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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend! Mitreißend! Tränen herbei rufend....
Im Jahr 1988 erschien ein Buch dass die Welt bewegte. John Briley und Richard Attenborough sind die Autoren eines Bestsellers namens "Cry Freedom", der über eine wahre Begebenheit im Südafrika der Apartheid spricht. Ein weißer Zeitungsautor namens Donald Woods und der schwarze Freiheitskämpfer Steve Biko werden 1975 gute Freunde und doch trennt sie...
Veröffentlicht am 10. September 2007 von Martin Sagel

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gnadenlos überholtes Zeitdokument...
Was war man seinerzeit begeistert von diesem Film! Jung, wie man war, wurde man hier mit dem Thema Apartheid konfrontiert, regte sich gerecht auf und das Bewußtsein einer Generation, die einige Jahre zuvor bereits mit Attenboroughs GANDHI pazifistisch gesinnt worden war, wurde auf das Unrecht in Südafrika gelenkt. Das ist gut und deshalb gebührt dem Film...
Vor 7 Monaten von Gavin Armour veröffentlicht


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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend! Mitreißend! Tränen herbei rufend...., 10. September 2007
Von 
Martin Sagel "Martin@Sagel" (Kerpen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schrei nach Freiheit (DVD)
Im Jahr 1988 erschien ein Buch dass die Welt bewegte. John Briley und Richard Attenborough sind die Autoren eines Bestsellers namens "Cry Freedom", der über eine wahre Begebenheit im Südafrika der Apartheid spricht. Ein weißer Zeitungsautor namens Donald Woods und der schwarze Freiheitskämpfer Steve Biko werden 1975 gute Freunde und doch trennt sie das rassistische System. 1977 wird Biko von der Polizei ermordert und fortan wird Woods von den Sicherheitskräften verfolgt und beobachtet. Über Nacht verlässt er das Land. 1991 erschien erstmals der Film zum Buch. Er war packend, mitreissend, nervenaufreibend und hat mit Sicherheit seinen Teil dazu beigetragen, dass die weißen Herrscher über ihr Verhalten nachdachten, denn wenige Jahre später lösten sich die Rassengesetze in Wohlgefallen auf. Dieser Film erzählt die packende Geschichte in absolut realistisch wirkender Kulisse. Dem einen oder anderen werden sicher die Tränen kommen aufgrund der gesamten Situation. Der Film zeigt auch: Selbst Weiße litten unter den Appartheidsgesetzen. Verliebte man sich in einen andersfarbigen Partner, konnte man es nicht öffentlich zeigen. Ich empfehlen diesen Film, der heute wie früher magisch auf den Zuschauer wirkt.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Früher wie heute ein Zeugnis der Menschlichkeit, 11. Juni 2010
Von 
mrflincki "mrflincki" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schrei nach Freiheit (DVD)
Ich hatte mich früher sehr für Apartheid interessiert und war oft geschockt, wie Menschen, die sich selbst als besser und reiner empfinden mit anderen umgehen.

Als ich diesen wunderbaren Film sah, hatte ich die Hoffnung, dass die Welt auf Südafrika schaut und Druck ausübt, um die Apartheid für immer zu verbannen.

Das erste Mal habe ich damals den noch jungen Denzel Washington gesehen und war über seine schauspielerische oscarverdächtige Leistung überwältigt, ebenso Kevin Kline.
Sir Richard Attenborough hat es geschafft, mit diesem Thema subtil umzugehen. So wurde und ist der Film ein Zeitzeugnis, da er auf wahren Begenbenheiten beruht und ist ebenso ein Mahnmal für mehr Respekt und Menschlichkeit.

Heute schaut die Welt wieder auf Südafrika. Heute beginnt die Fussballweltmeisterschaft. Zu sehen wie Weiße und Farbige miteinander feiern ist wunderbar anzusehen. Auch dieser Film und das Buch von Donald Woods haben dazu beigetragen, dass nun in Südafrika ein Miteinander herrscht.

