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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Old-School Fantasy in Low-Budget Verpackung
Wer hat bloß die Kurzbeschreibung auf der DVD-Hülle verfasst? Es scheint sich um jemanden zu handeln, der von Filmen im Allgemeinen und speziell von Fantasy-Filmen nicht die geringste Ahnung hat. Außerdem bezweifle ich, dass der- oder diejenige den vorliegenden Film auch nur einmal angesehen hat (Hinweis: es handelt sich um den Kurztext der auch in der...
Veröffentlicht am 10. September 2007 von War Master

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein netter Film für zwischendurch, den man wegen der guten Spezialeffekte einmal gesehen haben sollte.
Als der Film Anfang der achtziger Jahre in die Kinos kam, war ihm kein Erfolg vergönnt. Erst jetzt hat er einen gewissen Kultstatus erreicht. Es wird die klassische Geschichte erzählt vom Zauberlehrling, der die Jungfrau vor den Klauen des Drachen retten muss. Leider ist die Story ein bisschen zu klischeehaft, denn an vielen Stellen ist einfach voraussehbar, was...
Veröffentlicht am 9. September 2007 von FlyingStyle


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Old-School Fantasy in Low-Budget Verpackung, 10. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Drachentöter (DVD)
Wer hat bloß die Kurzbeschreibung auf der DVD-Hülle verfasst? Es scheint sich um jemanden zu handeln, der von Filmen im Allgemeinen und speziell von Fantasy-Filmen nicht die geringste Ahnung hat. Außerdem bezweifle ich, dass der- oder diejenige den vorliegenden Film auch nur einmal angesehen hat (Hinweis: es handelt sich um den Kurztext der auch in der Artikelbeschreibung oben steht).

Fast jeder Satz ist falsch:
Galen "leidet" nämlich nicht unter Bevormundung durch seinen Meister Ulrich. Die Bewohner des "nahe gelegenen" Dorfes haben in Wirklichkeit eine mehrtägige Reise zu Lande und zu Wasser hinter sich und die beiden Magier ziehen auch nicht "sofort einmütig in die Schlacht". Und dass die "Kräfte seines Lehrmeisters zusehends schwinden" ist fast schon Realsatire, angesichts von Meister Ulrichs Schicksal (vielleicht wollte man hier auch nicht die Handlung verraten....).

Der Schlusssatz ist jedoch die Krönung: "Special-Effects geladenes Science-Fiction Abenteuer".
Herrlich! Ich habe schon viele Science-Fiction-Filme gesehen, dieser hier gehört nicht dazu. Und wer angesichts der versprochenen Special Effects eine Art "Herr der Ringe Teil 4" erwartet, wird eventuell enttäuscht werden.

Dieser Film sticht deswegen aus der Masse heraus, da er eben nicht überladen mit Special Effects ist. Die Grundstimmung ist eindeutig düster und beklemmend und die Spannungskurve steigt langsam aber wirkungsvoll an. CGI gab es damals auch noch nicht, was dem Film und insbesondere dem Drachen gut tut. Ich ziehe die Stop-Motion Animation einer mit Hingabe gefertigten Puppe diesen übermäßig perfekten CGI-Kreaturen aus heutigen Filmen eindeutig vor.

Zur DVD: Bild und Ton sind in Ordnung, da schließe ich mich meinen Vorgängern an. Anders als unten beschrieben funktionieren bei meiner DVD alle Untertitel, wenngleich die französischen Untertitel nicht dem Wortlaut entsprechen (für die frankophilen Käufer). Die Aufmachung ist, dem günstigen Verkaufspreis entsprechend, extrem billig. Eine schlichte Silberscheibe auf die gerade mal der Titel aufgedruckt ist. Ein Booklet gibt es natürlich auch nicht und warum man nicht das fantastische Original-Titelbild verwendet hat, ist mir ein Rätsel.

