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5.0 von 5 Sternen Hochvirtuos und hochemotional!
Von Rachmaninows 2. Klavierkonzert gibt es eine fast unüberschaubare Zahl von Aufnahmen, und sogar von dem erheblich seltener im Konzertsaal zu hörenden 1. Klavierkonzert sind zur Zeit etwa 30 auf CD zu haben. Wenn sich Krystian Zimerman entschließt, die Aufnahmen, die er zusammen mit Seiji Ozawa und dem Boston Symphony Orchestra bereits vor einigen Jahren...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2005 von Hans Werner Heymann

versus
15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brillianz und Eigenwilligkeit, mangelhafte Tontechnik
Es ist schwer, im Fall einer Einspielung von Krystian Zimerman normale Maßstäbe anzulegen. Zimerman ist ein Perfektionist, der soweit möglich nur auf seinem eigenen Flügel spielt, jedes seiner Konzerte für sich persönlich aufnimmt und oft jahrelang auf eingespielten Aufnahmen sitzt, da diese nicht seinen hohen Anforderungen genügen. So...
Veröffentlicht am 24. März 2004 von Marcel Bartnik


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochvirtuos und hochemotional!, 10. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll und Nr. 2 c-Moll (Audio CD)
Von Rachmaninows 2. Klavierkonzert gibt es eine fast unüberschaubare Zahl von Aufnahmen, und sogar von dem erheblich seltener im Konzertsaal zu hörenden 1. Klavierkonzert sind zur Zeit etwa 30 auf CD zu haben. Wenn sich Krystian Zimerman entschließt, die Aufnahmen, die er zusammen mit Seiji Ozawa und dem Boston Symphony Orchestra bereits vor einigen Jahren (1997 und 2000) gemacht hat, dieser Konkurrenz auszusetzen, ist man sehr gespannt auf seine Interpretationen - denn der enorm hohe Selbstanspruch dieses Künstlers ist bekannt.
Mein spontaner Eindruck, der sich nach mehrfachem Hören vertieft hat: Zimerman geht an beide Werke mit höchstem Einsatz, unter Aufbietung all seiner Virtuosität und mit großer Emotionalität heran. Sein Spiel geht „unter die Haut“, wirkt auf mich intensiv und glutvoll, im guten Sinne extrem: Lyrische Passagen singt er betörend aus, im Pianissimo schattet er den Klang auf berückende Weise ab, und auf den dynamischen Höhepunkten packt er in furioser Virtuosität zu, geht er aufs Ganze. Um nur zwei charakteristische Beispiele aus dem zweiten Konzert zu geben: Die absteigende Harmoniefolge mit den gebrochenen Akkorden im Klavier - kurz nach Beginn des 2. Satzes - empfinde ich wie ein einfühlsames Streicheln, auf das dann - mit dem Einsatz der Flöte, später Klarinette - die gestreichelte Person (das Orchester) gleichsam „antwortet“ und sich „berührt“ zeigt. Oder: Beim hochvirtuosen Einsatz des Klaviers im 3. Satz, nach der kurzen Orchestereinleitung, überwältigt Zimerman den Zuhörer mit seinem vehementen Kaskadenlauf geradezu - ein erschütternder Gefühlsausbruch! Ich habe mir diese und viele andere Stellen auch in anderen verfügbaren Aufnahmen noch einmal angehört (z. B. Ashkenazy, Grimaud, Kissin, Cliburn, Rubinstein, Katchen, Andsnes) – lediglich Julius Katchen (mit Solti, 1958) bringt in seinem Spiel eine vergleichbar aufregende Gefühlsintensität zur Geltung, mit einigem Abstand vielleicht noch Rubinstein (mit Reiner, 1956).
Das erste Konzert des seinerzeit erst 17-18-jährigen Rachmaninow spielt Zimerman derart jugendlich-himmelsstürmend und überzeugend, dass man sich fast wundert, weshalb es so viel weniger bekannt geworden ist als das zweite. Und in beiden Konzerten erweisen sich Ozawa und das Boston Symphony Orchestra als kongeniale, in allen Feinheiten mit dem Solisten bestens übereinstimmende Partner.
Meine einzige Kritik betrifft die Klangbalance: Vor allem im 2. Konzert scheint der Flügel durch die Tontechnik recht stark in den Vordergrund gerückt - man hört das Konzert quasi aus der Perspektive des Pianisten oder Dirigenten, weniger aus der des Zuhörers im Konzertsaal.
