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5.0 von 5 Sternen Mängel?
Ich fotografiere mit diesem Teil seit ..., ich glaube, 2006. Mit einer D70s. Vermutlich rufe ich damit nur einen Bruchteil der Leistung ab und dürfte mich deshalb hier gar nicht äußern. Da ich jedoch seit über 40 Jahren fotografiere, habe ich schon so manches Objektiv in der Hand gehabt oder deren Ergebnisse gesehen und kann zahllose Vergleiche...
Veröffentlicht am 17. August 2012 von Rüdiger Fanslau

versus
64 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ... völlig überbewertete Optik !
Optisch ist das Objektiv eine Enttäuschung. Habe umfangreiche Vergleichstests mit dem Tokina 2,8/16-50mm (in zwei Exemplaren) und dem Nikon AF-S 3,5-4,5/18-70mm durchgeführt und die Ergebnisse in 100%-Ansicht verglichen: Mit ernüchterndem Ergebnis! Das 3-5 mal teurere Objektiv konnte sich nicht signifikant von den beiden anderen genannten abheben! Es...
Veröffentlicht am 4. Mai 2009 von Quebrantahuesos


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mängel?, 17. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde) (Camera)
Ich fotografiere mit diesem Teil seit ..., ich glaube, 2006. Mit einer D70s. Vermutlich rufe ich damit nur einen Bruchteil der Leistung ab und dürfte mich deshalb hier gar nicht äußern. Da ich jedoch seit über 40 Jahren fotografiere, habe ich schon so manches Objektiv in der Hand gehabt oder deren Ergebnisse gesehen und kann zahllose Vergleiche heranziehen. Zu Analogzeiten hatte ich deshalb - bis auf eines - nur Festbrennweiten. Zoomobjektive, selbst die besten, lieferten nur Kompromisse, egal bei welcher Brennweite oder welcher Blende. Mein erstes Zoom war deshalb auch das letzte. Bis auf dieses hier, das AF-S DX NIKKOR 17-55 mm 1:2,8G ED.

Im festen Glauben an den Fortschritt war ich bereit, mehr Geld für das Objektiv als für die Kamera auszugeben. Zumal die relativ hohe Lichtstärke am DX-Format in Bezug auf die Tiefenschärfewirkung ja auch nur Blende 4 bei KB entspricht. Ein noch lichtschwächeres Objektiv war zu Analogzeiten in diesem Brennweitenbereich völlig unakzeptabel. Deshalb ist es schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit heute Objektive mit Anfangsöffnungen von 3,5 und 5,6 verkauft werden können entsprechend einer Tiefenschärfenwirkung von Blende 5 - 8 bei KB. Solche Objektive fangen ja schon abgeblendet an! - Aber das nur nebenbei.

Der feste Glaube jedenfalls wurde nicht erschüttert! Man vermißt mit diesem Objektiv keine einzige Festbrennweite in diesem Bereich. Das einzige, was unter ganz extremen, weil eindeutigen Situationen auffällig sein mag, ist die kissenförmige Verzeichnung im Weitwinkel (im Telebereich konnte ich noch nichts feststellen). Gleichwohl ist es dann bei der Korrektur in der Nachbearbeitung immer wieder spannend zu sehen, was denn jetzt passiert: Fast nichts! Da dies ja auch mit einer Zunahme des Rauschens in den Ecken einher geht, korrigiere ich auch nur in diesen Ausnahmefällen.

Tatsächlich gibt es einen Punkt, den auch schon ein anderer Rezensent angesprochen hat, nämlich den der Schärfe. Das Objektiv fordert den Kameraautofokus extrem. Da ist die gute alte D70s häufig überfordert. Das Objekt bildet schon bei Offenblende und bei allen Brennweiten einfach immer scharf ab und läßt keine Toleranzen des Kameraautofokus zu. Und wo wir gerade bei der Schärfe sind: Sein Bokeh mag bei anderen Objektiven anders aussehen, aber in keinem Fall besser.

