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4.0 von 5 Sternen noch immer das Mass aller Dinge
Mittlerweile verfolge ich seit 16 Jahren das "Werk" von Bill Leeb und Rhys Fulber und bin
stolzer Besitzer der Erstausgabe von "The Initial Command" und fast aller folgenden
Fla-Meilensteine.
Lange musste man auf diese (hoffentlich nicht) letzte CD warten, vielleicht deshalb
weil Bill zu sehr den Erfolg seines Site-Projekts "Delirium" genoss,...
Veröffentlicht am 24. Februar 2004 von Florian Schmidt

versus
4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Strukturen des Verfalls
Seit mehr als 10 Jahren verfolge ich die Entwicklungen um Bill Leeb, seine Projekte und die seiner temporären Mitstreiter. Noch nie aber hat mich eine Veröffentlichung des Wahlkanadiers derart enttäuscht, wie der unsichere Stilmix auf "Civilization". In die Rückkehr Fulbers investierten viele Hörer hohe Erwartungen und fühlten sich durch die...
Veröffentlicht am 4. Februar 2004 von biosense18


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen noch immer das Mass aller Dinge, 24. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Civilization (Audio CD)
Mittlerweile verfolge ich seit 16 Jahren das "Werk" von Bill Leeb und Rhys Fulber und bin
stolzer Besitzer der Erstausgabe von "The Initial Command" und fast aller folgenden
Fla-Meilensteine.
Lange musste man auf diese (hoffentlich nicht) letzte CD warten, vielleicht deshalb
weil Bill zu sehr den Erfolg seines Site-Projekts "Delirium" genoss, vielleicht deshalb,
weil der hohe Anspruch an die Fla-Community schwer zu erfüllen ist.
Das Einzigartige an dieser Formation ist, daß jede Ihrer CDs über die Vorstellungen der
Fans gestellt wurde, dadurch erst durch längere Beschäftigung geliebt werden kann, aber
bis heute musikalisch „das Maß aller Dinge" ist. Aus diesem Grund "nur" 4 Sterne, denn diese CD hat einen einzigen Kritikpunkt zu ihren Vorgängern, sie ist mir zu wenig "einzigartig", zu
sehr eine Reminiszenz, obwohl jeder einzelne Track (Ausnahme vielleicht der letzte Song) das Prädikat FLA verdient. Gewollt oder nicht: die Trackliste auf der CD entspricht nicht der
Abfolge auf der CD!!!
Im Einzelnen:
01. Psychosomatic - 10 Sekunden hineingehört und man weiß: Rhys ist zurückgekehrt
02. Maniacal - Aggressiv, fesselnd und zurecht erste Singleauskopplung (erinnert mich ein
wenig an den Sound von "Millenium")
03. Transmitter (gelistet als "Fragmented") - Hier hört man unverkennbar, dass Rhys an der
Madonna-CD "Music" mitgearbeitet hat (mehr Delirium als Fla-style)
04. Vanished - Sphärischer und großartiger Song (könnte ein Track auf der "implode" sein)
05. Strategic - instrumental und für mich am experimentierfreudigsten, man erwartet "mehr",
dann ist der Song leider zu Ende
06. Civilization - Das Herzstück der CD, beinhaltet für was Fla seit 18 Jahren steht, und
deshalb trotz 6.43 Minuten zu kurz (repeat-taste notwendig)
07. Fragmented (gelistet als "Transmitted [Come Together]") - Für mich der zweite Hammersong fast wie der Track "Insolence" auf der "epitaph"
08. Parasite (gelistet als "Dissident") - fand ich Anfangs für Fla zu "trashig", erfuhr aber
zunehmend mein Gefallen, inzwischen Prädikat "cool"
09. Dissident (gelistet als "Schicksal") - fast instrumental, jedoch viel schwächer als
"Strategic"
10. Schicksal - erster Fla-Track auf deutsch (immerhin ist Bill in der selben Stadt geboren
wie ich --> Graz), jedoch muss ich gestehen find ich den Song enttäuschend.
Persönliche sich stimmungsmäßig ändernde Ranking-liste:
Millenium
Epitaph
Live Wired / Hard Wired
Implode
Caustic Grip
Civilization
Rewind
Explosion
Tactical Neural Implant
Etc.