Auf einen ernst zu nehmenden Einwand gegen die emotionsintensive Pianistik Zimermans sei noch eingegangen: Hat nicht Rachmaninow seine Konzerte als Pianist selbst eher „nüchtern“ interpretiert? Ich bin geneigt, der Zimermanschen Deutung dieses Phänomens Glauben zu schenken, die er im Begleitheft ausspricht: Als Pianist hatte der Komponist Rachmaninow möglicherweise Hemmungen, die unbestreitbare Emotionalität seiner Kompositionen (die ihm oft kritisch vorgehalten wurde) voll auszuspielen.
Kurz: Es handelt sich um Referenzaufnahmen beider Konzerte - zumindest für alle, die keine Angst vor dem Ausdruck starker Gefühle durch Musik haben.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Künstlerisch top, Klang mittelmäßig, 5. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll und Nr. 2 c-Moll (Audio CD)
Was die Interpretation betrifft, möchte ich auf die hervorragende Rezension von Marcel Bartnik verweisen, der ich mich gerne anschließe.
Was den Klang betrifft, so gibt es meines Erachtens folgendes zu sagen:
Baßschwache Hifi-Anlagen werden die übertrieben wummernden Klavierpassagen gnädig abschwächen und insgesamt vermutlich den Eindruck einer sehr guten Aufnahme vermitteln.
Echte Highend-Anlagen mit linearer Reproduktion des gesamten Frequenzbandes werden zum Entsetzen ihrer Besitzer allerdings ein stellenweise beinah klangfarbloses Baßgewummer von sich geben, das sie so vermutlich noch nicht gehört haben. Ich persönlich konnte mich vom Schock erst erholen, als ich die Aufnahme auch über einen hochwertigen Elektrostaten-Kopfhörer abhörte und dort dasselbe Baßgewummer zu hören bekam.
Das Problem ist ein zu vordergründig aufgenommener Flügel, der obendrein durch unglückliche Mikrofonplatzierung tonal unausgewogen aufgezeichnet wird. Der Klavierklang ist unnatürlich aufgebläht und das Lautstärkeverhältnis zum Orchester erscheint, als würde man den Kopf in den Flügelkasten halten.
Fazit: Eine sehr schlank klingende Anlage wird dieser künstlerisch durchaus hochwertigen Einspielung etwas abgewinnen können, alle anderen seien gewarnt!
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brillianz und Eigenwilligkeit, mangelhafte Tontechnik, 24. März 2004
Von 
Marcel Bartnik (Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll und Nr. 2 c-Moll (Audio CD)
Es ist schwer, im Fall einer Einspielung von Krystian Zimerman normale Maßstäbe anzulegen. Zimerman ist ein Perfektionist, der soweit möglich nur auf seinem eigenen Flügel spielt, jedes seiner Konzerte für sich persönlich aufnimmt und oft jahrelang auf eingespielten Aufnahmen sitzt, da diese nicht seinen hohen Anforderungen genügen. So kommt es, daß wie hier zwischen Aufnahme und Veröffentlichung bis zu sechs Jahre (Klavierkonzert Nr. 1) vergehen oder eine Reihe von Aufnahmen aus seiner Frühzeit (Mozart, Brahms Klaviersonaten etwa) nicht mehr nachgepreßt werden dürfen. Nachdem er zuletzt mit einer zumindest ungewöhlichen Deutung der Klavierkonzerte Chopins hervorgetreten war, hat sich Zimerman nun zwei Klavierkonzerten Sergei Rachmaninovs zugewandt. Das sehr oft gespielte zweite Konzert wird dabei durch das etwas im Schatten stehende erste Konzert ergänzt.
Dieses erste Konzert nun ist ein Jugendwerk, das Rachmaninov noch als Student schrieb, später jedoch einer grundlegenden Überarbeitung unterzog. Es trägt schon unverkennbar die Klangsprache des Komponisten, ist schwierig aber auch dankbar für den Solisten - nur nicht so opulent in seiner Melodik wie die zwei folgenden Konzerte. Auch wenn es gerade in letzter Zeit eine Reihe exzellenter Aufnahmen zu verzeichnen gab - man denke nur an Glemser, Pletnev oder Lugansky - kommt ihm im Konzertbetrieb nach wie vor nur ein Randbedeutung zu. Zimerman ist mit ihm schon seit dem Anfang seiner Laufbahn vertraut und spielte es bei seinem Abschlußexamen 1977. Gleich von den ersten Takten an merkt man, in welche Richtung die Reise gehen soll: Ein wahres Feuerwerk brillianter Pianistik brennt Zimerman hier ab, das von einer über alle Zweifel erhabenen technischen Beherrschung spricht. Extrem schnelle Tempi schlägt er an, die jedoch mit einer geradezu phänomenalen Transparenz gemeistert werden, wie ihm dies nur wenige nachmachen können - etwa in der Schluß-Stretta des ersten Satzes. Zimerman setzt auf größtmögliche Kontraste und überzeugt damit; hervorragend gestaltet er auch die anspruchsvolle Kadenz des Eingangssatzes - eindrucksvoller habe ich dies noch nicht gehört. Auch das folgende Andante ist ausdrucksstark interpretiert, bevor Zimerman das abschließende „Allegro vivace" in ein „Presto con fuoco" verwandelt - insgesamt etwas zu grell und manchmal überhastet, aber pianistisch faszinierend.