Gemäß den EXIF-Daten dürfte ich über 30.000 Aufnahmen damit gemacht haben. Ich freue mich schon auf die nächsten!
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51 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Objektiv, aber wahrscheinlich nicht für jeden, 4. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde) (Camera)
Ich habe das Objektiv jetzt seit einigen Wochen und bin schlichtweg begeistert. Bei allen Brennweiten und Blendenöffnungen liefert es an meiner D200 scharfe Bilder mit hohem Detailgrad, sattem Kontrast und knackigen Farben. Die meisten Aufnahmen sind ohne Nachbearbeitung, abgesehen von Weißabgleich und Beschnitt, direkt verwendbar - ganz im Gegensatz zu den Bildern aus meinem 18-200 Objektiv, die ohne Scharfzeichnung und Tonwertkorrektur häufig flau bis "matschig" wirken. Von der Bildqualität her ist das 17-55 kaum von den meisten Festbrennweiten zu unterscheiden. Erwähnenswert ist auch der Autofokus: leise, schnell und treffsicher, besser geht's kaum.

Allerdings würde ich das Objektiv niemandem empfehlen, der nicht schon recht routiniert im Umgang mit seiner Kamera ist: wer seine Spiegelreflex-Kamera im Vollautomatik-Modus betreibt ist mit einem günstigeren Objektiv besser bedient, und Fehler bei Weißabgleich, Belichtung, Bildkomposition führen schnell zu Aufnahmen, die auch von einem Kit-Objektiv hätten kommen können. Tatsächlich erfordert insbesondere das Fokussieren auf nicht-zentrale Bildbereiche aufgrund der leichten Bildfeldwölbung und der geringen Tiefenschärfe mehr Fingerspitzengefühl als ich erwartet hatte. Wer das nicht weiß wird sich vermutlich gelegentlich über die vermeintlich unscharfe Optik ärgern.

Mit Sicherheit gibt es günstige Objektive, die ab f/5.6 genauso scharf sind, einen viel größeren Brennweitenbereich abdecken und ebenfalls tolle Bilder machen. Aber zumindest für mich sind die konstant hohe Bildqualität bei allen Einstellungen, die große Offenblende und der fantastische Autofokus die Hauptgründe, warum ich dieses Objektiv in Zukunft nicht oft von der Kamera nehmen werde...

Und für alle, die überlegen, ob sie nicht lieber auf das "zukunftssichere" 24-70 f/2.8 setzen sollen, hier die Gründe warum ich mich letztlich für das 17-55 entschieden habe: (a) ich halte es für unwahrscheinlich, dass DX von heute auf morgen verschwindet und eine FX Kamera steht bei mir in den nächsten zwei Jahren erst einmal nicht an (b) das 17-55 ist kleiner und leichter (c) der zusätzliche Weitwinkelbereich zwischen 17 und 24mm ist (für mich) nützlicher als der Telebereich zwischen 55 und 70mm und (d) der Preisunterschied hat mich dann doch abgeschreckt.
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69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrscheinlich das beste Zoom-Objektive, 2. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde) (Camera)
für Nikon D-SLRs, vielleicht sogar überhaupt. Lichtstark, f 2,8 ist eine ECHTE Arbeitsblende, herrausragende Abbildungsleistungen von 17 ... 35 mm Brennweite, immer noch sehr gut bis 55 mm, ab f 5,6 wird nahezu Mittelformat-Qualität erreicht.

Die Bildqualität ist einfach herausragend: mit einer Nikon D2xs gibt es Bilder einer Auflösung und Qualität, wie sie früher, analog, nur mit Mittelformat-Kameras möglich waren. Beim Nacharbeiten und Sortieren fallen die mit diesem Objektiv gefertigten Bilder einfach auf, sie sind einfach Spitze in Auflösung, Farbsaumfreiheit, Kontrast und Schärfe. Bemerkenswert ist zudem die Verzeichnungsfreiheit, sodass ein Nacharbeiten mit DxO Pro Standard oder Elite im Gegensatz zu nahezu allen anderen Objektiven nicht Pflichtprogramm im Workflow ist!

In diesem Sinn ist das Objektiv wirklich preiswert im Sinne von "den Preis wert".

Diese Performance hat logischerweise auch Ihren Preis, nicht nur in Euro. Gewicht und Größe sind ebenfalls "bemerkenswert", nach einem halben Tag Kamera + Objektiv am Handgelenk macht sich dies schon bemerkbar.

Fazit: Herrausragendes Spitzenobjektiv, den Preis auf jeden Fall wert.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikkor 17-55mm an der D7100 - Vergleich mit Tamron 17-50mm 2.8, 3. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde) (Camera)
Die Beurteilung bezieht sich ausschließlich auf Erfahrungen an der Nikon D7100!.

