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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genreklassiker und Messlatte für intelligente Science Fiction
Stellen Sie sich eine Welt vor in der keine Morde mehr geschehen. Ein Wunschtraum? Nicht so im Washington DC des Jahres 2054. Dort verhaftet nämlich eine Abteilung mit dem Namen Pre-Crime potentielle Mörder noch bevor sie ihre Tat begehen können. Ermöglicht wird ihr dies durch die sogenannten Pre-Cogs, die Pre-Cognitiven, 3 Menschen denen es...
Vor 19 Monaten von obdan_van_darg veröffentlicht

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Action als Tiefgang
Für mich reiht sich dieser Film nahtlos an A.I. an: Auch hier versucht Spielberg wieder ein anspruchvolles Buch (hier von Philip K. Dick, der auch schon Klassiker wie Blade Runner und Total Recall inspirierte) mit Popcorn-Kino zu verbinden. Das Ergebnis kommt zwar optisch sehr stark daher, aber trotzdem vermag der Film nicht mich zu fesseln. Anstatt nämlich das...
Veröffentlicht am 25. Juni 2003 von Holger71


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genreklassiker und Messlatte für intelligente Science Fiction, 26. April 2013
Stellen Sie sich eine Welt vor in der keine Morde mehr geschehen. Ein Wunschtraum? Nicht so im Washington DC des Jahres 2054. Dort verhaftet nämlich eine Abteilung mit dem Namen Pre-Crime potentielle Mörder noch bevor sie ihre Tat begehen können. Ermöglicht wird ihr dies durch die sogenannten Pre-Cogs, die Pre-Cognitiven, 3 Menschen denen es möglich ist die Zukunft vorherzusagen. John Anderton (Tom Cruise) ist der Leiter dieser Abteilung und hat es geschafft die Mordrate in seiner Stadt auf null herunter zu schrauben. Aufgrund dieses Erfolgs soll Pre-Crime nun auch im ganzen Land eingeführt werden. Doch bevor dies möglich wird, soll der Regierungsbeamte Danny Witwer (Colin Farrell) noch einmal genau kontrollieren ob auch alles mit rechten Dingen zugeht. Doch in dem Moment da er beginnt sich in die Abläufe einzumischen, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Plötzlich steht eine Vorhersage im Raum die besagt dass Anderton in 36 Stunden selbst einen Mord begehen wird. Ist das alles ein abgekartetes Spiel oder sind tatsächlich Geschehnisse angestoßen worden, die ihn zu dieser Tat verleiten werden? Um seine vermeintliche Unschuld zu beweisen flieht Anderton...und die Jagd auf ihn beginnt.

Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit bis die beiden Hollywood Schwergewichte Steven Spielberg und Tom Cruise endlich aufeinander treffen mussten. Wenn es dann zu einem solchen "Gipfeltreffen" kommt, sind die Erwartungen natürlich dementsprechend groß. Und glücklicherweise werden wir nicht enttäuscht.

Minority Report ist futuristische Action auf absolut höchstem Niveau. Wo andere Regisseure sich im unendlichen Getümmel der CGI-Sequenzen verlieren und den eigentlichen Inhalt der Story aus den Augen verlieren, bleibt Spielberg konsequent; und zwar sowohl optisch als auch inhaltlich. Bereits die Einrichtung der Pre-Crime Zentrale schwankt angenehm zwischen technisch verspielt und funktionell nüchtern. In den "Außenaufnahmen" begegnen uns einerseits gewaltige Wolkenkratzer an denen sich eine Art Verkehrsleitsystem der Superlative in 3-Dimensionaler Richtung erstreckt, auf der anderen Seite aber auch klassische Reihenhäuser im viktorianischen Stil. Insgesamt punktet das komplette Ambiente durch eine Art "Realismus", will meinen, eine Zukunft, die man sich wirklich vorstellen könnte und wie sie uns der technische Fortschritt eines Tages tatsächlich bescheren könnte.

