Kundenrezensionen


50 Rezensionen
5 Sterne:
 (32)
4 Sterne:
 (11)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All - Steelbook [Blu-ray]
Die Romanvorlage beginnt folgendermaßen: „Dieses Buch berichtet über eine bedrohliche Fünf-Tage-Krise der amerikanischen Wissenschaft.
Wie bei den meisten Krisen stellen die Vorgänge um >>Andromeda<< eine Mischung aus Weitblick und Dummheit, Harmlosigkeit und Unwissenheit dar. Fast alle Beteiligten erlebten Augenblicke hervorragenden...
Vor 8 Tagen von Logan5 veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Science Fiction ohne Ballerei
Dieser Film ist einfach gut. Eine Sonde der NASA stürzt, in der Nähe einer kleinen Stadt ab. Als man die Sonde holen will, sind bis auf zwei Bewohner der Kleinstadt alle tot. Nun beginnt die Suche nach dem "Killer".
Der Film ist schon sehr interessant, aber er hat einige Schwächen. Die Erzählweise mit mehreren Sprüngen, ist manchmal etwas...
Vor 15 Monaten von Andreas´Amazon veröffentlicht


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All - Steelbook [Blu-ray], 16. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Die Romanvorlage beginnt folgendermaßen: „Dieses Buch berichtet über eine bedrohliche Fünf-Tage-Krise der amerikanischen Wissenschaft.
Wie bei den meisten Krisen stellen die Vorgänge um >>Andromeda<< eine Mischung aus Weitblick und Dummheit, Harmlosigkeit und Unwissenheit dar. Fast alle Beteiligten erlebten Augenblicke hervorragenden Scharfsinns ebenso wie Augenblicke unerklärlicher Verbohrtheit. Es ist deshalb unmöglich, die Vorgänge zu beschreiben, ohne einige der Beteiligten zu kränken.
Dennoch halte ich es für wichtig, daß diese Geschichte erzählt wird.“

In diesem Sinne schuf Robert Wise im Jahr 1971 ein unvergessenes Werk des Science-Fiction Genres. Den Klassiker „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All.“

Die ursprüngliche Romanvorlage stammt von Michael Crichton.
Douglas Trumbull, der im selben Jahr in „Lautlos im Weltraum“ die Regie führte, schuf die Effekte.

Menschen wie diese hinterließen tiefe Spuren in der Unterhaltungsindustrie. Ihre Geschichten prägten mit, das damalige Zeitalter.

Robert Wise war zudem für solche Werke wie „Der Tag an dem die Welt stillstand(1951), U23 – tödliche Tiefen(1958), Kanonenboot am Yantse-Kiang(1966), Die Hindenburg(1974) und Star Trek: der Film(1979) als Regisseur verantwortlich.

Auf dem Gebiet der Tricktechnik ist Andromeda ein Pionier und bietet z.B. die erste im Film verwandte 3 dimensionale Computeranimation. Die Darstellung des unterirdischen Steppenbrandlabors.
Sehr einprägsam ist auch die Bild in Bild Erkundungsszene in Piedmont.
Darauf folgend das Durchschreiten der verschiedenen Ebenen des Steppenbrandlabors.
Und schließlich die Erkundung von Andromeda.
Etc.
Ein zeitloser Klassiker.

>>Im Folgenden Spoiler<<

Kontrovers ist der Film auch gerade beim Thema. Das US-Militär bugsiert eine Sonde in den Weltraum um die perfekte biologische Waffe zu finden.
Die Sonde kehrt erfolgreich zurück … zu erfolgreich.
Im Folgenden werden die Eigenschaften von Andromeda, durch ausgewählte Wissenschaftler, im geheimen, unterirdischen Steppenbrandlabor erkundet.
Schließlich verliert man die Kontrolle. Der Rest ist Geschichte.

>>Spoiler Ende<<

----Zur Veröffentlichung auf Blu Ray----

Die nun vorliegende Blu Ray Veröffentlichung schlägt die 2003er DVD um Längen. Das Bild ist in den meisten Einstellungen scharf und es sind oftmals eine Menge Details erkennbar die vorher allenfalls zu erahnen waren.

