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Kundenrezensionen

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am 25. März 2007
Habe dieses Album geschenkt bekommen und kannte vorher nur "the Burning Red"...

Der unterschied zwischen den oben genannten Alben ist eigentlich (so wars bei mir), das "the Burning Red" gleich zündet und "Through the Ashes of Empires" etwas zeit braucht, da die Riffs etwas komplexer und die Tracks länger sind.

Genauso wars bei mir erst nach einiger Zeit erkannte ich die Genialität des Albums.

Jeder Song dieses Albums hat musikalisch und lyrisch seinen eigenen Charakter, ohne das die Genre Grenzen überschritten werden. Hier wird nicht Abwechslung durch irgendwelche Effekte oder sogar Rap/Sprechgesang geschaffen, dieses Album ist ein reines METAL Album, moderner Stil und klassischer Stil modern interpretiert.

Einfach Moderner Trash Metal zeitlos und genial.

Textlich wiederholt sich dieses Album in keinem der 10 (bzw. 11 Tracks).

Hier werden zwar zum allgemein bekannte Sachen thematisiert, aber Gut rübergebracht (Imperium, Bite the Bullet, Elegy, Vim, all falls down, Descend the Shaces of night ) oder auch Persönlcihe Erlebnisse und Gefühle, ohne schnulzig zu klingen (Left unfinished, in the presence of my

enenmies, days turn blue to grey, seasons wither, wipe away the tears).

Musikalisch bleibt es diesmal, wie schon gesagt, im Metalbereich.

Es sind alle Arten vorhanden von langsam (Elegy, Presence of my Enemies) über Mid-Tempo (Days turn Blue to Grey) bis Up-Tempo (Imperium, Seasons Wither).

zu den Einzelnen Tracks:

-1.Imperium:

Eines der Aushängeschilder des Albums und mit 6:39 einer der längsten Tracks, geiles Riff Feuerwerk mit unterschiedlichen Parts und einem ruhigen Teil in der Mitte, leider kein Solo.

-2.Bite the Bullet:

kurzer knackiger, eingängiger Neo-thrasher mit 3:20 einer der kürzesten, leider auch ohne Solo aber dafür mit gutem Übergangspart am Ende.

-3.Left Unfinished:

5:44 langer Song mit Spieluhr Intro und epischem Outro, insgesammt schneller Track, Pre Chorus ist geil von Double-Bass untermalt, das Solo am Ende spielt Flynn persöhnlich. Lyrisch geht es um die adoption des Sängers, hier gibt er ein "f*** you" an seine leiblichen Eltern.

-4.Elegy:

der Earth song auf diesem Album (3:54). Langsam und athmosphärisch, eher eine der ruhigeren Nummern aber durchaus gelungen, leider kein Solo.

-5.In the presence of my enemies:

mit 7:20 der zweitlängste Track und auch zähste Track, ziemlich langer, langsamer Anfang, dann ein Geiles Solo (ca.1:30) und ein etwas agressiverer und schnellerer Abschlusspart.

-6.Days turn blue to grey:

Etwas ungewohnter Stil. Wird mit einem Bass solo eingeläutet, geht in ein geiles Riff über. Besonders gut ist der Breakdown am Ende des 5:27 langen Stücks, kein Solo.

-7.Vim:

zuerst alls Filler verdächtigt, entwickelt sich aber gegen Ende ziemlich gut durch Breakdown/Solo-Mutation. An den lyrics war auch Basser Adam Duce beteiligt. Playtime 5:11.

-8.Seasons Wither (US-Bonus Track):

Einer der genialsten und auch längsten Songs mit 6:17 Spielzeit. Zuerst kommt ein lauter werdender Intro-Sound der dann in ein Thrash Riff übergeht. Beim Chorus wird etwas vom Gaspedal genommen, später kommt ein ziemlich gutes Gitarrensolo und ein Übergangspart mit klaren Gesangslinien und Background-Gesang. Insgesammt Imperium ähnlich und doch anders aber auf jedennfall mehr als ein Bonustrack. Schade das er nur auf der US-Version erhalten ist.

9.All falls down:

Mit einzelnen Tönen und ruhiger Strophen berginnendt, doch bald sich in ein Rifffeuerwerk verwandelnder Neo-trasher. Chorus ist ein kurzer melodischer Gesang, der Spätere "Ruhe vor dem Sturm Part" ist gut in Szene gesetzt befor es in Gebrüll und Riffing ausartet. 4:28 langes Stück und eines der Highlights. hier kein Solo, was auch nicht von Nöten ist.