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5.0 von 5 Sternen Alterswerk, 19. Februar 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Civilization (Audio CD)
In anderem musikalischen Kontext würde man ein solches Album wohl als "Alterswerk" bezeichnen. Leeb & Rückkehrer Fulber perfektionieren die typische FLA-Atmosphäre und treiben diese auf die Spitze, auf die 12 müßen sie es einem dafür nicht mehr geben, Midtempo-Songs beherrschen die Szenerie. Die Arrangements sind ausgefeilt, die Sounds edel und der Gesang variabel. Wenn man will und die Soundgerüste reduziert betrachtet, findet man einen RnB-Track genauso wie einen Electro-Smasher. Delerium-Einflüsse sind unverkennbar, der mitunter einfliessende, orientalisch anmutende weibliche Gesang leistet das Übrige. Als Favoriten und Anspieltipps empfehle ich "Vanished" (ein astreiner Massive Attack-Track a la "Mezzanine", nur eben mit FLA-Gesang) und den Titeltrack "Civilization"; letzterer eine echte Hymne vor dem Herrn, auch wenn die Beats erst nach gut 3 Minuten einsetzen - das macht eben FLA im Jahre 2004 aus. Erwähnenswert außerdem der sample-lastige Schlußtrack "Schicksal", auch weil es das erste FLA-Stück mit deutschen (!) Lyrics ist. Letztere drehen sich laut einem aktuellen Interview in starkem Maße um die momentane amerikanische Außenpolitik (link). Eine der FLA-CDs, die auch im heimischen Wohnzimmer auf reduzierter Lautstärke durchweg Spaß macht.
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5.0 von 5 Sternen Ausnahmestellung, 13. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Civilization (Audio CD)
Font Line Assembly hat sich seit Jahren immer weiter entwickelt, sich dabei aber nicht verloren, im Gegensatz zu anderen Bands aus dem Electro/EBM/Industrial-Bereich. Das wird einem klar wenn man sich mal nach einander „The Initial Commend", „Caustic Grip", „Tactical Neural Implant", „Millennium", „Hard Wired" und „Civilization" anhört.
FLA liefert wohl mit „Civilization" eins Ihrer stärksten Alben ab. Mit diesem Album zeigt FLA mal wieder seine Ausnahmestellung im Electro/EBM/Industrial-Bereich. FLA wurde oft kopiert aber nie erreicht.
Jeder neue CD von FLA ist wieder eine Überraschung.
Der einzige Tiefpunkt an „Civilization" ist das Stück „Schicksal". Der deutsche Gesang hätte nicht sein müßen.
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5.0 von 5 Sternen Absolut geniale Scheibe, 22. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Civilization (Audio CD)
Unfassbar was FLA hier mal wieder für ein Meisterwerk abgeliefert hat.
Diese CD ist zwar etwas ruhigher als die früheren Werke von FLA, aber dafür um so abwechslungsreicher. -> Fantastisch <-
Auch das Artwork des Booklets und der CD sind einfach super.
Meine Anspieltipps:
1. "Vanished" ein Stück, dass man so noch nie von FLA gehört hat.... unglaublich emotional und traurig
2. "Civilization" super Stück in der Mitte der CD
3. "Fragmented" auch ein eher ruhiges Stück mit viel Tiefgang
Fazit: Jeder, der auf der Suche nach aussergewöhnlicher Musik ist, sollte hier unbedingt zugreifen.
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4.0 von 5 Sternen rücksichtslos gut..., 24. Februar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Civilization (Audio CD)
ich als langjähriger FLA / eigentlich Bill Leeb-Fan kann es mir nicht nehmen lassen, diesen neuesten Longplayer aus der kanadischen Elektroschmiede zu besprechen. Ich habe FLA sogar die große WGT 2002-Verarsche verziehen, insofern darf ich mich als hörigen Bill Leeb Fan bezeichnen. In dem Fall kann es hilfreich sein, Besitzer sämtlicher Werke des Herren W.Schroeder zu besitzen, da hier und dort diverse bekannte aber in dieser Form ungewohnte Elemente über den Weg laufen und zu verblüffen wissen. Ich selbst besitze wohl nahezu alle offiziellen Platten/CDs von Frontline Assembly sowie sämtlicher Projekte. Nach dieser CD stellt sich mir die Frage, warum diese Vielfalt überhaupt nötig war. Aber bevor ich konkret werde, will ich festhalten, dass es sich hierbei um eine fast vollständig runde und hervorragende Veröffentlichung handelt, um deren Gehalt und künstlerischen Wert man nicht zu streiten braucht.
Da ich nicht die kreativen Fähigkeiten der Herren Leeb / Fulber in Frage stellen mag (und kann !), möchte ich mich auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Songs konzentrieren, um dem musikalischen Werk überhaupt gerecht zu werden.