Der gern und oft getroffene Vergleich zu dem Genreklassiker Blade Runner kommt dabei nicht von irgendwoher. Einerseits basieren beide Werke auf Geschichten des Autors Philip K. Dick. Auf der anderen Seite erzeugen die beiden Filme eine ähnliche bedrückende und beklemmende Stimmung. Einen großen Beitrag zum Erschaffen dieser Stimmung trägt einmal mehr Starkameramann Janusz Kaminski, der mittlerweile neben Scorewriter John Williams nahezu untrennbar mit Spielberg-Produktionen verbunden ist und bereits bei A.I., Schindlers Liste uvm. die Visionen des Meisters verwirklichen durfte. Auch dieses mal ist es ihm wieder gelungen mit den ihm typischen Verfremdungsfiltern körnige Bilder auf die Leinwand zu zaubern und den ohnehin depressiv angehauchten Grundtenor noch zu verstärken.

Gerade dieser Stil ist natürlich eine Härteprüfung für die DVD Technik. Die Kompression muss alles technisch machbare herausholen um das Bild einerseits nicht zu sehr zu verfremden, andererseits einen hohen Detailgrad und speziell die Körnigkeit so darzustellen wie sie vom Regisseur gedacht sind.
Doch Fox liefert einen wirklich guten Job ab. Das Bild ist (insonfern man das aus genannten Gründen überhaupt so nennen darf) kontrast- und detailreich. Selbst in dunklen Szenen werden noch genügend Kleinigkeiten herausgestellt um auch per Beamer noch Spaß am Ergebnis zu haben. Es wird spannend sein demnächst mal die BluRay zu testen und den Vergleich zur DVD heranzuziehen.

Wo sich die DVD aber auf keinen Fall verstecken muss und sicher auch der BD (bis zu einem gewissen Punkt versteht sich) Paroli wird bieten können, ist der Ton.
Fox hat sehr lange ein wirklich vorbildliches Releaseverhalten bei DVDs an den Tag gelegt und nahezu jeder Scheibe eine DTS Spur spendiert. Leider ist das heute nicht mehr so.
Das vorliegende Produkt bringt aber noch DD und DTS Spur mit und beide machen wirklich Spaß. Die DTS Spur ist dabei nicht wirklich präziser oder großartig räumlicher, legt aber eine der bedeutendsten Eigenschaften der Technologie an den Tag: der Bass ist noch einmal eine Ecke wuchtiger und generell ist der Druck im Sound etwas besser.

Doch Spielberg ist nicht nur ein Meister seines Fachs wenn es darum geht computeranimierten Wesen und Gegenständen Leben einzuhauchen, hochwertige Bilder und tolle Soundeffects zu zaubern, sondern ist auch in der Lage die von ihm eingesetzten Schauspieler zu Höchstleistungen anzutreiben. Und das gelingt ihm zweifelsohne bei Tom Cruise. Der von ihm gespielte John Anderton schwankt ständig zwischen hochprofessionellem Cop mit absolutem Pflichtbewusstsein und von Selbstzweifeln zerfressenen, verzweifelten Vater und Ehemann. Colin Farrell der hier in seiner ersten großen Rolle auftritt, stellt einen würdigen Gegenspieler zu Cruises Charakter dar. Der übertrieben smarte, fast schon schleimige Regierungsbeamte, der scheinbar nur darauf aus ist Fehler in jedem Element eines eingespielten Teams zu finden dürfte den einen oder anderen schmerzhaft an eigene Erfahrungen im realen Arbeitsleben erinnern. Einen weiteren Höhepunkt stellt erwartungsgemäß die Darbietung von Max von Sydow dar. Die scheinbar undurchdringliche Chef von Pre-Crime Lamar Burgess ist der erhabenen Statur des Charakterdarstellers förmlich auf den Leib geschrieben und wartet ebenfalls mit der einen oder anderen Überraschung auf.

