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am 5. Juni 2009
der Film beginnt mit einer Rückblende in das Jahr 1969. Die beiden Studenten Marty und Cosmo hacken sich in Bankcomputer ein. Marty Brice geht an diesem Winterabend los, um etwas zu essen zu holen. Er bekommt noch mit, wie das FBI kommt, kann aber Cosmo nicht mehr warnen. Jahre später ist er als Martin Bishop Anführer einer komischen Truppe, die als Sicherheitsberater tätig sind. Eines Tages kommt die NSA mit einem heiklen Spezialauftrag, den die Jungs nicht ablehnen können, weil sonst ihre Tarnungen auffliegen. Denn das 6-köpfige Team hat einiges zu verbergen. Sie sollen ein neues Abhörgerät stehlen. Während dem Auftrag trifft Martin seinen alten Kumpel Cosmo wieder, der ihn immer noch verantwortlich dafür macht, daß er ins Gefängnis kam.

Ein toller Film, den man sich immer wieder anschauen kann. Es ist eine geniale Mischung aus Spannung, Faszination und Humor. Er wirkt nicht übertrieben, sondern sogar glaubwürdig. Sidney Poitier spielt einen ehemaligen CIA-Agenten, der von Dan Akroyd durch Sprüche fast zum Ausrasten gebracht wird. Der blinde David Strathairn, der mit Martins Hilfe Auto fahren lernt und der junge River Phoenix, der nur nach der Telefonnummer einer Agentin lechzt. Und Mary McDonnell will nur ihrem alten Freund Marty helfen. Einfach genial! Am besten war die Szene, als sich die Gruppe auf den Weg macht, um eine 'Cocktailparty' zu finden...
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am 30. September 2004
Als ich den Film das erste Mal gesehen hatte, ahnte ich noch nicht, wieviel von den im Film gezeigten Zukunftstechnologien heute bereits leider Realität geworden sind.
Elektronische Netzwerke kontrollieren und steuern Menschen. Die totale Kontrolle ! Unweigerlich erinnert man sich an George Orwell's Zukunftsroman:"1984" - Big Brother is watching you. Herrlich in Szene gesetzt mit Hollywood - Oldstars wie Robert Redford ("Brubaker"), Ben Kingsley ("Ghandi"), Sidney Portier("In der Hitze der Nacht") und Dan Akroyd ("Die Glücksritter").
Ein Film der der cineastischen Extraklasse mit einem wahren Hintergund, anspruchsvollen Schauspielern garniert mit Pfiff und Witz. Eine "Gentlemen-Gauner-Komödie" der Neuzeit mit dem Charm der Vergangenheit. Zudem warnt der Film den Betrachter vor den Möglichkeiten und Gefahren der elektronischen Prozesse der computer-, internet- und videogenerierten Alltagswirklichkeit der Zukunft.
Ein Film der auch in 20 Jahren noch so frisch wirken wird wie 1993, als er entstand !
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am 11. Mai 2005
"Sneakers" gehört zu den weiteren Filmphänomenen.
Robert Redfort, River Phoenix oder Sydney Portier machen allesamt den Eindruck, bei den Dreharbeiten mehr als gehörig viel Spaß gehabt zu haben. Dies spiegelt sich auch in diesem, witzigen, nachdenklichen film wieder, der nicht in sinnlosen Slapstick verfällt, sondern mit jeder, wenn auch nur feinen Priese voll in schwarze trifft, dank der immer noch aktuellen sowie äußert Spannenden Hintergrundstory bis zum Ende fesselt. Der sich dezent im Hintergrund haltete, aber absolut faszinierende Soundtrack malt die kunstvoll inszenierten Szenen zu einem großen Ganzen.
Sneakers - Nicht nur Popcornkino sondern ein Film mit Atmosphäre Stil - 5 Sterne
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am 6. November 2004
