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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen84
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am 15. Januar 2004
Die CD ist der Oberhammer.
Dass das National Anthem vorne ansteht, finde ich okay, es geht ja schließlich in einem großen Teil des Albums um den Freiheitskampf der Amerikaner. Dass das welche stört, ist irgendwie, naja, typisch deutsch....
Owens' Gesang ist einsame Klasse, ebenso die von Iced Earth gewohnten bombastischen, fetten Melodien.
Das Warten hat sich gelohnt, absolut.
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am 13. Januar 2004
was soll man als IcedFan dazu noch sagen?
Mr Schäfer hatte gar nicht so unrecht in seinen Interviews, als sein *Meisterwerk*.
Bestens ausgereift, Metal vom Allerfeinsten...Owens als hervorragender Sänger,wer hätte besser sein können? ich weiss es nicht. Er passt einfach in allen Songs perfekt rein mit dieser Stimme!Natürlich ein weinendes Auge wegen Matthew Barlow, aber es gibt immer wieder einen neuen Anfang, vor dem auch wir keinen Halt machen sollten!
Meine Favorites auf dieser Cd sind:
Gettysburg
Attila
Greenface
Declaration Day
Reckoning
Für jeden Geschmack was dabei auf dieser CD...
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am 21. März 2004
Dieses Album ist echt der Hammer! Doch möchte ich das Hauptaugenmerk auf die, meiner Meinung nach, viel bessere zweite CD Gettysburg (1863) richten! Was der gute Herr Schaffer da abgeliefert hat, ist ein musikalisches Meisterwerk! Vor allem der Song High Water Mark! Wirklich sehr gut gefällt mir auch die stellenweise Untermalung das Prager Orchesters!
Es gibt nur eins zu dieser CD zu sagen! Unbedingt kaufen und aufjedenfall das Digipack!
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am 7. Juli 2012
Eins vorne Weg: Iced Earth ist meiner Meinung nach immer durchwachsen. Ich finde auch jedem Album Stücke, die ich mir ein paar wenige mal anhören, und grauenhaft finde, und gleichzeitig Stücke, bei denen die Genialität aus jeder einzelnen Note sprüht.

Das Grundkonzept des Albums ist auch mal etwas, was doch schon recht einzigartig ist. Dass der über-Patriotismus so stark durchkommt, ist da ja schon fast zwingend notwendig. Stellenweise nervt es mich ein wenig, ständig antun kann ich mir das wirklich nicht. Aber ich sag es mal so: immer Action Film ist auch doof.

Nun, also bereits beim Intro wird klar, dieses Album ist anders. Dieses Album ist fetter, mächtiger, und schließt mit 90er Jahre Metal ab, was aber meiner Meinung nach ziemlich genau ein Album zu spät kam ;)
Das ganze zieht sich auch durch das Album durch. Ich persönlich finde hierbei, wie ich es gewohnt bin, Lieder wie "The Reckoning", "Greenface" und "Red Baron/Blue Max", die mir irgendwie nicht wirklich zugänglich werden. Für mich persönlich ist das völlig grauenhafter willkürlich hingeschmissener Chorgesang auf uninspirierten Gitarrengeschrubbe. Aber es finden sich auch Stücke wie "Valley Forge", "Atilla" und "Waterloo", die einen einfach umhauen. Auch "Declaration Day" ist nicht zu verachten, wirklich gutes Songwriting.
Was "When the eagle crys" angeht...oh man...also der Text ist wirklich furchtbar, und zerstöhrt diese eigentlich furchbar gute Metal-Ballade leider. Mit anderem Text wäre das sicherlich das absolute Highlight geworden.
"Hollow Man", und "Greenface" haben bei mir irgendwie keinen besonderen Eindruck hinterlassen, für mich irgendwie vorhanden, mehr aber auch nicht.