Ich muss zugeben, dass ich schon länger mit diesem Objektiv geliebäugelt hatte, als ich mir vor mehr als 3 Jahren eine D90 gekauft habe. Damals hatte ich mich aus Kostengründen für das deutlich preiswertere Tamron 17-50 mm 2.8 mit VC entschieden und war damit sowohl an der D90 als auch seit diesem Jahr an der D7100 insgesamt sehr zufrieden.

Dann hatte ich vor kurzem die Möglichkeit das Nikkor 17-55 mm gebraucht zu erwerben, wobei ich das Glück hatte, sogar noch das bisherige Tamron in Zahlung geben zu können. Von den ersten Aufnahmen an, war ich begeistert. Blende 2.8 sind eine echte Arbeitsblende. Das kann ich bestätigen und wurde hier auch schon in einer anderen Rezension beschrieben. Ich habe keine Testreihen durchgeführt wie das hier manche machen, sondern das Objektiv im Alltag in verschiedenen Aufnahmesituation verwendet, die für mich relevant sind: Also Aufnahmen mit wenig Licht, Personenaufnahmen mit und ohne Blitz auf privaten Feiern, Architektur- und Landschaftsaufnahmen. In keiner Aufnahmesituation wurde ich von diesem Objektiv enttäuscht. Der Autofokus ist blitzschnell und sehr leise. Die Schärfe und der Kontrast der Fotos ist gegenüber dem Tamron, mit dem ich wirklich zuvor zufrieden war und das ich häufig verwendet habe, deutlich sichtbar besser und die Bilder bedürfen kaum noch der Nachbearbeitung. Meine Erwartungen an dieses Objektiv wurden erfüllt und noch übertroffen. Ich habe übrigens ein Foto von der Brücke in Frankfurt am Main als Beispielfoto eingestellt. Es ist ohne Stativ und mit ISO 6400 gemacht. Normale Fotos im Tageslicht oder Blitz sind einfach sensationell in der Qualität. Wer also ebenfalls eine D7100 besitzt und eventuell das Objektiv in Erwägung zieht, den kann ich nur bestärken. Neu würde ich es nicht kaufen, dazu ist es mir zu teuer. Aber gebraucht in sehr gutem Zustand ist es eine uneingeschränkte Empfehlung.

Mancher wird einwenden, ein solches gewichtiges Objektiv ist sicherlich kein "Immer-drauf". Das mag seine Berechtigung haben. Man schleppt schon mit Kamera und Objektiv mehr als 1 kg herum. Ich überlege, ob ich für Hochformataufnahmen nicht doch den zusätzlichen Batteriegriff zur D7100 erwerben soll, damit die Kamera besser in der Hand liegt. Bei waagerechten Aufnahmen spielt das keine Rolle.

Andererseits, was nützt mir das Objektiv, wenn ich es gekauft habe und dann nicht verwende? Da ich noch andere Objektive habe, kann ich natürlich je nach Situation auch einmal auf ein leichteres Objektiv ausweichen. Aber ich habe zuvor auch schon immer mehrere Objektive mit in den Urlaub genommen und nicht nur eines.

Was spricht also für das Objektiv:

+ schneller und sehr leiser, treffsicherer Autofokus
+ hervorragende Schärfe, natürliche Farben und guter Kontrast
+ Blende 2.8 ist in allen Situationen zu verwenden - beim Tamron nicht immer gegeben - und ermöglicht tolle Freistellungen
+ Aufnahmen bei wenig Licht sind ohne Blitz möglich
+ im Gegensatz zum Tamron 5mm mehr Brennweite
+ der Tubus fährt nicht aus wie beim Tamron
+ haptisch sehr gute Verarbeitung aus Metall

Negativpunkte sind eigentlich keine echten Negativpunkte, wenn man sie akzeptiert und vorher kennt.

- hoher Preis, den man zur Kenntnis nehmen muss - Empfehlung "gebraucht" für die Hälfte bis 2/3 des Neupreises, dann ist das Objektiv seinen Preis wert!
- hohes Gewicht, das muss man bereit sein zu tragen, sonst brauche ich das Objektiv nicht zu kaufen
- fehlender Stabilisator, wobei das bei dieser Brennweite für mich nicht so sehr ins Gewicht fällt.