Fazit:
Gene Simmons sagte seinerzeit im Zusammenhang mit der Kiss-Reunion "We'll show everybody how the big boys do it!". Dieser Satz könnte eins zu eins für Steven Spielberg (und Tom Cruise) übernommen werden. Denn Regisseure kommen und gehen, doch ihm gelingt es immer wieder die zumeist von ihm selbst hochgesetzte Messlatte zu übertreffen und einen neuen Höhepunkt auf die Leinwand zu zaubern. Ein solcher ist auch Minority Report geworden. Alle in Zukunft erscheinenden Science Fiction Action-Thriller werden sich an diesem Meisterwerk messen lassen müssen... und es beileibe nicht einfach haben.
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57 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DON'T RUN AWAY FROM THIS DISC !, 7. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Minority Report [Blu-ray] (Blu-ray)
MINORITY REPORT (2002)

Zum Film muss nicht mehr viel gesagt werden: Er wird jedes Mal besser. Ich habe MINORITY REPORT jetzt zum 4ten Mal geschaut und muss sagen, so gut wie auf Blu-Ray fand ich ihn noch nie.

Zur Disc: Einige haben sich über die Bildqualität enttäuschend geäußert, als hätte man hier gepfuscht. In diesem Fall trifft das jedoch nicht einmal im Ansatz zu. Spielbergs Science Fiction sah im Kino so aus und ist jetzt auf Blu-Ray genauso präsentiert, wie der Regisseur es intendiert. Der Film badet häufig in von Licht durchfluteten Bildern sodass der Transfer in hellen und dunklen Bildbereichen absichtlich Details verschluckt. Die ganze Optik des Films ist so angelegt, erst dadurch bekommt er seinen eigenen Stil. Im Vergleich zur DVD sind generell viel schärfere Bilder zu verzeichnen, die die Details der futuristischen Welt erst so richtig zur Geltung bringen. Der Sound ist einfach beeindruckend und weist häufig Referenzwerte auf.

Besser wird MINORITY REPORT nie aussehen und klingen! Klare Kaufempfehlung! Don't run!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassische Krimistory im Sci-Fi-Gewand, 28. April 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (DVD)
Verbrechen im Voraus verhindern! Zwar kenne ich die Vorlage von Phillip K. Dick ("Blade Runner", "Total Recall") nicht, aber der Film von Stephen Spielberg, der sich um diese Idee rankt, ist klasse.
Aber wenn es hier ein derartiges System gibt, wo ist dann noch Platz für einen Thriller, wenn nix mehr passiert?? Haben wir dann eine ähnliche Situation wie in "Demoliton Man"?? Absolut nein. Erstmal bekommt man vorgeführt, was die Organisation Pre Crime kann, um sie dann in Frage zu stellen, ob die Methode wirklich so unfehlbar ist. Doch eigentlich müsste der aufmerksame Zuschauer schon zu Beginn stutzig werden. Wenn anfangs verhindert wird, dass ein Mann seine Frau, die fremd geht, samt Liebhaber ins Jenseits befördert, muss man sich fragen, das ist also strafbar, der Typ wird weggesperrt und die Frau hat freie Bahn beim fremdgehen??? Hallo Logik!!??
Das ist aber auch der einzige Schwachpunkt bei dem Film. Wenn Tom Cruise als Pre Crime Cop John Anderton selbst ins Visier gerät, weil er in Zukunft wohl einen Mord begehen wird und fliehen muss, erinnert das an eine klassische Krimistory und genau das ist "Minority Report" auch. Eine klassische Krimistory im Gewand eines Sci-Fi-Films. Denn wenn Anderton seine Unschuld beweisen will und dabei auf ein düsteres Geheimnis der Vergangenheit stößt, hat man das in dieser Konstellation schonmal gesehen.
Doch wird "Minority Report" durch den Sci-Fi-Look, Spielbergs Regie, die ungewöhnliche kühle Farbgebung, in der er gefilmt ist und weitergedachte Ideen nie langweilig, sondern bleibt durchgängig spannend, weil man stets mitraten kann was es mit der Vorraussage, das Anderton einen Mord begehen wird, auf sich hat. Die Auflösung kann man zu keiner Zeit voraussehen.
Doch "Minority Report" hat durchaus auch Humor zu bieten. In klassischen Krimis besorgt man sich neue Papiere um unterzutauchen. Hier einfach neue Augen (!). Denn anhand von Augenscannern wird man hier mit Werbung zu tapeziert und überall erkannt. Und wenn Anderton hier seine eigenen Augen abhanden kommen und einen Gang runter rollen, muss er ihnen nachlaufen. Einfach eine schräge Szene.
Doch vor allem der Mix aus Krimi und Sci-Fi macht diesen Film sehenswert.
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5.0 von 5 Sternen Kann man zukünftige Verbrechen verhindern? - Ein spannender Science-Fiction-Action-Thriller, 1. August 2014
Von 
Robert Meyer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (DVD)
Was wäre, wenn man Verbrechen verhindern könnte bevor sie überhaupt begangen werden?