Dieser Film hätte eine Veröffentlichung als Blu-Ray verdient, erstens wegen des Zeitgeschehens, zweitens wegen der wunderbaren Landschaftsaufnahmen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gnadenlos überholtes Zeitdokument..., 11. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was war man seinerzeit begeistert von diesem Film! Jung, wie man war, wurde man hier mit dem Thema Apartheid konfrontiert, regte sich gerecht auf und das Bewußtsein einer Generation, die einige Jahre zuvor bereits mit Attenboroughs GANDHI pazifistisch gesinnt worden war, wurde auf das Unrecht in Südafrika gelenkt. Das ist gut und deshalb gebührt dem Film ein gehöriges Maß an Respekt. Daß es ein eher durchschnittlicher Film mit einer sehr durchschnittlichen Dramaturgie und einem höchst fragwürdigen Fokus ist, merkt man dann vielleicht eben erst Jahre später, wenn er erneut gesichtet wird und man sich wundert, was einen da vor fast 30 Jahren eigentlich so gepackt hat?

Der liberale, aber wohlfeile Journalist Donald Woods (Kevin Kline) schreibt in den 70er Jahren nicht nur gegen den Rassismus des in Südafrika herrschenden Apartheid-Systems an, sondern auch gegen die sich seit den frühen Jahren der Dekade ausbreitende 'Black Consciousness Movement', dessen bekanntester Vertreter Steve Biko (Denzel Washington) war. Die - grob wiedergegebene - Idee dahinter ist, daß die Schwarzen des Landes erst einmal ihre eigene Kultur und damit ihre Würde wieder erlangen müssten, u.a. dadurch, daß sie ihre eigene Stammessprachen lernen und nicht das verhasste Afrikaans der Weißen (diese Forderung führte 1976 zu den Unruhen in Soweto, bei denen über 700 Schüler getötet wurden). Liberale wie Woods vermuten dahinter einen "schwarzen Rassismus". Als eine ob eines Artikels sehr aufgebrachte junge Ärztin sich bei ihm meldet, die Kontakt zu dem unter Bann stehenden Biko hat, kommt es so auch zu einer Begegnung zwischen Woods und dem vermeintlichen Aufrührer. Dieser entpuppt sich als charmant, freundlich und keineswegs an Gewalt interessierter Revolutionsführer, sondern vielmehr als ein charismatischer Intellektueller. Nach und nach öffnet er Woods und dessen Familie die Augen für das eigentliche Unrecht im Land. Als Biko verhaftet und verschleppt, schließlich in Polizeigewahrsam getötet wird, bekommt auch Woods zusehends die Repressionen des Systems zu spüren und wird seinerseits unter Bann gestellt, was bedeutet, daß er sich lediglich in Gegenwart einer einzigen Person (abgesehen von engsten Familienangehörigen) befinden und den Distrikt, wo er lebt, nicht verlassen und sich weder beruflich noch privat schriftlich äußern darf. Woods schreibt heimlich ein Buch über Biko, das er in London veröffentlichen will. Dadurch werden die Behörden allerdings äußerst gereizt und die Repressalien gegen die Familie nehmen zu. So entscheiden die Woods sich schließlich, aus dem Land zu fliehen. In einer waghalsigen Flucht über Land in den Zwergstaat Lesotho, gelingt es Donald Woods und seiner Familie schließlich nach England zu gelangen.

