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336 von 348 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erotische Filmperle
Frühstück bei Ihr
Man muß sich bei „Frühstück bei ihr" immer die Zeit vergegenwärtigen, in der diese ernsthafte Liebeskomödie entstand. In den frühen 90ern erlebten im amerikanischen Showbiz sexy Frauen über 40, wie Cher und Tina Turner, eine nie dagewesene Beachtung. Diesem Trend folgte Hollywood bei der...
Veröffentlicht am 13. März 2004 von sonja-ohrendorf

versus
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3.0 von 5 Sternen Frühstück?
Von Frühstück kann da nicht die rede sein. Lovestory mit James Spader. Spader wie gewohnt sexy. Aber etwas müde in der Story. Jedoch sehenswert.
Vor 18 Monaten von Jacky veröffentlicht


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336 von 348 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erotische Filmperle, 13. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Frühstück bei ihr (White Palace) (DVD)
Frühstück bei Ihr
Man muß sich bei „Frühstück bei ihr" immer die Zeit vergegenwärtigen, in der diese ernsthafte Liebeskomödie entstand. In den frühen 90ern erlebten im amerikanischen Showbiz sexy Frauen über 40, wie Cher und Tina Turner, eine nie dagewesene Beachtung. Diesem Trend folgte Hollywood bei der Entscheidung, die Romanze zwischen „Nora", einer reifen Schnellimbissangestellten (Susan Sarandon) und „Max", dem um 16 Jahre jüngeren, um seine verstorbene Frau trauernden jüdischen Yuppie (James Spader), zu verfilmen. Doch schienen die Macher damals dem eigenen Konzept nicht zu trauen, dass die Liebe allein alle Unterschiede in Klasse, Kultur, Interessen und vor allem im Alter überwinden kann. Nur so ist zu erklären, warum die Nebenfiguren aus dem jüdischen Umfeld so grässlich klischeehaft und oberflächlich daherkommen, dass dem armen Max eigentlich gar nichts anderes übrig bleibt, als Rettung in den Armen Noras zu suchen. Auch dass Noras große Schwester unbedingt eine Esoterikerin mit einem Draht zum Übersinnlichen sein muß, um als einzige im Film einen unverstellten, vorurteilsfreien Blick auf die Herzen der Liebenden werfen zu können, passt in dieses Bild.
Trotzdem ist „Frühstück bei Ihr" eine richtige Perle des Liebesfilmes, was er vor allem den beiden Hauptdarstellern zu verdanken hat. Der junge James Spader ist zum Niederknien niedlich, und zeigt, dass er zudem auch noch hervorragend schauspielern kann: über eine lange Sequenz mimt er oscarreif den Betrunkenen (Tip: unbedingt mal den Originalton einstellen!), ein andermal bricht er in Großaufnahme von eben auf jetzt sturzbachartig in Tränen aus. Und dann die 42jährige Susan Sarandon - endlich mal keine ebenmäßige Hollywoodschönheit, sondern ein interessanter Typ mit starker Ausstrahlung. Sie schafft es, Noras widersprüchlichen Charakter glaubhaft zu verkörpern: einerseits so kindlich lebendig und verletzlich zu sein wie Noras Vorbild Marilyn Monroe, andererseits abgeklärt und souverän genug, dem manchmal schnöseligen Lover zu zeigen, wo der Hammer wirklich hängt. Am nachhaltigsten im Gedächnis verhaften bleibt zweifelsohne die unglaublich heiße Couchszene zwischen Nora und Max, in der die Ältere dem Trauerkloß ein zärtlich-bestimmtes sexuelles Wiederauferwecken beschert.
1990 bemängelte ein amerikanischer Filmkritiker das Happy-End des Filmes und wie unrealistisch es doch sei, dass ein junger Mann sich länger an eine so viel ältere Frau binde. 14 Jahre später habe ich „Groupies forever" gesehen und Susan Sarandon bei der Oscar-Verleihung an der Seite ihres Mannes Tim Robbins, der in Spaders Alter ist. Es ist phänomenal, wie viel natürliches Sex-Appeal „die Sarandon" immer noch ausstrahlt, und wie spurlos die Zeit an ihr vorüberzugehen zu scheint. Und James Spader hat sich in der Zwischenzeit in der amerikanischen Independent-Filmszene sehr erfolgreich eine Nische für erotisch-provokative Rollen erschlossen („Secretary", „Crash"). Das macht es so überaus reizvoll, „Frühstück bei Ihr" noch heute in Gedanken weiterzuspinnen und zu bemerken, „Ätsch, ihr Kritiker, ihr habt ja überhaupt keine Ahnung - Max und Nora wären mit Sicherheit noch zusammen - und wie!!!"
Sonja Ohrendorf
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier knistert es., 30. August 2008
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frühstück bei ihr (White Palace) (DVD)
Der DVD- Hülle entnehme ich, dass der vorliegende Film unter der Regie von Luis Mandoki sehr positiv bewertet worden ist. Zu Recht, wie ich finde. Die Filmhandlung versucht zu zeigen, wozu wirkliche Liebe in der Lage ist und was das Geheimnis erfüllender Liebe eigentlich ausmacht. In einer Bar lernen sich zwei Menschen kennen, die nach herkömmlichen Vorstellungen nicht zueinander passen. Beide sind zwar intelligent und sensibel, aber es trennen sie ein Altersunterschied von 16 Jahren, sowie eine tiefe gesellschaftliche Kluft.

