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34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Epochales Meisterwerk
Zum Film: Gesehen habe ich den Film zunächst am Fernsehen und war froh, dass er auf DVD erhältlich war, denn er hatte mich direkt beeindruckt. Regisseur Chen Kaige verwebte die Story um die Einigung Chinas in eine grandiose Bilderflut, die der tragischen Story eine Glaubhaftigkeit gibt, die man in vielen historischen Filmen vermisst.
Es ranken sich mehrere...
Veröffentlicht am 15. September 2004 von Schenkel, Bernd

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...Historienepos!
Gut gemachtes Spektakel, dass das Augenmerk zu sehr auf die Historie legt, dadurch wird der Film leider zu zähflüssig und langatmig...für einen chinesischen Film sind die schauspielerischen Leistungen eher über der Norm, wenn man weiß, wie miserabel die Schauspiel-Leistungen sonst sind...:-)
Leider sucht man Spannung und Dramatik...
Vor 8 Monaten von Amazon Kundenrezensionen veröffentlicht


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34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Epochales Meisterwerk, 15. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Kaiser und sein Attentäter (DVD)
Zum Film: Gesehen habe ich den Film zunächst am Fernsehen und war froh, dass er auf DVD erhältlich war, denn er hatte mich direkt beeindruckt. Regisseur Chen Kaige verwebte die Story um die Einigung Chinas in eine grandiose Bilderflut, die der tragischen Story eine Glaubhaftigkeit gibt, die man in vielen historischen Filmen vermisst.
Es ranken sich mehrere Legenden um den König von Qin, der zur Zeit der streitenden Reiche um 230 vor Christus das hohe Ziel verfolgt, die sieben Königreiche Qi, Chu, Yan, Han, Zhao, Wei und Qin zu einen, und seinen Attentätern. So z.B. auch der Film Hero, den ich ebenfalls empfehlen kann, der jedoch nicht das historische Niveau dieses Werkes erreicht, sondern mehr wegen seiner Bilder und der Martial Arts überzeugt.
Bei der Entstehung war dieser Film der teuerste je in China gedrehte Film. Diese Kosten sieht man in jeder Szene des Films, sowohl in den Schlachtszenen als auch in den Palastszenen. Es sind aber nicht die Schlachten, die aus diesem Werk etwas Besonderes machen. Es ist die verschachtelte, glaubwürdige und tragische Story, die in den Bildern eindrucksvoll den Betrachter mitreißen. Die Spannung des Filmes entsteht zu großen Teilen aus den Dialogen und der Emotionalität, die er mit jeder neuen Szene ausstrahlt. Der Glanz großer Königreiche verfliegt unter dem Leid der Menschen, unter der Grausamkeit der Kriege, unter der Brutalität und den namenlosen Opfern, die für das Erreichen des Ziels, alle unter dem Himmel zu vereinen, ihr Leben ließen. Bei der Überrennung des Reiches Zhao kommt es zum Völkermord, wie er sich leider in der Geschichte immer wiederholt. Der Film ist einfach bewegend von Anfang bis zum tragischen Ende.
Zur DVD: Das Bild ist recht scharf mit guter Farbballance, der Ton ist sehr gut gezeichnet und macht mit dem hervorragenden und zu jeder Szene stimmigen Soundtrack den Film auch zu einem Ohrenschmaus. Die Extras sind etwas spärlich und teilweise nicht Untertitelt.
Mein Fazit: Einfach ansehen, auch wenn man nicht so der Fan von Historienfilmen ist, wird mit diesem Film sehr viel Gefühl und Emotionalität vermittelt. Also eine Empfehlung für alle!
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kraftvoller, grosser Film, 2. September 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Kaiser und sein Attentäter (DVD)
Ein wirklich grosser Film. Vordergründig wird die Geschichte der chinesischen Reichsgründung vor über zweitausend Jahren erzählt. Dabei sehen wir dabei den visionären, vereinsamten und kaltblütig mordenden König von Qin, der alle anderen Köigreiche unterwerfen will, um sie schliesslich in Frieden unter einer Krone zu vereinen. Wir sehen die Sandkastenliebe und Konkubine des Königs, die er abgöttisch liebt, und die ihn im Verlauf der Geschichte töten lassen will, weil sie die Grausamkeit und das viele Blutvergiessen nichr mehr hinnhmen will. Sie flieht, um einen perfekten Attentäter zu suchen, den sie in Jing Ke findet, einem Auftragsmörder, der glaubt, sich versündigt zu haben und eigentlich mit dem Morden aufhören wollte. Im Finale misslingt aber das Attentat und somit ist klar, dass der Reichsgründung nichts mehr im Wege steht, da der attackierte König von Qin nun einen Vorwand hat, auch das letzte widerständige Königreich anzugreifen.
