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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen178
4,1 von 5 Sternen
Stil: für Canon|Ändern
Preis:372,35 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 30. Mai 2010
Habe das Objektiv nun seit 3 Monaten im Einsatz und bin größtenteils sehr zufrieden.

+ Schärfe: Bei Blende 2.8 noch sehr weich, schon ab 3.5 aber merklich besser. (Natürlich darf mein dabei nicht vergessen, daß die Schärfentiefe bei diesem Blenden sehr gering ist: D.h. solche Fotos wirken meistens 'softer', obwohl die Schärfezone durchaus paßt.) Ab Blende 5 knackscharf.
+ Kontrastleistung überdurchschnittlich gut - fast auf Festbrennweitenniveau!
+ auffallend schönes Bouquet
+ Autofokus: Für ein 'nicht-Ultraschall-Motor" recht schnell und auch leise. Die Genauigkeit kann ich als Besitzer einer EOS 450D leider nicht sicher beurteilen, denn diese Kamera produziert auch mit L-Objektiven manchmal Fehlmessungen. Nach einigen 1000 Fotos würde ich sagen: Präzision nicht ganz auf Toplevel, aber zufriedenstellend. Bei einem Autorennen hat das 70-200 4L USM deutlich mehr schärfere Fotos produziert - ein direkter Vergleich ist aber wohl nicht ganz passend ....
+ Gewicht: zumindest deutlich leichter als das Canon 24-70 2.8L ... Sowohl mit der 450D, als auch mit der 5D liegt das Tamron gut in der Hand.
+ CAs: Konnte so gut wie keine feststellen - für den Preis top!
+ Verzeichnung: bei 28mm leichte tonnenförmige Verzeichnung, ansonsten kaum sichtbar.
+ Vignettierung: so gut wie keine auf Kameras mit Crop-Sensoren - Details zu Vollformat weiter unten ....

o Verarbeitung / Haptik: Für den Preis erstaunlich gut verarbeitet. Zoom- und Fokusring sind griffig und leichtgängig. Der Bereich für den Fokus könnte ruhig größer sein. Wirklich präzise manuelle Fokusierung ist nur schwer möglich. Der Schalter, welcher das Ausfahren des Zooms verhindert, kann man ohne umzugreifen mit dem Zeigefinger 'wegschnippen' - wenn man es eilig hat. Find ich gut :)

Ergänzungen bei Verwendung mit Vollformatkameras:

Laut Tamron soll die Linse tauglich für Vollformat sein. Hab sie daher kürzlich auf einer 5D Mark II getestet im Vergleich zum Canon 24-70 2.8L

+ Schärfe: Auch auf Vollformat ab ca. Blende 3.5 scharf bis in die Ecken. Das Canon 24-70 2.8L ist nur minimal besser. Hut ab - wirklich top!!

+ CAs: in den Ecken minimal sichtbar, hier ist das 24-70 2.8L leicht besser. Kostet auch mehr als das 3-fache. Auch auf VF ein sehr gutes Ergebnis für das Tamron.

- Vignettierung: Hab einige Serien mit allen Brennweiten und verschiedenen Blenden gemacht. Ergebnis:

28mm: Erst ca. ab Blende 4,5-5.0 brauchbar. Bei Blende 2.8 EXTREME Vignettierung an allen Ecken. Beweist zumindest, daß mein Tamron gut zentriert ist :)

35mm-75mm: ab ca. Blende 4 brauchbar, aber definitiv schlechter als das Canon.

Eigentlich dürfte Tamron dieses Objektiv nicht als Vollformat-tauglich bezeichnen. Bzw. wenn überhaupt, dann wäre die Bezeichnung 'Tamron 28-75 4.5' passender, denn unter Blende 4.5 ist es definitiv NICHT für VF geeignet.

o Verzeichnung: Auch hier ist wieder bei 28mm Verzeichnung sichtbar, etwas mehr als auf dem Crop-Sensor. Bei größeren Brennweiten nur sehr geringe Verzeichnung.

Mein Fazit:

* auf Cropkameras für den Preis unschlagbar
* Schärfe sogar auf Vollformatkameras erstaunlich gut
* CAs kaum vorhanden
* Verzeichnung am unteren Ende vorhanden - für meine Anwendungen aber gerade noch akzeptabel.
* Vignettierung auf Crop-Kameras praktisch nicht vorhanden. Auf Vollformat jedoch bei großen Blenden EXTREM. Wer damit leben kann, erst ab ca. Blende 4-5 zu fotographieren wird auch auf einer VF-Kamera mit dem Tamron seine Freude haben - bei dem Preis!