Die Inhaltsangabe des Films kann nur unzureichend die zeitliche Verteilung der Handlungselemente IM Film wiedergeben. Denn die sind interessanterweise keinesfalls im Schwerpunkt auf Steve Biko und seinen Kampf ausgerichtet. Von den ca. 157 Minuten Laufzeit der DVD (die damit etwas länger ist als die damalige Kinoversion) entfallen fast 60 Minuten auf die Flucht der Familie Woods, was sicherlich spannend erzähltes Drama ist (wobei festzuhalten gilt, daß es weitaus spannendere Fluchtgeschichten gibt), kaum aber politisches Kino. Das könnte man durchaus auch verstehen, doch bleibt von den restlichen ca. 100 Minuten vor allem ein seltsamer Geschmack zurück. Richard Attenboroughs Anliegen steht vollkommen außer Zweifel und da er sich nun einmal auf eben jenes Buch stützt, daß Woods auf seiner Flucht vor den afrikanischen Behörden so unbedingt außer Landes schaffen will, ist auch klar, daß er sich die Möglichkeit einer spannend erzählten Geschichte nicht hat nehmen lassen. Doch wer Woods Buch kennt, der weiß, daß dort Bikos Ideen - vor allem jene des 'Black Consciousness Movement' - weitaus stärker im Vordergrund stehen, denn die Flucht der Familie. Zudem fällt die Entscheidung im Film, der sich einige Mühe gibt, die Zerrissenheit der Familie - neben den Eheleuten Woods immerhin fünf Kinder - zu zeigen, die ja neben Vaters politischer Tätigkeit durchaus ein Alltagsleben zu gestalten hatte, nicht wegen der allgemeinen Zustände im Land, sondern erst, nachdem sie selbst Ziel der Angriffe des Staates war. So wehrt sich vor allem Wendy Woods (Penelope Wilton) lange gegen die Pläne ihres Mannes, das Buch zu veröffentlichen. Erst als sie selber Opfer von Repressalien wird, willigt sie ein und ist dann auch relativ schnell bereit, ihm mit den Kindern ins Exil zu folgen. Der Fokus des gesamten Films liegt schlicht zu stark auf den Problemen einer weißen Familie in Südafrika, obwohl der Film offenkundig Partei für die Schwarzen und gegen das weiße, rassistische Apartheid-System ergreifen will. Wie auch der ungemein bessere A WORLD APART (1988), vertraut auch CRY FREEDOM nicht darauf, den Zuschauer mit einer wirklich schwarzen Sicht auf die Übel des Landes zu konfrontieren. Wo A WORLD APART jedoch die Problematik umgeht, indem er rigoros den Blickwinkel eines jungen Mädchens einnimmt, deren Eltern - Kommunisten im Südafrika der 60er Jahre - den politischen Kampf führen, und sich somit behutsam der Thematik nähert, will Attenborough die große Linien ziehen und kann daran nur scheitern, weil sein Film mindestens so wachsweich anmutet, wie die liberalen Ansichten seines Hauptprotagonisten.

Nicht alles ist mißlungen an diesem Film, keinesfalls. Er kann in den Massenszenen - so bei einer Beerdigung und einer Sportveranstaltung, die jeweils zu politischen Kundgebungen mutieren, erst recht in den am Ende "nachgeschobenen" Szenen zu den Massakern in Soweto - überzeugen, er kann auch in einigen Passagen überzeugen, in denen Woods von Biko und dessen Freunden in eine Township mitgenommen und erstmals wirklich mit der Realität konfrontiert wird, in der über 80% seiner Landsleute (wie Biko sagt) leben müssen. Hier gibt es auch starke Dialoge, in denen wir von Bikos Theorien erfahren und durchaus verstehen, was es bedeutet haben muß, in jenen Jahren Südafrikaner schwarzer Hautfarbe zu sein. Auch die Ideen des 'Black Consciousness' weiß der Film in diesen Momenten zu vermitteln. Die Bedrohung durch eine zu jeder Gewalttat bereite Staatsmacht und auch deren üblen Zynismus stellt der Film ebenfalls gekonnt aus. Wobei dabei die Gegenüberstellung schwarzer Armut und weißer Überfülle an Reichtum und umgebender Schönheit zwar den Realitäten entsprechen mag, leider aber dennoch etwas arg aufgetragen und platt wirkt. Desweiteren muß man klar herausheben, daß der Film durchweg gut gespielt ist, sowohl in den Hauptrollen - Denzel Washington gibt hier eine seiner frühen Performances als schwarzer Führer (MALCOLM X - 1992), zu Unrecht verurteilter Schwarzer (HURRICANE - 1999) oder Schwarzer, der seine Würde verteidigt (GLORY - 1989 u.a.) - als auch in den Nebenrollen (vor allem die Kinder der Woods werden hervorragend gespielt). Und sicherlich wird vielen auch gefallen, wie es Attenborough gelingt, den Zuschauer einzufangen und zu überzeugen - neben so mancher Totalen, die - sich herabsenkend - uns in der Masse der Protestierenden entweder untergehen lassen oder uns die Massen erhaben von oben zeigen und damit die Wucht der Proteste verdeutlichen, übernimmt dies nämlich der pompös-pathetische Soundtrack, der neben poppig aufgepeppten Stammesgesängen durch die Musik George Fentons berührt. Überwältigungskino, wie man es besser nicht inszenieren könnte.

