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103
4,3 von 5 Sternen
Get Rich or Die Tryin'
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TOP 500 REZENSENTam 3. November 2013
Es ist schon erstaunlich, dass im Video zu seiner ersten Single ''In Da Club'' aus seinem Debüt-Album ''Get Rich Or Die Tryin''' von 2003 der New Yorker Rapper 50 Cent als ein Werk von Dr. Dre und Eminem gezeigt wird, denn meiner Meinung nach spiegelt es seine kometenhafte Karriere, oder besser ausgedrückt, ihr Ziel, wunderbar wieder: 50 wurde symbolisch von den beiden ''erschaffen'', um kommerziell erfolgreich zu sein und massig Geld zu verdienen. Den passenden Albumtitel und 50 Cents harte Vergangenheit gibt es obendrein dazu, um eine möglichst erfolgreiche PR-Kampagne aufrechtzuerhalten und ein noch nie da gewesenes Image des harten, überlebensfähigen Rappers / Drogendealers aus NY zu erzeugen. Obwohl das alles sehr künstlich klingt, ist dieses Album durchaus hörenswert geworden, schließlich sind zwei Hochkaräter dafür verantwortlich und liefern auf Produzentenseite eine exzellente Vorstellung ab. Dres und Ems musikalische Grundlagen können sich sehen lassen, beeindrucken durch Genialität und Abwechslung. 50 Cent liefert insgesamt eine gute Vorstellung ab, die allerdings eher Richtung Plastik-Rap geht, aber in diesem Falle noch im erträglichen Rahmen bleibt. Hörenswerte Nummern sind z.B. ''If I Can't'', ''21 Questions'' mit der mittlerweile verstorbenen Westcoast-Größe Nate Dogg oder ''P.I.M.P.'', das aber auch nah dran an der Grenze zur Lächerlickeit vorbeischrammt. Spätere Alben wirken durch das übermäßig echte Gangster- und Zuhälter-Image nur noch lächerlicher. Gleich zu Beginn von 50s Eroberungsfeldzug kam mir das Image viel zu künstlich aufgebauscht und übertrieben vor, sodass er zwar einige akzeptable Songs im Petto hatte, mehr aber auch nicht. In meinen Augen hat er sehr viel Glück gehabt, ein solch erfolgreiches Duo hinter sich zu haben, das ihn konsequent am Hip Hop-Markt etablieren konnte, denn 50 ist ein eher durchschnittlicher Rapper mit exzellenter Vermarktung, die natürlich auf Dauer gesehen langweilig wurde, doch sein Ziel hat er schließlich erreicht: er wurde steinreich und starb nicht beim Versuch, es zu werden.
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am 28. Mai 2009
Bin eigentlich kein ausgesprochener Fan von Rap/Hip-Hop, aber einzelne Songs (auch von 50 Cent) hab ich in meiner Musiksammlung. Als letztens im TV der Film von 50 Cent gelaufen ist, war mir klar daß ich diese Scheibe haben muß. Vorher hatte ich mir noch die Hörproben aller Scheiben von 50 Cent angehört, aber diese hier ist mit Abstand die Beste. Fazit: das Album ist uneingeschränkt zu empfehlen, vor allem bei dem günstigen Kaufpreis.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Juli 2011
Tja, hier haben wir es, das Debütalbum von 50 Cent. Nachdem er nun den großen Segen seines großen Entdeckers Eminem bekam, bekam er nicht nur automatisch einen großen Hype um seine Person und seine Musik, es lastete daneben auch ein riesiger Druck auf seinen Schultern. Viele fragten sich, ob 50 denn nun unter diesem Druck einzubrechen vermag. Und nun einige Jahre nach der Veröffentlichung wissen wir alle: Nein, er ging nicht zugrunde, im Gegenteil, er hat es allen gezeigt. Und so zeigte es sich auch, indem er zu dieser Veröffentlichung den Rekord brach was das am meisten verkaufte Debüt-Album im Rap & HipHop-Bereich angeht. Und das nicht gerade unverdient. Fiddy hat allen gezeigt, dass er was zu sagen hat und dass er sich seinen Mund nicht verbieten lässt. Und so mag es zwar sein, dass eine solche Rezension immer subjektiv bewertet wird und man fast unmöglich eine objektive Ansicht abgeben kann, jedoch kann man wohl eines sagen: Der Erfolg ist verdient, und nicht umsonst ist Fiddy bis heute einer der größten Rapper in seinem Genre, auch wenn seine Leistung in vielen Augen im Laufe der Diskografie abgenommen hat.
Nun ja, jeder hat seine eigene Meinung, und hier möchte ich meine Ansichtsweise zu den Tracks etwas spezieller zur Schau stellen, denn wenn man ein Album kritisieren will, sollte man schon aufzeigen was einem gefällt und was man dann doch eher skippen würde. Also jetzt ein Text, den wohl keiner liest, aber trotzdem möchte ich die Songs für mich selber kurz reflektieren und euch meine Ansichtsweise darlegen:

