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5.0 von 5 Sternen 90 Minuten, die ich gerne genossen habe
Bochum, Schalke, Dortmund. Ein Bekannter von mir hatte einst diese Telefonnummer: 48 04 09. Bochum, Schalke, Dortmund eben. Damit wären auch schon die drei Clubs genannt, die in den letzten Jahren den Ruhrgebietsfußball geprägt haben und noch immer prägen. Doch Fußball im Revier ist mehr als 48 04 09.

Auch der MSV Duisburg hat seinen...
Veröffentlicht am 14. September 2012 von Magneto

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee - Umsetzung geht so
Der Dokumentarfilm 'Im Westen ging die Sonne auf' von Wolfgang Ettlich beleuchtet die 'vergessenen Vereine' der Oberliga West, also überwiegend die Vororts- und Zechenvereine in der ersten großen Zeit des Fußballs im Ruhrgebiet. Genauer gesagt: Er versucht es, denn leider gelingt dem Auto die Annäherung nur sehr bedingt. Was vor allem der Tatsache...
Veröffentlicht am 21. März 2009 von Marc Quambusch


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 90 Minuten, die ich gerne genossen habe, 14. September 2012
Von 
Magneto "Privater Rezensent seit 2006" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
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Rezension bezieht sich auf: Im Westen ging die Sonne auf (DVD)
Bochum, Schalke, Dortmund. Ein Bekannter von mir hatte einst diese Telefonnummer: 48 04 09. Bochum, Schalke, Dortmund eben. Damit wären auch schon die drei Clubs genannt, die in den letzten Jahren den Ruhrgebietsfußball geprägt haben und noch immer prägen. Doch Fußball im Revier ist mehr als 48 04 09.

Auch der MSV Duisburg hat seinen Anteil am jüngeren Glanz. Etwas verblasster ist der Ruhm bei Rot-Weiss Essen. Bei Westfalia Herne, den Sportfreunden Katernberg, der SpVgg Erkenschwick und dem SV Sodingen ist von Ruhm und Glanz nicht mehr allzu viel zu sehen. Und doch können alle diese Vereine von sich behaupten, einst in der Eliteliga des deutschen Fußballs gespielt zu haben. Damals, in der Oberliga-West, als Profifußball noch ein Schimpfwort war und die Spieler nicht nur Freunde auf dem Platz, sondern auch Kumpel unter Tage waren. Der Film "Im Westen ging die Sonne auf - Kleine Geschichten von Kohle und Fußball" von Wolfgang Ettlich setzt diesen vergessenen Clubs ein Denkmal.

Als 1947 die Oberliga-West als höchste Spielklasse im Westen der späteren Bundesrepublik gegründet wurde, gab es wichtigere Dinge als Fußball. Das deutsche Wirtschaftswunder war noch nicht in Sicht, die D-Mark war ebenfalls noch nicht geboren, einzig die Montanindustrie im Westen begann langsam aber sicher wieder Leben in die zerstörten Städte zu hauchen. Hatten sich vor dem Krieg die ersten Großclubs im Revier etabliert und ihre Claims abgesteckt, wurde der Zähler 1947 wieder auf null gestellt. Meistertitel vergangener Tage halfen nun nicht mehr. Nur wer Arbeit bieten konnte, konnte auch Brot bieten. Und wer Brot hatte, dem stand der Sinn nach Spielen.