Der männliche Protagonist Max Baron (James Spader) ein bildschöner, erfolgreicher PR-Fachmann, jüdischer Herkunft ist 27 Jahre alt und bereits verwitwet. Max kann seine Frau nicht vergessen, obschon sie bereits 2 Jahre verstorben ist und sperrt sich gegen neue Beziehungen, die ihm durch seine Freunde immer wieder angetragen werden. Viele junge, sehr hübsche Frauen aus so genannt gutem Hause tummeln sich auf Partys um den attraktiven, leicht verträumten Junggesellen und versuchen seine Aufmerksamkeit zu gewinnen, aber er lebt gedanklich in der Vergangenheit und reagiert beinahe ärgerlich, wenn Freunde ihm immer wieder neue Mädels andienen wollen.

Durch Zufall trifft er schließlich auf Nora Baker(Susan Sarandon). Diese Frau ist bereits 43 Jahre alt und arbeitet als Kellnerin in einem Hamburger Imbiss. Sie hat eine sinnliche Ausstrahlung, aber ihr Habitus ist ziemlich vúlgär. Nora und Max sind betrunken. Er fährt sie in diesem Zustand nachhause. Nora lebt in einem Wohnviertel, das Max normalerweise nicht betreten würde.

In ihrer Wohnung verführt Nora den jungen Mann, der von ihrer Sexualítät in den Bann gezogen wird. Bald ist Max klar, dass er noch nie zuvor eine Frau in dem Maße begehrt hat. Nora weiß zu diesem Zeitpunkt bereits, dass sie Max liebt. Ihre Liebe trägt keinerlei Besitz ergreifende Züge. Sie genießt die Zeit, die sie mit Max verbringt aber sie fordert nichts. Ihre gemeinsame Sexualität ist spürbar innig. Max begreift das, was ihn an Nora bindet, noch nicht als Liebe.

Nora fühlt, dass Max Vorbehalte hat sie seinen Freunden vorzustellen und spürt, dass er Probleme hat wirklich zu ihr zu stehen. Natürlich ist sie intelligent genug zu begreifen, welche anerzogenen gesellschaftlichen Hürden Max überwinden muss, um sich seiner Gefühle gegenüber Nora klar zu werden. Sie trennt sich schließlich von ihm, um ihm seinen vorgezeichneten Lebensweg nicht zu verbauen. Nora verlässt die Stadt.

Als Max nun wieder allein ist und sein vorhergehendes Leben erneut aufnimmt, erkennt er, dass er Nora nicht nur unendlich begehrt, sondern, dass diese zwar ungebildete, wesentlich ältere, aber sehr ehrliche, sensible Frau die Liebe seines Lebens ist.Wird diese Erkenntnis sein Leben verändern?

