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82 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Espressomaschine als Vollautomatersatz
Ich behandle in dieser Rezension nicht die Qualität des Espressos, diese ist tadellos und für 99% der Bevölkerung perfekt. Ich möchte ein wenig die Maschine beschreiben, die Komponenten und die Erfahrungen mit dieser weitergeben. Wie der Titel schon verkündet nutze ich sie als Ersatz für einen Vollautomaten und ich möchte Anderen die...
Vor 16 Monaten von Kaffeetasse veröffentlicht

versus
54 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher was für Bastler und Schrauber
So, nachdem nun die Garantie vorbei ist, kann ich hier nun eine ehrliche Rezension abgeben:

Gaggia Classic Coffee im September 2010 gekauft, das ist unsere erste Siebträgermaschine.
Lieferung schnell, wie von Amazon gewohnt.
Ausgepackt, eingeschaltet, Maschine bleibt kalt!
-> Lösung: Durch Lüftungsschlitz mit Taschenlampe...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2011 von Schrotti


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82 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Espressomaschine als Vollautomatersatz, 26. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Gaggia RI9303/11 Classic Siebträger (Pannarello, Druckregulierung durch Magnetventil, 2,1 l Wassertank) Edelstahl (Haushaltswaren)
Ich behandle in dieser Rezension nicht die Qualität des Espressos, diese ist tadellos und für 99% der Bevölkerung perfekt. Ich möchte ein wenig die Maschine beschreiben, die Komponenten und die Erfahrungen mit dieser weitergeben. Wie der Titel schon verkündet nutze ich sie als Ersatz für einen Vollautomaten und ich möchte Anderen die Möglichkeit geben ebenfalls das Geld für ein solch reinigungsintensives Gerät zu sparen.
Wichtig ist noch der Besitz einer Kaffeemühle mit feinem Mahlgrad, die Graef CM 80 ist PreisLeistungstechnisch ein guter Kandidat.

Zum Einstieg möchte ich erst ausführen, was das Ziel einer Espressomaschine ist. Das Prinzip findet sich in fast jeder Padmaschine, aber wo liegt der Unterschied und was Können teurere Maschinen noch besser als diese?
Es gibt für diese Gleichung drei Variable. Das wäre der Druck, die Temperatur und vor allem bei den Pad- und Kapselmaschinen die Zeit. Ziel einer guten Espressomaschine es die perfekte Temperatur aufs Grad genau zu halten und das Wasser mit ebenfalls dem perfekten Druck durch das Pulver zu pressen. Das ist alles.
Diese Maschine braucht 10-15 min um eine guten Betriebstemperatur zu erreichen, akzeptabel ist sie nach 6 min. Temperatur und Druck sind genau genug für einen sehr guten Kaffee und die Vorlaufzeit entspricht etwa den Frühstückvorbereitungen.
Padmaschinen schaffen das Vorheizen teilweise in unter einer Minute, die Temperatur bleibt jedoch nicht konstant und der Druck auch nicht.

Die Maschine ist robust gebaut, das Edelstahlblech des Gehäuses kündet von Langlebigkeit. Im Kontrast dazu steht der Wasserauffang aus Plastik unter der Brühgruppe, der wirkt nicht weiter besonders, ist aber vermutlich robuster als er scheint. (ich habe nie von Problemen damit gelesen obwohl die Maschine seit über 30 Jahren gebaut und viel in Foren diskutiert wird)
Das schöne an der Platzierung der Komponenten ist die obenliegende Elektronik. Alles was unter Strom steht findet sich im Kopfteil der Maschine, im unteren Segment ist quasi die Nasszelle. Man könnte sie also bis zur Hälfte ins Wasser stellen und könnte diesen See noch wunderbar mit Espresso einfärben ohne Angst vor einem Kurzschluss zu haben.