1. Intro:
Tja, was will man hier groß sagen? Diese 6 Sekunden machen Bock auf das Album, besonders da hier symbolisch die Waffe geladen wird und Fiddy somit seine Bereitschaft zeigt, seine Texte zu spitten. Kurz, knapp, bündig - Klasse! (5/5)

2. What Up Gangsta:
Hammer Einstieg für das Album. Der Beat ist genial, Fiddys Stimme passt wunderbar dazu, nur das Gesinge nach dem Chorus nervt etwas, aber alles in allem ein wunderbarer Einstieg für das Album. Besonders dope kommt das Outro des Songs rüber, das klingt zu krass! (4/5)

3. Patiently Waiting (feat. Eminem):
Gott! Ich finde 50's Stimme hier fast nur zum kotzen, der rappt mir echt zum einschläfern. Komischerweise passt es sogut zum Beat, dass mir der Track gefällt. Und Eminem macht das Ding perfekt und killt den Song so richtig. Hätte ich mir als Singleauskopplung gewünscht! (4/5)

4. Many Men (Wish Death):
Also das Ding hätte man wirklich vom Album fern halten können. Der Beat ist grausam schlecht, der Text einfach nur stupide und Fiddy klingt selber komplett unmotiviert. Hätte man sich wirklich sparen können und ist kein Highlight auf der Platte (2/5)

5. In da Club:
Einfach nur DER Track des ganzen Albums! Verdammt gute Wahl dies gleich als erste Singleauskopplung zu nutzen und Fiddy somit einen noch größeren Hype zu geben. Da will man einfach nur mittanzen. Irgendwo hieß es glaube zwar einmal dass der Beat eigentlich für Dre's "Detox" geplant war, da es jedoch Probleme mit einem Leak gab, wurde er an Fiddy gegeben. Und wenn das wahr ist, dann war das die richtige Wahl, denn Fiddy hat hier eines der genialsten Dinger draus gemacht! (5/5)

6. High All the Time:
Ist genau wie "Many Men" - das hätte man sich sparen können, der Beat klingt an kurzen Stellen recht gut, im Gesamtbild jedoch ist er schlecht, genau wie Fiddy selber. Das war wohl auch nix. (2/5)

7. Heat:
Also nach dem Intro wollte ich das Ding skippen - zum Glück habe ich es NICHT gemacht! Der Beat knallt einem auf voller Lautstärke mal so auf die Ohren, das ist krank! Und wie Fiddy hier loslegt, hammer, ich war baff als ich das Ding gehört hab. Klasse! (5/5)

8. If I Can't:
Solider Track. Er ist kein Überknaller, aber auch kein Griff ins Klo. Der Beat ist sehr gut gelungen, Fiddy passt da auch super rein, alles in allem ganz okey, aber das gewisse Etwas fehlt mir hier. (3/5)

9. Blood Hound (feat. Young Buck):
Nicht mal schlecht, besonders Young Buck gefällt mir, der geht super ab auf dem Track. Der Beat geht, könnte besser sein, aber ist ganz in Ordnung. Sonst alles im positiven. (3/5)

10. Back Down:
Bomben Beat, ich finde die Damenstimmen im Track hammer eingesetzt, Fiddy knallt das Ding richtig hammer raus und dann noch das Outro mit Ja Rule - Bombe! (4/5)

11. P.I.M.P.:
Epic Track! So gechillt der Track, die Stimme dazu ist hammer und der Flair von dem Song ist einfach nur übergeil. Am liebsten würde ich den Chorus überall mitsingen, egal wo ich bin. Und wäre meine Musiklehrerin nicht gegen HipHop, hätte ich das auf jeden Fall gesungen. Klasse! (5/5)

12. Like My Style (feat. Lloyd Banks):
Flop! Der Beat ist schrecklich und Fiddy einfach nur schlecht. Schade dass auch Banks keine Glanzleistung gezeigt hat, somit alles in allem für den virtuellen Papierkorb. (2/5)