Filmemacher Wolfgang Ettlich beschreibt die Geschichte einiger dieser Clubs, die kurzfristig das Vakuum füllten, das Schalke und Co. hinterlassen hatten. Er erklärt dabei vor allem, wie eng die Verbindung zwischen den Zechen und den Clubs war. "Gespielt wurde auf dem Platz, geduscht wurde in der Kaue. Man wohnte nicht weit vom Pütt entfernt und ging ins Stirnberg-Stadion. (…) Es war ein offenes Geheimnis, dass ein Vertrag als Spieler die Arbeitsstelle auf dem Pütt beinhaltete." Diese auf die SpVgg Erkenschwick gemünzten Worte stehen sinnbildlich für alle von Ettlich porträtierten Vereine. Deshalb darf man keinen reinen Fußballfilm erwarten, sondern auch die Geschichte des Nachkriegs-Ruhrgebiets. Es geht um Lokalstolz, Brieftauben, Arbeitersiedlungen und das Zechensterben. Manchmal erscheint dieses Bild etwas zu einfach, etwas zu monothematisch, etwas zu romantisierend gestrickt. Allerdings vermitteln die zahlreichen interviewten Zeitzeugen, dass sie sich an dieses Bild gerne erinnern und gerne davon erzählen.

Stichwort Zeitzeugen. Hier fährt Ettlich neben Vereinsunikaten und einem ganzen Sack von ehemaligen Nationalspielern vor allem Willi "Ente" Lippens auf. Der gesamte Rot-Weiss-Essen-Block ist eine einzige unterhaltsame Ente-Show. Doch auch wenn die Promi-Dichte recht hoch ist, sind es doch die stillen Helden im Hintergrund, wie der honorige Sodinger "Herr Wehrenbrecht", die dem Film sein Leben einhauchen.

Etwas zu kurz gekommen sind die historischen Spielszenen. Zu Beginn eines jeden Vereinsblocks - der Film ist strikt in Kapitel unterteilt - gibt es hier und da ein paar schwarz-weiß-Filmchen, selten jedoch mehr als 10 Sekunden am Stück. Ich hätte mir ein paar mehr Bewegtbilder gewünscht, jedoch entzieht sich der Film so dem Vorwurf, eine Oberliga-Sportschau zu sein. Nein, im Zentrum von "Im Westen ging die Sonne auf" steht eben nicht der gespielte Fußball der vergangenen Tage, sondern das, was aus den Vereinen und den Menschen wurde. Und das ist schön.

"Im Westen ging die Sonne auf" ist mittlerweile satte 10 Jahre alt. Man merkt dem Film das Alter jedoch nicht an. Die Geschichten der Clubs sind zeitlos, vor allem, weil sie - mit Ausnahme von RWE - alle dasselbe Schicksal teilen und nach der Gründung der Bundesliga ebenso schnell wieder verschwanden, wie sie einst auftauchten. Ich finde es ist ein wichtiger Film. Wichtig für alle, die erfahren wollen, warum die fußballinteressierte Väter- und Großvätergeneration heute bei den Namen von in den niedersten Klassen kickenden Dorf- und Stadtteilclubs glasige Augen bekommt. Ich habe die knapp 90 Minuten gerne genossen.
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4.0 von 5 Sternen Wenn der Wind wieder weht aus dem Westen..., 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Westen ging die Sonne auf (DVD)
Eine wirklich tolle Dokumentation über den Ruhrpott und den Fußball und unglaublich aber wahr ich bin einer der kleinen Jungs die bei Sportfreunde Katernberg hinten auf dem Platz kicken (die HasenOhren die die Trainerin verpasst bekommt kommen von mir :), also der erste und vermutlich auch letzte Film mit meiner Person, für alle aus dem Ruhrpott eine echte Kaufempfehlung!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Pott. Meine Heimat. Unsere Geschichte., 18. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Westen ging die Sonne auf (DVD)
Man kann seine Wurzeln ja nicht verleugnen. Ich komem aus dem Pott. Die Jugend mit Fussball und Köhle ist mir noch allzu gut im Gedächtnis.
Schön das mal aus einer anderen Sicht zu sehen. Und da ist es egal welchem Team meine Leidenschaft gilt. Ich erkenne meine Jugend.
Herrlicher Film! Und das nicht nur, wenn man seine Wurzeln in Herne, Essen, oder Recklinghausen hat!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In einem gut bekannten Land, vor nicht allzu langer Zeit..., 14. Januar 2009
...da schrieben Vereine aus dem tiefen Westen Deutschlands Geschichte. Im Schatten der Fördertürme eilten Vereine wie Sportfreunde Katernberg oder Wesfalia Herne von Sieg zu Sieg.
Die Dokumentation widmet sich dem damaligen Lebensgefühl der Menschen, für die Fußball weit mehr war als "Samstag Abend Sportschau". Aber auch der Niedergang vieler Vereine in Verbindung mit dem des Bergbaus wird Thematisiert.
Neben der Darstellung der heutigen Situation dieser Vereine, deren Spieler und Sympathisanten kommen nicht vergessene Helden zu Wort.
Für jeden, der sich neben (oder statt) der Championsleague auch für Fußballkultur und deren Wurzeln interessiert: Egal, ob du aus dem Pott stammst oder nicht - Es lohnt sich!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee - Umsetzung geht so, 21. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Dokumentarfilm 'Im Westen ging die Sonne auf' von Wolfgang Ettlich beleuchtet die 'vergessenen Vereine' der Oberliga West, also überwiegend die Vororts- und Zechenvereine in der ersten großen Zeit des Fußballs im Ruhrgebiet. Genauer gesagt: Er versucht es, denn leider gelingt dem Auto die Annäherung nur sehr bedingt. Was vor allem der Tatsache geschuldet ist, dass der Filmemacher sich nicht entscheiden kann in welche Richtung er seinen Film drehen will. Einzelnen Element sind sehr gut bis hervorragend, so z.B. das Interview mit Willi 'Ente' Lippens.