Es ist unglaublich, selbst im Jahr 2004, also 11 Jahre nachdem Sneakers gedreht wurde, ist der Film (vom kalten Krieg einmal abgesehen) immer noch aktuell.
Martin Bishop (Robert Redford) ist der Kopf einer Truppe von Computerexperten, Hackern und einem ehemaligen CIA-Agenten, die die technischen Sicherheitseinrichtungen von Firmen testen, d.h. in Unternehmen einbrechen, um somit die Schwachstellen auszuloten. Aber unsere Experten sind knapp bei Kasse und somit kommt ihnen ein Auftrag der Regierung gerade recht: Sie sollen einem Mathematiker einen kleinen schwarzen Kasten stehlen. Vor der Übergabe an die Regierung kommen die Experten aber hinter das Geheimnis der "Black Box". Mit Hilfe dieses Kastens lassen sich sämtliche Codes aller amerikanischen Einrichtungen knacken. Und mit dieser Erkenntnis geht das "Gerangel" um den geheimen Kasten los, denn eins ist sicher: Für diesen Kasten würde jede Regierung der Welt töten.
Der Film lebt von dem Zusammenspiel der hochkarätigen Besetzung. Dan Akroyd, der den ehemaligen CIA-Veteran Sidney Portier immer wieder mit markigen Sprüchen hochnimmt, wie z.B. "Wusstest du, dass Kennedy gar nicht tot ist? Das wurde von der CIA alles nur so getarnt.", worauf Sidney Portier immer kurz vor'm Ausflippen ist ("Ich kann mit dem Typen einfach nicht arbeiten"). Oder David Strathairn, der blind ist und der mit seinem genialen Gehör immer wieder zu unglaublichen Schlussfolgerungen kommt. Sehr witzig auch die Szene, als Robert Redford nach seiner Entführung erklärt, was er auf der Fahrt gehört hat: "Am Ende der Fahrt muss da irgendwo eine Cocktailparty gewesen sein..." und wenn man dann sieht, wo die Gruppe dann tatsächlich steht, lacht man sich tot. Auch das Ende ist nett, als River Phoenix, der sich nun alles auf der Welt wünschen kann, nur eine Telefonnummer von einer Frau haben möchte, die er natürlich auch prompt bekommt. Als böser Gegenspieler agiert Ben Kinsley, dessen Rolle aber leider ein bischen schal und schwach rüber kommt.
Der Film wirkt nicht so übertrieben wie Spionagefilme à la Mission Impossible. Er wirkt real, glaubwürdig und irgendwie hat jeder Einzelne im Team seinen festen Platz und dadurch ist es unschlagbar. Ein Film, der auch jetzt noch aktuell und spannend ist. Es lohnt sich wirklich, ihn zu sehen.
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am 6. März 2003
Es gibt wohl wenig Kinofilme, die auch Jahre nach dem Erscheinen noch sehenswert sind und für mich nach gehört "Sneakers" ohne Zweifel dazu.
Sicherlich, einige verbale Wortspiele stammen aus der Zeit kurz nach Ende des kalten Krieges und wer den Zusammenhang nicht kennt, dem geht einiges verloren.
Trotzdem ist die Thematik des Filmes (Datensicherheit, Verschlüsselung, ...) heute mindestens ebenso aktuell wie damals.
Die Problematik wird in eine nette Geschichte verpackt, mit einem Hollywood-typischen Ende versehen und so entsteht ein netter Film.
Die Besetzung ist erstklassig, die ganze Story wird sehr humorvoll und trotzdem mit Stil erzählt. Langeweile kommt mit Sicherheit nicht auf.
Langer Rede kurzer Sinn: Der Film lohnt sich.
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am 8. Mai 2013
Sneakers - Die Lautlosen ist ohne Zweifel eine grandiose Thrillerkomödie mit Traumbesetzung: Robert Redford, der viel zu früh verstorbene River Phoenix, Oscar-Preisträger Sidney Poitier, Dan Aykroyd, Ben Kingsley und Mary McDonnel spielen einfach mit göttlicher Spiellaune und machen den Thriller auch der Vor-Internetzeit auch heute noch zum Juwel.