Ein sehr schöner, dabei sehr lebensfremder Film, der es hervorragend schafft, das Wesen wahrer Liebe zu visualisieren.

Die beiden Schauspieler spielen ihre Rollen überzeugend. Die Dialoge verdeutlichen sehr gut, die Konflikte und Hürden die diese Liebe zu bewältigen hat. Die Bildsequenzen lassen die tiefe Nähe der beiden Protagonisten erkennbar werden. Die Blicke sprechen für sich.

Susan Sarandon und James Spader passen optisch - trotz des Altersunterschiedes - blendend zueinander. Es knistert erkennbar.

Die Bild- und die Tonqualität sind bestens.

Empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Love will tear us apart..., 6. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frühstück bei ihr (White Palace) (DVD)
Als bei einer Junggesellenparty in der Tüte mit den Burgern statt der angegebenen 50 nur 44 Fleischklopse liegen, legt sich Max Baron (James Spader) mit der Dame an der Kasse des Burger Joints an, er wolle sein Geld zurück. Schließlich gibt sie es ihm, was seine Freunde jedoch nicht sonderlich honorieren, sehen sie in Max Aktion zurückzufahren und das Geld zu verlangen doch nur einen weiteren Beweis für seine Pedanterie. Max scheint ihnen seit dem Tod seiner Frau immer sonderlicher zu werden. Als er sich von der Party abseilt und in einer Kneipe noch einen späten Drink nehmen will, bemerkt ihn in eben dieser Kneipe Nora Baker (Susan Sarandon), die Dame aus dem Burgerladen. Nach anfänglichem Geplänkel landen die beiden bei ihr und obwohl Max immer wieder beteuert, er wolle sich nur ausruhen, endet das Ganze als One Night Stand. Max flieht nicht gerade am nächsten Morgen, nach anfänglichem Zögern haut er aber ab. Doch einige Tage später steht er wieder vor ihrer Tür. Auch Nora ist eine schwer Gezeichnete, ist doch ihr Sohn vor Jahren gestorben. Es entspinnt sich eine Beziehung zwischen den beiden, die von allem Anfang an auf tönernen Füßen steht, entstammt der Anwalt Max doch der jüdischen Upper Class in St. Louis, wo sich all dies zuträgt, Nora ist eine mehr als 15 Jahre ältere Kellnerin. Weder möchte er Nora seiner Familie, noch seinen Freunden vorstellen. Nora wiederum ertappt ihn immer wieder bei kleinen Lügen und Ausreden. Schließlich erzwingt sie daß er sie zu einer Einladung mitnimmt. Es kommt zu dem von Max erwarteten Eklat, wobei Nora sich zwar verständlicherweise gegen die selbstgefälligen politischen Tiraden des Hausherren zur Wehr setzt, die sich gegen Leute wie sie - Arbeiter, Proletarier - richtet, doch wird sie auch damit konfrontiert, daß ihr eine von Max Freundinnen vorwirft, sie, Nora, urteile einfach nach dem, was sie sähe, ohne sich ein wirklich eigenes Urteil zu bilden. Max eilt der wütend die Party verlassenden Nora hinterher, die ihn nicht mehr in ihr Haus läßt. Sie passten nicht zusammen und zudem habe Max sie wieder und wieder angelogen. Nun schäme er sich auch noch für sie. Ihr sei das zuviel, er solle gehen. Als er nach Tagen erneut zu ihrem Haus fährt, findet er dies leer vor, in einem Brief, den sie ihm zurückgelassen hat, erklärt sich Nora ein letztes Mal. Er solle ihr nicht folgen. Max nimmt sein Leben wieder auf, doch bei einem Zwischenfall auf einer weiteren Party wird ihm klar, wie "falsch" seine Welt ist. Er kündigt und reist nach New York, wo Noras Schwester Judy (Eileen Brennan) lebt. Diese Tarotkartenlegerin und Hellseherin im Gewande eines Späthippies hat immer Max anhaltende Trauer um seine tote Frau als eigentlichen Widerstand der Liebe zwischen Max und Nora ausgemacht. Sie sieht ihn an und meint, er sperre sich nicht mehr. Sie sagt ihm, wo er Nora finden könne...