Für mich eine klare Kaufempfehlung
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (K)ein Standardzoom - gebraucht sein Geld wert!, 4. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde) (Camera)
Ich fotografiere seit 3 Jahren mit Nikon DX und hatte schon viele sogenannte "Standardzooms", darunter Nikon AF-S DX Nikkor 18-55 1:3,5-5,6G VR Objektiv, Nikon AF S DX 18-70/3,5-4,5G IF-ED Objektiv (67 mm Filtergewinde), leihweise das Nikon AF-S DX Nikkor 16-85mm 1:3,5-5,6G ED VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert) inkl. HB-39 Blende und das Nikon AF-S DX NIKKOR 18-105mm/3,5-5,6G ED VR Objektiv. Das Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC Objektiv (72 mm Filtergewinde, bildstabilisiert) für Nikon hatte ich mal bei einem Freund getestet. Zuletzt hatte ich das Sigma 17-70 mm F2,8-4,0 DC Makro OS HSM-Objektiv (72 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett, welches ich von allen genannten Objektiven immer noch als das ausgewogenste Standardzoom für DX/APS-C bezeichnen würde, weil es von allem etwas beherrscht: Etwas Makro, flexible Brennweite, recht gute Lichtstärke, Stabilisator.

Das Nikkor AF-S DX 17-55mm 1:2,8G IF-ED - "kein" Standardzoom:
- Preis: Die professionellen DX-Objektive dieser Generation stammen noch aus einer Zeit, als es ausschließlich oder fast nur analoge Vollformatkameras gab. Wer also professionell digital fotografieren wollte, fotografierte DX/APS-C. Die "professionelle Qualität" kostet einen stolzen Preis - und in Zeiten von relativ günstigen Vollformatkameras und dem generellen Sensorhype (Spiegellose mit APS-C Sensoren...) sind wohl nur wenige Menschen bereit, vierstellige Beträge für ein DSLR-Objktiv auszugeben, das nicht am Vollformat funktioniert.
- Gewicht: Das o.g. Sigma 17-70mm 2.8-4 ist schon kein Leichtgewicht. Doch hier hat man noch mal 200-300g mehr mit insgesamt fast 800g dabei.
- Brennweite: Teilt man längste und kürzeste Brennweite durcheinander, kommt man nur auf 3x Zoom. Das leistet das 10x billigere Kitzoom bereits.
- Kein Stabilisator: Ein typisches Kitzoom "braucht" einen Bildstabilisator. Ich hielt das zumindest immer für recht praktisch - wenn auch nicht mehr für absolut essenziell mit zunehmender Zeit.

Warum bzw. wofür es doch ein hervorragendes Standardzoom ist:
- Autofokus: In Sachen Geschwindigkeit so schnell wie das "alte" Kitzoom AF-S 18-70, was ich als eines der schnellsten überhaupt bezeichnen würde. Dabei aber auch sehr genau, v.a. auch bei schlechten Lichtverhältnissen trifft es von allen bisher besessenen / getesteten Standardzooms mit Abstand am besten.
- Offenblende gut zu gebrauchen. Ganz klar: Auch hier werden die Bilder mit Blende 4 (einmal abgeblendet) knackiger, aber Blende 2.8 ist hier wenigstens nicht nur eine Notlösung, sondern tatsächlich verwendbar.
- Bildqualität: Auch wenn 55mm keine großartige Portraitbrennweite sind (auch nicht an DX), ist das Freistellen bei Blende 2.8 eine Freude. Das Bokeh ist sehr schön, die Schärfe spätestens ab 4-5 hervorragend. Kontraste und die generelle Farbwiedergabe (kaum Blaustich wie so manche Nikon-Objektive) sind sehr gut. Flares gibt es relativ deutlich, aber man kann sie kontrollieren, wenn man mit dem Winkel spielt.
- Verarbeitung: Gebaut wie der sprichwörtliche Panzer. Alles aus Metall, der Fokusring läuft satt, der Zoomring fast schon zu schwergängig. Das Frontelement bewegt sich beim Zoomen nur ca. 1 cm hin und her - die (riesige!) Gegenlichtblende ist am Gehäuse verschraubt und bewegt sich nicht mit.

