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Kundenrezensionen

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am 1. Mai 2004
Ich möchte mal ein paar Worte zum am 26.04.04 erschienenen dritten Album der Band HAGGARD aus Bayern schreiben. Im Prinzip kann nun erst mal jeder, der eine heftige Abneigung gegen sonderbaren progressiven Heavy Metal hat, aufhören zu lesen, auch wenn es wirklich eine Schande ist, diese ultrageniale Musik nicht zu kennen. Wer nun trotzdem noch neugierig ist, dem sei gesagt, daß HAGGARD eine Band mit 18 Mitgliedern und einem ebenso großen Chor ist, die eine - hm - ich will mal sagen, Fusion aus sehr melodischem Death Metal mit barock anmutender Klassik plus einiger Mittelalterelemente zu Gehör bringen. E-Gitarren und Double Bass Drums stehen gleichberechtigt neben Streichern, Oboe, Querflöte und Cembalo, Sopran und Bariton neben Grunzgesang (der aber hier überhaupt nicht nervt), die Texte kommen in Englisch, Deutsch, Italienisch und Latein daher. Das Ganze hört sich so ungeheuer gut an, daß man kaum glaubt, daß es sowas wirklich gibt. Bands wie Nightwish oder Therion sehen daneben verdammt blaß aus.
Das Album ist wie die beiden Vorgänger ein Konzeptalbum, diesmal geht es statt um Nostradamus aber um Galileo Gelilei. Wie gewohnt wechseln sich lange Rocknummern (mit kompletter Beteiligung der 18 Leute plus Chor) mit kurzen klassischen Instrumentalstücken ab. Die Rocknummern sind wieder progressiv bis zum Abwinken, nicht einfach nur Metal plus Klassik sondern Deathmetalklassikmittelalter, es ist wirklich eine Fusion dieser Elemente, da wirkt nichts aufgesetzt oder unnötig bombastisch arrangiert, wie man das von einigen Metalbands kennt.
Das erste Album von HAGGARD 'And thou shalt trust... the seer' setzte ja bereits unerreichbare Maßstäbe und war schlichtweg genial, das zweite Album 'Awaking the centuries' toppte es locker und klang noch ausgefeilter, die Elemente verschmolzen noch besser, der Titelsong war ein progressiver Überknaller auf einem Album voller Knaller. Das neue Album 'Eppur Si Muove' ist - man möchte es nicht für möglich halten - tatsächlich noch mal eine Steigerung an Genialität, nun sind HAGGARD wirklich absolut vollkommen, die Instrumente und Passagen verschmelzen noch einheitlicher, die neuen Sänger würden sich auch in der Oper gut bewähren, insbesondere der neue Sopran - wow, eine Stimme wie ein Engel!
Erwähenswert wäre noch, daß das Album zwei Versionen eines traditionellen Volksliedes namens 'Herr Mannelig' enthält, wer In Extremo kennt, wird nun vielleicht aufhorchen. Es ist zwar derselbe Song, aber völlig anders dargeboten, der Text ist, aus was für Gründen auch immer, nun nicht mehr Altschwedisch sondern größtenteils Italienisch und wird von einer göttlichen Sängerin dargeboten, und das mit mindestens ebensoviel Schmackes wie bei In Extremo (obwohl die sonst auch sehr alt aussehen gegenüber HAGGARD - und ich mag In Extremo wirklich). Was dieses Lied nun im Gefüge des Konzeptalbums verloren hat, kann ich nicht sagen, der Text ist zumindest von Bandmastermind Asis Nasseri selbst in Intalienisch verfaßt worden, da ich aber kein Italienisch kann, ist das für mich nicht verständlich. Nunja.
Auch wenn manche jetzt denken, Death Metal kann ja nur krachig sein, ich bin mir sicher, viele würden diese Meinung revidieren, wenn sie HAGGARD gehört haben. Denn nicht nur die klassischen Elemente werden perfekt vorgetragen, auch die Bandmitglieder mit elektrischen Instrumenten verstehen ihr Handwerk vollkommen.