Der Film ist jedoch sehr stimmungsvoll und jedem Fantasy-Freund vorbehaltlos zu empfehlen. Aufgrund der mickrigen Präsentation vergebe ich nur vier Sterne. Vielleicht erwartet uns mal irgendwann eine Special-Edition mit Extras, obwohl ich angesichts Disneys Veröffentlichungspolitik sehr daran zweifle.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sagenhaft gut!, 17. Oktober 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Drachentöter (DVD)
Disney-Produktionen heftet ja oft eine überdimensionierte Dosis Kitsch an. Nicht so bei diesem wirklichen Meisterwerk des Fantasy-Films. Die Tricktechnik war für damalige Zeiten sensationell und wirkt auch nach so vielen Jahren kein bischen klapprig. Der bekannte kanadische Filmkritiker Peter Nichols hat diesem Film in vielen seiner Kritikerwerke einen überaus großzügigen Platz eingeräumt, obwohl er dem Genre sehr kritisch gegenübersteht. Dass sollte schon als aussagekräftige Referenz herhalten können.
Was dem Film zusätzlich eine gute Portion Würze verleiht, ist der teilweise beißend ironische Humor.
Ein wirklich guter Film, der zu recht in die Analen der Fantasy-Filmgeschichte eingegangen ist.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch immer einer der besten Fantasy-Filme überhaupt !, 5. Februar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Drachentöter (DVD)
DER DRACHENTÖTER war wohl der erste richtige Fantasy-Film, den ich gesehen habe und er hat mein Bild über dieses Genre massgeblich mitgeprägt.
Für damalige Verhältnisse atemberaubend, hinkt die Tricktechnik des Films den heutigen Standards logischerweise etwas hinterher, allerdings tut das dem stimmigen Gesamteindruck und der Glaubwürdigkeit des Films keinen Abbruch.
Gerade die Umsetzung des verschlagenen und bösartigen Drachen in Kombination mit guter Schauspielerei und einer düster-beklemmenden Filmmusik lassen meiner Meinung nach Filme mit ähnlicher Thematik im Vergleich nachwievor ziemlich unausgereift wirken.
Dragonheart I. und II. oder der unsäglich schlechte Film Dungeons and Dragons können da trotz netter Tricktechnik mit DER DRACHENTÖTER nicht mithalten.
Wer auf der Suche ist nach einem stimmigen düsteren Fantasyfilm fernab vom Hollywood-Pomp, mit einer spannend erzählten Geschichte zum Hintergrund stimmungsgeladener Musik und gezeigt in kraftvollen Bildern, der kann mit dem Kauf dieses Films nichts verkehrt machen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Computergrafik? Wozu?, 22. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Drachentöter (DVD)
Für mich einer DER Klassiker des Disney Repertoires und einer der schönsten Fantasy-Filme seiner Zeit, auch ohne CGI ein Hingucker und mit einer simplen aber soliden Story ausgestattet, die nie mehr sein will als sie ist. Die Schauspieler überzeugen sehr und die Stimmung ist ergreifend düster bis beklemmend, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ein empfehlenswerter Film, der vielen der modernen Billig-Computer-Grafik Fantasy Streifen um Lichtjahre überlegen ist und mich in jungen Jahren sehr beeindruckt hatte. Nur was sich die Verantwortlichen beim DVD Coverartwork gedacht haben, das weiß kein Mensch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Feuer des Drachen, die Finsternis der Welt, der Mut des Einzelnen, 14. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Drachentöter (DVD)
Wie kann ein gelungener Fantasy- Märchenfilm aussehen, der die Vorstellungskraft des Zuschauers beflügelt, ihn tatsächlich in eine fremde dunkle Welt der Magie entführt ohne gleichzeitig genau das Gegenteil zu erreichen: Phantasie abzutöten, zu erschlagen, im grellen Bombast zu ersticken.
Die Möglichkeiten der digitalen Effekte erschaffen heutzutage jedes erdenkliche Panorama, jedes bis in die Haarspitzen perfekte CGI Ungetüm, und doch sind sie großenteils gekennzeichnet von Seelenlosigkeit, von einer müden Austauschbarkeit der Sensationen ohne Verve, Charakter und Eigenständigkeit.