Luis Mandokis Drama um eine Liebe, die nicht nur die konventionelle Altersstruktur überwinden muß, sondern auch die Kluft zwischen den Klassen (und - obwohl eher nebenbei und auch nicht ganz stilsicher inszeniert - die zwischen den Religionen), war 1990 ganz sicher auf der Höhe der Zeit. Die Problematiken, die der Film aufgreift, sind heute sicherlich längst in den Zeitläuften und den Zeitenwenden der 90er, 00er und 10er Jahre aufgehoben worden, Lebensentwürfe sind längst keine eingleisigen Entscheidungen fürs ganze Leben mehr und die Klassengrenzen haben sich weitestgehend verwischt. Vor allem aber sind die Altersunterschiede zwischen jüngeren Männern und älteren Frauen heute längst salonfähig. Zumindest in urbanen Regionen. Dennoch weiß der Film zu überzeugen. Das liegt in allererster Linie an seinen beiden Hauptdarstellern, vor allem an Susan Sarandon. Sie gehört in die Extraklasse ihrer Generation, der immerhin solche schauspielerischen Schwergewichte wie Meryl Streep entstammen. Sarandon war in ihrer ganzen Karriere immer bereit, die unorthodoxen Rollen in "schwierigen" Filmen wie Louis Malles PRETTY BABY (1978) oder Tony Scotts BEGIERDE (1983) zu übernehmen. Hier spielt sie die 43jährige Nora Baker mit der ganzen Kraft ihrer schauspielerischen Überzeugungsfähigkeit. Anfangs denkt man an ihre zwei Jahre ältere Rolle in Ron Sheltons BULL DURHAM (1988), die allerdings sehr viel komödiantischer und frivoler angelegt ist. Hier gelingt es Sarandon, die Klischees, die in der Rolle durchaus enthalten sind - vor allem jenes der "verletzten Frau", die ihre Prinzipien hat und eher den Mann ihres Herzens verläßt, als sich ein weiteres mal...usw - zu umspielen und Nora mit einer vollkommen glaubwürdigen Verletztheit auszustatten. Und obwohl es zur Darstellung von Max' Umfeld allerhand zu sagen gibt, ist sie vor allem dort überzeugend, wo Nora ebenso mit ihrer Unsicherheit als auch der eigenen Selbstgefälligkeit konfrontiert wird.

Der damals 30jährige James Spader, einer der großen Unterschätzten, dessen Karriere irgendwo um die Jahrtausendwende in diversen TV-Serien versandete, gibt Max die exakte Aura aus Tragik und Selbstmitleid. In diesem Spannungsfeld lebt Max ununterbrochen und wird für seine Kumpel damit zusehends uninteressanter. Die Gefühle, die Max für Nora entwickelt, die Hartnäckigkeit, mit der er aber an seiner toten Frau festhält, seine inneren Kämpfe, vor allem seine fast neurotische Pedanterie - es gelingt Spader all das ohne viele Worte auszudrücken und wie manchmal fast nur als Andeutung zu spielen. Dies ist eine seiner überzeugendsten Leistungen. Daß dieser Max einer an Klischees kaum mehr zu überbietenden jüdischen Oberschicht entstammt, in der scheinbar jeder Mann entweder Anwalt oder - wie Max selbst - PR-Berater ist, in der die Frauen ausschließlich mit ihren Hochzeiten, Thanksgiving-Essen oder Schwangerschaften beschäftigt sind, verquält lächeln, wenn sie Noras ansichtig werden und sich ununterbrochen als Kupplerinnen betätigen, mag ein schöner Kontrast zur bodenständigen, unreligiösen und manchmal ordinären Nora sein, frei von leicht antisemitischen Untertönen ist die Darstellung nicht.