Es geht also auch um die Legitimation von Gewalt, um die Notwendigkeit von Grausamkeiten bei der Durchsetzung politischer und privater Ziele. Weil nun der König von Qin letztlich auf einem Berg von Leichen seinen Traum verwirklicht und das Reich vereint, hat man diesem Film vorgeworfen, dem Regime der Volksrepuplik China nach dem Mund zu reden und mit künsterischen Mitteln und mythischen Anklängen eine ideologische Rechfertigung der aktuellen Regierungspolitik anzustreben. Das ist totaler Quatsch. Der Film blendet nichts aus und zeigt alles mit schmerzlicher Klarheit: die Unmenschlichkeit des Krieges, die Deformierungen, die Macht bei Menschen verursacht, die Erstarrung, die Eitelkeit, die Einsamkeit. Aber es geht um viel mehr: um Schicksal, um die Brüchigkeit unserer Identität und unserer Lebensentwürfe, um Heimat, Liebe, Abkunft, Sünde. Das macht diesen Film so schillernd komplex und reichhaltig, dass man ständig den Atem anhalten muss.
Die grandiosen Bilder, die monumentale Bauten, die schwindelerregenden Schwenks über fussbalfeldgrosse Plätze, die unzähligen Statisten, die reichen Kostüme: all dies scheint eher Nebensache, der Regisseur Chen Kaige schwelgt niemals darin. Wichtiger ist ihm sein Thema, und es ist beeindruckend, mit welcher virtuosen Leichtigkeit es ihm gelingt, dieses vielschichtige Thema anhand von drei Einzelschicksalen (König, Konkubine, Attentäter) zu erzählen, und dabei stets so realistisch, glaubwürdig, atmosphärisch dicht und glühend intensiv zu sein.
Ein fantastischer, spektakulärer, eindringlicher Film mit einer philosophischen Tiefe, die man oft schwer aushalten kann.
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102 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Gründung Chinas in realistischen Bildern, 17. November 2003
Von 
Jay Tii (immer unterwegs) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Kaiser und sein Attentäter (DVD)
Ich habe diesen Film im chinesischen Original gesehen und kann daher keine Aussage über die originalgetreue Übersetzung oder das Resultat nach der Bearbeitung durch deutschen Zensoren machen.
Was den Film (im Original) an sich betrifft, handelt es sich um einen der großartigsten Filme mit historischem Hintergrund überhaupt. In schonungslosen und realistischen Bildern wird die grausame "Gründung" des chinesischen Reiches dargestellt und die politischen Intrigen der damaligen Zeit. Auf manche "zart besaitete" Seele mag der Film zunächst schockierend und abstoßend wirkend, nehmen wir aber die westliche Geschichte als Vergleich, so ging es zum damaligen Zeitpunkt auch in Europa nicht mehr oder weniger zimperlich zu. Folterungen und Mord standen auch hier auf der Tagesordnung, das Streben nach persönlicher Macht galt in allen Adelskreisen als erstrebenswert. Und so zeigt "Der Kaiser und sein Attentäter" einen wichtigen Teil der chinesischen Geschichte.
Darüber hinaus muß man beachten, dass in Asien auch heute immer noch andere Wertmaßstäbe und Ansichten gelten als in westlichen Kulturen. Dies sollte man sich beim Betrachten des Film immer vor Augen halten, damit das spezifischen Verhalten der Charaktere in entscheidenden Situationen verstanden wird. Mit etwas "Einfühlungsvermögen" in die chinesische Kultur kommt dann die gesamte Tragweite des Films zur Geltung und der Zuseher bekommt einen Ausschnitt der chinesischen Geschichte in emotional mitreißenden Bildern präsentiert.
