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am 20. Juni 2008
Das Oratorium von Beethoven scheint zu seinen Nebenwerken zu gehören, kommt jedenfalls höchst selten zur Aufführung.
Das Oratorium bschäftigt sich anders als die Passionen nicht mit dem Leidensweg, sondern mit der Konfliktsituation, bevor das Leiden einsetzt.
Beethoven konnte aufgrund seiner eigenen Situation die Isolation eines einzelnen Menschen sehr tief nachspüren- Heiligenstädter Testamanet, das kurz zuvor verfasst wurde und ein Stück seiner innerlichen Befindlichkeit preisgibt.
"Ein Höhepunkt des oratorischen Schaffens schien erreicht, was den Stillstand in der Komposition nach 1800 erklärt. Politische und geistesgeschichtliche Gründe spielten für das schwindende Interesse an dem Genre ebenfalls eine Rolle. In dieses Vakuum stieß Beethoven mit seinem Oratorium Christus am Ölberge vor, das er als erstes und frühes Werk in der Art, in 14 Tagen zwischen allem möglichen Tumult und anderen unangenehmen ängstigenden Lebensereignissen 1803 (wahrscheinlich im März) komponierte. Die Uraufführung fand in jener denkwürdigen Mammutakademie am 5. April 1803 im k.k. Theater an der Wien, in der auch die 2. Symphonie und das 3. Klavierkonzert von Beethoven erstmals erklangen."

Hört man die Introduktion, hervorragend gespielt vom Deutschen Sinfonieorchester unter Kent Nagano, wird das Interesse erweckt. "Typisch Beethoven" - der Beethoven, der seine eigene Tonsprache gefunden hat.

Dann folgt Placido Domingo mit einem Rezitativ und einer Arie. Ich mags nicht gerne hören. Es ist nicht nur seine fragwürdige Aussprache des Deutschen, sondern diese dauernde Singen unter Hochdruck, ist das,was mich nicht überzeugt.

Umso bedauerlicher, als das Orchester immer hervorragend disponiert ist, und die anderen Solisten Organasova und Andreas Schmidt gut anhörbar sind.
Auch der Chor-Rundfunkchor- bewältigt seinen Part fabelhaft.

Kent Nagano hätte bei dieser spannenden Interpretation Solisten haben sollen, die das Hörerlebnis nicht stören. Ein wenig schade.
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