Wasser wird über einen Trichter eingefüllt, der unter dem Deckel auf der Maschinenoberseite zu finden ist, zur Reinigung des Tanks muss er während der Abwesenheit von Siebträger, Wasserauffang und „Entlüftungsröhrchen“ (das ist das kleine Röhrchen, was links hinten, hinter dem Siebträgergriff zu sehen ist) frontal aus dem Gerät entnommen werden. Manches mal wird das als aufwendig kritisiert, ist meines Erachtens nach aber die eleganteste Lösung. Ohnehin sind bei der Maschine alle Komponenten wunderbar zugänglich und abnehmbar, wenn sie der Reinigung bedürfen. Andere Konstruktionen kennt man ja aus dem Vollautomatenbau zu genüge.

Im Betrieb vibriert die Maschine relativ stark, was aber an der Pumpenkonstruktion liegt.
Die Temperatur sinkt bei langem Wasserzapfen stetig ab, da die Kesselgröße etwa bei 100ml liegt und immer kaltes Wasser nachgepumpt wird. Ab welcher Wassermenge das jedoch kritisch wird, habe ich noch nicht getestet. Nach 150ml Kaffeezapfen ist es mir jedoch noch nicht negativ aufgefallen.

Siebträger (das Ding mit dem schwarzen Griff aus dem der Espresso läuft):
Der Siebträger selbst ist aus verchromten Messing und entspricht dem was man auf in Cafes findet.

Siebe (Einsätze für Siebträger, die abhängig von ihrem Volumen für ein, zwei oder drei Tassen Kaffeepulver fassen):
Als Siebe werden Cremasiebe mitgeliefert. Hierbei handelt es sich um übliche Espressosiebe mit einem zweiten Boden. Der erste Boden ist wie gewohnt und siebartig gelocht, der zweite (äußere) hat lediglich nur ein Loch, das jedoch wesentlich größer ist als die Löcher, die das Kaffeepulver zurückhalten. Dieses eine Loch dient dazu den fertigen Kaffee dort mit hohem Druck und somit auch hoher Geschwindigkeit durchzupressen. Dieser dünne Kaffeestrahl trifft dann auf eine gerade Fläche und spritzt im inneren des Siebträgers ziemlich durch die Gegend. Bei diesem Vorgang wird jedoch Luft unter die Flüssigkeit gebracht und es bildet sich eine künstliche Schaumkrone, die der normalen Crema ähnelt. (normale Crema ist feinporiger)

Tassenwärmer (Edelstahlfäche auf der Maschinenoberseite):
Überflüssig, wenn die Maschine vorher nicht schon 30min lief. Wird nur passiv durch den Kessel beheizt, ist so effizient wie die Heizung im VW Käfer.

Milchaufschäumer:
Funktioniert tadellos. Um Milch aufzuschäumen muss die Temperatur der Maschine auf über 100% steigen, dazu legt man nach dem Espressozapfen den mittleren Schalter des Bedienelements um und wartet etwa 30s. Jetzt hält man die schwarze Aufschäumhilfe in ein halb gefülltes Kännchen mit Milch und dreht den Dampfhahn auf bis die Kanne zu heiß zum halten wird. Nach wiederum einer halben Minute hat man Milchschaum der dem in den meisten Cafes in Nichts nachsteht. Meine Mutter ist davon begeistert.
Das schwarze Plastikteil ist nur an das Edelstahlrohr angeschraubt und man kann es ganz einfach entfernen. Es besteht aus zwei Teilen, der eine steckt in der Milch, der andere ist am Rohr fixiert. Zum Reinigen zieht man leicht an dem Milchteil, welcher sich löst und einfach abgespült werden kann.

Was macht eigentlich die Aufschäumhilfe? Sie hat an der Oberseite kleine Öffnungen, durch die Luft gezogen wird und mit dem Dampfstrahl in die Milch gelang. Dampf ist ja der gasförmige Zustand von Wasser und wird in der kalten Milch wieder flüssig, verschwindet also. Die Luft brauchen wir deshalb für die Bläschen in unserem Schaum.