Diese Frage thematisierte Philip K. Dick in seiner Science-Fiction-Kurzgeschichte Der Minderheiten-Bericht von 1956.
Diese filmische Adaption von Steven Spielberg, mit Tom Cruise in der Hauptrolle, finde sehr gut in Szene gesetzt.

Washington D. C. im Jahr 2054:
Seit sechs Jahren sind keine Morde begangen worden.
Das liegt vor allem am Einsatz von Precrime, einer Spezialabteilung der Polizei.
Drei hellsichtige Mutanten, genannt Precogs, sind an einem Computer angeschlossen und man kann so Einsicht in ihre Visionen von zukünftigen Verbrechen bekommen.
Zurzeit gibt es Debatten, ob man Precrime auch im gesamten Land einführen sollte.
John Anderton ist der beste Polizist bei Precrime, vor allem hat ihn eine persönliche Tragödie dazu gebracht bei dieser Spezialabteilung tätig zu sein.
Eines verhängnisvollen Tages sieht sich John Anderton als zukünftiger Täter.
Er soll in 36 Stunden einen Mann töten, den er noch nie gekannt hatte.
John bleibt nicht anderes als zu flüchten und stellt sich dabei viele Fragen:
Wird er wirklich einen Mord begehen?
Hat das System etwa einen Fehler gemacht?
Wurde das System manipuliert?
Wenn ja, warum?
John Anderton muss herausfinden, ob er wirklich ein zukünftiger Mörder ist und ob das System doch nicht so perfekt ist wie er es geglaubt hatte.

Wäre wirklich alles besser, wenn man Verbrechen verhindern könnte bevor sie begangen werden?
Einerseits wäre es schön, dann könnten dadurch viele Menschenleben gerettet werden, aber andererseits wäre es schrecklich für etwas bestraft zu werden was man noch nicht getan hat.

Action und Philosophie finde ich sehr gut in Szene gesetzt.
Die im Film vorkommenden Netzhautscans können durchaus eines Tages Realität werden.
Eingefleischte Steven Spielberg-Fans können bedenkenlos zu diesem Science-Fiction-Action-Thriller greifen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung und Action mit phantasielosem Schluss, 7. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (DVD)
Seit Jahren hat es in Washington keine Morde mehr gegeben. Drei Menschen mit präkognitiven Fähigkeiten sind in der Lage, Morde vorauszusehen. Polizisten der Abteilung Precrime machen die beteiligten Personen ausfindig, verhindern das Verbrechen und verhaften die „Täter“, die den Mord zu dem Zeitpunkt noch gar nicht begangen haben und ihn nicht ausführen werden, weil Precrime sie daran hindert. Das System ist so abschreckend, dass kein Mord mehr geplant wird.