Ergänzung am 20.12.2010:

Hab inzwischen das Tamron auch ausgiebig auf meiner EOS 3 (analog, d.h. Vollformat) getestet und auch einige Fotos mit Blende 2.8 gemacht - aus Protest quasi :)) Die Ergebnisse waren (zumindest auf den 10 x 15cm Fotos) überraschend gut. Die oben erwähnte Vignettierung ist auf keinem Foto sichtbar, will sagen ist in der Praxis wohl grossteils vernachlässigbar. Wer Landschaft mit blauem Himmel fotografiert wird bei Blende 2.8 sicher Abdunkelungen in den Ecken feststellen. Nur: Wer macht schon Landschaftsfotos am hellen Tag mit Blende 2.8???

Mein Fazit nach 1 Jahr mit dem Tamron 28-75:

- minimale CA's
- geringe Verzeichnung
- präziser Fokus: In Summe hatte ich erstaunlich wenige Fehlmessungen
- bei grossen Blenden Vignettierung bei Vollformatkameras vorhanden, jedoch in der Praxis kaum relevant.
- auch auf Vollformat gut, obwohl man sich als Besitzer einer Vollformatkamera schon fragen sollte, ob die Verwendung einer 'Billiglinse' wirklich Sinn macht. Denn wer sich eine 5D etc. leisten kann, sollte meiner Meinung auch beim Objektiv nicht sparen. Denn eines ist sicher: Sowohl das Canon 24-70 2.8L, als auch das CANON 24-105 4L sind besser als das Tamron - wenn auch nicht beim Preis/Leistungs-Verhältnis.
- für den Preis unschlagbar

Abschliessend möchte ich noch sagen, dass das Tamron 28-75 2.8 ideal für alle ist, die mit Crop-Kameras fotografieren und den günstigen Umstieg auf Vollformat planen oder wie ich gelegentlich noch mit analogem Equipment, sprich alter Kleinbildkamera arbeiten. Denn so kann man erst mal das Gehäuse kaufen und sich später bei Bedarf immer noch eine L-Linse zulegen. Bei einem Preis von nur 360,- ist wirklich nichts verloren ...
88 Kommentare|148 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2009
Dieses Objektiv legte ich mir zu, um das Canon EF-S 17-85 USM IS zu ersetzen, bei dem mich die fehlende Lichtstärke, die relativ starken Verzeichnungen im Weitwinkelbereich wie auch die chromatischen Aberrationen (Farbsäume) an den Bildrändern stets genervt haben.

Zugegeben: Der Zoombereich des Tamron-Objektives lässt sich nur bedingt mit dem ursprünglich erworbenen Canon-Objektiv vergleichen. Immerhin fehlen 11 mm im Weitwinkel und 10 mm im Zoom. Und dieses Defizit vergrößert sich bei Crop-Kameras um die entsprechende "Brennweitenverlängerung". Das bei diesem engeren Winkelbereich des Tamrons gewisse physikalische Widrigkeiten bei der Beschaffenheit der Optik geringer korrigiert werden müssen, dessen bin ich mir ebenfalls bewusst. Dennoch schlägt das Tamron mein älteres Canon-Objektiv in einigen Punkten.

Doch nun zu meiner berühmt-berüchtigten Prosa.

Nach dem Kauf meines Tamron-Objektives hier bei Amazon habe ich es erst einmal zu Tamron nach Köln gebracht, da ich über verschiedene Testszenarien einen signifikanten Back-Focus von 2 cm festgestellt hatte. Die Einstellung durch Tamron Deutschland dauerte ca. 10 Tage und die Probleme waren behoben - kostenfrei! Dies schien mir praktikabler zu sein, als das Objektiv an Amazon zurückzuschicken, ein neues zu bestellen, wieder zu testen usw.

