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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloses, faszinierendes Album, jetzt rundum erneuert, 11. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Heaven Up Here (Audio CD)
Mit uneingeschränktem Lob ist vorsichtig umzugehen, aber hier haben wir einmal ein Werk, das nicht oft und hoch genug gelobt werden kann und das jetzt rundum erneuert veröffentlicht wurde.
Schon das Cover von Brain Griffin macht süchtig, wie es den Gegensatz von Bewegung und Statik darstellt und zu einer fesselnden Dynamik kommt - anspruchsvoll, ohne Kunst oder gar künstliches Posing zu sein. Darin ist es komplementär / kongenial zur Musik:
Die Bunnymen bauten 1981 eine neue Welt auf.
In einer konsequenten, konzentrierten Vorwärtsbewegung entstand das Gefühl "von neuen Möglichkeiten" (Blumfeld), neuen Zielen und neuen Entdeckungen.
Die Stimme von Ian Mc Culloch: groß, offen, hungernd, fasziniert, niemals: pathetisch. Der Rhythmus von Pete de Freitas: treibend, akkurat, kein Schlag zu viel, nicht: rockistisch, aber auch nicht minimalistisch. Die Gitarre von Will Seargant: Schneidend, gewitterschwül, wattenmeerkalt, nicht: selbstverliebt. Der Bass von Les Pattison: bestimmend, melodiös und dunkel, nicht: breiig.
Vorwärts fliehende Zerrissenheit hier, energisches Aufbegehren dort, melancholische Lähmung dort, schwebendes Innehalten dazwischen. Eine subtile Verführung. Fast scheint es, als höre die Musik sich selbst, mit offenem Mund, mit vor Aufregung und Glück pochendem Herz, das bei alledem kühl und gelassen bleibt.
Jeder Song ein eigener Höhepunkt, aus denen "Over the Wall" und "Turquoise Days" noch ein bisschen herausragen.
"Heaven up here" hatte nichts mehr zu tun mit den 70er Jahren. Die LP war groß, aber nicht bombastisch. Sie war die Weite der Antarktis, die Höhe der Wolken, die Tiefe der Ozeane, das Gleißen einer ferner Sonne. Ein Schweben im Nebel, Leuchttürme über glatter See. Es ist November. Ruhe. Ahnung. Zuversicht. Kaltes. Klares. Wasser. Over the Wall. Hand in Hand. Schwieriges Leben. Liebe ist die Antwort. Nicht Rock, sondern New Wave. New. Wave.
Die Wiederveröffentlichung der CD ist so derart authentisch remastered, dass die Ton-Qualität der ursprünglichen LP mindestens erreicht wird. Und als bedürfte es da noch einer Zugabe, erhält die CD zusätzlich das unübertroffene "Broke my Neck", das 1981 als B-Seite der 12" "A Promise" leider kaum bekannt wurde: Ein Stück, so ahnungsvoll und weit wie skandinavische Höhenrücken, nachvollziehbar beeinflusst von einem langen, langen Tag in einem Norwegischen Studio.
Hinzu kommen nun einige Live-Fassungen von Songs, die wissen lassen, wie wichtig die Band als Live-Band war und ist, und die einen Besuch im Rahmen der Jubiläumstour Ende 2003 nahe legen.
Launige Kommentare und bunnymennige Photos runden die CD ab.
"It's not Rebellion / it's not Suffering / it's just the Way it is"
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloses, faszinierendes Album, 22. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Heaven Up Here (Audio CD)
Mit uneingeschränktem Lob ist vorsichtig umzugehen, aber hier haben wir einmal ein Werk, das nicht oft und hoch genug gelobt werden kann.
Schon das Cover von Brain Griffin macht süchtig, wie es den Gegensatz von Bewegung und Statik darstellt und zu einer fesselnden Dynamik kommt - anspruchsvoll, ohne Kunst oder gar künstliches Posing zu sein. Darin ist es komplementär / kongenial zur Musik:
Die Bunnymen bauten 1981 eine neue Welt auf.
In einer konsequenten, konzentrierten Vorwärtsbewegung entstand das Gefühl "von neuen Möglichkeiten" (Blumfeld), neuen Zielen und neuen Entdeckungen.
Die Stimme von Ian Mc Culloch: groß, offen, hungernd, fasziniert, niemals: pathetisch. Der Rhythmus von Pete de Freitas: treibend, akkurat, kein Schlag zu viel, nicht: rockistisch, aber auch nicht minimalistisch. Die Gitarre von Will Seargant: Schneidend, gewitterschwül, wattenmeerkalt, nicht: selbstverliebt. Der Bass von Les Pattison: bestimmend, melodiös und dunkel, nicht: breiig.
Vorwärts treibende Zerrissenheit hier, melancholische Lähmung dort, schwebendes Innehalten dazwischen. Eine subtile Verführung. Fast scheint es, als höre die Musik sich selbst, mit offenem Mund, mit vor Aufregung und Glück pochendem Herz, das bei alledem kühl und gelassen bleibt.
"Heaven up here" hatte nichts mehr zu tun mit den 70er Jahren. Die LP war groß, aber nicht bombastisch. Sie war die Weite der Antarktis, die Höhe der Wolken, die Tiefe der Ozeane, das Gleißen einer ferner Sonne. Ein Schweben im Nebel, Leuchttürme über glatter See. Es ist November. Ruhe. Ahnung. Zuversicht. Kaltes. Klares. Wasser. Over the Wall. Hand in Hand. Schwieriges Leben. Liebe ist die Antwort. Nicht Rock, sondern New Wave. New. Wave.
"Und was damals galt, gilt immer noch."
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh Melancholie, wie bist du schön, 21. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Heaven up here [Vinyl LP] (Vinyl)
Ein Meilenstein, dem alle weiteren Dark und Gothic Alben zwangsweise nur folgen können. Ian McCulloch ertrank damals geradezu in Melancholie und Depression. Ein Album - nein DAS Album - erschaffen den Herbst zu begleiten.

Best songs:

"Over the wall", ein leicht rockiges Stück wie Wellen am meeresufer

"The Disease", der Sound zum Selbstmord

"All my colours", die Hymne nach dem Selbstmord (Flying - I know I'm not coming down...)

und jetzt alle: ... zimbo zimbo zimbo zimbo zimbo ...
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Heaven Up Here
Heaven Up Here von Echo & The Bunnymen (Audio CD - 2003)
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