Sicher, in den USA darf man gewisse Klischees weitaus eher bedienen, nicht zuletzt durch Woody Allen hat der gemeine Kinogänger natürlich eine Vorstellung vom jüdischen Intellektuellen New Yorker Prägung. Doch hier bleibt das alles zu eindimensional. Und da kann dann auch die Szene, in der Max Freundin Nora auf der Toilette des Hauses, wo gefeiert wird, zur Rede stellt nicht mehr viel dran ändern. Dabei ist dies eine starke Szene, in der wir sehen, wie Noras Selbstvertrauen in ihre Urteilskraft bröckelt. Wenn die andere zu ihr sagt, sie solle nicht nur nach dem Schein gehen und sie stehen läßt, fällt auch dem Zuschauer erstmals auf, daß der Film uns geschickt manipuliert hat, indem er uns die überkandidelten und manchmal in ihrem Habitus schwer zu ertragenden Damen der besseren Gesellschaft konsequent aus Noras Sicht geschildert hat. Doch hat sich niemand ihr gegenüber schlecht benommen. Niemand hat ihr den Handschlag verweigert oder sie übersehen. Und da, wo eine es versucht hat, wurde Nora von Max verteidigt. Leider wird die ganze Wirkung dieser von der anschließenden Szene am Esstisch, wo der Patriarch über die Arbeiterklasse und deren Ansprüche schwadroniert wieder konterkariert. Nun sind wir natürlich vollkommen auf Noras Seite und lassen uns gern erneut manipulieren, obwohl auch hier die Inszenierung nicht zu einfach wird - alle am Tisch fordern Max auf, sie zurückzuholen, sie solle doch weiter mitfeiern. Nora ist hier willkommen, sie passt hier nicht rein und sie fühlt sich hier nicht wohl. Letztendlich bestätigen sich in dieser Szene Max Befürchtungen, die er nie offen ausspricht, die aber all seinen kleinen Unehrlichkeiten und Notlügen zu Grunde liegen.

Von diesen Einwänden einmal abgesehen, bleibt WHITE PALACE (Originaltitel) aber eine angenehm unaufgeregte Liebesgeschichte, die Klischees weitestgehend meidet oder aber mit ihnen spielt und ansonsten ein für 1990 noch durchaus "heißes Eisen" anpackt. Daß das alles zu einem Happy End kommt, welches dann allerdings an Kitsch kaum mehr zu überbieten ist...ach, geschenkt. Manchmal darf man sich auch einfach freuen.
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73 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grosses Lob, 2. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Frühstück bei ihr (White Palace) (DVD)
Ich bin zufaellig ueber diesen Film gestolpert und er ist einfach gut. Jedes schon abgegebene Lob ist berechtigt. Was mich dazu bringt, noch eine Rezension zu schreiben, ist die loebliche Tatsache, dass dieser Film einfach anfaengt, wenn man die DVD einlegt. Es gibt keine Werbung fuer andere Filme, keine nervend langen Menues, durch man sich muehsam durcharbeiten muss und keine unverschaemten Anschuldigungen, dass man ja auch keine Autos stiehlt. Man waehlt die Sprache und die Untertitel (und davon gibt es reichlich) und schon geht es los. Das ist heute die Ausnahme und muss lobend erwaehnt werden. Dazu kommt der extrem guenstige Preis. Es geht also. Ich wuensche mir mehr solcher DVDs.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Macht der Sinne, 27. August 2008
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Frühstück bei ihr (White Palace) (DVD)
Max ist 27, Witwer und deshalb etwas traurig depressiv. Er gehört der aufstrebenden amerikanischen Mittelschicht an und wohnt in einem sterilen und gut sortierten Apartment, für das er monatlich 1200 Dollar hinblättern muss.

Nora ist 43 und einsam. Sie verkauft fettige Hamburger im "White Palace", wohnt in einer verdreckten Bude in einer heruntergekommenen Gegend und kann ihren Strom nicht bezahlen. Aber sie hat etwas, wovon Männer träumen. Man muss nur zweimal hinsehen.