Doch kann all das nicht darüber hinwegtäuschen, daß man es in weiten Teilen mit einem recht konventionell erzählten Thriller, allerdings nicht einmal wirklich einem Politthriller im engeren Sinne zu tun hat. Und auch muß konstatiert werden, daß es Passagen gibt, die den Zuschauer, heute vielleicht mehr als vor fast 30 Jahren, wirklich verärgern können. Denn ab eines gewissen Punktes in der Handlung hat man den Eindruck, wichtiger als die Freiheit für ca. 40 Millionen Farbige sei die Veröffentlichung eines Buches. So stellen sich denn auch alle Schwarzen des Films (zumindest die, die man dann noch sieht) nach Steve Bikos Tod in den Dienst der Flucht der Woods. Dadurch reduziert der Film Schwarze wiederum zu Handlangern und Helfershelfern und begeht damit den Kardinalfehler vieler "weißer" Filme über die Probleme farbiger Menschen, egal ob in Südafrika, Europa oder gar den USA. Umso fragwürdiger erscheinen die Rückblenden, die in den letzten 30 Minuten der Filmzeit zunehmen und nicht nur Biko vor Gericht brillant argumentierend, sondern - es wurde oben bereits erwähnt - auch das Massaker an den Schülern von Soweto zeigen, ebenso den Einfluß thematisieren, den Bikos Theorien auf die Streikenden hatte. Doch gerade diese Bilder, wiederum in einer atemberaubenden Massenszene gefilmt, wirken wie nachgereicht. Man hätte entweder das Massaker im Laufe der Handlung zeigen oder aber auf diese Bilder verzichten können. So wirkt das Ergebnis gewollt, unzusammenhängend und "pflichtschuldig".

