fand ich ein bischen langweilig deshalb nur 4 Sterne,
aber wer auf so Teenie Filme steht sollte sich den schon zulegen da ist es einer der guten. Wer hier gleich ein Tarantino erwartet weil "von den machern von Pulp Fiktion" draufsteht wird aber nicht finden was er sucht!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verwirrend, erschreckend, atemberaubend, 14. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln des Spiels (DVD)
Die Regeln des Spiels; ein absoluter Insider-Tipp nach meiner Meinung. Zwar in den amerikanischen und deutschen Kinos ein ziemlicher Misserfolg, doch das bedeutet nicht, dass der Film schlecht ist. Ganz und gar nicht. Ich kaufte mir den Film einfach mal so. Weil nix besseres da war und das war auch wahr. Über die Story zerreiß ich mich jetzt nicht. Die Story ist bekannt und vielleicht im ersten Moment nicht atemberaubend. Aber allein die Machart des Films lässt einem den Atem stocken. Man sollte wirklich gut aufpassen, da er sehr verwirrend ist. Eine Scene wird aus der Sichtweise einer Person gezeigt. Bis zu einem bestimmten Moment aber nur. Dann wird zurück gespult und man kann das ganze noch einmal aus dem Blinkwinkel einer anderen Person beobachten. So setzt sich der Film nach und nach zusammen. Man sollte vorallem auf Personen und Namen achten. Sich die Gesichter merken und schauen, was zu welchem Zeitpunkt gesteht. Ist das der Anfang oder das Ende? So in etwa. James Van Der Beek, bekannt aus der Sendung Dawson's Creek, spielt eine komplett untypische Rolle für ihn. Auch der Rest der Schauspieltruppe überzeugt sofort. Wenn vielleicht auch nicht so bekannt wie Hauptdarsteller James, mindestens genauso gut. Es ist relativ schwierig die Komplexität und das Verwirrspiel um die jungen Menschen in diesem Film zu erklären, deshalb lege ich jedem diese DVD an's Herz.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Regeln des Spiels - Ein unbeachtetes filmisches Meisterwerk, 25. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln des Spiels (DVD)
Selten genug erscheinen Filme, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mich hat bereits vor einem halben Jahr die Vorschau zu "Die Regeln des Spiels" mehr als gereizt, jedoch verblieb mir die Chance auf einen Kinobesuch verworren, da der Film nur in bestimmten Städten anlief. Aber wozu sind wir denn im Besitz von DVD Playern, wenn ein halbes Jahr später die entsprechende DVD erscheint.
Hauptintendant der dramatischen Liebeskomödie ist Sean Bateman, der jüngere Bruder des "American Psycho" und Wall-Street Broker Patrick Batemann, der Bret Easton Ellis Fans doch ein Begriff sein sollte. Sean ist Drogendealer und schuldet seinem Kumpel Rupert Guest ein Haufen Geld. Zudem vollzieht er mindestens mit der Hälfte aller Frauen auf dem Campus den Beischlaf, jedoch nicht glücklich darüber weil ihm daran was fehlt. Irgendwann entdeckt er in Lauren Hyde, einer Jungfrau, was ihm fehlt: Liebe. Doch diese interessiert sich zunächst nur für ihren eigentlichen Freund Victor, der auf Europa Tour ist. Ihre Freundin Lara is genauso scharf auf Victor. Paul, ein weiterer Akteur im Film, ist bisexuell und entdeckt seine Liebe für Sean. So ergibt sich ein Verstruckt von Beziehungen: Sean liebt Lauren. Paul liebt Sean und trifft sich mit Lauren. Lauren liebt Sean und Victor.
Die geniale Starbesetzung an Neuaufkömmlingen Hollywoods bietet derartig geniale, neue Ideen wie ich sie bisher noch nicht in Filmen entdeckt habe. Der oft als vermeintliche Dawson Leery abgetane James Van Der Beek glänzt in seiner Rolle als Sean Bateman und zeigt vor allem, dass er neben seiner sensiblen Rolle in der TV Serie auch das extreme Gegenteil dazu spielen kann. Auch Shannyn Sossamon, bekannt geworden durch 40 Tage, 40 Nächte zeigte für mich echtes schauspielerisches Können.
Was mich auch gleich zu Beginn des Films immer wieder fasziniert hat is das abwechselnde Aufrollen der Story aus den verschiedenen Perspektiven der einzelnen Akteure, indem der Film im Film zurückgespult wird und die Kameraperspektive sich ändert. Oder in etwa in der Mitte des Films, als die Geschichten von Sean und Lauren via Splitscreen vom morgendlichen Aufstehen an erzählt werden, bis sie sich ca. 5 Minuten später schließlich treffen und der Splitscreen Monitor sich auflöst.
Die Unerreichbarkeit, die durch jeden der Figuren in irgendeiner Art ausgedrückt wird, aber auch auf der anderen Seite ihr stetiges Verlangen nach Sex und ihre "qualvollen" Erfahrungen damit sind echt ein Augenschmaus. Selten gab es einen Film in dramatischen Liebeskomödien Genre, der mich ähnlich wie Die Regeln des Spiels bewegte.
Fazit: Klar, es werden eigentlich Themen bearbeitet, die es in irgendeiner Weise schon mal auf der Leinwand zu sehen gab. Jedoch kann ich Euch versichern, dass dieser Film Euch ein derartig geniales Verstruckt an genialen Ideen, verbunden mit einem Neuaufschwung guter Schauspieler, bietet, wie ihr es noch nicht gesehen habt. Dennoch sei gesagt, dass das Werk von Ellis keinesfalls was für Leute mit schwachen Nerven ist, es eher vor Vulgarität und Perversion nur so stinkt. Jedoch überschattet die geniale Umsetzung kombiniert mit der Komödie beim Film alles, was von vielen als negativer Aspekt aufgefasst werden könnte.
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4.0 von 5 Sternen Toller Film, 15. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Regeln des Spiels (DVD)
Die Erzählweise ist wirklich einmalig und sehr interessant. Allein deswegen lohnt es sich diesen Film anzuschauen. Auch die Schauspieler sind gut.
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Die Regeln des Spiels
Die Regeln des Spiels von Bret Easton Ellis (DVD - 2004)
EUR 9,99
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