Positiv:
- Gemessen am Preis gute und wertige Verarbeitung.
- Hohe Lichtstärke von 2.8 über den gesamten Zoombereich hinweg. Von daher vermisse ich den Bildstabilisator meines Canon EF-S 17-85 USM IS nicht. Damit einhergehend lassen sich Objekte wunderbar freistellen und Hintergründe in einem angenehm weichen Bokeh tauchen.
- Keine chromatischen Aberrationen feststellbar über den gesamten Zoom- und Blendenbereich.
- Keine Verzeichnungen (Wölbungen gerader Kanten in der Senk- oder Waagerechten) über den gesamten Zoombereich feststellbar.
- Mitgelieferte Streulichtblende sitzt stramm, fast etwas zu fest. Dafür schlackert nichts.
- Kein eigenmächtiges Ausfahren der Frontlinse beim Transport der Kamera, wenn das Objektiv nach unten geneigt ist. Dies ist ebenfalls ein störendes Manko beim Canon EF-S 17-85 USM IS gewesen. Das Tamron hat hier darüber hinaus einen kleinen Transportsicherungsriegel, welcher bei der 28 mm-Stellung des Zooms eingerastet werden kann.
- Die Frontlinse dreht sich nicht beim Fokussieren; somit können Circum-Polarfilter problemlos genutzt werden. Allerdings wird dann das Einstellen eines solchen Filters bei montierter Streulichtblende zu einer kleinen Herausforderung.
- Filterdurchmesser entspricht dem des Canon. Also kein Zukauf entsprechender Linsenvorsätze erforderlich.

Negativ:
- AF-Motor. Geräuschvoller und um einiges langsamer als das ersetzte Canon-Objektiv.
- Treffsicherheit des Autofokus könnte besser sein. Ist minimal schlechter als beim Canon-Objektiv.
- Etwas höhere Überstrahlungsanfälligkeit bei Gegenlichtsituationen als beim Canon-Objektiv.
- Leichte Schwächen bei Offenblende. Wird ab Blende 3,5 merklich besser. Diese Schwäche bei Blende 2.8 kann aber wiederum eine Stärke bei Portraits werden, wenn Gesichter weniger scharf abgebildet werden sollen (Geschmacksache).
- Zoomring dreht sich vielleicht etwas zu schwer und zu hakelig. Dafür fährt der Tubus nicht eigenmächtig aus (siehe unter "Positiv").

Über Gewicht und Abmessungen möchte ich mich nicht verlieren, da es mir persönlich eher auf die optischen Qualitäten ankommt.

Fazit:
Alles im Allem handelt es sich beim Tamron AF 28-75mm 2,8 XR DI LD ASL SP Macro um ein sehr ausgewogenes Objektiv mit dem ich die hauptsächlich störenden Schwächen des Canon-Objektivs eliminiert habe. Es ist universal einsetzbar und als "Immerdrauf" durchaus empfehlenswert. Und sollte ich einmal in das "Vollformatsensorlager" wechseln, kann ich es ohne Probleme weiterverwenden; das kann ich mit einer EF-S-Linse nicht. Die aufgeführten Schwächen in der Abbildungsleistung bei Offenblende sowie in der Serienstreuung im Autofokus werden allemal durch den äußerst attracktiven Preis ausgeglichen. Den Kauf des Objektivs bereue ich nicht und würde es mir jederzeit wieder zulegen.

Einzig der fehlende Umfang im Weitwinkelbereich wäre für mich noch auszugleichen...

Nachtrag (September 2011):
Mittlerweile habe ich den Sprung in den "vollformatnahen" Bereich geschafft (EOS 1D MK IV) und das Tamron AF 28-75mm 2,8 XR DI LD ASL SP Macro versieht auch hier als "Immerdrauf" immer noch brav seinen Dienst. Sicherlich gibt es bessere Objektive im professionellen Bereich. Da sticht einem das Canon EF 2,8/24-70mm L USM ins Auge. Allerdings liegt der Preis fast um den Faktor 4 höher als bei meinem guten "alten" Tamron. Deshalb habe ich das Objektiv auch noch nicht ersetzt, weil ich nicht einsehe für das Quäntchen Plus an Abbildungsleistung und den schnelleren USM-Motor so viel für eine (vielerorts diskutierte) in die Jahre gekommene Canon-Linse zu zahlen.

Ich bleibe bei meiner Rezension: "Guter Qualität zu einem günstigen Preis"
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am 6. November 2008
Im Digitalzeitalter wird mancher (leider) achtlos an dieser Optik "vorbeigehen", weil es mangels echter Weitwinkelstellung nicht so recht als "Universalzoom" taugt.

