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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Tribute Album der besonderen Art - Prädikat "Hörenswert"
Dies ist das erste Cover-Album des US Solo-Musikers Brian Hazard. Unter dem Band- Pseudonym „Color Theory" hat er seit 1994 bereits 5 Longplayer mit Eigenkompositionen veröffentlicht.
Was macht bei dieser CD den Unterschied zu vielen anderen veröffentlichten Depeche Mode Tribute Alben aus?
PRO:
- Vocals: Gesanglich überzeugt Brian...
Veröffentlicht am 26. März 2004 von Thomas H.

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Mann, eine Vision und seine Heimorgel: Depeche Mode mit Hausmitteln interpretiert.
Der Untertitel "A one-man tribute to Depeche Mode" trifft diese Sammlung an Coverversionen ziemlich gut: Brian Hazard a.k.a. Color Theory liefert mit seinen Interpretation etwas Ähnliches ab wie etwa Pat MacDonald mit seinem "Strange Love - PM does DM"-Album: persönliche Ansichten zu ausgewählten Stücken. Und anstelle sie wie Pat MacDonald in...
Veröffentlicht am 24. Januar 2012 von Dizzyfugu


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Tribute Album der besonderen Art - Prädikat "Hörenswert", 26. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Color Theory presents depeche MODE (A one-man tribute to Depeche Mode) (Audio CD)
Dies ist das erste Cover-Album des US Solo-Musikers Brian Hazard. Unter dem Band- Pseudonym „Color Theory" hat er seit 1994 bereits 5 Longplayer mit Eigenkompositionen veröffentlicht.
Was macht bei dieser CD den Unterschied zu vielen anderen veröffentlichten Depeche Mode Tribute Alben aus?
PRO:
- Vocals: Gesanglich überzeugt Brian Hazard bei jedem einzelnen Song durch seine klare & gefühlvolle Stimme. Bei etlichen Songs „Gänsehaut-Feeling" pur!
- Eigene Interpretation: Hazard gelingt es, durch seinen eigenen (Color Theory-typischen) Sound, den meisten Songs mehr Dynamik zu verleihen & darüber hinaus den vertrauten DM-Melodien völlig neue Sichtweisen zu eröffnen. Hazards Cover-Versionen gehen überwiegend in eine völlig andere musikalische Richtung als die Originale.
- Albumstil: Da dieses Tribute-Album keine Compilation mehrerer Bands ist, sondern nur von einem Künstler arrangiert wurde, entsteht eine dichte Longplayer-Atmosphäre. Alles in allem ein musikalisch & gesanglich harmonisches Gesamtwerk!
- Songauswahl: Hazard bedient sich nicht der üblich gecoverten DM-Klassiker oder Single-Hits! Die Tracklist beinhaltet viel mehr (für die breite Öffentlichkeit) eher unbekanntere Depeche Mode Songs! In meinen Augen ein weiterer Pluspunkt dieser CD.
CONTRA:
- Instrumentation: Teilweise simpler & minimalistisch gehaltener Elektronik-Sound (Schwerpunktmäßig kommt hier der Yamaha An1x-Synthesizer zum Einsatz), der stark an die 80er Jahre und Bands wie „Erasure" erinnert - vor allem beim ersten Hören klingt dies heutzutage sicherlich für die meisten recht gewöhnungsbedürftig!
FAZIT:
Selbst wenn die Sounds manchmal nicht die Tiefe der Original-Versionen erreichen, sind es gerade Hazards eigene musikalischen Impulse & seine variationsreichen Vocals, die das Werk zu einem außergewöhnlichem DM-Tribute Album erheben! Für die meisten Depeche Mode- & Elektronik-Musik-Fans ist diese CD mit Sicherheit kein Fehlkauf!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Mann, eine Vision und seine Heimorgel: Depeche Mode mit Hausmitteln interpretiert., 24. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Color Theory presents depeche MODE (A one-man tribute to Depeche Mode) (Audio CD)
Der Untertitel "A one-man tribute to Depeche Mode" trifft diese Sammlung an Coverversionen ziemlich gut: Brian Hazard a.k.a. Color Theory liefert mit seinen Interpretation etwas Ähnliches ab wie etwa Pat MacDonald mit seinem "Strange Love - PM does DM"-Album: persönliche Ansichten zu ausgewählten Stücken. Und anstelle sie wie Pat MacDonald in hangmachte Akustik-Versionen mit Lagerfeuer-Atmosphäre zu verwandeln, nimmt Brian Hazard den m. E. leider etwas unglücklicheren Weg der Synthesizer-Schiene. Und das Ergebnis ist für meine Begriffe zwiespältig.

Was mich freut und begeistert ist die Tatsache, dass von den zwölf Stücken die Mehrzahl eher "unbekannterer Art" bzw. reine Album-Tracks wie 'Here is the house', 'Sweetest Prefection', 'One caress' oder 'I want you now' sind. Hinzu kommt als 'Bonus' sein eigenes Stück 'Ponytail girl', dass ehedem fälschlicherweise für ein Demo-Track zu Depeche Modes zeitgenössischem ULTRA gehalten wurde.

Letzteres deutet an, was hier für ein Potenzial schlummert. Es zeigt aber gleichzeitig, was dieses Album so... fragwürdig macht. Die Cover-Versionen sind allesamt mit Herzblut gemacht, keine Frage, auch gesanglich ist Brian Hazard voll auf DM-Linie, auch wenn er oftmals sehr wie ein wimmernder Martin Gore wirkt. Letzteres liegt allerdings auch an der speziellen Songauswahl, denn es sind eher ruhigere Titel in ähnlicher Stimmlage, die Brian Hazard sich zur Brust nimmt. Im Einzelfall akzeptabel, in der Masse des Albums wird's dann nervig.

Weiteres Manko der selbst produzierten Cover-Versionen: die Verwechslungsgefahr von/mit halbgaren Demo-Versionen schwingt überall mit. Auch dies ist vielleicht geschmäcklerisch, aber sobald irgendwo ein Synthesizer einsetzt kommt bei mir der Gedanke an Casio-Piepdudel aus den frühen 80ern und "gut gedacht, schlecht gemacht" auf. Der Sound ist - gewollt oder nicht - teilweise fast schon trashig! Das musste sicherlich 2003, als das Ding entstand, auch (schon) nicht sein? Dass der Mann es drauf hat zeigt er bei fast allen anderen Gelegenheiten - um dieses schwachstromige Elektro-Geplürre herum. Warum klingen schöne Dinge so schlimm?

Ich bin sehr hin- und hergerissen, denn man spürt den Enthusiasmus, der hinter der Arbeit steht. Aber es klingt halt... gruselig. Wer damit leben kann und auf synthetischen Synthie-Sound steht wird das Album sicherlich besser finden als ich - solide drei Sterne. Zu mehr ist es mir stilistisch und auch gesanglich zu beschränkt, der bewundernswerten Songauswahl zum Trotz. Kein Must Have, aber eben eine konsequente Arbeit.

Nette Stilblüte.
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