Eine ganz eigene Konzeption beweist der polnische Pianist auch im c-moll-Konzert. Dies fängt schon in der Eingangssequenz an, deren Akkordbrechungen er absurd langsam spielt, um dann abrupt in nahezu das doppelte Tempo zu wechseln - ein musikalischer Gewinn ist durch diese (gegen den Notentext gespielte) Eigenwilligkeit nicht erkennbar. Ähnliche Maniriertheiten finden sich auch im weiteren Verlauf des Werkes - plötzliche, sich mir nicht erschließende Tempowechsel und extreme Rubati, die den natürlichen Fluß des Stückes hemmen und manches Mal Langsamkeit und Ausdrucksstärke verwechseln: etwa die Passage ab 2:43 im ersten Satz, oder ab 4.02, wo Zimerman die Musik fast zum Stillstand bringt, nur um ab 5:01 wieder loszurasen. Man gewinnt so eher den Eindruck eines abschnittsweisen Spiels, als daß man eine Gesamtkonzeption erkennen könnte. Hinzu kommt eine vollkommen unnatürliche Balance zwischen Orchester und Solist: Das Klavier wird durch die Aufnahmetechnik so sehr in den Vordergrund gestellt, daß sehr oft das Orchester kaum mehr zu hören ist. Jeder, der dieses Werk einmal live im Konzert gehört hat, wird es nicht wiedererkennen. Etwa die Passage ab 7:02 (1. Satz) oder, noch deutlicher, 9:17 bzw. 10.09 (3. Satz), wo die begleitenden Figurationen des Solisten ein ganzes Orchester erdrücken. Da kann man sich schon die Frage stellen, ob Orchester und Pianist überhaupt gleichzeitig aufgenommen wurden...
Trotz der zum Teil wirklich atemberaubenden Pianistik eine nur im Falle des ersten Konzertes überzeugende Einspielung. Für tontechnisch und künstlerisch homogenere Deutungen sollte man sich Glemser (Naxos), Grimaud (Teldec) oder Janis (Mercury) zuwenden.
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5.0 von 5 Sternen Wunderbar,man hört die reine russische Seele., 24. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hervorragend gespielt,ein große Klasse.
Krystian Zimerman wie immer glänzend!
Sehr empfehlenswert ,ein großer Genuß, vor allem der erste Satz vom Konzert c-moll -mein Lieblingstück!
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4.0 von 5 Sternen Klavierkonzerte Nr. 1 und Nr. 2 von Rachmaninov, 11. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll und Nr. 2 c-Moll (Audio CD)
Ich höre die Klavierkonterte Nr. 1 und Nr. 2 von Rachmaninov besonders auf längeren Autofahrten mit großem Genuß und genieße die Musik
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5.0 von 5 Sternen Fulminante Aufnahme, 20. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll und Nr. 2 c-Moll (Audio CD)
Ich habe mir diese CD wegen des 2. Klavierkonzerts gekauft, welches in diesem Genre mein Favorit ist. Ich besitze bereits die Einspielung von Glemser (NAXOS) und suchte daher eine neue fulminantere Einspielung mit besserer Tonqualität.
Im ersten Satz des 2. Klavierkonzertes stören mich bei Zimermans Einspielung die Tempischwankungen. Wer die nüchterne Herangehensweise Glemsers gewöhnt ist, wird an den entsprechenden Stellen die Stirn runzeln. Dagegen gefällt mir Zimermans Einspielung des 3. Satzes des 2. Klavierkonzertes sehr gut.