Die Reinigung der Maschine:
Nach Bedarf:
-Kaffee aus Siebträger ausleeren, SIebträger abspülen
-Wasserbecken leeren
Ein mal die Woche:
-Wassertank spülen
-Brühgruppe mit Blindsieb und Kaffeelöser durchspülen (dauert 5min und die Anleitung
finden sie online im KaffeeWiki)
Ein mal pro halbes Jahr – Jahr:
-Maschine entkalken nach Anleitung

Wie nutze ich eine Espressomaschine als Vollautomaten?

Ich frage sie, was ist in einem solchen denn überhaupt verbaut? Eine Mühle, eine Brühgruppe, ein Wassertank, ein Abfall und ein Milchaufschäumer.
Hier haben wir alles einzeln. Die einzige Frage ist die der Zubereitung.

Espresso:
Die Bohnen so fein Mahlen, dass pro Espresso (ca 7g Kaffeemehl) 25ml Wasser in 25s in die vorgewärmte Tasse laufen. Gemessen wird ab dem Beginn des Kaffeefluss.

Cappuccino:
Ein bis zwei Espresso werden in eine große, halbrunde, vorgewärmte Tasse geben, mit Milchschaum auffüllen.

Latte Macchiato:
Ein ungewärmtes Glas zu ' mit Milchschaum füllen, ein bis zwei Espresso langsam dazuschütten, die Trennung erfolgt ohne Hilfe.

Normaler Kaffee:
Jetzt wird’s ineressant, da das der Punkt ist, bei dem die meisten Benutzer einer solchen Maschine fluchen werden.
Es gibt zwei Varianten:

Kaffee Americano:
Ein bis zwei Espresso in eine vorgewärmte Tasse und mit heißem Wasser auffüllen (das können sie aus der Dampfdüse beziehen, steht in der Bedienungsanleitung)
Füllen sie die Tasse zuerst mit Wasser und dann mit Espresso, dann bleibt ein wenig Crema erhalten.

Kaffee:
Sie stellen den Mahlgrad ihrer Kaffeemühle grober, so dass die Tasse nach 25s vollgelaufen ist, das gibt mit den Cremasieben ein wundervolles ergebnis und schmeckt „besser als aus unserem neuen Vollautomaten“ (sagte ein Kumpel sinngemäß).
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133 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen semiprofessionelle Maschine, professioneller Espresso, 7. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gaggia RI9303/11 Classic Siebträger (Pannarello, Druckregulierung durch Magnetventil, 2,1 l Wassertank) Edelstahl (Haushaltswaren)
Die Maschine macht schon Arbeit: Vorheizen, die richtige Menge sehr fein gemahlenen Espresso in den Siebträger geben und mit dem richtigen Druck (mittels dem Gaggia Kaffeemehlpresser, gleich mitbestellen!) anpressen, Filterträger aufheizen, Maschine starten, dann Milchschäumer hochheizen, Milch schäumen, Milchschäumer feucht abwischen, Filterträger säubern.
Was da aber rauskommt, ist der wohl beste Espresso bzw. Cappucchino überhaupt! Zweifarbige Crema, heißer und steifer Milchschaum, besser geht es nicht. Die Maschine ist robust, seit über einem Jahr bei mir täglich in Betrieb, keinerlei Probleme bisher. Optisch sowieso ein Genuss, schlicht elegant, das matte Edelstahlgehäuse korresponiert mit den meisten Küchengeräten und ist pflegeleicht. Also, wer bereit ist, einige Minuten in Zubereitung und Pflege zu investieren, wird von dieser Maschine mit hervorragendem Espresso/Cappucchino verwöhnt.
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161 von 173 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Barista ist in Italien ein Lehrberuf ;-), 2. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Gaggia RI9303/11 Classic Siebträger (Pannarello, Druckregulierung durch Magnetventil, 2,1 l Wassertank) Edelstahl (Haushaltswaren)
...und daher ist es keine Schande, wenn am ersten Tag nicht alles funktioniert. Wer mit den geschmacklichen Eigenschaften eines Vollautomaten schon zufrieden ist (ich bin es nicht) und wer sich mit dem Thema nicht befassen möchte, dem erscheint dieses Gerät vermutlich kompliziert. Es ist allerdings ein Trugschluss zu glauben, dass Vollautomaten dauerhaft ohne Pflege auskommen. Das Gegenteil ist der Fall, die Reinigung eines Automaten mit seinem verschachtelten Gehäuse ist im Vergleich zum Siebträger ein Albtraum.