Was für ein beeindruckend märchenhaftes Erlebnis stellt hier der 1981 entstandene "Drachentöter" dar.
Ein Film, wie ein Lockruf in eine andere düster geheimnisvolle Zeit. Ein versunkenes Reich der Wunder, der Geheimnisse und der furchtbaren Gefahren.
Eine Legende voll flirrender Geheimnisse und atemberaubender Abenteuer.
Die Geschichte ist archetypisch. Reduziert auf die eine immer wiederkehrende epische Sage vom jungen unbedarften Jüngling, der sich wie David gegen Goliath einer archaischen Urkraft entgegenstellen muß, alle Gefahren besteht und schließlich belohnt wird.
Irgendwann in einer mythischen Zeit:
Das Königreich Urland unter König Casiodorus wird geknechtet von einem riesigen Drachen.
Jahr um Jahr sind seine gigantischen Schwingen am Horizont zu sehen, fegt er feuerspeiend über die Dörfer, bringt Tod und Zerstörung um sich dann wieder in seinen verfluchten Hort in zerklüfteten Felsenschluchten zurückzuziehen.
Vor langer Zeit jedoch konnten die Menschen einen Pakt mit dem Drachen schließen, um ihn zu besänftigen.
Jedes Jahr wird nun dem Ungetüm eine unschuldige Jungfrau geopfert.
Hilflos wartet diese angekettet an dem schrecklichen schwarzen Eingang der Drachenhöhle auf ihr furchtbares Schicksal.
Mittels einer perfiden Lotterie an der sich alle jungen Mädchen des Landes beteiligen müssen, wird per Los jeweils eine Delinquentin auserwählt.
Doch mit der Zeit wollen die Einwohner Urlands diesen Zustand nicht mehr ertragen. Zuviel Leid wurde durch das mitleidlose Ritual schon in fast jeder Familie verursacht.
Sie bitten den Magier Ulrich (Ralph Richardson) nebst seinem Lehrling Galen (Peter MacNicol) um Hilfe.
Ein gefährliches Unterfangen, da sie dies heimlich ohne Kenntnis des König versuchen.
Der Drache gilt als unbezwingbar und zutiefst böse.Wann wird seine geifernde Wut in blinden Hass umschlagen und er erneut das Dorf in eine Flammenhölle verwandeln.
Ulrich muss schon zu Anfang des Abenteuers seinen Lehrling allein ziehen lassen, und so macht sich der unerfahrene Junge auf durch eine schwarzzerklüftete, dunkle Welt voller Schönheit und Bedrohlichkeit.
Regisseur Mathew Robbins nutzte hier die phantastisch eingefangene, stets überwältigende Kulisse der schottischen Highlands, und wenn hier die Gefährten um Zauberlehrling Galen im Gegenlicht über weite Dünen und wiegende Felder ihrem gefahrvollen Ziel entgegenwandern, dann wirkt das wie ähnliche Szenen aus dem zwanzig Jahre später inszenierten "Herr der Ringe".
Mehr noch ,es beglückt und erstaunt unglaublich , dass in allen Facetten "Der Drachentöter" ohne einen einzigen Computereffekt den Tolkien Filmepos die Stirn bieten kann.
Denn es ist ein offenes Geheimnis, dass wahre Magie immer nur durch geschickten Umgang mit Atmosphäre und dichter Dramaturgie entstehen kann, und davon funkelnd der "Drachentöter" in jedem einzelnen Bild.
Feuchte lehmverschmierte Pfade, undurchdringliche Wälder, flackernder Lagerfeuerschein, feucht moderne Dorfgasthäuser, schroffe schwindelerregende Felsenformationen ,das Spiel mit perfekter Licht und Schattensetzung, dazu eine grandiose Darstellerriege und der Wille zur absoluten Authentizität läßt das Szenario in jeder Sekunde fast pyhsisch erspüren, läßt den Regen auf die Haut prasseln, den Nebel durch die eigenen Poren kriechen.
"Der Drachentöter" entführt uns mit allen Sinnen in in sein Reich der schwarzen Poesie.
So vehement anders, bizarr,beklemmend und damit eindrucksvoll wirkt diese Ästhetik.
Weit ab von grellen Kitschbildern, lärmender Hektik voll albernen Klamauks vieler heutiger Fantasystreifen ist das gezeigte Urland wirklich eine urwüchsige Welt voller Fremdheit, Rauheit und dunklem Verhängnis.