Fazit / Use case:
Das Nikkor 17-55 kann man natürlich als Urlaubslinse gebrauchen, keine Frage - nur: Es ist nicht WELTEN schärfer oder kontrastreicher als die Standardzooms, die ich bisher hatte. Für Schönwetterfotos im Urlaub bei Blende 8 ist ein 16-85 oder das kleine 18-55 wohl mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser, weil man weniger schleppt und noch einen Stabilisator hat - und das alles zu einem Bruchteil des Preises.
Warum ich es dennoch schätze: Ich fotografiere oft auf Parties / Geburtstagen (als Hobby!), mit und ohne Blitz bei schlechtem und gutem Licht. Ich nutze zwar auch gerne Festbrennweiten, aber wenn es mal um den einen Moment oder spontane Bilder geht, kommt man um ein gutes Standardzoom nicht rum. Gut heißt für mich hier: Schneller und v.a. treffsicherer Autofokus in allen Lebenslagen, Lichtreserve zum Freistellen und für weniger Blitzbedarf und kontrastreiche, Scharfe Bilder - all das liefert mir das Nikon 17-55 zuverlässig. Ich muss mir einfach keine Gedanken mehr machen, ob der AF langsam ist (18-55, 18-105, 16-85 z.T.) oder ob er auf das richtige Motiv scharfstellt (Sigma 17-70). Und diese absolute Zuverlässigkeit bei der Event-Reportage zeichnet dieses Objektiv aus. In diesem Sinne ist es kein "echtes" Immerdrauf, aber ein "Sehr oft drauf"-Objektiv. Tamron und Sigma mögen optisch aufgeschlossen haben oder es sogar übertreffen - aber werden einem nie diese Sicherheit geben.

Und der Preis...?
... ist happig. Ich habe das Objektiv als ca. 3 Jahre altes Gebrauchtobjektiv von Privat gekauft - für ziemlich genau die Hälfte des Neupreises. Und für diesen Preis ist es konkurrenzlos meines Erachtens. Für den hier veranschlagten vierstelligen Preis würde ich es jedoch wohl nicht kaufen. Dann lieber ein 16-85 VR oder ein Sigma 17-70 OS. Da ich aber an der professionellen Haptik und "Gefühl" Blut geleckt habe, gebe ich das Nikkor erstmal nicht mehr her. Einziger würdiger Ersatz wäre wohl ein Nikon 24-70, das gerade beim Neupreisvergleich der beiden Objektive sogar eine recht ordentliche Alternative ist, wenn man auf den Weitwinkel an DX verzichten kann / ihn anderweitig abdeckt. Aber mit der erst kürzlich erschienen D7100 bin ich zuversichtlich, dass das DX-Format bei Nikon noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfahrungsbericht, 20. August 2010
Von 
Detlef Braun "detlef" (Bergisch Gladbach, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde) (Camera)
Mit diesem Objektiv fotografiere ich seit Anfang 2005 mit allen Brennweiten und häufig geöffneter Blende (wegen der Freistellung vom Hintergrund). Es hat mich in keiner Situation im Stich gelassen; die Aufnahmen sind stets kontrastreich und scharf. In einigen Tests wird mangende Schärfe bei 55 mm und Blende 2,8 bemängelt. Ich kann das nicht bestätigen. Auch solche Aufnahmen sind tadellos. Dass sich bei größter Blende messtechnisch leichte Abstriche feststellen lassen, gilt für jedes Objektiv. Möglicherweise hat ein Tester vom anderen abgeschrieben oder es gab eine Streuung.

Eine andere Frage ist, ob man nach Einführung des Vollformats (FX) noch soviel Geld für ein DX-Objektiv ausgeben soll. Nur wer sich ganz sicher ist, beim APS-(DX) Format zu bleiben, sollte so tief in den Geldbeutel greifen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Bildanmutung und Einsatzfähigkeit! - (K)ein Objektiv für Jedermann., 25. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde) (Camera)
Mein Ansatz:
Da es viele Rezensionen und Testberichte zu diesem Nikon DX Standard-Zoom gibt, die sich im wesentlichen mit Schärfe, Kontrast, Randabschattung beschäftigen, möchte ich meine Zeilen auf andere Themenfelder konzentrieren - Einsatzfähigkeit, Handhabbarkeit und die Bildanmutung.