13. Poor Lil Rich:
Am Anfang habe ich den Track gehasst, mittlerweile feier ich ihn richtig. Der Beat knallt richtig rein und Fiddy legt auch ein recht ordentliches, wenn auch nicht perfektes, Ding hin. (4/5)

14. 21 Questions (feat. Nate Dogg):
Also Nate Dogg ist ein begnadeter Künstler, keine Frage, aber hier ist er einfach schrecklich, genauf wie Fiddy oder der Beat. Das passt einfach nicht, fällt bei mir durch. (R.I.P. Nate Dogg) (2/5)

15. Don't Push Me (feat. Eminem & Lloyd Banks):
Also kurz gefasst: Beat zertrümmert schön das Trommelfell, Lloyd geht schön ab, Fiddy liefert eine solide Leistung und Eminem macht's perfekt. Spitzen Track! (5/5)

16. Gotta Make It to Heaven:
Also der Beat mag ja noch in einem gewissen Rahmen gehen, aber 50 macht den Track komplett unausstehlich. Am besten skippen, da verpasst man echt nichts. (2/5)

17. Wanksta [Bonus]:
Mann, ist das Ding schlecht! Der Beat geht einem nach mehrmaligen hören richtig auf die Ketten und Fiddy selber stört von Anfang an. Der Track suckt leider richtig. (1/5)

18. U Not Like Me [Bonus]:
Track geht in Ordnung, jedoch kann es nach mehrmaligen hören wirklich schnell auf die Ketten gehen. Sonst ordentlicher und solider Track. (3/5)

19. Life's on the Line [Bonus]:
Angenehmer Track, der Beat ist sehr gut gelungen und Fiddy bringt auch eine ordentliche Arbeit zum Vorschein, nur wird der Track beim mehrmaligen hören auch etwas nervig. (4/5)

20. P.I.M.P. [Remix - Bonus] (feat. Snoop Dogg, Lloyd Banks & Young Buck):
Genau wie der normale Track ein Knaller! Und auf diesem lässigen Track dann auch noch den Doggfather persönlich zu haben - Bombe! Und die G-Unit Jungs machen ihr Ding gut, aber an Fiddy & Snoop kommen sie nicht ran. (5/5)