Eines Tages sieht der Polizist Anderton wie er selbst einen Mord begehen wird. Daraus entwickelt sich die packende, actionreiche und spannende Handlung mit gut ausgeführten Ideen und Bildern. Spielberg wirft Fragen auf: Ist die menschenunwürdige Behandlung der drei Precogs durch den Zweck geheiligt? Wie kann ein Verbrechen vorausgesehen werden, wenn es schließlich doch verhindert wird? Kann jemand für eine Tat zur Verantwortung gezogen werden, die er gar nicht ausführt? Kann die Kenntnis der Zukunft dazu führen, dass sie anders verläuft oder gibt es wie in den griechischen Sagen eine self-fulfilling prophecy?

Phantastisch finde ich, dass Anderton sich auf die Flucht begibt, nicht um möglichst weit weg dorthin zu gehen, wo der Mord auf keinen Fall geschehen kann, sondern er entzieht sich seiner Verhaftung, um den Menschen zu finden, den er der Vorhersage folgend umbringen soll. Er bringt den unglaublichen Mut auf, die Situation zu erkunden, in der er in der Lage sein soll, einen Mord zu begehen.

Spielberg entscheidet anders als Terry Gilliam in „12 Monkeys“ optimistisch für den freien Willen, der der Vorbestimmung entgegensteht und über sie siegen kann. Diese konstruktive Sicht endet in den letzten Minuten etwas kitschig in einer heile-Welt-Kleinfamilie, in der der alte Zustand wieder hergestellt ist. Etwas dürftig, schade eigentlich.

