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am 14. Februar 2015
Ich befasse mich zunächst mit der DVD-Fassung, dann mit der Serie selbst.

Zur DVD-Fassung:

- 13 Teile, je 24 Minuten, auf 2 DVDs verteilt: DVD 1 (Teile 1 - 7), DVD 2 (Teile 8 - 13).
- Bild:
von schwankender Qualität. Digitale Überarbeitung ? Davon sehe ich nichts. Optisch sehr unterschiedlich geraten sind einerseits die Szenen in der "Kommandozentrale" des Barons (scharfes Bild, kalte Farben, vielleicht damals auf Video gefilmt) und andererseits die Szenen außerhalb (die machen den Großteil der Serie aus: warme Farben, sehr grobkörnig, unscharf, nahezu Super-8-Qualität). Diese Gegenüberstellung hat einen gewissen Reiz.
- Ton:
ebenfalls schwankend, liegt aber wohl ebenfalls am Ausgangsmaterial: Wenn Schauspieler vor der Kamera von weiter weg zu sehen sind und sprechen, hört man sie kaum, als wäre auf die Mikrofone damals wenig Sorgfalt gelegt worden. Stimmen sind manchmal dumpf.
- Bonusmaterial: keines.

Zur Serie selbst (ACHTUNG, SPOILER):

Stärken und Schwächen auch hier.

- Größte Schwäche: Den Zuschauer für doof halten. Der kommt nämlich sofort darauf, daß Timm, um sein Lachen zurückzubekommen, nur
genau das zu wetten bräuchte.
- Nicht gut durchdachtes Konzept: Warum wird Timm, nur weil er sein Lachen verliert, aggressiv zu seinen Mitschülern ? Der Baron, der spiegelbildlich das Lachen gewonnen hat, behält doch seinen Charakter und wird nicht etwa mitfühlend.
- die Kameraarbeit (Bildkomposition, Winkel): einfallslos, unelegant. Wenn man schon keine Mühe auf ausgeklügelte Kamerafahrten verwenden will (oder kann), sollte die Kamera wenigstens stillstehen und nicht ideenlos mitschwenken. Nur ein Beispiel: Wenn ein durch eine Wüstenlandschaft fahrendes Auto gefilmt werden soll (kommt oft vor in dieser Serie), wirkt es immer besser, weil eleganter, wenn bei stillstehender Kamera und mit leicht herangezoomtem Bild das Tableau der Landschaft als Totale gefilmt wird und das Auto in diesem Bild von einer Seite zur anderen fährt, eine Linie ziehend. Stattdessen wurde das hier so gefilmt: Der Kameramann hält vom Straßenrand aus auf das näherkommende Auto, es fährt dicht an ihm vorüber, er schwenkt unbeholfen mit, so wie ein Tourist, der das zufällig filmt, und das Auto verschwindet in der Ferne. Eine gewisse formale Strenge in der Bildsprache (das kostet kein Geld, lediglich ein paar Sekunden Konzentration und Überlegung vor Ort) hätte die Beklommenheit, mit der Timm Thaler unterwegs ist, dem Zuschauer nähergebracht.
- Keine gravierende Schwäche, aber oft als Stärke verkannt: Ohrners Schauspiel. Ich finde es hölzern, die Sätze sagt er holprig, und immer wenn er spielen soll, daß ihn die Gefühle übermannen, glaube ich ihm das nicht.