Nun, am Ende muss man sagen dass es auf jeden Fall ein durchaus gelungenes Debüt-Album geworden ist, wenn auch mit einigen kleinen Schnitzern, die man aber aufgrund der restlichen Qualität durchaus verschmerzen kann und letztlich auch zu schönen 4/5 Sternen führen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juli 2004
Ich denke so kann man das Album am treffendsten beschreiben. Zugegebenermaßen stand ich 50 anfangs auch eher skeptisch gegenüber und sah aufgrund der Collabo mit Dre/Eminem einen neuen Chart-Rapper auf uns zu kommen.
Aber auch wenn 50 Cent unglaublich erfolgreich ist, muss man ihm zugestehen ein gutes Album abgeliefert zu haben.Natürlich ist er kein großer Rapper und Lyricist, aber ich glaube viele kritisieren genau dies nur um einen Kritikpunkt anbringen zu können - mal ehrlich die Lyrics aus G-Funk-Tagen von Snoop und Co. waren auch keinen Deut anspruchsvoller als das was 50 hier abliefert. Zudem muss ich sagen, dass mir seine Stimme und sein Flow sehr gut gefallen, auch wenn er reimtechnisch natürlich nicht mit Leuten wie Pac, BIG oder NaS mithalten kann. Er hat halt einfach einen coolen, sehr eigenen Style. Die Beatz katapultieren das Album allerdings in ungeahnte Höhen. Auch ein 50-Hasser und selbsternannter Real Rap-Beschützer muss jawohl zugestehen, dass Tracks wie `What up gangsta" , "if i can't" , "many men" ,"heat", und "wanksta" hervorragend sind.
Es gibt zwar auch einige schwache Tracks, dennoch mein ich, dass das Album vor allem aufgrund der ersten - überragenden - Hälfte seine 5 Sterne verdient hat.
Natürlich kann man das Ding nicht mit "illmatic" , der "doggystyle", der "chronic" usw vergelichen, aber welche Alben außer einer ganz erlesenen Anzahl kann man schon mit diesen Meisterwerken auf eine Stufe setzen...?
Obwohl ich eigentlich sonst auch eher Underground/Reality Rap (QB mäßiges zum Beispiel)höre, denke ich, dass das Album mehr als in Ordnung ist.
Mit Sicherheit kein kommerzielles Ding und im Vergleich
zu Hip-Poppern wie Ja Rule, Fabulous, Chingy oder Joe Budden ist 50 jawohl alles andere als *fake* und wie man hier mit einem Stern bewerten kann, ist für mich mehr als unverständlich.
Nur weil man 50 nicht mag, bedeutet das nicht gleich, dass es Kommerz ist...
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am 25. August 2009
Obwohl dieses Album schön älter ist, hat es von seinem Glanz nichts verloren! Hierbei handelt es sich nicht nur um das beste Album von 50 Cent, sondern ebenfalls um eins der besten Rap-Albem überhaupt. Auf der CD ist absolut jeder Song hörbar und dabei kristalisieren sich für den Hörer der ein oder andere Burner heraus. Wer dieses Album noch nicht besitzt, solle dieses jetzt nachholen!!!
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am 12. Juli 2012
After almost 10 years and considering what kind of crap is nowadays hip-hop, this album is classic.
I can listen to this album from track 1 to track 20 (my version has 20) without skipping a single song.
And i'm not even a big fan of 50, actually i dislike most of his work after this album, but this is a must have album.
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am 26. Februar 2015
Ein Klassiker unter den Rapalben in den frühen 2000er. Sein Debütalbum mit Gangsterrap vom Feinsten. Jeder Track sitzt und versprüht Rap und HipHop im ganzen Raum.
Wollt ihr ein Album, das ihr monatelang rauf und runter hören könnt und einfach nie langweilig wird? Dann greift zu.
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am 7. Mai 2013
50 Cent ist für mich nur was für zwischendurch. Aber dafür ist dieses Album genau das richtige. Es wirkt teils sehr kommerziell, womit ein recht breites Publikum angesprochen wird, mag für direkte Fans vielleicht weniger interessant sein, für mich allerdings... perfekt.
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am 9. Juli 2013
2003 war es soweit, unter der starken Hand von Dr.Dre und Eminem sollte nun ein neuer Rapstar die Bühne betreten:
50 Cent. Neben einem starken Produktionsteam war es vorallem 50Žs Image was perfekt ins Bild passte. Ein echter
Drogendealer aus Queens/New york mit Oberarmen, welche Popeye sehr stolz gemacht hätten-und alles ohne Spinat. Das
dieser aufstrebende Künstler 9 mal angeschossen wurde, tat der Sache keinen Abbruch, sondern vervollständigte das
Bild von 50 Cent dem New Yorker Strassenrapper.

Tatsächlich fehlte so eine Figur zu dieser Zeit in der Szene. Der Westcoast Rap war ein schlafendes Schäfchen,
immerhin war das letzte große Release: 2001 von Dre schon einige Jahre her. Auf der Eastcoast war keine wirkliche Hierachie erkennbar, Jay Z und Nas stritten sich immernoch um den Thron, ohne das je einer es wagen würde den einen, oder dem anderen den Sieg zuzuschreiben. Und nicht ganz zu unrecht, hatte MTV damit recht, dass sie betonten, dass die Welt auf den Kopf stünde, wenn ein Weisser(Eminem) der beste Rapper der Welt sei. Viele Rapliebhaber teilten diese Meinung.

Dann kam "Get rich or die trying" und es schlug ein wie eine Bombe. Vergessen waren die Diskussionen der letzten Jahre, 50 begeisterte beide Seiten mit seinem Sound. Das Album zeigt so eine Vielfalt und beeindruckende Beats, wie sie man nur noch selten auf Hip Hop Alben hört. Bereits ab der ersten Minute von "What up Gangsta" ist man so gefangen von diesem Album, dass es keine andere Möglichkeit gibt, mit seinen Kopf zu nicken und sich selbst so zu fühlen, als wäre man mittendrin in den rauen Strassen von New york. Wer jedoch denkt, das wäre das Ende der großen Rapspektakel irrt sich. Die veröffentliche Single "In da club" weisst eine extrem hohe Kopfnicker Warscheinlichkeit auf und als ich "DonŽt push me " gehört habe, war mir klar dieses Album ist der Inbegriff von Gangsterrap!

Auf der anderen Seite, zeigt uns 50 jedoch auch andere Seiten. In "Many men" verarbeitet 50 seinen Vorfall, indem er 9 mal angeschossen wurde und "21 questions" lässt uns für 4 Minuten vergessen, dass wir es hier mit einem abgebrühten Strassenrapper zu tun haben. Daneben reizt das Album mit einer Kreativität von verschiedensten Beats aller Art, so wird wohl kaum einen "P.I.M.P." oder "Wanksta" kalt lassen, auch wenn man mit starken Klischees der Szene konfrontiert wird. Das Album war meiner Meinung nach verdient so erfolgreich und ist auch heute noch für mich ein Vorzeigeobjekt gelungenen Raps außerhalb der 90er Jahre.