Da das Apartheidsystem seit nunmehr 25 Jahren - zumindest offiziell - nicht mehr existiert, ist der Film heute natürlich eher ein zeithistorisches Dokument, welches zeigt, wie engagierte Künstler sich lange darum bemüht haben (wer London aus den 70er und 80er Jahren kennt, wird wissen, was ich meine), mit ihren Mitteln gegen diesen Unrechtsstaat zu kämpfen. Doch da das System wie durch ein Wunder nahezu unblutig gestürzt wurde, steht es uns heute auch weitaus mehr zu, einen solchen Film nach filmkünstlerischen Aspekten zu beurteilen. Und da kann CRY FREEDOM schlicht nicht mehr überzeugen, gemessen an heutigen Politthrillern erst recht nicht. Zu gewollt, zu manipulativ und dabei doch zu sehr auf Erfolg am Markt (deshalb die extrem "weiße" Perspektive) ausgerichtet, fällt es schwer, dem Film heute mehr als 2 Sterne zu attestieren. Er bekommt hier drei (schwache), da der Rezensent durchaus noch in Erinnerung hat, wie übel Südafrika in jene Jahren gelitten hat und man jedes Engagement gegen die Apartheid einfach begrüßen und unterstützen musste.
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39 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eindrücklich, beängstigend, alarmierend, 13. März 2001
Von Ein Kunde
der film schrei nach freiheit von r. attenborough beschreibt in den ausgehenden 80ziger jahren eine wirklichkeit in südafrika die nur einen augenschlag zurückliegt. er beschreibt die selbstverständlichkeit von menschenverachtendem umgang zwischen menschen, die nur die hautfarbe trennt. untermalt mit kraftvoller musik erzählt attenborough die geschichte des journalisten woods, der einem sozial stark engagierten schwarzen begegnet, die eigene auseinandersetzung mit südafrikanischer geschichte und gegenwart wagt. und der schließlich unter lebensgefahr für sich und seine familie das land verlassen muß. im vergleich zur kinoversion ist im video auf viele dialoge zwischen steve biko und woods, bzw. biko und dem sicherheitsdienst verzichtet worden. schauen sie sich den film an es lohnt sich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entspricht 100% meine Erfahrung in Südafrika, 9. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin in Südafrika geboren und aufgewachsen. Diese Film ist sehr realistisch von die Perspektive den Weißen und Schwarzen. Ich bin als weiß klassifiziert und meine Frau müssten als Kind sich in Hotels u.s.w als weiß ausweisen bevor sie eintreten dürfte. Als junge Erwachsene in die frühe 80-er Jahre haben wir dann die anti-Apartheid als einzige gewaltlose Ausweg gefunden. Ich müsste das Land ende die 80er Jahre verlassen wegen meine politische Engagement und 'Verbot der Verbrüderung' mit anders-farbige und Gefahr eingesperrt zu werden von der Armee, wegen meine Weigerung Waffen gegen eigene Landsleute ein zu setzen. Die art wie viele von die Weisen die Schwarzen behandelt haben wird oft noch sehr zurückhaltend dargestellt. Meine Erfahrungen war noch viel extremer, als ich persönlich mit Polizisten gesprochen habe während sie in die 1976 Aufständen Kinder erschossen haben; eine hat mir gesagt: "Menschen zu erschießen ist viel mehr erregend als wilde Tiere zu erschießen". Mit diesem Hintergrund kann ich beurteilen dass die meiste Szene sehr echte Erfahrungen darstellen. Dank an die Filmemacher kann dieses elend in meine Mutters Land in die öffentliche Medien nah gebracht werden. Mein Vaters Land ist Deutschland, wo die Nazi erbe mich heute auch noch beschäftigt. Ideologien die Menschen opfern sind diabolisch. (Gut dargestellt von Peter L Berger in "Pyramids of Sacrifice" ISBN-10: 0465067786 / ASIN:B009WA80FG)
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas was mich bewegte, 23. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Schrei nach Freiheit (DVD)
Obwohl der Film schon älter und die meisten der Darsteller nicht zur ersten Garde gehören, muß ich sagen auch nach 15 Jahren hat er weder an Dramatik noch an Tiefe verloren.
Jetzt wo die Generation die Apartheid nicht mehr selbst erlebt, ist dieser Film nach wie vor eine Warnung vor Rassismus und Gegengewalt.
Wer diesen Film sieht begreift eigentlich die Leistung, welche das Volk in der Republik Südafrica erbracht hat, der Übergang von einer Diktatur zur einer stabilen Demokratie und welchen Preis in den Jahrzehnten zuvor dafür gezahlt werden musste.
Steven Biko lebt noch immer in den Köpfen und wer den Film sieht, wird auch begreifen warum.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen High School Seniors' Comments, 11. Dezember 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schrei nach Freiheit (DVD)
J.E. Gotowos (teacher of EFL, German, and drama):
I recently had the students of a senior high-school English major class, that I am teaching, in Hamburg, Germany, watch Richard Attenboroufgh's movie "Cry Freedom." Here are their first responses and reviews, which I asked them to come up with:

FIREWORK OF EMOTION
The movie is totally rousing and not boring for a minute, though we had a lot of backround-information about the cruel situation in South Africa.
We were emotionally touched by all the scenes.
The actors did a great job by putting the idea across and relievingly the character of Steven Biko brought up some laughs as well.
C.W. & S.A.-M. -----