Alles in allem würde ich dem Album 3 Sterne geben, denn die 3-4 Stücke, die wirklich gut sind, sind wirklich herausragend. Doch dann kommt plötzlich etwas, das ist so genial, dass ich schon fast dazu neige zu sagen, dass macht es zu dem besten Album von Iced Earth. Die 2. CD ist einfach der absolute Hammer, und ich verneige mich davor, allein das rechtfertigt den Kauf. Die 2. CD bekommt von mir 5 Sterne, denn das ist ein musikalisches Meisterwerk der Extraklasse.

Ich denke, die 2CD Version kann man mit gutem Gewissen trotz einiger Schwächen mit 4 Sternen bewerten, denn die 2. CD entschädigt in vollem Maße für die Schwächen auf dem eigentlichen Album.
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TOP 500 REZENSENTam 24. April 2010
Ich muss sagen, dass es mich schon wie ein Schock getroffen hatte, als ich erfuhr, dass Matthew Barlow ICED EARTH verlassen hat. Die wohl zweitschlimmste Nachricht, nach Bruce Dickinson verlässt IRON MAIDEN. Witzigerweise nimmt seinen Posten Ripper Owens ein, der ja schon bei JUDAS PRIEST zuvor in die Bresche sprang. Allerdings muss ich sagen, dass ich jeher schon Tims Gesang besser fand, als der von Rob Halford (Ja, JUDAS PRIEST Fans, steinigt mich!!!) und irgendwie klingt sein Gesang hier auch ein wenig passender als zuvor bei Matthew Barlow, auch wenn dessen Vocals deutlich charismatischer sind. Aber nun zur Musik:

Star Spangled Banner

Was hier kommt kann sich ja wohl jeder denken: die amerikanische Nationalhymne. Zwar stört es mich hier nicht wirklich, aber irgendwie peinlich isses ja schon. Jetzt stellt euch mal vor, ne deutsche Band wie HELLOWEEN, BLIND GUARDIAN, RAGE, BRAINSTORM, oder was weiß ich wer hätten mit der deutschen Nationalhymne ihre CD eröffnet, was es da wieder für ein Geschrei gegeben hätte. Aber egal, die Amis dürfen das ja, die haben ja nicht so eine dunkle Vergangenheit wie wir, hehehe ;-). Ok, Spaß beiseite, nettes Intro, musikalisch betrachtet passt es auf alle Fälle zum Thema, deswegen will ich auch nicht länger meckern. Mir wäre es aber lieber gewesen, wenn es nicht auf der Scheibe wäre.

Declaration Day

Irgendwie erinnert mich der Song an neuere BRAINSTORM (Mönsch Andy, so oft hab ich schon "Soul Temptation" und die anderen Scheiben gehört, dass ich ICED EARTH mit euch vergleiche...). Hier ist aber dennoch eindeutig klar, dass ICED EARTH am Werke sind, da die typischen Trademarks an allen Ecken und Enden zu finden sind. Cooler Refrain, vor allem sehr hymnisch. Super Opener!

When The Eagle Cries

"When the Eagle cries" stellt die obligatorische Ballade dar, die mittlerweile ja auf jedem ICED EARTH Album zu finden ist. In Amerika kam übrigens das dazugehörige Video stellenweise nicht so gut an, da in dem Song Geschehnisse vom 11.September 2001 verarbeitet wurden, was manchem Sensibelchen da drüben ein wenig bitter aufgestoßen zu sein scheint. Qualitativ kann sich dieser Song sehen lassen

The Reckoning (Don't Tread On Me)

Habe ich damals bei der "Horror Show" CD beim Song "Wolf" Vergleiche mit BLIND GUARDIAN gezogen, sind sie hier wieder ebenso vertreten, was ICED EARTH aber auch gut zu Gesicht steht! Einigen war dieser Track bestimmt schon von der Single her bekannt, weswegen hier nichts neues geboten wird. Flotter Track mit schnellem Riffing, der zeigt, dass ICED EARTH immer noch nicht ihrem Biss verloren haben. Übrigens: sehr coole Power Metal Vocals von Tim Owens!