Die Aufnahme ist warm und fulminant. Wer sehr große Lautsprecher hat, wird den Bass vielleicht etwas herunterregeln. Das Klavier steht im Mittelpunkt und zwar insbesondere dort, wo der Pianist auch lauter spielen soll. Vielleicht gegen Ende des 1. Satzes (7'02 bis 7'27) und des 3. Satzes (ab 10'20) des 2. Konzertes etwas zu extrem. Dies ist insgesamt aber noch legitim, denn schließlich handelt es sich um ein Klavierkonzert. Die Bläser dürften aber einen Tick lauter sein.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Glanz und Elend einer Referenzaufnahme, 9. Juli 2012
Von 
Sommerwind - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll und Nr. 2 c-Moll (Audio CD)
Diese CD enthält Rachmaninows erstes und zweites Klavierkonzert (1891/1901); es musizieren Seiji Ozawa (Jahrgang 1935) mit "seinem" Boston Symphony Orchestra und Krystian Zimerman (Jahrgang 1956) am Klavier.

Die Aufnahme genießt in fachlich versierten Kreisen Referenzstatus. Und das in Teilen sicherlich zu Recht: Krystian Zimerman interpretiert differenziert und präzise, schlank und konzentriert. Ozawa und die Sinfoniker aus Boston schaffen einen klangvollen Hintergrund, atmosphärisch und facettenreich. Und auch die Tonqualität ist deutlich besser als es die Stimmen jener mit offensichtlich mittelmäßiger Elektronik ausgestatteten Rezensenten vermuten lassen.

Und trotz alledem kann ich mich mit dieser "Referenzaufnahme" nicht so recht anfreunden: Das liegt nicht so sehr an Ozawa und dem Boston Symphony Orchestra als vielmehr am Solisten Krystian Zimerman: Sein Spiel wirkt hochgradig autark, wasserklar und virtuos. So sehr, dass Rachmaninows erdenschwere, sehnsuchtsvolle Musik analytisch wird, gläsern, blut- und lebensleer - Musik von einem Komponisten immerhin, der das Harsche, Resignative, Elende, das Kümmerliche und Bedrückende von "Mütterchen Russland" ebenso genial in Klänge zu verwandeln wusste wie ihr Grandioses, Prachtvolles, Prätentiöses.

All das lässt diese Aufnahme, so musikalisch-technisch sie ohne Fehl und Tadel sein mag, nicht hören und nicht empfinden. Wie anders die entsprechenden Aufnahmen von Argerich und Richter, die bis heute Maßstäbe setzen.

Zimermans Rachmaninow ist einer für das 21. Jahrhundert, nüchtern, stilsicher und präzise, einer aus Chrom und Acrylglas. Und insofern mag man ihn auch eine Referenzaufnahme nennen. - Eine Referenzaufnahme mit maximaler Distanz zum Geist des Komponisten. (Die Spielgeschwindigkeit ist angesichts dessen bedeutungslos.)
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7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE Aufnahme, 26. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll und Nr. 2 c-Moll (Audio CD)
Weshalb sollte man diese CD haben? Das gibt es vielerlei Gründe. Viel schwerer zu beantworten ist, warum man sie nicht haben sollte. Da fällt mir spontan nichts ein.
Die beiden Klavierkonzerte sind fantastisch präsentiert. Das Boston Symphony Orchestra mit Seiji Ozawa begleitet wunderbar, die beste Begleitung seit langem. Zu Krytian Zimerman muss man nicht mehr viel sagen, er ist und bleibt einfach unglaublich. Er spielt mit einer Leichtigkeit aber auch Tiefe, die ihresgleichen sucht. Man höre sich nur einmal 3'30 bis 4'40 des 3. Satzes des 2. Konzertes an, und man weiss, was ich meine. Zuerst sehr getragen, die Musik schwebt förmlich, dann bricht der Sturm los, Akkorde türmen sich, der kraftvolle Rachmaninov dominiert. Dann die Rückkehr zur Ruhe. All diese faszinierende Dynamik macht die beiden Konzerte zum Erlebnis. Wie Zimerman im Booklet in einem Interview auch vermerkt: "Die Rachmaninow-Konzerte SPIELT man nicht, man LEBT sie." Und das tut er wirklich; und der Zuhörer mit ihm.
Fazit: Eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider daneben, 1. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll und Nr. 2 c-Moll (Audio CD)
Lieber Musikfreund,
jeder der Rachmaninov liebt und schätzt wird die Finger von dieser Aufnahme lassen.
Das TEMPO dieser Interpretation ist viel zu schnell, die eigentlich schönen Frasierungen gehudelt.
Es besteht eigentlich gar keine Möglichkeit die Tiefe der russische Seele herauszuarbeiten.
Wer gute Interpretationen von Rachmaninov Klavierkonzerte sucht ist derzeit bei Bernd Glemser besser aufgehoben.
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