Altersbedingte Abnutzungserscheinungen, Fragmente und diverse Fehler wurden nicht entfernt. Bildrauschen tritt stellenweise auf, wirkt aber niemals störend.

Auf den während mancher Einstellungen eingeblendeten Telexstreifen stehen nun die originalsprachigen Texte. Die deutsche Übersetzung wird weit weniger aufdringlich dazu eingeblendet. Generell werden deutsche Übersetzungen weniger und weit weniger aufdringlich eingeblendet.

Der Ton ist sehr viel kräftiger und differenzierter. Auch leise Geräusche sind gut wahrnehmbar.

----

Persönlich freue ich mich diese Jugenderinnerung, in einer solchen Ausführung, vorliegen zu haben … in diesem Sinne.

601
DISENGAGE
END PROGRAM
-STOP-
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker im Bereich Science-Fiction-Thriller, 15. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich bin von diesem Klassiker des Science-Fiction-Thrillers begeistert.

Die Verfilmung des Romans von Michael Crichton finde ich ausgezeichnet.
Die Story um eine geheimnisvolle Weltall-Seuche ist kongenial in Szene gesetzt.
Für einen Film aus den 70er Jahre ist er sehr überzeugend und besitzt eine besondere Intensität.
Die Schauspieler sind passend besetzt und man ist fasziniert von der Arbeit der Wissenschaftler im unterirdischen Labor.
Dieser Film strahlt einen besonderen Charme aus.

Ich persönlich finde dass sie sich sehr gut an die Romanvorlage hält und dass ein jeder eingefleischte Science-Fiction-Fan ihn einmal gesehen haben sollte.

Von dem Remake aus dem Jahr 2008 war ich sehr enttäuscht, umso mehr erfreut mich dieser Klassiker.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was können wir tun?, 6. Januar 2013
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
[Vorsicht, Spoiler!]

Dies ist die Frage, die sich die Regierung, Wissenschaftler und leider auch das Militär stellen müssen, nachdem die Bedrohung durch ein außerirdisches Virus im letzten Moment hat abgewehrt werden können und nunmehr feststeht, daß es durchaus Leben im All gibt, das sich von dem damals noch unbekannten Knuddelalien E.T. gravierend unterscheidet. An dieser Stelle entläßt uns Robert Wises Science-Fiction-Film „The Andromeda Strain“ (1971) – basierend auf einem frühen Roman Michael Crichtons – mit einem Blick auf das förmlich im Raum stehende beredte Schweigen zwischen Regierungsvertreter und Wissenschaftler, aus dem wohl erhellt, daß man gerade diese Unsicherheit als einen Grund vorschieben wird, sich aus dem Andromedastamm gewonnenes Biomaterial waffentechnisch zunutze zu machen und weitere Forschungen auf diesem Gebiet anzustoßen. Der Film selbst scheint der Frage selbst neutral gegenüberzustehen, was die Spannung für den Zuschauer noch quälender macht.

„The Andromeda Strain“ ist in vielerlei Hinsicht ein sehr eigenartiger Film, denn es gelingt Wise hier, über mehr als zwei Stunden Spannung aufrechtzuerhalten, ohne daß wirklich viel geschieht. Einige der dramatischen Mittel sind freilich leicht zu erkennen und für die damalige Zeit sicher innovativ – wie etwa die von meinem Rezensionskollegen Gavin bereits beschriebene Teichoskopie, die darin besteht, daß wir als Zuschauer lange Zeit nicht sehen, was sich in der von der mit dem außerirdischen Virus infizierten Sonde heimgesuchten Stadt Piedmont abspielt, sondern den Bericht über Funk miterleben bis zu dem Moment, als auch die vor Ort forschenden Soldaten plötzlich sterben. Diese Stelle erinnert stark an das von Orson Welles inszenierte Hörspiel „The War of the Worlds“ (1938), das ja ganz bewußt als Radiodokumentation gestaltet war und ebenfalls mit dem Mittel der Teichoskopie Angst und Schrecken auslöste. Umso erpichter wird der Zuschauer von „The Andromeda Strain“ dann schließlich, den Schrecken auch zu sehen, bei dessen Inszenierung sich Wise sehr wirkungsvoller handwerklicher Kunstgriffe bedient. Einer von ihnen ist die Nutzung von Split Screens, wenn die Wissenschaftler in ihren Schutzanzügen durch die ausgestorbene Stadt gehen und in die Häuser blicken – einerseits distanziert Wise dadurch die Zuschauer von den Wissenschaftlern, sehen wir doch gleichzeitig, was diese sehen, als auch wie sie durch die Fenster blicken, andererseits intensivieren diese ungewöhnlichen filmischen Mittel das Gefühl der Befremdung, das sich angesichts der ausgestorbenen Stadt einstellt.