Trotzdem finde ich dieses Objektiv recht häufig auf meiner Kamera vor, besonders für Personen, Gruppen, available light oder wenn ich mich nicht so recht entschliessen kann, was denn mit in die Fototasche soll:

- hervorragender Allrounder, wenn man die hohe Lichtstärke verwenden will, um den Hintergrund freizustellen. Ich finde die Schärfe (jedenfalls bei meinem Exemplar) auch bei Blende 2.8 erstaunlich gut und äusserst brauchbar. Das deckt sich auch mit Testberichten, die diesem Tamron sogar die beste Leistung bei 2.8 im Telebereich bescheinigen. Dabei geht die digitaloptimierte, lichtstarke Konkurrenz im Telebereich sogar nur bis 50mm!
- Absolut bestechend finde ich die extrem geringe Neigung zu Farbsäumen (CA) auch in kritischen Situationen. Dies gilt übrigens ganz besonders auch für das "Bokeh CA", d.h. Farbverschiebungen in den unscharfen Bildteilen, eine Problematik mit welcher sehr viele sogar wesentlich teurere lichtstarke Optiken aller Hersteller zu kämpfen haben und welche dann z.B. zu deutlich grün- oder braunstichigen Bildteilen oder Kanten im "Out-of-focus"-Bereich führt. Davon ist fast nichts bei diesem Objektiv sichtbar, sodass das Tamron m.E. ein in dieser Hinsicht absolut hervorragendes und schönes Bokeh liefert (für meinen Geschmack deshalb sogar schöner als das Zeiss 1.4/85, welches ich auch regelmässig verwende).
- Das Streulichtverhalten ist (bei aufgesetzer Gegenlichtblende) ebenfalls unkritisch
- Die Mechanik ist ganz ordentlich, der manuelle Fokus leider wirklich zu steil bzw. mit zu viel Spiel für eine bequeme manuelle Einstellung

Es gibt meiner Ansicht nach keine Alternativen mit besserer Preis-Leistung in diesem Brennweitenbereich und bei dieser Lichtstärke!

Bei der Beurteilung der Schärfe bei praktischer Anwendung ist übrigens zu beachten, dass der Schärfebereich offenblendig gerade im Nahbereich schon extrem schmal ist (noch ein guter Zentimeter bei einem Objekt in 1m Abstand !!!). Gemäss einschlägigen Tests liefert der Autofokus bei allen Kameraherstellern teils sehr fragliche Ergebnisse wobei z.B. die Sony A700 sogar noch fast das Beste ist, was in der Amateur-Klasse hergestellt wird. Der Fokussensor liegt leider auch nicht immer genau da, wo es der Sucher behauptet und all dies wird man natürlich nur bei lichtstarken Optiken überhaupt erst auf den Bildern sehen können. Und dann genügt schon eine kleine Bewegung der Kamera beim Auslösen, um das Hauptmotiv an den Rand des Schärfebereich wandern zu lassen.
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am 29. August 2010
an einer Nikon D90 hatte ich bis dahin zwei Objektive: Das sehr gute Nikkor 18-105mm und die 35mm Festbrennweite mit Blende bis 1,8 für Bokeh-Effekte (scharfes Motiv vor verschwommenem Hintergrund), die mir sehr wichtig sind. Beide Nikkore sind bezüglich Preis-Leistung top. Ich wechsle jedoch wahnsinnig ungerne Objektive, wegen Sorge um den Sensor und dem ganzen Gefummle.

Also war ich eigentlich immer auf der Suche nach einem Tele, bei dem die Blende weit aufgeht (und das ich bezahlen kann!)... Das bekannte Tamron 17-50mm mit Blende bis 2,8 wird überall angeboten... Aber Weitwinkel-Aufnahmen unter 35mm mache ich nur selten, Tele über 50mm dafür umso öfters, also kam dieses Modell nicht in Frage.

Ich weiß nicht warum ich das 28-75mm so spät entdeckt habe... Das Objektiv gibt es schon seit circa 7 Jahren - und es hat keinen Bildstabilisator - damit ist es wahrscheinlich zu altmodisch, um in die wahrnehmbaren Regalreihen zu kommen. Ich halte von Bildstabis nicht allzuviel. Die kompensieren nur bestimmte Wackel-Richtungen.. Ich kann aber nicht beeinflussen in welche Richtungen meine Hände wackeln.. Ab 1/25s abwärts ist der Fokus mit Stabilisator fast die gleiche Lotterie wie ohne. Finde ich.