Bis auf 'Herr Mannelig' sind alles Eigenkompositionen, größtenteils verfaßt von Asis Nasseri, der ein kompositorisches Talent ohnegleichen besitzt. HAGGARD sind eine Band, die Millionen scheffeln sollte, aber leider nur einem kleinen Fankreis bekannt ist, der zwar über die ganze Welt verteilt ist (man sehe sich nur mal das Konzert aus Mexiko an, 'Awaking the gods', erhältlich als DVD), aber wohl kaum dafür sorgen kann, daß die Band von ihrer Musik lebt und sich keiner weltlichen Beschäftigung mehr widmen muß. So dauert es einmal drei und diesmal vier Jahre, bis das neue Album kam. Nun, man merkt, daß sie viel Zeit hatten, die Stücke auszuarbeiten, das ganze Album wirkt wie aus einem Guß, obwohl es viele Einzelpassagen enthält, die aber wie selbstverständlich verknüpft sind und ein Ganzes bilden, das einfach nur beeindruckt.
Möge diese Band noch lange Zeit bestehen und weiterhin so absolut geniale Musik schaffen!
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am 10. Juli 2004
Das Album des Black-Metal Orchesters Haggard, "Eppur Si Muove", ist ein absolutes Meisterwerk. Jedes Lied ist einzigartig, mal mit mehr, mal mit weniger Black- bzw. Deathmetal Elementen. Das Orchester hat instrumental wirklich lobenswerte Feinarbeit geleistet, was wir von ihnen ja gewohnt sind, aber das Stimmliche an diesem Album hat mich wirklich umgehauen: Asis Nasseris Grunts hauen voll rein, die Sopranistinnen klingen, als ob ihre Stimmbänder aus Glas gefertigt wären, und wir bekommen zum ersten Mal die Stimmen zweier Tenöre zu hören, die einfach zum dahinschmelzen sind.
Soviel zum Allgemeinen der Platte. Meine persönliche Liedempfehlung des Albums ist die Nummer drei, "Per Aspera Ad Astra". Anfangs wird ein großes Streicheraufgebot mit bombastischen Gitarren gepaart, worauf die darauf folgenden Grunts und Growls perfekt passen. Es folgt eine ruhigere Passage mit zwei Sopranistinnen, ein kurzer gegrunteter Kommentar von Asis Nasseri und plötzlich befindet man sich irgendwo auf den Streichern schwebend, zusammen mit der klaren, jungen Stimme einer der Tenöre. Das Lied ist ziemlich lang und ungefähr nach diesem Schema aufgebaut. Black Metal und Klassik werden vor allem hier perfekt vereint, und es klingt zauberhaft.
Haggard hat seinen eigenen Stil und versteht sich überaus gut darauf, treue Metalherzen, die es nicht ganz so primitiv mögen, immer wieder aufs Neue zu verzaubern.
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am 14. Mai 2004
Endlich gibt es eine neue Haggard-CD.Auch wenn ich im ersten Moment wohl etwas enttäuscht war, muss ich jetzt sagen: Die Band hat es mal wieder geschafft. Eppur Si Muove ist wirklich von Anfang bis Ende durchdacht und besitzt keine Lückenfüller. Schon das erste Lied "All 'inizio é la Morte" ist ein richtiger Kracher und erinnert wohl nicht grundlos an das gute alte Awaking the Centuries.
Doch auch die folgenden Lieder sind wieder Symbiosen von Death-Metal und Klassik mit absolut genialen Vocals, es gibt ein breitgefächertes Angebot an Instrumenten. Da wären natürlich die im Metal obligatorischen E-Gitarren und das Schlagzeug, aber auch Violinen, Oboen, Violoncellos, ein Crumhorn usw., begleitet von den genialen Stimmen der Sopransängerinnen, heftigen Grunts und neuederdings sogar zwei super Tenören.
Vorgetragen werden die Texte übrigens hauptsächlich in Englisch und Latein, aber auch in Deutsch oder Italienisch. Alles in allem ist Haggard mit "Eppur Si Muove" also ein komplexes und rundum gutes Werk gelungen, das Vergleiche nicht scheuen muss.
So richtig kann man Haggard aber eh mit keiner anderen Band vergleichen. Als einzige Alternative fällt mir da In Extremo ein, aber die kommen in keiner Beziehung an Haggard heran.
Wer Haggard noch nicht kennt, hat wirklich was verpasst.
Also, an alle Klassik- und/oder Metalfans: unbedingt reinhören und kaufen!