STEVE BIKO'S SPIRIT, CAUGHT IN DENZEL WASHINGTON'S PRECISE ARTISTRY
Initially, there is to say that "Cry Freedom" changed our view on white people's participation in the general struggle against apartheid, but especially in the Biko issue of 1977. Though the white man's fate definitely drives out Biko's part in the story, we were nevertheless able to emphasize with the protagonists and their decision making processes maybe for a little too long (the film takes three hours and leaves you pretty unsettled and sad, if that's for good or bad...).
Above all, we adoringly look up to an exceptionally handsome and skilled Denzel Washington, who succeeded in posting a true story of hope, power and cruelty to the outside world. With this intention, "Cry Freedom" combines expressive pictures with beautiful music, opens your eyes for a true story and catches you for three hours with its sad and ongoing demand for equality .
Written by TILLI -----

REVIEW - CRY FREEDOM
The movie "Cry Freedom" is not only a biography of Steven Biko, the Freedom Fighter, but also about a whole nation struggle against Apartheid.
Before watching the movie we made sure we had enough backround information about Apartheid and Steven Biko. However, while watching the movie we were surprised how much more we were touched by it then we had been before by just reading it. The actors also did a great job in making the movie seem authentic. All in all, the movie made us conscious about how extreme the Apartheid regime was.
Heidi&Melanie

OUTSTANDING MOVIE, BUT A LITTLE TOO LONG
Producing an historic movie based on a true story is always challenging and very dangerous particulary when there are still people alive that experienced it. Meeting the audience's expectations is difficult in such a case; However, the movie Cry Freedom, based on Donald Woods book BIKO by Richard Attenborough, is a splendid historical movie. Firstly the performance is more than superb from both main and supporting actors. Furthermore the music aptly underlines the movie's emotional range from dramatic to inspiring. Moreover the the development of Wood's and Biko's friendship is very touching, going hand in hand with Wood's transition from a liberal to an activist, which is incredibly captivating as well.
The movie is probably even more strinking to someone without backround knowlege on the aparteid policies and crimes since Biko's death portraits latter vividly.
The length of the movie is the only thing to find fault with. We believe the movie could be more compressed because the movie lacks density in the end to the point that strength fades.
Although overall it is truly an outsanding movie!
Andre & Sina -----

SAD BUT TRUE
The movie really touched me. I know what was going on in the apartheid area before. I watched the movie, but it's different, if you see it through the characters eyes. You can identify yourself better with the person's life.
M.S. -----

After I watched that movie, I was shocked. It's different to know the history about South Africa then have it put in front of yourself. Steven Biko who was played by Denzel Washington did a excellent job. Also the interacting story between Biko and Woods was great. The film board put up a very good impression this time. Also, the music was great, but the film was a little long.
J.M-B. -----

"CRY FREEDOM" MADE YOU THINK...
The film "Cry freedom" by Richard Attenborough was a success because the two main characters were played amazingly authentic.
Obviously Attenborough made a lot of researches for this reason the audience got an realistic impression of the circumstances during apartheid in South Africa. Moreover the life of Steven Biko was well presented and the audience got to know his strong, nonviolent pursuit of changing the Blacks consciousness.
In order to make the audience think about the subject, Attenborough showed the violence towards the Blacks in a way that you would almost want to look away or had to fight back your tears.
I.D. und L.K. -----