Negativ:
Zu wenig Weitwinkel für Fotos von Innenräumen
Zoomring hat etwas Spiel und ist relativ schwergängig
Autofokus sitzt seltener als z.B. beim Nikkor 18-105
Das Ritschratsch-Geräusch und Ring-Mitdrehen des 'normalen' Fokusmotors

Positiv:
Fantastische Farben und Details
Das Bokeh ist bei offener Blende genauso toll wie beim Nikkor 35mm 1,8!
Sehr wenig Verzeichnung
Sehr gute Schärfe am Rand
Das Hauptargument ist aber: Das alles für unter 400EUR!

Trotz der Schwächen fünf Sterne weil ich endlich EIN Objektiv habe, das fast alles kann was ich brauche - und die Wechslerei endlich vorbei ist.
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am 13. Juni 2013
Nachdem ich den Schritt zu FX in Form der Nikon D600 gewagt hatte,
stellte sich die Frage nach einem "Immerdrauf" mit guter Lichtstärke und alltagstauglichem Brennweitenbereich.

An der D7000 war das für mich das Sigma 17-70 f2,8-4,0.

In Foren wurde gerne und oft das Tamron 28-75 f2,8 empfohlen,
allerdings hieß es immer, man solle unbedingt die alte Version "ohne Motor" nehmen,
oder noch besser eine Version "Made in Japan" oder unbedingt die mit Blendenring usw...

Nun, ich besorgte mir also die Versionen ohne Motor und die mit Motor und Blendenring,
Gerauchtware, mit der Versicherung, sie wären handselektierte Exemplare.

Die Ernüchterung folge bei dem anschließenden Ausprobieren beider Linsen:
keine war wirklich auf den Punkt scharf, ich mußte die Objektivkorrektur der D600 verwenden, teilweise auf -18.
Und selbst dann fehlte jede Begeisterung.

Ich investierte sogar 115,- Euro und ließ die "ach so tolle" Version ohne Motor bei Tamron in Köln justieren.
Der Fehlfokus war danach weg - aber trotzdem war sie mir nicht scharf genug bei Offenblende,
irgendwie hatte ich mir mehr versprochen!

Schließlich verkaufte ich die "Forengeheimtips" wieder und kaufte mir die neueste Version des Objektives hier:
Mit Motor, ohne Blendenring.

Schon die ersten Shots zeigte mir : JA, das ist es doch!
Knackig scharf schon bei f2,8, satte Farben, schneller und leiser Autofokus, tolles Bokeh = Hervorragend!

Ich habe meine Lehren daraus gezogen...

Definitiver Kauftipp fuer diese Linse an FX und DX!

Nachtrag 25.07.2013
===================

Vor Kurzem legte ich mir noch eine D7100, also DX, zu.

An dieser zeigt das 28-75 ebenfalls eine grandiose Performace und auch bei Offenblende f2,8 rasiermesserscharfe Abbildungen.
(siehe Foto Mädchen mit Hund auf Waldboden)

Definitiv eines der besten Objektive, das ich je hatte!
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am 6. November 2008
Im Digitalzeitalter wird mancher (leider) achtlos an dieser Optik "vorbeigehen", weil es mangels echter Weitwinkelstellung nicht so recht als "Universalzoom" taugt.

Trotzdem finde ich dieses Objektiv recht häufig auf meiner Kamera vor, besonders für Personen, Gruppen, available light oder wenn ich mich nicht so recht entschliessen kann, was denn mit in die Fototasche soll:

- hervorragender Allrounder, wenn man die hohe Lichtstärke verwenden will, um den Hintergrund freizustellen. Ich finde die Schärfe (jedenfalls bei meinem Exemplar) auch bei Blende 2.8 erstaunlich gut und äusserst brauchbar. Das deckt sich auch mit Testberichten, die diesem Tamron sogar die beste Leistung bei 2.8 im Telebereich bescheinigen. Dabei geht die digitaloptimierte, lichtstarke Konkurrenz im Telebereich sogar nur bis 50mm!
- Absolut bestechend finde ich die extrem geringe Neigung zu Farbsäumen (CA) auch in kritischen Situationen. Dies gilt übrigens ganz besonders auch für das "Bokeh CA", d.h. Farbverschiebungen in den unscharfen Bildteilen, eine Problematik mit welcher sehr viele sogar wesentlich teurere lichtstarke Optiken aller Hersteller zu kämpfen haben und welche dann z.B. zu deutlich grün- oder braunstichigen Bildteilen oder Kanten im "Out-of-focus"-Bereich führt. Davon ist fast nichts bei diesem Objektiv sichtbar, sodass das Tamron m.E. ein in dieser Hinsicht absolut hervorragendes und schönes Bokeh liefert (für meinen Geschmack deshalb sogar schöner als das Zeiss 1.4/85, welches ich auch regelmässig verwende).
- Das Streulichtverhalten ist (bei aufgesetzer Gegenlichtblende) ebenfalls unkritisch
- Die Mechanik ist ganz ordentlich, der manuelle Fokus leider wirklich zu steil bzw. mit zu viel Spiel für eine bequeme manuelle Einstellung