10.Wipe away the tears:

Auch hier hatte Duce lyrisch die Finger im Spiel. Dieser 3:53 lange Track ist nicht unbedingt überragend, ist aber gelungen da die "don't give up"- message zur musikalischen Umsetztung passt.

11.Descent the Shades of Night:

Schlusslicht und gleichzeitig eines der Highlights. Mit 7:44 ist diese Semi-akustische Halbbalade, die das Sterben thematisiert, der längster Track.

Akustik-Gitarren Anfang, melodiöser Gesang und ein ein top Gitarrensolo sind hier dabei. Echt gut als Abschluss gewählt.

Alles in allem Top Album und zurecht bei Metalhammer Album des Jahres 2003.

Wie oben erwähnt brauch es allerdings mehrere Durchläufe, wobei Imperium, Left Unfinished und All Falls Down gleich beim ersten mal hängenblieben.

5 Punkte!
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am 15. Januar 2004
Nach dem schwächsten Machine Head Output "Supercharger" konnte die zu diesem Zeitpunkt bereits totgesagte Band mit dem oberamtlichen Live-Album "Hellalive" anfangs des Jahres überraschen und die Vorfreude auf den nächsten Longplayer wecken...
Jetzt ist er endlich da, trägt den monumentalen Titel "Through The Ashes Of Empires" und ist der erste würdige Nachfolger des legendären Erstlingswerks "Burn My Eyes" aus dem Jahr 1994. Punkt! "Imperium" (hier haben die Thrash-Götter auch einen beindruckenden Videoclip gedreht) eröffnet das Langeisen und knüft genau da an, wo "Davidian" aufgehört hat und erweist sich als qualitativ genauso hochwertige Granate(!). Dieses Lied wird wohl noch in alle Ewigkeit seinen Stammplatz in der MH-Live-Setlist haben. Ansonsten finden sich auf dieser abwechslungsreichen CD alle Facetten: Satte Ohrwürmer ("Left Unfinished"), Extrem geile Midtempo-Stampfer ("Bite The Bullet", "Elegy"), eine hohe Bandbreite der Vocals von Robert Flynn ("All Falls Down") und mit "Descend The Shades Of Night" ein völlig ungewohnter, aber deshalb nicht weniger bemerkenswerter MH-Song (vielleicht sogar der Beste!!!), der wie auch "The Burning Red" balladenhaftige Elemente enthält, jedoch durch einen hohes Maß an Abwechslung überzeugen kann! - Das Album ist das Ergebnis vier engagierter Musiker, die endlich wieder zu sich selbst und vor allem zu ihren Wurzeln gefunden haben!
"Through The Ashes Of Empires" ist meiner Meinung nach DIE Überraschung des Jahres 2003 geworden, wer hätte das noch vor anderthalb Jahren vermutet??? Wer "Burn My Eyes" mochte, wird sich diese (inoffizielle) Wiedergeburt Machine Heads wohl einrahmen und sich über's Bett hängen!
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am 10. November 2003
"Burn my eyes" war ein Meilenstein. "The more things change" ein guter, aber unspektakulärer Nachfolger. "The burning red" trotz aller Nu-Metal-Verdächtigungen ein Hammer, "Supercharger" wiederum unspektakulär.
Der Logik folgend musste "Throug the ashes of empires" ein großer Wurf werden. Doch allein der Glaube wollte sich nicht so recht einstellen. Wie sollten Machine Head wieder an die Glanztaten der Vergangenheit anknüpfen? Der reine Nu-Metal hat sich inzwischen selbst überlebt und die brachiale Power des Debuts muss zwangsläufig unerreicht bleiben.
Und siehe da, MH treten die Flucht nach vorne an. Progressivität und Intensität heißen die Zauberwörter, die "TTAOE" zu einem großen Album machen. Schon der Opener "Imperium" reißt den Hörer mit brutaler Dynamik, feinen Gesangsarrangements und zweistimmigen (!!) Riffs aus seiner Lethargie. MH sind wieder wer!
Hier wird auf technisch höchstem Niveau, Phil Demmel sei Dank, demonstriert wie moderner Metal zu klingen hat.
Ob nun der Hit "Left unfinished" (schöner Refrain), das melancholische "Days turn blue to gray" oder das brutale "Vim" - hier sitzt nahezu alles.
Flynns durchwegs überzeugende Gesangsleistung gipfelt im abschließenden "Descends the shades of night", das mit wunderbaren Gitarrenharmonien und raffinierten mehrstimmigen Gesangslinien dem Album einen würdigen Schlusspunkt setzt.
Respekt für diese Leistung. Dieses Album muss man wohl haben...