Bei alledem muten die Szenen um die Stadt Piedmont dennoch klinisch nüchtern an, und diese Nüchternheit zieht sich durch den gesamten Film. Die Hauptpersonen bleiben uns insgesamt recht fremd, da wir nur wenig über sie erfahren, und trotz ihrer ab und an auftretenden Spannungen arbeiten die Teammitglieder insgesamt doch einträchtig zusammen – sogar als den Wissenschaftlern deutlich wird, daß Dr. Stone (Arthur Hill) ihnen nicht die ganze Wahrheit über die Umstände, unter denen das Virus auf die Erde gekommen ist, gesagt hat. Ganz im Gegensatz zum üblichen Hollywoodmuster entspricht die einzige weibliche Wissenschaftlerin, Dr. Ruth Leavitt (Kate Reid), in ihrer Person und ihrem Auftreten nicht dem auch heute noch gängigen Rollenklischee, nach dem eine solche Frau als jung und attraktiv zu zeichnen ist, und so entspinnt sich auch keine Romanze zwischen ihr und einem ihrer Kollegen. Normalerweise – egal, ob nur ein Bus, ein Schiff, ein Hochhaus oder die gesamte Welt in Flammen steht – muß für ein kleines Tête-à-tête doch immer ein wenig Zeit sein. Statt dessen wird ein großer Teil des Filmes darauf verwendet, dem Zuschauer zu erklären, wie die Wildfire-Forschungsstation aufgebaut ist und ihre Sicherheitsmechanismen funktionieren. Wenn die erste Stunde des Filmes vergangen ist, sind die Wissenschaftler dann auch schließlich durch die zahlreichen Sicherheitsschleusen und Dekontaminationsstufen hindurchgekommen, und ihre eigentliche Arbeit kann endlich losgehen. Ihre Tätigkeiten werden dem Zuschauer minutiös und ohne spektakulären pseudowissenschaftlichen Schnickschnack vor Augen geführt, und wer auf einen bösen Außerirdischen hofft, der ein eigenes Bewußtsein hat und konkrete Pläne verfolgt, der wird von den für das bloße menschliche Auge nicht einmal sichtbaren Viren eher enttäuscht sein. Selbst der Kampf um das Überleben des Säuglings und des Trinkers, die als einzige die Katastrophe in Piedmont überstanden haben, hat keinerlei Dramatik und emotionale Kraft.

Vielleicht ist es aber gerade diese klinische Distanz, die kühle Teilnahmslosigkeit, mit der Wise die Vorgänge um das Killervirus in Szene gesetzt hat, die uns der eskapistischen Wonne wohligen Grusels beraubt, mit der etwa ein Film wie „The Thing“ lockt, und uns schonungslos ins Bewußtsein ruft, daß die Vorgänge, von denen „The Andromeda Strain“ erzählt, auf diese oder ähnliche Weise eines Tages zur Wirklichkeit werden könnten – und das eben auch unser Umgang mit Wissenschaft und Technologie dazu beiträgt zu entscheiden, welche Zukunft wir haben werden. In diesem Zusammenhang dürfte es beispielsweise interessant sein, daß die große Katastrophe – eine atomare Vernichtung der Gegend um Piedmont, die von den Wissenschaftlern dringend empfohlen wurde – nur infolge eines einfachen technischen Versagens nicht zur Wahrheit wird. Weil sich nämlich in einem der modernsten Geräte der Welt ein Blatt Druckerpapier zwischen eine Glocke und ihren Klöppel geschoben hat, die Techniker allerdings nach weitaus komplizierteren Problemen suchen und dieses dann nicht finden können, bekommen die Wissenschaftler in ihrem unterirdischen Labor keine Meldung darüber, daß die Regierung aus politischen Gründen von der nuklearen Zerstörung der Stadt Abstand genommen hat, und können dementsprechend nicht schon früh auf Grundlage ihrer zunächst lückenhaften Informationen über das Virus auf diese Nachricht reagieren und die Regierung beschwören, die Stadt auszuradieren. Hier ist es also das Versagen der Technik auf einem sehr basalen Niveau – so basal, daß der Fehler zunächst durch die Maschen des Netzes der Fachidioten schlüpft –, der es verhindert, daß unzureichendes Wissen zur Grundlage einer katastrophalen Fehlentscheidung wird.