Es gibt meiner Ansicht nach keine Alternativen mit besserer Preis-Leistung in diesem Brennweitenbereich und bei dieser Lichtstärke!

Bei der Beurteilung der Schärfe bei praktischer Anwendung ist übrigens zu beachten, dass der Schärfebereich offenblendig gerade im Nahbereich schon extrem schmal ist (noch ein guter Zentimeter bei einem Objekt in 1m Abstand !!!). Gemäss einschlägigen Tests liefert der Autofokus bei allen Kameraherstellern teils sehr fragliche Ergebnisse wobei z.B. die Sony A700 sogar noch fast das Beste ist, was in der Amateur-Klasse hergestellt wird. Der Fokussensor liegt leider auch nicht immer genau da, wo es der Sucher behauptet und all dies wird man natürlich nur bei lichtstarken Optiken überhaupt erst auf den Bildern sehen können. Und dann genügt schon eine kleine Bewegung der Kamera beim Auslösen, um das Hauptmotiv an den Rand des Schärfebereich wandern zu lassen.
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am 15. Juni 2012
Nach den überwiegend positiven Reaktionen der Pentax-Nutzer habe ich es gewagt, diese Objektiv zu bestellen... und ich wurde auf keinen Fall enttäuscht. Von der Schärfe her ist es um Welten besser als das Kit-Objektiv 18-55, überhaupt kein Vergleich. Die meisten Fotos brauchte man kaum mehr nachbearbeiten.
Es ist allerdings auch um einiges schwerer und wuchtiger als das Kit-Objektiv der Pentax und daher nicht unbedingt etwas für Leute, die Wert auf Kompaktheit legen; dafür wird man allerdings mit toller Bildqualität entschädigt.
Den einen Stern Abzug gibt es, weil (nicht mal eine billige) Tasche für das Objektiv dabei war, aber so bald werd ich dieses Objektiv ohnehin nicht mehr vin der Kamera nehmen. Absolute Kaufempfehlung!
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am 29. März 2013
Ich habe mich durch die guten Bewertungen verleiten lassen dieses Objektiv zu kaufen, in der Praxis zeigt es aber seine Schwächen.
Vor allem der Autofocus ist eine der Schwachstellen. Bis sich das Objektiv entschieden hat etwas scharf zu stellen dauert es eine gefühlte Ewigkeit. Bewegte Objekte sollte man da fast gar nicht erst versuchen.
Oft verstellt es sich auch wenn man es schon scharf bekommen hat und das Foto ist dann erst wieder unscharf.
Hat man es dann doch doch mal geschafft, dann ist die Qualität jedoch sehr gut und die Farben und die Schärfe bis ins kleinste Detail gegeben - nur bis dahin braucht man viel Geduld...
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am 2. Februar 2012
Hallo!
Ich habe das Tamron 28-75 seit 6 Wochen an meiner D700 ausgiebig testen können und muss sagen: ich bin schlichtweg begeistert! Ich bin keiner, der für jedes seiner gekauften Produkte hier Rezensionen abgibt, aber Tamron verdient es einfach, hier ausdrücklich gelobt zu werden!
Ich muss zugeben, ich kenne das Referenzobjektiv, das Nikon 24-70 2.8, nicht, bin aber was die Abbildungsleistung betrifft von Festbrennweiten verwöhnt!
Das Tamron begeistert mich, weil es ein unglaubliches Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und weil es aber andererseits praktisch nichts zu kritisieren gibt. Mein Exemplar ist bereits bei Offenblende knackscharf. Der Fokus sitzt auf den Punkt (und ich hab nicht nur Testcharts fotografiert, sondern es auch in der Praxis bei Landschaft und vor allem Portraits ausprobiert. Ich hätte an der D700 auch die Möglichkeit der AF-Feinjustierung, ist aber nicht notwendig. Das Objektiv "passt" mE auch sehr gut an die D700, weil es weder mickrig, noch wuchtig ist (ich weiß nicht, ob ich das 24-70 wirklich als "Immerdrauf" schleppen möchte)