Meine Bitte: nehmen Sie sich ein wenig Zeit für Ihre neue Maschine. Benutzen Sie eine gute Mühle, probieren Sie ein wenig verschiedene Mahlgrade und Kaffeebohnen aus. Füllen Sie für einen Cappuccino den großen Siebträger zu 3/4 voll und pressen Sie das Kaffeemehl etwas mit dem (serienmäßigen!) Tamper an. Lassen Sie die Maschine etwa 5 Minuten aufwärmen und lassen Sie inzwischen Ihre Tasse mit heißem Wasser gefüllt stehen. Dadurch kühlt der Espresso nicht gleich wieder ab, wenn Sie die Tasse unter die Maschine stellen. Stimmt der Mahlgrad, dann dauert das Befüllen der Cappuccinotasse zu 1/3 etwa 25-30 Sekunden.

Das Ergebnis ist ein Espresso mit hell-dunkel marmorierter Crema, der nur noch auf den Milchschaum wartet. Und glauben Sie mir: dazu benötigen Sie keine "Crema-Scheibe", die ist höchstens bei zu grob vorgemahlenem Espresso von Vorteil.

Ganz wichtig: Jede Espressomaschine muss regelmäßig gereinigt werden. Sie wollen doch nicht ihr Morgengetränk durch den Kaffeesatz der Vorwoche laufen lassen, oder? Es sind bei dieser Maschine nur ein paar Handgriffe, die vielleicht fünf Minuten dauern. Noch einmal: dies ist keine "Schrulligkeit" dieser einen Maschine, sondern bei ausnahmslos allen Geräten so.

Ich zumindest bin vom Aroma des Cappuccino (Tipp: Segafredo Selezione Oro) und der Handhabung meiner Gaggia so angetan, dass ich mir für mein Büro noch eine kleinere Gaggia dazu geleistet habe. Wer diesen Cappuccino getrunken hat, mag nämlich keinen Automatenkaffee mehr...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Maschine für den Preis, 3. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gaggia RI9303/11 Classic Siebträger (Pannarello, Druckregulierung durch Magnetventil, 2,1 l Wassertank) Edelstahl (Haushaltswaren)
Nachdem ich zuerst der Saeco RI9373/11 AROMA geliebäugelt hatte, hatte ich mich nach einiger Recherche (kaffee-wiki und kaffee-netz) zwischen der Rancilio Silvia und der Gaccia CC zu entscheiden. Letztenendes gab der Preis den Ausschlag.

Die Maschine wurde gut verpackt relativ flott (4 Tage) aus der Nähe von Mailand nach Süddeutschland geliefert.

Nach 3 Monaten Betrieb habe ich die Entscheidung bislang nicht bereut. Die Espressozubereitung in einer Siebträgermaschine erfordert einiges an Aufwand und Probieren (Kaffeesorte, Mahlgrad, Tampern, Temperatursurfen, etc.), man wird aber durch das Ergebnis mehr als belohnt. Nach etwas Einarbeitung beziehe ich aus meiner Gaccia einen sehr ordentlichen Espresso als auch Cappucino, der den Vergleich mit den besseren Espressobars in der Umgebung m.E. nicht scheuen muss.