Greenface

Dieses Stück ist nur auf der Special Edition und nicht auf der normalen CD drauf. Mich würde es allerdings auch nicht stören, wenn der Song überhaupt nicht enthalten wäre, da er zu den eher durchschnittlicheren ICED EARTH Songs gehört, der mit den restlichen Hammertracks nicht mithalten kann.

Attila

Meine Fresse, was für ein Hammersong. Beginnt ja mit den Chören am Anfang schon mal sehr mächtig; hat was von "Something Wicked this Way comes". Das Stück entwickelt sich zu einer sehr treibendem Power Metal Nummer mit treibenden Doublebass (jaja, der Richard...) und harmonischen Leadgitarren. Aber der Höhepunkt ist mit Sicherheit die durch Mark und Bein dringenden Vocals von Tim Robbins. Meine Fresse, hört euch nur mal diesen Schrei am Ende des Refrains an! Genial!!

Red Baron / Blue Max

Für mich hat der Song irgendwie wenig von ICED EARTH, da er mich schon ein wenig an JUDAS PRIEST erinnert. Vor allem der Gesang ist hier doch arg untypisch, was mich schon ein wenig stört. Allerdings erinnert sich Jon wohl nach dem 2ten Refrain mit welcher Band er hier gerade agiert und kehrt wieder zu alten Stärken zurück. Erinnert mich schon sehr stark an die Glanztaten IRON MAIDENs, wobei die Doublebass Attacke gegen Schluss schon auf seinem eigenen Mist gewachsen ist, was den midtempo-starken Song noch mal aus der Langeweile reißt.

Hollow Man

Mit "Hollow Man" gehen es ICED EARTH hier etwas ruhiger an. Stellenweise könnte man den Song mit "Melancholy (Holy Martyr)" vergleichen; in Ansätzen mit "I died for you". Vor allem der Refrain lässt ziemlich schnell Gänsehaut entwickeln! Definitiv einer der Höhepunkte auf "The glorious Burden"!

Valley Forge

Hach wie süß, Akustikgitarren... Naja, Ironie beiseite. Der Track ist nicht wirklich der Reißer, ich weiß auch nicht was Jon Schaffer sich dabei gedacht hat, als er das Stück geschrieben hatte. Der einzig Gute stellt hier der Mittelteil da, den Rest kann man vergessen. Schnell weiter drücken.

Waterloo

Dafür wird's mit "Waterloo" wieder besser, fängt der Song doch schon mit sehr melodischen Gitarren an und hält das hohe Level konsequent über bis zum Schluss! Vor allem der Refrain geht sehr gut ins Ohr. Würdiger offizieller Schluss der ersten CD!

When the Eagle cries (unplugged)

Naja, das gleich wie oben, nur unplugged eben! Cooler Bonus, mehr aber auch nicht!

Gettysburg (1863)

The Devil To Pay

Mit "The Devil to pay" beginnt auch schon die "Gettysburg 1863"-Trilogie sehr eindrucksvoll. Nachdem obligatorisch erneut der "Star spangled Banner" ertönt, wird das Stück zunächst erst sehr ruhig eingeleitet, begleitet von Querflöten, die bereits jetzt schon eine super Stimmung aufkommen lassen, die im symphonischen Mittelteil ihren ersten Höhepunkt findet.

Hold At All Costs

Dem hymnischen "The Devil to pay" steht das eher ruhige "Hold at all Costs" entgegen, das zunächst sehr gefühlvoll und gediegen beginnt, dann aber sich zunehmend kraftvoller entwickelt und sich zu einer treibenden Midtempo Nummer entwickelt. Würde eigentlich nur der Akustikmittelpart fehlen, gefolgt von einer hefitgen Abgehnummer und fertig wäre "Rime of the ancient Mariner", hehehe.