Man fragt sich nur, wie oft es solche gnädigen Zufälle wohl geben wird, die die Menschheit vor ihren Wissenschaftlern und den aus deren Ergebnissen Kapital schlagenden Politikern und Militärs schützen werden. Gegenüber diesem sehr realen Nervenkitzel, der aus der betont sachlichen Erzählweise des Filmes erwächst, wirkt Dr. Halls (James Olson) Wettlauf gegen die Zeit, d.h. den automatischen Selbstzerstörungsmechanismus, wie ein obligatorisches Zugeständnis an all jene, die konventionelle Action wünschen. Die dürften allerdings nach fast zwei Stunden Film in dieser ruhigen, aber eindringlichen Erzählweise eingeschlafen sein. Sei’s drum … ich halte „The Andromeda Strain“ für einen sehr gelungenen Film, der gerade durch seinen Verzicht auf grelle Warnsignale sehr beunruhigend wirkt.

Alles in allem ist „The Andromeda Strain“ deshalb ganz sicher nichts für den Freund rasanter Action, aber wer sich gern dazu anregen läßt, über das Für und Wider mancher Formen wissenschaftlicher Forschung und ihrer Nutzung nachzudenken, wird von diesem Film selbst heute noch Denkanstöße empfangen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisch dichter SF-Thriller, 27. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All (DVD)
Eine Raumsonde bringt einen Mikro-Organismus aus dem All auf die Erde, der nach der Landung der Sonde ein gesamtes Dorf ausrottet. Dr. Stone, der die Möglichkeit einer solchen Katastrophe vorhergesehen hatte, versucht mit drei weiteren Wissenschaftlern in einer eigens für solche Katastrophen eingerichteten unterirdischen Forschungsstation ein Gegenmittel zu finden, bevor sich der Organismus ausbreiten kann.
Hier wurde ein ganz großer Film auf DVD veröffentlicht. Der Film beruht auf dem gleichnamigen (und ebenfalls sehr empfehlenswerten) Roman von Michael Crichton, welcher ja schon mehrmals sein Gespür für interessante Themen bewiesen hat und dessen Romane soweit ich weiß alle erfolgreich verfilmt wurden ("Jurassic Park", "Die Wiege der Sonne", "Der 13. Krieger", "Congo" ...). Von all den Verfilmungen ist "Andromeda" meiner Meinung nach der mit Abstand beste. Das leuchtende Pulsieren des Organismus aus dem All unter dem Mikroskop ist für mich wesentlich erschreckender, als der brüllende T-Rex in "Jurassic Park" und die Bedrohung durch Mikroorganismen ist auch heute noch aktuell, wobei diese natürlich nicht unbedingt aus dem Weltraum kommen müssen.
Das besondere Talent von Michael Crichton für wissenschaftliche Themen kommt bei "Andromeda" voll zum Tragen. Der Film wirkt glaubhaft von der ersten bis zur letzten Minute. Aber das besondere an dem Film ist die Atmosphäre. Unterstützt von der wirklich hervorragenden Soundkulisse spürt man die Gefahr jede Minute.
Als Sprache kann man bei der DVD neben Deutsch und Englisch noch Spanisch, Italienisch und Französisch anwählen. Untertitel sind in allen fünf Sprachen frei wählbar.
Die Bildqualität der DVD ist gut. Das Bild ist scharf und Störungen wurden weitgehend beseitigt.
Der Ton in Deutsch ist zwar gut, hört sich aber dennoch schlechter an als der englische Orginalton.
Der italienische Ton hat eine sehr gute Qualität, Französisch in etwa wie Deutsch, der spanische Ton ist am schlechtesten, sollte aber trotzdem noch brauchbar sein. Wenn man von der italienischen Tonspur auf die spanische umschaltet, ist der Qualitätsunterschied trotzdem enorm. (Für den Fall, daß sich jemand auch für diese Tonspuren interessiert.)
Als Bonus ist ein Portrait von Michael Crichton (ca. 12 Minuten) und ein "Making of" (ca. 30 Minuten) vorhanden. Beides leider nur in Englisch, ohne Untertitel. Also nur für Leute, die Englisch verstehen brauchbar. Vor allem das "Making of" hätte Untertitel benötigt, weil dort einige Personen auch noch undeutlich sprechen.
Im Film wurden ursprünglich ab und zu Texte (z. B. Ortsangaben) eingeblendet. Da diese DVD nun aber fünf Sprachen bietet, hat man diese Texteinblendungen entfernt, indem man diese Stellen mit einem schwarzen Balken verdeckt. Die ursprünglichen Texteinblendungen erscheinen per Untertitel, aber leider nicht an den Stellen, wo nun die schwarzen Balken sind, sondern unten am Bildrand. Das hätte man vielleicht besser lösen können. Zum Glück kommen diese Einblendungen nicht oft vor.
Fazit: Toller Film, insgesamt gute DVD.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Andromeda Strain � Ein echter Klassiker!, 18. Januar 2004
Von 
Fassdaubi - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All (DVD)
Als ich gesehen hab, dass "Antromeda -Tödlicher Staub aus dem All" (original "Andromeda Strain") auf DVD erscheint, konnte ich es kaum erwarten die DVD in meinen Händen zu haben. Leider werden solche Klassiker nicht mehr oft im TV gezeigt. Nun der Film ist ja auch schon etwas Älter, und kommt aus dem Jahr 1971.
Der Film selber hat einen guten Deutschen Mono Ton, und auch der Englische Mono Ton ist wirklich ok, und gut verständlich. Die anderen Tonspuren habe ich nicht getestet, da ich diese nicht verstehe :-). Das Bild ist für einen Film dieses Alters auch wirklich mehr als akzeptabel. Es ist kaum Rauschen zu sehen, und die Farben sind echt recht knackig. Also wirklich eine Empfehlung. Leider hat diese DVD auch ihre Schatten. Im Film selber sind sehr viele Meldungen in Form eines "Tickers" quer über das Bild eingeblendet worden. Ein findiger Kopf bei Universal ist leider auf die Idee gekommen bei allen Meldungen diese mit einem schwarzen Streifen zu überdecken, und dann als Untertitel einzublenden. Eigentlich schade! Ich hätte es besser gefunden, die originale so zu belassen wie sie waren, und dann halt einen Untertitel eingeblendet. Da man aber nicht damit rechnen kann, dass dieser Film in den nächsten Jahren in einer "besseren" Version erscheint, wird man also mit diesem Manko leben können.