Lange , lange spannt uns Regisseur Mathew Robbins auf die Folter, läßt uns nur im Anblick von riesigen Klauen, gigantischen Schatten. markerschütterndem Heulen die unsichtbare dämonische Grösse und Kraft der Echse erahnen.
Auch dies ein oft verloren gegangener dramaturgischer Kniff, denn in der heutigen Zeit digitaler Ausuferung hätten die Macher uns ihrer Monsterkreation schon spätestens nach einer halben Stunde auf dem Serviertablett präsentiert..
So baut "Der Drachentöter" eine unglaubliche Spannung auf, läßt uns mit der hilflos an ihren Ketten zerrenden Jungfrau, im Angesicht des für uns noch unsichtbaren Grauens, an die seligen Zeiten des dreißiger Jahre "King Kong" denken.
Wenn wir des Ungetüms dann ansichtig werden, bleibt uns der Mund offenstehen. Denn in überragender Go- Motion Animation wirkt das riesenhafte Reptil so lebensecht und furchterregend, so erhaben und überirdisch wie möglich.
Die pyrotechnischen Effekte- atemberaubend, und so kann man hier von einem der perfektesten animierten Filmmonster überhaupt sprechen.
Zu Recht oscarnominiert wird hier der mythologischen Kreatur wahrhaft pulsierendes Leben eingehaucht, und diesen fast körperlich spürbaren Effekt, lassen fast ausnahmslos heutige CGI- Kreationen vermissen.
Peter Jacksons ebenfalls unvergessliche Drachen- Kreation aus "Der Hobbit" wird sich wohl den Ehrenplatz mit dieser zwanzig Jahre älteren Urzeitechse teilen müssen.
Die Symbiose aus gelungen verzaubernder Magie in jedem Bild gekrönt von wahrlich höllischen, handgemachten Special Effekts, getaucht in gemäldeartig finstere Panoramen, das macht "Drachentöter" einzigartig.
Ebenfalls wurde auf jeden einzelnen Charakter Wert gelegt. Vom gramzerfurchten König, bis über Ralph Richardson als Alt- Magier, hin über die zerklüfteten Bauerngesichter, den Anmut schöner Prinzessinnen, der Hinterlist mancher Intriganten. Alles wirkt wie aus einem Guß, und in jeder Form stimmig.
Die Musik von Basil Poledouris- wehmütiger Klang, dann wieder unheimliche Sinfonien aus einer anderen Welt.
Nicht zu unrecht wurde auch sie mit einer Oscarnominierung veredelt.
"Der Drachentöter" ist ein in allen Belangen finsterer Märchengenuss. Der Streifen ist einer Sage von "Beowulf" oder dem "Nibelungenlied" , filmisch auch "Excalibur" ,viel näher als einem "Willow" oder einem "letzten Einhorn".
So mag es fast kaum glauben , das der Film von Walt Disney produziert wurde.
So viel Eigenständigkeit und Mut zur Unangepasstheit hätte man dem eher für knallbunt leichte Filmkost bekannten Studio gar nicht zugetraut.
Oft überrascht "Der Drachentöter" in seiner Unheimlichkeit und Drastik. Produzent Walt Disney verzichtet vollkommen auf ein familiengerechtes, politisch korrektes und damit oft verwässerndes Ambiente.
Hier wird die ein oder andere Jungfrau hilflos den Flammentod sterben, und die Szenen in der Drachenhöhle, als plötzlich auch noch die gerade geschlüpfte Brut sich zum blutigen Mahl einfindet, atmet schon fast Horrorfilm Charakter.
So ist "Der Drachentöter" ein wahres Fest für Freunde des Märchenhaften, des grossen epischen Fantasyfilms.
Viele in dieser hervorragenden, stilistisch ausgereiften Qualität sind nicht produziert worden, auch das macht diesen Film zu einem begeisternden Kleinod.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein netter Film für zwischendurch, den man wegen der guten Spezialeffekte einmal gesehen haben sollte., 9. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Drachentöter (DVD)
Als der Film Anfang der achtziger Jahre in die Kinos kam, war ihm kein Erfolg vergönnt. Erst jetzt hat er einen gewissen Kultstatus erreicht. Es wird die klassische Geschichte erzählt vom Zauberlehrling, der die Jungfrau vor den Klauen des Drachen retten muss. Leider ist die Story ein bisschen zu klischeehaft, denn an vielen Stellen ist einfach voraussehbar, was passieren wird.