Jedoch frage ich mich 50 was ist passiert? Bereits das Nachfolgealbum "The massacre" reichte nicht mehr an das Niveau des Debuts heran. Unterhaltsam?- ja, hohe Qualität?-eher nein. Die nächsten Jahre folgte ein unaufhaltsamer Rutsch in die Tiefe, dass Ich als begeisterter Rapfan meist nichtmal in die neuen Alben reinhöre. Mir wurde mal der Vergleich von Bushido und 50 Cent vor Augen geführt und tatsächlich muss ich sagen, dass sie in vielen Punkten natürlich sehr unterschiedlich sind, aber dennoch in manchen Punkten der Vergleich angebracht ist. Auch von Bushidos Album "Von der Skyline zum Bordstein" war ich restlos begeistert, aber in den nächsten Jahren stellte sich auch hier schnell Ernüchterung ein. 50 also der amerikanische Bushido? Man muss zugeben der Vergleich hinkt hinterher, aber eins macht es deutlich: Damals noch als der neue König von New york betitelt, hat er diese Krone schnell verloren. Vom Niveau her kann 50 leider nicht mehr mit einem Nas oder einem Jay-Z mithalten, was ich wiederum sehr schade finde.

Dies tut jedoch dier Platte keinen Abbruch! Jeder der 50 und richtig guten Eastcoast Strassenrap hören will, sollte zu dieser Platte greifen, es lohnt sich!
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am 25. Dezember 2003
Hat lange gedauert , bis ich mir diese CD endlich angehört hatte . Klar kannte ich die Hits von MTVIVA -'High Al The Time' 'In Da Club' , '21 Questions' etc. Doch kam der Kick erst als ich mir die Scheibe mal auf meinem iPod (walkman) angehört habe. Mann ,der Sound blies mich fast weg!!! Seit mindestens 5 jahren hat mich kein Gangsta Rapper mehr so kalt erwischt , wie 50 ! Er legt mit "Patiently Waiting'.. for a track to explode on .." die Zielrichtung fest : Bomben Alarm .Die Hits kommen wie Pistolen Schüsse . Wichtig war dabei für mich , dass ich den Texten und dem Flow von 50 Cent präzise folgen konnte .Zu Hause über die Anlage lenken die fetten Beats zu sehr ab . Dennoch 'High all The Time' und 'In Da Club' , wohl der Burner des Jahres (wie 'Hot In Here' letztes Jahr) , sind einfach H.I.T.S: no question !!! "21 Questions" zeigt ihn verspielter und nachdenklicher und sorgt nebenbei für die wichtigen ruhigen Momente , die ein gutes Album braucht . Manche Fragen sind natürlich blöde .z.B. "would you still love me , if i flipped burgers at Burger King "? Türlich nicht , denn dann wäre er ja nicht der 50 Cent,der er ist.. Der abschliessende Hammer ist dann 'You're Not Like Me..' "if you get shot and run to the Police , you are not like me." Harter Tobak. Das hat was wild west-mäßiges . 3/4 der Trax kann in der ganz großen Liga mithalten und 5 GIGA Trax auf einem Album sprechen für sich . Dre , Eminem und 50 Cent werden wohl noch die weitere Hälfte dieses Jahrzehnts regieren....
Ein Multi Platin album , dass für Gänsehaut Momente sorgt ist selten . 'Get Rich Or Die Tryin..' ist ein solches... Musikalisch erste Sahne , textliche delivery + flow = brilliant . Eigener Stil und angenehme Zurückhaltung bei Star-Gast Features verstärken nur den guten Eindruck dieses tollen albums . Hoffentlich kann 50 noch länger solche Getto stories liefern ,jetzt wo er rund um die Uhr von Bodyguards beschützt wird und nicht mehr den Street Reporter mimen kann = Die Crux bei allen erfolgreichen Gangsta Rappern . (irgendwann gehören sie nicht mehr zu dem Kreis , über deren Lifestyle sie rappen und faseln nur noch von Scarface und anderen Hollywood Gangster Figuren .Was vor allem in New York ne echte Pest geworden war.) Danke 50 , dass du es mal wieder geschafft hast ein mitreissendes Stück düstere Getto-Thematik auf Hochglanz poliert zu inszenieren . Word Up !!!
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