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am 9. Mai 2004
Nachdem sie bereits mit "Awaking the centuries" ihre Ambitionen auf den Titel angemeldet haben, ist er mit "Eppur si muove" nun endgültig verdient: niemand sonst schafft es, Klassik und Metal so genial zu verbinden. Therion, die in meinen Augen bisherigen Spitzenreiter in dieser Disziplin, sind auf den zweiten Platz verwiesen worden. Wobei, vielleicht ist der Vergleich auch unfair. Ganz den gleichen Stil verfolgen die beiden Bands ja nicht. Während die Skandinavier eher auf symphonische bombastische Klassikelemente setzen, erinnern jene von Haggard eher an Kammermusik. Aber genau das macht die gelungene Synthese mit den Metalelemente umso erstaunlicher und genialer.
Auch wenn sie noch etwas zu frisch ist, um das abschliessend zu beurteilen, "Eppur si muove" ist ein heisser Anwärter auf einen Platz unter den "besten Alben aller Zeiten". Auf solche Perlen warten wir doch gerne etwas länger, als wir uns das bei anderen Bands (oder Ensembles) gewohnt sind.
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am 21. Mai 2004
Haggard verfügen über die herausragende Fähigkeit die Symbiose zwischen Metal und Klassik herzustellen und dem Erzeugen eines teilweise hörspielartigem Charakter, mit dem eine gelungene Verbindung hergestellt wird.
Auch bei diesem Album, als Konzept angelegt, haben Haggard ihr Können wieder unter Beweis gestellt.
Schade ist nur, dass die Spielzeit mit 45 Minuten eindeutig zu kurz geraten ist.
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am 26. April 2004
Tja eine Band mit 18 Leuten zum Fortschritt zu bewegen dürfte schwierig sein, aber es ist gelungen. Allen, die die ersten beiden ALben kennen sei gesagt, dass es wieder unverkennbar Haggard sind und alte Fans nicht enttäuscht sein werden, der Fortschritt liegt vielmehr darin, dass die Jungs und Mädels seit der letzten Platte wohl nochmal kräftig geübt haben und nicht nur die auch der Produzent. Und die Plattenbosse haben wohl ihr Gehör geschult und erkannt, dass man Haggard ein wenig mehr Kredit und Vertrauen schenken kann.
Typisch Haggard bleiben der Wechsel zwischen Death Growls und Sopran, Doublebassattacken in Kombination mit der Querflöte und die Lyrics kreisen auch wieder im Mittelalter, diesmal allerdings nicht um Nostradamus sondern um Gallileo Gallilei.
Neu dazu gekommen ist gesangstechnisch ein olala Tenor und ein ebenso olala Bariton.
Abschließend sei vielleicht Einsteigern doch noch weiterhin das Debut empfohlen, da die einfacherer Produktion dort vielleicht den Überblick erleichtert, auf die Dauer wird aber wohl "Eppur Si Muove" mehr zünden. Ist zwar heute am Tag der Veröffentlichung eine gewagte These, aber ich glaube inzwischen habe ich bei sowas Erfahung.
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am 20. Juni 2010
Absolut ist hier auch genauso gemeint.
Kenne sie jetzt schon seit einigen Jahren, und kann mir jede CD (abgesehen von der "Progressive") immernoch von Anfang bis Ende durchören (acuh jetzt noch stundenlang am Stück) ohne das es mir langweilig werden würde.
Die Musik ist so herrlich kontrastreicht und dabei einfach wundervoll aufeinander abgestimmt.
Die beiden (meine Meinung) besten Musikstile wurden nicht nur gemischt, nein in einer faszinierend schöpferischen Form, zu einem absoluten Hörgenuß verschmolzen.
Unbeschreiblich!!
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am 10. November 2014
Wer Haggard mag, wird dieses Album lieben. Im für die Band typischen Stil gehalten, grenzt die CD an Perfektion. Nichts wirkt aufgesetzt oder trendgesteuert, alles ist authentisch, hoch emotional, auf höchstem Niveau. Instrumentalisierung, Gesang, Texte, Artworkt - "Eppur Si Muove" lasst keine Wünsche offen.
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am 29. November 2014
Ein wirklich tolles Album.

Es gibt hin und wieder Störgeräusche in den Aufnahmen, aber im Durchschnitt ist die Aufnahme gut.
Die Musik muss man mögen, doch wer Sie mag erfreut sich an der CD Version, welche deutlich besser ist, als das was man auf Youtube, etc findet.
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am 22. April 2014
Eine einzigartige Mischung aus Orchester und Death Metal, wie sie es keine andere Band macht! Die Lieder erzählen eine eigene Geschichte, die ein Spektrum an Gefühlen bedient. Einfach nur genial!
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