Mein Equipment:
Ich nutze dieses Zoom seit mehr als 5 Jahren fast aussschließlich für die Reisefotografie / Street. Zu Beginn an der Nikon D200 und seit ca. 4 Jahren an einer D300. (Mein DX Reise-Equipment: D300 + AF-S 17-55 / f2,8 + AF-S 50mm / f1,4 + AF-S 70-200 / f4). Weiter fotografiere ich noch im Vollformat und gerne auf der Straße (Street)

Meine Bildidee:
Für mich ist der entscheidende Faktor das die Kombination Kamera + Objektiv zusammenpasst. Hierbei sollte ein Bild der Wirklichkeit so nahe wie möglich kommen und zu jeder Zeit zuverlässig in gleichbleibender Qualität erstellt werden können. Seit den letzten ca. 3 Jahren erlebe ich die Ausrichtung vieler Hersteller auf einem subjektiven, überzeichneten Farb-, und Schärfeeindruck der häufig durch eine sehr "harte" Einstellung der Sensoren mit vielen Pixeln erreicht wird (hohe Kontraste + überzeichnete Farbe + viele Pixel = subjektive Schärfe). Ein weiterer Faktor ist die "verbesserte" Vergütung von Objektivlinsen - jedoch zeigen diese dafür andere Nachteile.
Einen Ara aus einer Entfernung von 5-7 Metern zu fotografieren bei dem man jede einzelne Federfaser sieht - hat mit der Realität für mich nichts mehr zu tun - das menschliche Auge ist dazu auch nicht in der Lage - vorausgesetzt die Sehfähigkeit liegt bei 100% :-) Diese Bildwirkungen erscheinen "technisch & leblos" Mein Wunsch ist ein lebdendiges Bild ohne "technische Kälte" das eine Geschichte erzählen kann und dem Betrachter Emotionen vermittelt.

Warum Nikon AF-S 17-55 / f2,8:
Um in eine Situation zu kommen in der beeindruckende Bilder entstehen können, sind häufig Umgebungen notwendig die eine sehr robuste Ausrüstung Vorraussetzungen (z.B. Wüste, Schnee, Wasser, Hitze, Kälte, etc.). Bis heute habe ich kein anderes Objektiv im Einsatz gehabt, welches zuverlässiger und gleichmäßiger bei diesen Umgebungen in der Bildaufnahme war! Der Brennweitenbereich von ca. 25-85 mm bei einer Lichtstärke von Blende 2.8 druchgehend ist nahezu für alle Aufnahmesituationen geeignet. Vorausgesetzt man beachtet eine der wichtigsten fotografischen Regeln: "Ran an das Motiv" !
Bei Offenblende und 55mm (ca. 85mm Kleinbild) liefert es bereits sehr gute Bilder mit klarer Durchzeichnung und sehr schönen Bokeh, z.B. für Portrait!
Bei 17mm (ca. 25mm Kleinbild) empfehle ich auf 3,3 - 4 abzublenden um einen gut durchgezeichneten Detailreichtum zu erreichen z.B. bei Landschaft in der untergehenden Sonne.

Mein Fazit:
Wer ein robustes und zuverlässiges Reise-Zoom-Objektiv sucht und kein Problem mit dem Gewicht hat - findet keine auch nur im Ansatz sinnhafte Alternative im Nikon DX Portfolio. Das 17-55 liefert in jeder Situation zuverlässige Ergebnisse von wunderbarer Qualität und erlaubt sogar Himba-Kindern das Hüpfen auf dem voll gepackten Fotorucksack.

Wer darüber hinaus das letzte Quäntchen Leistung bei ruhiger und bewußter Bildgestaltung erreichen möchte, muss noch mehr schleppen - Mein Tipp: Zeiss ZF/ZF2 Festbrennweiten mit manueller Fokusierung (Sucherscheibe mit Schnitbildindikator für D300 (s) gibt es bei Drittherstellern).

Neben zahlreichen Nikon DX Objektiven, auch aus der lichtschwächeren Klasse, hatte ich hin und wieder mal eine Linse aus dem Portfolio der großen Dritthersteller im Gepäck - keine hat überlebt! Und keine war wirklich leistungsfähiger bezogen auf den Gesamteindruck und die Gesamtleistungsfähigkeit (schnell, robust, detailreich, etc.). Ganz im Gegenteil!