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am 9. November 2004
...und Machine Head blühen zum zweiten Mal ganz groß auf. Wahrlich ein tolles Comeback der musikalisch Totgeglaubten. Diese CD ist nach dem Hammerdebüt bereits der nächste Meilenstein dieser Band, übertrifft „Burn My Eyes" in Sachen Perfektion und Präsentation sogar noch.
In Sachen Musik hat man wieder einen Schritt zurück gemacht, oder drücken wir es positiv aus: Machine Head besinnen sich hier auf ihre Wurzeln und ihre ganz große Stärke, nämlich kompromisslosen, anspruchsvollen, kritischen Thrash-Metal zu spielen. Mit ihrer New-Metal Phase haben sie ganz sicher schnell Fans dazu gewonnen, doch mit so einem Album kann man gewiss sein noch in zehn Jahren seine Anhängerschaft zu begeistern und den Status der Unvergesslichen erreicht zu haben. So überrollt einen die Scheibe auf der Stelle, die beiden Opener könnten der Maßstab sein, an denen man Machine Head und andere Genre-Musiker in Zukunft misst. Nicht minder gut sind das hasserfüllte konfrontierende ‚Left Unfinished', und ‚Elegy', eine Abrechnung mit unserer Maßlosigkeit.
"Acid rain cries her pain/ Full bloom, a world gone insane/
Her anger the flower/ Plays God with all of our lives/
A requiem/ Earth belong not to you/ Belong all we to her"
Track numero fünf wird von vielen als die Referenz schlechthin gesehen. Kann ich gut verstehen, das Lied überzeugt in allen Belangen. Am besten mal anhören, um sich ein Bild vom Album zu machen. „Days Turn Blue To Gray" ist ebenfalls genial, sehr tiefgründiger Song, textlich und musikalisch eine ganz große Leistung.
Ein weiteres Highlight stellt meiner Ansicht nach ‚Wipe The Tears' dar. Der Song handelt von Enttäuschung, Rückschlag und Desillusion, und wirkt dabei gleichzeitig ermutigend und niederschmetternd. Dabei kommt dieser sehr persönlich erscheinende Song emotional extrem authentisch 'rüber, so dass er einfach fasziniert.
"Ask me how it feels/ To feel like you're a failure/ When everything that's real/ Burns the flame in anger/ I've heard it all before/ I've felt some pain and more/ More than you could ever dream/ More than it probably seems
...
I will fight for what I love/ And I will fight for those I care/ I will fight at anytime/ And I will fight anywhere/ With my heart aimed at this world/ Destiny I watch unfurl/ I'll wipe away the tears"
Dieses Album ist mir viel wert, eben aufgrund der Intensität, mit der Rob Flynn und Co. die Sache angehen. Lyrics und Aussage kommen daher sehr glaubwürdig, vielleicht sogar überzeugend beim Hörer an. Ein Meisterwerk und mein persönliches Album des Jahres 2003! "Don't give in/ Don't give up".
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am 24. Mai 2005
Ja! Endlich! Darauf habe ich gewartet. Einst völlig verblüfft vom Erstlingswerk, tat ich mich wirklich schwer die Nachfolgealben zu kaufen. Schlechte Kritiken haben dazu geführt, dass bis vor Kurzem lediglich "Burn my eyes" unter der Kategorie MH in meinem Regal stand.
Die positiven Resonanzen auf "Through the Ashes of Empires" haben mich dann doch bewegt, nach Jahren der MH-Abstinenz meine Sammlung um diese neue Scheibe zu erweitern. Und die positiven Kritiken haben nicht übertrieben!
MH liefern mit diesem Album wirklich einen absoluten Hammer aus, der problemlos an "Burn my eyes" angeknüpft werden kann. Knüppelhart, aber mit einer MH-typischen Mischung aus langsameren Songstrukturen, die man getrost als "Ruhe vor dem Sturm" bezeichnen darf, machen dieses Album wirklich zu einem Hörgenuß.
Es wird eine lange Zeit vergehen, bis ich mich an dieser Scheibe satt gehört haben werde. Bis dahin wird in den nächsten Wochen "Through the Ashes of Empires" wohl die Alleinherrschaft über meinen CD-Player behalten.
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am 3. April 2005
"Throgh the ashes..." braucht den Vergleich mit dem legendär-genialen Erstling "Burn my eyes" kaum zu scheuen.
