Fashion Sale Hier klicken Kinderfahrzeuge 1503935485 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Pimms designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen4
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Heaven Up Here aus dem Jahr 1981 ist das zweite Album von Echo & The Bunnymen. Im Vergleich zu späteren eher melancholischen Alben wie Ocean Rain ist die Musik noch ziemlich wild und ungestüm, erinnert dabei mehr an die frühen New Wave Alben der Talking Heads. Ian McCulloch hat hier eine ähnliche Hysterie in der Stimme wie deren David Byrne. Andererseits gibt es Songs wie A Promise und All My Colours die mehr nach den düster-melancholischen Joy Division/New Order und The Cure klingen. Fraglich wer sich da bei wem bedient hat. Das Album zeigt weiterhin deutlich, was der Welt mit dem früh verstorbenen Pete De Freitas mit seinem präzisen, wuchtigen, wirbelnden und fast schon hypnotischen Spiel für unglaublicher Drummer verloren gegangen ist. Er spielt sich hier teilweise in einen Rausch.
Anspieltipps sind neben den genannten Songs noch das treibend flehende Over The Wall und Turquoise Days.
Zu kritisieren ist vielleicht, dass manche Stücke für meinen Geschmack etwas abrupt enden oder ausgeblendet werden (vor allem Turquoise Days), bei denen ich noch gerne weitergehört hätte.
Das Album-Cover ist zeitlos klassisch schön geraten und das CD-Format wird diesem nicht gerecht. Das könnte man heute noch genauso veröffentlichen oder als Bild an die Wand hängen.
Die Remaster Edition von 2003 bietet 5 Bonus-Tracks, darunter die B-Seite Broke My Neck (Long Version) und 4 Live Songs. Dazu gibt es ein längeres Essay von Max Bell. Songtexte sind leider nicht abgedruckt. Das Remastering klingt gut. Das Jewel-Case kommt zusätzlich bei meiner Ausgabe in einem Pappschuber daher. Beim derzeitigen Preis (Stand Juli 2015) für 5 Euro fast schon hinterhergeschmissen. Zum Antesten kann man da nicht viel falsch machen, falls man noch nichts von der Band kennt und/oder der Musik der oben genannten Bands nicht abgeneigt ist.
22 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. November 2003
Mit uneingeschränktem Lob ist vorsichtig umzugehen, aber hier haben wir einmal ein Werk, das nicht oft und hoch genug gelobt werden kann und das jetzt rundum erneuert veröffentlicht wurde.
Schon das Cover von Brain Griffin macht süchtig, wie es den Gegensatz von Bewegung und Statik darstellt und zu einer fesselnden Dynamik kommt - anspruchsvoll, ohne Kunst oder gar künstliches Posing zu sein. Darin ist es komplementär / kongenial zur Musik:
Die Bunnymen bauten 1981 eine neue Welt auf.
In einer konsequenten, konzentrierten Vorwärtsbewegung entstand das Gefühl "von neuen Möglichkeiten" (Blumfeld), neuen Zielen und neuen Entdeckungen.
Die Stimme von Ian Mc Culloch: groß, offen, hungernd, fasziniert, niemals: pathetisch. Der Rhythmus von Pete de Freitas: treibend, akkurat, kein Schlag zu viel, nicht: rockistisch, aber auch nicht minimalistisch. Die Gitarre von Will Seargant: Schneidend, gewitterschwül, wattenmeerkalt, nicht: selbstverliebt. Der Bass von Les Pattison: bestimmend, melodiös und dunkel, nicht: breiig.
Vorwärts fliehende Zerrissenheit hier, energisches Aufbegehren dort, melancholische Lähmung dort, schwebendes Innehalten dazwischen. Eine subtile Verführung. Fast scheint es, als höre die Musik sich selbst, mit offenem Mund, mit vor Aufregung und Glück pochendem Herz, das bei alledem kühl und gelassen bleibt.
Jeder Song ein eigener Höhepunkt, aus denen "Over the Wall" und "Turquoise Days" noch ein bisschen herausragen.