Allerdings schafft der Film es nie diese Elemente sinnvoll zu verbinden. Der Geschichte von RWE versucht sich der Film historisch zu nähern und hat das mit der 'Ente' auch einen Interviewpartner, der diesen Anspruch untermauert. Den Sportfreunden Katernberg z.B. nähert man sich aber dann über eine Trainerin aus heutiger Zeit. Hier gelingt es aber nie den Bogen in die Vergangenheit zu schlagen. Der Zuschauer bekommt keinen Eindruck vom Glanz vergangener Tage. Und genau dieses Problem zieht sich durch den Film. Während man sich der SpVgg Erkenschwick wieder einigermaßen gekonnt nähert, entscheidet sich der Film bei Westfalia Herne den fast schon bemitleidenswerten Platzwart zum Protagonisten zu machen, der in einer RTL2 Reportage eine hervorragende Figur gemacht hätte. Wo ist da das Konzept?

Dem Film fehlt historisches Material und der Filmemacher schafft es nicht diesen Mangel durch interessante Protagonisten wieder wett zu machen. Er wird nur notdürftig übertüncht und der Film dabei meistens schlecht erzählt.

Läuft der Abspann bleibt der Zuschauer einigermaßen unbefriedigt und ratlos zurück. Man ist nicht wirklich schlauer als vorher und wurde nicht mal gut unterhalten. Wer sich für die Oberliga West interessiert dürfte mit den Büchern 'Jungens, Euch gehört der Himmel' und 'Fußballtage im Westen' deutlich besser bedient sein.
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Fussballfans der kleinen Vereine, 19. Oktober 2008
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Im Westen ging die Sonne auf (DVD)
Oer Erkenschwick und all die anderen kleinen(neben grossen) Vereine kommen hier geschichtsträchtig zu Wort.
Wie es früher mit dem Fussball war, als noch die Bergleute selbst spielten.
Einige kommen auch zu Wort; sichtlich gealtert ob ihrer Lebensjahre. Man hat ja immer noch andere( jüngere) Bilder im Kopf.

Der Film ist eher was für Fussballfans als für Ruhrpott-rauchende Schlote-DVD Sammler.
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Im Westen ging die Sonne auf
Im Westen ging die Sonne auf von Monika Abspacher (DVD - 2003)
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