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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen7
4,6 von 5 Sternen
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am 25. Oktober 2003
Das Warten hat ein Ende. Über 2 Jahre nach ihrem eigentlichen Debüt "XX" legen Mushroomhead mit "XIII" endlich das lang erwartete Sequel nach. Die nicht unumstrittene 8-köpfige Metaltruppe aus Cleveland hatte vor allem durch ihr Outfit für Aufmerksamkeit gesorgt, wobei viele die einzigartige Qualität der "XX" leider übersahen und Mushroomhead als SlipKnoT-Klon hinstellten. Doch hörten und hören die Gemeinsamkeiten beider Bands beim Outfit und der Größe der Band schon auf. Was bereits "XX" bewies, setzt sich nun mit "XIII" fort.
Der Opener "Kill Tomorrow" verzichtet auf Intros jeglicher Art, sondern legt sofort mit einem getragenem Riff los. Fans des Debüts (wie ich) werden ersteinmal etwas stutzen, da der Sound auf undefinierbare Weise anders klingt. Doch spätestens wenn Shouter J. Mann loslegt und die Band sich in einem unaufhaltsamen Stakkato durch die Strophe prügelt, fühlt man sich wieder zuhause. Der Track verarbeitet bereits sehr gut das, was Mushroomhead auszeichnet: die geschickte Kombination von zwei Sängern mit völlig unterschiedlichen, aber perfekt harmonierenden Stimmen und einem druckvollem Soundkostüm, unterstützt von immer wieder auftauchenden Elektroparts und Samples. War dieser Sound auf der "XX" schon einzigartig, so wird er auf der neuen Platte nicht nur weiter ausgebaut, sondern auch massenkompatibler. "Sun Doesn't Rise", die erste Singleauskopplung und Mushroomheads Beitrag zum "Freddy vs. Jason" OST, beweist dies eindrucksvoll. Dieser Song wäre auf der "XX" kaum denkbar gewesen, zeigt aber genau, wie Mushroomhead anno 2003 zu klingen vermögen.
Zu Beginn von "Mother Machine Gun" kehrt dann auch endlich der letzte noch fehlende Part von der "XX" wieder: die unglaublich atmosphärischen und stimmigen Keyboardparts. Überhaupt scheinen Mushroomhead eine ähnliche Entwicklung durchgemacht zu haben wie MuDvAyNe. Zwar tragen sie immer noch ihre Kostümierung (was ich auch sehr gut finde, den die regelt einfach!), jedoch wirkt die "XIII" klarer strukturiert, in ihrer Form irgendwie gewollter. Das mag auch daran liegen, das "XX" eine Art "Best Of"-CD aller vorherigen Mushroomhead-Alben war und somit mehrere Phasen der Bandgeschichte vereinigte, während dür das neue Scheibchen ausschließlich neue Songs produziert wurden. Dazu kommt, dass Sänger wie Shouter endlich ihren Stil gefunden haben und den konsequent verwerten und ausbauen. Wie variabel dabei vor allem J. Mann ist, zeigt er beim fast schon balladenartigen "Nowhere To Go". Während Jeffrey Nothing den vocalistischen Löwenanteil des Songs übernimmt, flüstert er im Refrain aüßerst Gefühl seinen Text. Leider versteht man ihn nur spärlich, womit wir zum ersten (wenn auch kleinen) Schwachpunkt des Albums kommen. Das Booklet der CD bietet dem geneigten Hörer bzw. Leser leider keine Lyrics an. Das Artwork ist ohne Zweifel ein Hammer, und auf jeder Seite lassen sich einzelen Textbausteine entziffern, doch hätten die kompletten Texte ganz gut getan, zumal die Lyrics immer schon eine absolute Stärke der Band waren. Was man auf jeden Fall loben muss, ist die optische Verwandschaft zur "XX". Hier wurde mit wirklich viel Liebe zum Detail gearbeitet und aus Altem Neues geschaffen.
Mit "Becoming Cold (216)" gibt es nun wieder ordentlich auf die Fresse. Das etwas rätselhafte "(216)" im Titel kann man als Eigenwerbung sehen, schließlich spielen einige der Bandmitglieder zusätzlich in einer Grupe mit eben diesem Namen. Mit Track 6 erfährt die CD einen Einschnitt. "One More Day" ist wohl das depressivste, ruhigste und vielleicht schönste Lied, das Mushroomhead je aufgenommen haben. Die Vocals bleiben hier Jeffrey Nothings außergewöhnlicher Stimme überlassen, jedoch bekommt er kräftige Unterstützung von einer, man höre und staune, Frauenstimme. Dazu kommt wieder einmal das Keyboard, das den Track fast schon romantisch macht. "The Dream Is Over" ist dann J. Manns alleinige Aufgabe, wobei auch er Unterstützung bekommt. Und zwar von niemand geringerem als dem Meshuggah-Vocalisten Jens Kidman. Wie fast das gesamte Album ist der Song unglaublich treibend und kommt nie zur Ruhe. "The War Inside" ist da nicht anders, auch wenn Jeffrey Nothing hier dem ganzen wieder eine etwas epischere Note verleiht.