Zur Maschine:
Plus:
- einfacher Aufbau (Einkreiser)
- Viel Dokumentation und Tipps zur Handhabung dieser Maschine im Netz
- Quasi alle Einzelteile sind einzeln bestellbar
- für Bastler gibt es diverse einfache und kompliziertere Umbaumöglichkeiten (Austausch der Dampflanze durch die längere Rancilia-Lanze, Druckanzeige, PID für konstante Temperatur)

Negativ:
- kurze Dampflanze, wenn man den sinnlosen Panarello weglässt (einfacher Wechsel der Dampflanze möglich, die Rancilia-Lanze kostet aber um die 30 EUR)
- Alukessel (könnte sich langfristig negativ hinsichtlich Entkalken auswirken).
- Die mitgelieferten Siebe bei der rezensierten Modellversion haben aktuell einen doppelten Boden mit kleinem Loch unten (nennt sich "Cremaverbesserer"). Damit verliert man die völlige Kontrolle über beim Kaffebezug im Bezug auf Durchflussmenge und Crema-Entwicklung. Alternativ u empfehlen sind z.B. die La Marzocco 1er und 2er Siebe (5-8 EUR per Stück), die in versch. Varianten erhätlich sind.
- Der Plastiktamper ist nur eingeschränkt zu empfehlen (leichte Pressnaht auf der Tamperfläche). Man sollte sich die Anschaffung eines geeigneten Tampers überlegen (Alu ab 15 EUR, Edelstahl 20 - XXX), damit erleichtert man sich die Präparation des Kaffemehls im Sieb ungemein.
- Die Fertigungsqualität ist eher 'italienisch'. Die Kanten des Metallgehäuse sind nicht schön gerundet, es gibt aber auch keine scharfen Grate.

Ich kann diese Maschine allen preisbewussten Espressoliebhabern, die bereit sind, etwas Aufmerksamkeit bei Kaffeezubereitung und Maschinenpflege walten zu lassen, weiterempfehlen.

Trotz Kauf tauglicher Siebe, ggf. Austausch der Dampflanze, ist die Maschine immer noch 200 EUR günstiger als z.B. die Rancilio Silvia. Beide Maschinen sind sehr gute Einkreis-"Einsteiger"-Maschinen mit wenig negativen Aspekten. Für weitere Infos über Vor- und Nachteile der Maschinen und mögliche Alternativen empfehle ich einen Blick ins kaffeewiki, welches mir einen guten Einstieg in die Kaffeeliebhaberei gegeben hat.

5 Sterne vergebe ich, trotz der erwähnten Nachteile des Geräts, aufgrund des günstigen Preises. Ich hatte in dieser Preisklasse und etwas darunter schon mit etlichen Siebträgergeräten zu tun, mit welchen sich nicht annähernd so guter Espresso herstellen liess.
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75 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen solide Espressomaschine mit kleinen Fehlern, 18. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Gaggia RI9303/11 Classic Siebträger (Pannarello, Druckregulierung durch Magnetventil, 2,1 l Wassertank) Edelstahl (Haushaltswaren)
Ich benutze die Gaggia Classic Coffee seit ca. 2 Jahren und bin recht zufrieden. Natürlich muß man sich mit der Maschine, wie meiner Meinung nach mit allen Siebträgermaschinen, erst anfreunden aber mit etwas Übung kann man damit einen sehr guten Espresso mit perfekter Crema machen. Wer`s komfortabler möchte, sollte sich einen Vollautomaten zulegen, allerdings nach meiner Erfahrung mit Geschmackseinbußen, oder richtig tief in die Geldbörse greifen und sich eine Profimaschine, z.B. von Cimbali, kaufen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß es in dieser Preislage eine bessere Espresso-Siebträgermaschine gibt als die Gaggia Classic Coffee. Man sollte aber auf jeden Fall frisch gemahlenes Espressopulver verwenden. Ich habe mir erst kürzlich eine Mühle zugelegt und das Ergebnis ist kein Vergleich zu vorher. Hier zwei Dinge, die ich für verbesserungswürdig halte:

1.die Entnahme des Wassertanks ist wirklich ziemlich

umständlich

2.man muß mit der Dosierung des Espressopulvers in dem Einsatz

für nur eine Tasse sparsam sein, sonst hält der Siebträger

den Druck nicht aus und fällt aus der Halterung oder der

Kaffee läuft an der Seite herunter und man hat Satz in der

Tasse.

