Der Abhörtruck ist ein alltägliches Fahrzeug, dass in jedem modernen Staat zu finden ist. Es sichert die Macht des Staats und schützt das Volk vor bösen Terroristen, Kriminellen und politisch aktiven Mitbürgern. Mit diesem Spielzeug lernen die Kinder früh, dass Datenschutz etwas gefährliches ist und man seinen ausländisch wirkenden Nachbarn nicht aus den Augen lassen darf.
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Da lernt man ganz schnell wie die Welt funktioniert. Kaum zu glauben, dass es das Stasimobil auch bei Lego gibt. Man kann mit dem Truck fahren, ein- und aussteigen und den Trailer aufklappen um in die Kommunikationsbasis zu gucken. Was hat der Herr im Gelben haus wohl vor? Oder der dessen Katze grün ist (sowas passiert wenn man Kinder, Stifte und Lego alleine lässt)? Ganz im Sinne der Bundesregierung wird das Kind spielerisch an den alltag rangeführt. Genial! Und macht Spass zusammenzubauen!
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Ich dachte, ich seh nicht recht. Jetzt wird den Kinder schon so früh wie möglich beigebracht, dass sie keine Freiheit haben und sie werden auf ein Leben ohne Privatsphäre vorbereitet! WOW! SO wird einem Menschen auch das letzte bisschen Freiraum gestohlen.
Der Überwachungsstaat ist wohl nicht aufzuhalten. Dennoch werde ich niemals meine Bastion menschlichen Wohlbefindens aufgeben für ein Leben in kontrollierter Sicherheit! Denn wer seine Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder das eine, noch das andere! Ich empfehle solches "Spielzeug" niemandem!
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Denn ein paar von den alten Stasiknochen leben ja noch. Und man möchte ja nicht, daß die gute Plastik vergeudet wird. Unsere Kinder an ihre Demnächst-Realität zu gewöhnen, muß man ernst nehmen. Machen wir uns doch nichts vor: Solche Trucks in Reality kommen immer noch billiger als weltweite Ursachen-Beseitigung. Die ja auch Arbeitsplätze kosten würde.
Eine kleine Kritik an Amazon: Man kann nicht erkennen, ob der Herr im Truck im Rollstuhl sitzt oder in einem Normalen.
So Leute, und nun nicht erst bis Weihnachten warten - Zukunft kann schon morgen sein....
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Ein solches "Spielzeug" ist ein Mittel zur frühzeitigen Konditionierung auf einen totalitären Überwachungsstaat. Dies kann ich in keinster Weise billigen und gut heißen.
Ich empfehle jedem, der sich überlegt, einen solchen Mist für seine Kinder zu kaufen, sich vorher ausgiebigst mit diesem Thema auseinander zu setzten.
Themen wie "Bundestrojaner" und "Toll-Collect" liefern in den Suchmaschinen genügend Material zu aktuellen Überwachungsmechanismen und -Vorhaben unsereres Staates...
Dies ist für mich ein K.O.-Kriterium für LEGO. Meine Kinderzimmer werden in Zukunft garantiert LEGO-frei sein!!!
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Mit dem Abhör-Truck bringt Lego ein Spielzeug auf den Markt, das in keinem gut sortierten deutschen Kinderzimmer fehlen darf. Schließlich können die kleinen Racker nicht früh genug lernen, dass es ohne Abhören eben doch nicht geht, gerade in "Zeiten des Terrors" (Spiegel).
Weiter so, Lego! Freue mich jetzt schon auf den Bausatz "Geheimgefängnis" inklusive Folterkammer...
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Also wer seinen Kindern solche Sachen schenkt, dem wünsche ich herzlich, dass er in ein paar Jahren, wenn der Überwachungsstaat so richtig ausgebaut ist, von seinen eigenen Kindern denunziert und hinter Gitter gebracht wird. In einigen US-Schulen hängen schon Mikrofone von der Decke - da haben die Kinder gleich auch schon Tonbeweise, wenn sie ihre Lehrer verpfeifen. Leider kann ich mir gut vorstellen, dass Eltern, die so was gut finden, auch in einer DDR die Vorzeige-IMs und in der Nazi-Zeit ...da will ich gar nicht dran denken... gewesen wären. Solche Leute gibt es immer, und auf solche Leute baut das System, so wie die Kleinen mit dem LEGO bauen.
Was mögen sich die Produktmanager bei LEGO nur gedacht haben? Wer so etwas in die Welt setzt, muss dann auch konsequent sein und alles abdecken: Stasi-Gefängnisse und US-Folterlabore (mein kleines Guantánamo), Antiterroreinheiten, die alle Terrormaßnahmen perfekt beherrschen, Soldaten, Raketenhubschrauber und Streubomben für Innenstädte, die FEMA-Sicherheitslager, G8-Sicherheitszäune usw. LEGO will eben unsere Welt abbilden, da gäbe es auch noch mehr, z.B. den Sack mit 10.000 total verwahrlosten Hartz-IV-Empfängern und Globalisierungsgegnern, die dann mit dem Raketenhubschrauber überwacht und von den Terroreinheiten in Schach gehalten werden müssen. Und dann noch die Streubomben, einfach Klasse, was da für tolle Szenarien möglich sind.
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Garnicht früh genug kann man die Kleinen an den Überwachungsstaat gewöhnen. Im Kinderzimmer kann man dann abhören und ausspionieren üben. Nur gibt es im späteren Leben nicht nur Überwacher sondern auch überwachte. Sicher finden sich auch ein paar Spielkameraden, die sich gerne mal überwachen lassen. Vielleicht kann man ja auch bei den Eltern anfangen und dann bei den Nachbarn weitermachen. Das gibt sicher viel Spaß in der Nachbarschaft! Sicher bietet Lego auch noch den passenden RFID-Chip an, mit dem man jede beliebige Person per GPS orten kann. Ein paar Gratis-Handies erfüllen aber den selben Zweck. Für die Globablisierungsgener in der Tüte dann noch als Zubehör einen variablen Schutzwall und einige Wasserwerfer (natürlich richtig befüllbar!). Um dann Terroristen als solche nicht nur zu entdecken sondern auch zu entlarven braucht es dann noch ein Hochsicherheitsgefängnis mit Folterkammern: Klein Guantanamo. Weitere Vorschläge: Litfaßsäulen mit Innenleben und für die Autobahn von Lego das Überwachungssystem Tolle Kollekte.
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Das ist eine Frechheit, eine Zumutung vermittelt nun schon den kleinsten der Kleinen, dass sie auf Schritt und Tritt verfolgt werden können und es so etwas wie Privatssphäre nicht gibt. Gehirnwäsche sollte wohl schon so früh wie möglich anfangen. Da kann man echt nur noch drauf spucken.
Pfui.
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