Bei der mir vorliegenden CD handelt es sich um die kanadische Import-Version, erschienen auf dem Mutterlabel Metropolis Records. Offenbar gibt es mit "Parasite" einen gegenüber der europäischen Version zusätzlichen Track, der selbstverständlich noch ausführlich besprochen werden soll.
Aber beginnen will ich mit dem Opener "psychosomatic", dessen Eigenschaft als eröffnender Song ich etwas unglücklich finde, da es sich nicht um den interessantesten und innovativsten Track handelt sondern mit breaks und ruhigen Strings gepaart nicht die Aufmerksamkeit zu erregen vermag, die ein Opener einer so dringend erwarteten Scheibe erzeugen sollte. Aber man wollte offensichtlich nicht das Pulver gleich am Anfang verschießen. Das Klaviergeplänkel am Ende jedoch ist untypisch wie auch unpassend.
Bei Nr. 2, "maniacal" muss nicht mehr soviel gesagt werden, da man ihn bereits von der Vorab-Maxi kennen sollte. Hier handelt es sich um einen Song, der wohl eher als Opener gepasst hätte, flotter ebm-beat, eingängiger Refrain und fetter Sound. Meister Leeb flüstert verzerrt in gewohnter Form fleißig durch den Song und intensiviert so den atemlosen Charakter des Tracks. "maniacal" könnte der neue Tanzflächen-Füller werden, reicht aber an die Power und unübertroffene Dynamik von "gun" oder gar eines "plasticity" nicht ran.
An 3. Stelle finden wir in dieser Import-Version "transmitter-come together", der für den ersten erstaunten Hin"gucker" sorgt.
Ein slow-beat-track, der aber in Sachen Arrangement und Sound vollkommen ist. Ein verzögert-unterbrochener Cembalo-Sample dient als Grundthema und verleiht "transmitter" einen ganz, GANZ eigenen Taint. Dabei ist der Song eigentlich ganzschön kitschig, besonders zum Schluss mutiert die fette Collage zum harmonischen Popschmalz ("...lets come together" .. jungs, das ist hart..) und hat mich nachträglich auf die CD-Hülle schauen lassen, ob wir es noch mit FLA zu tun haben. Haben wir auch.
Nun kommen wir zur 4, "vanished" - was auch mit der Reihenfolge des Euro-Release übereinstimmt. Sehr stimmungsvoller Start, ruhige Atmosphäre und perfekte Instrumentierung. Der erste richtige Höhepunkt der CD. Obwohl langsam klar wird, dass diese Scheibe sich von den bisherigen Werken FLA's enorm unterscheidet. Starke Parallelen zu Delerium unverkennbar und spätestens bei den arabisch anmutenden Frauengesängen im Mittelteil des Songs verschwimmen Grenzen zwischen FLA und Delerium sehr deutlich. (Grenzen, die 'deutlich' verschwimmen ?? Mhmm... meinetwegen). Aber das kann ich eigentlich nicht kritisieren. Wenn ich nur verstände, was die Frau dort genau singt, es klingt nach "ahh...la amoure", aber ich mag mich täuschen..
Bei Nr.5, "strategic" mögen sich die Geister scheiden, wollten B.Leeb + R.Fulber nicht mehr oder wollen sie es doch ? Hierbei handelt es sich maximal um ein Zwischenstück, das zwar hart und krachig rüberkommt aber mehr auch nicht. Zu kurz, um eine eigene Persönlichkeit (wenn das bei Musikstücken geht) zu entwickeln, zu lang, um zu verwirren. Irgendwie fast überflüssig, dieses nicht mal 2-minütige Stück (das mich irgendwie an Mentallo&the Fixer erinnert)...
Der Titeltrack "civilization" startet in typischer FLA-Manier, fantastische Stimmung, die auch hier wieder stark an Nebenprojekte, wie Synaesthesia, Intermix erinnert. Man lässt sich die nötige Ruhe, geht im Raum der Klänge auf und lauscht ganz weit bis an den Horizont ran. Rhythmisch durch feinsinnige Klänge öffnet sich eine großartige Soundkulisse. Dann wird es rockig und "civilization" stampft auf den Refrain zu, der - man glaubt es kaum, völlig FLA-unüblich ist - aber zum Mitgrölen einlädt. Ich kann mir vorstellen, dass der Konzertsaal hier kochen wird, der Crowd wird zur Zivilisation. Nicht schlecht, meine Herren, hier ward ihr etwas mainstreamig - aber okay !
