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5.0 von 5 Sternen Ein Schwergewicht unter den Gesamteinspielungen
Die Ära Konwitschny (1949-1962) war eine goldene Zeit für das Gewandhausorchester Leipzig. Viele hervorragende Aufnahmen entstammen diesem Abschnitt. Natürlich legte Franz Konwitschny (1901-1962) auch eine Gesamteinspielung aller Sinfonien Ludwig van Beethovens vor, und nicht nur eine: Die vorliegende Gesamteinspielung aus den Jahren 1959 bis 1961 ist die...
Veröffentlicht am 2. August 2010 von Andre Arnold

versus
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3.0 von 5 Sternen Durchschnittliche Einspielung
Mein Vater brachte diese Einspielung in meiner Jugend aus der DDR mit und besitze selber heute eine CD-Ausgabe .... Sauber gespielt partiell sher gut akzentuiert, im nächsten Satz wiedr etwas langweilig ... der Runfunkchor Leipzig ... hatte schon bessere momente auch wenn es nicht schlecht ist, eben nicht so klar herausragend wie manch anderes Mal. Die...
Vor 19 Monaten von N. Berger veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schwergewicht unter den Gesamteinspielungen, 2. August 2010
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien (1-9) (Ga),Overtüren (Audio CD)
Die Ära Konwitschny (1949-1962) war eine goldene Zeit für das Gewandhausorchester Leipzig. Viele hervorragende Aufnahmen entstammen diesem Abschnitt. Natürlich legte Franz Konwitschny (1901-1962) auch eine Gesamteinspielung aller Sinfonien Ludwig van Beethovens vor, und nicht nur eine: Die vorliegende Gesamteinspielung aus den Jahren 1959 bis 1961 ist die dritte und letzte. Es war der Zyklus, den ich mir zu allererst zugelegt hatte und der mir meinen Weg zu diesen unfassbar erhebenden Werken verschaffte. Noch heute halte ich ihn für einen der besten, wenn er auch weniger bekannt ist.

Die ersten beiden Sinfonien spielt Konwitschny frisch, aber an markanten Stellen durchaus etwas getragener und majestätischer. Seine Herangehensweise mit einem großen romantischen Orchester mag zwar nicht mehr zeitgemäß sein, aber der Effekt entschädigt voll und ganz, besonders im Kopfsatz der zweiten Sinfonie.

Die Einspielung der Eroica wird durch die perfekt spielenden Leipziger zu einem wahren Leckerbissen. Freilich ist das gewählte Tempo im Kopfsatz in keiner Weise ein Allegro con brio, aber wenigstens kitzelt der Dirigent das Letzte an Heroischem, Erhabenem aus diesem Satz heraus. Auch der gemessene Trauermarsch ist astrein interpretiert. Besonderes Lob verdient aber das Finale, das ich selten so flüssig und transparent gehört habe wie in dieser Einspielung.

Eher langsam spielt das Orchester auch die vierte Sinfonie, vor allem wieder den Kopfsatz. Das liegt aber insbesondere daran, dass der Dirigent das wundervolle, einleitende Adagio bis zum Äußersten ausreizt. Ansonsten strotzt die Aufnahme von Kraft und Vitalität.
Die Fünfte ist wirklich famos: Trotz der Tatsache, dass Konwitschny acht Minuten für den Kopfsatz braucht, schafft er es durch seine scharfen Akzentuierungen, die Anspannung niemals versanden zu lassen. Auch der Rest des Werkes, besonders das Finale, ist mehr als gelungen.

Die Pastorale dirigiert Konwitschny recht zügig, wenn man den Kopfsatz und das Finale betrachtet. Die Szene am Bach" wirkt wärmend, farbig und nuancenreich durch die ihr zuteil werdende Lyrik und Poesie. Vor allem aber zaubern die Leipziger ein hervorragendes Gewitter.

Im Kopfsatz der rhythmischen Siebenten lässt der Dirigent sich wieder recht viel Zeit, zögert den Ausbruch des Orchesters möglichst weit hinaus, um dann einen bewegenden Tanz zu zelebrieren. Natürlich ist das Trio des Scherzos zu langsam gespielt, aber gerade dadurch erzeugt Konwitschny ungeahnte Züge an diesem genialen Stück. Auch das Finale berauscht.
Der lockeren, nostalgischen Achten allerdings raubt er ihren Esprit an keiner Stelle durch zu langatmiges Spiel. Das Orchester lässt sich bereitwillig auf das Frotzeln dieser Sinfonie ein.

Unangefochtenes Highlight ist dann die Neunte: Ein schicksalsschwerer Kopfsatz, ein gehender Teufelsritt im Scherzo, ein tiefsinniges, atmendes Adagio und ein strahlendes, mäßig schnelles Finale mit perfekten Solisten und einem glänzenden Chor runden diese tadellose Gesamteinspielung ab.

Als Zugabe gibt's noch einige Ouvertüren in einheitlich grandioser Einspielung: Die drei Leonore Ouvertüren plus die Fidelio Ouvertüre - herausragend vor allem in den Fortepassagen -, die Coriolan Ouvertüre - ein weiterer Höhepunkt dieser Box - und die Ouvertüre zu Beethovens Ballett Die Geschöpfe des Prometheus".

Angesichts des hohen Alters der Aufnahmen muss die wunderbare Aufnahmequalität in höchsten Tönen gelobt werden.