High Water Mark

Mit "High Water Mark" wirds hingegen wieder hymnischer, beginnt der Track mit den treibenden Drums und den symphonischen Streichern wieder sehr bombastisch. Nach kurzer Zeit wird dann auch wieder das Thema von "The Devil to pay" aufgenommen, was das Konzept noch kompakter erscheinen lässt. Vor allem der Mittelteil entwickelt sich prächtig zu einem sehr epischen, heroischen Moment, der auch wunderbar als Soundtrack für einen Film geeignet wäre! Genial!

Fazit: Tim Owens hat mit seiner Arbeit auf "The glorious Burden" bewiesen, dass er der richtige Ersatz für Matthew Barlow ist. Leider nützen seine erstklassigen Vocals aber nichts, wenn das komplette Album nicht mit dessen Qualität mithalten kann, da es doch gelegentliche Schwächen vorweist! Dabei ist die "Gettysburg"-Trilogie über jeden Zweifel erhaben. Wäre dieses halbstündige Meisterwerk als EP veröffentlicht worden, hätte ich sofort die Höchstnote gezückt. Allerdings sind auf der restlichen Scheibe mit "Greenface", "Red Baron / Blue Max" und "Valley Forge" auch einige Durchhänger vertreten, die den Gesamteindruck schwächen. Dennoch ist "The glorious Burden" ein sehr gutes Album geworden, dessen Kauf sich alleine schon wegen der "Gettysburg"-Trilogie lohnt. Aber dennoch: Herr Schaffer, das ging schon besser!
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am 23. Januar 2004
In Zeiten von gesichtslosen Retortenbands die weder einen Ton, noch ein Instrument
gerade halten können, bin ich umso zufriedener ein solches Meisterwerk in den Händen zu halten.
Speziell nach dem Weggang von Ausnahmesänger Matt Barlow durfte angezweifelt werden,
ob die Hohe Qualität vorangegangener Werke gehalten werden kann.
Ich selbst hatte mit dem Nachfolger Tim „The Ripper" Owens stimmlich nie ein Problem.
Im Gegenteil. Auf Grund seiner Performance bei JP keimte sogar Hoffnung auf, daß er
IE einen Stempel aufdrückt, der das Niveau nicht nur hält, sonder die Band in Ihrer Entwicklung weiter nach vorne bringt.
Und genau das ist meiner Meinung nach auch eingetreten.
Sicher. Die Songstrukturen sind eingängiger, Tempowechsel / Breaks wesentlich seltener,
das typische Schaffer'sche Riffing nicht unbedingt neu erfunden, aber diese Scheibe lebt
von der einzigartigen Atmospäre und der technischen Brillianz aller Beteiligten.
Der Iced Ripper singt sich stimmlich derart überzeugend durch die einzelnen Tracks, daß
ich gestehen muß, Matt kaum vermißt zu haben. Und ist mir nach seiner Stimme, ziehe
ich mir halt die alten Scheiben rein.
Und das ist genau das, was mir an TGB so gefällt. Sie ist anders, aber immer noch unverkennbar IE. Sie driftet bei aller Eingängigkeit auch nie in kitschige Gefilde ab, wie es
im Powermetalbereich leider all zu oft zu finden ist. Hier kann man auf höchstem Niveau
headbangen.
Aus meiner Sicht fallen nur Hollow Man und WTEC von dem Restmaterial ab, was bei der
Gesamtlaufzeit der Limited Edition allerdings leicht zu verschmerzen ist.
Als Kauf kommt für mich so oder so nur die Limited Edition in Frage, da auf der zweiten CD
als „Bonus" die Trilogy Gettysburg zu finden ist.
In diesem Fall von Bonus zu sprechen wäre reinster Frevel, da es sich dabei um das atmosphärisch beste Musikstück im Metal Genre handelt.
Was hier in Verbindung mit den Prager Philharmonikern geleistet wurde sucht seinesgleichen.