Auch der Preis ist wirklich mehr als Fair. Er ist schon in vielen DVD Läden in der NicePrice Einstufung. Sprich der Film ist ein echtes Schnäppchen! Wegen des Mankos, das ich gerade beschrieben hab, gebe ich nur 4 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein SciFi-Klassiker aus der Zeit des Kalten Krieges!, 24. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All (DVD)
Der bereits vielfach geäußerten positiven und negativen Kritik kann ich mich nur anschließen. Wer den Film zur Zeit seiner Entstehung gesehen hat, den begeistert er auch Jahrzehnte später noch. Eine Wohltat in einer Zeit, in der weniger die schauspielerische Leistung als vielmehr Computeranimationen zählen und Masse vor Klasse geht. Wäre schön, wenn sich mehr Filmemacher heute wieder darauf besinnen würden, aber die Masse der Zuschauer hat heute offensichtlich andere Präferenzen. Die vielfach zitierten "schwarzen Balken" nerven zwar ziemlich, aber wahrscheinlich hat die heute eher kleine Fangemeinde von "Andromeda" eine aufwändige und kostspielige Bearbeitung nicht gerechtfertigt.Der Mono-Ton hingegen stört wenig, der Film behält so seinen "antiken" Charme.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Science Fiction ohne Ballerei, 6. Januar 2013
Dieser Film ist einfach gut. Eine Sonde der NASA stürzt, in der Nähe einer kleinen Stadt ab. Als man die Sonde holen will, sind bis auf zwei Bewohner der Kleinstadt alle tot. Nun beginnt die Suche nach dem "Killer".
Der Film ist schon sehr interessant, aber er hat einige Schwächen. Die Erzählweise mit mehreren Sprüngen, ist manchmal etwas verwirrend. Aber es geht hier eben nicht um Action, sondern um Fiktion. Das man versucht Andromeda als Waffe zu nutzen, oder dies zumindest in Erwägung zieht ist plausibel, gerade in der Zeit des kalten Krieges. Ob Menschen so skrupellos sein könnten?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Science als Fiction, 29. Mai 2002
Von Ein Kunde
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wer sich den Roman "Andromeda" (engl. "The Andromeda Strain") von Michael Chrichton durchliest, zweifelt ob der komplex verwobenen Handlungsstränge und den tiefgründigen naturwissenschaftlich-philosophischen Exkursen (Wie definiert man Leben?; Müssen "intelligente" Organismen eine bestimmte Größe besitzen?; Wie wahrscheinlich ist es eigentlich, hochentwickeltes Leben im All anzutreffen?; Wie kann Kommunikation zu fremden Leben aussehen? etc.) eigentlich an der Verfilmbarkeit. Außerdem ist eine sehr wissenschaftlich erzählte Geschichte, die sich u.a. mit Exobiologie und Biologischer Kriegsführung beschäftigt und in der der Hauptdarsteller eine Mikrobe ist, reichlich ungewöhnlich in einem Sci-Fi Universum zwischen "2001" und "Alien". Robert Wise gebührt der Verdienst den extrem spannenden Stoff in einer kongenialen Weise auf die Leinwand gebracht zu haben. Unter völligem Verzicht auf reißerische Effekte und in einer ähnlich klaren Erzählstruktur wie in der Vorlage wird der Plot allmählich vorangetrieben; die langsame und konsequente Steigerung der Bedrohungssituation wird durch die realistische Darstellung der Wildfire-Wissenschaftler durch die wenigen Schauspieler noch untermauert und gipfelt in einem furiosen Finale. Abgerundet wird der Gesamteindruck durch die faszinierende Bild- und Kameraführung und die experimentelle Hintergrundmusik von Gil Melle. Insgesamt ein außergewöhnlicher Science-Fiction Film, dessen Thematik hochaktuell (man denke an Ebola und Anthrax) und mehr Science als Fiction ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein, 17. Januar 2001
Von Ein Kunde
Eine der besten Sci-Fi Buchumsetzungen überhaupt. Oft wird ja der Fehler gemacht daß man zu viel in einen Film 'reinpacken' will was in einer Unmenge von Dialogen resultiert. Dieser Film jedoch kommt ohne viele Worte aus, er öffnet einfach ein Fenster in eine andere Welt, eine Welt die den Zuschauer an den Stuhl fesselt. In dieser Hinsicht alleine ist dieser Film ein Meilenstein, ein Wegbereiter für ein anderes Pionierstück, nämlich Ridley Scott's Alien. Ohne sensationelle Special Effects oder bombastische Musik gibt dieser Film doch mehr her als manche High Budget Produktion der letzten Jahre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als das Genre erwachsen wurde..., 11. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Die 70er Jahre und das "New Hollywood Cinema" bewiesen, daß auch amerikanisches Kino sehr wohl "für Erwachsene" sein konnte, ohne daß dieses Etikett direkt auf Schlüpfriges verwies. Gerade im Genre des Science-Fiction-Films hatte Stanley Kubrick mit "2001 - A Space Odyssey" bewiesen, daß man auch ohne Monster, Alienangriffe, Mutationen und sogar ohne Action auskommen konnte. Infolge legten verschiedene Filmemacher ambitionierte und hochintelligente Filme vor: Saul Bass drehte mit "PhaseIV" eine ökologische Endzeitvision, wie es sie zuvor noch nicht gegeben hatte, Richard Fleischer legte mit "Soylent Green" eine Dystopie eisigster Kälte, Boris Sagal mit "The Omega Man" eine weitere grausige Zukunfstvision vor, Douglas Trumbull ließ uns in "Silent Running" auf traurigste Art und Weise wissen, daß die Erde endlich ist. Dem Altmeister Robert Wise - ein handwerklicher Alleskönner unter den Regisseuren des klassischen Hollywood, der den Übergang ins neue Zeitalter des "New hollywood" begleitete - war es vorbehalten, in eine noch ganz andere Richtung zu denken. In "The Andromeda Strain", entstanden 1971, zwei Jahre nach der ersten Mondlandung, warf er die Frage auf, was wir möglicherweise bei unseren Ausflügen ins All so mitbringen? Und damit waren keine Aliens gemeint...