A MAGNIFICENT AND TOUCHING MOVIE
At the beginning of the movie I didn't know what to expect, but I was positive surprised. The movie made me very thoughtful and I got a really good impression, how it must of been during Apartheid. In my opinion Biko's live was very touching and frightening. I'm sure that he wasn't the only victim, who suffered that much from Apartheid.
Leonie -----
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gut, 2. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schrei nach Freiheit (DVD)
"Schrei nach Freiheit" ist ein sehr guter und bewegender Film. Es geht um die Probleme zwischen Weißen und Schwarzen in Südafrika und das korupte Verhalten von Politikern und der Polizei. Der Film ist zwar sehr ernst und auch traurig, aber ich bin froh, dass ich ihn mir angesehen habe. Wirklich sehenswert!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verbesserungsbedarf unter schwierigen Umständen, 30. April 2011
Von 
Matthias Haas (Sumiswald Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schrei nach Freiheit (DVD)
In den 1970er-Jahren verschärft sich in Südafrika der Druck der Einheimischen gegen die Übermacht der von den Weissen gestellten Regierung. Die Staatsmacht unterdrückt die Schwarzen, wo es nur geht. Townships, in denen die Schwarzen unter schlimmen Bedingungen leben, werden für illegal erklärt und rücksichtslos niedergewalzt. Einer der Mitarbeiter von Zeitungsredakteur Woods (Kevin Kline) macht als Augenzeuge Fotos einer solchen Aktion. Woods bringt den Skandal gross raus, trotz der scharfen Zensur des Regimes. Er kommentiert diese Entwicklung in der Zeitung polemisch, was dazu führt, dass die Schwarzen Widerstandsführer auf ihn aufmerksam werden. Bald lernt Woods einer deren wichtigsten Aktivisten namens Bantu Steve Biko (Denzel Washington) kennen, der seinerseits bereits von der Regierung mit einem Bann belegt ist. Die vielen Hindernisse lassen Woods sich aber nicht davon abhalten, für die Schwarzen Partei zu ergreifen. Er versucht sogar, als Vermittler aufzutreten, als vermummte Weisse Polizisten ein Gemeindehaus der Schwarzen zertrümmern. Doch der zuständige Minister ist nur vordergründig bereit, Woods zu unterstützen. Im Gegenteil: Biko wird einmal mehr verhaftet und gerät im Gefängnis in massive Gefahr, Woods gerät ins Visier der Geheimdienste. Als Woods auch noch mit einem Bann belegt wird, erwägt er ernsthaft eine halsbrecherische Flucht aus Südafrika.
Mit diesem Werk, das im Original CRY FREEDOM (Universal Pictures, 1987) heisst, hat der für historische Stoffe bekannte Regisseur Richard Attenborough ein besonders heisses Eisen angefasst. Er wendete sich damit nämlich gegen das südafrikanische Apartheid-Regime, als dieses noch aktiv war. Kein Wunder, musste er den Film anderswo drehen, nämlich zur Hauptsache in Simbabwe und Kenia. Die Besetzungsliste kann sich durchaus sehen lassen. Den beiden Hauptdarstellern Kevin Kline und Denzel Washington verhalf das Werk massgeblich zur Berühmtheit. Die Geschichte, die erzählt wird, orientiert sich an wahren Begebenheiten und ist spannend vorgetragen. Dramatische und spannende Momente wechseln sich mit teils beklemmenden Schilderungen von Unrecht ab. Richard Attenboroughs Film ist ein sehr sehenswertes Werk aus einer Zeit, als das Mainstream-Kino noch kontrovers sein durfte.
Deutlich weniger ausgereift als der Film (Laufzeit: 151 Minuten) ist seine Darbietung auf der Universal-DVD aus frühen Tagen. Als Bonusmaterial gibt es nur den Trailer. Das Breitbild (2,35:1) ist leider nicht 16:9-konform, sondern in einem 4:3-Bild untergebracht. Das verhindert eine sinnvolle Wiedergabe der Untertitel. Diese liegen als Deutsche Untertitel zu den Dialogen vor, als Englische für Hörgeschädigte sowie als englische "Inserts" für Orts- und Zeitangaben oder als Epilogtexte. Das ist in der vorliegenden Form sehr unpraktisch. Die wenig vielseitige Ausrüstung und die verbesserungsfähige Bild- und Untertitelwiedergabe schwächen den Gesamteindruck der DVD massgeblich. Da hätte Universal dringend mal eine verbesserte Special-Edition nachlegen sollen. So aber gibt es nur knapp drei von fünf Priesterpässen und eine Abhör-Schutzvorrichtung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schrei nach Freiheit - überaus beeindruckend, 27. Juli 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schrei nach Freiheit (DVD)
sehr beeindruckendes Bild über die Zustände in Afrika vor vielen Jahren. Geschichtlicher Hintergrund Menschen aus anderen Teilen der Welt näher gebracht. Aufklärendes Filmwerk. Hervorragende Darsteller. Geeigneter Film zur Thematik "Toleranz üben" .
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Cry Freedom
Cry Freedom von Richard Attenborough (DVD - 2003)
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