P.S.: Wer an "Der Kaiser und sein Attentäter" Gefallen gefunden hat, wird sich auch für "Hero" interessieren. Beide Filme konzentrieren sich auf Ying Zheng, den König von Quin. Während "Der Kaiser und sein Attentäter" jedoch die Realität wiederspiegelt, so konzentriert sich "Hero" auf die mythische Seite und die Sage, welchen den König von Quin und seinen Attentäter umgibt. In jedem Fall ergänzen sich beide Filme und stellen einen interessanten Kontrast für ein und das selbe Thema im DVD-Regal dar.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurzeit der beste Historienfilm!, 20. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Kaiser und sein Attentäter (DVD)
Dieser Streifen war mein Einstieg in den chinesischen Film. Der Film ist in Kapitel gegliedert, wie ein richtiges Buch ,was noch mehr History feeling erzeugt! Der König von Qin Ying Zheng will die sechs anderen Königreiche Han, Zhao, Wei, Chu, Yan und Qi nacheinander erobern um: „Alles unter dem Himmel zu Vereinen". Der Film zeigt wie Ying Zheng bei den Eroberungen vorgeht, nämlich mit List, Schläue und Massenheeren. Anfangs unterstützt seine Konkubine diesen Traum doch nach zu vielen Massakern der Armee von Qin in der Eroberten Stätten wie in Handan wendet sie sich von ihm ab. Der Kaiser der Durchaus eine menschliche Seite besitzt, entscheidet sich aber wenn es darauf ankommt zu Gunsten der politischen Notwendigkeit und vereinsamt dadurch immer mehr. Es wurde kein Aufwand gescheut, was bei den Palastanlagen, den Kostümen und den Armeen deutlich sichtbar wird. Trotz dieser Pracht erzählt der Film eine gute Geschichte die nie langweilig wird. Wer Interesse an der Geschichte Chinas hat, erhält mit diesem Film eine wunderbare Ergänzung. Das Bild ist im 16:9 Format und in guter Qualität. Deutsch und Mandarin sind in Dolby Digital 5.1 vorhanden. Unbedingt sollte man sich den Film mal in Mandarin mit deutschem Untertitel anschauen, dadurch wirkt das Geschehen noch Authentischer! Es ist zwar nicht gerade massenhaft Bonusmaterial vorhanden aber immerhin Interviews mit den Schauspielern und ein paar Kinotrailer.
Fazit: Wer mal wieder einen anspruchsvollen Film sehen will, tätigt hier keinen Fehlkauf!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Gründung Chinas in realistischen Bildern, 25. August 2003
Von 
Jay Tii (immer unterwegs) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Ich habe diesen Film im chinesischen Original gesehen und kann daher keine Aussage über die originalgetreue Übersetzung oder das Resultat nach der Bearbeitung durch deutschen Zensoren machen.
Was den Film (im Original) an sich betrifft, handelt es sich um einen der großartigsten Filme mit historischem Hintergrund überhaupt. In schonungslosen und realistischen Bildern wird die grausame "Gründung" des chinesischen Reiches dargestellt und die politischen Intrigen der damaligen Zeit. Auf manche "zart besaitete" Seele mag der Film zunächst schockierend und abstoßend wirkend, nehmen wir aber die westliche Geschichte als Vergleich, so ging es zum damaligen Zeitpunkt auch in Europa nicht mehr oder weniger zimperlich zu. Folterungen und Mord standen auch hier auf der Tagesordnung, das Streben nach persönlicher Macht galt in allen Adelskreisen als erstrebenswert. Und so zeigt "Der Kaiser und sein Attentäter" einen wichtigen Teil der chinesischen Geschichte.
Darüber hinaus muß man beachten, dass in Asien auch heute immer noch andere Wertmaßstäbe und Ansichten gelten als in westlichen Kulturen. Dies sollte man sich beim Betrachten des Film immer vor Augen halten, damit das spezifischen Verhalten der Charaktere in entscheidenden Situationen verstanden wird. Mit etwas "Einfühlungsvermögen" in die chinesische Kultur kommt dann die gesamte Tragweite des Films zur Geltung und der Zuseher bekommt einen Ausschnitt der chinesischen Geschichte in emotional mitreißenden Bildern präsentiert.
P.S.: Wer an "Der Kaiser und sein Attentäter" Gefallen gefunden hat, wird sich auch für "Hero" interessieren. Beide Filme konzentrieren sich auf Ying Zheng, den König von Quin. Während "Der Kaiser und sein Attentäter" jedoch die Realität wiederspiegelt, so konzentriert sich "Hero" auf die mythische Seite und die Sage, welchen den König von Quin und seinen Attentäter umgibt. In jedem Fall ergänzen sich beide Filme und stellen einen interessanten Kontrast für ein und das selbe Thema im DVD-Regal dar.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Episch und ehrlich, 6. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Kaiser und sein Attentäter (DVD)
Chen Kaige ist mit diesem dichten, in seinem klaren Aufbau und seiner Geschlossenheit an die Shakespear-Verfilmungen von Kurosawa erinnernden Film das wohl beste Historienepos der letzten zwanzig Jahre gelungen (der vor allem die unsägliche Haltung von "Hero" in noch schlechteren Licht erscheinen lässt). Kaige geht angenehm kritisch, angenehm nüchtern vor, ist aber stets um höchste Dramatik bemüht, der ein ruhiger Erzählrythmus und theatralische Darstellerleistungen gegenübergestellt werden. Ist diese 150-minütige Fassung schon in keiner Weise glorifizierend, dürfte die Originalfassung die geschichtlichen Fundamente Chinas arg angekratzt haben.

Die DVD ist mit etwa 50 Minuten Bonusmaterial gut ausgestattet und technisch einwandfrei.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten, historischen Filme überhaupt, 7. April 2003
Von 
Boris Köster "x-itec.net" (Lennestadt, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der Kaiser und sein Attentäter ist einer der best inszeniertesten, grausamsten und traurigsten Filme überhaupt. Es geht um Ehre, Respekt, Hinterhalt und Mord. Nichts für schwache Nerven.