Nicht zu unterschätzen ist die Makro-Funktion, welche eigentlich per definitionen keine ist (weil ja nicht 1:1), aber dennoch außerordentlich respektable Ergebnisse im Nahbereich zulässt (und hier spricht ein zufriedener Besitzer des Sigma 150 2.8 HSM Makro!).
Ich bin zudem ein von meiner Lieblingslinse, dem Nikkor AF 85 1.8D, verwöhnter Hobby-Portraitfotograf. Das 85er war, was das Bokeh betrifft, meinen bisherigen Linsen, wie zB der 50 1.8er Festbrennweite, weit überlegen (Ausnahme hier nur das 30 1.4er von Sigma, das musste ich aber aufgrund des Umstiegs auf FX verkaufen). Es ist aber erstaunlich, wie gut sich das Tamron auch in punkto Bokeh und im Verhältnis zum 85er schlägt. Am butterweich zerfließenden Hintergrund gibt es nichts zu bemängeln, es eignet sich also auch hervorragend für Portrait-Aufnahmen.
Ich bin normalerweise niemand, der in Lobeshymnen verfällt, aber das Tamron ist nicht zuletzt aufgrund des Preisunterschiedes zum Nikkor 24-70 eine erstaunliche Linse. Ich würde auch mehr Sterne hergeben, wenn nicht 5 die Höchstgrenze wäre.
Diese Rezension soll auch jenen die "Angst" nehmen, die in Foren und Zeitschriften immer wieder lesen (so wie ich), dass der Umstieg auf FX mit teuren Objektiven doppelt zu bezahlen wäre. Das Tamron liefert ein Sorglos-Paket für alle, die Angst haben, Objektive jenseits der Euro 1000,-Marke kaufen zu müssen. Noch ein paar schicke Festbrennweiten dazu und man hat gegenüber dem 24-70 noch immer gespart und an Lichtstärke nichts verloren!
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am 13. Oktober 2013
Das Objektiv wird an einer D800 eingesetzt. Zunächst habe ich festgestellt, dass ich wohl ein Exemplar erhalten habe das nicht von der Serienstreuung betroffen ist.
Ich bin mit der Abbildungsleistung, die mir am wichtigsten ist, sehr zufrieden. Natürlich sollte man um erstklassige Bilder zu bekommen auch die Schwächen des Objektives kennen. Im Zentrum bildet das Objektiv auch bei Blende 2,8 sehr scharf ab. Zum Rand hin wird die Abbildung bei F2,8 zusehends unschärfer. Betroffen sind die äußersten Bereiche des Bildes. Ab Blende F4 wird das Bild auch an den Rändern schärfer. Ähnlich verhalten sich wohl alle Zoomobjektive mehr oder weniger in diesem Brennweitenbereich. Entweder ich nehme die Bilder mit Offenblende mit Crop 1,2 auf oder ich schalte die D800 in den DX-Modus. Möglich ist natürlich auch, bei dem riesigen Ausschnittspotential der D800 die Ränder abzuschneiden.
Möchte man mit Blende 2,8 Objekte/Personen freistellen so sind diese ja eher weniger an den äußersten Bildrändern positioniert (sonder nach der 2/3 Regel) sodass die Bildränder eh im unscharfen Hintergrund verschwimmen.
Eine zweite kleinere Schwäche ist, dass ab ca. 50mm zum langen Ende hin der Kontrast und die Dynamik etwas abnehmen.
Zur Veranschaulichung der Randunschärfe habe ich die Bilder des Bücherregals, auch mit 100%-Ausschnitten eingestellt.
Ist man sich der oben beschriebenen Schwächen bewußt und ist in der Lage sie zu umgehen (z.B. bei der Komposition des Bildausschnittes) dann gelingen wirklich tolle Aufnahmen.
Objektive die diese Probleme etwas besser im Griff haben kosten dann gleich viermal soviel. Ich würde das Objektiv wieder kaufen. Zu diesem Preis bringt es (zwischen Blende 4 und 9)schon eine sensationelle Leistung, deshalb bekommt es von mir auch fünf Sterne.
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