Weniger strahlend fällt die Blu-ray Umsetzung von Universal aus: Das Bild ist gelinde gesagt eine Katastrophe. Verwendet wurde ein altes Master, welches eher nach einer schlecht kochskalierten DVD aussieht. Unscharf, verwaschen und voller immer wiederkehrender Defekte. HD Feeling kommt zu keiner Zeit auf.

Auch der Ton liegt in Deutsch nur in DTS 2.0 Surround vor und ist sehr frontlastig. Hinzu kommt, dass einmal mehr keinerlei Extras geboten werden und lediglich ein absolutes Sparmenü verwendet wurde. Wenigstens sind anders als bei den Sony Backkatalogtiteln mit Sparmenüs die Kapitel direkt aus dem Menü ansteuerbar.

Wer die DVD bestitzt, braucht bei dieser unwürdigen Blu-ray Qualität nicht zuzugreifen!
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am 22. Dezember 2003
Seit langem habe ich Sneakers mal wieder gesehen; ein Film der mich schon damals im Kino begeistert hatte. Weil der Film für mich auf jeden Fall zu den witzigsten Spionagefilmen gehört sehe ich es geradezu als vergnügen an, hier ein paar lobende Worte darüber zu verlieren. Die Sneakers sind ein Team von Sicherheitsexperten, die eines Tages von der NSA den Auftrag bekommen, eine Black Box zu entwenden. Diese wurde von einem russischen Mathematiker entwickelt und sieht nicht mal besonders spektakulär aus. Mehr oder weniger erpresst nehmen die Sneakers diesen scheinbar harmlosen Auftrag an. Es stellt sich jedoch heraus, das es sich bei der Box um einen Codeknacker handelt, was sage ich, deeeeen Codeknacker schlechthin. Sollte dieser in die falschen Hände gelangen, wäre kein Sicherheitssystem mehr sicher. Dem Team um Martin Bishop (Robert Redford) ist klar, das sie nun nicht mehr sicher sind. Nun werden sie die Gejagten sein.
Sneakers glänzt vor allem bei der Besetzung und den teilweise urkomischen Dialogen. Robert Redford, Sidney Portier, Dan Akroyd, Mary McDonnell und der leider viel zu früh verstorbene River Phoenix bilden ein grandioses Team dem zuzuschauen einfach Spaß macht. Ben Kingsley bildet dabei auf sehr überzeugende Weise den Gegenspieler. Die Story ist zwar nicht immer originell, aber durchweg spannend und trotz eines Alters von fast 10 Jahren immer noch sehr aktuell.
Sneakers ist einer dieser Filme, die man sich immer wieder anschauen kann und die jedes Mal immer noch besser werden. Für mich fast schon ein Kultfilm, der eigentlich in jede Sammlung gehört.
11 Kommentar23 von 28 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. August 2013
Zum Film selbst muss man nicht viele Worte verlieren: ein echter Klassiker, der in keiner guten Sammlung fehlen sollte. Filme mit einer intelligenten, lustigen und zugleich spannend erzählten Handlung haben heutzutage leider Seltenheitswert.
Die technische Umsetzung ist zwar nicht optimal, aber die Bildqualität fand ich längst nicht so schlecht wie hier in einigen Rezensionen angegeben. Die Bildschärfe ist nicht auf höchstem Niveau, ein ganz leichtes Filmkorn ist wahrnehmbar, also wurde wohl nur eine sehr leichte Rauschunterdrückung eingesetzt. Dafür gibt es aber auch keine "vermatschten" Szenen, wie sie auf anderen remasterten Blu-Rays oft auftreten. Einer DVD ist die Blu-Ray auf jeden Fall klar überlegen! Farbe und Kontrast wurde m.E. sogar sehr gut neu abgemischt.
Der Ton beschränkt sich auf eine deutsche DTS 2.0 Tonspur, die englische DTS-HD5.1 Spur klingt kaum besser. Empfehlung: Am Receiver eine Surround-Dekodierung wählen, dann wird auch die deutsche Tonspur deutlich räumlicher.
Der tolle Score von James Horner ist immer noch hörenswert und die Dialoge klingen klar verständlich. Ein Subwoofer hat allerdings kaum etwas zu tun, Wunder darf man beim Ton also nicht erwarten. Da der Film schon einige Jahre auf dem Buckel hat, passt das aber zum Gesamtbild.
Wirklich schade ist der komplette Verzicht auf Extras. Einziger Trost ist das spendierte Wendecover.
Fazit: Auch wenn technisch mit etwas entsprechendem Aufwand wohl noch mehr drin gewesen wäre, spreche ich der Blu-Ray eine Empfehlung aus. Der Film selbst ist einfach klasse und sieht optisch zumindest deutlich besser als auf DVD aus.
11 Kommentar12 von 15 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2014
Schon die Besetzungsliste ist phantastisch; Robert Redford, Sidney Poitiert, James Earl Jones, Dan Aykroyd, River Phoenix und Ben Kingsley. Nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes erweist sich SNEAKERS frühzeitig als Vision. Aus heutiger Sicht fast anachronistisch, allerdings daher so wegweisend. Kurzweil und gute Unterhaltung.
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am 18. November 2012
Mir gefiel der Film damals im Kino schon sehr gut, und es hat große Freude gemacht, ihn noch einmal auf DVD anzusehen. Tolle Schauspieler, viel Humor und eine Thematik, die immer noch aktuell ist, auch wenn die zugrunde liegende Technik natürlich heute anders aussieht.
Die Inszenierung fand ich auch sehr ansprechend und unaufgeregt. Der Film nimmt sich vielleicht mehr Zeit als heute üblich, um seine Geschichte zu erzählen, und bleibt dennoch - oder gerade deswegen - sehenswert.
Die Musik mit Unterstützung durch Branford Marsalis ist ein echter Genuss.

Die Qualität der DVD war in Ordnung. Natürlich wünscht man sich einmal eine restaurierte Fassung auf BluRay, aber ich kann nicht sagen, dass die hier vorliegende Qualität meinen Filmgenuss eingeschränkt hat. Früher haben wir den Film auf VHS gesehen, und selbst das war schön.

Wer sich einen Abend mit spannend-lustiger Filmunterhaltung wünscht, wird hier prima bedient.
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