Außerdem werden Spannungsmomente unnötig in die Länge gezogen. Die erste Hälfte des Films hindurch sieht man immer nur Teile des Drachen. Das ist an sich eine gute Möglichkeit Spannung aufzubauen, gelingt aber nicht sehr glaubhaft. Man bemerkt leider den gewollten Effekt beim Ansehen sofort: Hier ist wieder ein Kopf davor und dort wird nur der Schwanz gezeigt statt des ganzen Drachen. Dabei braucht dieser sich wirklich nicht zu verstecken. Wenn man bedenkt, dass der Film schon 25 Jahre alt ist, darf sich Vermithrax Pejorative, so sein Name, ruhig etwas auf sein Aussehen einbilden. Er ist einer der beeindruckendsten Drachen des Achtzigerjahre-Kinos.

Die Tricktechnik ist, in Anbetracht der Zeit, zu der der Film entstanden ist, einfach exzellent. Besonders beeindrucken die Szenen, in denen der Drache durch seine Höhle kriecht. Die Bewegungen wirken sehr echsenartig und echt. Mit Sicherheit ein Meisterwerk der damaligen Technik.

Aber trotz der guten Ausstattung und seiner düsteren Elemente wirkt der ganze Film nicht authentisch. Immer wieder gibt es schlechte, an den falschen Stellen eingesetzte Schnitte und Szenenwechsel. An anderen Stellen scheinen die Dialoge doch ein wenig zu aufgesetzt und künstlich, um das nötige Gefühl aufkommen zu lassen. Sehr schade, denn die märchenhafte Umgebung, in der sich alles abspielt, hätte mehr hergegeben.

Besonders enttäuschend ist die Lieblosigkeit, mit der dieser Film hier auf DVD herausgebracht wurde. Das Bild scheint nur minimal aufbereitet und zeigt kaum einen Unterschied zur Fernseh-Version. Und auf Extras hat man komplett verzichtet. Es gibt eine Szenenauswahl, mehr nicht. Dabei hätte man sich gerade bei diesem Film Informationen zur Tricktechnik und Entstehung des Drachen gewünscht.