"XIII" ist ein unglaublich sauber produziertes Album. Alle Schwächen der mehrmals remasterten "XX"-Songs sind ausgebügelt, nichts ist zu laut oder zu leise. Auch "Almost Gone" macht da keine Ausnahme, auch wenn es wohl der schwächste Song der Scheibe ist. Woran genau das liegt lässt sich schlecht sagen, jedenfalls fehlt es dem Stück an Eingängigkeit. Ganz anders "Eternal". Nach einer breakreichen Introsequenz wächst der Song nach und nach über sich hinaus, den Höhepunkt im Refrain findend. "Our Own Way" ist ein sehr melodiöser Song mit Hitpotential, und das über 8 Minuten lange "Destroy The World Around Me" könnte man fast schon als Mushroomhead-Hymne bezeichnen; es kommen Erinnerungen an Songs wie "Bwomp" oder "Solitaire Unraveling" nach oben. Ein weitere Beweis für den gelungenen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Auffällig ist, dass das Album nicht einmal unbedingt von den musikalischen Finessen lebt, sondern von den vielen liebevollen Details, die oft nur im Hintegrund zu hören sind. Gitarre wie Bass sind mehr der verlängerte Arm des Schlagzeugs, die eigentliche Melodie erzeugen Keys und Electrics, und natürlich die beiden fantastischen Frontmänner. Das dreizehnte und letzte Stück ist passenderweise mit "Thirteen" betitelt und ist ein Instrumentalsong der untypischen Art, der eigentlich vom "Braveheart" OST sein könnte. Im Hintegrund hört man konsequent das typische Knacken einer Schallplatte. Nach einiger Zeit gesellt sich ein seltsames Kinderlachen dazu, was eine angenehme Idylle erzeugt. Doch je öfter man das Kind hört desto unrealer und psychedlischer wirkt das Stück. Die Platte beginnt zu springen, und dann beginnt der eigentliche Song. Und das ist überraschenderweise ein Cover-Song(!), und zwar von Seals "Crazy". Das Teil ist erstaunlich stimmig umgesetzt und wohl das letzte, was man an dieser Stelle erwartet hätte.
Man muss Mushroomhead wirklich ein Lob aussprechen. Was hier unter dem simplen Titel "XIII" auf CD gebrannt wurde ist ein Stück musikalische Meisterleistung und sollte die Band endgültig vom SlipKnoT'schen Geist befreien, der bisher zu Unrecht über ihnen schwebte. Bleibt nur zu hoffen, dass die Jungs das Album auch live promoten und endlich mal wieder nach Deutschland kommen.
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am 19. November 2003
XIII von MUSHROOMHEAD ist das Nachfolgealbum von XX und beinhaltet einige Stiländerungen, was grundsätzlich schonmal positiv ist, da die meisten anderen Bands immer gleich bleiben.
Zu diesem Album kann man wirklich sagen, dass jeder Song anders klingt, und auch fast immer anders als die Songs auf XX. Einige Songs erinnern an andere Nu-Metal-Bands wie KORN oder auch STATIC-X, aber nicht an SLIPKNOT, mit denen sie ja häufig wegen des Outfits verglichen werden.
Alles in allem ist dieses Album gut, wenn auch nicht ganz so experimentell wie XX, da man sich etwas mehr um eingängige Melodien bemüht hat, aber XIII ist für Nu-Metal-Fans zu empfehlen.
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am 26. Oktober 2003
also Mushroomheads neues debut haut einen echt um, ich persönlich finde dass die jungs nen megasprung gemacht haben von ihrem letztem Album zu diesem, wobei das nich heissen soll dass das alte Album schlecht ist.
Besonders gefallen tun mir diese schweren monotonen Gitarrenriffs, mit vielen rhythmischen pausen, bei vielen songs wird eine sehr sehr dunkle atmosphäre vermittelt, die durch den teilweise litargischen gesang bei einem richtig gänsehaut verursachen kann.