Trotzdem spannende Unterhaltung. Auch beim zweiten Mal.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeit-Paradoxon -- DVD-Spieler-Probleme, 11. April 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie kann man eine Tat vorhersehen, die dadurch verhindert wird, dass man sie vorhergesehen hat, also nicht begangen werden wird? Mit dem aus vielen Science Fiction-Filmen und -Fernsehserien bekannten Zeit-Paradoxon wird man hier wieder konfrontiert. Noch dazu werden hier Menschen für diese vorhergesehenen, aber von ihnen deshalb nicht begangenen Taten verurteilt und streng bestraft. Aber abgesehen von diesem den logischen Verstand beschäftigenden Problem ist der Film spannend und unterhaltend. Zu Beginn wird als Einführung für den Zuschauer ein Beispiel-Fall abgehandelt , der wegen des Countdowns zur Tat, die nicht bei (00)7 Sekunden, sondern erst bei 0 verhindert wird, äußerst dramatisch, hektisch und aktionsreich abläuft - man hat den Mord ja schon gesehen. Danach erlebt man einen vorhergesagten Mord, den der Hauptdarsteller als Angehöriger der Precrime-Behörde begehen wird. Der Rest des Filmes zeigt dann den Weg zur Tat. Mehr zu schreiben hieße die Spannung zu nehmen.
Die DVD hat bei einigen DVD-Playern der Firmen Löwe, Phillips und Pioneer ihre Macken. Scheinbar lässt sich die Sprache Deutsch nicht einstellen, sie wird automatisch immer wieder in Englisch abgespielt. Mit folgendem Trick lässt sich das aber dennoch lösen:
Man startet zuerst den Film und drückt erst dann (bei laufendem Film) die "Menü"-Taste und wählt das Sprachenmenü.
* "Deutsch" auswählen.
* mit "ok" bestätigen
* anschließend erneut die "Menü"-Taste (!!!) der Fernbedienung betätigen, und nicht (!!!) den Punkt "Hauptmenü" wählen.
Nun läuft die DVD ab der unterbrochenen Stelle in der
deutschsprachigen Version weiter.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Action als Tiefgang, 25. Juni 2003
Für mich reiht sich dieser Film nahtlos an A.I. an: Auch hier versucht Spielberg wieder ein anspruchvolles Buch (hier von Philip K. Dick, der auch schon Klassiker wie Blade Runner und Total Recall inspirierte) mit Popcorn-Kino zu verbinden. Das Ergebnis kommt zwar optisch sehr stark daher, aber trotzdem vermag der Film nicht mich zu fesseln. Anstatt nämlich das ganze Szenario wirklich "auszuleuchten" reisst Spielberg alle aufkeimenden Fragen zu Precrime, etc. nur kurz an und lässt seinen Helden lieber minutenlang mit futuristischen Jet-Packs und Gleitern durch die Gegend schwirren. Dann kommen aber wieder "besinnliche" Momente die einfach nicht zu der ganzen Hektik/Action passen, sondern dann viel zu schwülstig wirken.
Ein weiterer negativ Punkt ist für mich die Soundkulisse, dderen Ausgewogenheit ist dermaßen schlecht, wie ich es bislang bei noch keiner DVD erlebt habe. Bei manchen Dialogen musste ich meine Anlage so weit aufdrehen, dass ich bei einem anschließenden Sound-Effekt fast von der Couch gefallen bin und "Angst" hatte Stress mit den Nachbarn zu bekommen....
Auch das Bonus-Material der DVD kann mich obwohl reichhaltig nicht so recht vom Hocker reißen: 17 Featuretten in denen sich Stab & Crew gegenseitig loben und beweihräuchern brauche ich nicht wirklich. Oder glaubt hier wirklich jemand, dass bei solchen Aktionen jemand etwas negatives über den Film bzw. ein Crew-Mitglied sagen würden. Ginge es nach diesen Featuretten, so wäre wohl jeder Film das absolute Meisterwerk.
Alles in allem ist der Film gut produziert und bietet solide Action, mehr aber auch nicht. Sehenswert aber kein "Must-Have" für die Sammlung.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, 6. Januar 2004
Eins direkt vorweg- die Vorlage habe ich nicht gelesen. Vielleicht liegt es ja daran, daß ich den Film besser finde als viele der anderen Rezensenten. Aber per se ist dies meiner Meinung nach ein sehr unterhaltsamer Film. Die Schauspieler machen einen guten Job, die Optik ist dank dem Einsatz von Blaufiltern ziemlich cool (alles leicht bläulich, so wie bei 'Matrix' alles ein bißchen grünlich war), das PreCrime-Prinzip ist sehr interessant, es kommt viel Spannung auf, hin und wieder gibt es auch ein paar intelligente Gags und im Finale gibt es die eine oder andere Überraschung- wäre es dabei geblieben, hätte ich dem Film 5 Sterne gegeben.
Der eine Punkt geht flöten, weil einige der zugegeben rasanten Actionszenen leider total unlogisch und unrealistisch sind und das Ende leider leider unglaublich Hollywood-like ist- ein kitschiges Happy-End, das wirklich einfallslos ist. Da hätte sich Spielberg schon etwas Originelleres einfallen lassen können- ein Spielberg kann sich in Hollywood doch wahrscheinlich mehr herausnehmen als andere und sollte sich daher eigentlich etwas mehr trauen. Wenn man davon aber absieht- einen unterhaltsamen Abend kann man sich mit diesem Film auf jeden Fall machen, und Fans von Action, Spannung und des Zukunftsvisions-Genres kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen guter Film!, 6. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (DVD)
Interesante Story,,gut dargestellt, gut umgesetzt. Die Ideen sind auch ganz spannend ausgearbeitet. Ich kann den Film empfehlen. Nette Spannung und Unterhaltung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film der nachdenklich macht, 10. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (DVD)
Ist es wünschenswert Verbrechen im Vorhinein zu verhindern?-
Wer möchte das nicht? Was passiert aber wenn ich doch anders handle als vorhergesehen? Gibt es einen freien Willen?
Das sind nur ein paar Fragen die dieser Film anreißt.Die Action kommt auch nicht zu kurz, so dass dieser Film auch nicht langweilig wird.
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Minority Report
Minority Report von Steven Spielberg (DVD - 2010)
EUR 5,83
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