In Piedmont, einem kleinen Örtchen in New Mexico, stürzt eine Raumsonde des Militärs ab. Sämtliche Einwohner des Ortes sterben in Sekunden, ebenfalls die Soldaten, die den Ort untersuchen und die Sonde bergen sollen. Ein Team von Experten wird unter der Leitung von Dr. Jeremy Stone (Arthur Hill) zusammengestellt, das in einem Geheimlabor in der Wüste Nevadas untersuchen soll, womit man es zu tun hat und um gegebenenfalls Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die vier Wissenschaftler, neben Stone Dr. Charles Dutton (David Wayne), der Arzt Dr. Mark Hall (James Olson) und die Biologin Dr. Ruth Leavitt (Kate Reid), werden komplett von allen Keimen, Bakterien und Viren gereinigt und schließlich in dem Geheimlabor untergebracht, daß tief unter dem Wüstenboden eingerichtet wurde. Hier treffen sie auf die zwei einzigen Überlebenden, die es in dem Örtchen gab: Ein alter Säufer und ein Neugeborenes. Der Präsident hat die Order gegeben, den Bereich um Piedmont atomar zu zerstören, damit sich das, was da offenbar aus dem All auf die Erde kam, nicht ausbreiten kann. Die Wissenschaftler stellen fest, daß der fremde Organsimus den Effekt eines unglaublich schnellen und absoluten Gerinnungsfaktors auf das menschliche Blut hat. Den Opfern im Ort rinnt roter Staub aus den Adern, wenn man diese öffnet. Ein Flugzeugabsturz über dem "verseuchten" Gebiet, von dem die Wissenschaftler zunächst nichts erfahren, zeigt, daß sich sämtliche Kunststoffteile am Flieger aufgelöst haben. Als die Wissenschaftler schließlich davon erfahren, fordern sie einen sofortigen Atombombenabwurf, um die Ausbreitung ein für alle Male zu unterbinden. Dann jedoch stellen sie nicht nur fest, daß sie es mit einem einzelligen Organismus zu tun haben, den sie "Andromeda-Stamm" (Andromeda Strain) taufen, sondern daß dieser sich per Atmung verbreitet und jegliche Art von Energie absorbiert und zum Wachsen nutzt. Jetzt muß der Abwurf der Bombe unbedingt verhindert werden, weil diese Art der Energiefreisetzung den Organsimus exorbitant wachsen ließe. Der Abwurf kann verhindert werden. Der Arzt des Teams findet heraus, daß der Organsimus nur im mittleren ph-Bereich des Blutes tödlich wirkt, im basischen, bzw. im sauren Bereich stirbt er ab. Deshalb konnten Säufer und der ständig schreiende Säugling überleben. Nun jedoch beginnt nach und nach der Zersetzungsprozeß der Kunststoffteile des Laboratoriums, wodurch dessen Selbstzerstörungsmechanismus aktiviert wird, der nur durch eine bestimmten Schlüssel, den der Arzt immer bei sich trägt, erneut gesichert werden kann. In einem Wettlauf gegen die Zeit muß der Mechanismus nun deaktiviert werden...