"Heaven up here" hatte nichts mehr zu tun mit den 70er Jahren. Die LP war groß, aber nicht bombastisch. Sie war die Weite der Antarktis, die Höhe der Wolken, die Tiefe der Ozeane, das Gleißen einer ferner Sonne. Ein Schweben im Nebel, Leuchttürme über glatter See. Es ist November. Ruhe. Ahnung. Zuversicht. Kaltes. Klares. Wasser. Over the Wall. Hand in Hand. Schwieriges Leben. Liebe ist die Antwort. Nicht Rock, sondern New Wave. New. Wave.
Die Wiederveröffentlichung der CD ist so derart authentisch remastered, dass die Ton-Qualität der ursprünglichen LP mindestens erreicht wird. Und als bedürfte es da noch einer Zugabe, erhält die CD zusätzlich das unübertroffene "Broke my Neck", das 1981 als B-Seite der 12" "A Promise" leider kaum bekannt wurde: Ein Stück, so ahnungsvoll und weit wie skandinavische Höhenrücken, nachvollziehbar beeinflusst von einem langen, langen Tag in einem Norwegischen Studio.
Hinzu kommen nun einige Live-Fassungen von Songs, die wissen lassen, wie wichtig die Band als Live-Band war und ist, und die einen Besuch im Rahmen der Jubiläumstour Ende 2003 nahe legen.
Launige Kommentare und bunnymennige Photos runden die CD ab.
"It's not Rebellion / it's not Suffering / it's just the Way it is"
0Kommentar|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. November 2001
Mit uneingeschränktem Lob ist vorsichtig umzugehen, aber hier haben wir einmal ein Werk, das nicht oft und hoch genug gelobt werden kann.
Schon das Cover von Brain Griffin macht süchtig, wie es den Gegensatz von Bewegung und Statik darstellt und zu einer fesselnden Dynamik kommt - anspruchsvoll, ohne Kunst oder gar künstliches Posing zu sein. Darin ist es komplementär / kongenial zur Musik:
Die Bunnymen bauten 1981 eine neue Welt auf.
In einer konsequenten, konzentrierten Vorwärtsbewegung entstand das Gefühl "von neuen Möglichkeiten" (Blumfeld), neuen Zielen und neuen Entdeckungen.
Die Stimme von Ian Mc Culloch: groß, offen, hungernd, fasziniert, niemals: pathetisch. Der Rhythmus von Pete de Freitas: treibend, akkurat, kein Schlag zu viel, nicht: rockistisch, aber auch nicht minimalistisch. Die Gitarre von Will Seargant: Schneidend, gewitterschwül, wattenmeerkalt, nicht: selbstverliebt. Der Bass von Les Pattison: bestimmend, melodiös und dunkel, nicht: breiig.
Vorwärts treibende Zerrissenheit hier, melancholische Lähmung dort, schwebendes Innehalten dazwischen. Eine subtile Verführung. Fast scheint es, als höre die Musik sich selbst, mit offenem Mund, mit vor Aufregung und Glück pochendem Herz, das bei alledem kühl und gelassen bleibt.
"Heaven up here" hatte nichts mehr zu tun mit den 70er Jahren. Die LP war groß, aber nicht bombastisch. Sie war die Weite der Antarktis, die Höhe der Wolken, die Tiefe der Ozeane, das Gleißen einer ferner Sonne. Ein Schweben im Nebel, Leuchttürme über glatter See. Es ist November. Ruhe. Ahnung. Zuversicht. Kaltes. Klares. Wasser. Over the Wall. Hand in Hand. Schwieriges Leben. Liebe ist die Antwort. Nicht Rock, sondern New Wave. New. Wave.
"Und was damals galt, gilt immer noch."
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juli 2006
Ein Meilenstein, dem alle weiteren Dark und Gothic Alben zwangsweise nur folgen können. Ian McCulloch ertrank damals geradezu in Melancholie und Depression. Ein Album - nein DAS Album - erschaffen den Herbst zu begleiten.

Best songs:

"Over the wall", ein leicht rockiges Stück wie Wellen am meeresufer

"The Disease", der Sound zum Selbstmord

"All my colours", die Hymne nach dem Selbstmord (Flying - I know I'm not coming down...)

und jetzt alle: ... zimbo zimbo zimbo zimbo zimbo ...
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

11,99 €
9,99 €
9,99 €
8,99 €