Rob Flynn hat mittlerweile seine Stimme merklich weiterentwickelt ohne dabei die spürbare Wut in seiner Performance zu verlieren. Diese Tatsache kommt bei Songs wie "Imperium" oder "Days turn blue to grey" super zur Geltung.
Das Album legt gleich mit dem spitzenmässigen "Imperium" los, einem sehr abwechslungsreichen Stück das meiner Meinung nach alle Stärken der Band vereint.
Die nachfolgenden Stücke wie z.B. "Bite the bullet" bleiben auf erfreulich hohem Niveau und laden einfach zum mitbangen ein. Weitere Highlights des Albums sind das bereits angsprochene "Days turn blue to grey" und "the presence of my enemies".
Alles in allem ein Metalalbum wie ich es mir Wünsche: Laut, wütend ohne prollig zu wirken, toll gespielt (vor allem Drummer Dave McClain haut sich mal wieder die Seele aus dem Leib) und mit toll vorgetragenen Lyrics.
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am 23. Januar 2007
Wer auf Metalcore steht, sollte sich diese CD nicht entgehen lassen. Perfekt in Szene gesetzter Neo-Trash, der alles vereint was gut ist. Allein der erste Track "Imperium" ist den Kaufpreis wert. Ein knapp 7-minuten langer Song der perfekt shouts und klaren gesang sowie modernen Metal mit klassischen Metal (Iron Maiden) vereint. Der Rest der Songs bleibt dieser Linie treu. Hervorzuheben sind vor allem noch "Descend Of Shades In The Night", "Days Turn Blue To Grey" und "Elegy". Man muss natürlich auch erwähnen, dass Robert Flynn, wenn es um klaren Gesang geht der Jugend (Matt Heafy-Trivium, Howard Jones-KSE) etwas hinterherhängt. Also "Know your Roots!!!" ihr KSE, Trivium und As I Lay Dying Fans und holt euch zumindest dieses Album von Machine Head.
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am 12. November 2003
Respekt an die Herren von Machine Head; ich denke mit so einer Platte haben die wenigsten unter uns gerechnet. Als gnadenloser Fan des Erstlingswerkes „Burn My Eyes" hatte man ja immer noch so ein bißchen die Hoffnung, alles könnte wieder so werden wie damals, aber wirklich daran geglaubt hat wohl niemand. Nun ist er also da: der offizielle Nachfolger zum besten Debüt aller Zeiten, und ich möchte sogar behaupten, „Through the Ashes of Empire" ist noch einen Tick besser ausgefallen.
Alle Fans des Klassikers „Davidian" dürfen sich freuen: es geht noch besser! Der über 6 (in Worten: sechs) Minuten lange Opener „Imperium" schlägt ganz locker alles bisher Dagewesene in Sachen Machine Head. Hat man beim langsamen und ruhigen Gitarrenintro noch den unliebsamen Eindruck, die Band könnte jetzt ganz vom rechten Weg abgekommen sein und hat sich doch in die „Supercharger"-Ecke kommerzialisieren lassen, bläst McClain dem Hörer diese Gedanken mit einer Arch-Enemy- ähnlichen Drumattacke aus den Hirnwindungen, die sich gewaschen hat (man vergleiche deren Opener auf dem „Wages of Sin"-Album). Auch Neuzugang Demmel, der den etwas Älteren unter uns noch aus Vio-lence Zeiten bekannt sein sollte, verpaßt dem MH-Sound genau die richtige Portion an dreckigem Unterton, der sich auf die superbrutale Produktion der Platte jedoch nicht negativ auswirkt. Auch bietet uns „Imperium" wieder das über die Jahre liebgewonnene Markenzeichen der Band, die verstreut aber überaus präzise eingesetzte Gitarren-Rückkopplung. Darüber hinaus, und das macht den Song so genial, erlebt der geneigte Hörer gegen Ende dieses Oberknallers einen astreinen Knüppelpart, wie wir ihn seit „Struck A Nerve" auf dem The More Things Change Album nicht mehr erleben durften. Spätestens hier dürfte jedem klar geworden sein, daß dieser Silbling mit den Ausrutschern der Vergangenheit fast nichts mehr zu tun hat. Daß Imperium Davidian auf lange Frist auch beim Live-Repertoire der Band ablösen könnte, merkt man auch an der im Booklet enthaltenen Aufforderung an die Fans, die ersten Verse mitzugrölen.