Selten ist in einem solch spannenden Film so wenig passiert. Es gelingt Wise und seinem Team, Spannung und eine enorme Dynamik zu erzeugen, ohne daß es allzu viel Handlung oder gar Action gäbe. Es gibt Sequenzen, in denen alle Schauspieler lange auf Monitore starren oder auf Ergebnisberichte und dennoch gelingt es, den Zuschauer immer zu fesseln. Wise führt ein Expertenteam vor. Er zeigt diese Menschen als absolut professionelle Wissenschaftler, die ihre Profession in den Dienst des Staates gestellt haben. Der Zynismus der Dr. Leavitt ist dabei fast der menschlichste Aspekt, den man von diesen Leuten zu sehen bekommt. Der Arzt Dr. Hall fordert zwar ständig ein, daß er zuerst für seine Patineten (also den Alten und den Säugling) zuständig sei, doch wird er von Dr. Stone (sic!) mehrfach darauf hingewiesen, daß ihre Aufgabe nicht die Rettung der beiden sei, sondern eher die Rettung der Welt/Menschheit. Und dazu müssten im Notfall eben Opfer gebracht werden. Diese vier Wissenschaftler sind ihre Profession, sie scheinen kaum außerhalb derselben zu existieren. Kaum erfahren wir etwas über sie, Dr. Stone gibt gerade eine Party, als das Codewort "Wildfire" ihn erreicht und sofort aufbrechen läßt.

