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am 4. September 2010
Nach reiflicher Überlegung, in der ich zwischen dem gleich teuren Sigma 300-800mm und dem Nikon 200-400mm schwankte, habe ich mich doch für letzteres entschieden, da ich auf das Nikon auch noch einen 1,4er Konverter anschließen kann, der die AF-Grenze der Kamera nicht überschreitet und man eine manuelle Einstellung vermeidet. So komme ich auch auf 640mm Brennweite, die für meine Anforderungen ausreicht. Das wirklich gute Bilder produzierende Sigma heißt bei Fotografen nicht umsonst "Sigmonster" und richtet sich mit seiner gigantischen Brennweite an Tier-/Vogelfotografen, die aus einem Zelt oder von einem festen Standort agieren. Zum Herumtragen ist das Ding einfach zu unhandlich und zu schwer.

Ein zweites Entscheidungskriterium für das Nikon war die rel. geringe Baulänge des Glases, das in einem Fotokoffer Platz findet. Vor allem für Auslandsreisen ein K.O.-Kriterium der extremen Teles, da man die in einem völlig unhandlichen Behältnis transportieren muss und das enorme Gewicht bei einigen Fluglinien die Akzeptanz für Fotogepäck deutlich strapaziert und im schlechtesten Fall zu Sonderzahlungen als Übergepäck führt. Zudem muss ein solcher Koffer dann auch noch aufgegeben werden, was auch nicht unbedingt zum Allgemeinwohl von Fotograf und Equipment beiträgt.

Das Nikon 200-400mm gibt es inzwischen auch als VRII mit angeblich noch besserer Vibrationsreduzierung - m.E. vernachlässigbar, da man dieses Glas zwar auch aus der Hand fotografieren kann, aber diese Möglichkeit in keinem Fall zu wirklich knallscharfen Bildern führt. Ob man für eine Lichtwertstufe mehr und eine Nanovergütung fast 1.800€ mehr ausgeben muss, bleibt dahingestellt.

Gläser dieser Größe benötigen für perfekte Ergebnisse ein Stativ - am besten in Kombination mit einem Teleschwenker (EKI, Nil, Wemberley usw.) Das Objektiv ist bereits bei Offenblende scharf bis an die Ränder, bei vollem Zoom läßt der Kontrast etwas nach - eine Schwäche so ziemlich aller langen Teles, die aber mit der üblichen Bildbearbeitung problemlos verbesserungsfähig ist. Der erwähnte 1.4er Konverter ist nach meiner Beurteilung das Maximum an Aufrüstung, weil mit einem längeren Konverter der AF gähnend langsam wird, bzw. beim 1.7er Konverter nicht mehr funktioniert. Das Glas hat mit Konvertern leichte Schwierigkeiten beim Fokussieren, wenn schnell gezoomt wird.

Fazit: mit dem 200-400er hat Nikon ein extrem flexibles und optisch hochwertiges Glas im Portfolio, dessen größter Nachteil der m.E. zu hohe Preis ist. Es deckt die Bedürfnisse von Landschaftsfotografen ebenso ab wie die der Tierfotofreaks. Das Glas ist eine perfekte Kombination von Handlichkeit, Lichtstärke, Gewicht und Größe, hochwertig verbaut. Für mich eine Kaufempfehlung, vor allem sollte man sich nach einem gebrauchten VR umsehen, das seit Erscheinen des extrem teuren VRII deutlich im Preis gefallen ist.
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