Nr.7, "fragmented" zeigt wieder Projekt-Anleihen, lässt mich an Pro-Tech und Equinox denken, wobei ich den großen Unterschied zwischen diesen beiden Projekten und FLA noch nie so recht gesehen habe. Ein sympathischer Song, der wohl den Fortschritt von FLA am ehesten wiedergeben mag, recht flotter Beat, gewohnt harmonischer Refrain und erstaunlich viele klassische Elemente im Background. Am dichtesten mit den zwei Vorgänger-Scheiben von FLA verwandt, Sounds und Samples perfekt ausgewählt, gut.
Nr. 8, "parasite" dürfte der Song sein, der nicht auf der hiesigen Synthetic/SPV enthalten sein dürfte (oder doch?). Falls nicht, tut es mir leid, den hier haben wir einen 2.Höhepunkt, an Hingebung kaum zu übertreffen, sehr ruhig und kraftvoll, auch wieder sehr Delerium-like. Obwohl ich mich frage, ob das einige FLA-Fans überhaupt wollen. Für mich waren Delerium schon immer eine Offenbarung, weshalb ich diese Verwandschaft doch begrüße. Bill Leeb scheint fast verliebt, so wie er diesen Song geschrieben und eingesungen (ja, er singt tatsächlich etwas, zwar wieder flüsternd und verzerrt..aber wir kennen ihn). Fast makaber, wie nett und verführerisch er säuselt "...why dont you kill yourself??..."). Ein feiner Song wie ich finde.
Der vorletzte Song, "dissident" ist mein persönlicher Favorit. Startet spacig, wird noch düster dazu, ein Song, um die Welt zu beweinen. Ich fühle mich ein zweites Mal stark an Mentallo&The Fixer erinnert, insbesondere bei den Vocals, obwohl dieser Vergleich natürlich hinkt. Die Sounds sind grandios, knallhart-knackige Drums, ein mega-fetter und fieser Bass und böse, disharmonische Strings. Als noch ein indianischer Gesang-sample hinzukommt, kann man die Verzweiflung und Erbarmungslosigkeit zu 100% spüren. Fantastisch, auch was hier aus dem Bass gemacht wird, durch gemeine Frequenzen gejagt, durchgedreht und wir hören die Elektro-Könige Leeb/Fulber...
Track 10, "schicksal" könnte man als Hommage an die deutsche Fans verstehen, muss es aber nicht. Okay, Bill (Wilhelm) Leeb (Schroeder) flüstert deutsch. Und die Betonung ist gar nicht mal schlecht. Aber erstmal zum musikalischen: dolle Noise Unit-Stimmung, "alle gegen alles" lässt grüßen. Irgendwie wirkt der Song sogar spaßig. Hat was frohlockendes und kesses. Schneller EBM-Beat, verspielter Bassloop und melancholisches Zwischenspiel. Aber der Text !!! Jungs, wenn ihr deutsch verwendet, warum so einen Stuss ?? "...Ich will mit dir schlafen..", das mag man in keiner deutschen Disko spielen ! Was hat euch bloß geritten ? Ich hoffe, es gibt noch irgendwann einen Englisch-Mix, dann dürft ihr es auch nochmal mit deutscher Lyrik versuchen. Aber vielleicht ist "schicksal" ja auch gar nicht ernst gemeint. Dann hat man uns schön verarscht. Von dem WGT-Trauma habe ich mich noch immer nicht erholt, also lasst das bitte...
Wer bis hier durchgehalten hat, kommt um meine abschließenden Worte nicht herum, die da nicht minder sind. Alles in allem haben FLA eine Platte abgeliefert, die an einigen Stellen zwar verunsichert aber ein sehr solides Elektrowerk darstellt. Auffällig ist die Vermischung sämtlicher Stilmittel, die bisher streng definierten Projekten zugeteilt waren, was aber für Leute, die mit allen Leeb-Projekten etwas anzufangen wissen, unproblematisch sein dürfte. Vielleicht beehrt uns ja Meister Leeb von nun an halbjährlich mit CDs eines Projektes namens Frontline Unit, oder Noise-Assembly oder so ähnlich. Aber was ich wirklich und als einziges zu bemängeln habe, ist der fehlende Höhepunkt auf dieser CD. So gut Songs wie "dissident" oder "parasite" gelungen sein mögen, es fehlt schlicht der Diskoknaller. Es ist ja nun nicht so, dass es diesen nicht gibt, er befindet sich nur nicht auf "civilization". Warum man diesen mit "anti" auf die Voraberscheinung "maniacal" (Maxi) gepackt hat, hat vermutlich einen ganz bestimmten Grund. Der mangelnde CD-Platz ist es aber wohl nicht, da sind nämlich gerade mal 57 Minuten verwendet worden. Hier wird der Eindruck erweckt, das rd.15 € für eine CD heute nicht mehr ausreichend erachtet wird. Angesichts der Leistung dieser Musiker bin ich gern bereit, dieses Geld zu zahlen, aber wir wissen wohl alle, dass ein Großteil der CD-Umsätze eben nicht bei den Musikern landet. Schade, dass meine Rezension mit diesem Statement endet, aber ich bekomme den Nachgeschmack einfach nicht weg.