Fazit: Wer eine historisch korrekte Einspielung dieser Meilensteine der Musikgeschichte sucht, ist hier freilich fehl am Platze. Wer aber eine homogene und so geartete Einspielung sucht, die die Partitur hinter sich lässt und nach der zutiefst menschlichen Aussage dieser Musik sucht, der wird seine helle Freude haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finally found it!, 30. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien (1-9) (Ga),Overtüren (Audio CD)
Dies ist die 10. (!!) Gesamtaufnahme der Beethovensinfonien, dié ich in den letzten 20 Jahren erworben habe und ich habe nicht geglaubt, dass ich bei so viel altbekanntem nochmal so euphorisch werden kann. Es ist eher eine tradiotionelle Aufnahme mit gemäßigten Tempi, erstaulicherweise aber sehr transparent, so dass ich Dinge höre, die ich so noch nicht wahrgenommen habe, obwohl diese Musik so lange ich denken kann, ein Teil von mir ist. Für jemanden, der selbst einmal in einem Orchester gespielt hat, ist der Klang dieses Orchesters, die Kombination von Musikalität und Präzision schlichtweg faszinierend. Nicht versäumen und kaufen, bevor irgendein Betriebswirt sie aus dem Katalog streicht!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte aber tolle Interpretation, 17. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien (1-9) (Ga),Overtüren (Audio CD)
Zugegeben, ich mag die langsameren und getragenen Interpretationen sehr gerne. Ich habe seit vielen Jahren die Masur/Gewandhaus Aufnahme und finde Sie immer wieder schön. Als ich nun wegen eines Defekts der CDs eine neue Aufnahme gesucht habe, fand ich tief vergraben diese wunderschöne Aufnahme und ich finde das Gewandhausorchester ist nicht wieder zu erkennen und auch der Rundfunkchor Leipzig ist hier mindestens eine Nummer besser.

Gänsehaut wie bei einem Livekonzert der Neunten. Erinnerte mich sehr an die Neujahrskonzerte in der Hamburger Laeizhalle.

Einziger kleiner Wermutstropfen ist die Klangqualität der Aufnahme von 1963! die manchmal leichte Erinnerungen an Schallplatten (ja diese schwarzen runden Scheiben) aufkommen läßt. Aber trotzdem noch ein Gut für die Qualität.

Eigentlich 4,5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen über 50 Jahre alte Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien mit dem Gewandhausorchester unter Konwitschny, 17. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien (1-9) (Ga),Overtüren (Audio CD)
Obwohl diese Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien nun über 50 Jahre (!) auf dem Buckel hat, ist sie nicht nur hörens-, sondern auch empfehlenswert.
Ja, sie ist in Stereo aufgenommen. :-)
Die Lesart Konwitschnys, der das Gewandhausorchester dirigiert, ist durchaus oft pathetisch und wenig zurückhaltend.
Er kostet jedes Crescendo und Sforzato voll aus, aber nicht unbedingt um eines vordergründigen Effekts wegen - und man muss sagen, dass die Interpretationen und der Orchesterklang sehr warm und blutvoll sind.
Konwitschny wählt hin und wieder langsamere Tempi und legt somit etliche Details frei, über die manch ein anderer vielleicht hinweghuschen würde.
In Anbetracht des Alters der Aufnahmen darf man nicht erwarten, dass sie nun wahnsinnig brilliant etwa in den höheren Frequenzen wären, aber der Klang ist für mein Empfinden absolut in Ordnung.
Interessante und sehr gute historische Einspielungen eines Orchesters mit einer langen Beethoventradition!
Übrigens: auf dem Programm von Mendelssohns erstem Gewandhausorchesterkonzert stand auch eine Beethoven-Sinfonie, interessanterweise seine Vierte.
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4.0 von 5 Sternen Spannung und Druck bis zum Ende, 12. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien (1-9) (Ga),Overtüren (Audio CD)
Dieser Beethoven von Konwitschny und dem Gewandhausorchester Leipzig ist ein sehr hörenswerter (einschließlich der Sinfonie Nr. 9), weil entsprechend der Art und Weise des damals sehr verehrten Dirigenten Franz Konwitschny stets Spannung und Druck bis zum Ende des Musizierens herrscht - sehr zur Freude der Hörer.
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3.0 von 5 Sternen Durchschnittliche Einspielung, 7. Dezember 2012
Von 
N. Berger (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien (1-9) (Ga),Overtüren (Audio CD)
Mein Vater brachte diese Einspielung in meiner Jugend aus der DDR mit und besitze selber heute eine CD-Ausgabe .... Sauber gespielt partiell sher gut akzentuiert, im nächsten Satz wiedr etwas langweilig ... der Runfunkchor Leipzig ... hatte schon bessere momente auch wenn es nicht schlecht ist, eben nicht so klar herausragend wie manch anderes Mal. Die Aufnahme-Technik läßt es ein bisschen wie durch einen Schleiher klingen leider.
Ich kenne wenige Einspielungen, wo ich bei jedem Satz einer Sinfonie eine Einspielung als Favouriten nennen würde ... Kleiber, Abbado, Cluytens, Gardiner, Fricsay, ... oder doch Solti, Böhm, Konvitschny, Toskanini und Furtwängler ... was ist bei Karajan?
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