Eines Abends führt das Schicksal Nora und Max zweimal zusammen. Beim zweiten Mal treffen sie sich zufällig in einer Bar und landen danach bei Nora. Was Max in dieser Nacht erlebt, danach sehnt sich so mancher Mann. Eine solch heftige Erfahrung hatte er noch nie. Wenn zwei Menschen körperlich zu- und ineinander passen, dann entfaltet das Universum eine gewaltige Bindungsenergie, die auch die hohen Hürden der Konventionen überspringen helfen kann.

Wie das in diesem Fall abläuft zeigt uns dieser wunderschöne Film.

Fazit.
Eine hinreißend ehrliche Liebesgeschichte ohne Schmalz mit in Wirklichkeit offenem Ende. Allein die Darstellung der Nora durch Susan Sarandon ist ein Ereignis.
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37 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Emotionen pur-sehr empfehlenswert !, 22. November 2005
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Rezension bezieht sich auf: Frühstück bei ihr (White Palace) (DVD)
Keineswegs überraschend:Die Hauptdarstellerin einfach genial;sexy,sinnlich,frech-so wie man es von ihr gewohnt ist.Sollch Charme und natürliche Schönheit wünscht sich manche Frau in diesem Alter,Anisten & Co können bei dieser brillianten Schauspielerin in die Lehre´gehen....
Lieben Dank dem Reggiseur für seine Darstellerwahl und die prickelnde Umsetzung der "aschenputtel"story *** ANSEHEN !!
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kleine Film-Perle !!!, 4. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Frühstück bei ihr (White Palace) (DVD)
Max ist mitte zwanzig, erfolgreicher PR-Fachmann, hat ein von Ordnung und Disziplin durchstrukturiertes Leben, hinzu kommt noch eine spießige Verwandschaft/Freundeskreis. Nora ist anfang vierzig,Fastfood-Verkäuferin und stellt quasi den gegenpart zu Max Leben dar, unordentlich, flippig, kaotisch usw. Die Erste Begegnung kommt aufgrund einer Reklamation zustande, die zweite in eine Bar, beide haben bereits schwere Schicksalschläge hinter sich und betrinken sich. Mehr soll nicht verraten werden, den durch das erlebte Leid, wandelt sich die erst oberflächliche Unterhaltung in Respekt und bringt beide Max und Nora aus dem Tal des Selbstmitleides raus. Durch Anteilnahme, gemeinsames Leid, wächste eine Liebe, zweier total unterschiedlichen Menschen. Toller Film, ohne Kitsch, ohne Pseudo-Erotik, ohne konstruierte Romantik. Ein rundum gelungener intensiver und schöner Film. Ich mag in diesem Genre(Liebe/Drama/Romantik/Erotik)nur realistische Filme, also was im realen Leben durchaus vorkommen kann. Kurzum, dieser Film hat meine sehr hohen Ansprüche in jeder Hinsicht erfüllt. TOP !!!
TOP ist auch Amazon, egal ob bei der Lieferzeit, Service oder bei einer Reklamation, super,in jeder Kategorie volle fünf Sterne. Hier ist der Kunde wirklich noch König!
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4.0 von 5 Sternen Hat mir sehr gut gefallen., 17. Juni 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Frühstück bei ihr (White Palace) (DVD)
Ein guter Erotikfilm mit einer ansprechenden Handlung. Die Schauspieler sind bekannt und agieren sehr gut. Keine ordinaeren Szenen und sehr geschmackvoll gemacht.
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4.0 von 5 Sternen gerne gesehen, 5. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frühstück bei ihr (White Palace) (DVD)
Aus irgendeinem Grund mag ich den Film sehr.
Frag mich nicht warum ?! Tolle Schauspielerin !
und ich bin halt eine Frau !
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5.0 von 5 Sternen Sexy und schön*, 12. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frühstück bei ihr (White Palace) (DVD)
Romantischer Film. Habe ihn im Fernsehen gesehen und musste ihn haben und gleich noch einen für meine Schwester mit bestellt*
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Frühstück bei ihr (White Palace)
Frühstück bei ihr (White Palace) von Luis Mandoki (DVD - 2003)
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