Fazit: Ein netter Film für zwischendurch, den man wegen der guten Spezialeffekte einmal gesehen haben sollte. Echte Spannung oder tiefgehendes Gefühl darf man aber nicht erwarten.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lang hat's gedauert..., 22. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Drachentöter (DVD)
...aber endlich erscheint dieses kleine Meisterwerk auf DVD. Der Grund für den finanziellen Misserfolg damals im Kino ist die Tatsache, dass dies kein farbenfrohes, fröhliches Märchen in der Harryhausen-Tradition ist. Vielmehr schuf Regisseur Hal Barwood ein realistisches Bild des vorchristlichen Englands, bei dem selbst der Drache glaubhaft wirkt.
Wer ein Faible für ernste Fantasyfilme hat, sollte unbedingt zuschlagen. Für andere ist der Film auf jeden Fall einen Blick wert.
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5.0 von 5 Sternen Ein Zauberlehrling und ein Drache - Ein düsterer und doch eindrucksvoller Klassiker des Fantasyfilms, 11. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Drachentöter (DVD)
Dieser Klassiker des Fantasyfilms ist einfach unvergesslich und sogar Fans von "Der Herr der Ringe" werden ihre Freude daran haben.
Aber es ist keinesfalls ein Film, den man kleine Kinder vorführen kann.

Handlung
Das Mittelalter im Zeitalter der Christianisierung:
Der junge Galen ist der Lehrling des alten Zauberers Ulrich und der alte Hodge kümmert sich um den Haushalt.
Eines Tages taucht eine Gruppe aus dem fernen Urland und bittet Ulrich um Hilfe, da er als der letzte Zauberer gilt.
Jedes halbe Jahr opfert ihr König Casiodorus einem Drachen (der letzte seiner Art) eine Jungfrau, deren Namen per Los gezogen wird.
Sobald der Drache sein Opfer hat, dann lässt er dafür Urland in Frieden.
Doch ehe die Reise losgeht taucht der skrupellose Tyrian, des Königs Hauptmann, auf und stellt den Zauberer auf eine tödliche Probe. Ulrich überlebt die Probe nicht und Galen ist entsetzt.
Nun liegt es an Zauberlehrling Galen den Drachen zu bekämpfen, damit die grausame Lotterie endlich ein Ende findet und will auch seinen Magister rächen.

Die Story ist sehr gut zur Geltung gebracht, ebenso die Darstellung wie es im Mittelalter wirklich war. Keine kitschige heile Welt, wie man es sich allzu gerne vorstellt.
Der Zuschauer soll keinen heiteren Märchenfilm erwarten, sondern einen Fantasystreifen mit Dramatik, Spannung und einen für damalige Verhältnisse eindrucksvolle Darstellung des Drachen.

Dieser Film ist ein Muss für alle Liebhaber von Klassischen Fantasyfilmen und sollte in keinem Filmregal fehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen disney, wirklich?, 9. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Drachentöter (DVD)
disney konnte auch mal schöne filme.
der gehört dazu. ein optisch prächtiges epos, um einen zeuberlehrling auf dem tripp von macht u grössenwahn, der schnell lernen muss, das lektionen in demut schmerzhaft sein können :)
sehenswert.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ungewohnt Düsteres aus dem Hause Disney, 10. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Drachentöter (DVD)
Lange bevor die neue Fantasy-Welle über Kino und Fernsehbildschirme rollte, entstand im Hause Disney dieser außerordentlich gelunge Fantasy-streifen. Die Geschichte ist zwar nicht besonders orginell und lehnt sich stark an die gängigen Drachen- und Heldenmythen an, doch das stört nicht wirklich. Atmosphärisch dicht und optisch beeindruckend präsentiert sich dieses ungewohnt düstere Disneywerk dem Zuschauer. Die Computertricks wissen auch heute noch zu überzeugen und auch die Schauspieler leisten durchwegs solide Arbeit.
"Der Drachentöter" ist ein zu Unrecht oft vergessenes Kleinod aus dem Fantasy-Film-Universum, das jedem Fan nur dringenst ans Herz gelegt werden kann.
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Der Drachentöter
Der Drachentöter von Peter MacNicol (DVD - 2003)
EUR 13,95
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