Vieles an "The Andromeda Strain" war neu - der erste Film, der eine Computersimulation verwendetet (ein 3-D-Gittermodell des unterirdischen Labors), viele der Spezialeffekte wurden hier erstmals ausprobiert usw. Der Effektdesigner hier war Douglas Trumbull, eben jener Regisseur von "Silent Running" und Effektdesigner für Kubrick bei "2001..." u.a. Doch gelingt es Wise, weitestgehend auf allzu spektakuläre Effekte zu verzichten. Das ganze Setting des Films ist sehr durchschnittlich (von der manchmal etwas psychedelisch anmutenden Laborstation einmal abgesehen, doch selbst hier wird auf allzu Spektakuläres verzichtet), wodurch der Zuschauer vom eigentlichen Thema nie abgelenkt wird, nie wird das Schauen zu einem Überwältigungsprozeß, alles ist der (enggeführten) Ökonomie der Handlung untergeordnet. Dazu trägt auch bei, daß es keine wilden und dadurch unglaubwürdigen Erklärungen für die Geschehnisse gibt. Die Erklärungen für die Vorkommnisse sind biologisch/chemisch nachvollziehbar und dadurch "legitimiert". Das gibt dem Film "wissenschaftliche" Beglaubigung, die durch Wises distanzierten und eher unterkühlten Inszenierungsstil noch unterstützt wird. Fast, so meint man beim Zuschauen, hat man es mit einem Dokumentarfilm zu tun.

"The Andromeda Strain" ist beides zugleich - ein Film der Beunruhigung ebenso, wie einer der Beruhigung, was zu seinem Potenzial beiträgt. An einem Punkt wird den Wissenschaftlern klar, daß diese Sonde nie zufällig zum Objekt des Organismus wurde, sondern bewußt vom Militär eingesetzt war, außerirdisches Leben mit Waffenpotenzial zu suchen. Wenn man also diesem offenbar ausser Kontrolle geratenen Experiment zuschaut und seine Auswirkungen erlebt, ist das Unbehagen darüber, wozu die Regierung fähig ist, sehr ausgeprägt. Zugleich sieht man jedoch diesen Männern und dieser Frau bei der Arbeit zu und fühlt sich relativ sicher. So wird schließlich nicht das außerirdische Leben, das uns zu fremd ist, um uns zu berühren, zu einer Bedrohung, sondern die ganz irdischen Begehrlichkeiten der Institution "Militär", die einmal mehr bereit ist, sich über alle Warnungen und Hinweise hinwegzusetzen.

Ein Schmankerl am Rande. Man beachte die ersten Szenen, in denen der Zuschauer das, was passiert, wenn die Patrouille Piedmont erreicht, lediglich über die Lautsprecher der Soldaten akustisch mitbekommt. Wise setzt hier mal ein Zeichen, das dem Kino eigentlich widerspricht: Nicht das Bild erzählt uns hier Handlung, sondern nur und ausschließlich ein akustisches Signal. Ein weiteres beunruhigendes Detail in diesem an beunruhigenden Details so reichen Film.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xac2a4bc4)

Dieses Produkt

Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All
Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All von Robert Wise (DVD - 2003)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,49
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen