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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovative Programmgestaltung, musikalisch überzeugend
Zwei Dinge an dieser CD sind erstaunlich. Zum einen ist da die äußerst kurze Zeit zwischen Aufnahme und Veröffentlichung (2 Monate); zum anderen das Programm. Für die erste Einspielung der französischen Pianistin für ihr neues Plattenlabel hatten viele eine wesentlich konventionellere Zusammenstellung erwartet. Welchen Zusammenhang gibt es...
Veröffentlicht am 24. März 2005 von Marcel Bartnik

versus
6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kitschig
Eine Kitsch-CD. Das Stück von Arvo Pärt ist eine nicht gerade erquickliche Mischung aus New-Age und Bach. Coriglianos Variationen verungestalten die Zitate aus der 7.Symphonie Beethovens. Und die "Choral-Phantasie" ist meiner Meinung nach auch ein etwas unförmiges Nebenwerk Beethovens.
Was Hèléne Grimaud angeht, so halte ich...
Am 2. November 2004 veröffentlicht


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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovative Programmgestaltung, musikalisch überzeugend, 24. März 2005
Von 
Marcel Bartnik (Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Grimaud Credo (Audio CD)
Zwei Dinge an dieser CD sind erstaunlich. Zum einen ist da die äußerst kurze Zeit zwischen Aufnahme und Veröffentlichung (2 Monate); zum anderen das Programm. Für die erste Einspielung der französischen Pianistin für ihr neues Plattenlabel hatten viele eine wesentlich konventionellere Zusammenstellung erwartet. Welchen Zusammenhang gibt es nun zwischen der „Fantasia on an ostinato" von Corigliano, der Sturm-Sonate sowie der Choral-Fantasie von Beethoven und dem „Credo" von Pärt? Hélène Grimaud und auch die Deutsche Grammophon sind hier zweifellos ein künstlerisches Wagnis eingegangen - schon beim ersten Hören zeigt sich jedoch, dass sich dieses gelohnt hat. Es ist kaum zu erklären, aber die Übergänge zwischen den einzelnen Stücken wirken derart natürlich - beispielsweise zwischen dem Corigliano und der Beethoven-Sonate - dass anfängliche Zweifel schnell schwinden. Natürlich könnte man theoretisierend anführen, dass die „Fantasia on an ostinato" auf einem Thema aus Beethovens 7. Sinfonie beruht und sowohl die Choralfantasie als auch das „Credo" Stücke für Chor, Orchester und Klavier sind - dennoch gehen die organischen Übergänge über solch akademische Feinheiten hinaus und stellen der in Amerika lebenden Künstlerin ein ausgezeichnetes Zeugnis aus.
Emotionale Intensität und absolute Überzeugung von ihrem eingeschlagenen Weg waren immer schon die Markenzeichen des Klavierspiels von Hélène Grimaud, was sich am besten in ihren bisherigen Brahms- und Beethoven-Interpretationen widerspiegelte. Mit der klanglich hervorragend kontrollierten, versponnen-nüchternen Einspielung des ursprünglich für den Van Cliburn-Wettbewerb komponierten Stückes von John Corigliano erweist sie sich auch als überzeugende Anwältin zeitgenössischen Repertoires; hier steht sie der gleichfalls hervorragenden Interpretation Ragna Schirmers (Berlin Classics) nicht nach. - Einschränkungen sind in geringem Umfang bei der Klaviersonate op. 31 Nr. 2 zu machen, bei der die Anzahl hervorragender Vergleichseinspielungen naturgemäß erdrückend ist. Pollini (DG), Gilels (DG), Brendel (Philips) oder Gulda (Decca/Amadeo) haben Maßstabsetzendes hinterlassen, wogegen Grimauds Interpretation teils etwas oberflächlich daherkommt. Bekanntermaßen nimmt die Pianistin Stücke zuerst auf, bevor sie sie öfters im Konzert gespielt hat - hier hätte eine umgekehrte Vorgehensweise einem Reifeprozeß der Interpretation sichtlich gutgetan. - Die Chorfantasie Beethovens hingegen liegt ihrer engagierten und energiegeladenen Spielweise und wirkt frischer als etwa Brendels schon etwas ältere Aufnahme (Philips) oder die im Vergleich zu kühl wirkende Einspielung Kissins (DG); Grimaud findet hier eine exzellente Balance zwischen Naivität und Pathos. Äußerst gelungen ist auch hier wieder der Übergang zum hymnischen Anfang des „Credo", welches auf dem ersten Präludium des „Wohltemperierten Klaviers" von Bach basiert und dieses auf interessante Art und Weise mit seriellen Kompositionstechniken kombiniert. Auch wenn der Klavierpart hier mehr obligate als solistische Funktion erfüllt, fügt sich die Französin gut in das engagiert und präzise auftretende Orchester und den Chor ein. Schließlich erklingt dann noch einmal das C-Dur-Präludium Bachs in der Originalfassung - ein künstlerisch und interpretatorisch überzeugender Abschluss dieser CD.