Es sind auch ziemlich fetzige songs dabei, bei denen man einfach nich stillhalten kann, meine persönliche anspieltips sind die songs "Eternal" und "sun doesn't rise"
Keine Frage ich finde das Album is jeden Cent wert und darf auf keinen Fall in einem Cd-Regal fehlen
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am 28. Oktober 2003
das album der jungs ist unglaublich. das erste hatte schon 5 von 5 sternen vedient aber das neue müßte nun 10 von 5 sternen bekommen. die jungs sind unglaublich inovativ und versiert im ausüben ihrer instrumente und des arrangierenz der vocals.das album ist klar anwerter auf den titel album des jahes. die lieder sind ein gelungener mix aus super melodien mit der härte eines stahlhammers. einfach genial. die beiden stimmen der band passen perfekt zueinander. die leise melodiöse und die harte brachiale. tip lied 2,3,4,11,13,6,8 eigentlich alle.
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am 12. Februar 2005
Jaa als mich mein freund auf diese band aufmerksam gemacht hat hab ich mir gedacht is mir doch egal...Aber irgendwann hörte ich die Band bei einem anderen Freund und ich verliebte mich förmlich in die Band.. Daraufhin kaufte ich mir sofort XX und XII die ziemlich gut sind . Vergleiche sind wirklich zwecklos !
KAUFEN KAUFEN !!!!!
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am 7. August 2008
XIII ist ein großartiges Album.
Die Lieder krachen und jedes Lied ist auf seine Weise besonders.
Also - ich kann nur empfehlen, es zu kaufen.

Highlights: Sun Doesn't Rise, Nowhere to Go, One More Day
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am 22. April 2005
...dachte ich mir beim ersten Hördurchlauf vorliegender Scheibe der vermeintlichen Slipknot-Doubles. Gut eine Woche später habe ich die CD dauerhaft aus meinem Player entfernt. Seither höre ich kaum noch den ohnehin aus der "Mode" gekommenen Nu Metal und tendiere in doch eher heftigere Gefilde (Death, Black, Thrash). Wie kam es dazu?
Eins vorweg: die CD ist keineswegs schlecht! Beim den ersten paar Rotationen haben mich die unglaublich ansprechend wirkenden Songstrukturen z.B. von "Mother Machine Gun" und vor allem "Sun Doesn't Rise" sofort in ihren Bann gezogen. Diese Titel sind sehr eingängig und wissen spontan durch ihre springenden Wechsel zwischen doch eher soften Riffs, den markanten Keyboard-Hooklines und gelegentlichen Rap-Einschüben (-> Sun Doesn't Rise!) zu überzeugen. Die Band hat also keinerlei Probleme, dem Hörer schnell die eigenen Qualitäten klarzumachen.
Das Problem der Band liegt an einer ganz anderen Stelle. Die bei den ersten Durchläufen fantastisch anmutenden Songideen und der Eingängigkeit halber kaum verschachtelten Klangteppiche verlieren schnell an Faszination. Innerhalb weniger Tage begannen mich die offensichtlich auf Mainstream getrimmten, ja schon fast poppig anmutenden Melodien zu nerven, die vermeintlichen Juwelen auf dem Album entpuppten sich schnell als Standardwerke. Ich finde es schade, dass im 21. Jahrhundert, in dem doch Bands wie Soilwork und In Flames mehr als deutlich gemacht haben, wie man Songs schreiben kann, die nicht nur auf Anhieb überzeugen können, sondern sich dem Hörer auch noch mit jedem Durchlauf mehr und mehr erschließen und so nach und nach zu einem einzigartigen Klangerlebnis werden, die Nu Metal-Riege nach wie vor dieselben Merkmale aufweist, wie die meisten Radiohits, die sich nach dem 5. oder 6. hören immer mehr als wahre Nervtöter entpuppen. Selbst Slipknot hat dieses Manko erkannt, daher wissen die Songs dieser Band auch im Langzeittest zu überzeugen (das neue Album ausgenommen!).
Ich kann jedem Nu Metal-Fan wirklich nur empfehlen, sich schleunigst dem Trend abzuwenden (und nicht etwa zum Metalcore hin, dort macht sich gerade eine gewaltige Menge zweitklassiger Acts breit - angesichts der enormen Nachfrage kein Wunder, doch das war letztlich der Grund, wieso kein Mensch heute noch klassischen Nu Metal hört) und sich den wahren Klangkunstwerken der Metalkunst zu widmen. Nu Metal mochte vielleicht vor 3 Jahren noch "trendy" anmuten, kann jedoch nicht einmal ansatzweise mit dem Melodic Death / Black Metal des Schlages Wintersun oder Graveworm mithalten.
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