Daß dabei das Thema Patriotismus eine gewichtige Rolle spielt, liegt in der Natur der Sache
oder besser gesagt in dem verarbeiteten Thema und nervt nur diejenigen die ihr gestörtes Verhältnis zur Politik der USA auf diese Scheibe projezieren. Ich selbst bin ebenfalls kein
Freund von G. W. Bush, kann dies aber bei der Bewertung des vorliegenden Materials locker außer Acht lassen.
Anspieltipps: Greenface ,Declaration day, Attila, Waterloo, Gettysburg, Red baron.
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am 16. Januar 2004
Viel ist zu den neuen Werk von Iced Earth im Vorfeld gesagt worden. Chefdenker Jon Schaffer meinte es sei die "beste und anspruchvollste Musik die ich je komponiert habe" (O-Ton aus den Hammer Interview / Januar 04). Eine gewagte Aussage waren die Vorgänger schon wahre Meisterwerke (ich bin wohl einer der wenigen der auch "Horror Show" genial findet).
Noch dazu war auch ich schwer geschockt von Matt Barlows Ausstieg, sah aber wiederum Tim Owens Einstieg bei Iced Earth positiver entgegen als Halfords Rückkehr zu Judas Priest. Was Judas Priest angeht sehe ich das als einen verzweifelnden Versuch die verlorenen Fans zurück zu gewinnen. Ob dies gelingt wage ich zu bezweifeln - Rob Halford besitzt einfach nicht mehr die Klasse die er mal hatte (was man vor allem live merkt) und die vergangenen Priest Platten waren ja auch nicht das Gelbe vom Ei. Einzige Außnahme war Tim Owens Gesang der über jeden Zweifel erhaben ist. Und hier sah ich Iced Earth's Zukunft positiver entgegen da der "Ripper" jetzt anscheinend bei einen Songwriter gelandet ist der es immer wieder schafft das beste aus den Metal herauszuholen. Das ist eigentlich auch diesmal so. "The Glorious Burden" ist meiner Ansicht nach ein großartiges Album. Die Songs klingen fett und zeigen so manchen Metalbands wo der Hammer hängt. Hymnen wie "Declaration Day", "The Reckoning", "Attila", "Red Baron / Blue Max" (Wahnsinn was der "Ripper" hier leistet) oder "Waterloo" (geht einfach nicht mehr aus den Ohr) sind eine wahre Freude und gehören jetzt schon zu den stärksten Songs die Iced Earth jemals geschrieben haben. Verglichen mit den Vorgängern ist man doch härter geworden aber gleichzeitig auch eingängiger. Owens Gesang passt wirklich hervorragend zu Iced Earth, manchmal klingt er auch ein wenig wie Barlow wenn er mal tiefer singt. Der "Ripper" gehört einfach zu den besten Metalsängern was er auf diesen Album einmal mehr unter Beweis stellt.
Tja und dann gibt es da noch die "Gettysburg" Triologie auf die ich mehr als nur gespannt war. Und dies ist ohne Zweifel das Herzstück des Albums. Dieses über 30-minütige Schlachtepos ist an Dramatik, Spannung und Ideenreichtum kaum zu übertreffen! Hier hört man einfach Metal-Perfektion vom Allerfeinsten, veredelt mit aufwändigen, atmosphärischen Orchester-Parts und dennoch sehr heavy. Dieses Werk ist aufgeteilt in drei ineinander übergreifende Parts, die einem gigantischen Finale entgegensteuern, das so ziemlich ALLES in den Schatten stellt, was der traditionelle Metal seit "Painkiller" hervorgebracht hat. Stimmlich hat dies Tim Owens mit so unendlich viel Gefühl und Klasse umgesetzt, dass einem der Atem stockt! Nehmt euch eine halbe Stunde Zeit, um dieses Mammut-Werk unter dem Kopfhörer mit dem Booklet in der Hand (der Begleittext erläutert auch die instrumentalen Teile) zu genießen.