Mit diesen kleinen Fehlern kommt man aber klar, wenn man sie kennt. Liebhabern von Cappuccino kann ich sagen, daß auch das Milchaufschäumen ziemlich schnell geht. Zum Schluß möchte ich noch raten, die Espressomaschine wirklich von Zeit zu Zeit (ca. alle 3-6 Mon.) zu entkalken. Das habe ich anfangs entwas vernachlässigt. Man merkt das sofort am Geschmack und an der Crema.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut Ding braucht Weile, 26. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Gaggia RI9303/11 Classic Siebträger (Pannarello, Druckregulierung durch Magnetventil, 2,1 l Wassertank) Edelstahl (Haushaltswaren)
Die Gaggia Classic ist eine sehr schöne, funktionale und schlichte Espressomaschine, die einfach ihren Job macht und in der Küche gut aussieht!
Es stimmt wohl, was ein Anderer hier schreibt: man sollte nicht glauben, dass der erste Espresso gleich ein Meisterwerk wird. Wer sich aber ein paar Tage Zeit nimmt um sich an die Kunst des Espressomachens heranzutasten, verschiedene Kaffeemarken und -röstungen ausprobiert und selber mahlt, der wird auch belohnt!

Den speziellen Filter für "perfekte Crema" habe ich gleich mitbestellt und ich ließ mich ein paar Monate blenden von der schönen Crema. Geschmacklich ist dieser Filter allerdings kein Gewinn. Nach längerem Experimentieren stellte ich leider fest, dass dieser Filter den Kaffeegeschmack zerstört. Der Kaffee wird deutlich sauer und schmeckt leicht oxidiert, so dass ich schließlich zum Originalfilter zurückgekehrt bin. Es kommt halt eben doch auf den richtigen Mahlgrad und das Andruckgewicht an, ob der Expresso eine Crema bekommt und gut schmeckt, oder nicht.

Übrigens halte ich das Säubern des Wassertanks für ein Kinderspiel: Siebträger und Überlaufröhrchen entfernen, Abtropfbecken nach vorne entfernen, Tank nach vorne ziehen und die 2 Schläuche mit einem Finger nach oben drücken, fertig! Es hat sich allerdings gezeigt, dass der Umgang mit einer Siebträgermaschine nichts für Menschen mit einer Kleckerphobie ist: nach einem Tag im Einsatz ist der Platz zwischen Maschine, Abklopfkasten und Spülbecken voller Kaffeeflecken und man ist wirklich ständig am nachwischen oder abspülen. Suchen Sie sich als Standort für die Maschine ein spezielle Ecke in der Küche aus, wo ruhig mal gekleckert werden darf und der Weg zur Spüle nicht so weit ist...

Nach einer längeren Lernphase bin ich nun sehr zufrieden mit dem Gerät!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Espresso in Bar-Qualität, 20. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Gaggia RI9303/11 Classic Siebträger (Pannarello, Druckregulierung durch Magnetventil, 2,1 l Wassertank) Edelstahl (Haushaltswaren)
kann man mit dieser Maschine problemlos zubereiten. Daher ist die Maschine in dieser Preisklasse vorbehaltlos zu empfehlen.

Aber man muss wissen, worauf man sich einlässt. Das heißt:
- bis es soweit ist, muss man etwas üben: Mahlgrad, Menge, Anpressdruck
- insgesamt natürlich aufwendiger als Vollautomat/Nespresso (dafür aber auch besser).
- zusätzliches Zubehör kaufen (deshalb nur 4 Sterne):
* mitgelieferte "Crema"-Siebe sind kompletter Schrott. Damit klappt es nie (und macht auch noch Sauerei). Also normale ein und zwei Portionen Siebe für 5 -10 EUR müssen her. Ich frage mich, warum eine Firma wie Gaggia so einen Quatsch macht.
* Blindsieb zum Spülen/Reinigen braucht man auch (ca. 5 EUR)
* 58mm Tamper, das mitgelieferte Plastikteil ist Schrott, also richtigen kaufen (ca. 20 EUR)
* nicht zwingend aber empfehlenswert ist Ersetzen der Lochplatte durch ein normales Duschensieb (5-10 EUR).
- gute Mühle sollte vorhanden sein (oder zugekauft werden). Bei mir leistet eine Graef cm80 gute Dienste.
- es dauert ein bißchen, bis die Maschine richtig warm ist. Der Tassenwärmer oben drauf bringts nicht, oder frühestens nach 45 Minuten.
- Milchschaum mit der Düse klappt bei mir nicht, liegt evtl. an mir, aber sicher auch an dem billigen und zu kurzen Plastik Ding. Ist mir aber egal, weil der handbetriebene Bialetti-Schäumer (Tutto-Crema oder so) exzellent cremigen Schaum liefert.
- Reinigen und Entkalken aufwendiger als bei Automatik-Programm von Vollautomaten. Z.B. Wassertank muss etwas aufwendig ausgebaut werden (Rückspül-Ablauf muss vorher entfernt werden.

Insgesamt sind das aber nur kleine Details, die nicht ganz optimal sind. Dafür kriegt man aber echt Spitzenespresso und das zu einem verhältnismäßig günstigen Preis, auch wenn man die Zusatzteile einrechnet. Außerdem ist die Maschine recht handlich und schön auszusehen mit dem matten Edelstahl. Bei mir seit 4 Monaten erfolgreich in Benutzng.
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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 10 Jahre im Einsatz - EUR-Preis allerdings zu hoch, 6. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Gaggia RI9303/11 Classic Siebträger (Pannarello, Druckregulierung durch Magnetventil, 2,1 l Wassertank) Edelstahl (Haushaltswaren)
Habe die Gaggie Classic mit Kupferkessel seit 10 Jahren im Einsatz. Damals kostete die Maschine mit dem hochwertigen Kupferkessel noch 399 DM.

Im Dauerbetrieb hat sich die Maschine wacker geschlagen. Eine große Schwäche ist der Griff, der nach 18 Monaten abgebrochen ist. Habe ihn mehrfach repariert (Ersatzteil), mit einer Metallschelle (zur Rohrbefestigung) hält er aber - obwohl schon wieder gebrochen - seit 5 Jahren durch.

Dickstes Minus: nach 1 Jahr begann sich der Bodenlack zu lösen und der Metallboden rostet unansehlich vor sich hin (mittlerweile 80%), was man aber nicht sieht, wenn der Auffangbehälter eingeschoben ist.

Irgendwann musste ich die Dichtungen austauschen, was aber für Bastler kein größeres Problem darstellt. Die Dichtungen gibts derzeit für 30 Euro.

Der Kaffee schmeckt sehr gut. Allerdings muss die Maschine alle 4 Wochen gereinigt und entkalkt werden. Bei der Reinigung kann man mit gutem Werkzeug problemlos die zu reinigenden Teile lösen.

Noch ein Tipp: niemals den Wassertank leer laufen lassen, sonst hat die Maschine leichte Ansaugschwierigkeiten.

Was den PREIS anbelangt, bin ich ein wenig entäuscht: Gaggia hat kurz nach der Euro-Einführung scheinbar den DM-Preis in EUR übertragen. Im gleichen Zug - so sagte mir ein Fachverkäufer - den teuren Kupferkessel durch günstigeres ALU ersetzt. (sollte man aber nochmal prüfen) Schade, somal ich persönlich mehr Vertrauen in Kupfer als in ALU habe - medizinisch gesehen.

Bei 10 Jahre bewährtem Einsatz kann man nicht meckern. Ob die "modernisierten" Bauteile auch so lange durchhalten, muss sich zeigen.

Würde ich meine Gaggia erneut durch eine Gaggia ersetzen? Nein, denn preislich ist die Gaggia doch zu 50% an EMC und ISOMAC rangekommen und da gibt es wieder einen Kupferkessel, noch bessere Technik und schönes Design. Das wäre mir heute das zusätzliche Geld wert.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltklasseergebnis, 12. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gaggia RI9303/11 Classic Siebträger (Pannarello, Druckregulierung durch Magnetventil, 2,1 l Wassertank) Edelstahl (Haushaltswaren)
Habe die Gaggia Classic nun schon seit 1,5 Jahren und den Espresso (inkl. bodenlosem Siebträger) nun perfektioniert!
Habe noch nie einen so guten Espresso getrunken, wie aus dieser Maschine. (Es liegt natürlich zum Grossteil an der Mühle, den Bohnen und dem Tampern)
Der Mahlgrad der Mühle (Ascaso I-mini) wird so eingestellt, dass bei der Zubereitung (nach wirklich festem tampern/stampfen) anfangs überhaupt nichts fließt und erst nach ein paar Sekunden die ersten Tropfen hinuntertröpfeln, die sich dann langsam zu einem hauchdünnen(!) Strahl vereinen, welcher genau 25 Sekunden benötigt um eine kleine Espressotasse halb-voll werden zu lassen.

Ich habe sehr lange gebraucht (bestimmt ein halbes Kilo Bohnen) bis ich ihn nun mit dem bodenlosen Siebträger (was eine Kunst für sich ist) so hinbekomme.
Die Crema ist so üppig, das ein Löffel Zucker mehrere Sekunden daraufliegen bleibt.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Maschine kann mit Siebträgermaschinen der 1000Euro-Klasse leicht mithalten! (hier wird nur die Espressoqualität betrachtet, kein Aufschäumen etc.)
Entscheidend ist der richtige Mahlgrad (meist sehr fein), die richtige Bohne (ich verwende ausschließlich Bohnen aus Röstereien, die frisch zubereitet sind) und das tampern (hier darf ruhig sehr feste gedrückt werden, um den langsamen Durchfluss zu gewährleisten).

Da ich selbst sehr viel unterwegs bin, und auch einen großen Bekanntenkreis (mit sehr hochwertigen Maschinen) habe, kann ich getrost sagen, dass diese kleine Siebträgermaschine das beste Preis-Leistungsverhältnis hat, das ich kenne.

Negativpunkte sind für mich die nicht wirklich anmutende Wertikeit und das geringe Gewicht (lässt sich beim anziehen des Siebträgers sehr leicht verschieben..)
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unschlagbarer klassiker - für liebhaber des italienischer kaffeekunst, 18. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Gaggia RI9303/11 Classic Siebträger (Pannarello, Druckregulierung durch Magnetventil, 2,1 l Wassertank) Edelstahl (Haushaltswaren)
Wer eine Gaggia classic kaufen will, sollte wissen,worauf er sich einlässt: auf eine Bedienungsanleitung, die den Namen nicht verdient, auf ein einfaches Design ohne Schnickschnack und auf das Fehlen "künstlicher" Helfer wie einem Einsatz für perfekte Crema. Am Anfang sind die Ergebnisse ernüchternd, bis man nach etwa zwei Wochen ein Gespür für die Maschine entwickelt. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird belohnt mit: einer hochsoliden Maschine, in der jedes Einzelteil aus hochwertigsten Materialen gefertigt und einzeln ersetzbar ist und einem Kaffee mit haselnussbrauner Crema, der seinesgleichen sucht. Da kommt kein Vollautomat mit. Wer einmal den perfekten Espresso getrunken hat, weiß, wovon ich spreche. Mit der Gaggia classic kann man ihn produzieren. Aber er wird einem nicht geschenkt.
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