Wir schreiben etwa 230 vor Chr., einer Zeit in der China in sieben Königreiche aufgeteilt war und ein Herrscher alle miteinander um jeden Preis vereinen möchte. Dabei geht er über Leichen, hat keinen Respekt, kein Vertrauen, nichts. Je mehr er seine Macht erweitert, desto einsamer wird er.
Die Art, wie er sich seine Macht einverleibt, geht über alles hinaus was man vielleicht schon einmal gesehen hat. Grausam wird hier relativ neu formuliert, harmlos ausgedrückt.
Diesen Film sollte man mal gesehen haben. Leider gibt es ihn hier wohl nur auf Video. Schade eigentlich. Ein sehr empfehlenswerter Film.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein des Asia-Kinos!!, 17. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Kaiser und sein Attentäter (DVD)
Um diesen Film wirklich zu verstehen, sollte man ihn mehr als 1 Mal sehen.
Bevor man Urteile fällt wie "langweilig" oder "nicht nachvollziehbar" sollte man ihn noch einmal ansehen und selbst mitdenken. Warum der Attentäter lammfromm wird, fragt man sich eigentlich nicht. Das geht ohne große Überlegungen direkt aus dem Film hervor.
Da ich aber nicht zu viel verraten möchte, beschränke ich mich auf das Wesentliche: Die Ausstattung ist mehr als opulent, die Atmosphäre ist dicht und mitreißend. Ein Film, der auch ohne blutige Szenen schockieren kann und tief ins Herz trifft.
Ein Film voller Gefühl, Machtspiele, Intrigen. Komplex und stets spannend erzählt mit interessanten Charakteren, die allesamt bestimmte Absichten und Motive haben.
Ja, mag sein, dass der Film lang ist, aber wer gutes Asia-Kino kennt und schätzt, der weiß, dass so ein Film Zeit braucht. Zeit, seine volle Schönheit und Intensität zu entfalten. Und jeder, der bereit ist, diese nötige Zeit zu opfern, wird reich belohnt werden.
Dieser Film zählt zu meinen Favoriten, die ich mir immer wieder gern ansehen kann.
Alles in allem verdient er volle Punktzahl.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Parabel über die Illusion weltlicher Macht, 29. Januar 2003
Von 
Der Kaiser und sein Attentäter ist eine vielschichtige Parabel über Macht und Menschlichkeit. In einer (für den westlichen Zuschauer) heute ungewohnten filmischen Erzählstruktur werden in einzelnen Kapiteln der Kaiser, seine Geliebte und sein Attentäter vorgestellt. Großartige Bilder, die teilweise an Eisenstein und Kurosawa erinnern, aber doch einen klaren eigenen Stil aufweisen, erzählen vom unaufhaltsamen Aufstieg von Ying Zheng, dem König von Quin, zum ersten Kaiser von China. Dabei werden kapitelweise einzelne Aspekte wie Hoffnung, Liebe, Tod thematisiert.
Mit dem versuchten Attentat auf Yin Zheng schließt sich der Kreis dieser filmischen Erzählung. Das Attentat misslingt, doch der Attentäter Jing Ke erkennt in diesem Moment die grundsätzliche Sinnlosigkeit und Illusion alles Strebens nach weltlicher Macht und stirbt laut lachend im Thronsaal. Der Kaiser bleibt allein zurück in seiner Geworfenheit und Angst vor seinem eigenen Tod.
Mit der Kaiser und sein Attentäter ist Chen Kaige ein Film gelungen, der wie wenige andere in der jüngeren Vergangenheit den Themenkomplex Angst, Macht und Grausamkeit aufgreift und deutlich zeigt, dass letztendlich nur derjenige wirklich menschlich handeln kann, der seine eigenen Ängste überwindet.

Mein Resumee: Der Film zählt mit Sicherheit zu den besten Werken der letzten 20 Jahren und ist somit unbedingt sehenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...Historienepos!, 25. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Kaiser und sein Attentäter (DVD)
Gut gemachtes Spektakel, dass das Augenmerk zu sehr auf die Historie legt, dadurch wird der Film leider zu zähflüssig und langatmig...für einen chinesischen Film sind die schauspielerischen Leistungen eher über der Norm, wenn man weiß, wie miserabel die Schauspiel-Leistungen sonst sind...:-)
Leider sucht man Spannung und Dramatik vergeblich...Drehbuch Musik, Kamera und Storyline ganz ordentlich!
Fazit: Nur für Leute, die an chin. Geschichte interessiert sind!

LG, Stw.
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Der Kaiser und sein Attentäter
Der Kaiser und sein Attentäter von Gong Li (DVD - 2004)
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