Nun aber zu den Stärken:
- das Spiel von Horst Frank: ernsthaft angelegt, um echte Bedrohlichkeit zu erzeugen (in erstaunlichem Vorgriff des Spiels de Niros in "Angel Heart" acht Jahre später). Das finde ich bemerkenswert, denn hier nimmt die Serie den Zuschauer wieder ernst. Horst Frank legt dankenswerterweise keinen "ich spiele jetzt mal harmlos nur für Kinder"-Habitus an den Tag. Er gibt seine Figur nicht etwa durch wilde Gesten oder Augenrollen der Lächerlichkeit preis und hüllt die Rolle dadurch nicht in die augenzwinkend herablassend ironische Watte, mit der überbehütende Pädagogen manchmal meinen, den jungen Zuschauer schonen zu müssen.
- die Dialoge: alle sorgfältig formuliert, was bei Horst Franks Rolle zu zahlreichen Bonmots führt und aus Tommi Ohrners Mund manchmal etwas ungelenkt hervorkommt. Daß Schwester Agatha das Wort "Teufel" in fast jedem Satz, den sie sagt, unterbringen muß, fand ich allerdings ein wenig nervend.
- die Musik von Christian Bruhns (elektronisch, mit Schlagzeug, ähnlich Tangerine Dream der späten Siebziger), sie ist neben Horst Frank der zweite entscheidende Qualitätsfaktor. Sie erzeugt sehr wirkungsvoll unheimliche Stimmungen. Mehr von solcher Stimmung hätte der Serie gutgetan. Wenn Agathe und Heinrich im Auto sehr nah ab Abgrund rasen und man dazu eine lustige Musik hört, denke ich daran, um wieviel eindrucksvoller gerade diese Szenen mit einer unheilvollen Musik gewesen wären.
- die Abbildung des Zeitgeistes: Nostalgie und viele Wiedererkennungs-Momente für alle, die damals auch etwa in Ohrners Alter waren (ich sage nur: Schlümpfe). Lustig auch, daß Timm Thaler ein "Tim und Struppi"-Comicband liest. Lustig nicht nur, weil sich die Vornamen gleichen, sondern weil die Idee, als blinder Passagier im Beiboot zu reisen, was Timm Thaler dann ja tut, auch aus einem "Tim und Struppi"-Band stammt, wenngleich nicht aus dem Band, den Timm im Film in der Hand hält und ganz furchtbar knickt (es ist "König Ottokars Zepter", glaube ich), Was mir beim Gucken nach den vielen Jahren besonders auffiel: Die Schüler waren damals viel dünner als heute, und junge Menschen wurden von Erwachsenen bei den leichtesten Anlässen gescholten, und zwar mit harten und lauten Worten, mit einer verbalen Brutalität, die heute nicht mehr vorstellbar wäre. Aber damals war es nun einmal so. Das galt als normal. Ich bin Zeitzeuge.
- die Aktualität: Der Baron betrachtet und belauscht mit überheblicher und geradezu unschuldiger Selbstverständlichkeit auf seinem riesigen Bildschirm das Privatleben aller Menschen in allen Einzelheiten, ganz wie es ihm beliebt. Woran erinnert einen das nur ?
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am 7. April 2016
Alles so, wie es damals war. Meine kleine (7 Jahre) liebt die Folgen, die ich abends mit ihr gemeinsam schaue. Und sie findet die alten Autos, Telefone und Kleidung besonders lustig!
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am 8. Juli 2014
nachhängen und den eigenen Kindern mal was von früher zeigen.
Praktische Collector's Box. Schönes Geschenk für >>Kids<< der damaligen Zeit.
Super.
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am 27. November 2012
Endlich gibt es Timm Thaler wieder zu sehen, wenn auch nur per DVD.
So können Eltern ihren Kindern eine der Serien Ihrer Jugend zeigen.

Die Geschichte sollte eigentlich bekannt sein. Das Buch gehört ja inzwischen zu den Klassikern.
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am 31. Juli 2014
Fasziniert auch noch die Jugend von heute! Als Schullektüre gelesen und dann die Verfilmung nach und nach angeschaut - die Schüler fanden es spannend.
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am 13. Mai 2013
Der Artikel kam pünktlich, wie ich es gewohnt bin.Zur Serie.... Ich fühlte mich in die Kindheit versetz .... immer noch spannend.
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am 27. April 2014
Filme mit einem gewissen Nährgehalt sind rar aber es gibt sie Timm Thaler ist einer von diesen , gut ihn bei amazon zu finden .
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am 7. April 2011
Seit Anfang nenn ich die Collectorsbox von Timm Thaler mein eigen! Gestern hab ich mir nun die komplette Serie angesehen. Wirklich eine tolle Serie, wo von der Titelmusik bis hin zum Schlüss Spannung aufkommt und auch Nostalgie.
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am 4. November 2003
Endlich ist er wieder da! Timm Thaler, der Junge, der sein Lachen an den Teufel verkauft. Was er dafür bekommt? Er kann sich alles wünschen, was er möchte. Klar, daß man dabei auf Dauer auch nicht glücklich werden kann. Irgendwann versucht Timm, unterstützt von seinen Freunden, sein Lachen wieder zurückzubekommen. Aber mit dem Teufel legt man sich eben nicht so leicht an.... Soviel kurz zum Inhalt der ersten Weihnachtsserie, die das ZDF ausgestrahlt hat. Nur kurz erwähnt, daß es auch schön wäre, die nachfolgenden Weihnachtserien wie "Silas", "Jack Holborn", "Anna", "Oliver Maas" etc. auch endlich auf DVD zu bekommen! Aber zurück zu "Timm Thaler": Eine wirklich gelungene Familienunterhaltung - besonders für alle, die wie ich die Serie als Kind im Fernsehen gesehen haben!
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am 14. Januar 2014
werden wach, wenn ich die Serie sehe. Als sie 2012 im Fernsehen kam, habe ich sie aufgenommen und in Ruhe angesehen. Schön, dass es eine Collectors Box gibt. Horst Frank als Baron Lefouet - einfach klasse. Solche Schauspieler werden leider immer weniger.
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