Die Klangqualität ist - obwohl es sich bei den letzten beiden Stücken um Live-Aufnahmen handelt (3./4.9.2003) - sehr gut. Bei der Mehrkanalversion ist ein weiterer, dezenter aber gut wahrnehmbarer Zugewinn an Räumlichkeit zu verzeichnen. Das Beiheft enthält einen stellenweise bemüht wirkenden Artikel aus der Feder der Pianistin sowie ein interessantes Interview mit derselben. - Es ist zu hoffen, dass Hélène Grimaud auch in Zukunft ähnlich innovative und musikalisch gelungene Aufnahmen einspielt und sich nicht von der Marketing-Abteilung von Universal Classics vereinnahmen läßt. Weiter so!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Abend-Programm, 23. April 2004
Von 
Stefan Just "stefan_just" (Mühltal, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Grimaud Credo (Audio CD)
HG lässt eine klare Lernkurve über die letzten Jahre hinweg erkennen. Vom einstigen Wunderkind (unter vielen) mit Achtungs-Erfolgen ist sie kontinuierlich zu einer sensiblen, dennoch mit eigenem Stil und Ausdruck aufspielenden, den emotionalen Gehalt der Musik auslotenden, und eigene Note hinzufügenden Künstlerin geworden. Auf der vorliegenden Einspielung gefällt mir der sich ergebende Bogen - sowohl musikalisch wie interpretatorisch. Gerade in der Kombination von Bewährtem und weniger Strapaziertem und Neuem liegt die Kraft dieser Einspielung, die für mich ein hervorragendes Abend-Programm darstellt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Debut, 5. April 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Grimaud Credo (Audio CD)
Ansich stehe ich Veröffentlichungen, die sich mit bekenntnishaften Titeln (wie "Credo") schmücken mit Skepsis gegenüber. Es ist zu befürchten , dass die eingespielten Stücke zum Zwecke der Selbstdarstellung missbraucht und entstellt werden. Solche Zweifel werden bei dieser CD hingegen glücklicher Weise schnell ausgeräumt. Zum einen ist positiv zu vermerken, dass die Zusammenstellung des Albums einen ausgesprochen homogenen Eindruck hinterlässt, obwohl mit Corigliano und Pärt einerseits, sowie Beethoven andererseits Vetreter unterschiedlichster Epochen vertreten sind. Die Fantasie von Corigliano endet im nebelhaften a-Moll, diese Klangwirkung wird durch das Anfangsarpeggio (A-Dur) der "Sturm"-Sonate weitergetragen. In der Sonate selbst spielt sich ein ähnlicher Moment zwischen dem ersten und zweiten Satz ein. Nachdem schließlich das Rondo in den Tiefen des Basses verklungen ist, folgt geradezu antithetisch die massive Aufwärtsbewegung der "Chorfantasie"-Introduktion. Dieses grandiose Stück wendet sich nach und nach vom düsteren c-Moll in Dur-Regionen, denen das eigentliche "Credo" von Pärt schließlich volle Geltung verschafft.