Ich tue mir zwar auch etwas schwer mit einigen ultra-patriotischen Texten auf "The Glorious Burden", muss aber andererseits feststellen, dass sie gut zur militanten, pathetischen Ausrichtung der Musik passen. Nimmt man sie also als "Beiwerk" im Sinne der diskussionswürdigen Texte von Manowar (wo jedes 2 Wort "Metal" ist - auch nicht viel besser) und übt sich in Toleranz (schließlich wird hier nicht wirklich politisiert), so lässt sich ganz gut darüber hinwegsehen.
Ist "The Glorious Burden" nun das beste Iced Earth Album geworden? Schwer zu sagen denn damit würde man dieses Album über "The Dark Saga", "Burnt Offerings" und den bisherigen Referenzwerk "Something Wicked This Way Comes" stellen und das könnte ich nicht. "The Glorious Burden" ist zweifellos ein Glanzstück des traditionellen Metals geworden allerdings erreichen die eigentlich ganz guten Balladen "Where The Eagle Cries" und "Hollow Man" nicht die Magie von "Melancholy" oder "Watching Over Me". Dadurch hat "Something Wicked..." in diesen Bereich die Nase vorne.
Außerdem bin ich wegen den Gesang etwas hin und her gerissen. Tim Owens liefert hier ohne Zweifel eine Wahnsinnsleistung ab allerdings würde mich die usprüngliche Version des Albums mit Matt Barlow am Mirko interessieren. Gerade die "Gettysburg" Triologie mit Matt wäre mehr als nur interessant! Auch wenn Owens auf "The Glorious Burden" teilweise unmenschliches leistet aber der Name "Matt Barlow" wird nunmal in den Köpfen der Iced Earth Fans weiter spuken auch bei mir. Es bleibt auch abzuwarten wie die älteren Iced Earth Songs mit den "Ripper" klingen. Erst da wird sich weisen ob er endlich aus den Fußstapfen von Matt treten kann.
Ungeachtet dessen ist "The Gloroius Burden" ein herausragendes Werk geworden dass auf jeden Fall auf derselben Stufe mit "The Dark Saga", "Burnt Offerings" und "Something Wicked This Way Comes" steht. Ob es besser ist wage ich nicht zu beurteilen.
Eines ist jedoch sicher: an dem Referenzwerk "Gettysburg (1863)" muss sich ab sofort JEDE Metalband mit traditioneller Ausrichtung - sei es nun Judas Priest, Iron Maiden, Savatage, Manowar oder Blind Guardian - messen lassen!
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am 21. Januar 2004
Was soll ich zu diesem Album noch sagen? Seit der VÖ am 12.01.04 dürfte die CD so an die 20 Runden in meinem CD-Player gedreht haben. Und in der ganzen Zeit habe ich keine andere CD mehr gehört. "The Glorious Burden" ist einfach DAS Iced Earth-Album geworden. Auch wenn wohl jeder (mich eingeschlossen) Matt Barlow zum Vergleich hören möchte, so muss man Tim Owens für diese Wahnsinnsleistung einfach loben. Jon Schaffer für das Songwriting sowieso. Auf der CD gibt es nicht einen einzigen Ausfall. Die bisherigen Trilogien (The Suffering und Something Wicked) von Iced Earth waren für mich schon immer die Höhepunkte des Albums, doch "Gettysburg" stellt diese ganz gewaltig in den Schatten. Die halbe Stunde geht viel zu schnell vorbei. Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf die Tour und bin vor allem gespannt wie Tim Owens die alten Songs singt. HÖCHSTWERTUNG UND JETZT SCHON ALBUM DES JAHRES - DA KANN NIX BESSERES MEHR KOMMEN!