Zum Nachdenken:
Immer wieder mal ist zu lesen das Objektiv 17-55 sei nicht für moderne Sensoren geeignet!? Ich möchte sagen, moderne Sensoren sind nicht für dieses Objektiv geeignet ;-)

Vielleicht doch was technisches an dieser Stelle: Jeder Pixel mehr auf einem Sensor bei gleichbleibender Fläche erhöht das Verwacklungsrisiko und die Anforderung an ein Objketiv. Lesen sie einfach mal die Berichte zur Nikon D800 oder Nikon D7100. 36 Mio. bzw. 24 Mio. Pixel. Galt in analoger Zeit die Regel für die kürzeste Aufnahmezeit für ein Objektiv: 1/ Brennweite (1/50mm = 1/50 sek.) so müssen wir heute den Wert verdoppeln, sprich mit 1/100 sek. belichten, auf Grund der hohen Pixelzahlen um zu verwacklungsfreien Bildern zu kommen !?
Erwähnen möchte ich hier ohne "nostalgisch" zu wirken, dass z.B. die etwas ältere Nikon D700 mit 12 Mio. Pixel noch immer als "Königin der Nacht" gilt (Rauscharmut) und die "neue" Nikon D800 nicht im Ansatz herankommt - die D800 fordert vom Benutzer ein Gewöhnen an ihre Eigenheiten und schränkt damit den Fotografen deutlich ein. Scheinbar trägt sie deshalb auch in etlichen Rezensionen den nahmen "Zicke".

Weniger ist oft viel mehr!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beeindruckende Optik, 2. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde) (Camera)
Für dieses Objektiv gibt es viele Tests und subjektive Bewertungen im Internet.
Mir persönlich kommt es nicht so sehr auf das letzte Winkelgrad Verzeichnung an den Bildrändern oder das letzte Quäntchen an Auflösung an.
Was für mich viel mehr zählt, ist der Gesamteindruck der Abbildungsleistung.
Und der ist außergewöhnlich beeindruckend. Klare Farben, konstant gute Schärfe und brillanter Gesamteindruck. Was mich außerdem beeindruckt, ist, dass das Objektiv konstant gut Ergebnisse liefert. Man kann schon an den verkleinerten Miniaturen z.B. in Lightroom auf Anhieb erkennen, welche Bilder mit diesem Objektiv gemacht wurden. Insofern erscheint es sein Geld wert zu sein. Ich würde es wieder kaufen.
Aber die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Abstriche für mich sind: Größe und Gewicht (eingeschränkte Handlichkeit und durch die Straßen ziehen und relativ unbemerkt Streetaufnahmen zu mache, geht kaum); hohe Empfindlichkeit auf Gegenlicht (unschöne Blendenflecken); Freistellen durch Offenblende gelingt nur eingeschränkt.
Im Vergleich mit meinen anderen Nikkoren bringt es eine bessere Abbildungsleistung als das 50/1.8D und das 35/1.8G, reicht aber nicht an das 85/1.8D heran.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwer und Spitze, 16. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde) (Camera)
Die erste Begegnung mit dem Nikon AF S DX 17-55/2,8G IF-ED ist etwas verblüffend: die Optik ist erstaunlich schwer (755 gr.) und mit der D300 und Batteriegriff hat man dann 2,5kg in der Hand.
Die Verarbeitung ist herausragend, einschließlich Spritzlippe. Der Silent-wave Autofocus ist sehr schnell und sehr leise.
Die Abbildungsleistung entschädigt dann für den Schwermanschinenbau.
Die Schärfeleistung ist exzellent und dem als Vergleich herangezogenen Sigma 18-50/2,8 klar überlegen. Die Vignetierung ist besser als der Klassenschnitt, hier macht sich bemerkbar dass das Objektiv für das gegenüber den Kleinbild 36x24 kleinere DX-Format berechnet ist.
Fazit: Erstklassige Optik, notfalls auch zur erfolgreichen Selbstverteidigung geeignet.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach spitze!, 9. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm 1:2,8G IF-ED Objektiv (77mm Filtergewinde) (Camera)
Das Objektiv hat mich ab dem ersten Foto umgehaunen. Die Schärfe, die Verarbeiten... einfach alles perfekt und da ich nicht noch einmal alle positive Punkte aus den Vorrezensionen wiederhole will, belasse ich es dabei... ich schließe mich denen völlig an!

Einzig und allein stört mich an dem Objektiv, dass wenn man ein schnelles Bild in dunklen Räumen, wo man einen Blitz braucht, machen möchte, muss man erst den externen Blitz auf die Kamera montieren, da sonst immer ein Schatten von dem Standartblitz meiner D80 im Weiteikelbereich auf dem Foto zu sehen ist.
Alles in allem: Der Kauf lohnt sich zu 100%, auch wenn sich der Preis ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau befindet ;)
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