So sind weniger die hier präsentierten Stücke für sich genommen sonderlich originell, bzw. überraschend, wohl aber der Kontext in welchen sie hier gestellt werden.
Gerade die beiden Beethoven-Werke sind vielzählig eingespielt worden und somit darf man sicherlich nicht erwarten, dass Helene Grimaud diesbezüglich das Rad neu erfindet. Sie spielt die d-Moll Sonate textgenau, geistreich und durchaus klangschön. Insbesondere das Adagio wird von ihr hochsensibel erfasst, ohne dabei ihrem (angemessen schnellen) Tempo jemals untreu zu werden. Das abschließende "perpetuum mobile" spielt sie vital und kontrolliert zugleich. Offensichtlich hat sie sehr gut verstanden, dass diese Sonate keine Exzentrik verträgt, dafür ist ihr Inhalt zu gewichtig. Bei der Chorfantasie wird das hohe Niveau erfreulicher Weise gehalten.
Obgleich ich beide Beethoven Stücke bereits in mehreren Einspielungen besitze, bereue ich es nicht im geringsten diesen eine weitere hinzuzufügen. Für die beiden "modernen" Werken kann ich leider nicht auf Vergleichsmaterial zurückgreifen noch erschließt sich diese Musik mir genügend um ein dezidiertes Urteil abzugeben.
Ingesamt handelt sich bei "Credo" um eine einerseits sehr durchdachte und wirkungsvolle Konzeption und andererseits zeigt Helene Grimaud, dass sie eine sehr gute Interpretin ist, die vor weiteren Aufnahmen gerade von Beethoven-Sonaten bitte nicht zurückschrecken sollte.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauen-Power, 14. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Grimaud Credo (Audio CD)
Wie diese Helene Grimaud in die Tasten haut, das ist schon toll anzuhören. Die Beethoven-Sonate und die Chor-Fantasie haben mir ganz besonders gut gefallen. Nicht wie bei anderen - in der Regel älteren Herren - sondern frisch und beherzt.
Genau das braucht die aktuelle Klassik-Szene !
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön !, 14. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Grimaud Credo (Audio CD)
Sehr schöne Musik, auch in der vorliegenden Zusammenstellung. Beethoven ohne falschen Respekt, und mit aktueller Frische vorgetragen. Klanglich einwandfrei eingefangen: Klavier, Orchester und Chor.
Bravo !
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7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgewogen und reif, 14. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Grimaud Credo (Audio CD)
Jetzt sieht man, was aus Helene Grimaud geworden ist. Hat sie noch vor wenigen Jahren suchend mal hier mal dort ihre Lehrstücke gesucht (Rachmaninov, Brahms, Chopin,...) so ist jetzt eindeutig ihre Handschrift zu erkennen, wenn es um die Interpreation klassischer aber auch aktueller Werke geht.
Das in inniger Zusammenarbeit mit Arvo Pärt eingespielte "Credo" mag vielleicht inhaltlich nicht so viel hergeben - die Interpretation bleibt in jedem Fall wundervoll souverän...
Klarer Hör-Tipp: Die Chor-Fantasie von Beethoven !
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6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kitschig, 2. November 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Grimaud Credo (Audio CD)
Eine Kitsch-CD. Das Stück von Arvo Pärt ist eine nicht gerade erquickliche Mischung aus New-Age und Bach. Coriglianos Variationen verungestalten die Zitate aus der 7.Symphonie Beethovens. Und die "Choral-Phantasie" ist meiner Meinung nach auch ein etwas unförmiges Nebenwerk Beethovens.
Was Hèléne Grimaud angeht, so halte ich sie für keine große Pianistin. Es gibt eine ganze Menge besserer Beethoven-InterpretInnen - sowohl technisch auch als gestalterisch.
Esa-Pekka Salonen und das Schwedische Rundfunkorchester begleiten eher routiniert-uninspiriert.
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Grimaud Credo
Grimaud Credo von Helene Grimaud (Audio CD - 2004)
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