02.01.2010 Meine Meinung nach fast 6 Jahren:
Wow, ist das Album tatsächlich schon fast 6 Jahre alt? Auch nach dieser Zeit lässt sich sagen, dass es immer noch zum Besten gehört, was Iced Earth veröffentlicht haben. Wenn ich eine Scheibe von ihnen einlege, dann entweder "The Dark Saga", "Alive in Athens" oder eben dieses hier. Vor allem im Vergleich zu "Framing Armageddon" (mit nur wenigen guten Songs) und "The Crucible of Man" (zwar wieder mit Matt, aber insgesamt leider ein sehr schwaches Album) fällt auf, wie gut "The Glorious Burden" war und immer noch ist. "Gettysburg" zählt für mich immer noch zu den besten Kompositionen von Mr. Schaffer und überhaupt in der Metal-Szene und das Album zu einem Meilenstein der Iced Earth-Diskografie.
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am 15. Januar 2004
Über dieses Album wurde im Vorfeld ja schon einiges in den großen Magazinen geschrieben, und das Tim Owens (ex-JUDAS PRIEST) jetzt bei bei Mastermind Jon Schaffer & Co. das Mikro schwingt dürfte auch keinem Metal Fan entgangen sein. Die Vorschusslorbeeren waren also größer als bei jedem anderen Album der letzten Jahre. Vorweg läßt sich sagen das ICED EARTH auch durch den Einstieg des "Rippers" natürlich immer noch ICED EARTH geblieben sind, ja sogar teilweise wieder mehr in Richtung ihres 'Night Of The Stormrider'-Albums gehen. Auch das typische Stakkato-Riffing von Schaffer ist prägnanter als noch auf dem Vorgänger 'Horros Show', der zwar auch seine Highlights hatte, jedoch insgesamt ein wenig zusammenhanglos wirkte. Dies ist auf dem neusten Longplayer der Florida-Jungs ganz anders!
Owens singt sich die Seele aus dem Leib, und beweist zu jeder Sekunde das er zurecht zu den besten Sängern der Szene gezählt wird, die Songs haben fast duchweg ein mörderisches Potential und auch die nötige Abwechslung zwischen Power-Balladen, Up-Tempo Songs sowie Tracks im mittleren Tempo vorzuweisen.
Highlights heraus zu picken würde diesem anspruchsvollen Opus (man höre nur mal die "Gettysburg Trilogy", auf der die Band erstmals mit einem kompletten Orchester arbeitete!) also nicht gerecht werden. Jeder sollte diese für sich selbst entdecken.
Diese Scheibe ist schon jetzt zu den absoluten Power Metal Highlights des Jahres 2004 zu zählen, und wird die Band endgültig zum wohl stärksten Konkurrenten der Legenden IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST & METALLICA machen!
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am 16. Januar 2004
Heute habe ich die neue ICED EARTH als Lim.Edition Doppel-CD (Digipack) erhalten und seit Stunden läuft nichts anderes mehr.
Ein klasse Album was die Jungs um Jon Schaffer und Tim "Ripper" Owens hier abgeliefert haben. Meine persönlichen Anspieltipps sind "When The Eagle Cries","The Reckoning", "Attila","Red Baron/Blue Max","Waterloo" sowie das mehr als 30 Min. Opus "Gettysburg". Ripper Owens hat hier einen prima Gesangsjob gemacht und handwerklich sind alle Songs Top!!! Leider werden in letzter Zeit alle neuen Metal-Album unverständlicher Weise kaputtgeredet, wie z.B. schon bei Iron Maiden's Dance Of Death und Metallica's St. Anger. Eigentlich sollte man froh sein das es solche Bands noch gibt...oder wer möchte schon diese ganzen nichtssagenden Nu-Metal Bands auf Dauer hören??? Ich kann nur jeden empfehlen dieses Album zu kaufen...es lohnt sich...ich bin froh das ich mich von den Negativ-Rezensionen nicht habe beeinflussen lassen...sonst wäre mir das 2st. Metal-Highlight - neben Dream Theater's Train Of Thought - des Jahres entgangen. Meine Bewertung 5 Sterne!!! PS: Kauft am besten noch gleich den neuesten Dream Theater Longplayer und macht euch eine schöne Zeit damit...mal schauen ob und wann die nächsten Alben dieses Kalibers erscheinen bzw. veröffentlicht werden.
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