Die jüngere musikalische Vergangenheit ist jedoch nicht ganz verschwunden, denn Rob Flynn hat seine gesangliche Entwicklung bis auf die Hip Hop Elemente nicht aufgegeben. Was bleibt ist der, wenn auch nur gelegentliche, Wechsel zwischen seinem gewohnt kratzigen Shouting und cleanen Gesangsparts. Auch bietet der Abschlußsong „Descend the Shades of Night" die seit „The Burning Red" bekannte ruhigere Ecke der Band. Bei den vorherigen 9 Oberkrachern zwar etwas fehl am Platz, aber ich denke, die Fans werden es überleben, wenn die NüMetal-Bewegung auch an unseren Recken von Machine Head nicht spurlos vorbei gegangen ist. Dafür wieder dabei (und seit „Davidian" unschlagbar): der ‚gesangliche' Einsatz von Basser Duce, der den Thrash-Hammer des Jahres herrlich abrundet. Ich frage mich wirklich, was man zu sich nehmen muß, um so ein Organ zu entwickeln... Trotz dem hier vielleicht erweckten Eindruck, die Scheibe habe nur „Imperium" zu bieten, sollte betont werden, daß der Opener einfach alle Stärken der Band prägnant zusammenfügt. Die anderen Stücke sind aber natürlich genauso wenig zu verachten. „Bite the Bullet" wird sich sicherlich zu einer Live-Sensation mausern. „Left Unfinished" bietet die wütendsten Lyrics, die ich seit langem lesen durfte (wunderbar dafür geeignet, seine Freundin beziehungstechnisch fallen zu lassen). Die Stücke „Vim" und „All Fall Down" bieten auch hinten raus noch genügend Stoff, um den Nacken zu beanspruchen. Das Album kann demnach als rundum gelungen bezeichnet werden.
Bleibt also nur noch, „Through the Ashes of Empire" uneingeschränkt nicht nur als Weihnachtsgeschenk zu empfehlen. Machine Head sind wieder da, und zwar so wie die Fans sie kennen und lieben gelernt haben. Kleiner Wehrmutstropfen der Doppel-CD ist für mich persönlich der geringe musikalische Mehrwert der Demos, der den Preisstrategen bei Universal wohl wesentlich höher erschien. Auch das Making-of muß man nicht unbedingt gesehen haben und so haben die sogenannten Enhanced-CDs für mich eigentlich nur den Sinn, das Teil teurer an den Mann zu bringen.
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am 29. Januar 2004
Machine Head liefern ein Album am Rande der Genialität ab und setzen neue Maßstäbe im Bereich des Groove- und Hardcore Metals. Peitschende Riffgewitter, eingängige Melodien garniert mit einer hohen Komplexität und Spielfreude finden sich ebenso wie druckvolle Gesangspassagen, die gelegentlich auch gefühlvoll und fantasievoll sind. Die Gitarre schafft es selbst Flageoletts wie Power-Chords klingen zu lassen und schleudert ein technischen Lick nach dem anderen aus den Saiten. Da können diverse Nu-Metal Combos nur vor Neid erblassen. An diesem Album kann man keine Kritikpunkte anbringen.
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am 18. November 2003
Auch ich hatte im Vorfeld einige Bedenken ob Machine Head es nochmal schaffen würden ein ähnlich geiles Album wie "Burn my Eyes" zu veröffentlichen, denn gerade auf dem Vorgänger "Supercharger" drifteten Machine Head für meinen Geschmack zu häufig in neumetallische Gefilde ab.
Doch meine Bedenken waren schon nach dem ersten Durchlauf Verganenheit!MACHINE HEAD ARE BACK!!!
Gleich der erste Track böllert einem völlig die Birne weg, solch einen geilen Smasher hab ich echt schon lange nicht mehr gehört.Wen interessiert "Davidian" noch,"Imperium" heißt das neue Aushängeschild von Machine Head(Soll aber nicht heißen das "Davidian" jetzt scheiße ist).
Ich möchte jetzt nicht jeden einzelnen Track beschreiben weil ich mich sonst eh nur wiederholen würde.Die sind einfach alle wie von Gott gemacht, die hammergeilen Riffs die einem einfach net aus dem Kopf gehen, das unglaubliche Drumming von Herrn McClain(Eine Liga mit Dave Lombardo)und die superben Melodien, die unnacharmliche geile Produktion,.........,.....
Das könnte so weiter gehn denn an diesen Album ist einfach alles perfekt!!!!!!!!!!
Machine Head sind zurück und zwar stärker denn je!! und genau das ist es was die Metal Szene braucht Leute wie Robb Flynn und seine Mannen.
KAUFEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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