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4.0 von 5 Sternen gut aber besser könnte es schon sein, 4. Februar 2004
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Civilization (Audio CD)
Also eines der besseren Alben von FLA ist es schon geworden, teilweise sogar innovativ. Neue Sounds verbinden sich mit dem alten FLA-Stil - macht Spaß. Merkwürdig allerdings FLA klingen teilweise immer mehr nach den letzten Delerium-Alben, vorallem was den Sound angeht. Merkwürdig, da es mit der alten Besetzung ja eigentlich davon wegführen müßte. Nun ja das stört mich am wenigtsen. Allerdings ist dieses Album an einigen Stellen soundtechnisch geradezu kitschig geworden und manche Songs plätschern außerdem ziemlich belanglos dahin.
Dennoch kein schlechtes Album, aber eben nicht durchgehend sehr gut. An Klassiker wie Caustic Grip kommts nicht ran, aber hörenswert ist es allemal. Vier Sterne sind daher m.E. genau richtig.
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5.0 von 5 Sternen Top, 8. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Civilization (Audio CD)
Anders als die Vorgängeralben aber sehr erfrischend. Ausgereiftes Songwriting trifft auf treibende Beats. Das Album hebt sich stark von der Masse ab.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Strukturen des Verfalls, 4. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Civilization (Audio CD)
Seit mehr als 10 Jahren verfolge ich die Entwicklungen um Bill Leeb, seine Projekte und die seiner temporären Mitstreiter. Noch nie aber hat mich eine Veröffentlichung des Wahlkanadiers derart enttäuscht, wie der unsichere Stilmix auf "Civilization". In die Rückkehr Fulbers investierten viele Hörer hohe Erwartungen und fühlten sich durch die Vorabsingle "Maniacal" bestätigt. Doch lässt die neue Scheibe jegliche Vielschichtigkeit und Intensität vermissen. Teils scheint es, als würde ein von FLA geremixtes Conjure One-Album vorliegen. Wo sind die intensiven Instrumentale der Implode-Zeit oder ähnlich ausgereiftes Material wie das auf der benannten Single befindliche "Anti"? Was sollen indianische Backgroundvocals nach einem Refrain wie "In a world where no one wins..."? Dem eigentlichen apokalyptischen und resignativ-fatalistischen Ansatz der Lyrics wird die Atmosphäre einer Vielzahl der Tracks einfach nicht gerecht. Einzig das als Lied Nr. 7 ausgewiesene "transmitter" und die Albumversion von "Maniacal" wissen zu gefallen und bestechen mit der FLA-eigenen Handschrift intensiver elekronischer Musik. Der zu häufig eingesetzte weibliche Gesang bzw. die teils unausgereifte Struktur der Songs lassen (nicht nur) mich in der Hoffnung zurück, das dieses Album nicht den Schlusstrich unter der qualitativ und quantitativ imposanten Karriere der beiden Electro-Pioniere darstellt. Allen Neugierigen seien eher die Alben "Epitaph" und "Hard Wired" empfohlen...
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen na endlich, 25. Januar 2004
Von 
Stefan (Bad Langensalza Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Civilization (Audio CD)
endlich haben sie wieder zu alter stärke gefunden .nach den letzten eher entäuschenden alben wieder mal eins was den namen FLA verdient! das beste seit hard wired!! sehr vielschichtig , geniale hooklines , man merkt das rhys fulber back ist!
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4.0 von 5 Sternen "Modern" FLA, 4. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Civilization (Audio CD)
Hört sich sehr "Modern" an die neue scheibe.Ist nicht mehr so Hardcore wie "Coustic Grip" oder die anderen 90'er werke.Auf jeden fall ist die CD nicht so verspielt wie die letzte F242 CD...
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Civilization
Civilization von Front Line Assembly (Audio CD - 2004)
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